So schreiben Sie uns Ihre Meinung (es können auch Fotos und Zeichnungen eingeschickt werden):

Die Namen aller Einsender sind der Redaktion bekannt, werden aber
in der Regel abgekürzt zum Schutz vor Missbrauch.
Wir wählen Zuschriften an die Mythen-Post (sofern diese nicht
als vertraulich oder persönlich gekennzeichnet sind) ganz oder
auszugsweise für das Forum aus, wenn diese für die
Öffentlichkeit von Interesse sind.
Anmerkungen und Kommentare der Redaktion sind
rot hervorgehoben.
Beantwortung einer Anfrage zum Thema Luftbefeuchter
Dienstag, 1. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Hönsch
Besten Dank für Ihre Anfrage. Der betreffende Artikel stammt aus
Heft 1/95. In der Zwischenzeit sind 7 Jahre
vergangen. Ich kann Ihnen im Moment leider
nicht sagen, ob das dazugehörige Recherche-Material noch
vorhanden ist. Ich denke: eher kaum.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
François Dirhold, Basel, schildert seine Sicht zum Thema Waschmittel/Waschen (1)
Samstag, 5. Januar 2002
Guten Tag
Beim Surfen, ich habe Sie eigentlich gar nicht
aufsuchen wollen, bin ich auf Ihren Artikel
(Der
grosse Weichspüler-Werbeschwindel)
gestossen. Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht,
Komma aber!
Ich weiss, dass diese huren Weichspüler das
Abwasser massiv belasten. Und gehöre nicht
zu den Hausmännern welche dem Irrglauben
verfallen sind, dass "gut" duftende
Wäsche = saubere Wäsche bedeutet.
Aus diesem Grund habe ich auch jahrelang auf
diese "unnötigen" Produkte verzichtet.
Bei gewissen Textilien, wie Frotteewäsche
sind sie sogar kontraproduktiv. Je mehr man
von diesem Zeug nämlich verwendet, desto
weniger ist diese Frotteewäsche fähig, Nässe
von der Haut aufzunehmen. (Was übrigens, ist
in diesem Zeug eigentlich? Eine Art Fett, oder
was?) Jetzt komme ich aber zu dem Punkt,
weshalb ich gerade bei Frotteewäsche
wieder zu diesem Zeug greifen MUSSTE!
Da ich meine Wäsche so wasche, dass nur
gleichartige Wäschestücke zusammenkommen,
also nur Unterwäsche zu Unterwäsche,
etc. (Ich will eben weder das, was die
Füsse absondern in den Kopfkissen, noch
das vom Hintern in der Küchenwäsche
etc.) Also kommt die Frotteewäsche eben
erst dann dran, wenn eine volle Ladung von
dieser zusammenkommt (4 Badetücher plus
8 Handtücher plus 8 Waschtücher.)
Meine Maschine (Miele) schafft es aber nicht,
diese Wäsche klarzuspülen, ohne das
Weichspül-Zeug!
Das letzte Spülwasser läuft, ohne Weichspüler,
milchig weiss über das Schauglas. Je moderner
und umweltfreundlicher die Waschmaschinen
werden, desto mehr sparen sie Wasser. Das
Waschmittel wird aber bei meiner
Vorgehensweise nicht mehr richtig
herausgespült!!! Und zwar derart, dass
irgend ein Fühler merkt dass noch "zuviel
Wasser" (dabei ist es Schaum) vorhanden ist,
um die Maschine auf volle Touren zu bringen.
Resultat: Pflotschnasse Wäsche, voll mit
Waschmittelrückständen. Ist das etwa gesünder
auf der Haut als das Weichspüler-Zeug?
Seit dem ich wieder Weichspüler nehme,
habe ich das Problem nicht mehr. Ich habe
übrigens die auf der Packung angegebene
Waschmittelmenge auf ein Drittel reduziert
damals. Mit dem Resultat, dass meine Wäsche vergraute, weil
somit dem Wasser zuwenig Enthärter
zugefügt wurde. (Ich habe "Unilever",
"Procter & Gamble" und "Miele"
angeschrieben. Die Antworten waren alle
unbrauchbar. Alle suchten den Fehler bei mir!
Blödes Blabla!)
Wenn wir schon beim Enthärten sind! Diese huren
Calgon-Werbung geht mir auch schon seit Jahren
auf den Keks!!!! "Jetzt ist meine
Waschmaschine kaputt!!" und der Mechaniker:
"Verwenden Sie immer 'Calgon', dann kann Ihnen
dies nicht passieren!" Das ist der
oberüberfüssigste Mist, den es gibt.
Belastet das Abwasser auch unnötig. Dies
hat aber bis jetzt noch keine Sau
kritisiert!!!
Ich glaube einfach, dass man bei den "modernen"
Waschmaschinen davon ausgeht, dass der
Benützer diese Seich- (pardon:
Weich-)spüler verwendet! Und man auf
diese Weise Wasser im Klarspülgang
einsparen kann!
Dann gehörte doch aber eher DIES kritisiert! Man
ist ja auf diesen Mist angewiesen, wie ich das
eben belegt habe!
Ja, von mir aus, dann gehört's halt verboten! Dann
müssen aber die Maschinenhersteller
mitmachen! Und ich will gratis und franko ein
neues Programm, welches meine Wäsche
ohne Weichspüler klar spült. Und
zwar so, dass sie einigermassen trocken aus
der Maschine kommt!
Sie sehen. Es ist nicht so einfach wie Sie sich das
vorstellen!!
Freundliche Grüsse
François Dirhold (Mail: francois.dirhold@balcab.ch)
Antwort an François Dirhold
Sonntag, 6. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Dirhold
Danke für Ihre E-Mail. Auf der Mythen-Post Homepage finden
Sie weitere Artikel zum Thema Waschen.
Ihr Satz "Meine Maschine (Miele) schafft es aber nicht, diese
Wäsche klarzuspülen,
ohne das Weichspüler-Zeug" kann nicht stimmen, denn
Weichspüler besitzen gar keine
Reinigungsfunktion.
Prüfen Sie, ob beim letzten Waschgang nicht noch Waschmittel
vom Dosierfach in die Trommel gelangt. Das
könnte nämlich eine Ursache für
die Schäumung sein.
Es stimmt, dass moderne Waschmaschinen mit weniger Wasser
arbeiten und dadurch das Problem von
Waschmittelrückständen entsteht. Der
angeblich geringe Wasserverbrauch wird dann von
gängigen Konsumentenschutzorganisationen noch
als "Umweltschutz" gelobt... - und parallel
dazu in "Tests" Waschmittel mit Parfüm,
optischen Aufhellern und Farbstoffen, welche das
Wasser stark belasten und schlecht abgebaut
werden, "empfohlen".
Das ist Schwachsinn, aber heutzutage
üblich.
Wir empfehlen Ihnen als Waschmittel OMO Sensitive - ohne
Parfüm, Farbstoffe und optische
Aufheller. Damit schonen Sie nicht nur Ihre
Haut, sondern auch die Umwelt.
Das Produkt ist dermatologisch getestet und unserer Meinung
nach das derzeit einzig empfehlenswerte auf
dem Schweizer Markt.
Ihr geschildertes Problem der Schäumung könnte ev. auch auf
eine Überdosierung
zurückzuführen sein, was ich in Ihrem Fall jedoch
eher ausschliesse.
Wichtig ist, dass Sie Ihre Wäsche richtig auswaschen. Probieren
Sie es einmal mit einem zweiten Waschgang ohne
Waschmittel. Ein Schäumung bzw.
"milchiges Wasser" sollte dann nicht mehr
feststellbar sein.
Betr. zusätzlichem Wasserenthärter haben Sie völlig
recht.
Sollten Sie noch Fragen haben - eine E-Mail genügt.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
François Dirhold, Basel, schildert seine Sicht zum Thema Waschmittel/Waschen (2)
Sonntag, 6. Januar 2002
Ja, guten Tag Herr Beeler!
Ihr Satz "Meine Maschine (Miele) schafft es aber
nicht, diese Wäsche klarzuspülen,
ohne das Weichspüler-Zeug.
kann nicht stimmen, denn
Weichspüler besitzen gar keine
Reinigungsfunktion." - Meine Sätze stimmen schon, lieber
Herr! Ich habe ja weder gesagt noch vermutet,
dass Weichspüler eine Reinigungsfunktion
haben. Dieses Zeug hat aber eine
schaumbremsende Wirkung, weshalb auch immer!
Das habe ich doch gemeint!
"Prüfen Sie, ob beim letzten Waschgang nicht
noch Waschmittel vom Dosierfach
in die Trommel gelangt. Das
könnte nämlich eine Ursache für die
Schäumung sein."
- Danke, für den liebenswürdigen Hinweis.
Es hätte ja tatsächlich sein
können, was Sie vermuten. Aber mein
Wachmittel wird restlos hineingespült. Das
müssen Sie mir glauben! Ich überprüfe
es ja!
"Es stimmt, dass moderne
Waschmaschinen mit weniger
Wasser arbeiten und dadurch das Problem
von Waschmittelrückständen entsteht.
Der angeblich geringe
Wasserverbrauch wird dann von gängigen
Konsumentenschutzorganisationen noch
als 'Umweltschutz' gelobt... -
und parallel dazu in 'Tests'
Waschmittel mit Parfüm, optischen
Aufhellern und Farbstoffen, welche das Wasser
stark belasten und schlecht
abgebaut werden, 'empfohlen'.
Das ist Schwachsinn, aber heutzutage
üblich." - Ja, das mit den optischen Aufhellern! Das ist
auch so eine überflüssige Sache!
Stimmt! Und Parfüm braucht es auch nicht.
(...)
"Wir empfehlen Ihnen als Waschmittel
OMO Sensitive - ohne
Parfüm, Farbstoffe und optische
Aufheller. Damit schonen Sie
nicht nur Ihre Haut, sondern auch die
Umwelt." - Aha, mal sehen, ob es das in der Waro gibt, da
gehe ich jeden Samstag einkaufen. Aber ich
habe keine Probleme mit der Haut. (...) Aber
es belastet die Umwelt unnötig.
Einverstanden!
"Das Produkt ist dermatologisch
getestet und unserer Meinung
nach das derzeit einzig empfehlenswerte auf
dem Markt." - Ja, schon gut. Ich renne nächsten Samstag in
die Waro und hol mir das Zeug! O.k.?
"Ihr geschildertes Problem der
Schäumung könnte ev.
auch auf eine Überdosierung
zurückzuführen sein,
was ich in Ihrem Fall jedoch eher
ausschliesse." - Aha ja. Danke, dass Sie mich nicht für so
blöd halten, das Waschmittel
überzudosieren. Daran liegt es eben
leider nicht! Aber das Zeug muss irgendwie
Fett enthalten. In welcher Form auch immer.
Und das stoppt halt dann die Schaumbildung. Ob
das Ihnen nun passt oder nicht!
"Wichtig ist, dass Sie Ihre
Wäsche richtig auswaschen.
Probieren Sie es einmal mit einem
zweiten Waschgang ohne Waschmittel.
Eine Schäumung bzw.
'milchiges Wasser' sollte dann
nicht mehr feststellbar sein." - Aha, was
muss ich nun jetzt wieder unter "richtig
auswaschen" verstehen? Nein, ehrlich! Sie
meinen es gut mit mir, aber es funktioniert
nicht! Ich hab's versucht, mit
Waschgängen ohne Waschmittel, nach dem
normalen Waschgang. Ging auch nicht! Auch nach
drei Mal nicht! Das Zeug bleibt drin!
Ich bin eben jemand, der die Waschgänge
aufmerksam verfolgt: Und nicht jemand, der die
Maschine ihrem Schicksal überlässt! (...)
Dieses milchige Zeug kommt von dem
Wasserenthärter! Das hat mir auch Frau
Edith Morel von "Lever Fabergé"
bestätigt! (Sie heisst eigentlich anders,
das hat sie mir auch zugegeben). Sie hat mir
auch gesagt, dass wenn sie den Filter
der Waschmaschine heraus nimmt, milchiges
Wasser herausfliesst! Da haben wir's doch!
Selbst sie hat schlecht gespülte
Wäsche! Und warum? Man hat einen
Wasserenthärter verboten, und hat ihn mit
einem anderen Zeug ersetzen müssen (...)
"Betr. zusätzlichem
Wasserenthärter haben Sie völlig
recht." -
Gell?
"Sollten Sie noch Fragen haben - eine
E-Mail genügt." - Danke für Ihr
freundliches Angebot. Und danke, dass Sie
überhaupt auf mein Mail eingegangen sind.
Nur bin ich keinen Zentimeter weiter. Nein,
weitere Fragen habe ich eigentlich nicht. (...)
Schönen Abend noch.
Freundliche Grüsse
François Dirhold, Basel (Mail: francois.dirhold@balcab.ch)
Antwort an François Dirhold
Montag, 7. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Dirhold
Neben dem Dosierfach für das Waschmittel muss auch das
Weichspülerfach blitzblank gereinigt
sein, sonst könnten von hier ev. Rückstände für
die Schäumung verantwortlich sein.
Wenn Ihre Wäsche mit einem parfümiertem Waschmittel (inkl.
anderer Zusätzen) plus Weichspüler
gewaschen wurde, werden Sie unzählige
Waschgänge mit dem neutralen OMO Sensitive
brauchen, bis das Zeug aus dem Gewebe ist!
Wichtig: OMO Sensitive macht nur Sinn, wenn Sie keinen
Weichspüler
verwenden!
Wenn ein Coiffeur Haare wäscht, kann es sein, dass das Shampoo
beim ersten Durchgang nicht schäumt.
Grund: Die Haare des Kunden sind stark
schmutzig oder fettig. Beim zweiten Waschen ist eine
stärkere Schäumung sichtbar. Nun:
Wenn der Coiffeur die Haare richtig auswäscht, wird es
zum Schluss keine Schäumung mehr geben.
Tipp: Probieren Sie es - zum Vergleich - doch einmal mit einer
anderen Waschmaschine (grössere
Wassermenge!). Keine Angst, Sie müssen ja nicht
gleich selber eine neue kaufen...
Durch den Weichspüler wird das Gewebe neu verschmutzt. Dass das
Wasser dann Ihren Angaben zufolge nicht mehr
schäumt, wäre logisch (siehe
Beispiel Haare waschen).
Die Frage stellt sich: Wollen Sie saubere Wäsche? Dies kann nur
ohne Weichspüler der Fall sein.
Oder wollen Sie bloss, dass es nicht schäumt?
Wenn Sie Ihre Wäsche bisher mit Persil, Ariel, Radion, Dash,
Maga, Niaxa, Elan, Savo o.ä. und dazu
noch mit Weichspüler gewaschen haben,
muss es Sie nicht erstaunen, wenn es lange geht, bis
das Gewebe wieder "clean" ist.
Sollten Sie nicht an einer wirklich sauberen Lösung interessiert
sein, sondern nur daran, dass der Schaum
wegbleibt, könnten Sie es statt mit
Weichspüler auch mit Essig versuchen. Dies wird
von lauen Oeko-Zeitschriften,
Konsumentenschützerinnen etc. empfohlen. Meine Wahl
ist es nicht. Aber wenn schon unnötige
Weichspülung, dann gescheiter etwas Essig
statt Weichspüler.
Ich bin gespannt, ob wir das Problem lösen können.
Würde mich freuen, wenn Sie zuletzt
sagen: "Die Konsumenten-Infodienste von Migros,
Unilever, Procter & Gamble, Henkel etc. haben
allesamt versagt. Nur der Leserservice der
Mythen-Post konnte helfen..."
Vergessen Sie sämtliche Weichspüler; diese sind
schädlich und unnötig.
Wenn sich der schlüderige Weichspüler (das gleichbedeutende
Wort "Gewebeveredler" ist ein typischer
Marketing-Trick!) mit der milchigen
Flüssigkeit von
Waschmittel-Rückständen verbindet und Sie dadurch
keine Schäumung sehen, dann bedeutet das
nicht, dass damit das von Ihnen geschilderte
Problem tatsächlich behoben ist.
Haben die Info-Linien der Waschmittelproduzenten Ihnen empfohlen,
gegen die Schäumung Weichspüler zu
verwenden? Das wäre noch interessant zu
wissen.
Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen mit OMO Sensitive und
erwarte gerne Ihre Nachricht.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Kritik an einer Sendung von SWR3 (Thema Aromatherapie)
Freitag, 11. Januar 2002
Sehr geehrte Damen und Herren
Die Sendung "Familien-Rat" vom 10.1.02, 18.15 Uhr, zum Thema
"Aromatherapie" war unsachlich und tendenziös.
Die enthaltenen Empfehlungen schaden mehr als
sie nützen.
Die Schadstoffbelastung in Innenräumen ist heute bereits
besorgniserregend hoch. Umweltmediziner sagen, dass
"das Fass am Überlaufen ist".
Wieso macht SWR3 dann noch Werbung für zusätzliche und
völlig unnötige Luftverschmutzung?
Wer kam auf die Idee, eine solche Sendung zu
machen? Von wem wurde der Beitrag gesponsort? Warum wurde z.B. nicht
auf die Suchtproblematik (immer höhere
Duft-Dosen) eingegangen? Was ist mit den
Nebenwirkungen? Und dass Teppiche,
Vorhänge, Möbel, ja ganze Wohnungen etc. nach
kurzer Zeit übel riechen?
Hinter der sogenannten Aromatherapie stehen in erster Linie
geschäftliche Interessen. Wieso lassen Sie sich
als öffentlich-rechtliche Anstalt
für solche Zwecke einspannen?
Gerne erwarten wir Ihre Stellungnahme.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
[Anmerkung: Wir erhielten auf unsere Fragen keine Antwort. Kein Wunder, weil offenbar Argumente fehlen und die Aromatherapie in Wirklichkeit potentiell gesundheitsschädigender Humbug ist (Stichwort: Allergiker, MCS Kranke usw.)]
Spruch von Filmregisseur Werner Herzog
Samstag, 12. Januar 2002
Hallo Erwin
Alfred Biolek interviewte neulich den Filmregisseur Werner
Herzog (bekannt geworden z.B. durch
"Nosferatu" mit Klaus Kinski). Herzog: "Der
Mensch, der mir Angst machen kann, muss zuerst
noch geboren werden." Der gute Mann
scheint wohl noch nie in der Hausmatt
gewesen zu sein...
Schönes Wochenende!
Herzliche Grüsse
Urs
François Dirhold, Basel, schildert seine Sicht zum Thema Waschmittel/Waschen (3)
Samstag, 12. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Beeler, Herr Redaktor
Sie nehmen sich ja tatsächlich eine enorme Mühe,
der Umwelt zu liebe. Das begrüsse ich sehr!
Es wird tatsächlich nirgends so viel
gegen die Umwelt gesündigt wie im
Haushalt! Einverstanden. Allzuviel Müll
wird da ins Abwasser gekippt:
1. "Calgon": Überflüssig. (Davon hatten wir
es ja bereits.)
2. "ACE". (Milde Bleiche) Auch überflüssig!
(Fertiger Mist!)
3. "Enka" totaler Stumpfsinn!!! Flecken,
welche bei normalem Waschgang nicht
heraus gehen, gehen weder mit "ACE"
noch mit "Enka" heraus!
Dieser obige Mist wird aber gekauft auf Teufel
komm raus. Die Regale in den Supermärkten
stehen jedenfalls voll davon! Alles
unnötiges Zeug! Dabei ist es so einfach,
und das wissen Viele nicht: Kernseife
wäscht besser als alles was uns da als
Waschmittel für Maschinen angeboten wird!
Manchmal muss man halt von Hand eingreifen.
Reicht dies nicht, kann man auch eine Stunde
oder so mit entsprechender Wassermenge und
einem Gutsch Chlor nachhelfen.
(Natriumhypochlorit, 2,5 % = Javel-Wasser)
Funktioniert es nicht, kann man die obigen
Dinger (unter 1-3) eh vergessen. Nicht einmal eine chemische
Reinigung kann da noch was bewirken! Aber
bringen Sie dies mal den Leuten bei!
Nun, Sie haben mir zwei konkrete Fragen gestellt:
Die erste: "Oder wollen Sie bloss,
dass es nicht schäumt?"
Da muss man differenzieren! Im Waschmodus ist
ein gewisses Mass an Schaum erwünscht.
Dies verhindert eine übermässige
Abnützung des Gewebes. Aber bei dem
letzten Spülgang sollte es sich dann aber
haben. Tut es aber ohne Weichspüler
nicht. Und die Maschine kommt beim
"Schleudern" nicht auf Touren und stellt nach
gewisser Zeit einfach ab.
Ja Essig. Noch lustig, obwohl gar nicht so aus
der Luft gegriffen. Das hat meine Grossmutter
selig, für von Hand gewaschene Wollsachen
verwendet! Das bringt für diese Sachen
den natürlichen Glanz zurück. Auch
für dunkle Hosen ist es gut. Es verhindert
Glanz beim Bügeln. Aber doch für
meine Frotteewäsche bitte nicht. Ich will
doch nicht den ganzen Tag an meinem
Körper vor mich hin säuerlen!)
Was auch noch den Schaum stoppt, ist Salz.
Davon braucht es aber derart viel, dass ich
beim letzten Spülgang dabei sein
müsste. Etwa 250 - 500 Gramm. Auch nicht
gerade das Wahre für das Abwasser,
übrigens!
Zweite Frage: "Haben die Info-Linien
der Waschmittelproduzenten Ihnen
empfohlen, gegen die Schäumung
Weichspüler zu verwenden?
Das wäre noch interessant zu
wissen."
Nein, das haben sie nicht! Darauf bin ich selbst
gekommen. Ich musste ja Abhilfe schaffen.
(Wobei ich sagen muss, dass Frau Edith Morel,
die auf jedes Putzmittel und auf jedes
Waschmittel steht) sich alle erdenkliche
Mühe gegeben hat. "Ich lege mir ein
Dossier an für Sie. Sie geben mir einfach
wieder Bescheid wie es steht um Ihr Problem,
unser Projekt Team ist froh um jeden Hinweis!"
Das betraf aber damals nur meine
Frotteewäsche. In dieser wurde soviel
Waschmittel zurückbehalten, dass die
Maschine beim letzten Spülgang nie auf
volle Touren kam. Das hat beim letzten
Schleudern derart Schaum entwickelt, dass ein
Fühler verhindert hat, die Maschine auf volle
Touren laufen zu lassen. Nota bene ohne
Weichspüler! Das Ergebnis: Pflotschnasse
Wäsche, mit all den Rückständen
drin! Ich muss hier allerdings beifügen,
dass ich eine sehr dicke Qualität
Frottee-Wäsche habe: Einseitig dichtes
Frottee, die andere Seite Samt! Damit ist wohl
mein Maschinchen überfordert.
Nein, nichts mit grösserer Maschine! Ich
hab's auch schon erfolglos mit halber Menge
Wäsche versucht!
Hören Sie mir auf mit Umweltschutz! Bei allen
Bemühungen ist der Schuss bis jetzt
jeweils hinten hinaus gegangen:
Erstens hat man den Leuten eingebleut, ihre
Toilettenspülung anstatt auf die möglichen
10 lt., auf die Hälfte einzustellen. Mit
dem Ergebnis, dass die Kanalarbeiter die
doppelte Arbeit haben, bei jedem Abfluss der
in die Kanalisation mündet, die
Rückstände herauszukratzen. In
bestialisch stinkender Luft, nota bene. Ich
bade! Wöchentlich ein Mal! Ob's nun
Grünen passt oder nicht! Das lasse ich
mir einfach nicht nehmen!
Obwohl ich jeden Tag dusche, sollten Sie mal
sehen wie das Badewasser nachher aussieht!
Umweltschutz o.k., Sauberkeit aber auch o.k., bitte!
Und schon sind sind die Austritte in die
Kanalisation automatisch sauber!!
Anderer Schuss hinten hinaus: Man hat die
Verbraucher zwar soweit bekommen dass sie
Wasser sparen, in welcher Form auch immer:
Ergebnis: Die Wasserwerke verlangen
mittlerweile massiv höhere Gebühren.
Deren Infrastruktur ist ja, wie sie sagen,
gleich teuer ob man nun weniger oder mehr
Wasser verbraucht. Weniger Verbrauch muss also
umgerechnet werden. Sonst rechnet es sich
denen nicht mehr. Danke! Man spart Wasser und
wird obendrein noch bestraft! Man bezahlt also
mehr, obwohl man spart. Können Sie mir
folgen?
Zweitens hat man hat den Kehrichtverbraucher spezifisch besteuert.
Ergebnis: Viele werfen ihre unbesteuerten
Säcke dort hin wo sie nicht hin
gehören. In den Wald oder in den Rhein
zum Beispiel. Oder in öffentliche
Abfallkörbe.
Jedes Jahr müssen neuerdings tonnenweise
Müll, wie Fahrräder, Pneus oder
sonstiger Sperrmüll mittels Taucher aus
dem Rhein gefischt werden! Alles Dinge die man
früher gratis und franko bereitstellen
konnte! Ein anderer Teil der Bevölkerung
verbrennt (...) den Abfall im Cheminée.
Die Abgase gehen dabei (...) in die Umwelt!
Und übersteigen gesamt gesehen glatt das
Mass der von der chemischen Industrie
verursachten Verpestung um ein Mehrfaches!
Doch, doch, da hatte jemand wirklich eine gute
Idee gehabt, mit dem Besteuern der
Abfallsäcke, muss ich sagen! Man muss die
Leute nur besteuern, dann kommt's schon gut.
Dass ich ich nicht lache!
Drittens hat man den Leuten eingebleut Strom zu
sparen. Das Ergebnis? Jedesmal wenn man im
Geschäft auf die Toilette muss, ist das
Licht wieder abgelöscht. Jedesmal drei
Leuchtstoffröhren, die neu gestartet werden
müssen! Dies etwa mal 50 pro Toilette in
unserem Büro-Gebäude! Diese
Röhren sind Sondermüll! Und müssen aus diesem
vermeintlichen Spar-Grund dauernd
ausgewechselt werden, weil sie am laufenden
Band kaputt gehen. Sie werden ja pro Tag
hundert mal eingeschaltet und abgelöscht!
Doch, doch, gut gemacht mit dem
Stromspar-Tick! Das muss man den
Stromspar-Propaganten gutheissen!
(...)
Übrigens! Wenn Sie schon auf den Weichspülern
herumhacken wollen: Das so genannte
Balsam-Zeug für die Haare (nach dem
Waschen) ist haargenau derselbe Schrott! Nur
dickflüssiger! Das ist genau so
überflüssig und wird bei gewissen
Leuten, und dies erst noch täglich,
angewendet! Geht auch ins Abwasser, wird aber
von Ihnen ausser Acht gelassen.
Dickflüssiger ist es übrigens nur deshalb,
weil mehr Salz zugeführt wurde. "Sodium
Laureth Sulfate" (auch "Lauril" genannt) plus
Salz, und schon ist es dickflüssig! Das
ist der Trick aller Flüssig-Waschmittel
und Abwaschmittel! Dabei kostet das "Lauril"
null Komma nichts!! Ein Shampoo, oder
Abwaschmittel sollte inhaltmässig nicht
mehr als 5 Rappen kosten, plus 50 bis 80
Rappen für die Verpackung!! Alles andere
ist Halsabschneiderei! Da kräht aber
wieder kein Hahn danach! Komisch! Tun Sie doch
was!
Ich hoffe, ich habe Sie nicht gelangweilt.
François Dirhold (Mail: francois.dirhold@balcab.ch)
Antwort an François Dirhold
Sonntag, 13. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Dirhold
Vielen Dank für Ihre E-Mail! Darin sind sehr interessante
Gedanken enthalten, die ich gerne einmal
redaktionell aufgreifen möchte, z.B.
Waschen mit geringer Wassermenge, Sackgebühren
etc. Ihre Aufdeckung der "ökologischen"
Widersprüche trifft ins Schwarze! Man sieht, dass Sie
sich mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Falls
Sie über weitere Erfahrungen (auch auf
anderen Gebieten) berichten möchte - bitte E-Mail
senden! Sie liegen mit Ihrer Berichterstattung auf
der redaktionellen Linie der Mythen-Post.
Abweichungen gibt's jedoch mit Ihrem Dogma "Weichspüler". Damit
wird das Gewebe neu verschmutzt. Macht das
Sinn?
OMO Sensitive gibt's in COOP, SPAR etc. Ihre Erfahrungen würden
mich wirklich interessieren.
"Mini Risk" von Henkel - enthält es Parfüm,
Farbstoffe und optische Aufheller?
Die Konsumentinnen und Konsumenten betr. Werbelügen der
Industrie, Grossverteiler etc.
aufzuklären, ist eine Aufgabe der Mythen-Post.
Zögern Sie nicht, loszulegen!
Nochmals vielen Dank!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Noch eine interessante Seite zum Thema Umweltschutz
Sonntag, 13. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Dirhold
Noch eine interessante Seite zum Thema Grünabfallentsorgung
in Innerschwyz. Ein
Beispiel für die Arbeit der Mythen-Post.
Schönes Wochenende!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Ladevorgang dauert etwas lange, aber es lohnt sich...
Prospekt "Energiesparend bauen und sanieren" der Gemeinde Schwyz - Kaspar Knüsel, Umweltkommission der Gemeine Schwyz, beantwortet Fragen der Mythen-Post
Dienstag, 15. Januar 2002
1. Von wem kam die Idee für diesen
Farb-Prospekt?
Von der Arbeitsgruppe Energie und der Umweltkommission.
2. Wer erteilte Herrn Hauri den Auftrag für
die Redaktion des Farb-Prospekts?
Die Umweltkommission im
Rahmen des Budgets.
3. Wie hiess die Person, die mit Herrn Hauri den
Prospekt machte?
B. Züsli, Luzern
(Architekt + Energieberater).
4. Wer machte die Bilder? Was kostete der
Photograf?
Verschiedene.
5. Wer gab das "Gut zum Druck" für den
Prospekt-Inhalt inkl. Bilder?
Die Gemeinde Schwyz.
6. Fand ein Offert-Vergleich bezüglich dem
Druckauftrag statt?
Nein.
7. Was kostete der Farb-Prospekt bei Triner
für die 8'000er Auflage?
Die Abrechnung erfolgte im
Rahmen des Budgets.
8, Wurde für diesen Prospekt extra ein
Graphiker engagiert?
Ja.
Mit freundlichen Grüssen
Kaspar Knüsel (Mail: kaspar.knuesel@gemeindeschwyz.ch)
Anmerkung der Mythen-Post:
Die Kommunikation mit Herr Knüsel von der Schwyzer
Umweltkommission klappt gut. Typisch für die Verhältnisse
in der Gemeinde Schwyz ist jedoch, dass seit Jahren
Druckaufträge der Druckerei Triner ("Bote der Urschweiz")
zugeschoben werden, ohne dass Offert-Vergleiche stattfinden. Nur ein
Beispiel, wie der Schwyzer Filz in der Praxis
funktioniert.
An Ueli Heiniger, Zischtigsclub, SF DRS
Dienstag, 15. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Heiniger
Eine Frage: Wieso haben Sie nicht Erwin Kessler vom VgT in Ihre
heutige Sendung eingeladen? (Als Gegenpol zum
Schächtbefürworter Pascal
Krauthammer)
Kessler ist der bekannteste Schächtgegner in der Schweiz. Findet
im "Zischtigsclub" Zensur bereits bei der
Einladung der Gäste statt? Wo bleibt die
viel gerühmte Meinungs- und Pressefreiheit? Ist Kessler
mit seinen Argumenten für Ihre
Diskussionsrunde zu gefährlich? Oder muss
das etwa so sein, damit man in einem "Zischtigsclub" (falls es
ihn dann noch gibt) im Jahre 2052
"Geschichtsaufarbeitung" betreiben kann?
Gerne erwarte ich Stellungnahme.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
[Anmerkung der Mythen-Post: Selbstverständlich kam auf diese Fragen keine Antwort. Eben typisch SF DRS.]
Thema Schächten in der "Harald Schmidt Show" vom 16.1.02
Donnerstag, 17. Januar 2002
Mail an: harald.schmidt@sat1.de
Lieber Herr Schmidt
Sie sind normalerweise sehr gut informiert. Beim Thema
Schächten scheinen Sie jedoch Defizite zu
haben. Deshalb als Empfehlung die Homepage des
Vereins gegen Tierfabriken Schweiz.
Einen humorvollen Beitrag von mir finden Sie unter dem Titel
"Kessler
plant Geheimaktion im Nahen Osten".
Spannend - müssen Sie lesen!
Beste Grüsse aus Schwyz.
Urs Beeler
Stichwort im Internet gefunden
Freitag, 18. Januar 2002
Guten Abend,
viele Grüsse aus 4016 Basel - beim Surfen auf den Artikel
http://www.mythen-post.ch/datei_mp_3_94/sz_krematorium_mp_3_94.htm
gestossen
Mit freundlichen Grüssen
Bernhard Bosshart (Mail: bernhard.bosshart@vantico.com)
Kritik an der Homepage von Dr. Thomas Walser, Zürich, betr. dem Thema Neurodermitis
Samstag, 19. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Dr. Walser
Gestatten Sie eine Anmerkung zum Thema "Neurodermitis". Sie empfehlen
[auf Ihrer Homepage] Weichspüler.
Sämtliche auf dem
Schweizer Markt erhältlichen
Weichspüler sind
(zwangs)parfümiert und für Neurodermitiker
(Atopiker)
nicht
geeignet.
Nach unserer Auffassung ist
das zur Zeit einzig
empfehlenswerte
Waschmittel OMO
Sensitive ohne Parfüm, Farbstoffe und
optische
Aufheller.
Für sämtliche anderen Produkte (Ariel, normales OMO,
Radion, Maga, Niaxa, Dash etc.) gilt speziell
für Neurodermitiker "Hände weg!" -
ganz abgesehen von der unnötigen
zusätzlichen Gewässerverschmutzung, welche diese
Vollwaschmittel erzeugen.
Aus umweltmedizinischer Sicht ist die
Duftstoffproblematik (vgl. MCS) ein zentrales
Problem.
Oft zitiert wird bei Neurodermitis die angebliche
Unverträglichkeit von Wolle. Es kann
tatsächlich sein, dass eine
Wolle-Unverträglichkeit ("juckender
Wollepullover") vorliegt. Leichte Wolljacken,
"Ärmellose" etc. können jedoch u.U.
sehr gut auch auf der nackten Haut getragen werden.
Nicht jede Wolle, Färbung, Verarbeitung, Faser
etc. ist gleich.
Ein
heute noch immer stark
unterschätztes Problem stellen die Wollwaschmittel dar, die
ausnahmelos alle
parfümiert
(Gewebe-Neuverschmutzung!) sind. Wir
empfehlen deshalb unseren Leserinnen und
Lesern seit Jahren, auch Kleidungsstücke aus
Wolle mit OMO Sensitive zu waschen. (Lever selbst
empfiehlt im Gegensatz dazu ein potentiell
allergieauslösendes Wollwaschmittel aus dem eigenen
Konzern "zum Schutz des Gewebes"...)
Gerne nehmen auch wir Anregungen entgegen. Sie finden uns im
Internet unter http://www.mythen-post.ch/
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Montag, 21. Januar 2002
Vielen Dank für die Neuigkeiten!
Viele Grüsse
Dr. med. Thomas Walser [Anmerkung der Mythen-Post: E-Mail
Adressen auf Wunsch von Dr. Walser am 28.1.05 entfernt]
Zypressenstrasse 50, CH-8004 Zürich
Beiträge zum Thema Kremation auf der Mythen-Post Homepage
Samstag, 19. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Bosshart
Zum Thema "Kremation" finden Sie auf der Mythen-Post Homepage
übrigens noch weitere Beiträge:
http://www.search.ch/search.html?q=%22Kremation%22&s=mythen-post.ch
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
Montag, 21. Januar 2002
Guten Abend Herr Beeler,
nun fliegen sie wieder, die Mails.... ich habe an den Web-Bearbeiter
gleich Ihr Mail weitergeleitet und ihn gebeten, mit Quellenhinweis,
die ersten 6 der (...) Beiträge zu übernehmen (in ve+p.ch).
Damit sie der Nachwelt erhalten bleiben und wenn Interessenten
surfen, auf diese guten Beiträge stossen können.
Ich habe noch etliches im Sinne, um die Seite auszubauen: allein es
braucht die Bearbeitung so viel Zeit, von der ich zu wenig oft habe,
aber: scheen ais nach äm andere... - ich bin daher sehr sehr
froh über Ihren Service und nehme auch zukünftige Docs
gerne entgegen. Und natürlich sind wir auch gerne zu Ihren
Diensten
Herzlich grüsst
Bernhard Bosshart (Mail: bernhard.bosshart@vantico.com)
Beeler als unverbesserlicher Perfektionist stört sich am "nicht perfekten" Zeilenumbruch in Kesslers Forum...
Schwyz, 19. Januar 2002
Hallo Erwin
Vielen Dank für die Korrektur! Habe vorhin das Forum angeschaut.
Das Problem mit dem "falschen Zeilenumbruch"
kommt nicht nur bei meinem Eintrag vor,
sondern auch bei anderen Einträgen (z.B. dem von Dr. med. F.R.,
Zürich, 17.1.; Brief an die NZZ von Roland Fäsch, 17.1.).
Du musst selber wissen, ob Du diese
Schönheitsfehler beheben willst.
Apropos Schönheit: Die evangelische Theologin im "Zischtigsclub"
hast Du haargenau erfasst. Die als Domina -
und selbst die abgesottensten Männer
würden um ihr Leben rennen...
Gruss
Urs
PS: Robert Marty, Gersauerstrasse 25, Brunnen, hat die Sendung "Zischtigsclub" gesehen und die Frage an Dich, "ob in Israel auch normal geschlachtet werden dürfe oder nur geschächtet". Falls nur geschächtet, sei das seiner Meinung nach "rassistisch" und müsse als Argument in die gegenwärtige Schächtdiskussion miteinfliessen. Marty's Natel 079 448 02 74, Fax 041 820 45 85
Samstag, 19. Januar 2002
Hallo Urs
Danke für den Hinweis. Im Forum betreibe ich keine
Schönheitspflege. Und ein Israel-Kenner
bin ich auch nicht.
Offenbar reagiert der Kt SZ mit betretenem Schweigen auf den Bericht
in den VN. Hattest Du ein Exemplar in Deinem Briefkasten? Sollte
sein. Falls nicht, bitte bei Gelegenheit
herumhören, ob andere auch nicht erhalten. Die
Verteilung ist fertig.
Gruss
EK (Mail: kessler@vgt.ch)
Echo der VN im Kanton Schwyz
Schwyz, 19. Januar 2002
Hallo Erwin
Erstaunlicherweise habe ich betr. der VN-Verteilung überhaupt
nichts gehört, bis auf eine einzige
Reaktion: Robert Marty sagte mir gestern, Tobias Jöhl
habe sich beschwert, weil sein Name "wieder
irgendwo erwähnt worden" sei. Das ist
aber auch schon alles. Über 700'000 Ex. Auflage - und Reaktionen
im Kanton Schwyz (bis auf Jöhl) Null. Ob
700'000 Auflage oder nur 7'000 - das spielt
offenbar gar keine Rolle.
Irgendwo im Kanton Schwyz: "Du, hier steht, Kessler ruft zum
bewaffneten Widerstand auf!" - "Gähn, ja,
davon habe ich auch gehört. - Was hat eigentlich
der Wetterbericht...?"
Vielleicht funktioniert der Kanton Schwyz ähnlich einem
"Schwarzen Loch". Informationen kommen zwar von aussen - aber es
löst sich alles im "Nichts" auf...
Unheimlich, wie unsere evangelische Theologin und Sennin...
Diese Frau würde übrigens noch gut in die Hausmatt passen.
Szene: Eine schwarz gekleidete junge Frau mit
starrem, eiskalten Blick auf freiem Feld bei
Morgendämmerung, winterliche Kälte,
gespenstische Nebelschwaden... dazu düstere
Musik aus den Kinolautsprechern.
Diese Theologin muss aus taktischen Überlegungen unbedingt
VgT-Aktivistin werden. Grund: Niemand getraut
sie bei Demos zu verhaften...
Geeignet ist diese Sennin auch auf der sommerlichen Alp: der
Älpler braucht keinen Kühlschrank
mehr...
Sorry, ich muss aufhören. Es wird sonst zu bizarr.
Herzliche Grüsse
Urs
PS: Wie wär's mit einer spektakulären VgT-Demo auf dem Schwyzer Hauptplatz? Oder: "'RisiBitzi' nach Besuch des Kirchenchors von Kessler entführt!!!" - Dann muss der "Bote" etwas bringen...
Samstag, 19. Januar 2002
Hallo Urs
Mal im Ernst: Ich hatte ja vor, in der MP auf
allfällige Reaktionen zu reagieren. Was
machen wir jetzt? Kannst Du vielleicht
Interviews machen, mit den in den VN namentlich genannten, mit
den Behörden, mit dem "gewöhnlichen Volk"?
Dann bringen wir dieses Interview und nochmals
- zur Auffrischung ein paar Bilder und Berichte. Was meinst Du dazu?
Wäre doch eine spannende Nummer,
oder?
Gruss
Erwin (Mail: kessler@vgt.ch)
Samstag, 19. Januar 2002
Hallo Erwin
Interviews: Wir haben das ja 1997/98 etwa in der Art gemacht. Ich
sprach damals z.B. telefonisch mit Franz
Annen, Frauholz, Steinen .
Auch die Platte der Behörden, des "Boten" etc. ist bekannt. Was
bringt das für die Tiere?
Das Thema ist in Schwyz "abgehakt" und die Fronten stehen fest.
Umfragen zum Thema "Fleisch essen" etc. hat der "Bote" bereits
gebracht. Und dass sich ein Privater in der
M.-P. öffentlich für den Tierschutz ausspricht,
diese Wahrscheinlichkeit ist gering ("Seht,
das ist genauso ein Extremer wie Kessler und
Beeler!"). Die Leute wollen sich nicht exponieren!
Schon gar nicht die Schwyzer! Also: Was
tun?
(...)
Aus der praktischen Erfahrung weiss ich, dass sich in den vergangenen
drei Jahren viel verbessert hat. Die Schwyzer
(Umweltschutz)Polizei z.B. funktioniert heute sehr korrekt und
schnell. Wieviel sich mit polizeilichen
Massnahmen/Anzeigen im Tierschutz bewirken
lässt (das Problem mit den
Minimalvorschriften!), das musst Du abschätzen. Ich kenne
dazu Deine Standard-Meinung ("Nützt nichts.
Essen Sie heute vegetarisch. Ihrer Gesundheit
und den Tieren zuliebe!"). Ich meine trotzdem: Ein Versuch wär's
wert.
Gruss
Urs
Eine humorvolle Nachricht an Kessler
Samstag, 19. Januar 2002
Hallo Erwin
Habe soeben noch einen jüdischen Namensvetter im Internet
gefunden: http://www.iste.org/jrte/26/2/
Shalom!
Uri
PS: Er schreibt sich aber mit Bindestrich.
Samstag, 19. Januar 2002
Hallo Urs
Tatsächlich, wo surfst du denn überall herum!
Zum Fall Schwyz: Keine Reaktionen ist
eigentlich gar nicht so schlecht - wirkt als
stilles Einverständnis. Jeder weiss oder
spürt: wenn es nicht so wäre wie in
den VN dargestellt, gäbe es ein lautes Geschrei. Die Wirkung
der VN ist auch da, wenn es nur jeder für
sich allein liest.
Im Wallis war es viel schlimmer: Das Westschweizer Staatsfernsehen
hat in der Tagesschau alles dementiert -
verlogen bis zum geht nicht mehr - ein
ungeheurer Schaden für unsere Arbeit. 750 000 ACUSA-News quasi
zu Altpapier gemacht. Aber wir kommen
wieder.....
Und im Kanton SZ auch, alle paar Jahre wieder! Es nützt gar
nichts, die MP zu boykottieren!!! Könnte
dein nächste Leitartikel sein!?
EK (Mail: kessler@vgt.ch)
Anfrage betr. Mitarbeit
Sonntag, 20. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Prof. G.
Soeben habe ich Ihre E-Mail Adresse im Internet gefunden.
Gerne beziehe ich mich auf unser Telefongespräch vom 8.1.02.
Sie machten auf mich nicht nur einen überraschend sympathischen
und sehr kompetenten Eindruck am Telefon - Ihr
Bild auf der Homepage von xy bestätigt
das.
Gerne komme ich auf Ihr freundliches Angebot zu sprechen,
meinen geplanten Beitrag betr.
MCS-Erkrankung/Duftstoffproblematik zu
redigieren. Sobald ich soweit bin, werde ich Ihnen
den Artikel zur Kontrolle/Ergänzung
zustellen.
Für Lob/Kritik/Anregungen bin ich stets dankbar.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Grünabfallverbrennung in Innerschwyz - eine Reaktion aus Basel
Montag, 21. Januar 2002
Guten Tag Herr Beeler
Erst mal vielen Dank für Ihren interessanten
Artikel über die
Grünzeugverbrennung! Da
scheint ja tatsächlich auch noch
Handlungsbedarf zu sein. (...)
Dabei ist es sünd und schade diese Sachen einfach
zu verbrennen. Das gäbe, wenn man es mit
dem Kompostieren richtig macht, die beste
Erde! Diese Leute schneiden sich doch in das
eigene Fleisch! Weil sie nachher mit allmöglichen
Chemikalien den Boden wieder im Schuss halten
müssen. Das ist nicht im Sinne des
Schöpfers! Alles was einmal gegrünt
hatte, sollte auf natürliche Weise
verrotten und so dem Boden wieder zugefügt
werden. Von der Belästigung der Nachbarn
mal ganz abgesehen. Die Leute denken einfach
nicht über die Nasenspitze hinaus. Es ist
zum Davonrennen!
Ich kann Ihnen schon sagen, wie das in
Basel-Stadt organisiert ist. (...) Jetzt
denken Sie sicher: Wo hat's denn in einer Stadt
was Grünes? Ja, das sieht man halt als
Auswärtiger nicht, dass die meisten
Innenhöfe mit allem Möglichen
begrünt sind. Vom Gebüsch bis zum
ausgewachsenem Baum ist alles vorhanden. Und
auch Gras. Das wird gehätschelt und
getätschelt hier, im Fall!
Da zwängte sich natürlich ein
Lösung auf. Stellen Sie sich mal vor, hier
wo alles aufeinanderhockt, es würde da
jemand sein Grünzeug verbrennen! Das
würde ja in Mord und Totschlag enden!
Also hat man eine Grünzeug-Abfuhr
organisiert. 9 Mal pro Jahr. Man wird aber
darauf hingewiesen, dass das Stumpfsinn ist,
und es besser wäre, die Sachen zu
kompostieren. (Es wird im Fall kompostiert,
nur nicht an Ort und Stelle.) Hierfür
gibt es einen Gratis-Telefonberatungsdienst
und Kurse für die Kompostierung werden
auch noch angeboten. Und damit es mit der
Kompostierung besser geht, kommt fast jeden
Monat ein sogenannter Häkseldienst. (Da
kommt ein LKW mit einem Häksler drauf.)
Man stellt sein Zeug plus einen Korb oder
Container auf die Strasse parat und bekommt
alles wieder gehäkselt darin zurück! So würde ich mir
das auch für Ihre schöne Gegend
wünschen. Es müssten sich halt halt
alle Gemeinden zusammentun, dann ging's
vielleicht! Da müsste was organisiert werden.
Von nichts kommt nichts!
(...)
Freundliche Grüsse
François Dirhold (Mail: francois.dirhold@balcab.ch)
Prof. Dr. med. Jan-Olaf Gebbers (Chefarzt des Kantonsspitals Luzern) lobt die Arbeit der Mythen-Post
Montag, 21. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Beeler,
mit Bewunderung hatte ich sogleich nach Ihrem freundlichen
Anruf Ihre konzisen und treffenden Artikel auf der
Internetseite angeschaut. Bitte mach Sie
weiter so.
Wenn ich bedenke, was wir alles für Worte und Papier
(ge)verbrauchen, um diese Nachricht
hinüberzubringen, erröte ich (noch
mehr)...
Sehr gerne werde ich versuchen, Ihnen zu helfen und verbleibe
mit herzlichem Gruss
Jan-Olaf Gebbers (Mail: JanOlaf.Gebbers@ksl.ch)
Beantwortung einer Anfrage durch den kantonalen Energieberater Beat Voser, Hochbauamt des Kantons Schwyz, Energiefachstelle, Steistegstrasse 3, Postfach 1252, 6431 Schwyz, Tel 041 - 819 25 24 (Direktwahl), Fax 041 - 819 25 29
Montag, 21. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Beeler
Anbei übermittle ich Ihnen meine Antworten zu Ihren
ergänzenden Fragen vom 15.1.02.
Seit dem 1. Januar 2002 werden an Objekte und Anlagen im Kanton
Schwyz weder vom Bund noch vom Kanton
Förderbeiträge ausgerichtet. Dies kommt daher, weil mit der
Inkraftsetzung des Energiegesetzes des Bundes
auch eine Änderung der Förderpraxis des Bundes erfolgte.
Der Bund verzichtet fortan auf eigene
Förderprogramme und verwendet die bis anhin
dazu eingesetzten Mittel zur Zahlung von
Globalbeiträgen an die Kantone.
Globalbeitragsberechtigt ist ein Kanton, welcher ein
eigenes Förderprogramm zur Förderung
von Massnahmen zur sparsamen und rationellen
Energienutzung sowie zur Nutzung von erneuerbaren Energien
hat und auch eigene Geldmittel zur Förderung
bereitstellt. Die meisten Kantone haben solche
Förderprogramme und sind damit auch
globalbeitragsberechtigt.
Im Kanton Schwyz fehlen, mangels kantonalem Energiegesetz, die
gesetzlichen Grundlagen zur Bereitstellung von
entsprechenden Geldmitteln für ein
Förderprogramm mit direkter finanzieller Förderung.
Die Stimmberechtigten des Kantons Schwyz haben sich wiederholt
gegen entsprechende Vorlagen auf kantonaler
und auf Bundesebene ausgesprochen. So zum
Beispiel am 8. Mai 1994 als die kantonale Initiative "für
eine umweltfreundliche Energiepolitik"
deutlich abgelehnt oder am 24. September 2000
als die Abstimmung über die eidgenössischen Energie-
und Umweltvorlagen im Kanton Schwyz deutlich
abgelehnt wurden.
Wie erwähnt kann ich Ihnen mangels aktuellem Förderprogramm
über die Höhe der Zuschüsse und
der Abwicklung der Gesuchstellung keine
Angaben machen.
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben und
verbleibe
mit freundlichen Grüssen
Beat Voser (Mail: beat.voser@sz.ch)
Absage von SAT 1: Der deutsche Privatsender will Urs Beeler nicht in die Harald Schmidt-Show einladen
Dienstag, 22. Januar 2002
Hallo Herr Beeler,
vielen Dank für ihre Anfrage. Leider sehen wir im Moment
keine Möglichkeit,
Sie als Gast in unsere Sendung einzuladen. Trotzdem
viel Erfolg weiterhin
Markus Schafitel (Mail: redaktion@bonito-tv.com)
100'000ster Besucher!
Mittwoch, 23. Januar 2002
Hallo Erwin
Rat 'mal, wer der 100'000ste VgT-Homepage-Besucher seit dem 4. Juni
1999 ist?
Was gibt's zu gewinnen? 1 Jahres-Abo-VN?
VgT-Ehrenmitgliedschaft? VgT-Delegierter im
nächsten "Zischtigsclub"? Heiniger (nach der Sendung)
am Telefon: "Uuuuuhh, Herr Kessler, hättid
Ihr mier nid ä Bräverä
schicke chönnä...!?"
Gruss
Uri
Anmerkung von Erwin Kessler auf der
VgT-Homepage:
Urs Beeler, alias Uri, war tatsächlich der 100'000ste Besucher -
als Beweis hat er uns ein Kopie der Homepage mit dem Zählerstand
100'000 geschickt. Urs Beeler ist der Herausgeber der vom Schwyzer
Filz gefürchteten Rebellen-Zeitschrift Mythen-Post. Seinen
unverderblichen Humor hat er wiederholt dem VgT gewidmet, so etwa in
der spannenden Kurzgeschichte "Hausmatt - Ort des Grauens".
Herzliche Gratulation, Urs!
Erwin Kessler
[Anmerkung: Uri Ben Shalom ist Urs Beeler und Abdul Gamal El Kessel ist Erwin Kessler. Beide sind grosse Fans des Nahen Ostens, deshalb die Namen.]
Antwort der Firma Agfa auf eine Anfrage der Mythen-Post
Donnerstag, 24. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Beeler
Sie sind richtig Informiert, Agfa verkauft keine SnapScanner und
DuoScanner mehr. Agfa verkauft nur noch
High End Scanner Preisklasse grösser Fr.
30'000.00. Der DuoScanner f40, dürfte in
der Schweiz nirgends am Lager
liegen. Folgende 2 Distributoren wurden von uns geliefert. SWIP AG
in Glattbrugg und Tech Data in Rotkreuz.
Mit freundlichen Grüssen
Kurt Braun (Mail: kurt.braun.kb@switzerland.agfa.com)
Donnerstag, 24. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Braun
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich werde trotz kleiner
Chance schauen, ob ein DuoScan F40 ev. noch
irgendwo an Lager ist.
Sie haben mich vor Jahren am Telefon betr.
Agfa-Scanner sehr gut beraten. Der Arcus II war/ist eine gute
Maschine und hat sich bewährt. Die
Software (FotoLook) zeichnet sich durch Bedienungsfreundlichkeit
aus.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
(Anmerkung der Mythen-Post: Wir haben mit unseren Agfa-Scannern bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.)
Fragen zu MCS, Neurodermitis, Duftstoff-Problematik, IV etc. an Frau Dr. med. R. G, Dermatologin
Donnerstag, 24. Januar 2002
Sehr geehrte Frau Dr. G.
Mit grossem Interesse habe ich Ihre Stellungnahme
im Parlament betr. dem Chemikaliengesetz vom
25.9.00 gelesen. Was Sie
betr. der
Allergiezunahme/Duftstoffproblematik/Baustoffe
sagen, stimmt hundertprozentig. Seit Jahren
mache ich auf die Problematik in meiner
Zeitschrift aufmerksam. Zur Zeit befasse ich
mich mit MCS (Multiple Chemical Sensitivity).
Unter http://home.t-online.de/home/bruno.hennek/wohng3.htm
lese ich, dass in Deutschland praktisch null
Chance besteht, dass MCS von den
Sozialversicherungen anerkannt wird. Wissen
Sie, wie die Situation in der Schweiz
aussieht? Hat ein MCS-Erkrankter Anspruch auf
IV? Wie kann er diesen Anspruch geltend
machen? (Problem der Beweisbarkeit, zumal es
ja immer noch Ärzte gibt, welche die ganze
Chemieproblematik als "nicht erwiesen"
abstreiten. Eine ähnliche Situation wie
beim Thema Amalgam.)
Stellen wir uns den Fall vor, ein Neurodermitiker wird
während 25 Jahren schulmedizinisch
behandelt. Praktisch das ganze Repertoire an
Präparaten (Excipial, Vaspit, Nerisona,
Diprogenta, Hexacorton, Locoid, etc.,
spezielle Bäder usw.) wird angewendet.
Schliesslich kommt man zum Schluss: "Die
Schulmedizin kann Ihnen nicht weiterhelfen.
Vielleicht hat die Komplementärmedizin
mehr Glück." Anschliessend wird es mit
Homöopathie, Bioresonanz,
Elektroakupunktur etc. probiert. Ohne Erfolg.
Diagnose: "Ihre Krankheit ist umweltbedingt.
Sie müssen Vermeidungsstrategien entwickeln".
Und tatsächlich: Lebt der Patient in
einer sauberen, natürlichen Umgebung -
Sonne, sauberes Wasser, saubere Luft -
verbessert sich der Gesundheitszustand "von
selbst". Zahlt die IV für ein "präventives Umfeld"?
Wohl kaum. Ein MCS-Erkrankter oder schwer an
Neurodermitis leidender Mensch ist in seiner
Erwerbsfähigkeit stark
eingeschränkt. Zahlt hier die IV die Differenz
zum Normaleinkommen (das der Patient ohne
Krankheit hätte)? Haben MCS-Kranke bzw.
Neurodermitiker (schwere Fälle) in der
Schweiz überhaupt eine Chance, dass ihre
Krankheit sozialrechtlich anerkannt wird?
Ich finde es erschreckend, wie z.B. die Industrie
durch den Verkauf von parfümierten (und
sowieso unnötigen) Weichspülern,
parfümierten Waschmitteln,
parfümierten Haarshampoos,
parfümierten Cremen, Duftkerzen, Putz-
und Reinigungsmitteln etc. für eine
rasante Zunahme von Allergien verantwortlich
ist, aber weder Bern noch Brüssel gross
etwas dagegen unternehmen. Die
allmächtige Wirtschaft hat Vorfahrt.
Eine Erkrankung oder Krankheitsverschlechterung
durch Produkt xy sei "wissenschaftlich nicht
nachweisbar" - mit diesem Standard-Spruch
würden MCS-Kranke oder Neurodermitiker
wohl abserviert (vgl. Thema Natel-Strahlung und die
Diskussion um Grenzwerte). Ich wäre Ihnen sehr
dankbar, wenn Sie zu obigen Fragen einige
Antworten geben könnten.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Sonntag, 27. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Beeler
Die MCS ist in der Tat eine sehr schwieriges Thema und ich fühle
mich zu wenig kompetent, um ihre Fragen
"publikationsreif" zu beantworten. Die AefU
haben die Nummer 2/98 des Oekoskopes ganz diesem
komplexen Thema gewidmet. (Sie können das
Oekoskop bestellen unter 061 /322 49 49 oder
aefuch@access.ch).
In der damaligen Arbeitsgruppe zu diesem Thema
hat v.a. unser Vorstandsmitglied Regula Gysler
gearbeitet. Sie könnte Ihnen eher über den neuesten
Stand Auskunft geben (055 240 88 87, gysler@active.ch)
Mit freundlichen Grüssen
R.G.
Kompatibilität FileMaker 5.5
Freitag, 25. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Beeler
Ich habe diese Konstellation nicht ausgetestet, da wir bei uns im
Hause kein Homepage mehr anwenden. Da der
Zugriff von einer Website auf FileMaker
über den Webcompanion erfolgt und Homepage den
gleichen Weg benutzt, gehe ich davon aus, das
es noch funktioniert. Garantieren kann ich aber nichts.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Valentin (Mail: Michael_Valentin@filemaker.com)
System Engineer
FileMaker GmbH
Carl-von-Linde-Str. 38
85716 Unterschleißheim
Sendung "10 vor 10" vom 25.1.2002 zum Thema "Asbest"
Samstag, 26. Januar 2002
Mail an: sfdrs@sfdrs.ch
Sehr geehrte Frau Wille
Ein Kompliment für den Beitrag betr. Asbest in der Sendung "10
vor 10" vom 25.1.02.
Betr. künstlichen Mineralfasern (KMFs) findet zur Zeit eine
ähnliche Katastrophe statt wie seinerzeit beim Asbest.
Informieren Sie sich zum Thema Glas- und
Steinwolle auf der Mythen-Post Homepage. Es
lohnt sich!
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Mithilfe der Mythen-Post bei einer Abschlussprüfung zum Thema "Konsumentenschutz"
Samstag, 27. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Münger (Mail:
berianne57@hotmail.com)
Ich versuche Ihnen aus meiner Perspektive ein paar Antworten
zu geben:
Bernhard Münger schrieb:
Hindelbank, den 27. Januar 2002
Sehr geehrter Herr Beeler
Ich wäre froh, wenn es Ihnen möglich wäre, die
Antworten zu mailen. Vielen Dank!
1. Was ist Konsumentenschutz?
Eine genaue Begriffsdefinition? Das müssen Sie selber
nachlesen. Die Mythen-Post klärt im Rahmen ihrer
Möglichkeiten die
Konsumenten z.B. über
gesundheitsgefährdenden Konsum- und
Bauprodukten auf. Dies geschieht durch die
gedruckte Zeitschrift wie die
Mythen-Post Homepage im Internet.
2. Was für Aufgaben hat der
Konsumentenschutz?
Siehe oben. Eine weitere Aufgabe ist z.B. das Aufdecken
von Werbelügen. (Tipp:
Vergleichen Sie einmal die Werbung mit der
Produkt-Realität!)
3. Wie wichtig ist der Konsumentenschutz?
Ehrlicher, geradliniger Konsumentenschutz ist heutzutage
dringend nötig. Denn die
Konsumenten werden durch die Grossmedien, welche
von der Industrie abhängig sind
(Werbeabschlüsse!) total manipuliert.
Beispiele: Um Heizenergie zu sparen, wird heutzutage
behauptet, müsse man
möglichst dick dämmen. Verwendet werden KMFs
(künstliche Mineralfasern), weil sie
billig sind. "Alte" Glas- und Steinwolle
können Krebs, Allergien, Asthma und
starken Juckreiz (sog.
Glasfaserdermatitis) auslösen. Die
Mythen-Post ist deshalb mit einem
offenen Brief an den Bundesrat gelangt mit der
Forderung, diese Produkte in der
Schweiz zu verbieten (Man hätte diese Produkte
bereits vor Jahrzehnten verbieten sollen!)
Für die Regierung sind die
Gewinne der KMF-Industrie offenbar aber wichtiger als
Gesundheitsprophylaxe und die Verhütung
von immensem
volkswirtschaftlichen Schaden. So läuft
heutzutage die Wirtschaft!
In einigen Jahren kann dann gejammert werden - wie heute
betr. Asbest.
Es geht hier auch um rechtliche Fragen. Nochmals das Beispiel
Asbest: Italien ermittelt gegen
die Glarner Firma Eternit AG und zwar wegen
mehrfacher fahrlässiger Tötung. 12
Italiener arbeiteten zusammen mit
anderen in den 60er und 70er Jahren für
die Firma. Damals verwendete die
Eternit AG für Baumaterialien noch Asbest. Das
Einatmen von Asbeststaub führt zu
Asbestkrebs in Lunge und
Brustfell. Die 12 italienischen Gastarbeiter
sind alle an diesem Krebs
gestorben.
Seit 1990 ist Asbest in der Schweiz verboten. Bis die
ersten Symptome auftreten,
können jedoch Jahrzehnte vergehen. Im heutigen "Normalfall"
übernehmen die Kosten für solche
Asbestkranke die Krankenkassen, IV etc. Nach
Auffassung der Mythen-Post muss
hier jedoch das Verursacherprinzip gelten. Wenn
die Firma Eternit für den Asbestkrebs
verantwortlich ist, dann müsste
sie haftbar gemacht werden. Wobei die
juristische Beweisführung in
der Praxis eben nicht so einfach ist. So kann
die Asbest-Fabrik z.B.
behaupten, Asbest sei zu der Zeit ja noch gar
nicht verboten gewesen und es
hätten ausserdem "strenge Sicherheitsvorschriften"
gegolten, die aber offenbar
nicht eingehalten worden seien.
Dass Asbest Krebs verursacht, wusste man schon vor 60 Jahren
(!). Ein Verbot in der Schweiz
gab es jedoch - wie erwähnt - erst 1990!
Staat und Industrie sind an diesem Desaster mitverantwortlich.
Jetzt fragen Sie sich natürlich, warum der Staat nicht
strengere Vorschriften erliess.
Eine Antwort darauf erhalten Sie, wenn Sie die
wirtschaftlichen Verknüpfungen mit der
Politik unter die Lupe
nehmen.
Ein anderes Beispiel aus der Chemie. Tonnenweise werden
heutzutage parfümierte
Waschmittel, parfümierte Weichspüler, parfümierte
Putz- und Reinigungsmittel
parfümierte Shampoos, parfümierte Cremen,
"Lufterfrischer", WC-Steine etc. produziert
und absetzt. Eine gewaltige
Umweltbelastung. Immer mehr Menschen erkranken
an MCS (Multiple Chemical
Sensitivity). Auch hier finden Sie denselben Ablauf wie oben: eine
skrupellose Industrie, die auf
möglichst viel Profit aus ist und einen Staat, der
seine Verantwortung nicht
wahrnimmt.
In diesem Zusammenhang eine wichtige Ergänzung: Die Zahl
der Allergieerkrankungen hat in
den vergangenen 20 Jahren rapide
zugenommen und verursacht enorme Kosten. Statt
bei den Ursachen anzusetzen
(Vorgehen gegen die verantwortliche Industrie!) werden
die Krankenkassenprämien
erhöht. So funktioniert die Schweiz 2002. Jetzt fragen Sie sich
vermutlich auch hier, warum man daran nichts
ändert. Antwort: Kranke Menschen sind
heutzutage ein wichtiger
Wirtschaftsfaktor. Spitäler, Ärzte,
Apotheker, Drogerien wollen auch
verdienen...
4. Was gab Anlass, den Konsumentenschutz zu
gründen ?
Einen Einblick erfahren Sie oben.
5. Was veranlasste Sie, beim Konsumentenschutz zu
arbeiten ?
Weil ich die Verlogenheit und Widersprüche der heutigen
Wirtschaft bzw. Gesellschaft
erkannte und nicht länger tatenlos zusehen wollte.
Die Leute haben ein Recht zu erfahren, wie der
Schwindel läuft.
6. Welches ist die Hauptaufgabe des
Konsumentenschutzes?
Siehe oben.
7. In welchen Gebieten setzt sich der
Konsumentenschutz ein?
Die Mythen-Post ist in praktisch sämtlichen wichtigen
Bereichen aktiv. Dazu
gehören z.B. Baumaterialien, Kosmetika, Putz- und
Reinigungsmittel, Waschmittel, Medikamente
Nahrungsmittel,
Krankenkassenprämien usw.
8. Kann der Konsumentenschutz wirklich etwas
bewirken?
Wenn die Leute verantwortungsbewusst und ehrlich sind, dann schon.
9. Was sind bis jetzt die grössten Erfolge,
die der Konsumentenschutz erreicht hat?
Das kann ich Ihnen so nicht beantworten, da im Moment noch
"die anderen" die Oberhand
haben. Frägt sich nur, wie lange noch...
10. Hat der Konsumentenschutz Zukunft in der
Schweiz?
Es gibt heutzutage viel Pseudo-Konsumentenschutz,
der sich mit der Industrie mehr oder weniger
arrangiert und daraus noch
Profit schlägt. Schauen Sie z.B. den "Beobachter" an...
Ehrlicher, geradliniger Konsumentenschutz hat es schwer, weil
er sowohl bei der Industrie wie
auch bei den Konsumenten (die meisten
Leute vertragen die Wahrheit nicht!) aneckt.
11. Was hat der Konsumentenschutz für
Auswirkungen auf die Konsumenten?
Viele Grossverteiler tun heute so, als ob etwas Positives getan
werde. Denken Sie an das ganze
Oeko-Gerede. - Der Konsument muss lernen,
zwischen Schein und Realität zu
unterscheiden.
12. Wie ist der Konsumentenschutz organisiert in
der Schweiz?
Was die anderen machen? Da bin ich überfragt.
13. Wie wichtig ist die Zusammenarbeit mit den
Medien?
Die wäre sehr wichtig. Aufklärung ist das A und O. Die
meisten heutigenZeitungen/Zeitschriften haben sich jedoch darauf
spezialisiert, unwichtiges Blabla zu schreiben. Wirklich Brisantes
wird weggelassen.
14. Wie geht der Konsumentenschutz gegen
Verstösse vor ?
Das ist ein grosses Problem, weil in der heutigen Gesellschaft
gilt: wer mehr Geld hat, hat
mehr Recht (ist in der Praxis leider so!). Recht
haben und Recht bekommen sind unterschiedliche
Dinge.
15. Gibt der Konsumentenschutz juristische
Hilfe?
Es gibt Zeitschriften, die das machen. Wie gut, das kann ich zu
wenig beurteilen.
16. Gibt es spezielle Fälle mit denen sich
der Konsumentenschutz gerade
beschäftigt?
Wir fordern ein generelles Verbot für die Produktion, Import,
Verkauf und Anwendung von Glas-
und Steinwolle in der Schweiz. Ein weiteres von der breiten
Öffentlichkeit noch total unterschätztes
Problem ist die Zwangsparfümierung durch
die Kosmetik-, Wasch- und
Hygienemittel-Industrie (medizinische Begründung siehe oben).
17. Gibt es in näherer Zukunft vorhersehbare
Probleme mit denen sich der Konsumentenschutz
beschäftigen wird?
Genfood, chemische Nahrungsmittelzusätze,
Elektrosmog,
Medikamenten-Nebenwirkungen, Billig-Bauweise
mit Spanplatten, problematische
Farben, Lackierungen usw. - die Themen reichen für
Jahre...
18. Was bedeutet die Einführung des EURO
für den Konsumentenschutz?
Es geht nicht um den Euro, sondern darum, dass die Schweiz
einen eigenständigen,
politisch unabhängigen Kurs fährt - ohne EWR-
bzw. EU-Mitgliedschaft. Wir
haben die Möglichkeit, es besser zu machen
als die anderen! Vor allem beim
Konsumentenschutz und im
Tierschutz!
19. Welche Aufgaben hat ein
Preisüberwacher?
Da fragen Sie am besten Herrn Werner Marti.
Weitere Informationen rund zum Thema "Konsumentenschutz"
finden Sie auf der Mythen-Post
Homepage.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
E-Mail an: Mythen-Post