Mittwoch, 3. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Seit ich (...) - mit dem Ziel, über Feuerwerk und
Gesundheitsschäden zu informieren - im Juli 2002 die Homepage
http://www.stop-fireworks.org
gestartet habe, hat sich die Feuerwerks-Lage immer weiter
verschlimmert.
Allein in diesem Jahr wurde z.B. in meiner Gegend in der Zeit vom 25.
Mai bis 23. November 26 Mal Feuerwerk abgebrannt: für mich
bedeutete das 26 Mal einen Asthmaanfall, 26 Nächte stundenlanges
mühsames Ringen nach Luft, 26 Mal Übelkeit, Kopfschmerzen
und Herzbeschwerden etc., ausgelöst durch den giftigen
Chemikalienmix des Feuerwerks.
Immer mehr anderen Menschen geht es inzwischen gesundheitlich wie
mir!
Deshalb habe ich Ende November 2003 die Petition "Kein Feuerwerk in
Wohnquartieren" gestartet, in der Hoffnung, dass dadurch den
Bewohnern von Wohnquartieren und ihren Haustieren eine gewisse
Erleichterung verschafft werden kann.
Ich frage Sie deshalb an, ob Sie einerseits mit Ihrer Unterschrift
die Petition unterstützen würden und ob es anderseits
möglich wäre, dass Sie eventuell auf Ihrer Homepage auf die
Petition aufmerksam machen würden?
Im heutigen Zeitalter der Viren verschicke ich nicht gern
unaufgefordert Anhänge; aber vielleicht hätten Sie Zeit und
Lust sich die Petition auf meiner Homepage unter http://www.stop-fireworks.org/petiton_kein_feuerwerk.htm
anzuschauen?
Ich würde mich sehr über Ihre Unterstützung
freuen!
Mit freundlichen Grüssen
Susanne von Dach (E-Mail: susanne.von_dach@bluewin.ch)
http://www.stop-fireworks.org
Donnerstag, 4. Dezember 2003
Sehr geehrte Frau von Dach
Vielen herzlichen Dank für Ihre Nachricht.
Selbstverständlich unterstütze ich Ihre Petition gegen
Feuerwerke. Mailen Sie mir einfach den Text, wie Sie ihn auf der
Mythen-Post Homepage haben möchten. Sie können mir auch ein
PDF mailen, das ich dann auf meinen Server lade und mit einem Link
versehe.
Ich hatte 1995/96 gegen das ohrenbetäubende Feuerwerk
("Urknall") der Schwyzer Güdelzyschtigsgesellschaft eine
Strafanzeige erstattet (Abschussrohre zu nahe an Häusern und an
einem Fussweg, viel zu laute Detonationen > Gefährdung von
Passanten!)
Dummheit und negative "Tradition" sind dafür verantwortlich,
dass dieser Leerlauf am letzten Fasnachtstag immer noch in Schwyz
stattfindet. Als Reaktion auf meine Anti-GZG-Kampagne wurde ich in
einer Bildmontage im "Bote der Urschweiz" ("Bote"-Verleger Hugo
Triner ist GZG-Mitglied) symbolisch auf einem Scheiterhaufen auf dem
Schwyzer Hauptplatz verbrannt. So "funktioniert" der Schwyzer Filz.
Ich bin das seit Jahren gewohnt und kontere jeweils auf meine Weise
(Aufdecken, wie der Filz funktioniert und welcher Unsinn betrieben
wird). Der verstorbene Dr. Paul Kamer bezeichnete Schwyz nicht
umsonst als "Land der Schwerartillerie".
Falls Sie einen guten Artikel (mit Fakten über
Schadstoffausstoss, Feuerwerksunfälle etc.) zur Verfügung
haben/schreiben möchten, drucke ich den gern anfangs 2004 (vor
dem obligaten Feuerwerk der GZG) ab. Virenschutz ist installiert.
Gerne erwarte ich Ihr Mail.
Für den 1. August habe ich nach Jahren eine neue Bezeichnung:
Nationaler Abfallverbrennungs- und Knalltag. (Ein Dauerthema in den
Neunzigerjahren.)
Bitte nehmen Sie unbedingt Kontakt mit Frau Beatrice Macho auf
(E-Mail: bmacho@freesurf.ch)
Frau Macho macht zur Zeit eine hervorragende Kampagne zum Thema
Schadstoffausstoff von Holzfeuerungen.
Nochmals vielen Dank für Ihr Mail sowie viel Glück und
Kraft bei Ihrer positiven Arbeit.
Mit freundlichen Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
E-Mail an: Mythen-Post