(vo) Betreffend Umweltschutz und Tierschutz kenne
ich Schwyzer Behörden (aus den Neunzigerjahren) als
rückständig und alles andere als innovativ. Unzählige
harte Gefechte habe ich all die Jahre führen müssen, um
Verbesserungen (betr. Grünabfallentsorgung, Tierhaltung,
Lärmschschutz etc.) in Gang zu bringen. Behördliche
Verhinderungspolitik (man denke hier z.B. ans Amt für
Umweltschutz unter der damaligen Leitung von Caspar Simeon) war bis
über die Neunzigerjahre hinaus an der Tagesordnung.
Dieselbe Erfahrung hat übrigens Tierschützer Erwin Kessler
betr. dem Tierschutz-Nichtvollzug im Kanton Schwyz
gemacht.
Gewerbe - 90% rückständig
Mein kompromissloser journalistischer Einsatz für Umweltschutz
und Tierschutz hat mir zehntausende von Franken Umsatzeinbussen in
den Neunzigerjahren gekostet (Inserate-Boykotte). Ehrlichkeit und
Geradheit waren mir das allemal wert. (An anderer Stelle
dokumentiert) Seit Gründung der Zeitschrift im Jahre 1990 hat
die Mythen-Post bis heute noch nie ein Behörden-Inserat oder
-Auftrag erhalten! Das spricht für sich.
Behörden - nehmen statt geben
In einem Bereich jedoch funktionieren Schwyzer Behörden
knallhart: im Eintreiben vom Geld. Selbst wegen Fr. 20.- werden noch
via Betreibungsamt Zahlungsbefehle und
Pfändungsankündigungen verschickt. Eine Ausgleichskasse
Schwyz z.B. funktioniert wie eine Maschine - gefühls- und
seelenlos. Man könnte dort das Personal praktisch durch Computer
und Roboter ersetzen - es würde kaum etwas ändern.
Als "Dienstleistungsbetrieb" kann man Schwyzer Behörden leider
in den meisten Fällen vergessen. Eine IV-Stelle Schwyz ist z.B.
nicht imstande, für eine umweltmedizinisch saubere und korrekte
MCS-Abklärung zu sorgen. Schwyzer Steuerbehörden legen
Einkommen willkürlich fest. (Fall im Internet beschrieben)
Noch bevor im Amtsblatt vom 4. Juni 2004 publiziert worden war, dass
meine Liegenschaft versteigert werden soll, erhielt ich mit Datum vom
3. Juni 2004 von der Schwyzer Steuerverwaltung ein Schreiben betr.
allfällig zu zahlender Grundstückgewinnsteuer!
Natürlich kommt jetzt hier wieder der Spruch: Es wird von
Beamten nur das umgesetzt, was per Gesetz festgelegt wurde. Aber es
ist wirklich erstaunlich, dass bevor eine Liegenschaft
verkauft worden ist, bereits schon der Staat Bereicherungsabsichten
kund tut! Und wie er das tut, ist wiederum eine Story für sich.
Die Umsetzung ist total kompliziert. Die Wegleitung keine Hilfe. Man
kann von einem Bürger nicht erwarten, dass er auch noch Fachmann
auf Schwyzer Steuerrecht ist!
Das betr. Gesetz resp. die Verordnungen wurden von
"Steuerspezialisten" (Politiker > Treuhänder und Juristen,
die vermutlich an ihre eigenen Vorteile - Verkauf von
"Dienstleistung" - dachten) gemacht. Krank. Für den
Normalbürger absolut untauglich. Es wird dann aber vom
Bürger erwartet, dass er sich kranken, unnötig
komplizierten Gesetzen und Vorschriften unterordnet. Menschen, die
das tun, werden vergewaltigt und im Laufe der Zeit gleich bescheuert
wie Leute, von denen solche Gesetze kommen!
"Kranke", unnötig komplizierte Gesetze und Verordnungen sind
nichts anderes als Spiegelbild kranker Menschen
(Politiker/Behörden) und diese wiederum Spiegel einer kranken
Gesellschaft.
Wie reagieren? Cool bleiben. Sich nicht verrückt machen lassen.
Für sich schauen und den Staat vergessen!
U.B.
E-Mail an: Mythen-Post