(vo) "Vorsicht, Arzt!!" dieser bekannte Spruch von Dr. med. Julius Hackethal kann nicht genug betont werden. In diesem Zusammenhang wäre es einmal interessant, festzustellen, wie hoch die Kosten von unnötigen Medikamentierungen, Falschmedikamentierungen sowie Falschbehandlungen (und deren Folgen!) in der Schweiz sind. Damit dies nicht geschehen kann, haben wir aber extra eine brave, angepasste Einheitspresse, eine Gesetzgebung, die Heuchler schützt und eine Justiz, die nicht Täter bestraft, sondern Opfer.
Schweizer
Dermatologen/Allergologen schützen KMF-Produktion!
Hautreizende, Allergien und Ekzeme auslösende Glaswolle
sollte nach der Meinung der Mehrzahl der befragten Schweizer
Dermatologen NICHT verboten werden!! (Klar: Man könnte sonst ja
keine teuren Behandlungen mehr berechnen sowie Salben und Cremen
verkaufen. Die ganze scheinheilige Symptombekämpfung würde
wegfallen!)
Schweizer
Dermatologen/Allergologen gegen Verbot allergie- und
MCS-auslösender Produkte
Die meisten befragten Schweizer Mediziner sind auch gegen ein Verbot
unnötig parfümierter (allergieauslösender!) Wasch-,
Putz- und Reinigungsmittel. Dies, obwohl eine rasante Zunahme von
Allergien sowie MCS zu verzeichnen ist!
Wo sind die für Prophylaxe
eintretenden Ärzte?
Unzählige der angeschriebenen Mediziner haben uns gar nicht
geantwortet (z.B. die Dermatologen des Inselspitals Bern). Das ist
natürlich alles auch eine Frage der Mentalität.
So funktioniert das heutige
System!
Dummheit, Ignoranz, Heuchelei, Verantwortungslosigkeit und
Profitgier regieren in der heutigen Gesellschaft. Der Medizinbereich
ist ein Teil davon. Wie er heutzutage funktioniert, zeigen der ganze
Medizinverdien- und Symptombekämpfungs-Apparat sowie die
ständig steigenden Krankenkassenprämien.
Mentalitäten im Schweizer Gesundheitswesen - Eindrücke...
Umfrage der Mythen-Post bei der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich
Montag, 17. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Dr. xy
Unterstützen Sie aus allergologischer/dermatologischer Sicht ein
Verbot von Glas- und Steinwolle sowie parfümierten Wasch-, Putz-
und Reinigungsmitteln?
Zum voraus besten Dank für Ihre Stellungnahme!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler, Redaktor
Montag, 17. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Medienkontakte werden über unseren Chefarzt Prof. Burg
schriftlich gehandhabt.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Günther Hofbauer
Dept. of Dermatology
University Hospital
Gloriastrasse 31
8091 Zürich
Switzerland
Office +41 1 255 30 84
Was für ein Waschmittel wird in der Dermatologischen/Allergologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich verwendet?
Montag, 17. Februar. 2003
Sehr geehrter Herr Dr. Meyer
Können Sie mir bitte mitteilen, mit was für einem
Waschmittel die Wäsche der Dermatologischen Klinik Zürich
gewaschen wird?
Zum voraus besten Dank für Ihre Abklärungen resp.
Antwort!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler, Redaktor
Montag, 17. Februar 2003
Lieber Herr Beeler
Da habe ich keine Ahnung. Die Dermatologische Klinik wäscht Ihre
Wäsche ja auch nicht selber. Wenden Sie sich an die
Wäscheabteilung des USZ.
Gruss
Jürg Meyer (E-Mail: Juerg.Meyer@usz.ch)
[Anmerkung der Mythen-Post: Das ist wirklich schon fast sagenhaft! Obwohl Waschmittelallergien heutzutage sehr häufig sind, weiss "man" nicht, womit die Bettwäsche gewaschen wird!]
Mittwoch, 19. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Dr. Meyer
Wie lautet die E-Mail Adresse der USZ-Wäscheabteilung? Vielen
Dank für Ihre Antwort!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Donnerstag, 20. Februar 2003
Weiss ich nicht, aber das USZ hat auch
Telefone.
Gruss
Jürg Meyer (E-Mail: Juerg.Meyer@usz.ch)
[Anmerkung der Mythen-Post: Etwas kurz angebunden, der Mann...]
Putz- und Reinigungsmittel
Montag, 17. Februar 2003
Sehr geehrte Frau Frey
Können Sie mir bitte mitteilen, mit welchen Putz- und
Reinigungsmitteln (Marken) in der Dermatologischen Klinik des
Unispitals Zürich gearbeitet wird?
Zum voraus besten Dank für Ihre Stellungnahme!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Montag, 17. Februar 2003
Lieber Frank (E-Mail: frank.nestle@usz.ch)
Darf ich diese Anfrage an Dich weiterleiten? Ich denke, es geht hier
um eine Frage betr. Berufsdermatologie resp. Epikutantestung.
Könntest Du Dich evtl. mit Herrn Beeler direkt in Verbindung
setzen?
Vielen Dank und beste Grüsse,
Catherine Frey-Blanc (E-Mail: c.frey-blanc@usz.ch)
P.S. Sehr geehrter Herr Beeler
Wie Sie sehen, habe ich Ihre Frage Herrn PD Dr. med. Frank O.
Nestlé weitergeleitet; er ist unser Experte im Bereich
Epikutantestung.
Mittwoch, 19. Februar 200
Sehr geehrte Frau Frey-Blanc
Besten Dank für die Weiterleitung!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
[Anmerkung der Mythen-Post: Womit gewaschen wird, weiss immer noch niemand...]
Umfrage
Montag, 17. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Glas- und Steinwolle ist inert und hat bei richtiger Anwendung, zum
Beispiel im Rahmen von Reinigungen, keine
allergologisch-dermatologische Bedeutung. [Anmerkung der
Mythen-Post: Und das soll man glauben? Das Aufwirbeln von KMF-Staub
reizt nicht nur die Haut; die Partikel können sehr wohl auch
allergische Reaktionen auslösen!]
Duftstoffe hingegen können relevante Allergene sein. Da aus
gesellschaftlichen Gründen ein Verbot von Duftstoffen generell
unrealistisch ist [Anmerkung der Mythen-Post: Unsere Anfrage
bezog sich auf Duftstoffe in Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel, wo
dies problemlos möglich wäre!!], sollte darauf
geachtet werden, nur nicht oder wenig potent sensibilisierende
Duftstoffe zu verwenden. [Anmerkung der Mythen-Post: Und wer
achtet darauf?!] Des weiteren sollten sämtlich
eingesetzte Substanzen in Konsumartikeln deklariert sein, so dass
allfällig darauf allergische Patienten diesen Artikel meiden
können. [Anmerkung der Mythen-Post: Damit ist die
Lehrmeinung der Dermatologischen/Allergologischen Klinik des
Unispitals Zürich herrlich wiedergegeben:
Allergieauslösende Produkte nicht verbieten, sondern bloss
entsprechend deklarieren!! Diese Logik ist umwerfend.
Dass die allergieauslösenden Substanzen - trotz Deklaration - in
die Umwelt gelangen und für eine Zunahme von allergischen
Erkrankungen führen, soweit wird nicht gedacht!]
Freundliche Grüsse
Dr. Christian Schuster (E-Mail: Christian.Schuster@usz.ch)
[Anmerkung der Mythen-Post: Was hier Dr.
Schuster wiedergibt, ist lediglich die falsche Lehrmeinung der
Dermatologischen/Allergologischen Klinik Zürich.
Die Spitäler in Bern, Basel etc. sind diesbezüglich nicht
klüger!
Dr. Schuster hat wenigstens geantwortet, die meisten seiner Kollegen
- wohl aus Angst vor der in Medizinerkreisen berüchtigten
Mythen-Post... - nicht.]
Mittwoch, 19. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Dr. Schuster
Was bedeutet bei Ihnen "bei richtiger Anwendung"? Was verstehen Sie
darunter?
Wie wollen Sie "nicht oder nur wenig potent sensibilisierende
Duftstoffe" eruieren?
Weshalb glauben Sie, dass ein Verbot von Duftstoffen "unrealistisch"
ist?
Zum voraus vielen Dank für Ihre Stellungnahme!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler, Redaktor
[Anmerkung der Mythen-Post: Eine Antwort darauf kam keine.]
Umfrage
Montag, 17. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Wir bitten Sie, fachliche Anfragen von Massenmedien direkt an die
Klinikleitung zur Weiterleitung an die entsprechenden
Gebietsverantwortlichen zu richten.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Severin S. Läuchli (E-Mail: Severin.Laeuchli@usz.ch)
[Anmerkung der Mythen-Post: Sind die Ärzte an der Dermatologischen Klinik in Zürich nicht in der Lage, ihre persönliche Meinung bei einer Umfrage kund zu tun? Braucht es dazu extra die Klinikleitung?!)]
Mittwoch, 19. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Dr. Läuchli
Besten Dank für die Info.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Die Frage geht weiter an den obersten Boss der Dermatologischen Klinik des Universitätsspital Zürich
Montag, 17. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Prof. Burg
Unterstützen Sie aus allergologischer/dermatologischer Sicht ein
Verbot von Glas- und Steinwolle sowie parfümierten Wasch-, Putz-
und Reinigungsmitteln?
Zum voraus besten Dank für Ihre Stellungnahme!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Montag, 17. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Meine Antwort ist nein; nicht grundsätzlich
Prof. Dr. Günter Burg (E-Mail: burg@derm.unizh.ch)
[Anmerkung der Mythen-Post: Die Antwort des
Klinikdirektors ist kurz und bündig; sie sagt aber trotzdem
einiges über die dort herrschende Mentalität aus....
Dass ein Klinikdirektor gegen ein Verbot von KMFs ist, welche neben
Asthma und Allergien auch Hautekzeme verursachen, ist rational nicht
nachvollziehbar. Dies ist etwa gleich unvernünftig, wie wenn
sich ein Arzt gegen ein Rauchverbot ausspricht!
Ebenso zu kritisieren ist Burgs Auffassung, dass er "nicht
grundsätzlich" ein Verbot von parfümierten Wasch-, Putz-
und Reinigungsmitteln unterstütze.
Fakt ist: Duftstoffe in Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln sind
absolut unnötig; durch ihre Produktion wird lediglich die Umwelt
mit Schadstoffen belastet wird. Die Auswirkungen sind: Zunahme von
Allergien und MCS.
Das einzig Positive: Prof. Dr. med. Günter Burg hat geantwortet
und die Öffentlichkeit weiss jetzt, woran sie
ist.]
Mittwoch, 19. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Prof. Burg
Wie begründen Sie diese Auffassung?
Zum voraus besten Dank für eine etwas ausführlichere
Stellungnahme.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Umfrage
Dienstag, 18. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Davon ausgehend, dass es sich um eine private Anfrage handelt (d.h.
nicht zwecks Veröffentlichung) antworte ich Ihnen
folgendermassen:
1) Ich bin nicht Dermatologe (ich komme von der Inneren Medizin
her)
2) Gegenfrage: Wegen der Auslösung von welchen Krankheiten
sollen Glas- und Steinwolle/parfümierte Mittel verboten
werden?
3) Gegenfrage Nummer 2: Wie kommen Sie dazu, gerade mich
anzufragen?
4) Zum Thema Glas- und Steinwolle: Ich wurde mit diesen Substanzen
bisher bei meiner Tätigkeit an der Allergiestation nicht
konfrontiert. Es ist mir nicht bekannt, dass man auf Glas- und
Steinwolle allergisch reagieren kann (ich beziehe dies auf das Thema
Berufsasthma). Inwiefern die Haut geschädigt werden kann, ist
mir nicht bekannt. Haben Sie das Datensicherheitsblatt studiert?
5) Parfümierte Mittel: Duftstoffe gehören zu den
häufigeren Auslösern von Ekzemen. Wenn ich mich richtig
erinnere (ich bin nicht Dermatologe), dann sind maximal einige
Prozent der Bevölkerung auf Duftstoffe sensibilisiert. Sicher
sollten Mittel ohne Parfums für allergische Personen zur
Verfügung stehen. Ein generelles Verbot scheint mir
übertrieben. Es gibt Asthmatiker, bei welchen starke
Gerüche/Parfums Reaktionen auslösen können.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Christoph Bucher (E-Mail: Christoph.Bucher@usz.ch)
[Anmerkung der Mythen-Post: Das ist wenigstens eine ehrliche, gut gemeinte Stellungnahme. Und es wird zugegeben, dass "man" nicht alles weiss. Im Gegensatz zu unzähligen anderen Ärzten, die nicht antworten oder so tun, als wüssten sie alles.]
Mittwoch, 19. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Dr. Bucher
Besten Dank für Ihre Nachricht. Zu den Punkten:
1. Spielt keine Rolle.
2. Betr. Glas- und Steinwolle/Duftstoffallergien: siehe
http://www.mythen-post.ch/
(Sollte Ihrer Meinung nach etwas inhaltlich nicht korrekt sein, bitte
melden!)
3. Zufall.
4. Siehe Punkt 3
5. Duftstoffallergien sind auf dem Vormarsch.
Gerne erwarte ich Ihr Echo.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Umfrage
Mittwoch, 19. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Beeler,
ein Verbot kann ich nicht unterstützen, da die Häufigkeit
dermatologischer/allergologischer Probleme (Hautirritation bei Arbeit
mit Glas-/Steinwolle, Kontaktallergien durch Duftstoffe in den
Reinigungsmitteln) im Vergleich zur Häufigkeit der Anwendung zu
gering ist.
[Anmerkung der Mythen-Post: Diese Aussage trifft nicht zu, da
es eine grosse Zahl von Betroffenen gibt, die deswegen gar nicht zum
Arzt gehen, weil sie wissen, dass es nichts bringt!]
Es erscheint nicht sinnvoll, dass die Gesamtbevölkerung auf
etwas verzichten soll, weil einige Patienten den Kontakt mit diesen
Substanzen meiden müssen, was sich ja für jeden individuell
auch bewerkstelligen lässt. [Anmerkung der Mythen-Post:
Auch hier wieder Falschüberlegungen! Wird auf den Einsatz von
Glas- und Steinwolle verboten, bedeutet dies für die
Gesamtbevölkerung keinen Verzicht, sondern einen Gewinn! Weniger
Asthma, Allergien, Ekzeme - und vor allem auch weniger
Sondermüll!
Die analoge Überlegung kann betr. Duftstoffe angestellt werden!
Probieren Sie's!]
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Siegfried Borelli (E-Mail: Siegfried.Borelli@triemli.stzh.ch)
Mittwoch, 19. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Dr. Borelli
Wieviele Prozent der Bevölkerung sollten an Hautirritationen
(vgl. Glas-/Steinwolle) sowie Kontaktallergien durch Duftstoffe (in
Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln) leiden [Anmerkung der
Mythen-Post: Eine bewusste Ketzerfrage!], damit ein Verbot
Ihrer Meinung nach gerechtfertigt wäre?
Worin sehen Sie den praktischen Nutzen parfümierter
Produkte?
Zum voraus besten Dank für Ihre Stellungnahme.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Donnerstag, 20. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Die Frage nach der Prozentzahl ist schwierig zu beantworten und
sollte eher dem Gesetzgeber gestellt werden, der definiert, ab wann
eine Substanz zu viele "toxische" Auswirkungen hat. [Anmerkung
der Mythen-Post: Darin liegt eben der grosse Trugschluss, dass Leute
meinen, der Gesetzgeber werde es schon richtig machen. Das Gegenteil
ist der Fall: Ob Asbest, KMFs, PCB oder Amalgam - der Staat versagt
praktisch IMMER!]
Grenz- oder Richtwerte für Glaswolle gibt es meines Wissens
nicht. [Anmerkung der Mythen-Post: Auch diese Information
stimmt nicht.] Die erwähnten Hautirritationen betreffen
jedoch nur Personen die beruflichen Kontakt mit diesen Materialien
haben (Isolierer, Glaser). [Anmerkung der Mythen-Post: Und was
ist mit den Leuten, die in Häusern wohnen, in denen KMFs nicht
richtig abgedeckt wurden?!] Selbst in diesen Berufsgruppen
sind Hautirritationen selten (1.6 - 9.1/100.000 je nach Berufsgruppe
gemäss Contact Dermatitis 2002 Dec;47(6):329-33)
[Anmerkung der Mythen-Post: Und das soll man glauben?
Über solche beschönigte Zahlen und das Vorgehen der
KMF-Lobby berichtet das Fiberglass Information Network, siehe
http://www.sustainableenterprises.com/fin/basic.htm
]
Zur Frage nach dem praktischen Nutzen parfümierter
Produkte:
Sie riechen gut.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Siegfried Borelli (E-Mail: Siegfried.Borelli@triemli.stzh.ch)
Donnerstag, 20. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Dr. Borelli
Der Gesetzgeber benötigt Empfehlungen von Experten. Welche
Prozentzahl würden Sie vorschlagen?
Finden Sie, dass alle parfümierten Produkte gut riechen?
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Freitag, 21. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Wie Sie aus den Zahlen zur Häufigkeit von Hauterkrankungen bei
Umgang mit Glas-/Steinwolle entnehmen konnten, sind diese
Hauterkrankungen selten. [Anmerkung der Mythen-Post: Wirklich
erstaunlich, wie sich dieser Dermatologe für die hautreizenden,
allergie- und ekzemverursachenden Produkte stark macht!
Viele Handwerker, die an Asthma, Ekzemen, ev. Krebs aufgrund von KMFs
erkrankten, sind in der "offiziellen Statistik" gar nicht
aufgeführt.
Und aufgrund von undicht abgedeckten KMFs erkrankte Privatpersonen in
Wohnhäusern existieren in der medizinischen Welt des Dr. Borelli
erst gar nicht, da ja seiner Meinung nach nur solche Leute erkranken,
die mit diesen Produkten beruflich direkt zu tun haben.
Tatsache ist, dass die
überwiegende Zahl der Dermatologen in der Praxis gar nicht
erkennt, woher die Ekzeme, Allergien etc. bei ihren Patienten
herrühren!]
Exponierte Personen sollten über
mögliche Auswirkungen auf die Haut informiert und im
sachgerechten Umgang mit dem Material zur Prävention geschult
sein. [Anmerkung der Mythen-Post: Also Mundschutz,
Augenschutz, Overall, Handschuhe - dann sind KMFs in Ordnung?!]
Die Festlegung von Prozentzahlen ist hypothetisch und wenig
hilfreich. [Anmerkung der Mythen-Post: Worauf soll sich dann
der Gesetzgeber abstützen? Sie, Herr Dr. Borelli, wollen ja,
dass Duftstoffe in Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln nicht verboten
werden. Dann sollten Sie auch sagen können, wieviele Allergie-
und MCS-Erkrankte sie prozentual dafür in Kauf nehmen.]
Ihre zweite Frage ist wohl eher rhetorisch gemeint.
[Anmerkung der Mythen-Post: Nein, wir hätten darauf
lieber eine ehrliche Antwort erhalten.]
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Siegfried Borelli (E-Mail: Siegfried.Borelli@triemli.stzh.ch)
Umfrage betr. Wäsche in Dermatologischen Kliniken
Mittwoch, 19 Feb 2003
Guten Tag.
Da sind Sie bei mir an der falschen Adresse. Der Hausdienst, resp.
die Zentralwäscherei Bern können da besser Auskunft
geben.
Freundliche Grüsse
Th. Zürcher (E-Mail: Therese.Zuercher@insel.ch)
Therese Zürcher
Leiterin Pflegedienst
Dermatologie
3010 Bern - Inselspital
Tel. 031 632 22 84
Fax 031 632 48 16
PS.: Man wird sicher wissen wollen, wer Sie sind und wozu Sie diese Angaben brauchen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Wenn die Leute etwas zu verbergen haben, dann vermutlich schon...]
Mittwoch, 19. Februar 2003
Sehr geehrte Frau Zürcher
Besten Dank für Ihre Nachricht. Haben Sie die E-Mail Adresse der
Zentralwäscherei?
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Donnerstag, 20. Februar 2003
Nein.
Th. Zürcher (E-Mail: Therese.Zuercher@insel.ch)
Donnerstag, 20. Februar 2003
Sehr geehrte Frau Zürcher
Sieht so Ihr "Service" aus?
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Donnerstag, 20. Februar 2003
Ja, weil die Adressensuche für fremde Leute
nicht zu meiner Arbeit als Leiterin Pflegedienst gehört (in
einer Zeit von Twixtel etc.)
Freundliche Grüsse
Th. Zürcher (E-Mail: Therese.Zuercher@insel.ch)
Donnerstag, 20 Feb 2003
Sehr geehrte Frau Zürcher
Was machen Sie, wenn jemand aus Ihrer Abteilung eine Telefonnummer
benötigt? Berufen Sie sich dann auch auf Ihre "Autorität"
als Pflegedienst-Leiterin?
Dass Sie als Pflegedienst-Leiterin der Abteilung Dermatologie nicht
einmal wissen, womit Ihre Bettwäsche gewaschen wird, ist schon
etwas schwach. Schon mal etwas von Waschmittelallergien gehört?
Oder geht Sie das auch nichts an?
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Allergie
Mittwoch, 19. Februar 2003
Hallo Mythen-Post!
Ihrer Aufforderung "Haben Sie negative Erfahrungen mit
parfümierten Crèmen (z.B. Nivea, Yves Rocher),
Abwaschmitteln (z.B. Handy), Waschmitteln (z.B. Radion, Persil,
Ariel, Dash, Enka), Deos, Haarshampoos, Badezusätzen, Seifen
gemacht? Traten nach der Anwendung allergische Reaktionen (Ekzeme,
Juckreiz etc.) auf?" komme ich sehr gerne nach!
Ich leide an einer Kontaktallergie, die ich allerdings nicht von
meinem Hautarzt habe bestätigen lassen können, da er nicht
in diese Richtung denken wollte. Sobald ich auf einem Kopfkissen,
dessen Überzug mit Persil gewaschen wurde, schlafe, bekomme ich
ein stark juckendes schmerzendes Ekzem unter dem Auge. Sobald ich die
Cortisonsalbe vom Hautarzt auftrage, verschwindet es, sobald ich die
Salbe weglasse, kommt es wieder. Nur wenn ich den Überzug mit
einem anderen, einem nicht nach Parfüm riechenden
Bio-Waschmittel wasche, ist das Ekzem über Nacht vollkommen
verschwunden. Ich habe das über mehrere Tage ausprobiert, weil
ich es nicht glauben konnte.
Ich plage mich schon seit 15 Wochen mit dem Ekzem herum und war mit
meinem Latein völlig am Ende. Außerdem habe ich seit
einiger Zeit einen starken Juckreiz am ganzen Körper, von dem
ich angenommen habe, dass er vom häufigen Duschen kommt. Jetzt
weiß ich, woher er gekommen ist.
Seit ich alles mit Biowaschmittel wasche, juckts mich nämlich
nicht mehr!
Ich bin ohnehin kein Freund von Parfümen i(...), weil ich finde,
dass es einem auf den Magen schlagen kann, wenn jeder "nach irgendwas
anderem" stinkt, und ich besitze auch keines; aber das hat mich doch
sehr entsetzt und ich finde, dass man gegen dieses Ausufern von
stinkenden Substanzen vor allem in Waschmitteln etwas tun muss!
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Dettling (E-Mail: sabinedettling@compuserve.de)
Donnerstag, 20. Februar 2003
Sehr geehrte Frau Dettling
Vielen herzlichen Dank für Ihre Nachricht. Was Sie schreiben,
stimmt hundertprozentig und entspricht auch unserer Erfahrung. (vgl.
Einträge im Forum)
Mit dem angeblichen "Fachwissen" von Dermatologen/Schulmedizinern
betr. Allergien ist es hingegen - so zeigt eine Umfrage, die ich
gerade durchführe - oft nicht weit her. Von Umweltmedizin
verstehen diese Leute schon gar nichts. Wie die wohl zu ihren
akademischen Titeln gekommen sind? Wohl eher durch Anpassung als
durch Wissen.
Ihre Erfahrung mit dem Kopfkissen/Persil/Cortison stimmt. Frage: Was
für ein Waschmittel (Marke) verwenden Sie neu?
Gratulation zu Ihrer Aussage betr. Zwangsparfümierung! Genau
diese Auffassung vertritt die Mythen-Post seit Jahren!
Bitte berichten Sie - falls Sie Interesse und Zeit haben - weiter
über praktische Erfahrungen.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Umfrage
Donnerstag, 20. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Da Sie offenbar an alle Ärzte der Dermatologie USZ Ihre Umfrage
geschickt haben, wurde dies an unserem Rapport diskutiert und von der
Klinikleitung verfügt, dass wir auf diesem Weg keine Auskunft
geben dürfen. Ich ziehe meine letzte Aussage somit zurück
und bitte Sie, direkt an der Klinikleitung für einen
Interviewpartner anzufragen.
Mit freundlichen Grüssen
Christian Schuster (E-Mail: Christian.Schuster@usz.ch)
[Anmerkung der Mythen-Post: ...da hätten wir wieder die Mentalität der Dermatologie USZ, wo offenbar Ärzte keine eigene Meinung haben dürfen als die (falsche), welche von oben gelehrt wird.]
Donnerstag, 20. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Dr. Schuster
Das ist ja interessant!
Ich habe die Direktion bereits angefragt und bis jetzt noch keine
fundierte Stellungnahme erhalten.
Kann es sein, dass auch Ihre Klinikleitung betr. dem Thema nicht ganz
sattelfest ist?
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Fazit:
Es besteht
mehrheitlich gar kein Interesse, unnötige Erkrankungen zu
vermeiden. Nein, der Grundtenor lautet: Wir wollen an Krankheiten
Geld verdienen!
Gnade Gott, wenn von solchen Leuten noch "Gutachten" erstellt werden,
auf die sich dann Versicherungen, IV-Stellen oder die Justiz
berufen!
Wenn an Universitäten
bereits falsch gelehrt wird und irrige Meinungen vorherrschen, wie
soll sich da je etwas zum Besseren ändern?
E-Mail an: Mythen-Post