So schreiben Sie uns Ihre Meinung (es können auch Fotos und Zeichnungen eingeschickt werden):

Die Namen aller Einsender sind der Redaktion bekannt, werden aber
in der Regel abgekürzt zum Schutz vor Missbrauch.
Wir wählen Zuschriften an die Mythen-Post (sofern diese nicht
als vertraulich oder persönlich gekennzeichnet sind) ganz oder
auszugsweise für das Forum aus, wenn diese für die
Öffentlichkeit von Interesse sind.
Anmerkungen und Kommentare der Redaktion sind
rot hervorgehoben.
Inserate Schwyzer Kantonalbank
Dienstag, 5. November 2002
Guten Tag
Ich bin zufällig auf Ihren Artikel gestossen und sehr befremdet
über das Verhalten der Schwyzer Kantonalbank. Theoretisch wissen
wir ja alle, dass es so läuft, aber ich finde es wichtig, dass
solche Missstände öffentlich werden. Vielen Dank für
Ihren journalistischen Mut!
Dr. Marcel Meier, Weggis (E-Mail: siddhartha@dplanet.ch)
Dienstag, 5. November 2002
Sehr geehrter Herr Dr. Meier
Vielen herzlichen Dank für Ihr positives Echo!
(...)
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Forum
Mittwoch, 6. November 2002
Sehr geehrte Frau F.
Damit eine Vielzahl von Leuten von den behandelten Themen profitieren
können, habe ich mir erlaubt, Sie ins Forum aufzunehmen. (Sie
drücken sich sehr gut aus. Was sind Sie von Beruf?) Ich hoffe,
dass das i.O. ist. Für Kritik/Anregungen bin ich jederzeit sehr
dankbar. Falls nicht einverstanden, bitte einfach sagen. Ich kann
auch Kürzel verwenden.
Praktisch finde ich es jedoch für Besucher des Forums, wenn sie
mit Gleichgesinnten/Verfassern via E-Mail direkt Kontakt aufnehmen
können.
Einen schönen Abend wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
U.B.
Aktiver Lärmschutz: bitte Ende der Theorie - praktischer Einsatz ist gefragt!
Dienstag, 7. November 2002
Sehr geehrte Umweltschützer
Gerne würde ich eine aktive Lärmschutztechnik kaufen. Nicht
mit 30-40 Dezibel aber mit 9 Dezibel wäre ich schon
überglücklich.
Ich habe kein Klimaanlage, aber ich möchte das System fürs
Auto und/oder Wohnzimmer. (...) Es sollte bezahlbar sein für
lärmgeplagte Mieter oder Autofahrer.
(...)
Mit freundlichen Grüssen
Jan van Oosterhout (E-Mail: jan.vanoosterhout@bluewin.ch)
Sonntag, 10. November 2002
Sehr geehrter Herr van Oosterhout
Besten Dank für Ihre Anfrage. Leider sind mir keine Firmen
bekannt, die solche Geräte herstellen. Via den bekannten
Internet-Suchmaschinen sollte Sie solche jedoch ausfindig machen
können.
(...)
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Anfrage betr. KMFs
Dienstag, 7 November 2002
Sehr geehrte Damen und Herren
Als "Allergiker" auf Formaldehyd bin ich betroffen. Mein Hausdach
(1949 gebaut) ist mit KMFs isoliert worden (unter den Ziegeln).
Bitte um Infos.
Mit freundlichen Grüssen
M. Zeller
Sonntag, 10. November 2002
Sehr geehrter Herr Zeller
Wenn die KMFs aus dem Jahre 1949 stammen, dürfte die ausgasende
Formaldehyd-Menge - falls überhaupt - nur noch sehr gering sein.
Problematisch jedoch sind die Partikel (potentielles Krebsrisiko).
Wobei abzuklären ist, ob die Matten frei liegen
(Faserfreisetzung) oder abgedeckt sind. Auch bei einer schlampigen
Abdeckung (häufig vorzufinden) werden Fasern freigesetzt.
Infos finden Sie unter http://www.mythen-post.ch/themen_uebersicht/isolation.htm
Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Lettershop Schweiz
Dienstag, 7. November 2002
Hallo Herr Beeler,
ich habe mich mal schlau gemacht in Sachen Versand in die Schweiz.
Die Folie mit dem weißen Streifen (wie bei Herr Kessler) geht
leider nicht. Man müßte ca. 2,5t Folie bestellen, um sie
bedruckt zu bekommen. Es wäre günstiger, weiße
Briefhüllen B5 zu verwenden und ein Etikett aufzuspenden.
Einziges Problem ist, daß bei Presseversandlieferungen aus
Deutschland, die in der Schweiz ausgeliefert werden, ein
zusätzliches Porto von ca. 30 Rappen pro Sendung verlangt wird.
Die Presseversandlieferungen in der Schweiz sind wohl subventioniert.
So wäre es wahrscheinlich am besten, wenn die Druckerei K. den
Versand übernehmen würde.
Die Adressdaten bräuchte unser Lettershop als ASCII Liste in
Excel. PM geht leider nicht.
Ich hoffe ich habe Ihnen weiterhelfen können.
Mit freundlichen Grüssen aus S.
F.W.
Sonntag, 10. November 2002
Sehr geehrter Herr W.
Habe heute nach Tagen erstmals wieder die Mail-Box geöffnet.
Vielen Dank für Ihre Nachricht und die Abklärung betr.
Folien!
Bezüglich dem Versand habe ich mit Herrn S. von der Druckerei K.
vorgängig gesprochen. Er hat gemeint, via Deutsche Post
funktioniere die Verteilung möglicherweise am günstigsten.
Wie Sie jedoch schreiben, trifft dies aber offenbar nicht zu. Ich
werde nun abklären, was K. für den Versand verlangt.
Excel hab' ich (war beim Kauf des damaligen PowerMacintosh 7300 im
Jahre 1997 mit dabei), aber bis heute nie verwendet (Bin kein Fan von
Microsoft-Programmen). L. Adressen (ein spezielles Adressprogramm)
hatte ich etwa im selben Zeitraum gekauft, aber bis heute nie im
praktischen Einsatz (galt damals als "einfachstes Programm", aber die
Bedieneroberfläche (Darstellung) ist ausgesprochen klein und
kann - so hiess es - nicht vergrössert werden (erst im
nachhinein erfahren). Weil mich das gestört hat, habe ich mit L.
bis heute nicht gearbeitet.). Claris W. hat (wenn ich mich richtig
erinnere) eine Datenbank integriert, aber ich habe damit keine
Erfahrung.
Falls der Versand ohnehin über K. laufen sollte, kann ich mit
denen die Sache regeln. Das ist am einfachsten.
Es gibt jedoch noch ein anderes Problem und zwar betr. den
Postscript- (und anderen) Einstellungen für den PM xy. Wie ich
gemerkt habe, ist Herr S. (wie die meisten der Druckvorstufe) stark
X-Press orientiert. Was ich jedoch benötige, sind die
spezifischen PM-Angaben. Selbstladende Daten (.sea) lade ich generell
nicht, weil man da nicht weiss, was alles im Programm verstellt wird.
Mir würde eine PDF-Datei (analog Ihrer sehr guten 11seitigen
Dokumentation bezüglich den PDF-Einstellungen für den
Distiller) mit den spezifischen PM xy-Einstellungen dienen, die ich
dann manuell eingeben kann. Können Sie das organisieren? (Ich
habe einen solchen Ausdruck von Z. bekommen, nur benötigen Sie
vermutlich für Ihre Maschinen ganz andere Einstelldaten).
Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
U.B.
Einträge im VgT-Forum
Sonntag, 10. November 2002
Hallo Erwin
Habe mir gestern die Einträge im VgT-Forum des Monats November
'02 angeschaut. Deine Analyse ist hundertprozentig richtig und wird
durch all meine Erfahrungen bestätigt. Du sprichst mir aus dem
Herzen!
Herzliche Grüsse
Urs
Nochmals aktiver Lärmschutz
Montag, 11 Nov 2002
Sehr geehrter Herr Beeler
Falls es für mich so einfach wäre, würde ich Sie nicht
fragen. Sie sagen, ich solle im Internet nachschauen. Ich habe schon
so ein Gerät gekauft für Fr. 1'200.-- der Firma Schako. Es
funktioniert nicht wahrnehmbar für meine Bedürfnisse.
Bei der EMPA und SUVA bin ich auch nicht weiter gekommen.
Bitte geben Sie einen allfälligen "heissen Draht" bekannt.
Meckern über Lärm tun viele, Gesetzesbestimmungen zitieren
tun auch viele.
Eine einfache technische (aber auch käufliche) Lösung mit
spürbarer Wirkung ist gefragt (sie muss nicht optimal sein,
sollte aber zumindest wahrnehmbar funktionieren).
Ich glaube, dass ich damit meine Anforderungen nicht zu hoch
ansetze.
Mit freundlichen Grüssen
Jan van Oosterhout (E-Mail: jan.vanoosterhout@bluewin.ch)
Dienstag, 12. November 2002
Sehr geehrter Herr van Oosterhout
Sie haben mit Ihren Feststellungen sicher recht. Aber ich bin kein
Spezialist auf dem Gebiet der Schallkompensation. Eine Adresse
wäre ev. die ETH Zürich, Fachgebiet Akustik. Wobei es
darauf ankommt, wer dort Ihre Auskunftsperson ist. Solche
Nachforschungen können halt - ganz abgesehen vom ungewissen
Erfolg - zeitaufwendig und mühsam sein. Ich kenne das. Bin
gespannt, ob die Ihnen weiterhelfen können.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Eine ergänzende Möglichkeit wäre das Anfragen technischer Fachzeitschriften. Vielleicht könnte Ihnen auch die Redaktion der Neuen Zürcher Zeitung (Fachgebiet "Forschung und Technik") weiterhelfen. Ich würde es einmal probieren.
Duftstoffe
Montag, 11. November 2002
Sehr geehrter Herr Beeler,
mit Ihrem Vorschlag bin ich einverstanden. Sie können meine
Mails im Forum stehen lassen. Vielleicht
können sie jemandem helfen.
Sollte ich weitere Entdeckungen machen in dieser Hinsicht,
werde ich Sie gerne informieren. Zunächst
werde ich alle Mittel durchtesten - das
flüssige Sensitiv Waschmittel von Persil scheint
ebenfalls nicht schlecht zu sein - und vorsichtig mit
allen Mitteln, die evtl. noch Duftstoffe
beinhalten, zu sein. (...)
Freundliche Grüße und weiterhin viel Erfolg bei Ihren
"Kreuzzügen"
Monika Franchi (E-Mail: monikafranchi@flaxx.de)
Dienstag, 12. November 2002
Sehr geehrte Frau F.
Vielen lieben Dank für Ihre positive Nachricht!
Was mich auch noch interessieren würde, sind praktische
Erfahrungen mit dem Gesundheitswesen (Schul- und Alternativmediziner)
betr. der Duftstoffproblematik. Welche Medikamente verschrieben
werden und wie diese wirken (Nebenwirkungen!).
Für die heutige Medizin ist ja wichtig, nicht die Ursachen zu
bekämpfen, sondern an jeder Krankheit noch irgendwie Geld zu
verdienen. Ich habe da so einen Plan, wie ich mit diesen Herren
abrechnen könnte...
Eine hervorragende Homepage (mit sehr interessanten Themen,
hauptsächlich Tierschutz) hat mein geschätzter Freund Dr.
Erwin Kessler: http://www.vgt.ch/.
Ich könnte mir vorstellen, dass Ihnen die auch noch gefallen
wird. Bei Kessler geht die Post ab!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Parfümiertes Waschpulver
Mittwoch, 13. November 2002
Sehr geehrte Damen und Herren
Ich suche ein Waschmittel, das ich für farbige Wäsche bis
60 Grad verwenden kann. Fewa Color wurde geändert und den Geruch
der Wäsche empfinde ich jetzt als ätzend - so wie bei
vielen anderen Mitteln.
Gibt es ein unparfümiertes Mittel für farbige Wäsche
bis 60 Grad?
Mit freundlichen Grüssen
Anneliese Walter (E-Mail: Anneliese.Walter@schig.com)
Mittwoch, 13. November 2002
Sehr geehrte Frau Walter
Vielen Dank für Ihre E-Mail. Dass Sie den Geruch moderner
Waschmittel als "ätzend" empfinden, bestätigt unsere
Erfahrung der vergangenen Jahre. Es ist so!!
Das einzige Waschmittel auf dem Schweizer Markt, das ich Ihnen
empfehlen kann, ist das unparfümierte OMO Sensitive.
Die Werbung/Hersteller und der übliche angepasste
Konsumentenschutz reden den KonsumentInnen ein, es seinen spezielle
Waschmittel für farbige Wäsche nötig. Und mit
Sicherheit würden Ihnen diese Kreise erzählen, dass OMO
Sensitive (weil es Bleichmittel enthält) für Farbiges
"nicht geeignet" sei. Im Gegenzug würden Ihnen dieselben
Personen mit grosser Wahrscheinlichkeit irgend ein parfümiertes
(allergieauslösendes, unnötig gewässerbelastendes)
Waschmittel mit Farbstoffen und optischen Aufhellern "empfehlen". Sie
können es einmal mit Anfragen probieren - und werden meine
"Voraussage" vermutlich bestätigt bekommen.
Wir waschen mit OMO Sensitive seit 1997 und haben mit diesem
unparfümierten Produkt sehr gute Erfahrungen gemacht. Mehr: Bei
der gesamten Mythen-Post Leserschaft (Raum Innerschwyz und via
Internet weit darüber hinaus) ist bis heute kein einziger Fall
von Unverträglichkeit bekannt. Ich wasche mit OMO Sensitive
selber sowohl meine alten roten Nabholz-Trainerhosen Jg. 1969 (oder
sogar früher) - Sie lesen richtig! - und Wollsachen. Man muss
einfach mit der Dosierung entsprechend zurückhaltend sein.
Ariel, Dash, Persil, das normale OMO, Niaxa, Maga, Dixan, Radion,
Total, Enka etc. - alles parfümiert und Quatsch. Ebenso
sämtliche Weichspüler (Diese sind schlichtweg
überflüssig, werden jedoch - so zeigen Untersuchungen -
gekauft, weil sie nach Aussage der befragten KäuferInnen "gut
riechen" - Stichwort "Duftdroge"). Es nimmt mich wunder, wie lange
dieser gigantische Schwindel der Waschmittelindustrie - Leute mit
Duftstoffen auf bestimmte Produkte zu fixieren - noch funktioniert
(Wie üblich mit passivem Zusehen von Allergologen/Dermatologen,
Bundesamt für Gesundheit, BUWAL etc.). So funktioniert es immer:
ob Asbest, Amalgam oder in unserem Fall parfümierte
Waschmittel.
Es dauerte Jahrzehnte, bis der Zigarettenindustrie nachgewiesen
wurde, dass sie mit Zusatzstoffen versucht, Raucher abhängig zu
machen. Analoges macht heutzutage die Waschmittelindustrie mit der
Beigabe von (unnötigen, in Wirklichkeit das Gewebe
verschmutzenden!) Duftstoffen. Aber es werden bei der überall
anzutreffenden Dummheit, Trägheit und Ignoranz noch viele Jahre
vergehen, bis dies offiziell diskutiert wird.
Wichtig ist, dass die Waschmittelindustrie mit diesem Schwindel noch
möglichst lange Geld verdienen und das Gesundheitswesen (durch
das Auftreten von Allergien, Leberschäden etc, hervorgerufen
durch problematische Duftstoffe) parasitär (z.B. mit dem Verkauf
von Antihistamin-Präparaten etc.) profitieren kann.
Ich hab' Ihnen jetzt etwas mehr erzählt, als eigentlich
nötig gewesen wäre. Aber vielleicht hilft's. Empfehlen Sie
die Mythen-Post und OMO Sensitive weiter!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Warum hören Sie von der Duftstoffproblematik in den Medien so wenig? Schauen Sie mal, wo die Waschmittel-, Weichspüler- und Airwick-Werbung läuft...
Informationen über Gentechnik
Mittwoch, 13. November 2002
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich, Schülerin einer Gesamtschule in der Nähe von Hamburg
(12. Klasse), bereite mich auf ein Referat (...) vor und frage Sie
deshalb an, ob Sie zu diesem Thema ev. weitere Informationen haben
bzw. bereitstellen würden:
"Gentechnik und ihre Auswirkungen auf die zukünftige
Arbeitswelt."
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
Mit freundlichem Gruß
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Mittwoch, 13. November 2002
Sehr geehrte Frau Bangel
Vielen Dank für Ihre nette Anfrage! Ich selbst habe mich seit
längerer Zeit nicht mehr mit dem Thema Gentechnik redaktionell
beschäftigt und kann Ihnen deshalb leider spontan keine
druckreife Antwort auf Ihre Frage(n) geben. Aber vielleicht
können Ihnen die nachfolgenden beiden Adressen weiterhelfen:
Prof. Dr. med. Jan-Olaf Gebbers (E-Mail: JanOlaf.Gebbers@ksl.ch)
und Frau Dr. med. Ruth Gonseth (E-Mail: ruth.gonseth@bluewin.ch)
Frau Dr. Gonseth war Nationalrätin bei den Grünen und hat
sich seinerzeit sehr stark für die (leider später
abgelehnte) Genschutz-Initiative eingesetzt.
Richten Sie beiden einen lieben Gruss von mir aus.
Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
Urs Beeler
PS: Falls Sie irgendwann ein Referat über KMFs (künstliche Mineralfasern) halten wollen helfe ich Ihnen gerne. Das wäre zum Beispiel ein Steckenpferd der Mythen-Post.
Mittwoch, 13. November 2002
Sehr geehrter Herr Beeler,
vielen Dank für Ihre Antwort. Es freut mich sehr, dass Sie mir
E-Mail-Adressen zugeschickt haben und vor allem so schnell. Ich werde
mich dort melden und Ihren Gruß weitersenden! Mich als
Schülerin freut es sehr, dass Sie Interesse gezeigt haben!
Nochmals vielen Dank,
mit freundlichen Grüßen
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Mittwoch, 13. November 2002
Sehr geehrte Frau Bangel
Ich helfe gerne, wenn ich kann. Übrigens habe ich früher -
in den Jahren 1984-89 - gelegentlich in den Kantonen Schwyz und Zug
selber unterrichtet. Mit netten Schülerinnen und Schülern
macht das auch Spass.
Wichtig für Sie wäre noch die Adresse von Frau Florianne
Köchlin, Mitinitiantin der seinerzeitigen
Genschutz-Initiative.
Ich suchte vorhin rasch unter (...), aber bin nicht ganz sicher, ob
die folgende Anschrift richtig ist:
(...)
Sie können es ja mal versuchen.
Einen schönen Abend wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Vielen, vielen Dank!
Dienstag, 14. November 2002
Lieber Herr Beeler,
vielen Dank nochmals für Ihre Hilfe. Ich werde es auch bei
dieser Adresse versuchen. Herr G. hat mir schon geantwortet.
Auch Ihnen noch einen schönen Abend.
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Interview auf Radio Grischa
Mittwoch, 13. November 2002
Hallo Erwin
Habe mir vorhin das Streitgespräch auf Radio Grischa (eine
interessante Lernsendung zum Thema Tierschutz/Agrolobby)
angehört. Stelle mir jetzt in meiner Phantasie noch eine Analyse
von Roger Schawinski und Albert Stahel in einem "Talk Täglich"
auf "Tele 24" vor...
Herzliche Grüsse
Urs
PS: Deine Bemerkung betr. "Subventionen/Ehefrau recht behandeln" hat mich köstlich amüsiert.
Erfahrungswerte
Dienstag, 14. November 2002
Sehr geehrter Herr Beeler,
glücklicherweise bin ich jetzt an einen richtigen"
Arzt/Ärztin geraten, nachdem ich erfolglos einige Hautärzte
und Allergologen aufgesucht hatte.
Zunächst wurde ich von einem Arzt sofort mit Cortinsonsalben
(mit meinem Einverständnis) behandelt, dann machte man einen
Allergietest, der erfolglos blieb. Die Beschwerden ließen nicht
nach und so kam ich nach erfolglosen Arztwechseln &endash; man
entdeckte auch eine Allergie zwischenzeitlich, welche dann falsch
behandelt wurde mit Salben, die in der Apotheke anzurühren waren
&endash; zu meinem jetzigen Arzt. Dieser hat sofort die Absetzung
aller Salben und Kosmetika von mir verlangt (...).
Zum Glück musste ich nie irgendwelche Medikamente oder Tabletten
einnehmen.
Es gab weiterhin immer mal wieder eine neue Unverträglichkeit,
so wie zuletzt mit den Duftstoffen im Waschmittel, die sicherlich
auch meiner Unbedarftheit im Verbrauch entsprachen. (...)
Ich denke, der Umstand, dass ich bisher nicht mit Medikamenten
bombardiert wurde, liegt einmal in den großen fachlichen
Fähigkeiten dieser beiden Ärzte, wie auch in der Tatsache,
dass zumindest einer von ihnen ebenfalls an einer Duftstoffallergie
leidet und möglicherweise auch daher mit seinen Patienten
empfindet.
Ich bin froh, dort in guten Händen zu sein, auch wenn die Praxis
so überlaufen ist, dass man auch mit festem Termin oftmals 2 bis
3 Stunden Wartezeit in Kauf zu nehmen hat.
Ob die zuerst konsultierten Ärzte nicht sorgfältig genug
oder inkompetent oder nur auf schnellen Verdienst aus, ohne wirkliche
Hilfe anzubieten waren, kann ich schlecht beurteilen als Laie.
Tatsache bleibt: Es gibt immer mehr Produkte, die den Verbraucher -
nicht unbedingt beim ersten Verbrauch, doch mit der Zeit - krank
machen. (Den Krankheitsverlauf habe ich nur sehr zusammengefasst
wiedergegeben.)
Übrigens: das allererste Kosmetikprodukt, welches eine Allergie
bei mir auslöste, war in der Apotheke gekauft, von der Firma
Vichy und ein Mittel zum Entfernen von Augen-Makeup! Bis dahin
glaubte ich noch, auf der sicheren Seite zu sein, wenn ich Produkte
in der Apotheke erwerbe! Leider ist man als Verbraucher zunehmend
verunsichert.
(...)
Viele gute Wünsche und freundliche Grüße
M.F.
Samstag, 16. November 2002
Sehr geehrte Frau F.
Vielen Dank für Ihre Mail. Ich werde Ihre "Erfahrungswerte"
(weil interessant und heutzutage zehntausendfach bestätigt) gern
ins Forum übernehmen. Da persönlich, anonymisiert und etwas
gekürzt. Es geht mir darum, mehr Betroffene anzusprechen und die
typischen Schwächen des heutigen Systems, das einseitig auf
Symptombekämpfung ausgelegt ist, aufzudecken.
Sie haben offenbar schon einiges durchgemacht. Was mich erstaunt, ist
Ihre Geduld mit den Creme- und Salbenhändlern.
Es würde den Patienten - Neurodermitiker, Psoriatiker,
Allergiker, MCS-Kranke usw. - heutzutage wesentlich mehr bringen,
wenn ehrliche Mediziner mit ihrem Fachwissen und ihren Erfahrungen
auspacken und dieses dann wirkungsvoll als Munition im Kampf gegen
die krankmachenden Ursachen (und vor allem Verursacher!) eingesetzt
wird.
Ihnen nochmals herzlichen Dank und ein schönes Wochenende!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Zusammenhang Neurodermitis/Weisheitszähne?
Samstag, 16. November 2002
Sehr geehrter Herr Prof. Burg (E-Mail:
burg@derm.unizh.ch)
Dr. med. A.B., K. 7, Bern, verbreitet in seiner Praxis die These,
eine Neurodermitis könne von schräg liegenden bzw. nicht
oder nur teilweise herausgewachsenen (sog. retinierten)
Weisheitszähnen her rühren und empfiehlt deshalb Patienten,
solche Weisheitszähne kieferchirurgisch entfernen zu lassen.
Anschliessend müssten - so Dr. B. - die Wunden mit
neuraltherapeutischen Spritzen versorgt werden.
Wir haben unzählige Leute befragt, welche die
Weisheitszähne herausoperieren liessen - es sei keine
Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erzielt worden, war die
Meinung.
Dr. B. verschreibt Diäten und wendet die Bioresonaz an, welche
als Therapie wissenschaftlich nicht erwiesen ist.
Sowohl Zahnarzt Dr. med. dent. S.S., Zürich, wie Kieferchirurg
Dr. med. dent. A. Z., Zug, sind der Weisheitszahn-Theorie von Dr. B.
gegenüber skeptisch eingestellt und glauben nicht an eine
Verbesserung einer vorhandenen Neurodermitis. Auf Kritik geht Dr. B.
nicht ein ("Ich will nicht diskutieren") und wissenschaftliche
Beweise oder brauchbare Theorien liefert er keine.
Interessant ist, dass Zahnärzte darauf hinweisen, dass das
Entfernen von Weisheitszähnen zu Komplikationen führen
könne. Dr. B. spielt diese Vorbehalte mit den Hinweis herunter,
in seiner langjährigen Praxis sei ihm ein einziger Fall bekannt
und den hätte man anschliessend auch noch in den Griff
bekommen.
Bei allen obigen Vorbehalten ist jedoch positiv, dass sich Dr. B.
überdurchschnittlich für Prophylaxe engagiert.
Wie ist Ihre Meinung (...): Kann eine Neurodermitis tatsächlich
von Weisheitszähnen her rühren? (Meinem Wissen nach ist
diese Erkrankung genetisch bedingt). Sind Ihnen Fälle
bekannt?
Zum voraus besten Dank für die Beantwortung meiner Anfrage!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Samstag, 16. November 2002
Von: Burg Günter
An: Schmid Peter
Betreff: Neurodermitis/Weisheitszähne?
Lieber Herr Schmid
Können Sie diese Anfrage bitte beantworten.
Der geschilderte Zusammenhang erscheint mir unsinnig, wenn man einmal
absieht von Infektionsherden.
Gruss
gb
Donnerstag, 21. November 2002
Lieber Herr Professor Burg (E-Mail:
burg@derm.unizh.ch)
nachstehend die Antwort wegen der Neurodermitis-Anfrage. Falls so
o.k., können Sie sie direkt absenden oder ich kann das tun.
Herzlichen Gruss
PSG
Sehr geehrter Herr Beeler.
besten Dank für Ihre Anfrage bezüglich Weisheitszähne
und Neurodermitis, die mir Professor Burg weitergeleitet hat, da ich
mich schwerpunktsmässsig in Klinik und Forschung mit
Neurodermitis beschäftige.
Bei der Neurodermitis handelt es sich tatsächlich um eine
multifaktorielle Krankheit, deren Auslöser noch nicht
völlig geklärt sind. Es ist jedoch eindeutig erwiesen, dass
verschiedene Faktoren wie Vererbung, veränderte Hautstruktur,
erhöhte Bereitschaft des Immunsystems, Aussenfaktoren wie
Allergene und auch das Nervensystem bei dieser Krankheit mitbeteiligt
sind. Dabei sind diese Faktoren beim einzelnen Betroffenen von sehr
unterschiedlicher Bedeutung: bei jedem Patienten mit Neurodermitis
sind die auslösenden Faktoren individuell. Sind für die
einen Patienten psychische Faktoren oder Allergien von grosser
Relevanz für die Krankheitsauslösung, so können bei
andern Patienten wiederum andere Faktoren im Vordergrund stehen.
Vorbeugende Massnahmen wie gute Hautpflege, Vermeiden von relevanten
Allergenen und selten auch Diäten sind sehr wichtig, müssen
aber aber auch individuell auf den Patienten abgestimmt sein.
Sowohl aus meiner eigenen Erfahrung wie aus der Literatur sind mir
direkte Zusammenhänge zwischen Weisheitszähnen und
Neurodermitis nicht bekannt. Immerhin ist anzufügen, dass
Infektionen wie etwa durch hautbesiedelnde Bakterien (Staphylokokken)
oder Pilze die Entzündung bei der Neurodermitis unterhalten oder
zumindest begünstigen können. Andererseits geht man
zunehmend davon aus, das insgesamt häufige Kontakte mit Keimen,
wie dies etwa auf Bauernhöfen oder durch das enge Zusammenleben
von Kindern im Kinderhort vorkommt, einen gewissen Schutz vor dem
Entstehen von allergischen Erkrankungen bieten kann. Man bezeichnet
diese Beobachtungen als Hygienehypothese. Diese gilt aber in der
Phase der Vorbeugung; bei bereits vorhandener Neurodermitis sind
Infektionen sicher zu vermeiden.
Im Einzelfall mögen "infizierte" Weisheitszähne allenfalls
eine Rolle als Mitauslöser bei der Neurodermitis spielen;
insgesamt dürften diese aber, insbesondere in gutem Zustand,
kaum von grosser Bedeutung bei der Neurodermitis sein. Hingegen haben
die Weisheitszähne von Natur aus eindeutig und offensichtlich
eine grosse Bedeutung beim Kauakt - aufgrund der heutigen Wissenslage
dürfte es nur bei den wenigsten Patienten mit Neurodermitis
gerechtfertigt sein, darauf zu verzichten.
Peter Schmid (E-Mail: Peter.Schmid@der.usz.ch)
Fragen zum Thema Allergien an den Leiter der Allergiestation der Uniklinik Zürich
Samstag, 16. November 2002
Sehr geehrter Herr Prof. Wüthrich (E-Mail:
brunello.wuethrich@der.usz.ch)
Bitte beantworten Sie mir folgende Fragen:
1. Worauf ist der rapide Anstieg von Allergieerkrankungen in den
vergangenen 20 Jahren zurückzuführen?
2. Welches sind heutzutage die häufigsten Allergien?
3. Engagieren Sie sich resp. die Allergiestation Zürich auch
für Prophylaxe?
4. Wie werden die allergischen Erkrankungen behandelt?
5. Ist eine atopische Dermatitis kombiniert mit MCS denkbar? Falls
ja, sind Ihnen konkrete Fälle bekannt?
Zum voraus besten Dank für die Beantwortung meiner Anfrage!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Dienstage, 19. November 2002
Sehr geehrter Herr Beeler,
Die Beantwortung Ihrer 5 Fragen über Allergien geht über
die Zeit, welche mir zu Verfügung steht, hinaus und ist
kongressfüllend.
Zu den Fragen 1-4 sende ich Ihnen entsprechende Publikationen der
Allergiestation.
Zur Frage 3 kann ich Ihnen sagen, dass es uns ein Anliegen ist, uns
bei der Beratung der Allergiepatienten sowohl für eine
individuelle primäre, sekundäre und terziäre
Allergieprävention zu engagieren, dies auch bei den
Behörden (Stichwort: "Umweltverschmutzung, Autoabgase" oder in
Spitälern "Einführung puderfreier Nicht-Latex
Handschuhen".
Bezüglich Frage 5 ist mir nichts bekannt, die atopische
Dermatitis ist ein multifaktorielles Geschehen, wobei eine
immunologische Entzündung der Haut im Vordergrund steht.
Unspezifische Reizstoffe, welche durch die Haut eindringen,
können bei gegebener genetischer Prädisposition den
Hautzustand verschlechtern.
Die erwähnten Arbeiten unserer Klinik gehen Ihnen per separater
Post zu.
Mit freundlichen Grüssen
Prof. Dr.med. B. Wüthrich (E-Mail: Brunello.Wuethrich@der.usz.ch)
[Anmerkung der Mythen-Post: Die versprochenen Unterlagen haben wir bald darauf herhalten. Vielen Dank!]
Duftstoffallergien - Fragen an Dr. med. Frank Nestlé von der Uniklinik Zürich
Samstag, 16. November 2002
Sehr geehrter Herr Dr. Nestlé (E-Mail:
frank.nestle@der.usz.ch)
Sie gelten als Spezialist betr. Kosmetik-/Parfümallergien. Meine
Fragen:
1. Duftstoffallergien gehören heutzutage zu den häufigsten
Allergien. Wieviele Menschen sind davon in der Schweiz
schätzungsweise betroffen?
2. Kannte man Duftstoffallergien schon früher? Seit wann ist ein
deutlicher Anstieg zu verzeichnen?
3. Wie werden Duftstoffallergien konkret bei Ihnen abgeklärt?
(Was für Tests?)
4. Wie werden diese Erkrankungen behandelt? (Medikamente oder strikte
Vermeidung der allergieauslösenden Substanzen?)
5. Was macht die Allergiestation Zürich bezüglich der
Prophylaxe von Dufstoffallergien (z.B. politische Vorstösse,
Info-Kampagnen, Empfehlungen an die Hersteller etc.).
6. Was wird bei einer Duftstoff-Schwerstallergie getan?
7. Führt die Allergiestation Zürich eine Liste
duftstofffreier Waschmittel, Putzmittel, Körperpflegeprodukte
etc.?
8. Wenn bekannt ist, dass die Waschmittel- und Kosmetikindustrie
für den Anstieg von Duftstoffallergien direkt verantwortlich
ist, wieso wird nicht hier der Hebel angesetzt?
9. Wer ist in der Schweiz für die Zulassung von Waschmitteln,
Weichspülern, Putz- und Reinigungsmitteln, Cremen, Kosmetika
etc. verantwortlich - oder wird gar nicht kontrolliert?
10. Kann man heute wissenschaftlich begründen, wieso eine
Neurodermitis schubweise auftritt?
Zum voraus recht herzlichen Dank für die Beantwortung meiner
Fragen!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Falls Sie weitere Zahlen und Fakten betr. Duftstoffallergien haben, bitte ich Sie, mir diese (z.B. als PDF) zu mailen. Vielen Dank!
Montag, 18. November 2002
ANBEI DIE ANTWORTEN, bitte um Zusendung und
Autorisierung evtl. Publikationen
mfg Frank Nestlé
Hier die ursprünglichen Fragen von Urs Beeler:
Samstag, 16. November 2002
Sehr geehrter Herr Dr. Nestlé
Sie gelten als Spezialist betr. Kosmetik-/Parfümallergien. Meine
Fragen:
1. Duftstoffallergien gehören heutzutage zu den häufigsten
Allergien. Wieviele Menschen sind davon in der Schweiz
schätzungsweise betroffen?
DR. NESTLE: IN UNSERER EPIKUTANTESTABTEILUNG HABEN CA 10% EINE
DUFSTOFFALLERGIE, EINES DER HÄUFIGSTEN ALLERGEN.
2. Kannte man Duftstoffallergien schon
früher? Seit wann ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen?
DR. NESTLE: SEIT DER VERWENDUNG VON PARFUMS, INSBESONDERE BEI DEN
MÄNNERN IST IN DEN LETZTEN JAHREN EIN ANSTIEG ZU
VERZEICHNEN.
[Anmerkung der Mythen-Post: Aus diesem Grund kritisiert die
Mythen-Post Firmen, die ihre Produkte völlig unnötig
parfümieren, z.B. Wasch- und Reinigungsmittelhersteller,
Kosmetikproduzenten, Hersteller von Körperflegeprodukten
etc.]
3. Wie werden Duftstoffallergien konkret bei Ihnen
abgeklärt? (Was für Tests?)
DR. NESTLE: MITTELS LÄPPCHENPROBE (EPIKUTANTESTUNG), AUFKLEBUNG
VON PFLASTERN ÜBER 48 H UND ABLESUNG NACH 48 UND 72
H.
4. Wie werden diese Erkrankungen behandelt?
(Medikamente oder strikte Vermeidung der allergieauslösenden
Substanzen?)
DR. NESTLE: MEIDUNG DER AUSLÖSENDEN SUBSTANZ.
[Anmerkung der Mythen-Post: Für diese prophylaktische
Antwort gebührt Dr. Nestlé Lob.]
5. Was macht die Allergiestation Zürich
bezüglich der Prophylaxe von Dufstoffallergien (z.B. politische
Vorstösse, Info-Kampagnen, Empfehlungen an die Hersteller
etc.).
DR. NESTLE: AUF EU EBENE WIRD DARAN GEARBEITET, EINE OPTIMALE
DEKLARATION ZU ERMÖGLICHEN.
[Anmerkung der Mythen-Post: Mit Deklarieren allein ist es nicht
gemacht. Es braucht Verbote für allergie- bzw.
MCS-auslösender Produkte! Macht die Allergiestation
Zürich selber nichts für die Prophylaxe?]
6. Was wird bei einer Duftstoff-Schwerstallergie
getan?
DR. NESTLE: S.O.
7. Führt die Allergiestation Zürich eine
Liste duftstofffreier Waschmittel, Putzmittel,
Körperpflegeprodukte etc.?
DR. NESTLE: NEIN. WICHTIG IST DEKLARATION, Z.B. MIGROS PRODUKTE SIND
GUT DEKLARIERT.
[Anmerkung der Mythen-Post: Es nützt nichts, wenn die Migros
tonnenweise unnötig parfümierte Produkte - z.B.
parfümierte Handschuhe (!), parfümierte
Staubsaugersäcke (!) etc. - absetzt und dies deklariert.
Sämtliche Waschmittel, Weichspüler, Abwaschmittel,
Putzmittel der Migros sind parfümiert. Damit ist der
Umwelt/Allgemeinheit - speziell Allergikern und MCS-Kranken - nicht
geholfen!]
8. Wenn bekannt ist, dass die Waschmittel- und
Kosmetikindustrie für den Anstieg von Duftstoffallergien direkt
verantwortlich ist, wieso wird nicht hier der Hebel angesetzt?
DR. NESTLE: S.O. AN DEKLARATIONSPFLICHT AUF EU EBENE WIRD GEARBEITET,
DIESE GESETZE WERDEN DANN MEIST IM RAHMEN DER HARMONISIERUNG
ÜBERNOMMEN.
[Anmerkung der Mythen-Post: Die Schweiz könnte hier eine
wichtige Vorreiterrolle spielen, indem sie ihren eigenen Weg ginge
und nicht auf die EU wartet!]
9. Wer ist in der Schweiz für die Zulassung
von Waschmitteln, Weichspülern, Putz- und Reinigungsmitteln,
Cremen, Kosmetika etc. verantwortlich - oder wird gar nicht
kontrolliert?
DR. NESTLE: LETZTENDLICH DAS EIDGENÖSSISCHE DEPARTEMENT DES
INNERN SIEHE http://www.umwelt-schweiz.ch/imperia/md/content/recht/umweltrecht/sto_eb-de.pdf
10. Kann man heute wissenschaftlich
begründen, wieso eine Neurodermitis schubweise auftritt?
DR. NESTLE: NEIN.
PD Dr. med. Frank O. Nestlé (E-Mail: frank.nestle@der.usz.ch)
Leitender Arzt
Department of Dermatology
University of Zurich Medical School
Gloriastr. 31
CH-8091 Zurich
Tel: +41-1-255-1111
Tel: +41-1-255-2086 (direct)
Tel: +41-1-255-2533 (office)
Fax: +41-1-255-4346
Zum voraus recht herzlichen Dank für die
Beantwortung meiner Fragen!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Falls Sie weitere Zahlen und Fakten betr. Duftstoffallergien haben, bitte ich Sie, mir diese (z.B. als PDF) zu mailen. Vielen Dank!
Neurodermitis/Nahrungsmittelallergie
Samstag, 16. November 2002
Sehr geehrter Herr Dr. Kempf (E-Mail:
werner.kempf@der.usz.ch)
Bitte beantworten Sie mir folgende Fragen:
1. Welche Nahrungsmittel gelten bei der atopischen Dermatitis als
problematisch? Was kann bedenkenlos gegessen werden bzw. wo besteht
eine sehr geringe Sensibilisierungsgefahr?
2. Bei einer Neurodermitis können schubweise heftige
Schweissausbrüche auftreten mit nachfolgenden
Erschöpfungszuständen. Wie wird ein solcher Ablauf
medizinisch behandelt? Was wird konkret gegen die
Erschöpfungszustände getan (z.B. Abgabe von hohen Dosen
Vitamin C)?
Zum voraus besten Dank für die Beantwortung meiner Fragen.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
[Anmerkung der Mythen-Post: Bis heute bekamen wir auf diese Anfrage keine Antwort.]
Fragen zum Thema "Haut"
Samstag, 16. November 2002
Sehr geehrter Herr Dr. Schmid (E-Mail:
schmidps@yahoo.com)
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir nachfolgende Fragen
zum Thema "Haut" beantworten könnten:
1. Welches ist heutzutage die häufigste Hautkrankheit? Wieviele
Prozent der Gesamtbevölkerung sind davon betroffen?
2. Wieviele Neurodermitiker (m+w) schätzt man in der
Schweiz?
3. Hat die Zahl der Neurodermitiker in den vergangenen Jahren
zugenommen? Falls ja, welche Gründe nimmt man an?
4. Kennt die Forschung mittlerweile das "defekte"
Neurodermitiker-Gen?
5. Sind in der Schweiz Fälle bekannt, wo eine atopische
Dermatitis dazu führte, dass den betroffenen Patienten eine
Frührente zugesprochen wurde?
Zum voraus besten Dank für die Beantwortung meiner Fragen!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
[Anmerkung der Mythen-Post: Bis heute bekamen wir auf diese Anfrage keine Antwort.]
Antihistamin-Präparate
Samstag, den 16. November 2002
Sehr geehrte Frau Dr. Senti (E-Mail:
Gabriela.senti@der.usz.ch)
Von Asthma-Behandlungen weiss man, dass im Laufe der Zeit
ständig höhere Dosen eingesetzt werden (müssen?) und
sich der Zustand "netto" nicht verbessert, sondern durch die
Medikamentierung verschlimmert. Wie ist die diesbezügliche
Erfahrung mit Antihistamin-Präparaten?
Zum voraus besten Dank für die Beantwortung meiner Anfrage!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Dienstag, den 19. November 2002
Sehr geehrter Herr Beeler
Eine Verschlechterung der Symptomatik auf Antihistaminika ist mir
nicht bekannt. Die Allergiesymptome können von sich aus aber
stärker werden.
Herzliche Grüsse
Gabriela Senti Gabriela.Senti@der.usz.ch)
Mittwoch, den 20. November 2002
Sehr geehrte Frau Dr. Senti (E-Mail:
Gabriela.Senti@der.usz.ch)
Vielen Dank für Ihre Antwort! Das bedeutet, dass also die
Dosierung von Antihistamin-Präparaten ebenfalls "schrittweise
nach oben angepasst" werden muss, um den ursprünglich
gewünschten Effekt zu erzielen? Ohne Ihren Gegenbericht nehme
ich an, dass diese Interpretation richtig ist.
Einen schönen Abend wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Allergologische Abklärung/Untersuchungsablauf
Samstag, 16. November 2002
Sehr geehrter Herr Dr. Gilliet (E-Mail:
m.gilliet@der.usz.ch)
Wie sieht der Ablauf einer dermatologischen/allergologischen
Abklärung an der Uniklinik Zürich konkret aus
(Blutentnahme, Provokationstests etc.). Welche Untersuchungen
führen Sie am Patienten durch?
Zum voraus besten Dank für die Beantwortung meiner Anfrage!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
[Anmerkung der Mythen-Post: Bis heute bekamen wir auf diese Anfrage keine Antwort.]
Allergieauslösende Neurodermitikercremen
Samstag, 16. November 2002
Sehr geehrte Frau Dr. Fischer (E-Mail:
Fischer@der.usz.ch)
Eine Frage: Ist es nicht etwas kurios, wenn heutzutage Ärzte zur
Behandlung einer atopischen Dermatitis parfümierte Cremen (z.B.
Excipial) einsetzen, die ihrerseits allergieauslösende
Substanzen beinhalten?
Wie ist Ihre Meinung dazu?
Zum voraus besten Dank für die Beantwortung meiner Anfrage!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Montag, 25. November 2002
Sehr geehrte Herr Beeler
Dermatologische Vehikel haben oft wegen den verwendeten
Grundstoffkomponenten einen mehr oder weniger unangenehmen
Eigengeruch. [Anmerkung der Mythen-Post: Solche
Grundstoffkomponenten werden sehr individuell wahrgenommen und
müssen keineswegs negativ wirken.
Analog argumentiert auch ein angeblicher Oeko-Waschmittelhersteller,
der behauptet, er müsse alle seine Produkte parfümieren,
ansonsten würden sie nicht gut riechen... - OMO Sensitive
beweist bei den Waschmitteln und EUBOS Blau bei den Seifen, dass es
ohne Parfümstoffe geht, ja diese absolut unnötig
sind!]
Problematisch sind v.a. die häufig eingesetzten therapeutisch
wertvollen ungesättigten Fettsäuren, welche durch Oxidation
zur Ranzigkeit neigen. Hier werden oft Parfümkomponenten
zugesetzt, um allfällige Geruchsschwankungen zu überdecken.
[Anmerkung der Mythen-Post: Symptombekämpfung...]
Dies ist ein aktiver Beitrag zur Förderung der Compliance.
[Anmerkung der Mythen-Post: ...und ein Beitrag zur
Förderung von Allergien.] Denn insbesondere bei
grossflächig angewendeten Produkten hat sich herausgestellt,
dass ein angenehm dezenter Geruch [Anmerkung der Mythen-Post:
Hier spricht eher eine Kosmetikerin/Parfümverkäuferin als
eine Ärztin. Entscheidend ist doch, ob eine Verbesserung des
Hautzustandes erzielt werden kann. Eine Salbe/Creme kann auch
angenehm dezent riechen ohne Parfüm!
Es ist schon eigenartig, wenn sogar noch Dermatologinnen/Dermatologen
heutzutage die Argumente der Duftstoffindustrie vertreten, alles und
jedes müsse irgendwie nach Parfüm riechen. Wo bleibt hier
das eigenständige Denken?] von grosser Bedeutung
ist.
Bei den Excipial Produkten werden ausschliesslich IRFA-geprüfte
(International Fragrance Research Association) und somit
dermatologisch getestete Parfümstoffe eingesetzt.
[Anmerkung der Mythen-Post: Ändert das an der
Allergieproblematik etwas? Schon mal was von Alibigutachten
gehört? - Auch Glaswolle wird heutzutage als "unbedenklich"
verkauft.] Die gute Verträglichkeit wurde in der
praktischen Anwendung [Anmerkung der Mythen-Post: Der
breitflächige Verkauf durch Ärzte/Apotheker etc. sagt nicht
viel über die tatsächliche Verträglichkeit aus. Man
müsste die Stimmen kritischer Patienten anhören. Aber die
werden heutzutage durch die Hersteller mit dem Argument "unlauterer
Wettbewerb" zum Schweigen gebracht. So funktioniert es nicht nur bei
Produkten des täglichen Bedarfs, sondern auch in der
Medizin] bestätigt: über 1 Million Packungen
Excipial wurden bisher verkauft. [Anmerkung der Mythen-Post:
Nochmals - I.-Glaswolle wird auch seit Jahrzehnten tonnenweise
"erfolgreich" verkauft, was über die Problematik rein gar nichts
aussagt.] Eine grosse Anzahl davon wurde von Neurodermitikern
angewendet. Trotzdem sind Unverträglichkeiten äusserst
selten. [Anmerkung der Mythen-Post: Und das soll man glauben?
Um eine objektive Aussage abgeben zu können, müssten eben
die kritischen Stimmen erst einmal angehört werden. Die will man
aber gar nicht hören!]
Selbstverständlich ist es in manchen Fällen opportun,
z.B. bei bekannten Parfümallergien, parfümfreie Vehikel
einzusetzen. In der Excipial Gamme wird im Bereich der hydrophilen
und der lipophilen Vehikel je eine Option angeboten: Excipial
Fettsalbe (lipophil), Excipial Creme (hydrophil). Diese Produkte
eignen sich insbesondere für die kleinflächige Anwendung,
wo der geruchliche Aspekt etwas in den Hintergrund rückt.
[Anmerkung der Mythen-Post: Geht es hier um
Parfümberatung oder eine Verbesserung des Hautzustandes zu
erzielen?]
Ich hoffe, Ihnen mit dieser Stellungnahme geholfen zu haben und
stehe für Rückfragen gerne zur Verfügung.
Freundlich Grüsse
Dr. Barbra Fischer
[Anmerkung der Mythen-Post: Zu
Rückfragen bzw. einer weiteren Korrespondenz zwischen Frau Dr.
Barbara Fischer und Urs Beeler wird es nicht kommen, da die
Standpunkte zu verschieden sind.
Tatsächlich ist es so, dass heutzutage von
Allgemeinmediziner/Dermatologen an Neurodermitiker etc. eine Unmenge
von Salben/Cremen verkauft werden, die wenig bis gar nichts
nützen, sondern im Gegenteil eher schaden.
Den Patienten wird vorgegaukelt, mit dem Verschreiben von
Salben/Cremen etwas Gutes zu verrichten. In Wirklichkeit geht's ums
Geschäft und am Festhalten von (falschen) orthodoxen
schulmedizinischen Lehrmeinungen.
Dr. B. aus Bern, der betr. Weisheitszähne auch aus Sicht der
M.-P. eine etwa unkonventionelle Sicht vertritt, verschreibt
Neurodermitikern keine Cremen/Salben.]
PM xy Einstellungen
Sonntag, 17 November 2002
Sehr geehrter Herr L.
Nochmals vielen Dank für Ihren Fax betr. den PM- und
D.-Einstellungen. Ich habe ein paar Zusatzfragen:
1. Kann man bei der Reindruckerauflösung 300 dpi stehen
lassen?
2. Wie müssen die Vorgaben beim Farbverwaltungssystems
eingestellt werden? (Die auf dem Bild ersichtlichen Einstellungen
entsprechen nicht denen, mit welchen ich aktuell arbeite, sondern
sind "Zufall" und stammen von einem anderen Rechner.)
3. Wünschen Sie bei den Farboptionen "Vollton" oder
"Prozessfarben"?
Damit die Übertragung nicht allzu lange
dauert, habe ich die 72-dpi-Bilder (auf Kosten der Qualität)
verkleinert. Sollten sie nicht lesbar sein, kann ich Ihnen auch die
perfekten Originale senden, was dann jedoch etwas länger
dauert.
Zum voraus vielen Dank für Ihre Abklärungen!
Mit freundlichen Grüssen
U.B.
Montag, 18 November 2002
Sehr geehrter Herr Beeler
Da ich Sie telefonisch nicht erreiche, schicke ich Ihnen eine
E-Mail.
Anbei sende ich Ihnen die Antworten zu den drei Fragen:
Frage 1:
Die Auflösung sollte 1270 dpi sein.
Frage 2:
Spielt keine Rolle
Frage 3:
Spielt keine Rolle
Unser Vorschlag wäre, dass Sie uns 2-3 Testseiten per ISDN übermitteln würden. Unsere ISDN-Nummer ist xy oder zv. (Leonardo)
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
Mit freundlichen Grüssen
G.L.
Verkauf Innendienst
Anfrage zum Thema Isolation
Sonntag, 17. November 2002
Guten Tag Herr Beeler
mit Interesse lese ich aufgrund eines Artikels in PulsTipp Ihre
Ausführungen zu den Glas- und Steinwolle Isolationserzeugnissen.
Ich bin noch nicht ganz durch, aber trotzdem vermisse ich etwas: Was
für Alternativen gibt es?
Ich bin seit einem Jahr Besitzer eines 1932 gebauten Hauses. Die
Isolation ist "nicht auf dem heutigen Stand" (so der Verkäufer).
Ich habe eben eine neue Heizung eingebaut. Damit erhoffe ich die
Energiekosten um die Hälfte zu reduzieren. Bis jetzt scheint
dies sogar realistisch.
Vor dem Schritt, eine Aussenisolation anzubringen, habe ich mich
wegen vieler offenen Fragen noch nicht durchringen können. Wenn
ich heute einen "Fachmann" frage, so wird er sagen: "Vollisolation,
alles dicht und täglich 5 Min. lüften." (Ich vereinfache
dies jetzt ein wenig).
Das Haus ist 1932 gebaut worden und hat heute noch ein gesundes
Mauerwerk. Es "funktioniert" auf dem Prinzip "atmungsaktiv", will
sagen, es ist luftdurchlässig. In der Waschküche gibt es
ein grosses Loch in der Wand. Die Wäsche trocknet auch bei 5
Grad Innentemperatur innerhalb von einem Tag, auch ohne
Luftentfeuchter und Tumbler. Es ist das, was seit 70 Jahren
funktioniert. Warum soll ich es ändern?
So gibt es viele Beispiele in dem Haus. Und jeder Fachmann sagt: "Ja
der alte Mist, heute gibt es viel Besseres."
Ich bin sicher, wir sind in gewissen Dingen weitergekommen, aber an
mindestens so vielen Orten haben wir Rückschritte gemacht: PVC,
Asbest etc. haben im nachhinein gezeigt, was passiert, wenn man zu
schnell "modern baut".
Ohne jetzt eine Grundsatzdiskussion zu betreiben, möchte ich
mich einfach informieren.
Deshalb frage ich nochmals:
- Haben Sie alternativen?
- Wo finde ich Literatur zum Thema "Isolation"?
Besten Dank!
Detlev Hummel (E-Mail: tschernobyl@datacomm.ch)
Die Dämmstoffhersteller interessiert nicht die Umwelt, sondern der Verkauf von möglichst viel Dämmstoff!
Sonntag, 17 November 2002
Sehr geehrter Herr Hummel
Vielen Dank für Ihre interessante E-Mail. Um Himmelswillen:
Machen Sie Ihr Haus nicht mit Isolieren kaputt!! Ein guter
Allgemein-Ratschlag: Tun Sie nichts, wenn Sie nicht absolut sicher
sind!
Was Ihnen die "modernen Baufachleute" mit grosser
Wahrscheinlichkeit erzählen, ist Quatsch. Die wollen Ihnen
höchstens viel verkaufen und ev. noch Stunden für
"Beratung" verrechnen.
Die meisten heutigen Architekten sind "verdorben" und ich kann Sie
nichts anderes als warnen. Auch bei den sogenannten Baubiologen ist
grosse Vorsicht angebracht. Viele von ihnen sind ebenfalls nicht
sauber. Dies tönt jetzt für Sie vielleicht alles sehr
negativ, aber es ist leider so! Und die Masse der Handwerker schwimmt
im Strom mit: Hauptsache, es bringt Geld! Mit echtem Fachwissen und
Ehrlichkeit im Bau ist es heutzutage nicht mehr weit her. (Wenn ich
solches jeweils in der Öffentlichkeit sage, fühlen sich
"alle" betroffen, aber widerlegen können sie es nicht...)
Wichtig für Sie ist: sich möglichst gut und umfassend zu
informieren. Das benötigt Zeit. Aber wenn Sie es nicht selber
tun, sind Sie den genannten "Fachleuten" total ausgeliefert und Sie
werden staunen, was die innerhalb von Wochen alles mit Ihrem Haus
anrichten können...
Mit einer neuen Heizung haben Sie vermutlich betr.
Energieeinsparungen das Wirkungsvollste getan. Eine
Fassadendämmung mit Mineralwolle oder Polystyrol wäre
völliger Blödsinn. Lesen Sie dazu die Beiträge von
Dipl.-Ing. und Architekt Paul Bossert, Dietikon ("Polystyrol ist
für die Hausisolation nicht geeignet"), und Prof. Dr.
Ing.-habil. Claus Meier, Nürnberg. Bosserts empirische
Untersuchungen werden durch den bekannten deutschen
Experimentalphysiker Prof. Dr.-Ing. P.M. Weinspach bestätigt.
Aber es geht heute eben nicht um Ehrlichkeit, sondern um den Leuten
möglichst viel Dämmstoff zu verkaufen (und
Sondermüll-Altlasten zu erzeugen!).
Im Puls-Tipp wird als Alternative zu KMFs Polystyrol genannt. Eine
Falsch-Empfehlung. Die Fakten dazu können Sie ebenfalls auf der
Mythen-Post Homepage nachlesen. Im Forum finden Sie weitere
nützliche Informationen zum Thema und können mit den
entsprechenden Personen via E-Mail direkt Kontakt aufnehmen.
(Benötigt Zeit, aber es lohnt sich!)
Was Sie betr. den Vorteilen Ihres 70jährigen Hauses schreiben,
stimmt haargenau und entspricht all unseren Erfahrungen. Also: Wenn
Ihnen doch Ihre eigene Erfahrung sagt, was richtig ist, wieso auf
Verkäufer der Dämmstoffindustrie hören?
Konservativ sein, wenn das Alte, Bewährte besser ist. Das Neue
dann erst übernehmen, wenn es tatsächlich umfassende
Vorteile bietet.
Also z.B. keine Kunststoff-Fenster mit Isolierverglasung sich
aufschwatzen lassen, sondern die alten Holzfenster behalten. Aber
einen neuen, guten Bildschirm kaufen, wenn der alte der Gesundheit
schadet oder das Bild nicht gut ist. (Mehr: schlechte Bildschirme gar
nicht erst kaufen! In der Praxis - bei hohen Ansprüchen - nicht
einfach, weil auch hier viel Schrott produziert wird.)
Beim Thema Isolation sage ich: besser keine Isolation als eine
falsche! Seien Sie auch bei Alternativen kritisch. Die
Stäube von Schafwolle sind für die Lunge nicht
unproblematisch. Zelluloseflocken enthalten Borsalze. Nutzen Sie die
Vorteile der traditionellen Massivbauweise (Speicherung!).
Wenn Sie sämtliche Artikel zum Thema auf der Mythen-Post
Homepage gelesen und verstanden haben, werden Sie gegenüber dem
Mode-Thema "Dämmung" vermutlich eine neue Einstellung haben.
Falls Sie unbedingt doch noch eine Alternative wissen wollen:
Holzfaserdämmplatten (ebenfalls im Forum beschrieben).
Mit dem Verzicht auf KMFs und Polystyrol haben Sie schon viel
Positives getan!
Literatur zum Thema "Dämmen"? Da kann Ihnen Prof. Dr.
Ing.-habil. Claus Meier, Nürnberg, (E-Mail-Adresse im Forum)
weiterhelfen.
Bei einen Rundgang in Ihrem Haus könnte Ihnen ev. folgende
Adresse behilflich sein:
HAGA AG Naturbaustoffe
Hübelweg 1
5102 Rupperswil
Tel. 062 897 41 41
Fax 062 897 26 30
Kontaktperson Zentralschweiz:
Fachberater H.R. Kaiser Natel 079 341 13 19
So, wie ein Oldtimer aus dem Jahre 1932 von echten
Spezialisten fachgerecht instandgestellt würde, so empfehle ich
Ihnen auch, die richtigen Leute im Bau zu finden. Aber das ist
heutzutage allein schon eine grosse Kunst!
Gerne stehe ich Ihnen bei weiteren Fragen zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Mythen-Post
Mittwoch, 20. November 2002
Sehr geehrter Herr L.
Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.
Ich stecke im Moment noch mitten in der Arbeit an der Mythen-Post
11/02 resp. 12/02. Sobald diese abgeschlossen ist, werde ich mich
gerne bei Ihnen melden.
Soweit ist mir alles klar. Die Bilder mache ich (wie früher) als
CMYK in einer Auflösung von 300 dpi mit Gamma 1,8 (plus via
Funktion "Gradationskurve" zusätzlich manuell noch etwas
aufgehellt), die Strich-Logos mit 1200 dpi.
Bei der M.P. 11/02 liefere ich die Daten erstmals als P.M.-Datei zum
Belichten. Wenn das klappt, können wir es bei M.P. 12/02 mit
PDFs probieren (ich habe auf diesem Gebiet bis jetzt noch zu wenig
Erfahrung).
Mir ist wichtig, alles möglichst perfekt vorzubereiten, damit
Sie anschliessend bei der Weiterverarbeitung keine Probleme
haben.
Einen schönen Abend wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
U.B.
Glaswolle
Dienstag, 19. November 2002
Liebe Mythen-Pöstler
Danke für Euer Engagement gegen die KMF-Lobby.
Solidarische Grüsse
Martin Wells (E-Mail: atelierwells@bluewin.ch)
Architekturatelier Wells
PS: Lasst Euch nicht unterkriegen! Die Wahrheit wird "gewinnen".
Mittwoch, 20. November 2002
Sehr geehrter Herr Wells
Vielen lieben Dank für Ihre aufmunternden Worte! Ich bin selber
gespannt, wie der Kampf gegen die KMF-Mafia noch ausgehen wird...
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Unsere Zusammenarbeit
Dienstag, 19. November 2002
Sehr geehrter Herr Beeler
Wie ich von unserem Herrn L. höre, sind die Vorarbeiten für
die neue Mythen-Post bereits weit gediehen. Ich freue mich, dass Sie
sich für eine Zusammenarbeit mit uns entschlossen haben, und
danke Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen.
Aus unserer Sicht ist jetzt der Zeitpunkt für ein
persönliches Treffen ideal. Konkret laden wir Sie zu uns an die
M. xy in L. ein.
Bei dieser Gelegenheit können wir
Damit die Koordination einfacher ist, schlagen wir Ihnen gleich einige Daten vor:
Donnerstag, 21. November, ab 15 Uhr
Freitag, 22. November, ab 12 Uhr (mit gemeinsamem Lunch)
Montag, 25. November, ab 15 Uhr
Freitag, 29. November, 11 Uhr mit (gemeinsamem Lunch)
Ich freue mich auf Ihre Antwort. Falls Sie in
nächster Zeit telefonischen Kontakt mit Herrn L. haben,
können Sie sich direkt mit ihm absprechen. Wir sprechen uns dann
intern ab.
Mit freundlichem Gruss
E.H.
Verkaufsleiter
Mittwoch, 20. November 2002
Sehr geehrter Herr H.
Vielen herzlichen Dank für Ihre freundliche Einladung! Im Moment
bin ich noch voll auf Tauchfahrt und arbeite an der Fertigstellung
von M.P. 11/02 und 12/02. Sobald ich soweit bin, werde ich mich gerne
bei Ihnen melden.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Mittwoch, 20. November 2002
Guten Tag Herr Beeler
Vielen Dank für Ihre Mitteilung. Ich warte also auf Ihre
Kontaktaufnahme.
Mit freundlichem Gruss
E.H.
Waschmittel
Dienstag, 19. November 2002
Guten Tag meine Damen und Herren
Mit Verwunderung habe ich von dieser Antipropaganda Kenntnis
genommen, und Ihre Kommentare dazu gelesen. Da dachte ich: Mensch, so
wie die schreiben, sind sie sicherlich an einer
unabhängigen Quelle der Wahrheit" interessiert (...).
Schaut einfach mal rein, und macht Euch ein Bild.
Mit freundlichem Gruss
Jürg Schmutz (E-Mail: administration@zeitenschrift.com)
Waschmittel-Allergie auf Persil Megaperls
Freitag, 22. November 2002
Hallo und guten Abend
Seit Wochen (!) juckt es mich am ganzen Körper. Ich hatte immer
das Gefühl, wenn ich etwas anziehe wird es noch schlimmer. Ich
ging zum Hautarzt. Nun habe ich eine allergische Reaktion auf Persil
Megaperls.
Per Zufall bin ich auf Ihre Homepage gestossen. Ich bin nun
völlig verunsichert wegen den Waschmitteln. Der Konsument wird
nur noch, sorry, beschissen oder Rezepturen werden vom Hersteller
verändert.
Was würden Sie mir empfehlen?
Schönes Wochenende.
Mit freundlichen Grüssen
P.C.
IT-Back Office System Engineer
Swiss International Air Lines Ltd.
P.O. Box
CH - 4002 Basel
Phone +41 61 582 93 30
Fax +41 61 582 36 94
Samstag, 23. November 2002
Sehr geehrter Herr C.
Vielen Dank für Ihre E-Mail. Wichtig ist, dass Sie die Ursache
herausfinden!
Allgemeinmediziner (Sie haben einen Hautarzt konsultiert - der
müsste das eigentlich wissen) haben diesbezüglich oft wenig
bis gar keine Ahnung. Leider ist das heutzutage so.
Statt die Ursachen des Juckens herauszufinden, werden irgendwelche
Salben und Cremen verschrieben (die nicht selten selber allergische
Reaktionen auslösen!). Dann werden Antihistamin-Präparate
verkauft usw. Unter dem Strich wird alles nur noch schlimmer (z.B.
Müdigkeit, Abgestumpftheit) und die Dosen müssen mit der
Zeit sukzessive "nach oben angepasst" werden, um den
"gewünschten Effekt" zu erzielen. Ein Teufelskreis - Hände
weg von all dem Zeug!
(...) Persil Megaperls ist wie praktisch alle übrigen
Waschmittel parfümiert und ein bekannter Allergieauslöser.
Das einzige Waschmittel, dass ich Ihnen zur Zeit empfehlen kann, ist
das unparfümierte OMO Sensitive. Kaufen Sie davon einige
Packungen.
Sie kommen nicht darum herum, sämtliche Wäsche
(selbstverständlich auch die in Ihren Schränken) mit OMO
Sensitive mehrfach zu waschen, bis die hartnäckigen Duftstoffe
von Persil Megaperls und ev. Weichspüler aus der Wäsche
sind (Sie riechen das!).
WICHTIG: Das geht nicht mit einem Waschgang - mehrere sind
nötig! Gut ausspülen!
Die Wäschetrommel muss blitzsauber sein und darf keine
Rückstände - heutzutage in einem Mehrfamilienhaus
üblich - von anderen Waschmitteln (...) aufweisen. Auch
dürfen keine Weichspüler-Reste oder Reste von anderen
Waschmitteln in den Dosierfächern sein. Praktisch sämtliche
Waschmittel und alle Weichspüler sind heutzutage parfümiert
- sie würden das neutrale Waschergebnis von OMO Sensitive sofort
zunichte machen.
Wichtig für Sie ist auch: Keine Deos, kein Rasierschaum, kein
Rasierwasser etc. verwenden: Alles vollgepumpt mit (z.T. höchst
problematischen) Duftstoffen!
Tipp: Da OMO Sensitive in normalen Verkaufsregalen steht, hat die
Verpackung Kontakt mit anderen Produkten (alle parfümiert!). Es
ist deshalb wichtig, dass Sie die Verpackung von OMO Sensitive mit
Haushaltpapier reinigen, bis sie keine Duftstoffe mehr aufweist, d.h.
neutral ist.
Auch Wollsachen (der Hersteller empfiehlt dazu ein
allergieauslösendes Feinwaschmittel...) mit OMO Sensitive
waschen. Einfach eine geringe Dosierung verwenden.
Ich bin zu 99.9% sicher, dass der Juckreiz nachher weg ist.
Eine Bemerkung noch zum Schluss: die Umweltbelastung mit (völlig
unnötigen!) Parfümstoffen ist allgegenwärtig. Die
Erkrankungen nehmen immer mehr zu. Bei den Ursachen muss angesetzt
werden!
Bitte teilen Sie mir Ihre Erfahrungen unbedingt mit (z.B. auch, falls
OMO Sensitive in Ihrem Fall nicht verträglich wäre). Da ich
mich für ein Verbot von Duftstoffen in Wasch-, Putz- und
Reinigungsmitteln etc. einsetze, bin ich für Quellen/aktuelle
Erfahrungen immer dankbar.
Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen sehr gerne zur
Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Mehr zum Thema finden Sie auch im Forum.
Freitag, 29. November 2002
Hallo Herr Beeler
Lieben Dank für Ihr nettes Mail.
Also, ich war gestern kurz im Coop und habe mir das OMO Sensitive mal
angeschaut. Ich habe leider entdeckt, dass dieses Waschmittel auch
BLEICHMITTEL drin hat.
Was meinen Sie denn dazu? Und was halten Sie von Persil (...)
Sensitive?
Gruss
P.C.
Freitag, 29. November 2002
Sehr geehrter Herr C.
Keine Panik wegen dem Bleichmittel! Dass das drin ist, weiss ich seit
über 5 Jahren. Sie sind nicht der erste, der darauf hinweist. Im
Bleichmittel sehe ich jedoch kein Problem.
Woher kommt das Schreckgespenst "Bleichmittel"? Aus dem K-Tipp? Bei
denen schnitt vor Jahren das extrem allergieauslösende Radion
mit "empfehlenswert" ab!!! (Glauben Sie nicht alles, was der K-Tipp
schreibt, vor allem nicht bei Waschmittel-Vergleichen!!)
Wenn man rote Trainerhosen mit einer hohen Dosis OMO Sensitive
wäscht, sehen diese danach tatsächlich nicht mehr ganz so
hochrot aus (...). Aber das ist aus meiner Sicht kein Problem. Oder
ein absolut vernachlässigbarer optischer Faktor.
Viel wichtiger sind die Verträglichkeit durch das Immunsystem
und die Haut!
Persil Sensitive haben wir vor Jahren mit OMO Sensitive verglichen,
hatte jedoch keine Chance. Aber wenn Sie als Basler unbedingt auf
Henkel-Produkte abfahren wollen, können Sie es auch mit Mini
Risk (ohne Duftstoffe) probieren. Achten Sie jedoch, ob die
Alternativen zu OMO Sensitive Farbstoffe oder optische Aufheller
beinhalten. Zusammen mit Parfüm sind das nämlich die drei
wichtigsten Allergieauslöser (alle drei sind darüber hinaus
unnötig!).
Jetzt auf, zum Praxis-Test!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Berichten Sie mir bitte über Ihre praktischen Erfahrungen.
Freitag, 29. November 2002
Lieber Herr Beeler
Ich werde mal OMO Sensitive versuchen und gehe es morgen kaufen. Ich
melde mich dann wieder.
Gruss
P.C.
Freitag, 29. November 2002
Sehr geehrter Herr C.
Besten Dank für Ihre Nachricht. Bin gespannt, wie Ihre
Erfahrungen sein werden. Seien Sie ruhig kritisch!
Einen schönen Abend wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Es gibt immer auch Ausnahmen. Es wäre z.B. möglich, dass jemand, der an MCS leidet, OMO Sensitive nicht verträgt. Ich bin froh, wenn ich solches weiss. Dann kann/muss man nach neuen Wegen suchen. Ich möchte Produkte auf dem Markt, die für alle Menschen (plus Tiere/Umwelt etc.) gut verträglich sind - die heutige Realität sieht leider ganz anders aus. Dagegen muss man ankämpfen!
Justizwillkür
Freitag, 22. November 2002
Sehr geehrte Damen und Herren
Können Sie mir einen Anwalt nennen der gegen die
Justizwillkür im Kanton Aargau vorgehen kann und will?
Ich habe ein brisantes Urteil des Obergerichtes zur
Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen
Rinaldo Meier (E-Mail: rinaldo.meier@aon.at)
Samstag, 23. November 2002
Sehr geehrter Herr Meier
Da Sie in der Sache keine näheren Angaben machen, kann ich Ihnen
nicht gut weiterhelfen.
Fragen Sie mal Dr. Erwin Kessler. E-Mail: vgt@vgt.ch.
Internet: www.vgt.ch.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Impfungen/Neurodermitis
Samstag, 23. November 2002
Sehr geehrter Herr Dr. Anderegg (E-Mail:
ch.anderegg@freesurf.ch,
Internet: http://www.animalexperiments.ch/
)
Seit Jahren setze ich mich mit meiner Zeitschrift für ein Verbot
von Tierversuchen und für Tierschutz ein. Beiträge dazu
finden Sie unter http://www.mythen-post.ch/themen_uebersicht/tierschutz.htm
Ich habe Sie einmal in einer Sendung im Fernsehen gesehen, wo Sie
sich sehr kompetent und kritisch zum Thema Impfungen äusserten.
Da es bei einer atopischen Dermatitis vor allem auch ums Immunsystem
geht, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass sich Impfungen
auf ein Neurodermitiker-Immunsystem besonders negativ auswirken, vor
allem in Kinderjahren, wo es noch nicht voll entwickelt
ist.
Folgender konkreter Fall:
Ein seit seiner Geburt an Neurodermitis leidender Patient wird mit 3
1/2 Jahren (und nochmals mit 3 /3/4 Jahren) zum ersten Mal gegen
Kinderlähmung mit Poloral Trivalent geimpft, dann zweimal (1 Mt.
Abstand) mit 6 1/2 Jahren, dann mit 12, als Jugendlicher mit 17 und
als Erwachsener zum letzten Mal mit 22 Jahren. Mit 8 1/2 Jahren
findet eine Tuberkulosenimpfung statt mit dem Eintrag "MP.-NEG.". Im
14. Altersjahr wird nochmals eine solche Impfung durch das kantonale
Gesundheitswesen durchgeführt mit den Einträgen "MP.-NEG."
und Resultat "MX.+POS.". Mit 8 1/2 Jahren wird durch die Schule
obligatorisch eine BCG-Impfung durchgeführt: "B.C.G. Vaccine
Berna V33420". Zweimal wird die betreffende Person mit 22 Jahren
geimpft mit Di Te Anatoxal 0,5 cc. (Abst. 1 Monat)
Gegen Pocken fand keine Impfung statt (zumindest kein Eintrag im
betr. Impfausweis).
Wie ist Ihre Meinung dazu? Für eine kritische Stellungnahme
wäre ich Ihnen sehr dankbar!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Sonntag, 24. November 2002
Sehr geehrter Herr Beeler
Als Tierversuchsgegner bin ich eigentlich nur zweimal im Schweizer
Fernsehen erschienen - im Januar 1997 im "Rundschau" als Kritiker von
gentechnisch manipulierten Tieren und im November 1998 im
"Zischtigsclub" als Kritiker von Tierversuchen im allgemeinen. In der
letzteren Sendung habe ich etwas Kritisches über den
Polio-Impfstoff (in Bezug auf Affenversuche) gesagt.
Bezüglich Impfungen kenne ich mich zu wenig aus, um Ihre Frage
zu beantworten. Eine kritische, ausführliche Stellungnahme zu
Ihrer Frage könnte Ihnen aber die AEGIS Schweiz
(http://www.aegis-schweiz.ch/)
geben.
Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort gedient zu haben.
Mit besten Grüssen,
Dr. Christopher Anderegg,
Präsident und Geschäftsführer
Verein zur Abschaffung der Tierversuche, Zürich
Antwort der AEGIS Schweiz
Donnerstag, 28. November 2002
Sehr geehrter Herr Beeler
Laut Schulmedizin gibt es nur wenige Kontraindikationen für
Impfungen. Wenn man aber diese Dinge mit den Augen eines
Homöopathen ansieht, dann ergibt sich ein völlig anderes
Bild.
Nach aussen hin "gesunde" Menschen mit der Veranlagung für
bestimmte Krankheiten (weil sie in der Vorgeschichte in der Familie
vorkommen) dürfen grundsätzlich nicht geimpft werden, weil
wir dadurch die Krankheit auslösen können.
Dies ist bedingt vor allem durch die Zusatzstoffe in den Impfstoffen,
die in aller Regel allergisierend wirken (wie z.B. Thiomersal,
Aluminiumhydroxid, Phenol, Aceton, etc.). Daher auch die hohe Rate an
Allergikern vor allem in einer gut durchgeimpften
Bevölkerung. Meist bricht die Krankheit auch wenige Tage nach
einer Impfung aus, so dass die Eltern selber einen Zusammenhang
wahrnehmen können.
Wie in Ihrem Fall, wo eine Allergie bereits besteht, darf auf gar
keinen Fall geimpft werden. Durch die Impfung wird die Krankheit
zu einer schlimmen chronischen Krankheit, die selbst mit den besten
Mitteln nur schwer wieder zu heilen ist (hier ist nicht die
Schulmedizin gemeint, die Neurodermitis mit Cortison "heilen"
möchte!). Es gibt übrigens nur ganz wenige Gründe,
warum ein ungeimpftes gesundes Kind von Geburt an eine Neurodermitis
entwickelt, dies können fast ausschliesslich eine bestehende
Neurodermitis in der engen Blutsverwandtschaft oder eine Vitamin
K-Gabe nach der Geburt sein.
Der Körper versucht mit einer Neurodermitis die Schad- oder
Fremdstoffe aus dem Organismus an die Hautoberfläche zu
transportieren. Wenn wir ihm ständig Nachschub durch die
Impfungen liefern, kann es nie zu einer Heilung kommen, bzw.
die Neurodermitis wird stärker.
Die vielen Tbc-Impfungen irritieren mich ein wenig. Ist die
betreffende Person schon älter bzw. hat sich das Geschehene vor
etlichen Jahren ereignet?
Hier in diesem Fall ist dringend eine gründliche
Konstitutionsbehandlung bei einem guten klassischen Homöopathen
angeraten. Gerne geben wir Ihnen eine Adresse in Ihrer Nähe
bekannt, sollten Sie es wünschen.
Mit freundlichen Grüssen
Anita Petek, AEGIS Schweiz (E-Mail: info@aegis-schweiz.ch)
Freitag, 29. November 2002
Sehr geehrte Frau Petek
Soviel mir bekannt ist, ist die Homöopathie bis heute nicht
wissenschaftlich erwiesen.
Wie sollen "unterschwellige" Krankheiten (Leute mit der Veranlagung
für bestimmte Krankheiten) objektiv festgestellt werden?
Dass Impfstoffe bzw. die darin enthaltenden Zusatzstoffe Allergien
auslösen können, in diesem Punkt stimme ich Ihnen zu. Gibt
es entsprechende Tests betr. Verträglichkeit? Werden diese
heutzutage z.B. durch die kantonalen Gesundheitsdienste auch
angewendet?
Es gibt ja viele Leute, die das Impfen (scheinbar?) problemlos
vertragen. Handelt es sich bei Impfallergien um Allergien, die
"ausgewachsen" werden oder die chronisch bleiben? Oder sind in der
Praxis beide Varianten anzutreffen?
"Nicht impfen" tönt sympathisch. Nur: In I. kenne ich selber
einen Mann, der nicht geimpft wurde und heute noch deutliche Zeichen
einer Kinderlähmung aufweist. Was soll man hier sagen: Es war
trotzdem besser, dass er nicht geimpft wurde? Wo liegt die
Wahrheit?
Eine genetisch bedingte Neurodermitis ist unseres Wissens nach weder
durch die Schul- noch die Alternativmedizin heilbar. Betr. Cortison
haben Sie recht, aber die Alternativmedizin kann hier auch nichts
ausrichten, weckt hingegen oft völlig falsche Erwartungen. (Auch
sie kann das/die defekte(n) Gen(e) bzw. deren Zusammenspiel nicht
korrigieren.)
Die Neurodermitiker-Haut sieht anders aus und funktioniert etwas
anders. Dass der Körper versuche, mit einer Neurodermitis die
Schad- oder Fremdstoffe aus dem Organismus zu transportieren, ist
gängige Meinung der Alternativmedizin. - Warum leiden
Amalgamgeschädigte nicht automatisch an einer Neurodermitis?
Eine wichtige Frage noch: Wie lange wirken Impfungen beim Menschen?
Sind Impfschäden in jedem Fall irreversibel?
Zu Ihrer Frage betr. den Tbc-Impfungen. Laut Impfausweis fanden die
betr. Impfungen in den Siebzigerjahren (1971-77) statt. Stellt sich
die Frage, ob damals (aus heutiger Sicht) speziell problematische
Impf-/Zusatzstoffe eingesetzt wurden.
Betr. Ihrer Homöopathen-Empfehlung wäre ich etwas
skeptisch: 10 Ärzte = 10 Meinungen! Die betreffende Person hat
laut ihrer eigenen Aussage im Jahre 1994 einen Homöopathen
aufgesucht. Sie bezeichnet Homöopathie im nachhinein als
wirkungslos und "hinausgeworfenes Geld". Es werde sowohl in der
Schul- wie auch der Alternativmedizin viel erzählt, wenn der Tag
lang sei...
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Samstag, 23. November 2002
Sehr geehrte Frau Dr. Gonseth (E.Mail:
ruth.gonseth@bluewin.ch)
Da es bei einer atopischen Dermatitis vor allem auch ums Immunsystem
geht, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass sich Impfungen
auf ein Neurodermitiker-Immunsystem besonders negativ auswirken, vor
allem in Kinderjahren, wo es noch nicht voll entwickelt ist. Oder
sind solche Vorbehalte nicht gerechtfertigt?
Folgender konkreter Fall:
Ein seit seiner Geburt an Neurodermitis leidender Patient wird mit 3
1/2 Jahren (und nochmals mit 3 /3/4 Jahren) zum ersten Mal gegen
Kinderlähmung mit Poloral Trivalent geimpft, dann zweimal (1 Mt.
Abstand) mit 6 1/2 Jahren, dann mit 12, als Jugendlicher mit 17 und
als Erwachsener zum letzten Mal mit 22 Jahren. Mit 8 1/2 Jahren
findet eine Tuberkulosenimpfung statt mit dem Eintrag "MP.-NEG.". Im
14. Altersjahr wird nochmals eine solche Impfung durch das kantonale
Gesundheitswesen durchgeführt mit den Einträgen "MP.-NEG."
und Resultat "MX.+POS.". Mit 8 1/2 Jahren wird durch die Schule
obligatorisch eine BCG-Impfung durchgeführt: "B.C.G. Vaccine
Berna V33420". Zweimal wird die betreffende Person mit 22 Jahren
geimpft mit Di Te Anatoxal 0,5 cc. (Abst. 1 Monat)
Gegen Pocken fand keine Impfung statt (zumindest kein Eintrag im
betr. Impfausweis)
Wie ist Ihre Meinung dazu? Für eine kritische Stellungnahme
wäre ich Ihnen sehr dankbar!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
[Anmerkung der Mythen-Post: Bis heute bekamen wir auf diese Anfrage keine Antwort.]
Gesundes Bauen
Donnerstag, 28. November 2002
Sehr geehrte Damen und Herren
Da ich im Moment ein EFH plane (Kt. Luzern), informiere ich mich
über verschiedene Konstruktionen und Bauweisen. Auf Ihrer
Homepage habe ich mit Abstand die interessantesten Artikel zu diesem
Thema gefunden. Inzwischen habe ich auch das Buch "Richtig bauen" von
Claus Meier angeschafft. Interessant ist auch das Buch von Helmut
Haarich "Die häufigsten Baufehler - Bauschäden". Darin wird
bereits 1987 gesagt: "Wer heute so baut, wie noch vor 50 Jahren
üblich, wird zwar ein grundsolides Haus bekommen, jedoch nicht
den Segen der Baubehörde."
Es stellt sich mir nun die Frage: Wie muss ich vorgehen, damit
ich ein grundsolides Haus bauen darf. Kennen Sie
Präzedenzfälle oder Gerichtsurteile? Wie entkomme ich den
U-Hütern?
Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen
Andreas Raeber (E-Mail: andreas.raeber@freesurf.ch)
Im Stutz 12
6005 St. Niklausen
Freitag, 29. November 2002
Sehr geehrter Herr Raeber
Vielen herzlichen Dank für Ihre sehr interessante E-Mail!
Genau Ihre Frage habe ich schon Dipl.-Ing. und Architekt Paul
Bossert, Dietikon, gestellt. Er lachte und sagte, man müsse
einfach die Sache richtig zu berechnen wissen, dann sei das - auch
heute - gar kein Problem. Ein erfahrener Ingenieur könne das und
es gebe dann auch gar keine Anstände mit den Baubehörden.
Seine E-Mail: sulbonit@active.ch
Arch.- & Ing.- Büro Paul Bossert
Oetwilerstrasse 4
CH - 8953 Dietikon
Architektur, Baustatik, Bauphysik, Bauchemie, Energietechnik,
Expertisen
Wärmedämmtechnik - Bauschaden-Analysen -
Energie-Verbrauchs-Analysen
Tel. 01 740 83 93 Fax 01 742 04 56
Fragen Sie ihn (...) an und richten Sie bei dieser Gelegenheit einen
lieben Gruss von mir aus.
Aber Vorsicht: Paul Bossert ist der Meinung, an bestimmten Stellen
könne man durchaus KMFs einsetzen. Diese Ansicht teile ich
absolut nicht! Auch mit KMFs isolierte Heizungsrohre sind strikte
abzulehnen. Mineralwolle ist eine Katastrophe, egal in welcher Form
sie eingesetzt wird!
Holzfaserdämmplatten finden Dipl.-Ing. und Architekt Konrad
Fischer und ich im Dachbereich i.O. Bossert hingegen meint,
Holzfaserdämmplatten seien "Seich"...
Nun, in der Wohnung, die mein Vater mit seinen Getreuen baute und in
der ich heute lebe setzte er vor über 40 Jahren Pavatex-Platten
ein. Diese haben sich bewährt (obwohl ich kein spezieller Fan
der Firma Pavatex bin, weil diese aus falscher Rücksichtnahme
gegenüber der KMF-Mafia in der Mythen-Post nicht
inseriert...)
Mit Zellulose wäre ich eher vorsichtig (Stäube, Borsalze),
ebenso mit Schafwolle (Stäube!) und allem, was "gusled". Die
Staubbelastung ist heutzutage (da sind wir u.a. schon wieder bei
KMFs...) ohnehin bereits viel zu hoch.
Ein Kollege von mir - Martin Gwerder (M. Gwerder AG), Schattdorf -
liess ein altes Bauernhaus (sein heutiges Wohnhaus) mit
HAGA-Produkten baubiologisch renovieren. Er habe mit der HAGA sehr
gute Erfahrungen gemacht.
Die HAGA ist Kundin der Mythen-Post. Bei Neubauten und Renovationen
in Innerschwyz wurden bei zahlreichen Objekten deren Produkte
verwendet.
Der Chef der HAGA heisst Thomas Bühler.
Die Adresse:
HAGA AG Naturbaustoffe
Hübelweg 1
5102 Rupperswil
Tel. 062 897 41 41
Fax 062 897 26 30
Kontaktperson Zentralschweiz:
Bauökologie-Fachberater H.R. Kaiser
Natel 079 341 13 19
Nehmen Sie ruhig mal Kontakt mit Herrn Kaiser auf.
(Martin Gwerder hat mit ihm gute Erfahrungen gemacht.) Richten Sie
auch ihm einen schönen Gruss von mir aus.
Wichtig ist, dass Sie sich möglichst gut und umfassend
informieren. Zum Schluss muss es für Sie optimal "stimmen".
Hoffe, Ihnen mit diesen Angaben etwas gedient zu haben. Bei weiteren
Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Berichten Sie auch über Ihre Erfahrungen. Es geht darum,
Besucher der Mythen-Post Homepage möglichst gut und umfassend zu
informieren.
Sonntag, 1. Dezember 2002
Sehr geehrter Herr Beeler
Besten Dank für Ihre prompte und ausführliche Antwort.
Ich bin im Moment daran, das Thema mit den Architekten und dem
Ingenieur zu erläutern. Deshalb werde ich unter Umständen
gerne auf die von Ihnen empfohlenen Ansprechpersonen
zurückgreifen.
Mit besten Grüssen
Andreas Raeber
E-Mail an: Mythen-Post