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Das Liebhaberobjekt an der Kollegiumstrasse 4/6 in Schwyz. |
(vo) "Wenn Sie tatsächlich s'Beschti
für Ihri Liiegeschaft wen, so überschriibe Sie sie mier und
bringe Sie sich aaschliessend um", mit diesen nicht ganz ernst
gemeinten Worten in Original-Baseldeutsch bekundete der bekannte
Dipl.-Ing. und Architekt Paul Bossert, Oetwil an der Limmat, sein
Interesse gegenüber Urs Beeler am Umbau der Alten Brauerei,
Kollegiumstrasse 4/6, in Schwyz.
Bossert betont, dass er Beeler nicht den Tod wünsche, aber
für eine Umnutzung diesen "aus dem Weg" haben wolle (Bossert:
"Während dr Umbauphase mindeschtens usserhalb vo
Europa."). Umgekehrt sieht Beeler eine grosse Gefahr, wenn
Bossert allein und in Eigenregie an eine Umnutzung der Alten Brauerei
ginge. (Ohne das Erfahrungswissen eines langjährigen Bewohners
und Detailwissen!)
Bossert bezeichnet seinen potentiellen Bauherrn als "paranoid",
dieser wiederum den Planer als "wahnsinnig". Die Alte Brauerei
benötige Einfühlungsvermögen, "keinen
Caterpillar-Trax", so Beeler.
Geld kontra Emotionen
Beeler möchte für seine beiden Lieben und sich selbst eine
separate, schöne Wohneinheit. Bossert betr. dem zusätzlich
zu schaffenden Wohnraum: "Hen die Geld?" Beeler ist über
dieses materielle "Franken-und-Rappen-Denken" und das Fehlen von
immateriellem Denken bei Bossert erzürnt und zweifelt ernsthaft
daran, ob unter solchen Voraussetzungen jemals ein Projekt zustande
kommen könne.
"Wenn sich ein Mensch sein ganzes Leben lang für die Familie
Beeler und vor allem für mich eingesetzt hat und dann eine
dermassen deplazierte Bemerkung wie die von Bossert kommt,
löscht es mir ab", sagt Beeler. Und doppelt nach: "Wer
sein ganzes Leben für unsere Familie gearbeitet hat, hat bei mir
automatisch ein natürliches Anrecht auf einen persönlichen,
schönen und gemütlichen 'Alterssitz' inklusive
familiärer Betreuung. Das war schon bei meinem Vater so." -
Bossert: "Wer zahlt das?"
Bossert räumt einen Projektierungskredit von Fr. 75'000.-- ein.
Seine Planungsaufwendungen sieht er bei stolzen Fr. 400'000.--
("Das git viiel Arbet!"). Nach der Umnutzung solle die
Liegenschaft einen Wert von Fr. 4'000'000.-- aufweisen. Bossert:
"Die underschti Limite. Besser wäred fünf Millione."
Bossert möchte möglichst rasch vorwärts machen.
Sein erster Vorschlag sieht insgesamt 10 Wohneinheiten auf einer
Fläche von 1'380 m2 an der Kollegiumstrasse 4/6 in
Schwyz vor. Details dazu finden Sie als PDF unter konzept_gb_845_bossert.pdf
Bossert hat sowohl am 27. wie am 28. Mai 2004 Urs Beeler telefonisch gedrängt, dass dieser bei der Schwyzer Kantonalbank folgendes Schreiben einbringe (siehe kursiven Text unten):
Donnerstag, 27. Mai 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Habe Ihren Plan sowie Baureglement und Zonenplan erhalten. Anbei
erhalten Sie meine Korrekturen in Ihrem Entwurf sowie
Kostenaufstellung, Umnutzungskonzept, welches Sie der Bank
unverzüglich einreichen sollten.
Mit herzlichen Grüssen
Paul Bossert (E-Mail: paul.bossert@greenmail.ch)
Hier der Text-Entwurf für die Bank(en):
Anfrage/Kreditgesuch (> Vorschlag Bossert)
Schwyz, den xy Bitte noch stilistisch etwas überarbeiten - kein Blabla
Sehr geehrter Herr xy
Wir haben über meine Liegenschaft GB 845 bereits schon eingehend
gesprochen. Nun möchte ich die Liegenschaft im Rahmen der
gesetzlichen Möglichkeiten umnutzen und umbauen.
Für diese Tätigkeit fragte ich Dipl.-Ing. und Architekt
Paul Bossert an, ob eine Realisierung machbar und möglich
wäre.
Paul Bossert gilt als international anerkannter Baufachmann. Mit
seinem langjährigen Know How ist er für dieses
architektonisch anspruchsvolle Objekt [Anmerkung der Mythen-Post:
VIELLEICHT...] "der richtige Mann". [Anmerkung der
Mythen-Post: Das weiss man erst hinterher. Wer gibt die Garantie,
dass Bossert keinen Alptraum fabriziert? Kommentar Bossert:
"Höri Sie uff!"] Gemäss beigelegtem
Umnutzungskonzept mit Kosten- und Verkaufs-Spiegel sollte der Umbau
relativ problemlos durchführbar sein. Potentielle Mieter sind
bereits akquiriert.
Nun frage ich Sie höflich, ob die Schwyzer Kantonalbank das
Bauvorhaben nach Vorliegen von Plänen und Kostenvoranschlag mit
einem Baukredit finanzieren würde.
Ebenso frage ich Sie, ob die Ausrichtung eines Planungskredites in
der Höhe von Fr. 75'000.- erhältlich ist. Die Sicherheiten
der Liegenschaft im Umfang von rund 2,5 Millionen Franken
[Anmerkung der Mythen-Post:
Bossert-Berechnung.] liegen ja in den Händen der
Bank.
Gerne erwarte ich Ihre Stellungnahme zum Konzept und der
Kreditausrichtung
Mit freundlichen Grüssen
U.B.
Viel Glück
Gruss Bo (E-Mail: paul.bossert@greenmail.ch)
Arch.- & Ing.- Büro Paul Bossert, Rainstrasse 23, CH - 8955
Oetwil a.d. Limmat
Architektur, Baustatik, Bauphysik, Bauchemie, Energietechnik,
Expertisen
Wärmedämmtechnik - Bauschaden-Analysen -
Energie-Verbrauchs-Analysen
Tel. ++41 (0)1 740 83 93
Fax ++41 (0)1 742 04 56
Heiteres und Bedenkliches
Urs Beeler fragte Paul Bossert, wie es z.B. bei einem unerwarteten
Todesfall des Architekten/Ingenieurs weitergehen solle. Bossert's
Antwort: "Jäh, denn hen Sie Päch gha..."