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Im oberen Teil Kollegiumstrasse 6, Schwyz, könnten via Umnutzung spezielle, nach streng baubiologischen Kriterien errichte, MCS-gerechte Behausungen mit separaten Eingängen entstehen. |

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Das angrenzende untere Feldli steht
unter eidgenössischem Schutz. Die Grünfläche
wirkt psychisch wohltuend. |

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So sieht es von der obersten Wohnung im Sommer aus. Die geplanten MCS-Wohnungen können leider aus Kosten- und bautechnischen Gründen nicht die identische Aussicht bieten, aber ähnlich. Dafür sind die geplanten MCS-Wohnungen streng baubiologisch. |
(vo) Gelingt die Gründung der Urs Beeler
Stiftung, will Beeler im oberen Teil der Liegenschaft
(Kollegiumstrasse 6, siehe Bild) speziell MCS-gerechten Wohnraum
für Betroffene schaffen.
ETH-Architekt Benedict Steiner, Steiner Architekten AG, Schwyz,
bestätigt anlässlich eines Gesprächs vom
Pfingstmontag, 31. Mai 2004, dass der obere Teil im Falle einer
Umnutzung so oder so umgebaut werden müsse.
Mittels einer speziellen Wand (Feuerwand) könne der MCS-Teil vom
übrigen Teil bautechnisch voll abgekoppelt werden. Mittels
entsprechender (umweltfreundlicher) Dämmung könne man auch
das Schallproblem optimal lösen. Damit im Raum immer eine gute
Raumluft herrscht, schlug Steiner den Einbau einer kontrollierten
Lüftung mit Spezialfiltern vor. (> denn bei üblichen
Lüftungsanlagen besteht das Problem der Bakterien- und
Schimmelschleudern).
MCS-Betroffene sehnen sich erfahrungsgemäss nach "Wohnen im
Grünen". Das direkt angrenzende untere Feldli steht unter
eidgenössischem Schutz, darf also nicht überbaut werden.
Dank über 15jährigem kompromisslosen Kampf von Urs Beeler
wurde schliesslich ein Verbot der Grünabfallverbrennung in
Wohngebieten des Kantons Schwyz durchgesetzt. Weil das Verbrennen von
Abfällen aus Garten, Landwirtschaft und Forst ausserhalb
bewohnter Gebiete "unter Auflagen" resp. "als Ausnahme" aber immer
noch gestattet ist, führt dies in der Praxis zum paradoxen
Phänomen, dass in Schwyz im Frühling/Herbst vielfach
bessere Luft herrscht als z.B. im Landwirtschaftsgebiet Haggen (ob
Schwyz), weil dort immer noch z.T. Waldabfälle unter grossem
Gestank verbrannt werden. Eine "Flucht ins Grüne" lohnt sich im
Kanton Schwyz also (noch) nicht, weil in der "Schwyzer Natur" leider
allzu oft noch umweltpolitischer Wilder Westen herrscht.
Warum das so ist, liegt in der Tatsache, dass der Kanton Schwyz in
Sachen Umweltschutz und Tierschutz in vielen Bereichen leider immer
noch ein "rückständiger Bauernkanton" ist. Deshalb wird die
Mythen-Post weiter dafür kämpfen, dass auch das Verbrennen
von Garten-, Landwirtschaft- und Forstabfällen ausserhalb von
bewohnten Gebieten des Kantons Schwyz generell verboten wird.
Unnötige Luftverpestung ist strikte abzulehnen, egal, unter was
für einem scheinheiligen Deckmäntelchen sie daherkommt. Im
gleichen Atemzug will sich die Mythen-Post für tier- und
umweltfreundlich produzierende Bio-Bauern einsetzen.

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Der obere Teil kann - total abgeschottet vom übrigen Haus - streng baubiologisch und gesund umgebaut werden. |

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So sieht es aus, wenn man die Seite wechselt: ein prächtiger Ausblick auf das idyllische untere Feldli und die beiden Mythen!. |
MCS-Behausungen
Wie oben erwähnt liegt der obere Teil der Kollegiumstrasse 6 in
unmittelbarer Nähe zur Grünzone. Die benachbarten
Häuser von Architekt Hans Steiner sowie Josef G. Steiner werden
mit umweltfreundlichem Erdgas betrieben. Das heisst in der Praxis,
dass man von diesen Heizungen an der Kollegiumstrasse 6
überhaupt nichts wahrnimmt. Im Gegensatz dazu werden in den
ländlichen Regionen des Kantons Schwyz z.T. noch uralte, luft-
und gesundheitsbelastende Holzfeuerungen betrieben. Frau Beatrice
Macho hat den Schwindel mit den angeblich "umweltfreundlichen
Holzheizungen" (in Wirklichkeit Schadstoffschleudern) hervorragend
entlarvt, siehe Themen-Übersicht "Heizen".
Jede der MCS-Wohnungen soll über einen separaten Eingang
verfügen. Im gesamten oberen Teil der Liegenschaft
Kollegiumstrasse 6 werden keine parfümierten Wasch-, Putz- und
Reinigungsmittel, WC-Reiniger, ätherische Öle, Cremen usw.
verwendet werden. Jede Wohnung verfügt über eine separate
Waschmaschine resp. Waschküche. Da MCS-Betroffene nicht selten
auch elektrosensibel sind, wird auch dieser Bereich optimal
berücksichtigt. Sämtliche Räume sind hell und
freundlich und sorgen dafür, dass sich die Menschen darin wohl
fühlen und sich ihr Immunsystem regenerieren kann. Betroffene,
die später solche MCS-Behausungen übernehmen wollen,
bringen vorgängig ihre Wünsche ein.
Christian Schifferle, MCS-Liga Schweiz, sprach das Thema Verkehr an:
Die Kollegiumstrasse ist keine Haupt-, sondern eine Nebenstrasse und
die Verkehrsimmissionen (trotz Zentrumslage) noch durchaus
akzeptabel. Das vorhandene Immissionspotential lässt sich via
Schallschutz/kontrollierter Lüftung erheblich reduzieren. Wobei
es natürlich keine "Lage wie auf einer Alp" ist (> letztere
wäre jedoch auch keine 100%Lösung, weil sie im Winter nicht
bewohnbar ist! Lösungen im 100%-Grünen haben das Problem
der langen Anfahrtwege. Ausserdem fehlt die Infrastruktur, auf die
heute niemand gerne verzichtet.)

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So sieht die Liegenschaft von Osten her aus. |
Private Initiative
Dieses Projekt hat absoluten
Pioniercharakter.
Die heutige Medizin, die voll auf Symptombekämpfung und auf
Geldverdienen ausgerichtet ist (und von Umweltmedizin keine Ahnung
und an Ursachenbekämpfung kein Interesse hat!), ist für
MCS-Betroffene keine Hilfe. Der Staat hat das Problem
MCS-verträglicher Behausungen (noch) nicht erkannt. Der Bund
z.B. rüstet RUAG-Gebäude isolationstechnisch mit
gesundheitsschädigender Glaswolle (ISOVER) aus. Und Prof. Thomas
Zeltner, Chef des Bundesamtes für Krankheit, pardon Gesundheit,
stellt den KMF-Herstellern noch einen Persilschein aus. Apropos
Persil resp. Waschmittel: Ziel der Urs Beeler Stiftung ist der Kampf
gegen parfümierte Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel, WC-Steine
usw., genau die Produkte, wo heutzutage immer mehr Menschen an
Allergien und MCS erkranken. In mitten von Schwyz soll eine
gesunde Basis entstehen, von der aus der Kampf gegen die Verursacher
(Procter & Gamble etc.) geführt werden kann! Flucht ist
keine Lösung!
Alternativen
Sollte die Unterstützung durch MCS-Betroffene aus irgendwelchen
Gründen ausbleiben, könnten mit demselben absolut strengen
baubiologischen Standard z.B. auch Wohnungen für Allergiker oder
Lungenkranke entstehen. Und sollten selbst die kein Interesse an
baubiologischem, gesunden Wohnen zeigen, sind Menschen angesprochen,
die voll auf Gesundheitsprophylaxe setzen.
Finanzierung
Die Umnutzung der Liegenschaft GB 845 muss via Fachleute und
Betroffene so durchdacht sein, dass sie finanziell kostendeckend ist
und die Schwyzer Kantonalbank bedenkenlos ihr O.K. geben kann.
Melden Sie sich bitte, wenn Sie sich an diesem Pionier-Projekt aktiv
beteiligen wollen. E-Mail: beeler@mythen-post.ch
Und zum Schluss an alle MCS-Betroffenen noch ein viel zitierter Spruch von Mutter Rosa Beeler: "Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott!"
E-Mail an: Mythen-Post