Peter Beeler schrieb:
Lieber Urs
Herzliche Gratulation auch von mir. [Anmerkung: Zum Erfolg in
Sachen OMO Sensitive.] Weisst Du, dass Mutter im Kantonsspital
Luzern liegt?
Herzliche Grüsse
Peter (E-Mail: peter.beeler@uitikon.ch)
Mythen-Post
Postfach 7
6431 Schwyz
Natel 079 503 18 19
Schwyz, 2. Juni 2004
Lieber Peter
Vielen Dank für Deine Mail! Ehrlich. [Anmerkung: Bruder
Peter Beeler gratulierte zum Erfolg gegen
Lever-Fabergé.]
Ja, Kinski hat es mir heute berichtet. [Anmerkung: Mutter Rosa
Beeler musste heute ins Kantonsspital Luzern eingeliefert werden.
Diagnose: Krebs.]
Und der nächste Schlag ist am Abend gekommen!
Hans Kälin von der Schwyzer Kantonalbank teilte mir per Fax
folgendes mit:
Schwyz, 2. Juni 2004
Liegenschaft GB 845
"Sehr geehrter Herr Beeler
Unser Rechtsvertreter lic. jur. Walter Inderbitzin hat uns über
Ihre neuesten Vorschläge in Kenntnis gesetzt. Im weitern habe er
Ihnen zugesichert, dass wir Sie über unsere weiteren Schritte
orientieren werden.
Wir möchten Sie nun darüber informieren, dass uns das
Betreibungsamt Schwyz am 1. Juni 2004 orientiert hat, dass am
kommenden Freitag, 4. Juni 2004, die Steigerung Ihrer Liegenschaft
publiziert werde.
Freundliche Grüsse
Hans Kälin"
Lic. jur. Walter Inderbitzin von der SKB ist ein
hoch anständiger Mann. Auf sein Wort kann ich mich verlassen.
Ebenso hat Hans Kälin (Tel. 041 819 47 33) sich betr. mir die
grösste Mühe gegeben. [Anmerkung der Mythen-Post:
Was Beeler zu dem Zeitpunkt nicht weiss (er wurde darüber auch
nicht informiert!), dass die SKB selbst das Verwertungsbegehren
gestellt hat!]
Mit diesem "Offside" des Betreibungsamtes Schwyz habe ich im
Traum nicht gerechnet!
Dieses "Offside" ist geradezu typisch für Betreibungsbeamtin
Frau Susi Bardea, vormals Lumpert, wie Du doch meinst "eine gute
Frau". Sie handelt nach dem alten Adolf-Eichmann-Motto: "Uns
traf/trifft keine Schuld. Wir führ(t)en nur aus." (Nebenbei: Von
Bardea habe ich übrigens keinen Fax erhalten! Ich wüsste
VON NICHTS!) Frau Bardea ginge in Ausübung ihres Amtes
vermutlich nötigenfalls auch über Leichen - das "Gesetz"
ist auf ihrer Seite. [Anmerkung der Mythen-Post: Beelers
persönliche Reaktion ist verständlich. Aber das
Betreibungsamt ist nur ausführende Stelle.]
Was mich ärgert, ist, dass diese (...) im
"dümmstmöglichen Augenblick" kommt!
Weil ich seit Wochen kein O.K. betr. Kauf von der tags bekam (sie
offerierten schriftlich 1,52 Mio. - Schatzungswert 1,602 Mio.- Kopien
bei der KB), arbeitete ich eine alternative Variante aus, die um
einiges
BESSER
ist:
Dipl.-Ing. und Architekt Paul Bossert hat in der Zwischenzeit
nämlich bereits Gedanken betr. einer Umnutzung angestellt (siehe
Beilage). Er wollte, dass ich besagte Pläne unverzüglich
z.H. der Kreditabteilung der Schwyzer Kantonalbank einreiche und
"vorwärts mache".
Paul Bossert ist von einer Umnutzung voll überzeugt und hat
daraus sogar einen Gewinn für mich im Form einer
"Gratis-Eigentumswohnung" im Wert von Fr. 700'000.-- errechnet; diese
Wohnung könne ich auch zu dem Preis verkaufen > Geld in bar.
(Aufgrund Frau Bardeas Eifer könnte nun die Brauerei jedoch
bei einer Versteigerung zum Schnäppchenpreis weggehen und ich
zum Sozialfall werden. Bravo! Keine Umnutzung, keine MCS-Behausungen
etc. Existenz und Zukunft ruiniert.)
Ich habe die ganze Sache am Pfingstmontag zusätzlich mit
ETH-Architekt Benedict Steiner, Steiner Architekten AG,
Kollegiumstrasse 5, Schwyz, ausführlich besprochen. Er
bestätigte mir, dass mit einer Umnutzung für mich
tatsächlich solcher "Gratis-Wohnraum" entstehen würde. Da
ich nur 3 1/2-Zimmer benötige (Wohnraum, Schlafzimmer,
Büro, Küche/Bad) könne man diesen streng baubiologisch
und MCS-gerecht machen (völlig abgekoppelt vom übrigen Haus
mit separatem Eingang). Er wisse zwar, dass ich den Hauptteil
ebenfalls nach baubiologischen Kriterien machen möchte, dies sei
aber kostenmässig nicht möglich. Man könne jedoch eine
50%-Variante anstreben; diese läge immer noch über dem
heute üblichen Standard. Derselben Meinung ist auch Paul
Bossert.
Im seinzerzeitigen "Bote"-Artikel (wo die tags ihre Kaufabsichten
bekundete) ist gestanden, dass die tags selbst einen
Eigenkapitalanteil von lediglich Fr. 200'000.-- zur Finanzierung
benötige. Rechnet man den Liegenschaftswert von Fr. 1'602 Mio.
abzüglich den Kredit und die Zinsen von (aufgerundet) Fr. 1,4
Mio. ab, blieben bei mir die benötigten Fr. 200'000.--
übrig. Wie die tags spielte ich deshalb ebenfalls mit dem
Gedanken einer neu zu gründenden Stiftung (oder einfacheren
Möglichkeit > so schlug Immobilien-Profi Marcel Müller
heute vor, Natel 079 249 45 24), via der besagte Umnutzung mittels
Umbau/Sanierung und Verkauf von Stockwerkeigentum zu realisieren ist.
(Kopien von Interessenten z.H. der Schwyzer Kantonalbank)
Der ganze Antrieb hinter dieser Aktion ist für mich die
Schaffung von gesundem, baubiologischem, MCS-gerechten Wohnraum (>
Das A und O für mein angeknacktes Immunsystem). Daneben
reizt mich aber auch noch die Aufgabe, die Geschichte mit GB 845 zu
einem guten Ende zu bringen, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_1_6_04/urs_beeler_stiftung.htm
und http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_2_6_04/spezielle_mcs_wohnungen.htm
Wie mir Architekt Benedict Steiner sagte, leide das Schwyzer
Baugewerbe unter mangelnden Aufträgen. Durch Auftragsvergabe an
handverlesene, seriöse, kleine und mittlere unabhängige
Gewerbebetriebe der Region, würde man denen ebenfalls einen
guten Dienst erweisen. Und die Liegenschaft im Zentrum von Schwyz
würde aufgewertet. Und ein Pionierprojekt (MCS-Behausungen im
oberen Teil) verwirklicht!
Es ging/geht mir darum, aus der Situation heraus die
bestmögliche Lösung zu realisieren. Vor fünf Jahren
hätte ich das noch nicht tun können, weil ich die
entsprechenden Leute/Firmen nicht kannte und mir das nötige Know
How fehlte. Die ganze Idee steht und fällt nun mit der
Finanzierung!
Trotz zeitlichem Druck (und Drängen von Paul Bossert) wollte
ich keine Schnellschüsse fabrizieren, sondern Paul Schelbert und
Hans Kälin von der SKB-Kreditabteilung erst dann konsultieren,
wenn die Baufachleute (Bossert/Steiner) und der Immobilienexperte
(Marcel Müller) einhellig zum Schluss kommen: Das funktioniert
und (entscheidend für die Bank) rentiert.
Nun ist die "grossartige Frau Bardea" - Deiner Meinung nach "eine
gute Frau" - vom Betreibungsamt Schwyz dazwischengekommen.
[Anmerkung der Mythen-Post: In der Praxis gibt es gesetzliche
Fristen, die einfach umgesetzt werden.] Willkür einer
übereifrigen Betreibungsbeamtin siegt über positive
Pläne! Was kann bzw. soll ich tun? [Anmerkung der
Mythen-Post: Subjektiv hat Beeler schon recht. Aber der Hintergrund
ist etwas komplizierter.] Frag doch mal Frau Bardea, was Sie
höher gewichtet: Das Leben eines Menschen und die
verantwortungsvolle Nutzung einer Liegenschaft oder z.B. nicht
bezahlte (fragwürdige) CSS- und AHV-IV-Beiträge?
(übrigens: wenn letztere falsch berechnet wurden > es
interessiert Frau Bardea nicht!) Sie wird nicht nachdenken, sondern
dem "Gesetz" folgen! Motto: "Ich mache ja nur meine Pflicht". Die
Soldaten im Irak machen auch nur ihren Job - heisst es. Und in
Vietnam machten die Soldaten auch nur ihren Job. Kommentar
erübrigt sich.
Du hast mir einmal gesagt, Du seist ein guter Geschäftsmann.
Jetzt ist guter Rat gefragt!
Ich schwöre Dir jedoch, dass mir die Gesundheit und das
Wohlergehen unserer lieben Mutter auch in dieser absolut kritischen
Situation unendlich wichtiger ist als mein eigenes Schicksal.
Herzliche Grüsse
Urs
PS: Dass für mein vermeintliches (dabei absolut unnötiges) Ende eines Tages eine übereifrige Betreibungsbeamtin (durch in meinem Fall ebenfalls erstaunlich eifrige Schwyzer Behörden wie Ausgleichskasse Schwyz, Amt für Militär, Feuer- und Zivilschutz, Finanzverwaltung etc.) sorgt, daran hätte ich nie im Traum gedacht. Ich hoffe, dass sie vom zornigen Gott aus dem Alten Testament das bekommt, was sie verdient! [Anmerkung der Mythen-Post: Und Beeler müsste hinzugügen: "Und inkl. derjenigen, welche das Verwertungsbegehren gestellt haben!]
Wird der "Plan Bardea" [Anmerkung der
Mythen-Post: Des oder der Gläubiger, der/die ein
Verwertungsbegehren stellte(n).] tatsächlich in die
Praxis umgesetzt, Urs Beelers Existenz und Zukunft willkürlich
ruiniert und damit das MCS-Projekt im oberen Teil der Liegenschaft
der alten Brauerei in Schwyz auf einen Schlag zunichte gemacht, so
wird Beeler die Verantwortlichen öffentlich zur Rechenschaft
ziehen, sämtliche Dokumente im Internet publizieren und auf
seine Weise für Gerechtigkeit sorgen. Wenn Schwyzer
Behörden und andere den "totalen Krieg" haben wollen, sie
können ihn haben! Und ohne Ende!
Vor Tagen stellte der bekannte Dipl.-Ing. und Architekt Paul Bossert,
Oetwil an der Limmat, fest, dass Urs Beeler wörtlich "ein
reicher Mann" sei und bei einer Umnutzung der Liegenschaft GB 845
für ihn ein Mehrwert von 1/2 Mio. entstehe! Dieses Geld
könnte dann in ein MCS-Pionierprojekt investiert werden.
Für Frau Bardea vom Betreibungsamt Schwyz sind offenbar aber
z.B. Fr. 20.- Betreibungen (Mahngebühren) der Ausgleichskasse
Schwyz wichtiger und Grund genug, eine Liegenschaftsversteigerung
herbeizuführen. Was wohl Wilhelm Tell dazu sagen würde?
[Anmerkung der Mythen-Post: Dahinter stecken SKB und
Kleinstgläubiger, welche ausschliesslich Geld, aber nicht die
Ideen und Absichten von Urs Beeler interessieren!]