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Mythen-Post |
Rechtsanwaltsbüro Kuny & Wolf |
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Urs Beeler |
z.H. Herrn lic. jur. Theo Kuny |
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Postfach 7 |
Postplatz 6 |
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6431 Schwyz |
6430 Schwyz |
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Tel. 041 811 20 77 |
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Dienstag, 12. Oktober 2004
Sehr geehrter Herr Kuny
Ich beziehe mich auf Ihre Faxmitteilung vom 7. Oktober 2004.
Selbst wenn ich ausziehen wollte, könnte ich es im Moment noch
nicht, da schlichtweg kein Ersatz vorhanden ist. Trotz beachtlicher
Medienpräsenz (Zentralschweizer Fernsehen, Radio, Zeitungen),
ist es mir nicht gelungen, MCS-gerechten
Wohnraum zu finden. Auch ausserkantonal
nicht! Unzählige Telefonate und Mithilfe von Drittpersonen haben
bis jetzt nichts gefruchtet. MCS setzt einen schadstofffreien
Wohnraum voraus. Das Immunsystem macht keine Kompromisse (siehe
http://www.csn-deutschland.de/home.htm)!
Eine konventionelle Mehrfamilienhaus-Schadstoffwohnung mit ihrem
ganzen Chemikaliencocktail ist für einen MCSler vergleichbar,
wie wenn Sie einen Rollstuhlfahrer per Helikopter auf dem Gipfel des
Grossen Mythen absetzen. Das funktioniert nicht!
Wir müssen lösungsorientiert an die
Sache herangehen. Ich stelle folgendes zur Diskussion:
1. Rückkauf der Alten Brauerei zum betreibungsamtlichen
Schatzungswert von Fr. 1,45 Mio. Die materiellen und immateriellen
Vorteile sind im Internet beschrieben.
2. Verkauf von ca. 200 m2 Land von GB 845 (Parkplatz
Nordwest) zur Erstellung des sog. MCS-Türmchens
> Pionierprojekt eines baubiologischen, schadstofffreien Hauses
(Prototyp
im Internet ausführlich beschrieben). Im Kontrast zum "Bauen und
Renovieren mit Sondermüll", wie es die BSS Architekten und
andere heutzutage betreiben.
Der Quadratmeterpreis im Schwyzer Dorfzentrum beträgt Fr.
1'000.--. Zweihundert Quadratmeter wären also Fr.
200'000.--.
3. Falls Herr Walter Fässler mit Punkt 1 und 2 sich (noch) nicht
anfreunden kann, Mithilfe bei der Suche nach einer geeigneten
Ersatz-Bauparzelle, auf dem eine Realisierung des MCS-Pionierprojekts
möglich ist. Die Anforderungen (Umfeld) sind im Internet
beschrieben.
4. Mithilfe bei der Suche nach einem MCS-gerechten, d.h.
schadstofffreien Ersatzobjekt (z.B. sep. Hausteil,
Ferienhäuschen) als Übergangslösung in der Region. (Es
sollte sich in der Region befinden, da die Mythen-Post lokale
Präsenz voraussetzt. Ich kann nicht von Hawaii aus eine Schwyzer
Regionalzeitschrift machen!)
5. Durch Rechtsanwalt Theo Kuny im Auftrag von Walter Fässler in
die Wege geleitete Zwangsräumung. Dazu folgendes: Keine einzige
Gemeinde des Kantons Schwyz bietet heutzutage MCS-gerechte
Notwohnungen an. Szenario: Wie seinerzeit die Soldaten der Festung
Massada bringe ich mich vor der Einnahme der Alten Brauerei in Schwyz
um. Grosses Medienspektakel, grosse Heuchelei im "Bote der Urschweiz"
und anderen Medien, Kerzen und Blumenspenden an der Kollegiumstrasse
mit der Frage "Wie war das wohl möglich?" - ohne darauf je eine
ehrliche Antwort zu geben bzw. geben zu wollen. Sollte Punkt 5
Realität werden, hoffe ich, dass Sie, Walter Fässler, Paul
Schelbert (und andere Verantwortliche der Schwyzer Kantonalbank) und
Unzählige in dieser Geschichte Involvierte bis zu ihrem eigenen
Lebensende ein quälend schlechtes Gewissen
hätten.
Wie ich von Anfang an sagte, bin ich an einer
guten und einvernehmlichen Lösung interessiert. Nur der Konsens
bringt's, aber nie faule Kompromisse!
Es ist mir klar, dass Sie als Anwalt einseitig die Interessen Ihres
Mandanten vertreten.
Rücksichtnahme mir
gegenüber ist aber bereits schon materiell begründet, zumal
Herr Fässler die Liegenschaft 1/4 Mio. unter Wert
ersteigerte. Hätte ich sie im Jahre
1999 zu diesem günstigen Preis bekommen, wäre u.U. die
aktuelle Situation nie entstanden. Ich bitte Sie und Herrn
Fässler einfach, sich in meine Lage zu versetzen. So kommen wir
möglicherweise einer Lösung bald näher.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler