(vo) Da gesundheitsschädigende Glaswolle nach Auffassung von Prof. Dr. med. Günter Burg, Leiter der Dermatologischen/Allergologischen Uniklinik Zürich, und Prof. Dr. med. Thomas Zeltner, Direktor des Bundesamtes für Krankheit - pardon Gesundheit - nicht gesundheitsschädigend ist und daher nicht verboten gehört, lade ich beide Herren zu einem Menschenversuch ein, der das Gegenteil beweist.
Bedingungen und Versuch
Zimmermann Felix von Rickenbach, Ibach, hat seinerzeit einen
Estrichteil der Alten Brauerei an der Kollegiumstrasse 4 in Schwyz
offen mit Mineralwolle (ISOVER) ausgelegt. Prof. Burg und Prof.
Zeltner sind herzlich eingeladen, 1 Woche in diesem nach Zimmermann
Felix von Estrich und Isover Lucens "fachmännisch und richtig
isolierten Estrich" zu wohnen.
Während dieser Woche wird festgestellt, ob
1. Mineralwolle ein Dämmstoff ist, der im Estrich zu einem
Hitzestau führt.
2. Es wird geprüft, ob durch den Hitzestau ausgasendes
Phenolformaldehyd bei Prof. Burg und Prof. Zeltner allergische
Reaktionen auslöst. > Dr. med. Peter Schmid und Dr. Frank
Nestlé, Dermatologische/Allergologische Uniklinik Zürich,
führen entsprechende Epikutan-Tests bei beiden Probanden durch.
(Nur diese Untersuchungsmethode aus dem vergangenen Jahrhundert hat
vor der herrschenden wissenschaftlichen Dermatologie/Allergologie
Bestand!)
3. Es wird festgestellt, ob das Schlafen auf der Isover-Glaswolle bei
Prof. Burg und Prof. Zeltner Hautrötungen oder gar Ekzeme
verursacht. (Auf die Anwendung therapeutischer parfümierter,
allergieauslösender Excipial-Salbe wird dabei aber verzichtet.
Es geht darum, ein medizinisch unverfälschtes Ergebnis
festzuhalten.)
4. Roger Waeber, "Raumluftspezialist" des Bundesamtes für
Krankheit stellt fest, ob durch die Estrich-Benützung
künstliche Mineralfasern freigesetzt werden. Waebers
erwartungsgemässe Antwort (> er gibt in der Presse seit
Jahren Unbedenklichkeitserklärungen zugunsten der KMF-Industrie
ab) wird die sein, dass beim Versuch "die geltenden Werte nicht
überschritten" worden seien.
5. Ein unabhängiger Lungenspezialist stellt fest, wieviele
Glaswollefasern sich innerhalb einer Woche in den Lungen von Prof.
Zeltner und Prof. Burg abgelagert haben. Da es sich um Produkte
handelt, die vor 1996 hergestellt wurden, ist offiziell mit einem
Krebsrisiko zu rechnen. Da Prof. Burg wie Prof. Zeltner jedoch
strikte gegen ein Mineralwolle-Verbot in der Schweiz sind und Prof.
Ulrich F. Gruber es sogar "sehr sinnvolle Produkte" findet, werden
die Herren bestimmt das vorhandene Restrisiko selber
übernehmen...
6. Ein unabhängiger psychiatrischer Gutachter analysiert die
Aussagen von Burg und Zeltner nach dem einwöchigen
Menschenversuch.
7. Sollten allergische Reaktionen, Ekzeme, Asthma, Zittern,
Schwindelgefühle etc. nach dem einwöchigen Test aufgetreten
sein und sich Herr Prof. Burg und Herr Prof. Zeltner darüber
beschweren, läge das im Falle von Atemnot - nach
Auffassung
von Prof. Brunello Wüthrich, ehemals
Leiter der Dermatologischen/Allergologischen Uniklinik Zürich -
jedoch weniger an der Glaswolle, sondern vielmehr an einer bereits
vorhandenen "bronchialen Hyperreaktivität". Und Vorsicht: die
Firmen ISOVER, Flumroc und Sager könnten wegen solcher Kritik
eine Klage wegen "unlauterem Wettbewerb" einreichen! Und dann drohen
aufgrund einer willfährigen Justiz Busse und Gefängnis!
Urs Beeler
[Anmerkung der Mythen-Post: Die Mythen-Post
lehnt aus ethischen Gründen Tierversuche seit jeher ab. Zudem
lassen sich Tierversuche nicht auf den Menschen übertragen. Der
Fall Contergan sollte eine Warnung sein!
Da Prof. Dr. med. Günter Burg, Leiter der
Dermatologischen/Allergologischen Uniklinik Zürich und Prof. Dr.
med. Thomas Zeltner, Direktor des Bundesamtes für "Gesundheit"
gegen ein Mineralwolle-Verbot sind, wäre obiger Menschenversuch
medizinisch und moralisch durchaus vertretbar, vorausgesetzt, er
basiert auf Einverständnis der beiden Vesuchspersonen.
Obiger Menschenversuch könnte auch mit den Direktoren der
Schweizer KMF-Industrie und ihren Anwälten durchgeführt
werden, aber dann mindestens über den Zeitraum eines
Monats.]
E-Mail an: Mythen-Post