Dienstag, 9. November 2004
(vo) In was für einer kaputten Gesellschaft
wir doch leben, wo der wichtigste Orientierungsfaktor das Geld
ist.
Ich wäre gerne in der Alten Brauerei 80 Jahre alt geworden.
Glücklich und zufrieden, abgeschottet von den vielen unendlich
verachtenswerten Leuten dieser Gesellschaft, die sich mit Lügen,
Intrigieren, Heucheln etc. durchschlagen.
Ich habe jahrelang für positive Dinge gekämpft und
geglaubt, die Leute würden begreifen; sie begreifen nicht.
Eigentlich hätte ich es wissen müssen, denn dies war eine
Haupterkenntnis des Begründers der Charakteranalyse: Wilhelm
Reich.
Es wäre schön, ich könnte das Zeitrad mit dem heutigen
Wissen auf 1985 oder zumindest 1999 zurückschrauben. Ich
würde bestimmte Fehler nicht machen. Und ich wüsste heute,
wie ich auf einfache Weise Millionär würde. Ich würde
mir daraus den Grundstock für Freiheit und Unabhängigkeit
sichern. Was aber käme dann? Niemand weiss es. - Was hilft es
einem Millionär, wenn er krank wird und stirbt oder einen Unfall
erleidet? Dann nützt ihm alles Geld nichts!
Ich habe in den vergangenen Jahren nach biblischen Grundsätzen
gelebt, wie z.B.: Zuerst das Ideelle, erst dann das Materielle.
Trotzdem sind mir Fehler unterlaufen. Hätte ich mich anders
verhalten, wäre es dann besser gelaufen? Oder wären andere
Fehler passiert?
Ich habe so gelebt, wie ich es aus der Situation heraus und dem
vorhandenen Wissen für "bestmöglich" hielt. Ich versuchte
die Fehlerquote möglichst tief zu halten. Obwohl ich nicht irren
wollte, habe ich mich in verschiedenen Dingen geirrt. Vielleicht
weniger als andere - aber trotzdem!
Aber all das ist auf der Mythen-Post Homepage ja bereits breit
ausgeführt. Nichts Neues.
Jesus hat an einer kaputten Gesellschaft nichts geändert, obwohl
seine grosse Lehre seit Jahrhunderten überall auf der Welt
gepredigt wird.
Michael Moore konnte George W. Bush' Wiederwahl zum Präsidenten
der USA mit seinem kritischen Dokumentarfilm "Fahrenheit 9/11" nicht
verhindern. Moore: "Schneidet Euch wegen Bush nicht die Pulsadern
auf. Spätestens in vier Jahren muss er gehen. Die Verfassung
verlangt das." [Anmerkung der Mythen-Post: Wie konnte ein
Typ wie Bush, dem Krieg wichtiger ist als Umweltschutz, bloss
gewählt werden? > Irrationalismus der
Masse!]
Geld
Was habe ich aufzeigen können? Dass für eine SKB-Direktion
und Kreditabteilung Geld wichtiger ist als ein Menschenleben - und
sei es auch nur wegen lächerlichen 2,5% Zinsdifferenz, die in 4
Monaten mittels Vollvermietung hätten hereingewirtschaftet
werden können. Und dass wenn eine Liegenschaft durch
Zusammenspiel von Mitlgiedern einer Kantonalbank zur Versteigerung
gelangt, das Objekt 1/4 Mio. unter Wert weggehen kann.
Für die Fr. 250'000.-- hätte ich 4 weitere Jahre das
gesamte Haus bewohnen können. Nach juristischer Logik befinde
ich mich heute hingegen "widerrechtlich" im betreffenden Objekt.
ABER: Ist es - moralisch gesehen - nicht viel widerrechtlicher,
wenn ich um 1/4 Mio. geprellt wurde? Schon mal darüber
nachgedacht?
Die Welt ist voller solcher Widersprüche. Eine Schweizer
Pseudo-Oeko-Waschmittelfirma, die allergieauslösende Waschmittel
herstellt, klagte mich wegen "unlauterem Wettbewerb" ein, weil ich
die unnötige Zwangsparfümierung ihrer Produkte kritisierte.
(> Duftstoffe gehören zu den häufigsten Allergie- und
MCS-Verursachern) Ihr Anwalt verlangte von mir, dass ich seine
Aufwendungen im Betrag von über Fr. 3'000.-- übernehme -
Stundenansatz rund Fr. 250.-! Das sind Banditenhonorare,
ähnlich, wie sie manche Treuhänder für das
Zusammenzählen von ein paar Zahlen ihren Klienten berechnen. Zum
Stundenansatz von über Fr. 200.- meinte der zuständige
Untersuchungsrichter, dies sei noch günstig!! In China muss ein
Arbeiter dafür einen ganzen Monat hart in einer Fabrik arbeiten!
Gehörten nicht der bornierte Anwalt wie der
Untersuchungsrichter, der Fr. 250.- Stundenhonorar "günstig"
findet, ins Gefängnis?
Oder man denke an all die Ärzte, die aus der Krankheit von
Menschen 1/2 Mio. Jahressalär oder mehr verdienen.
Natürlich: Gegen die 20 Mio. Salär des obersten
Novartis-Bosses noch "günstig".
Weitere Widersprüche
Oder ich denke an meine Schlacht gegen die Isolationsmafia, die mit
dem Vertrieb von Isolations-Sondermüll Millionen verdient,
einmal ganz abgesehen von den gesundheitlichen Nebenwirkungen. Die
Justiz nimmt die reichen Sondermüllproduzenten in Schutz. Sie
sollen weiter brav Müll produzieren können. Noch mit
Zustimmung des Bundesamtes für Gesundheit in Bern und Schweigen
praktisch sämtlicher Medien.
Firmen, die allergieauslösende Waschmittel produzieren und
vertreiben, dürfen ebenfalls nicht kritisiert werden. Diese
stelle "unlauterer Wettbewerb" dar, gefährde den Umsatz usw.
Egal, wieviele Menschen neu an Duftstoffallergien und MCS erkranken:
die Umsätze sind für die "unabhängige" Justiz
wichtiger.
Die Ausbreitung genannter Krankheiten nicht verhindern, sondern an
ihnen mit chemischer Symptombekämpfung Geld verdienen >
offizielle Lehrmeinung der meisten heutigen Schweizer
Allgemeinmediziner, Dermatologen und Allergologen. Nicht
Ursachenerkennung und -behebung, sondern Medikamentierung = bringt
Geld ein!
Dieses System und die (meisten) Leute sind
völlig kaputt
- aber es lässt sich dagegen kaum etwas ausrichten.
Dummheit, Borniertheit, Skrupellosigkeit etc. siegen über Liebe,
Vernunft, Menschlichkeit, Güte, Ehrlichkeit und Geradheit. Und
das Schlimmste: das System reproduziert sich selbst und macht
Menschen von Generation zu Generation zu seelischen Krüppeln und
Marionetten.
Ein Untersuchungsrichter rechtfertigte sich mir gegenüber: "Ich
führe ja nur das aus, was das Gesetz vorsieht." - Und wenn es
die Todesstrafe ist und der angebliche Mörder unschuldig?
Autoritätsgläubige Leute sind austauschbar: Stellen Sie
sich in Ihrer Phantasie folgendes vor: Walter Inderbitzin, Paul
Schelbert, Hans Kälin und noch weitere Mitglieder der Schwyzer
Kantonalbank als Gefängniswärter in einem amerikanischen
Todestrakt. Glauben Sie, irgend einer dieser Leute würde auf
Befehl hin den Knopf für den elektrischen Stuhl NICHT
drücken? Oder der "Bote der Urschweiz", wenn er in Texas
erscheinen würde, sich gegen die Todesstrafe einsetzen? Man ist
ja so angepasst. Bitte ja nicht Verantwortung übernehmen - es
könnte ja Geld kosten.
Wir müssen klar erkennen, dass das gesamte heutige System
zutiefst lebensfeindlich ist - schon im Kindergarten und der 1.
Klasse fängt es an. Je höher, (in der Regel) je
schlimmer!
Eines der höchsten Privilegien ist
deshalb, mit dieser Gesellschaft möglichst nichts zu tun haben
zu müssen. Die Voraussetzung
dafür ist Geld. Hat man dieses nicht, was bleibt? Dann ist
Suizid wohl die einzige ehrliche Lösung. Vorausgesetzt, man
findet nicht noch eine schöne, separate Behausung als
Alternative - "weg vom Strom" (Hans A. Pestalozzi).