Freitag, 23. Mai 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
gemäss gültiger Abo-Vereinbarung stehen Ihnen 50 MB
Speicherplatz zur Verfügung. Der aktuelle Stand bei
mythen-post.ch beträgt ca. 60 MB. Sehen Sie noch
Optimierungsmöglichkeiten (z.B. Löschung alter Daten), um
wieder in die Nähe von 50 MB zu kommen? Falls der Bedarf
kontinuierlich steigt, käme evtl. ein Wechsel zu einem Abo
Professional in Frage. Bitte um kurze Mitteilung.
Besten Dank, mit freundlichen Grüsse
B.M.
Freitag, 23. Mai 2003
Sehr geehrter Herr M.
Vielen Dank für Ihre Nachricht. So, wie es ausschaut, wird die
Datenmenge in den nächsten Monaten eher noch grösser. Was
kostet ein Abo-Umstieg?
Ein Kunde (Franz Müller, Müller Berufsbekleidung, Seewen)
fragte, ob es technisch möglich sei, dass mir z.B. pro
angewähltem Link Fr. 0.05 oder Fr. 0.10 vom betr. Nutzer
gutgeschrieben würden. Schliesslich hätte der Aufbau der
Homepage viele Stunden Arbeit gekostet und er fände, ich
müsste schauen, dass diese (Gratis)Dienstleistung von den
Benutzern irgendwie honoriert werde. Ist die Idee von Herrn
Müller technisch realisierbar? Oder funktioniert
Homepage-Sponsoring in der Praxis nur mittels Bannerwerbung?
Zum voraus vielen Dank für Ihre Antwort!
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Montag, 26. Mai 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Bei einem Abo-Wechsel von Extended auf Professional fallen neu
monatlich Fr. 55.- statt 42.- an (exkl. MWSt.). Es entstehen keine
weiteren Kosten.
Betreffend Verrechnung Benutzungsgebühren: Dies lässt sich
nicht einfach so schnell beantworten. Voraussetzung wäre in
jedem Falle aber eine Lösung, über die sich Benutzer
vorgängig registrieren müssen. Zu unterscheiden sind
vermutlich zwei Arten der Abrechnung: pauschal oder nach Klick.
Von der Handhabung, auch für Sie, ist sicherlich die pauschale
Methode einfacher: Interessierte registrieren sich z.B. gegen eine
Jahresgebühr für Ihr Angebot und können dann Ihre
Dienstleistung nutzen so oft und so viel sie wollen. Abrechnung
einfach und transparent (ohne Erklärungsbedarf gegenüber
Interessenten).
Die Abrechnung per Klick ist dann schon aufwendiger. Die Lösung
müsste so aufbereitet werden, dass Sie jeden Klick registrieren
und dem User zuweisen. Es ist noch schwierig abzuschätzen, was
dies bedeutet. Zu beachten ist aber, dass Sie den Interessierten zu
erst einmal erklären müssen, wie die Sache funktioniert
(Kosten, Zählweise, Abrechnungsperiode, usw.).
Erfahrungsgemäss ist dies etwas mühsamer. Der Vorteil
wäre sicherlich, dass Sie eine individualisierte Abrechnung
ausstellen können. Vielnutzer bezahlen mehr als solche, die
wenig beziehen. Allerdings müssen Sie dann auch individuelle
Auswertungen vornehmen, um eine korrekte Verrechnung durchführen
zu können.
Empfehlung: Sie könnten mittels einem Newsletter bei Ihren
Benutzern, sofern bekannt, in Erfahrung bringen, wie die Stimmung
grundsätzlich ausfällt und welche Methode bevorzugt
würde.
Freundliche Grüsse
B.M.
Montag, 26. Mai 2003
Sehr geehrter Herrn M.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
(...)
Bei einem registrierten Zugang würde die Besucherfrequenz
vermutlich stark abnehmen.
Was mir vorschwebt, ist eine Billiglösung (für den Nutzer
und mich).
Beispiel: Wer telefonisch eine kostenpflichtige Auskunft-Nummer
wählt, zahlt z.B. Fr. 2.13/Min. (Das ist teuer). Die Mythen-Post
Homepage sollte zwar wie eine solche kostenpflichtige Nummer
funktionieren, aber einfach sehr günstig, z.B. pro Link
anklicken werden automatisch Fr. 0.01 berechnet. Wer also 50 Links
anwählt, zahlt 50 Rappen. Das wäre preiswert und fair. Bei
60'000 Hits pro Monat kämen Fr. 600.- zusammen.
Die Berechnung würde im Hintergrund ablaufen. Auf jeder Seite
(Link) müsste stehen, dass die Benützung der Seite 1 Rappen
kostet.
Aber vermutlich funktioniert eine solche Lösung nicht. (Mit
einer solchen Hintergrund-Berechnung könnte viel Missbrauch
betrieben werden) Mir ist auch nicht klar, wie das Geld z.B. von
Usern aus den USA, Frankreich etc. überwiesen würde und
wohin genau (an xy, zv oder direkt auf mein Konto?)
(...)
Vielleicht haben Sie doch noch eine praktikable Lösung?
Zum voraus vielen Dank.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Dienstag, 27. Mai 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Zu beantworten ist noch eine wichtige Frage: Wie hoch könnte die
Investition sein, um ein solches System zu implementieren? Machen
lässt sich bekanntlich (fast) alles. Eine Lösung in der von
Ihnen geschilderten Art wird ganz bestimmt eine Stange Geld kosten.
Insofern könnte es ebenfalls einfacher sein, eine Pauschale zu
verrechnen, dann fallen Aufwand für Erhebung und Auswertung
weg.
Für die Rechnungsstellung bieten sich zwei Methoden an, wenn Sie
global agieren möchten: per Kreditkarte oder per Rechnung.
Wenn Sie möchten, können wir die Sache näher
anschauen. So oder so, wäre es gut, wenn es ein Konzept oder
Pflichtenheft gäbe. Wir würden Ihnen dann, gestützt
auf Ihre Vorgaben, eine Offerte erstellen.
Freundliche Grüsse
B.M.
Dienstag, 27. Mai 2003
Sehr geehrter Herr M.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Es müsste einfach so sein,
dass die investierten Kosten durch die Besucherzahlen wieder
herausgeschlagen werden können.
Die Variante mit der Pauschale setzt - wenn ich Sie richtig verstehe
- voraus, dass sich der Benutzer einloggt. Um zum Beispiel an
bestimmte Wirtschafts- oder Börseninformationen einer Bank zu
kommen, kann ich mir diese Variante durchaus vorstellen.
Ist ein Besucher aber auch bereit, sich für das Thema
Baubiologie oder Konsumentenschutz einzuloggen? Er wird
zurückhaltend sein, weil er ja nicht weiss, welche Qualität
an Auskunft ihm geboten wird.
Eine andere Idee, die ich habe, ist, 2-4 Taschenbücher als PDF
anzubieten. Statt Fr. 12.80 oder Fr. 24.80 im Buchladen zu zahlen,
lädt man den Inhalt z.B. für Fr. 1.- herunter. In einem
Deutschen Fernsehsender habe ich - wenn ich mich recht erinnere -
davon schon gehört. (Im Internet aber noch nie gesehen).
Ich versuche die Thematik etwas zu umschreiben. (...) Vielleicht
sehen Sie praktikable Lösungen.
Ganz herzlichen Dank!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
E-Mail an: Mythen-Post