(vo) Lieber Christian
Liebe MCS-Betroffenen und Sympathisaten
Dass sich hartnäckiges Kämpfen fürs Positive auszahlt,
hat der kürzliche Erfolg in Sachen Lever Fabergé GmbH
gezeigt. Das immunsystemverträgliche unparfümierte
Waschmittel OMO Sensitve ist jetzt wieder in der Schweiz
erhältlich. Die Bestrebungen für Allergiker- und
MCS-gerechte, umweltfreundliche Produkte jedoch müssen weiter
gehen.
MCS-Wohnprojekt
Im Internet habe ich kürzlich mein MCS-Wohnprojekt vorgestellt,
siehe Beitrag "Spezielle
MCS-Wohnungen in Schwyz". Dieses
lässt sich jedoch nur realisieren, wenn Betroffene auch
mitziehen. Ich weiss, dass es unter MCSlern Schwerkranke gibt, denen
es aufgrund ihrer Krankheit nicht mehr möglich ist, zu
kämpfen. Umgekehrt weiss ich aber auch, dass es in der Schweiz
durchaus noch recht vitale MCS-Betroffene gibt, die sich engagieren
können. Man muss dazu aber mit der Jammerei und Bequemlichkeit
aufhören!
Will man MCS-Behausungen im Schwyz?
Der MCS-Liga dürfte mittlerweile bekannt sein, dass ich in
Sachen Baubiologie, Gesundheitsprophylaxe ein (positiver) "Hardliner"
bin. Keine faulen Kompromisse. ETH-Architekt Benedict Steiner,
Kollegumstrasse 5, Schwyz, hat mir bestätigtt, dass man auf GB
845 (im oberen Teil) spezielle MCS-Wohnungen mit separaten
Eingängen realisieren könne. Weil z.B. Luftschadstoffe ein
bekanntes Problem sind, kann man dieses mit kontrollierter
Lüftung und speziellen Filtern lösen.
Technisch sind solche MCS-Behausungen heute realisierbar. Mit Jammern
kommt man jedoch - wie gesagt - nicht weiter (wobei ich bei den
MCS-Schwerstfällen grosses und echtes Verständnis
habe).
Eine Mentalität, die ich leider antraf: Es sollten MCS-gerechte
Behausungen dastehen, ohne dass man einen Finger rührt. Es
sollte Geld da sein, ohne dass man einen Finger rührt. Es
sollten MCS-verträgliche Produkte da sein, ohne dass man einen
Finger rüht. Undsoweiter. Und manche möchten vielleicht
sogar noch ein Medikament gegen Chemikaliensensibilität
entwickelt sehen - und damit wäre dann alles gelöst. Aber
so läuft es in der Praxis nicht!
Was ist wichtig?
1. müssen die MCSler
ihr Schicksal selber in die Hand nehmen.
Die Schweizer Schul- und Alternativmedizin nützt bei MCS nichts;
sie hinkt in Sachen Umweltmedizin um Jahre hinterher.
2. Staat und Behörden hinken in Sachen Allergie- und
MCS-Prävention hinterher. Pionierarbeit ist nötig!
3. Das Wichtigste ist
EXPOSITIONSSTOPP.
Es müssen spezielle
streng baubiologische Behausungen erstellt werden, in denen sich
Betroffene wohl oder zumindest besser
fühlen.
4. Sind solche Behausungen geschaffen, ist die Chance gross, dass
sich der Gesundheitszustand verbessert. Dann kann der Kampf gegen die
Verursacher geführt werden! Nur Betroffene wissen, um was es
geht und können diesen richtig führen!
Kontaktpersonen
Schwyz ist ein hartes, aber auch ein sehr schönes Pflaster! An
der Kollegiumstrasse 4/6 biete ich der MCS-Liga und Betroffenen jetzt
die einmalige Chance für massgeschneiderten Wohnraum. Dies setzt
jedoch voraus, dass man die Lethargie hinter sich lässt. Denn
die Zeit ist knapp - am 2. September 2004 soll die Liegenschaft
versteigert werden! Kann
zwischenzeitlich die Finanzierung geregelt werden, ist jedoch die
Zukunft gesichert!
Eigeninitiaitve zeigen!
Man muss wissen, dass es mir nicht möglich ist, alles selber zu
machen resp. unmöglich, dass sich MCSler quasi in ein
vorfabriziertes Nest legen können. Mitdenken und mithandeln ist
gefordert!
Es muss jetzt auf verschiedenen Ebenen vorgegangen werden:
1. Presse-Arbeit: Bekanntmachung des MCS-Projetes. Bearbeitung der
Redaktionen des "Bote der Urschweiz", der "Neuen Schwyzer Zeitung",
"Tele Tell" usw.
2. Kontakt aufnehmen mit der Schwyzer Kantonalbank wegen der
Finanzierung. Es ist abzuklären, wieviel Eigenkapital z.B.
für den Erwerb einer MCS-gerechten Eigentumswohnung aufzubringen
ist. Kontaktperson bei der Schwyzer Kantonalbank: Herr Hans
Kälin, Kreditabteilung, Bahnhofstrasse 3, 6430 Schwyz, Tel. 041
819 47 33, E-Mail: hans.kaelin@szkb.ch
3. Kontakt aufnehmen mit ETH-Architekt Benedict Steiner betr. Kosten
und Realisierbarkeit. Adresse: Steiner Architekten AG,
Kollegiumstrasse 5, 6430 Schwyz.
4. Kontakt aufnehmen mit Firmen/Sponsoren, die bereits sind, an
diesem MCS-Pionierprojekt mitzumachen. In Seewen exisitiert seit
vielen Jahren die BSZ-Stiftung (Stiftung für Behinderte) mit
einem modernen Bau. Wieso sollte eine MCS-Stiftung in Schwyz nicht
möglich sein?
Potentielle Investoren/Sponsoren (Vorschläge):
Victorinox AG, Herr Carl Elsener; Schmiedgasse, 6438 Ibach, Tel. 041
818 12 11, Fax 041 818 15 11, Schmiedgasse
57, 6438 Ibach,
Tel. 041 818 12 11, Fax 041 818 15 11, E-Mail: info@victorinox.ch,
Internet: http://www.victorinox.ch/
Grab Baugeschäft AG,
Neubauten/Umbauten/Renovationen/Kundenarbeiten, Hertistrasse 30, 6440
Brunnen, Tel. 041 820 14 75, Fax 041 54 75, Internet:
http://www.marktkreisel.ch/grab-bau/index.htm
HAGA AG Naturbaustoffe, Isolationen/Putze/Farben/Bodenbeläge,
Hübelweg 1, 5102 Rupperswil, Tel. 062 897 41 41, Fax 062 897 26
30, E-Mail: info@haganatur.ch
Internet: http://www.mythen-post.ch/haga_ag_naturbaustoffe.htm
Firmenhomepage: http://www.haganatur.ch/
Baubiologische Beratung in der Zentralschweiz durch Fachberater H.R.
Kaiser, Natel 079 341 13 19
5. Kontaktaufnahme mit Politikern und Expolitikern:
z.B. alt-Regierungsrat Richard Camenzind (engagiert sich z.B. bei Pro
Senectute und ist Mitglied des WWFs), Tel. 041 828 15 41, Fax 041 410
51 62 Er sieht sich selbst als "Macher"; jetzt kann er beweisen, ob
er etwas Positives auf die Beine stellen kann oder nur warme Luft
redet.
Danke
Wo ein Wille ist, ist auch
ein Weg! Ich danke für jede positive
Mitarbeit!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
E-Mail an: Mythen-Post