(lc) Prof.
Szabo: "Ein Beispiel: Wäre es zugelassen worden, die Decke
des Düsseldorfer Flughafens mit Holzfaserdämmstoffen
auszukleiden statt mit PU, hätte es wahrscheinlich keine
Todesfälle gegeben. Man hätte sie unter Gipskartonplatten
verlegen können.
Holzfaserdämmplatten können zwar brennen, aber die Rauch-
und Giftgasentwicklung enthält einen Bruchteil dessen, was z.B.
Polyurethan oder Polystyrol und ähnliche Kunststoffe
produzieren. Weiterhin wird übersehen, dass
Mineralwolle-Dämmplatten, um den Feuchteschutz zu sichern,
imprägniert werden. Beim Brand entwickeln sich aus den
Imprägniermitteln ebenfalls Giftgase. Es wäre
schon sehr förderlich, wenn sämtliche
Dämmstoffhersteller mit einer gewissen Ehrlichkeit am Markt
argumentieren würden. Ich glaube, das würde die
dämmstoffunabhängige Entwicklung und Forschung in jedem
Bereich fördern."
(...)
Hitzestau infolge Mineralwolle im Dachstuhl
Prof. Szabo: "(...) Beim Ausbau eines Daches stellt sich die
Frage anders - dort muss möglichst wenig Gewicht aufgebracht
werden. Die Dachkonstruktion an sich ist kein Wärmespeicher.
Viele alte Häuser haben noch eine freistehende Dachkonstruktion
mit einem ungeheizten Dachraum. Würde man dort einfach
z.B. nur mit leichten Hartschaumplatten oder mineralischen
Dämmstoffen arbeiten, ist in den warmen Jahreszeiten mit einem
Hitzestau zu rechnen. Denn der Raum besitzt keine Masse,
die Wärmeenergie aufnehmen kann."
Alles klar?
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