(vo) Man kann mir vorwerfen, ich hätte in GB
845, Schwyz, Geld in Zinsen verpulvert. Das mag stimmen (wobei ich
für die Zinshöhe nicht verantwortlich bin).
Es ist aber auch möglich, viel Geld in unnötige
Renovationsarbeiten zu verpulvern wie das seinerzeit Bauführer
Willy Kuster, Rickenbach, gemacht hat, u.a.:
- mit einer gesundheitsschädigenden Glaswolle-Isolation einen
Estrich ruiniert
- unnötige, potentiell gesundheitsschädigende
"Holzschutz"-Behandlungen durchgeführt
- schöne alte Holzfenster durch Biberbau-Kunststoff-Fenster
ersetzt
- schöne alte Holztüren durch Biberbau
Kunststoff-Türen ersetzt
- Fassaden mit Glaswolle-Sondermüll isoliert
- mit der Wahl falscher Materialien (ev. Putz/Farbe) die
Atmungsaktivität der Aussenfassade kaputt gemacht.
- über Fr. 70'000.-- in eine 3 1/2 Zimmer-Wohnung investiert,
die man mit einem Aufwand von Fr. 20'000.-- schöner und
baubiologisch richtig hätte renovieren können.
- schöne Holzböden mit Teppichen kaputt gemacht
- Wände unnötig mit Tapeten überklebt
- eine 3 1/2-Zimmer-Wohnung mit Kunststoffböden etc.
kaputtgemacht
- eine Küche mit Kunststoff-Fenstern und falscher Planung
ruiniert.
- ein Treppenhaus statt sanft renoviert neu gemacht
- ohne genaue Kenntnisse einen alten Magazin-Boden abgerissen und
einen neuen (mit Mineralwolle isolierten!) eingezogen
undsoweiter.
Selbstverständlich kann man dann als Ausrede
bringen, Willy Kuster und die involvierten Handwerker/Firmen
hätten es damals nicht anders gewusst. (Es werden heute noch
haargenau dieselben Fehler im Bau gemacht!) Ein Haus mit Baujahr
um 1870 muss muss aber baubiologisch und stilgerecht renoviert werden
und nicht in der Art von 1980/1990. Ein Oldtimer aus dem Jahre 1934
darf auch nicht mit Plastik und anderen Schnickschnack verunstaltet
werden.
Frau Martha Treichler aus Ibach fühlt(e) sich über die
Kritik an ihrem Onkel betroffen. Wäre Kuster noch am Leben,
könnte er zu den Vorwürfen selber Stellung nehmen. So aber
ist es nicht mehr möglich. Schweigen, weil jemand tot ist? Nein.
Denn nur aus Fehlern kann man lernen!
Nach Frau Treichlers Meinung dürfte gar keine
Geschichtsaufarbeitung betrieben werden, weil sich dann irgendwelche
Leute (Nachkommen), betroffen fühlen könnten. Mit dem
Verdrängen von Fakten kommen man jedoch nicht weiter.
U.B.
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