So schreiben Sie uns Ihre Meinung (es können auch Fotos und Zeichnungen eingeschickt werden):

Die Namen aller Einsender sind der Redaktion bekannt, werden aber
in der Regel abgekürzt zum Schutz vor Missbrauch.
Wir wählen Zuschriften an die Mythen-Post (sofern diese nicht
als vertraulich oder persönlich gekennzeichnet sind) ganz oder
auszugsweise für das Forum aus, wenn diese für die
Öffentlichkeit von Interesse sind.
Anmerkungen und Kommentare der Redaktion sind
rot hervorgehoben.
Kritik an verklebten 4er Aktions-Packungen "hohes C"
Montag, 1. Dezember 2003
Sehr geehrter Her Beeler
Gerne würden wir auf Ihr Schreiben vom 18.11.03 Stellung nehmen,
aber wir brauchen dazu noch einige ergänzende
Erklärungen.
Wir versuchten Sie mehrmals per Telefon zu erreichen, was leider
nicht möglich war.
Deshalb möchten wir Sie bitten, sich telefonisch mit mir in
Verbindung zu setzen.
Tel. Nr. 026 668 68 71 direkt Natel: 079 356 00 52
Herzlichen Dank im voraus
Pius Bernhardsgrütter (E-Mail: pius.bernhardsgrutter@henniez.ch)
Chef d'exploitation EGSA
Montag, 1. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Bernhardsgrütter
Das Problem ist präzise umschrieben. Falls noch Fragen sind,
bitte ich Sie, mir diese zu mailen. Ansonsten erwarte ich Ihre
Antwort. Zum voraus besten Dank!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Wird aus dem Coop-Markt Seewen bald ein Glaswolle-Sarkophag?
Montag, 1. Dezember 2003
Sehr geehrte Damen und Herren (E-Mail:
info@wthommen.ch,
CC: info@coop.ch)
Die Katastrophen-Glaswolle-Isolation des Mythen-Centers, siehe
http://www.mythen-post.ch/datei_mp_1_03/kmf_befuerworter_mp_1_03.htm
Bald auch beim Coop-Markt in Seewen?
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Fiberglass in Switzerland
Donnerstag, 27. November 2003
Dear Mr. Horowitz (E-Mail: sustainableenterprises@sustainableenterprises.com)
A link from Switzerland: http://www.mythen-post.ch/themen_uebersicht/isolation.htm
Sincerely
Urs Beeler
Dear Mr. Beeler
Thanks. Can't read a word of it, but I guess I can link anyhow!
Sincerely
Robert Horowitz
Fiberglass Information Network (FIN)
http://www.sustainableenterprises.com/FIN/
Dienstag, 2. Dezember 2003
Dear Mr. Horowitz
Please, try to translate the pages from german language to english
with google.com.
Sincerely
Urs Beeler
PS: You know Susanne Falkenhain from Germany?
Dienstag, 2. Dezember 2003
Dear Mr. Beeler
Yes, I know Susanne. I met her about 10 years ago, when I traveled
over there to do a workshop. How is Susanne doing these days? Has she
made any progress with the other factory workers families in that
area?
Sincerely
Robert Horowitz
Fiberglass Information Network (FIN)
http://www.sustainableenterprises.com/FIN/
Dienstag, 2. Dezember 2003
Dear Mr. Horowitz
As far as I know, Susane Falkenhain ist not longer active in the
fight against fiberglass.
But Konrad Fischer http://home.t-online.de/home/konrad-fischer/,
Matthias G. Bumann http://www.dimagb.de/kontakt/kontakt.html
and Prof. Dr. habil.-Ing. Claus Meier http://www.prof-meier-bauphysik.de/
Call Susanne Falkenhain on the following adress:
Zentrale Anlaufstelle für Opfer der Dämmstoff-Industrie
Deutschland
Susanne Falkenhain
Sonnenbergweg 7
D-69493 Hirschberg
Tel./Fax 0049 6201 55016
Sincerely
Urs Beeler
Dienstag, 2. Dezember 2003
Dear Mr. Beeler
Thanks for that info. What about my old friend Axel Hagenmuller? Do
you know him? He was very helpful to our cause back then. Also, there
was a doctor, Manfred Fischer, who was very high up in the German
federal health department. I suspect he is retired now. He did a lot
of very important work and would be a great source of information if
you could track him down.
Sincerely
Robert Horowitz
Fiberglass Information Network (FIN)
http://www.sustainableenterprises.com/FIN/
Dienstag, 2. Dezember 2003
Dear Mr. Horowitz
You find Axel Hagenmüller on this link http://www.mythen-post.ch/datei_mp_9_03/thermofloc_pr_mp_9_03.htm
I do not know him personally, but we have contact by e-mail. Dr.
Manfred Fischer - (...).
Sincerely
Urs Beeler
Petition "Kein Feuerwerk in Wohnquartieren"
Mittwoch, 3. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Seit ich (...) - mit dem Ziel, über Feuerwerk und
Gesundheitsschäden zu informieren - im Juli 2002 die Homepage
http://www.stop-fireworks.org
gestartet habe, hat sich die Feuerwerks-Lage immer weiter
verschlimmert.
Allein in diesem Jahr wurde z.B. in meiner Gegend in der Zeit vom 25.
Mai bis 23. November 26 Mal Feuerwerk abgebrannt: für mich
bedeutete das 26 Mal einen Asthmaanfall, 26 Nächte stundenlanges
mühsames Ringen nach Luft, 26 Mal Übelkeit, Kopfschmerzen
und Herzbeschwerden etc., ausgelöst durch den giftigen
Chemikalienmix des Feuerwerks.
Immer mehr anderen Menschen geht es inzwischen gesundheitlich wie
mir!
Deshalb habe ich Ende November 2003 die Petition "Kein Feuerwerk in
Wohnquartieren" gestartet, in der Hoffnung, dass dadurch den
Bewohnern von Wohnquartieren und ihren Haustieren eine gewisse
Erleichterung verschafft werden kann.
Ich frage Sie deshalb an, ob Sie einerseits mit Ihrer Unterschrift
die Petition unterstützen würden und ob es anderseits
möglich wäre, dass Sie eventuell auf Ihrer Homepage auf die
Petition aufmerksam machen würden?
Im heutigen Zeitalter der Viren verschicke ich nicht gern
unaufgefordert Anhänge; aber vielleicht hätten Sie Zeit und
Lust sich die Petition auf meiner Homepage unter http://www.stop-fireworks.org/petiton_kein_feuerwerk.htm
anzuschauen?
Ich würde mich sehr über Ihre Unterstützung
freuen!
Mit freundlichen Grüssen
Susanne von Dach (E-Mail: susanne.von_dach@bluewin.ch)
http://www.stop-fireworks.org
Donnerstag, 4. Dezember 2003
Sehr geehrte Frau von Dach
Vielen herzlichen Dank für Ihre Nachricht.
Selbstverständlich unterstütze ich Ihre Petition gegen
Feuerwerke. Mailen Sie mir einfach den Text, wie Sie ihn auf der
Mythen-Post Homepage haben möchten. Sie können mir auch ein
PDF mailen, das ich dann auf meinen Server lade und mit einem Link
versehe.
Ich hatte 1995/96 gegen das ohrenbetäubende Feuerwerk
("Urknall") der Schwyzer Güdelzyschtigsgesellschaft eine
Strafanzeige erstattet (Abschussrohre zu nahe an Häusern und an
einem Fussweg, viel zu laute Detonationen > Gefährdung von
Passanten!)
Dummheit und negative "Tradition" sind dafür verantwortlich,
dass dieser Leerlauf am letzten Fasnachtstag immer noch in Schwyz
stattfindet. Als Reaktion auf meine Anti-GZG-Kampagne wurde ich in
einer Bildmontage im "Bote der Urschweiz" ("Bote"-Verleger Hugo
Triner ist GZG-Mitglied) symbolisch auf einem Scheiterhaufen auf dem
Schwyzer Hauptplatz verbrannt. So "funktioniert" der Schwyzer Filz.
Ich bin das seit Jahren gewohnt und kontere jeweils auf meine Weise
(Aufdecken, wie der Filz funktioniert und welcher Unsinn betrieben
wird). Der verstorbene Dr. Paul Kamer bezeichnete Schwyz nicht
umsonst als "Land der Schwerartillerie".
Falls Sie einen guten Artikel (mit Fakten über
Schadstoffausstoss, Feuerwerksunfälle etc.) zur Verfügung
haben/schreiben möchten, drucke ich den gern anfangs 2004 (vor
dem obligaten Feuerwerk der GZG) ab. Virenschutz ist installiert.
Gerne erwarte ich Ihr Mail.
Für den 1. August habe ich nach Jahren eine neue Bezeichnung:
Nationaler Abfallverbrennungs- und Knalltag. (Ein Dauerthema in den
Neunzigerjahren.)
Bitte nehmen Sie unbedingt Kontakt mit Frau Beatrice Macho auf
(E-Mail: auf Wunsch der Absenderin am 14.12.04 entfernt) Frau Macho
macht zur Zeit eine hervorragende Kampagne zum Thema
Schadstoffausstoff von Holzfeuerungen.
Nochmals vielen Dank für Ihr Mail sowie viel Glück und
Kraft bei Ihrer positiven Arbeit.
Mit freundlichen Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
Danke für Ihre Spende!
Donnerstag, 4. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr J.
Vielen Dank für Ihre Spende (Fr. xy) vom Mai 2003 für die
Aufklärungskampagne betr. den gesundheitlichen Nebenwirkungen
von Glas- und Steinwolle. Das Geld ist gut investiert.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Schadstoffe aus Holzfeuerungen Power-Point Präsentation - Mail an die Lungenliga Zürich
Freitag, 28. November 2003
Guten Tag
Ich bin mir nicht sicher, ob Sie mein Mail mit der Präsentation
von dieser Woche erhalten haben, denn von (...) erhielt ich eine
Fehlermeldung bezüglich einer Mail-Adresse lungzurich.ch.
Dem Gefahrenpotential durch Luftschadstoff-Belastungen aus
Holzfeuerungen wird erschreckend wenig Beachtung geschenkt. Aus
diesem Grund ist nach einer umfangreichen Recherche diese
Präsentation entstanden. Eine diesbezügliche
Aufklärung ist dringend erforderlich, denn die Schadgase und
Partikel - die aus zahlreichen Holzfeuerungen emittieren - sind nicht
nur erheblich gesundheitsschädigend, sondern auch
klimarelevant.
Ich bitte Sie, den Inhalt der Präsentation integrativ in Ihre
Tätigkeit einfliessen zu lassen und die pps im Sinne der
Aufklärung weiterzuvermitteln.
Falls Sie Probleme beim Öffnen der pps, oder kein Power-Point
Programm installiert haben, können Sie sich ohne weiteres an
mich wenden.
Es grüsst Sie freundlich
Beatrice Macho
Römerweg 1
8353 Elgg
Datum unbekannt
Sehr geehrte Frau Macho
Besten Dank für die Zustellung der interessanten
Präsentation zur Luftschadstoff-Belastung durch Holzfeuerungen.
Ihr E-Mail hat uns erreicht unter der Adresse info@lungzurich.org die
Endung .ch hat bei Ihnen wohl die Fehlermeldung ausgelöst.
Ich werde die Datei gerne unseren Lungenfachärzten weiterleiten
und auch intern den beratenden Krankenschwestern vermitteln.
Da ich erst heute aus den Ferien zurückgekehrt bin, kann ich
selbst kein detailliertes Feedback zum Inhalt geben. Ich gehe mit
Ihnen allerdings einig, dass der Feinstaubbelastung in unserer
Atemluft viel zu wenig Beachtung geschenkt wird und hoffe, dass Ihr
Input seine Wirkung zeigt.
Herzlichen Dank nochmals und freundliche Grüsse
Robert Zuber (E-Mail: robert.zuber@lungzurich.org)
Lungenliga Zürich
Geschäftsführer
Wilfriedstrasse 7
8032 Zürich
Tel 01-268 20 00
Fax 01-268 20 20
Mittwoch, 3. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Zuber (E-Mail: Robert.Zuber@lungzurich.org)
Es freute mich, dass Sie mir gleich am ersten Arbeitstag nach Ihren
Ferien ein Feedback zusandten. Es ist dringend erforderlich, dass die
Unsitte der Holzverfeuerungen, unter den - in meiner
Präsentation geschilderten Bedingungen - verboten wird. Diese
Holzfeuerungen sind besonders auf dem Land eine enorme
Umweltverschmutzung und -belastung, besonders auch eine hohe
Schadpartikelbelastung (PM10), denen die Natur (Menschen, Tiere,
Pflanzen) hilflos ausgeliefert ist. Es ist ein gewaltiges Paradoxon,
dass man schon seit vielen Jahren Ölfeuerungen alle 2 Jahre
kontrolliert und bei den heutigen grössten Schadstoffspeiern
(den zahlreichen Holzfeuerungen <70) überhaupt nichts macht.
Diese lassen die Behörden (BUWAL, kantonale Ämter) schon
seit vielen Jahren (unter dem Deckmantel Umweltschutz und
klimaneutral) ihr Unwesen treiben.
Man sieht jetzt, wenn man bei schönem Wetter übers Land
marschiert, überall Rauchqualm aus Holzfeuerungen (vor allem
auch aus Bauernhäusern). Der Qualm überzieht oft ganze
Gebiete und der penetrante Geruch ist weit zu riechen. Ebenso sieht
man jetzt wöchentlich die Unsitte der
Grünabfallverbrennungen, speziell in Privatwäldern, die
vielfach weite Gebiete mit Rauchqualm verpesten. Vor kurzem erlebten
wir im Gebiet Bichelsee (Kt. TG), wie dieses schöne Tal
über einen Kilometer weit mit schädlichem Rauchqualm
überdeckt und verpestet wurde.
Solchen Missbräuchen und Umweltdelikten gehört wirklich
dringlichst der Riegel vorgeschoben. Ich bin sehr dankbar und froh,
wenn sich die Lungenliga auch in diesem Sinne einsetzt. Meine
Recherchen ergeben das Bild, dass auf dem Land solche Verfeuerungen
gebietsweise zu einer weit höheren Schadstoff- und
Partikelbelastung führen, als dies bei verkehrsreichen Strassen
der Fall ist. Im Zederntal in Österreich führte z.B.
Benzopyren (ein gefährliches PAK), das bekanntlich sehr
schädlich und krebserregend ist, durch Holzheizungen zu einer
enormen Umweltbelastung. Es wurden dort weit höhere Werte von
Benzopyren gemessen, als in der stark befahrenen Stadt Salzburg.
Ich bedanke mich für die Weiterleitung der Präsentation an
Lungenfachärzte und Krankenschwestern. Die Thematisierung dieser
Problematik ist dringend erforderlich.
Mit herzlichen Grüssen
Beatrice Macho (E-Mail: auf Wunsch der Absenderin am 14.12.04
entfernt)
Der Wald allein wird das Klima nicht retten
Mittwoch, 3. Dezember 2003
Hallo Herr Beeler
Vielleicht ist diese Information zur komplexen Problematik auch
für Sie von Interesse. Es gibt zudem auch Wissenschafter, die
die Klimarelevanz von CO2 überhaupt bezweifeln.
Es grüsst Sie freundlich
Beatrice Macho (E-Mail: auf Wunsch der Absenderin am 14.12.04
entfernt)
Auszug aus folgender Website betitelt mit:
"Der Wald allein wird das Klima nicht
retten
http://www.forumue.de/forumaktuell/positionspapiere/00000019.html
Berechnungen zum CO2-Senken gehen von gesunden
Idealbäumen aus, die angeblich um so besser wachsen, je
höher der CO2-Gehalt der Luft ansteigt.
Die Realität sieht anders aus: Höhere
CO2-Konzentrationen, weitere Treibhaus- und Spurengase
sowie Luftschadstoffe wirken auf die Wälder ein: Das Waldsterben
geht weiter, die Bäume und Wälder werden immer
anfälliger und können weder Insekten noch den
verstärkt auftretenden Stürmen, Trockenheit oder Starkregen
im natürlichen Ausmaß trotzen. Die Verwendung von Holz
ausschließlich in langlebigen Produkten anstatt von Aluminium,
Plastik, Stahl oder Beton ist eine weitere Möglichkeit,
CO2-Emissionen zu vermindern. Daher sollte die Verwendung
von umweltverträglich produziertem Holz in der Bauwirtschaft und
für die Herstellung langlebiger Produkte gegenüber
energieintensiveren Werkstoffen bevorzugt werden.
Holz ist auch eine regenerative Energiequelle. Zum Verheizen ist
dieser Rohstoff zu schade, daher sollte sich die energetische Nutzung
auf Sortimente beschränken, die sich für höherwertige
Verwendung nicht eignen. Die Förderung der Holzverbrennung durch
öffentliche Subventionen wird nicht befürwortet.
(...)"
Gefällter Baum unteres Feldli / Rückfrage
Mittwoch, 3. Dezember 2003, den 3.12.03
Sehr geehrter Herr Bieri
Vielen Dank für Ihre Intervention am Donnerstag, 27.11.03, 15.30
Uhr, gemäss meiner tel. Avisierung. Die Überreste des
gefällten Baumes befinden sich noch immer zwischen dem kleinen
Landstück Kollegiumstrasse/Feldliweg. Was hat das Gespräch
mit dem Landwirt ergeben? Wie werden die Abfälle entsorgt?
(Häckseldienst?)
Zum voraus besten Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Wie am Telefon kurz angesprochen, sah es im Dezember 2000 so aus: http://www.mythen-post.ch/datei_mp_3_01/schlechtes_image_mp_3_01.htm
Mittwoch, 3. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Wie mit Ihnen besprochen, habe ich einen vorsorglichen Augenschein
vorgenommen und den anwesenden Herr ....(Datenschutz) darauf
aufmerksam gemacht, dass er den aufgeschichteten Holzhaufen des
gerade gefällten Baumes nicht anzünden darf. Das Holz
dürfe nicht im Freien verbrannt werden. Es könne für
Holzfeuerungen verwendet werden, müsse aber sicher noch ein bis
zwei Jahre getrocknet werden. Das Restholz (dünne Äste) sei
zu schreddern und zu verrotten.
Wann er den Holzhaufen von seinem Land entfernt, können wir ihm
nicht vorschreiben.
Mit freundlichen Grüssen
Rodrigue Bieri (E-Mail: rodrigue.bieri@gemeindeschwyz.ch)
Samstag, 6. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Bieri
Habe soeben erst "in Box" geöffnet. Vielen Dank für Ihre
Nachricht!
Ihr Augenschein und Ihre Stellungnahme sind mir wichtig. Denn falls
es wieder zu einer Übertretung kommen sollte, werde ich
unverzüglich Strafanzeige gegen den betr. Umweltsünder
erstatten. Es würde sich dann um einen Wiederholungsfall handeln
(Im Dezember 2000 befasste sich Ihr Vorgänger, Herr Kaspar
Knüsel, mit der Sache. Die Polizei wurde aufgeboten und es
müsste diesbezüglich auch noch einen entsprechenden Rapport
geben.) Die Praxis der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass nur ein
konsequentes Durchgreifen positive Wirkung zeigt.
Dass Sie gegen den Asthaufen an sich nichts unternehmen können,
ist mir schon klar. Gegen einen zur Verrottung aufgeschichteten
Haufen habe ich auch nichts einzuwenden. Jedoch gegen unnötige
Luftverschmutzung!
Für Ihren raschen präventiven Einsatz danke ich Ihnen
nochmals bestens und freue mich auf eine erfolgreiche
Zusammenarbeit.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Petition "Kein Feuerwerk in Wohnquartieren"
Donnerstag, 4. Dezember 2003
Lieber Herr Beeler
Das ist ja sehr interessant, ich habe eben gestern morgen an
stop-fireworks.org meine Präsentation versandt, ohne dass ich
von Ihrer Korrespondenz mit Frau von Dach auch nur die geringste
Ahnung hatte. So schliessen sich manchmal Kreise, ich habe das schon
sehr oft erlebt. Es ist aber für mich immer wieder beeindruckend
und interessant.
Gestern hat sich ein Vertreter der Solarenergie (Herr Gallus Cadonau)
bei mir gemeldet und mich "ausgetestet " mit Fragen, die - wenn er
meine Präsentation wirklich gut gelesen hätte - (denn dort
waren sie ja integriert!) überhaupt nicht notwendig gewesen
wären.
Ich habe ihm dann alles brav beantwortet, aber auch wiederholt auf
entsprechende Aussagen in der pps verwiesen. Herr Cadonau fragte
mich, ob er die pps an Vertreter der Holzlobby senden darf, was er ja
selbstverständlich ungefragt tun dürfte. Nun gerät
also meine Präsentation in die Höhle des Löwen (sprich
Holzlobby) und ich freue mich jetzt schon auf eine Konfrontation,
falls eine solche denn überhaupt erfolgt? Heute geht
wahrscheinlich die sehr komplexe Antwort-Post ans BUWAL ab. Sie wird
nochmals redigiert und ergänzt.
Freundliche Grüsse
Beatrice Macho (E-Mail: auf Wunsch der Absenderin am 14.12.04
entfernt)
Samstag, 6. Dezember 2003
Liebe Frau Macho
Habe "In Box" nach Tagen erst gerade vorhin geöffnet. Vielen
Dank!
Der Name "Cadonau" sagt mir nichts. Ich weiss nur, dass die Firma
Flumroc sich an einer Solarfirma beteiligt hat bzw. ihr dieser
Betrieb gehört. Das moderne "Oeko-Haus": Spanplatten, dazwischen
Glas- oder Steinwolle, eine stinkende Holzheizung und auf dem Dach
als Alibi ein paar Sonnenkollektoren. Es ist erstaunlich, was
heutzutage (nicht selten!) als "ökologisch" angepriesen
wird!
Die Holzbau Bucher AG, Kerns, http://www.holzbau-bucher.ch/
hat seinerzeit einen grossspurigen PR-Beitrag auf "Tele Tell"
ausstrahlen lassen: "Bauökologie" mit Glaswolle und Spanplatten!
Ich habe der Firma darauf eine entsprechende Mail geschickt und
gefragt, was ihre Fertighäuser mit Bauökologie oder gar
-biologie zu tun hätten - aber bis heute nie eine Antwort
erhalten.
Holzbau Bucher ist ein wichtiger Sponsor von "Tele Tell". Das
dürfe aber nicht so weit gehen, dass Leute verarscht
würden, machte ich "Tele Tell" zum Vorwurf. Der Redaktion (Beat
Berger, Silvi Herzog) war das nachträglich wohl auch peinlich
und man dürfte daraus gelernt haben.
Das Zimmermann-Gewerbe ist heutzutage allgemein verludert (Slogan:
"Holz isch heimelig" - Realität: Spanplatten, Glaswolle, nach
wie vor giftige Holzschutzmittel etc.) Hinzu kommt eine
phänomenale Uneinsichtigkeit und Sitzen-wollen auf Fehlern!
Schicken Sie Ihre Dokumentation ruhig auch (PS: Das sind alles KEINE
Freunde, sondern erbitterte Feinde von mir): Holzbau Nietlisbach
(...), Holzbau Betschart(...), Holzbau Dettling (...)
Dann habe ich noch einen weiteren Link mit "Holzigen" gefunden, siehe
(...) Wie viele Schweinemäster gegen Tierschutz eingestellt
sind, so sind viele Zimmerleute gegen Umweltschutz!! Unglaublich,
aber leider wahr!
Durch Zufall habe ich vorhin noch die Homepage der (...) gefunden,
siehe (...) (wäre auch ein Test wert)
Sie haben mich kürzlich nach der E-Mail von Roger de Weck
gefragt. Die habe ich leider auch nicht mit einer zusätzlichen
Suchabfrage im Internet gefunden.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Antwort ans BUWAL
Donnerstag, 4. Dezember 2003
Übermittelt mit besten Grüssen
Beatrice Macho
Donnerstag, 4. Dezember 2003
Von: Macho bmacho@freesurf.ch
An: Ulrich.Jansen@buwal.admin.ch
CC: Andreas.Stuber@buwal.admin.ch,
Peter.Straehl@buwal.admin.ch
Sehr geehrter Herr Jansen
Ich bedanke mich für Ihre Nachricht betreffend der Ihnen
zugestellten Präsentation.
Die differenzierte Haltung des BUWAL zur Holzverbrennung wie:
1. "Wer einheimisches Holz verbrennt, hilft unsere Wälder zu pflegen und sie somit zu erhalten (Walderhaltung = Umweltschutz)" und
2. "Wer Holz verbrennt, entlastet unsere nationale CO2-Bilanz. (Energie- + CO2-Politik)"
deckt sich mit den Slogans der Holzlobby. Diese
unhaltbaren Aussagen sind mir hinlänglich bekannt.
Es wundert mich, dass - bei der differenzierten Haltung des BUWAL -
das Faktum der starken Luftverschmutzung durch Holzfeuerungen bisher
unbeachtet blieb. Wie sonst ist es möglich, dass seit Jahren
solche Anlagen schlimmste Schadstoffspeier sein dürfen? Diese
"Unsitte" müsste doch in vorrangiger Priorität längst
schon eliminiert sein!
Zu Ihrem Punkt 1 ist festzuhalten, dass - mit
Ausnahme der Bannwälder - unser Wald keinerlei menschlicher
Pflege bedarf. Den Wald gab es schon vor Millionen Jahren, lange
bevor Menschen existierten. Der Wald weiss sich sehr gut selbst zu
regulieren. Die Menschen verstehen sowieso nicht, welche komplexe
Bedeutung der Wald in den gesamten kybernetischen Zusammenhängen
des Planeten hat. Waldpflege durch den Jetzt-Menschen bedeutet
"Wald-Ausnutzung".
Wenn schon eine Waldnutzung, dann nicht für Brennmaterial in
allen möglichen "Emissionsschleudern" mit all den
resultierenden, enorm umweltbelastenden und
gesundheitschädigenden Folgen, sondern für die
holzverarbeitende Industrie (als Bauholz, Möbel etc.)
Zu Punkt 2 ist zu erwähnen, dass es
umstritten ist, ob Holzverbrennungen effizient zur CO2
-Reduktion beitragen, aber absolut reale Tatsache ist, dass diese zu
enormen und gravierenden Umwelt- und Gesundheitsbelastungen
führen können. Ausserdem ist die Holzverbrennung nicht
klimaneutral, sondern emittiert mit den PM (Particulat-Matter)-
Stäuben beträchtliche klimarelevante Schadstoffe, die - im
Gegensatz zu CO2 - zudem enorm
gesundheitsschädlich sind. Im Zederhaustal (Land
Salzburg) wurden hohe Mengen Benzopyren gemessen (Benzopyren = ein
sehr gefährliches, krebserregendes PAK!!!), welche durch
Holzfeuerungen entstanden sind, und mehr als um den Faktor 2
über dem WHO-Grenzwert lagen. Im Gegensatz dazu wurden in der
stark befahrenen Stadt Salzburg weit tiefere PAK-Werte gemessen!!!
Dazu ein Fotoschuss am Schluss.
Fazit: Auf dem Land sind Schadstoffbelastungen gebietsweise durch
Holzfeuerungen gravierender als an stark befahrenen Strassen!!!
Ein sehr passendes Sprichwort hierzu trifft den Nagel auf den
Kopf: Durch Holzfeuerungen wird der Teufel mit dem Belzebuben
ausgetrieben.
Es gibt Wissenschaftler, die dem CO2 jegliche
Klimarelevanz absprechen und es steht fest, dass es noch andere
klimarelevante Spurengase gibt, z.B. Methan aus der
(überbordenden und oft tierquälerischen) Viehwirtschaft
und aus Reisanbau, und Ammoniak aus der Schweinemast. Zudem haben
noch weit vernetztere menschliche Schadeinflüsse grosse
Bedeutung für Klima- und Wettergeschehnisse (z.B. Abnahme der
Ozonschicht!). Viele technisch unausgereifte Holzöfen-Anlagen
emittieren zudem hohe Mengen an Primärschadgasen (Giftgase) wie
CO, welches sich dann sekundär mittels Luftsauerstoff in
CO2 umwandelt. Im Klartext heisst das: Viele dieser
Holz-Anlagen sind enorme CO2-Schleudern!
Wenn man die gravierenden Umwelt- und Gesundheits-Belastungen
durch Holzfeuerungen Ihren Behauptungen "Holzverbrennung =
Umweltschutz und = CO2-neutral" gegenüberstellt, dann
haben Ihre Argumente bei neutraler und objektiver Beurteilung nach
heutigem Wissensstand überhaupt keine Berechtigung mehr.
Dass das BUWAL summa summarum die Essenz aus diesem Negativum mit
Worten wie "Umweltschutz" und "CO2-Bilanz" ummantelt, ist
höchst erstaunlich und befremdend. Denn unter Umweltschutz
versteht sich doch ganz etwas anderes, nämlich: Schützen
unserer Lebenselemente in höchster Priorität. Achtung und
Ehrfurcht vor den Lebenselementen und vor dem, was wir "Leben"
nennen. Unsere Lebensatmosphäre (die ein sehr fragiles, mit
allem vernetztes Gebilde ist) und das existente Leben möglichst
nicht mit Schadstoffen belasten (Holzfeuerungen belasten enorm!).
Schadstoffeinflüsse ursächlich bekämpfen und nicht,
wie dies z.B. bei den Holzfeuerungen Fakt ist, jahrzehntelang zusehen
und zuwarten, und diese Holzfeuerungen sogar in einem behördlich
geschützten Reservat (unter dem Deckmantel Umweltschutz!!! ) ihr
Unwesen treiben zu lassen.
Schadgase müssen am Ort der Entstehung durch effiziente,
ursächliche Massnahmen vermieden werden. Das heisst:
Sämtliche technisch veralteten Öfen sind innerhalb
kürzester Frist zu ersetzen, analog wie seinerzeit die
veralteten Ölfeuerungen. (Es dürfen
unverständlicherweise noch viel zu viele technisch veraltete
Anlagen die Luft verschmutzen).
Mit Ihrem Punkt 3 stimme ich überein. Durch fehlende gesetzliche BUWAL-Vorschriften sind jedoch sowohl die kantonalen als auch die kommunalen Behörden bezüglich der Luftreinhaltung bei Holzfeuerungen in einem Vollzugsnotstand. Deshalb fordere ich das BUWAL auf, nachstehende gesetzliche Vorschriften auf raschestem Weg zu erlassen:
1. Holzverbrennung ist in allernächster
Zukunft nur noch in modernen vollautomatischen Anlagen erlaubt, die
dem neuesten Stand der Technik entsprechen.
2. Alle Feuerungsanlagen (inkl. dazugehörige Kamine), auch
kleinere Anlagen < 70 kW, müssen durch neutrale,
kundenunabhängige Fachpersonen jährlich mindestens 2 x
kontrolliert werden.
3. Feuerungsanlagen dürfen erst benützt werden, wenn dessen
Betreuerinnen bezüglich sachgemässem Feuern einen
obligatorisch vorgeschriebenen Kurs mit abschliessender Prüfung
absolviert haben.
4. Das Feuern bei Inversionslagen/Nebellagen ist zu verbieten. Vom
Verbot ausgenommen sollten nur Fälle sein, wo keine anderen
Brennstoffe zum Heizen zur Verfügung stehen.
5. Das generelle Verbot von Verbrennen im Freien ist wieder
einzuführen, denn Missbrauch ist die Regel und nicht die
Ausnahme.
Es freut mich, dass das BUWAL am Ball ist.
Dringlich wäre jedoch raschmöglichst auch Tore zu schiessen
in Form von den obengenannten geforderten, griffigen
Gesetzen/Vorschriften. Diese restriktiven Massnahmen sind längst
schon überfällig, denn:
Nach wie vor verschmutzen sehr viele alte Anlagen die Umwelt, denn
durch mangelhaften Abbrand in solchen "Antiquariaten" sind diese
schon jahrzehntelang enorme Emissionsschleudern. Es verschmutzen sehr
viele Menschen durch "unsachgemässe" Verfeuerungen (und dies
auch durch naturbelassenes Holz!!!) die Umwelt, und es missbrauchen
sehr viele Leute solche Anlagen zur Abfallverbrennung.
Es ist gang und gäbe, im Freien nasses Grüngut (inkl.
Abfall) und speziell in den Privatwäldern riesige Haufen
Tannäste von frisch gefällten Bäumen
unnötigerweise in enorm umweltbelastender Weise zu verbrennen
mit km-langen Rauchteppichen, welche ganze Talschaften einqualmen. So
weit mir bekannt ist, forscht man immer noch bezüglich
emissionsarmen Holzfeuerungen!!!
Holz ist ein sehr gasreicher Brennstoff und es ist völlig
unverständlich, dass in den Köpfen der Menschen noch immer
herumgeistert, Holz sei bei der Verbrennung ein völlig
unproblematischer Stoff*. Das absolute
Gegenteil ist der Fall: Holz kann sehr schadstoffbelastend
emittieren. Forschungsresultate ergeben, dass unter bestimmten
Bedingungen höchstwahrscheinlich auch Dioxine entstehen.
Zumindest in Holzaschen wurden solche analysiert. In Holzaschen
werden zudem sehr viele Schadstoffe (Schwermetalle etc.) gefunden, so
dass es nicht empfehlenswert ist, diese im Garten auszubringen.
Holzverbrennung ist zudem durch den hohen und
gesundheitsschädlichen Staubauswurf möglicherweise noch
klimarelevanter als CO2.
* Dazu erhalten Sie von mir demnächst noch einen
Auszug aus einer Grazer-Umwelt-Website.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich
die nötige Zeit nehmen würden, um meine Darlegungen
eingehend zu studieren, um daraus die nötigen Massnahmen
ableiten zu können, um jene gesetzlichen Vorschriften innert
nützlicher Frist zu erlassen, welche einem effektiven
Umweltschutz bezüglich Holzfeuerungen gerecht werden. Menschen
(ausgenommen die materiellen Profiteure), Tiere, Pflanzen und unsere
Lebensplanet werden es Ihnen danken.
Wie Sie mir mitteilten, ist es Aufgabe des BUWAL, die Fakten im
Rahmen einer nationalen Gesamtsicht zu werten und eine angemessene
Strategie zu formulieren (strengere Grenzwerte Holzfeuerungen,
strengere Kontrollen Holzfeuerungen, Typenprüfung
Holzfeuerungen, Grenzwerte für PM10 usw.)
Ich bitte Sie, alles daran zu setzen, dass die gesetzlichen
Verordnungen für die vorgenannten Punkte 1 bis 5, sowie für
die in Ihrer Strategie ins Visier genommenen strengeren Grenzwerte,
Typenprüfungen etc., raschmöglichst erlassen werden.
Dürfte ich Sie in diesem Zusammenhang bitten mir mitzuteilen,
bis wann die entsprechenden gesetzlichen Vorschriften durch den Bund
erlassen werden?
Mit grossem Interesse sehe ich Ihrer geschätzten Nachricht
entgegen.
Mit freundlichen Grüssen
Beatrice Macho (E-Mail: auf Wunsch der Absenderin am 14.12.04
entfernt)
Samstag, 6. Dezember 2003
Hallo Frau Macho
Sehr gut gemacht! Kompliment!
Ein schönes Wochenende und weiterhin viel Energie bei Ihrer
Arbeit wünscht Ihnen
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Sonntag, 7. Dezember 2003
Liebe Frau Macho
Vielen Dank für Ihre Nachricht und die Word-Datei.
Ihre Vorgehensweise gefällt mir sehr. Darin liegt
Überzeugung und Power. Vor allem der Anfang Ihrer E-Mail an das
BUWAL ist super (die Vorgehensweise erinnert
an meinen Stil...)
Die Argumentation betr. Punkt 1 ist hervorragend und deckt sich mit
meiner.
Das Problem bei der holzverarbeitenden Industrie ist leider
heutzutage, dass auch die grossen, automatisch
betriebenen Holzverbrennungsanlagen massive
Schadstoffschleudern sind (Beispiel Möbelfabrik
PERFORM in Rothenthurm, Möbelfabrik
Zehnder in Einsiedeln usw. Der Qualm zieht über
Rothenthurm resp. Einsiedeln und ist deutlich
wahrzunehmen. Das sind - wohlgemerkt - "neue",
"moderne" Anlagen!)
Ihre Argumentation betr. Punkt 2 ("Land Salzburg") ist ebenfalls sehr
gut mit Einbezug der Intensiv-Landwirtschaft
etc. Fakten verbunden mit einem
positiv-kämpferischen Ton. "Wenn man die
gravierenden Umwelt- und
Gesundheits-Belastungen durch Holzfeuerungen Ihren
Behauptungen 'Holzverbrennung =
Umweltschutz und = CO2-neutral'
gegenüberstellt, dann haben Ihre Argumente
bei neutraler und objektiver
Beurteilung nach heutigem Wissensstand überhaupt
keine Berechtigung mehr." - Sehr
gut!
Zu Punkt 3: Hier wird das BUWAL argumentieren, dass es am
Gesetzgeber (Politik!) liege, die
entsprechenden Vorschriften zu erlassen. Als Test kann
man es so bringen. Nur bei der
Öffentlichkeitsarbeit müssen Sie sich
ausschliesslich auf Hieb- und Stichfestes
beschränken. Nichts Vages schreiben -
sonst setzen die Gegner dort sofort an!
Bei 3.1. wird dann vermutlich gesagt, dass heute die "modernsten,
dem technischen Stand entsprechenden Anlagen"
bereits eingesetzt würden. Was wollen Sie
antworten?
Bei 3.2. müsste dies durch behördliche Organe geschehen,
damit die Unabhängigkeit (einigermassen)
gewährleistet ist. Mittels chemischen
Analysen lässt sich unsachgemässe
Verbrennung/illegale Abfallverbrennung
nachweisen > Bussen-Einnahmequelle!
3.3. Vgl. obligatorische Prüfung für landw. Fahrzeuge oder
Sehtest. Oder ein technisch wirklich moderner,
"narrensicherer" Ofen, bei dem der Betreiber
"nichts falsch machen kann"? (z.B. mit
Schadstoffkatalysator und anderen
Technologien, Messung der Abgase ähnlich einem
Fahrtenschreiber > Auswertung des Betriebs!
Dies als unkonventionelle Diskussionsvorschläge.)
3.4. Als Übergangslösung? Alternative: eine narrensichere
Technik/Kontrolle vor Ort. Ist die Verbrennung
SAUBER, ist Nebel etc. kein Problem.
3.5. Ist die WICHTIGSTE SOFORTMASSNAHME. Denn eine Tolerierung
führt genau zu den Auswüchsen, wie wir sie
heute täglich überall in der Schweiz
antreffen!! Es sind gerade die Dümmsten und Skrupellosesten, die
ihr Unwesen treiben, getreu dem Motto: "Es ist
ja nicht verboten." vgl. Schweinemäster
> grausame Ferkelkastration; Landwirte > Abfälle aus
Garten, Landwirtschaft und Forst unter grossem
Gestank verbrennen!
Bin gespannt, was Ihnen das BUWAL schreibt. Ich würde die
Präsentation zusätzlich auch den
Parlamentariern (National- und Ständeräten) mailen,
denn die machen ja die Gesetze.
Vorsicht vor einem Trick: "Neue Vorschriften" im Umweltschutz
und Tierschutz sind in der Praxis praktisch
immer MINIMALVORSCHRIFTEN. Sich nicht
täuschen bzw. beschwichtigen lassen, sondern die FAKTEN
beurteilen!
Weiter so!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Roger De Weck ist intelligent, aber soviel ich weiss Raucher. Wer nicht die entsprechende (Umwelt-)Sensibilität hat, von dem darf in der Praxis nicht allzu viel erwartet werden. Leider.
Brief zur "Petition Kein Feuerwerk in Wohnquartieren"
Freitag, 5. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! In der Beilage
schicke ich Ihnen als pdf das Petitionsformular und in einem zweiten
Mail, auch als pdf, einen zur Petition gehörenden Brief.
Falls es mir in nächster Zeit gelingt, einen Artikel voller
Fakten über Feuerwerk zusammenzustellen, würde ich mich
damit wieder bei Ihnen melden. Es ist bei mir halt leider immer eine
Frage der Gesundheit und Kraft.
Die sehr interessanten Unterlagen von Frau Macho habe ich erhalten
und werde sie gern unterstützen; Holzfeuerungen sind ja auch
gerade für MCS-Betroffene und Asthmatiker ein enormes Problem -
die meisten, die ich kenne (und ich auch) leiden sehr darunter.
Mit freundlichen Grüssen
Susanne von Dach (E-Mail: susanne.von_dach@bluewin.ch)
Samstag, 6. Dezember 2003
Sehr geehrte Frau von Dach
Vielen Dank für die gute Post!
Im Moment bin ich mit diversen Arbeiten im Rückstand. Bei
nächster Gelegenheit werde ich Ihr PDF-Petitionsformular auf der
Mythen-Post Homepage aufschalten. Das Material ist sehr gut und ich
kann es auch für die gedruckte (nächste) Ausgabe anfangs
2004 verwenden. Selbstverständlich für Sie kostenlos. Ich
bin für Ihre Arbeit sehr dankbar.
Gehen Sie mit Ihren Kräften haushälterisch um und machen
Sie nur das, was möglich ist und gut geht. Selbst ein guter
Bergsteiger muss seine Kräfte einteilen. Der Kampf für eine
bessere, gesündere Umwelt ist ein Marathon.
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Freitag, 5. Dezember 2003
Könnten Sie mir kurz mailen, ob die beiden
pdf-Dateien gut bei Ihnen angekommen sind? Ich finde das kleine
Umwandlungsprogramm für Word-Dateien in pdf-Dateien zwar sehr
praktisch, bin aber noch nicht so geübt damit...
Nochmals vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüssen
Susanne von Dach (E-Mail: susanne.von_dach@bluewin.ch)
Samstag, 6. Dezember 2003
Sehr geehrte Frau von Dach
Ihre beiden PDFs liessen sich problemlos öffnen. Der Acrobat
Distiller ist eine äusserst nützliche Software. Aber: Mit
Word (bekanntlich kein Adobe-Programm) kann es Probleme geben (die
Umwandlung der Aerzte-Info betr. MCS vom 26.5.? aus Word in ein
PDF-Dokument z.B. funktionierte vermutlich wegen den verwendeten
Logos und Schriften - bei mir - nicht einwandfrei. Woran's aber genau
liegt, weiss ich nicht und konnte mir bis heute auch niemand sagen.
Die Frage wäre zu klären, wo es mehr Gewissheit gibt: Bei
Computern oder in der Medizin...?)
Eine gute Zeit wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Aktuelles im "Fall Bossert"/KMFs
Freitag, 5. Dezember 2003
Guten Tag Herr Beeler,
vielen Dank - ich bin wieder aus Asien zurück - ich werde mich
in den nächsten Tagen in die Materie vertiefen.
Beste Grüsse
Bernhard Bosshart (E-Mail: bosshartbernie@bluewin.ch)
Nächster "Zyschtigsclub"
Freitag, 5. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Heiniger
Es ist anzunehmen, dass der nächste "Zyschtigsclub" von der
Zürcher Familie handeln wird, die wegen einer drohenden
Zwangsräumung ("10 vor 10" berichtete am 5.12.03 darüber)
in den Selbstmord getrieben wurde.
Ich könnte bei diesem Thema mitreden, da ich mich seit Monaten
in einer ähnlichen, sich zuspitzenden Situation befinde. Falls
Sie mich einladen wollen, erwarte ich gerne Ihre E-Mail.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: http://www.mythen-post.ch/
Freitag, 5. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Besten Dank für Ihren Vorschlag. Der nächste Club befasst
sich am Vorabend der Bundesratswahl mit eben dieser Wahl.
Mit freundlichen Grüssen
Ueli Heiniger (E-Mail: Ueli.Heiniger@sfdrs.ch)
[Anmerkung der Mythen-Post: Wäre vermutlich auch "heiss", Beeler im "Zyschtigsclub" zu bringen. Ueli Heiniger: "Uuuuuuuuuuuhhhhh..."]
Datum nicht bekannt
Sehr geehrte Frau Macho
Mit grossem Interesse habe ich Ihre Unterlagen überflogen. Zu
mehr hat meine Zeit leider nicht gereicht, da ich im Moment mit dem
Start der Petition "Kein Feuerwerk in Wohnquartieren"
beschäftigt bin.
Es freut mich sehr, dass sich endlich einmal jemand mit diesem Thema
beschäftigt und Sie haben eine erstaunliche Fülle an Fakten
zusammengetragen! Ich werde Sie gern unterstützen;
Holzfeuerungen sind ja auch gerade für MCS-Betroffene und
Asthmatiker - und das immer mehr - ein enormes Problem!
Ich muss Sie allerdings um ein paar Tage Geduld bitten, damit ich
Zeit habe, nächste Woche Ihre Unterlagen einmal gründlich
durchzulesen. Ich würde Sie gern Ende nächster
Woche/spätestens Anfang übernächster Woche einmal
anrufen, damit wir darüber sprechen können, wie ich Sie am
besten unterstützen könnte (ich finde, das geht leichter,
als hin- und herzumailen).
Mit freundlichen Grüssen
Susanne von Dach (E-Mail: susanne.von_dach@bluewin.ch)
Freitag, 5. Dezember 2003
Liebe Frau von Dach
Herzlichen Dank für Ihr Feedback bezüglich meiner
Präsentation. Ich war selber erstaunt, was sich bei meiner
Recherche für ein Faktum bezüglich Schadstoffbelastungen
aus Holzfeuerungen ergeben hat. Mein Mann und ich erkrankten ja durch
eine solche "Emissionsschleuder" ganz in unserer Nähe.
Mich hat es stärker betroffen und ich leide heute noch an den
Folgen daran. Meine Symptome passen ganz in das Krankheitsbild
COPD.
Mein Mann und ich haben "nie" geraucht und sind seit weit über
einem Jahrzehnt Vegetarier und leben sehr gesundheits- und
naturbewusst. Wir hatten bis zum Zeitpunkt dieser extremen
Schadgasbelastung nie Probleme mit chronischem Husten, aber durch
eine längere Inversionslage (mit entsprechender sehr hoher
Schadgasbelastung) vor ziemlich genau einem Jahr, haben bei uns
(insbesondere bei mir) diese Probleme begonnen. Zur Zeit ist es auch
wieder schlimmer geworden durch die Nebellagen. Wir waren mehrere
Monate derart belastet, dass wir oft kaum lüften konnten, in der
Nacht Fenster geschlossen halten mussten, und Zeitfenster zum
Lüften abwarten mussten, in denen die Luft einigermassen
akzeptabel war. Und dies alles wegen eines uralten Ofens, der neben
einer Ölheizung unsachgemäss betrieben wurde und in dem
alles Mögliche (Tag und Nacht!) verbrannt wurde. In der Nacht
hat es oft sehr penetrant gestunken, was wir heute (nebst der
unsachgemässen Verfeuerung) als klare Abfallverbrennung
einordnen.
Dies die Kurzform meiner Geschichte, welche dann der Auslöser zu
meiner Recherche wurde, ich wollte wirklich wissen, mit welchen
Schadstoffen wir belastet waren. Es hat mich einerseits sehr
erschreckt, was da in die Luft abgeht, und andererseits, dass das
Wissen um die hohe Gesundheits- und Umweltbelastung durch
Holzfeuerungen bei den Behörden ja längst schon existent
ist. Dass diese Instanzen solche Umwelt- und Gesundheitsbelastungen
wissentlich über Jahre hinweg zulassen und tolerieren ist
unglaublich.
Bei uns haben zudem ganz ungünstige Faktoren die Belastung noch
massiv erhöht (Kamin nicht den Vorschriften entsprechend, viel
zu tief unter Dachfirst, viel zu grosser Kaminquerschnitt, was den
Rauch rasch erkalten lässt, sodass er hinunterfällt und
nicht zügig in die Höhe aufsteigt, Kamin mit Regendach
versehen, so dass zusätzlich der Rauch horizontal
weggedrückt wurde, vorherrschende Ostwindlagen, wir liegen
direkt ca. 15 m im Westen, und topographische Faktoren usw.) Was wir
dann mit den Behörden erlebten, ist sozusagen
"haarsträubend". Ich musste z.B. unsere Gesundheitsbehörde
mit Dateien (PDFs und anderen z.B. vom BUWAL) eindecken, damit diese
überhaupt einmal verstanden, um was es geht und wie sie handeln
müssten. [Anmerkung der Mythen-Post: Genauso funktioniert
es in der Praxis!]
Dies alles hat sehr viel Nerven und Zeit gekostet,
währenddessen wir ständig enorm belastet waren. Mit dem
AWEL erlebten wir auch einen rechten Frust, dieses Amt hat, nebst
Unkorrektheiten in Aussagen im Schriftverkehr, unsere
Gesundheitsbelastung überhaupt negiert.
Es ist eine Faktum, dass ein kleiner Prozentsatz der Holzfeuerungen
die Umwelt enorm belastet (über 30 % der winterlichen CO
[Kohlenmonoxid] und PM10-Belastungen durch Holzfeuerungen!).
Das BUWAL schützt aber diese "Schadstoffschleudern" u.a. mit der
Argumentation von prozentual wenigen Holzfeuerungen, sowie mit den
Worten "Umweltschutz" und "CO2-Bilanz", und lässt
diese bis dato voll ihre Schadstofflasten in die Atmosphäre
speien. Das ist eine gewaltige Diskrepanz, werden doch die - heute
bezüglich Luftschadstoffen nicht mehr problematischen -
Ölheizungen schon seit 1975 periodisch kontrolliert. Diese
Kontrollen sind sehr streng (was auch richtig ist!), aber
Holzfeuerungen dürfen paradoxerweise die Umwelt enorm
verschmutzen und Menschen krank machen!
Bezüglich den schizophrenen 1. August Knallereien und
Belastungen habe ich auch schon mein Statement gegenüber der
Behörde abgegeben. Mein Mann und ich verabscheuen diese
Sinnlosigkeit, welche auch zum Jahreswechsel stattfindet. Diese
Luftschadstoffbelastungen sind ein voller Unsinn. Dazu kommt das
Erschrecken von Tieren. Ich hatte ein Büsi, dass sich immer sehr
fürchtete. Und dies alles im Namen und zum Profit einer
milliardenstarken Lobby. Jedes Jahr ärgere ich mich erneut
darüber. Dieses Jahr habe ich sehr gehofft, dass dieser
Schwachsinn wegen der Trockenheit nicht stattfindet, leider war dann
aber die Wettersituation nicht auf meiner Seite. In unserer
Scheindemokratie haben leider die Lobbys und ihre Diener
(Behörden) das Sagen und Bestimmen, nur haben das noch viele
Menschen nicht gemerkt. Es geht doch primär um die Pfründe
der Wirtschaftslobby und nicht um Umweltschutz oder Gesundheit.
Ich freue mich auf Ihren Anruf und grüsse Sie herzlich.
Beatrice Macho (E-Mail: auf Wunsch der Absenderin am 14.12.04
entfernt)
PS: Sehr gerne unterstützen wir auch Ihr Engagement und Ihre Petition.
Schadstoffemittierung aus Holzheizungen
Sonntag, 7. Dezember 2003
Lieber Herr Beeler
Vielen Dank für Ihre beiden letzten Mails und Ihre
Bemühungen bezüglich der Mail-Adr. von Herrn de Weck. Auch
ich startete eine Internet-Suche und konnte diese auch nicht
ausfindig machen. Mir kam dann in den Sinn, den Tagi anzufragen, die
Redaktion kennt mich ja als seriöse Leserbriefschreiberin, und
ich habe auch sehr prompt die Adresse bekommen. Roger de Weck
(E-Mail: rogerdeweck@aol.com).
Ich habe ihm die Präsentation jedoch noch nicht gesandt, da ich
noch weitere Reaktionen des BUWAL abwarten möchte, und dann auch
noch eine Zusammenfassung dieser Reaktionen an Herrn de Weck
mitsenden möchte.
Untenstehend noch eine sehr nette Reaktion des Amtes Appenzell
Ausserrhoden zu Ihrer Information, sowie angehängt eine Word-
Datei, Auszug aus Grazer-Umweltsite, bezüglich
Schadstoffemittierung bei unvollständiger Holzverbrennung. Sehr
interessant, was da "wissenschaftlich belegt" rein nur durch Holz
(als Naturstoff hochgejubelt! ) ausgestossen werden kann. Vielleicht
können Sie gewisse Aussagen auch verwenden. Falls Sie die
Word-Datei nicht öffnen können, kopiere ich sie Ihnen gerne
in ein Mail.
Viele Grüsse
Beatrice Macho (E-Mail: auf Wunsch der Absenderin am 14.12.04
entfernt)
Sehr geehrte Frau Macho
Wir teilen Ihre Sorgen um eine gute Atemluft und finden ihre
Dia-Schau sehr interessant. Wir danken Ihnen auch für die
Möglichkeit Ihre Vorlage zu nutzen.
Das Amt für Umweltschutz des Kantons widmet sich dem Problem der
Emissionen von Holzfeuerungen schon seit vielen Jahren. In Verbindung
mit der Kampagne "Saubere Holzverbrennung - Rauchzeichen beachten"
wurden im Kanton Appenzell A. Rh. seit Herbst 1996 erstmals auch
kleine Holzfeuerungen kontrolliert. Flächenhafte Untersuchungen
im Jahre 2000 haben erschreckende Missstände aufgedeckt. Diesen
wird jetzt mit systematischen Kontrollen begegnet.
(...)
Mit freundlichen Grüssen
Fritz Zürcher (E-Mail: fritz.zuercher@afu.ar.ch)
--------------------------------------------------------------------------------
Fritz Zürcher
Amt für Umweltschutz
9102 Herisau
Tel 071-353 65 37
Fax 071- 352 28 10
Glasfaser / Steinwolle (Bericht eines KMF-Opfers)
Sonntag, 7. Dezember 2003
Hallo Urs Beeler
Manchmal geht es mir gesundheitlich so schlecht, dass ich kaum
schreiben kann. Ich bin auch Mitglied der (xy) und war an der
letztjährigen GV. Da musste ich aber feststellen, das man
für dieses Problem [Glaswolle] gar nicht bereit ist,
denn das Geschäft ist zu gross, dass niemand das goldenen Kalb
schlachten will. Lieber ein paar Kranke und Tote!
Sollten Sie Interesse an einem Treffen haben, so kann ich nach Schwyz
kommen!
Andreas Jegen (E-Mail: ajegen@bluewin.ch)
Montag, 8. Dezember 2003
Hallo Herr Jegen
Vielen Dank für Ihr Mail. Werfen Sie sich nicht in den Kampf,
sondern schonen Sie sich und achten Sie auf Ihre Gesundheit.
Eine gute Woche wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Was raten? Antwort von Herrn Jansen
Dienstag, 9. Dezember 2003
Lieber Herr Beeler
Ich bedanke mich für Ihre Antwort und die wertvollen
Hinweise.
Anschliessend angehängt die Antwort von Herrn Jansen. Vielleicht
könnten Sie mir, als Journalist mit langjähriger Erfahrung,
gute Tipps geben, wie ich darauf reagieren könnte. Ich wäre
sehr dankbar dafür.
Zu Roger de Weck: Danke für den Hinweis, wenn die Sachlage so
ist, kann man von einem Raucher ja wohl kaum Sensibilität
für eine solche Problematik erwarten.
Es grüsst Sie freundlich aus dem heute nebligen Elgg
Beatrice Macho
Ulrich Jansen schrieb:
Sehr geehrte Frau Macho
Ich möchte keinen langen E-Mail-Disput mit Ihnen führen,
weil die politische Realität ohnehin keine 180-Grad Kehrtwendung
bei der Förderung der Holzenergie zulassen würde. In der
schweizerischen Energiepolitik wird der Brennstoff Holz sehr stark
gefördert.
Bitte verstehen Sie meine Aussage nicht falsch: Ich sage damit nicht,
dass uns die Luftreinhaltung gleich wäre oder dass Ihre Aussagen
falsch wären. Wir könnten uns jetzt stundenlang über
die Gewichtung der einzelnen Argumente im Bezug auf unser Umwelt-,
Wald-, Energie- Gesundheits- und Wirtschaftspolitik
auseinandersetzen. Dies würde aber die Situation nicht
ändern.
Wir in unserer Abteilung versuchen lediglich mit technischen
Vorschriften den "Lufthygienischen Schaden Holzverbrennung"
möglichst zu begrenzen. Ob uns das gelingt, wird die Zukunft
zeigen (zum Glück beträgt der Anteil am
Gesamtenergieverbrauch nur 2,5% und mehr als verdoppeln lässt er
sich kaum. Es gilt also, die Relationen zu wahren.)
Freundliche Grüsse
Ueli Jansen (E-Mail: ulrich.jansen@buwal.admin.ch)
BUWAL
Luftreinhaltung
CH-3003 Bern
Tel. 031 322 93 79
-------------------------------------------------------------------------------
Ich habe Herrn Jansen zu folgender Aussage noch
die Frage gestellt:
"(zum Glück beträgt der Anteil am Gesamtenergieverbrauch
nur 2,5% und mehr als verdoppeln lässt er sich kaum. Es gilt
also, die Relationen zu wahren)"
Frage Macho: Sind in diesem prozentualen Anteil auch die vielen,
bisher unkontrollierten Holzfeuerungen integriert (verschiedene Typen
kleinere Öfen, offene Kamine Kaminanlagen etc.), die ja zu den
hohen Schadstoffemittenten zählen.?
Mittwoch, 10. Dezember 2003
Liebe Frau Macho
Vorbemerkung zu Ihren beiden Mails (die hier nicht
veröffentlicht werden): Ich mache das Forum nicht "zum
Vergnügen" (der Zeitaufwand ist hoch!), sondern dass die
Öffentlichkeit davon profitieren kann. Selbstverständlich
streiche ich Passagen diskreter Natur. Ich will niemandem schaden. Im
Gegenteil!
Es geht auch darum, Gleichgesinnte anzusprechen. Das ist nicht
möglich unter dem Deckmantel der Anonymität. Und es hat
keinen Sinn, lange Korrespondenzen zu führen und Zeit zu
investieren ohne jeglichen praktischen Nutzen. Die
Goethe-Korrespondenz kann man nach 200 Jahren auch nachlesen, ohne,
dass sich jemand daran stört.
Wenn Gedanken nicht korrekt formuliert sind, persönliche Details
in den Mails drinstecken oder irgend etwas gesagt wurde, das schaden
könnte, nehme ich selbstverständlich Rücksicht, lasse
den ganzen Text oder Passagen davon weg.
Was Sie schreiben, finde ich jedoch sehr gut und ist quasi
"druckfertig"! Und die Öffentlichkeit kann daraus lernen!
Im Endeffekt geht es darum: Etwas Positives zu bewegen! Dies
kann man nur, indem man mutig an die Öffentlichkeit gelangt!
Wenn Textstellen korrigiert werden müssen, ändere ich die
selbstverständlich. Keine Frage. Womit ich jedoch Mühe
habe, sind irrationale, unbegründete Ängste. Es ist
wichtig, dass die Leute aus der Korrespondenz z.B. erfahren, wie
Behörden argumentieren. Mir geht es um Transparenz: "Lest, was
sich abspielt, schwarz auf weiss!"
Nun zu meiner ursprünglichen Nachricht:
Vielen Dank für Ihre Mail. Mit Ihrer Präsentation und Ihrem
Engagement leisten Sie das Beste. Wirklich etwas bewegt wird nur von
Menschen, die selber betroffen sind. Sie haben sich mit der Materie
eingehend auseinandergesetzt und sind aktiv geworden. Ein guter
Background ist das A und O. Wie nun aber die Botschaft an den Mann
bringen?
Behörden sind in der Praxis (meist) träge. Ohne
entsprechende gesetzliche Grundlagen läuft gar nichts. Ich kenne
das aus jahrelanger Erfahrung.
Die Medien sind heutzutage von der Wirtschaft (Werbekunden)
"gekauft". Alles, was nicht direkt oder indirekt Geld bringt, kommt
nicht (gut) an. Nahezu alles, was eine Einnahmen-Minderung bedeuten
könnte, wird abgelehnt.
Die Mehrheit der heutigen Menschen ( die "Öffentlichkeit") sind
gleichgültig. Wenn sie nicht selber betroffen sind, ist ihnen
alles egal.
Praktisch jeder, der sich für positive Dinge einzusetzen
versucht, wird "abzuschiessen" versucht. Ich kenne das aus den
jahrelangen Boykotten gegen mich.
Wie mit dieser Realität umgehen? Sie sind verheiratet und - so
nehme ich an - haben dadurch eine emotionale Stütze. Die ist
viel wert. Ihr Job (Aufklärungsarbeit betr. dem
Schadstoffausstoss von Holzfeuerungen) erfordert sehr viel Kraft.
Aber wenn Sie dazu berufen sind, werden Sie es durchstehen. Mit
Überzeugung! Und zwar jahrelang!
Verbesserungen gehen nur sehr, sehr langsam vor sich. "Man kann ja
doch nichts machen", sagen die meisten Leute. Stimmt eben nicht!
Wenig geschieht nur, weil es Leute gibt, die diesen billigen Spruch
von sich geben.
Erwin Kessler hat im Nutztierschutz in der Schweiz in den vergangenen
14 Jahren einiges bewegen können. Aber auch nicht den
"entscheidenden Erfolg" (Massentierelend z.B. in der Schweizer
Schweinehaltung gibt es nach wie vor), trotz weit grösserem
Budget, als es mir zur Verfügung steht. Ich leistete in den
vergangenen Jahren im Umweltschutz und in anderen Bereichen meinen
Beitrag. Es braucht Leute wie wir, sonst geschähe noch
weniger.
Kessler kennt sich im Tierschutz hervorragend aus. Das Wissen betr.
tierfreundlichen Haltungsbedingungen ist da, die Realität sieht
dennoch - wie erwähnt - anders aus. Was macht Kessler: er
versucht, aus seiner Sicht den bestmöglichen Weg zu
gehen. Es gibt keinen Königsweg. Und: Hinterher ist man immer
klüger!
Wie Sie betr. Holzfeuerungen habe ich vor Jahren die
gesundheitsschädigende Wirkungen von Glas- und Steinwolle
(Isolationsmaterialien) "entdeckt". Und habe mich wie Sie eingehend
mit der Thematik beschäftigt. Immer mehr Wissen ist im Laufe der
Zeit dazu gekommen.
Realität: Auf der einen Seite spricht der Bund von
"Umweltschutz" und "Reduktion von Feinstäuben" - parallel dazu
werden Bundesgebäude u.v.a. mit partikel-absondernden KMFs
(Sondermüll!) "wärmesaniert". Schizophren!
Den analogen Widerspruch zeigen Sie betr. Holzfeuerungen
auf!
Ich weiss seit vielen Jahren, dass Holzfeuerungen Schadstoffschleudern sind. Als ich 1995 kritisch zum diesem Thema in der Mythen-Post berichtete, versuchten Holzfeuerungshersteller auf mich bzw. Kunden Druck auszuüben. Als ich im Dezember 1997 zum "grossen Schlag" ausholte, wurde von der Schwyzer Holzlobby der Boykott gegen die Mythen-Post erklärt. So läuft es immer! Und Sie stehen allein da, ohne, dass Ihnen jemand hilft. Andere Kunden sind verunsichert, Abonnenten etc. Deshalb müssen Sie keinesfalls erstaunt sein, falls die meisten Zeitungen eine Berichterstattung betr. Holzheizungen ablehnen werden.
Im Endeffekt geht es nicht um Fakten, sondern ums
Geld. Aber Geld ist immer auch eine Charakterfrage!
Probieren Sie einmal Lungenärzte für eine Kampagne gegen
Holzfeuerungen zu mobilisieren. Dann werden Sie das wahre Gesicht der
heutigen Medizin kennen lernen. Es geht nicht um Prophylaxe, vielmehr
darum, Lungenkranke mit Medikamenten zu behandeln! Man wolle sich als
Arzt nicht exponieren. Holzfeuerungen seien ja nur im Winter ein
Problem etc.
Oder ersuchen Sie einmal, Dermatologen für eine Kampagne gegen
unnötig parfümierte (aber allergieauslösende) Wasch-.
Putz- und Reinigungsmittel zu mobilisieren. Es geht nicht um die
Verhütung unnötiger Allergien, sondern um die Verschreibung
von Medikamenten und Arztkonsultationen!
So funktioniert das heutige System.
Die Behörden sind in der Praxis dazu da, diesen ganzen Unsinn
noch gegen aussen abzusichern mit dem offiziellen Schein der
Legalität.
Behörden nützen (wenn sie korrekt funktionieren) dann
etwas, wenn positive und klare gesetzliche Grundlagen vorhanden sind,
z.B. Verbot für Grünabfallverbrennung >
Umweltschutzpolizei. > Bussgeld.
Mit dem Bundesamt für Veterninärwesen über
Schweinehaltung zu diskutieren, bringt in der Praxis (für die
Tiere) wenig bis gar nichts. Mit dem Bundesamt für Gesundheit
über gesundheitsschädigende Isolationsprodukte,
allergieauslösende Waschmittel etc. zu diskutieren, bringt
(für die Konsumenten) unter dem Strich wenig bis gar nichts.
Aber es ist gut, all diese (negativen) Erfahrungen zu machen, dann
weiss man aus eigener Erfahrung, wie das System
läuft.
Was will ich mit diesem gedanklichen Exkurs sagen?
Lange Diskussionen mit Behörden zu führen, bringt wenig.
Besser das, was von den Behörden gesagt wurde, journalistisch zu
verwerten versuchen und Widersprüche aufzeigen. Ihr Vorteil: Sie
kämpfen für saubere Luft und damit fürs Richtige!
Falls ich Ihnen noch einen wichtigen Tipp geben kann: Kräfte
einteilen und sich auf einen jahrelangen Kampf einstellen. Die
Fakten haben Sie ja auf Ihrer Seite. Versuchen (was äusserst
schwierig ist), Medien für Ihre Sache zu gewinnen.
Internet-Präsenz.
Mit Ihrer Arbeit bekannt werden! Wenn Sie mit einem Schwyzer
Schweinemäster einen Assoziationstest machen würden,
käme beim Stichwort "Tierschutz" sofort der Begriff "Kessler".
Beim Wort Grünabfallverbrennung > sinnlose Luftverschmutzung
> "Beeler". Wenn Sie Ihre Arbeit in Ihrem positiven Stil weiter
machen, wird die Assoziation beim Stichwort "Holzheizung" >
"Schadstoffspeier" > "Macho" sein.
Zeit und Geduld sind entscheidend: Wenn die Fakten betr. Glas- und
Steinwolle in allen Köpfen wirklich präsent wären,
müssten Isover, Flumroc und Sager in kürzester Zeit dicht
machen. Wenn sich die Konsumenten über die tatsächliche
Tragödie der Schweizer Schweinehaltung bewusst wären,
würde kein Schweinefleisch mehr gegessen. Wären die Leute
im echten Sinne "umweltbewusst", gäbe es praktisch keine
Holzfeuerungen mehr!
Aber weil dies und vieles andere noch nicht der Fall ist, heisst es
fürs Positive kämpfen. Sich nicht zermürben lassen,
sondern gerade seinen Weg gehen!
Mit Ihren Argumenten, Ihrem Stil und Ihrem Engagement können Sie
der Schweizer Holzenergie-Lobby noch viele nachdenkliche Jahre
bescheren. Ich wünsche Ihnen bei dieser Aufgabe das
Allerbeste!
Mit herzlichen Grüssen
Urs Beeler
Glasfaserproblem im Burgund
Mittwoch, 10. Dezember 2003
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr
Wir haben uns ein Haus im Burgund gekauft, in welchem Glasfaser
verwendet wurde.
Wir bauen gerade den Dachstuhl aus und wissen nicht, wen wir in bezug
auf unser Vorgehen hier in Frankreich kontaktieren können.
Die Handwerker hier sehen gar keine Gefahren und wir sind keine
Spezialisten.
Unsere Frage: Sollen wir die Glaswolle abdecken oder entfernen? Und
wer kann uns in Frankreich fachmännisch beraten (wir sind etwa
100 km nördlich und 150 km westlich von Genf)?
Ebenso haben wir Fragen in bezug auf Styropor.
Mit freundlichen Grüssen
Herbert Koch (E-Mail: herbert.koch@wanadoo.fr)
Tavaseau
F-71250 Flagy
Tel. 0033 3 85 59 92 59
Mittwoch, 10. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Koch
An Ihrer Stelle würde ich sämtliches Glasfaser-Material
(vermutlich Isover) fachmännisch entfernen/entsorgen lassen.
Anschliessend muss der komplette Dachstuhl mit einem geeigneten
HEPA-Filterstaubsauger gereinigt werden. (Bei starker KMF-Belastung
zusätzlich ein HEPA-Luftreinigungsgerät einsetzen!).
Unbedingt Mundschutz, Augenschutz, Handschuhe, Overall, Stiefel
tragen (vgl. Schutzkleidung für KMF-Sanierung).
Praktische Erfahrung (als Betroffene) mit einer Glaswolle-Sanierung
in Frankreich hat:
Frau Minea Alvsten
Rue du Can
F - 30730 St. Bauzély
France
Tel. 0033 466817839
Richten Sie ihr einen netten Gruss von mir aus.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Bei einer allfälligen
Gesundheitsschädigung eine saftige Strafklage gegen die Firma
St. G. I. (Frankreich), welche diesen
Glaswolle-Isolations-Sondermüll seit Jahrzehnten produziert. (In
den USA hat es bereits erfolgreiche Schadenersatzklagen gegeben.)
Wenn Sie Ihr Haus baubiologisch renovieren möchten (das einzig
Sinnvolle!), empfehle ich Ihnen Herrn Thomas Bühler von der HAGA
AG, Rupperswil, siehe http://www.haganatur.ch/,
E-Mail: info@haganatur.ch
Eine Alternative zu KMFs sind Holzfaserdämmplatten.
Noch zu Ihrer Frage betr. Styropor: Polystyrol gast aus und im
Brandfall entstehen giftige Dämpfe! Siehe auch Dipl.-Ing. Paul
Bossert: "Polystyrol ist für die Hausisolation nicht geeignet"
unter http://www.mythen-post.ch/datei_mp_12_02/polystyrol_mp_12_02.htm
Donnerstag, 11. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Vielen dank für Ihre Nachricht.
Gibt es auch Probleme bezüglich Styropor?
Mit freundlichen Grüssen
Herbert Koch (E-Mail: herbert.koch@wanadoo.fr)
Sonntag, 14. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Koch
Styropor ist KEINE vernünftige Alternative! Die Problematik
(Umweltbelastung etc.) wurde bereits im vergangenen Mail
erwähnt. Mehr Details erfahren Sie auf der Mythen-Post Homepage
und von den im Forum Auskunft gebenden Fachleuten (Dipl.-Ing. und
Architekt Konrad Fischer, Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann u.a.).
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Entfernung meiner persönlichen Korrespondenz aus dem Forum der Mythenpost (Diese Nachricht darf, jedoch ohne Anhang, veröffentlicht werden)
Donnerstag, 11. Dezember 2003
Grüezi Herr Beeler
Vielen Dank für Ihre prompte und ausführliche
Rückäusserung vom 10.12.03.
Ich finde es trotz Ihren Darlegungen nach wir vor absolut nicht in
Ordnung, dass Sie meine persönliche Korrespondenz mit Ihnen, in
denen ich Ihnen Messages von Ämtern und anderen Personen als
persönliche Informationen übermittelte [Anmerkung
der Mythen-Post: Wurde nicht konkret deklariert.], einfach so
ins WEB aufschalten. Auf Ihrer Homepage ist kein Hinweis darauf, dass
an Sie gesandte Mailkorrespondenz automatisch ins Forum aufgeschaltet
wird, und dies ist auch völlig unüblich.
Es fehlt mir wahrlich nicht an Zivilcourage. Alle, die mich und meine
Gradlinigkeit kennen, wissen das sehr genau. Dies wird auch durch
meine zahlreichen Leserbriefe verdeutlicht, in denen ich klar vieles
aufzeigte bezüglich Wirtschaftslobbyismus. (z.B. mein Engagement
gegen Unrecht in Sachen Fluglastenverteilung im Kt. ZH von Seiten des
BAZL [BR Moritz Leuenberger, dem ehemaligen BAZL-Chef
André Auer], der ZH-Regierung [Regierungsrat Ruedi
Jeker], sowie auch bezüglich den vielen Lügen seitens
von Unique (Flughafen ZH AG) usw. Ich bin zutiefst davon
überzeugt, wenn solche Engagements dem Ziel der Wahrheitsfindung
und Gerechtigkeit dienen, hat man ganz klar im Sinne einer
"höheren Order" zu handeln, insofern man wirklich in der Lage
ist, glasklare Fakten zu erbringen.
Hierzu möchte ich Ihnen auch mitteilen, dass Ihre Informationen
(div. Websites), betreffend den schadstoffbelastenden Holzfeuerungen
absolut der Wahrheit entsprechen, da sie in völliger
Übereinstimmung mit den Fakten sind.
Meine Präsentation (Schadstoffemittierung aus Holzfeuerungen),
die bisher an viele Stellen gesandt wurde, manifestiert ja ganz klar
Zivilcourage. Es gibt für mich aber eine deutliche Grenze und
einen Unterschied, was als persönlich gelten muss und was in die
Öffentlichkeit (bez. ins Web) gelangen darf.
Da gewisse Veröffentlichungen unserer persönlichen
Korrespondenz im Forum der Mythenpost dem Ziel der Erreichung einer
dringlichst nötigen Verbesserung in dieser leidigen Sache
quersteht [Anmerkung der Mythen-Post: WO?], (dies hat
nichts mit fehlender Zivilcourage zu tun!), erteile ich Ihnen nun die
Order, die im Word-Dokument (angehängt an meinem Mail vom
10.12.2003) aufgeführten Einträge in Ihrem Forum rasch
vollständig zu löschen. Selbstverständlich werde ich
gerne zur gegebener Zeit jeweils Beiträge speziell für das
Forum der Mythenpost verfassen und Ihnen auch entsprechende
Informationen zukommen lassen, um die Leserschaft zu informieren. Zur
Veröffentlichung braucht es aber wirklich mein O.K.
Ich hoffe - nachdem wir am gleichen Strickende ziehen - auf Ihr
Verständnis und ersuche Sie, mir zu bestätigen, dass Sie
die in meiner Beilage zum Mail vom 10.12.2003 aufgeführten Texte
aus dem Forum umgehend entfernen, sowie meiner Bitte um
Nichtveröffentlichung und Entfernung von Informationen
gemäss Mail vom 9.12.2003 (unten nochmals angefügt)
nachkommen werden.
Es grüsst Sie freundlich
Beatrice Macho (E-Mail: auf Wunsch der Absenderin am 14.12.04
entfernt)
PS: Es wäre zweckmässig, wenn Sie auf Ihrer Homepage gut ersichtlich darauf hinweisen würden, dass die E-Mail-Korrespondenz in der Regel direkt, ohne Rückfrage beim Absender, im Forum veröffentlicht wird.
Samstag, 13. Dezember 2003
Hallo Frau Macho
Habe erst heute "In Box" geöffnet. Vielen Dank für Ihre
Nachricht.
Unüblich ist diese Art der Veröffentlichung vielleicht.
Aber Erwin Kessler macht es ähnlich, siehe http://www.vgt.ch/
Wenn etwas als "persönlich", "nicht fürs Forum" etc.
definiert wird, gelangt die Information selbstverständlich nicht
ins Forum.
Es ist so, dass ich das Programm Word auf dieser Maschine nicht
installiert habe. Ich werde mir die Datei auf einer anderen Maschine
(wo das Programm installiert ist) anschauen und dann eine
sorgfältige Abwägung vornehmen.
Meine Befürchtung ist eher, dass durch eine
(übervorsichtige) "Zensur" wichtige Informationen der
Öffentlichkeit vorenthalten werden.
Würden Leute in Verwaltungen, Waschmittelfabriken (Chemiker!),
Forschung etc. "auspacken", was WIRKLICH dort, wo Entscheidungen
gefällt werden, stattfindet, würde dies die
Öffentlichkeit einen gewaltigen Schrift vorwärts
bringen!
Das Problem seit Jahren ist die mangelnde Zivilcourage von
Ärzten, Wissenschaftern, Forschern usw.
Soviel ich mich erinnern kann, gab's wegen Forum-Einträgen bis
heute lediglich zwei Kritiken wegen den veröffentlichten
Mails.
Meine Devise ist immer, "es möglichst gut und ohne Fehler zu
machen". Wilhelm Reich hat einmal gesagt: "Jeder hat irgendwie
recht." Aus Ihrer Optik mögen Sie recht haben. Auf der anderen
Seite würde durch eine Streichung sämtlicher Texte ein
Verlust entstehen. Das finde ich wiederum nicht gut. Vor einem
Untersuchungsrichter würden Sie zwar recht bekommen. Die Justiz
ist für mich vorliegend jedoch nicht der Massstab. Um eine
hundertprozentig gerechte Antwort zu bekommen, müsste man Gott
fragen.
Was wiegt mehr: Der Schutz der Person oder das Anrecht auf wichtige
Informationen für die Öffentlichkeit? Ich kann Ihnen im
Moment bei besten Willen keine "definitive Antwort" geben.
Würde ich darauf hinweisen, dass jede Anfrage/Nachricht
automatisch ins Forum kommt, würde sich bald kein Mensch mehr
melden und der Informationsnutzen wäre gleich Null. Damit
wäre der Öffentlichkeit bzw. dem Erfahrungswissen nicht
gedient!
Nochmals: Natürlich haben Sie aus der Sicht des
"Persönlichkeitsschutzes" recht. Mir ist jedoch wichtiger,
Menschen, Tiere, die Umwelt vor schädlichen oder lästigen
Einwirkungen in der Praxis zu schützen (was der Staat machen
müsste, aber in der Praxis nicht oder zu wenig tut). Dafür
nehme ich eine abgewogene Lockerung des Persönlichkeitsschutzes
in Kauf. Und zwar handelt es sich um eine Lockerung im positiven
Sinne. In zweierlei Hinsicht: Für die betreffende Person selbst
(positive Bekanntheit) und für die Öffentlichkeit
(positiver Nutzen).
Wenn ich heutzutage Waschmittelhersteller wegen unnötig
parfümierten Produkten kritisiere, greife ich (Logik der
Justiz!) in den Wettbewerb ein und mache mich im Sinne des Gesetzes
"strafbar". Das ist mir jedoch egal. Der Schutz der Menschen, Luft,
Wasser etc. ist mir wichtiger!
Vorliegend muss ich ev. sogar in Kauf nehmen, ich würde
"eigenmächtig und über Köpfe hinweg handeln". Und der
Herr Beeler sei gar nicht so ein Netter, wie man geglaubt habe. Auf
der anderen Seite jedoch wäre es m.E. nach die grössere
Sünde, Ihre hervorragenden Gedanken, die Sie zum Thema
Holzfeuerungen (Schadstoffausstoss) und darüber hinaus gemacht
haben, in der Schublade verstauben zu lassen. Dies wäre zu
schade und würde niemandem etwas nützen. Umso mehr, als
dass man interessante Verfasser/Entdecker wie Sie höchst selten
findet.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Zur Veröffentlichung
Freitag, 12. Dezember 2003
Lieber Herr Beeler
Hier ein Auszug aus der E-Mail-Korrespondenz mit unserer Gemeinde
betreffend der Schadgasbelastung durch einen uralten Holz/Kohleofen.
Er zeigt auf, wie mühsam es ist, eine solche (völlig
unnötige) Giftgasbelastung abzustellen. Zu diesem Zeitpunkt
wusste ich noch nicht, dass selbst beim Verbrennen von
naturbelassenem Holz in veralteten Ofenanlagen (wie ich heute weiss
auch in neueren!) und/oder bei unsachgemässer Verfeuerung derart
enorme Schadstoffmengen emittieren können. Der Kaminfeger hat
uns ja bestätigt, dass Frau (...) z.B. die Luftregulierung
überhaupt nicht versteht, welches ja ein wesentlicher Faktor zur
Schadgasentstehung ist. Zudem wurde in der Nacht immer wieder
Brennmaterial nachgelegt, welches dann bei "Schwelbrand"
dahinmottete, und zu nächtlichen hohen Schadgasemittierungen
führte. Leider kann man mit dieser Nachbarin nicht sprechen, da
sie ein völlig uneinsichtiger, sturer (alter) Mensch ist, somit
waren wir dringend auf das Handeln der Gemeinde angewiesen. Die
Nachbarin war zudem auf das Heizen mit festen Brennstoffen absolut
nicht angewiesen, da sie eine betriebsbereite Ölheizanlage
besitzt!
Freundliche Grüsse
Beatrice Macho (E-Mail: auf Wunsch der Absenderin am 14.12.04
entfernt)
Beatrice Macho schrieb:
"Grüezi Herr Ziegler
Nachdem mein Mann und ich durch die täglichen Abgase
(Schwefeldioxide SO2) der Kohleverbrennung durch Frau
.(...) seit Nov. 2002 Atemwegsbeschwerden haben, und ich seit
über zwei Monaten an ständigen
Augenbindehautentzündungen leide, möchte ich die
Gesundheitsbehörde anfragen, ob diese Behörde uns weiterhin
diesen giftigen Abgasen der Kohleverbrennung durch Frau (...)
aussetzen will und damit auch die volle Verantwortung für unsere
Gesundheitsschädigung und deren Folgen (Arztkosten u.
Schadenersatzforderungen) übernimmt?
Dazu nachstehende Website über die Giftigkeit und
Schädlichkeit von Schwefeldioxid. http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Chemie/ch_so2.htm
Wie Sie bereits durch uns wissen, entspricht die Kaminhöhe des
Hauses von Frau (...) nicht den Vorschriften der
Luftreinhalteverordnung (LRV), dazu beiliegende PDF-Dokumentation vom
BUWAL.
Jeglicher Logik und Vernunft, und bezüglich dem heutigen
Wissensstand und den Vorschriften zufolge, müsste das Verbrennen
solcher Giftgase erzeugender Materialien in einem dicht
überbauten EFH-Quartier, unter den Ihnen nun bekannten Tatsachen
zufolge, ab sofort verboten werden, zumindest solange, bis der Kamin
[Anmerkung der Mythen-Post: Die Abgase.] den
Vorschriften der Luftreinhalteverordnung entspricht.
Hier nochmals die Tatsachen
- Frau .(...) verbrennt u.a. Kohle (erzeugt hochgiftige
Schwefeldioxide, schädlich schon in kleinsten Mengen).
- Der Kamin ist nach der Luftreinhalteverordnung viel zu tief unten
plaziert, und noch dazu mit einem Regendach versehen, sodass die
giftigen Rauchgase - besonders auch die giftigen Schwefeldioxide -
nicht zügig in die Höhe abgeführt werden, sondern
häufig direkt mit entsprechendem Gestank zu unserem Haus und in
unsere Zimmer emittieren.
- In kurzer Distanz westlich von (...) wohnend, und durch die
vorherrschenden Ostwindlagen, sind wir von diesen Giftgasen enorm
stark betroffen.
Es ist für uns eine frustrierende Tatsache, dass wir die
Gesundheitsbehörde mit soviel Info-Material "füttern"
mussten (u.a. auch mit dem Leitfaden des BUWAL), damit überhaupt
einmal begriffen und verstanden wird, um was es geht, und endlich
einmal eine Aschenprobe für Fr. (...) entnommen wurde. Und es
ist im Weiteren eine frustrierende Tatsache, dass es die Behörde
nun weiterhin wochenlang zulässt, dass wir - entgegen allen
Vorschriften der Luftreinhalteverordnung - weiterhin solchen
Rauchgiftgasen ausgesetzt werden.
Wie Sie wissen ist Frau (...) auf das Heizen mit dem Ofen für
feste Brennstoffe absolut nicht angewiesen, da Sie eine
betriebsbereite Ölheizungs-Kesselanlage besitzt! Es ist wirklich
nicht einzusehen, dass wir aus einem nicht vorschriftsgemässen
Kamin (und durch einen uralten Holzofen in dem alles Mögliche
verbrannt wurde, wie wir heute wissen [Nachtrag in Klammern vom
12. 12. 03]) nach wie vor den giftigen Rauchgasen ausgesetzt
werden.
Ich rufe Ihnen unsere Forderung nochmals in Erinnerung, welche
lautete: Wir fordern die Gesundheitsbehörde Elgg
unmissverständlich nochmals auf, unabhängig des noch
offenstehenden Testergebnisses der Aschenproben, Frau (...) umgehend
eine Verfügung zuzustellen, mit der Aufforderung, jegliches
Verbrennen von festen Brennstoffen umgehend solange zu unterlassen,
bis der Kamin den neuen BUWAL-Vorschriften entspricht.
Ich bitte um Beantwortung der eingangs gestellten Frage bis
spätestens 25.2.2003.
Mit freundlichen Grüssen
Beatrice Macho (E-Mail: auf Wunsch der Absenderin am 14.12.04
entfernt)
PS: In die obigen Vorwürfe ist Frau Margot
Spiller nicht eingeschlossen, da sie erst vor kurzem über unsere
Situation genauer informiert wurde.
Kopie an Gemeindepräsident, Herrn Knellwolf"
Samstag, 13. Dezember 2003
Liebe Frau Macho
Vielen Dank für die Post. Sie machen das hervorragend! Es
läuft in der Praxis genauso, wie Sie schreiben. Die
Behörden machen wenig bis gar nichts - die ganze
Beweisführung muss von den Betroffenen kommen. Ich kann mir
alles, was Sie erlebt haben, real vorstellen.
Nach diesem Schema läuft es heutzutage überall. Auch in der
Medizin! 99% der Ärzte wollen nur Geld verdienen, warum/weshalb
jemand krank geworden ist, interessiert praktisch niemand (bringt
kein Geld ein , sondern höchstens Ärger mit den
Verursachern). Für die Ursachenbekämpfung ist der durch
Schadstoffe krankgemachte Patient sogar noch selber verantwortlich.
(Das ist nicht gerecht!)
Gratulation zu Ihrer Zivilcourage. Viel zu oft ist es nämlich
so, dass sich Betroffene nicht einmal wehren. Der Arzt verschreibt
Inhalationssprays, Cortison etc. Fall erledigt. Doch seit Jahren
kämpfe ich dafür, dass die Leute endlich auf die Barrikaden
gehen und SELBER gegen die Ursachen und Verursacher kämpfen. Nur
das bringt uns weiter!
Ich bin Ihnen dankbar, Ihre Informationen übernehmen zu
dürfen und anderen Menschen bereitstellen zu können, denn
viele wissen in ähnlichen Fällen nicht, wie sie sich
konkret wehren sollen. Es geht um die richtigen Informationen und um
"Hilfe zur Selbsthilfe". Mit Fakten, einem Argumentenkatalog, der
Vorgehensweise (Praxisbeispiel) usw. Ich hoffe, dass viele Menschen
in diesem Land Ihrem Beispiel folgen werden.
Ferner hoffe ich, dass Sie beim Thema Holzheizungen weiter am Ball
bleiben. Bis heute habe ich noch niemandem erlebt, der dieses Thema
so griffig abgehandelt hat. Grosses Kompliment! Jetzt geht es
darum, dass Ihre Arbeit auch in der Praxis Früchte trägt
und möglichst schnell viele dieser Dreckschleudern in der
Schweiz verschwinden!
Noch ein Tipp: Am 3. November 2003 meldete sich ein Herr Bernhard
Meili bei mir. Adresse:
Bernhard Meili (E-Mail: b.meili@kme)
Kursleiter KME
Schönberggasse 1
8001 Zürich
Tel: 01 266 14 25
Priv: 01 858 27 58
Er kritisierte die Beiträge auf der MP-Homepage und wolle "aus
Umweltschutzgründen" eine Holzheizung installieren!! Senden Sie
ihm Ihre Präsentation. Vielleicht bewegt die ihn noch zum
Umdenken...
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
Urs Beeler
PS: Nochmals Vielen Dank! Schön, dass es Sie (Ihre Arbeit) gibt!
Werbung für gesundheitsschädigende ätherische Öle/Duftstoffe auf SWR 3
Samstag, 13. Dezember 2003
Sehr geehrte Damen und Herren (E-Mail:
info@swr.de)
Zu Ihrer heutigen Abendsendung mit dem Thema Weihnachten: Was
bringt es, mit ätherischen Ölen die Sinne
zuzudröhnen?
Gute Genesung!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Ätherische Öle sind bekannte
Allergie- und MCS-Auslöser, keine wohltuenden Gerüche (wie
von den Herstellern und Ihnen vorgegaukelt wird), sondern Stoffe mit
gesundheitsschädigendem Potential.
Wohnungen (Polstermöbel, Vorhänge etc.),
Treppenhäuser, Kleider usw. nehmen den üblen Geruch an.
Eine gute Idee, dafür Werbung zu machen?
[Anmerkung der Mythen-Post: Unter dem Titel
"Wie schmeckt Weihnachten?" brachte SWR 3 am 13.12.03 um 19.15 Uhr
besagten Beitrag, der am Montag, 15.12.03 um 12.00 Uhr sogar noch
wiederholt wurde.
Es ist nicht das erste Mal, sondern schon eher die Regel, dass auf
SWR 3 Werbung für Duftdrogen gemacht wird. Offenbar, weil es
dort in der Redaktion Duftstoffsüchtige gibt und diese meinen,
man müsse die "Duft-Botschaft" weiter vermitteln. Zeichen von
Krankheit und Degeneration.
Anlässlich eines Weihnachtsmarktes vom 12.-14. Dezember 2003 in
Schwyz, hat es dermassen penetrant nach ätherischen Ölen
("Weihnachtsstimmung"!?), Duftlämpchen etc. im Dorf Schwyz
gestunken, dass man bald eine Gasmaske hätte anziehen
können.
Brutal-Nette, Brutal-Sanfte schreiben heute vor, wie Weihnachten zu
riechen hat. Übelriechender, penetranter Gestank zieht durch
Strassen und Gassen in die Häuser. Duft-Marketing heisst das
Zauberwort. Alles verlogen, falsch, heuchlerisch - bis zum
"Geht-nicht-mehr". Und das strohblöde Volk mit abgestumpften
Empfindungsorganen merkt es nicht!!]
Duftkalender und Öle [Anmerkung der Mythen-Post: Die sanfte Verblödung!]
Samstag, 13. Dezember 2003
An:
Primavera Life
Am Fichtenholz 5
D 87477 Sulzberg
Tel.: 08376 - 808-0
www.primavera-life.de
Sehr geehrte Damen und Herren (E-Mail:
info@primavera-life.de)
Zur heutigen Sendung "Wie schmeckt Weihnachten?": Was bringt es, mit
ätherischen Ölen, Duftlämpchen, Duftbrunnen die Sinne
zuzudröhnen? Übel riechende Wohnungen, Polstermöbel,
Vorhänge, Kleider, Treppenhäuser - und Ihnen ein paar
Euros.
Die runzelige, lederige Esoterik-Frau im Beitrag - weiss sie
überhaupt noch, was saubere Luft ist? Wohl kaum. Müsste sie
wählen, zwischen Himmel (saubere Luft) und Hölle,
würde sie sich vermutlich für Belzebub entscheiden. Der
Schwefel besitze eine "wohltuende Wirkung".
Warum wurde nicht gesagt, dass das natürliche Geruchsempfinden
im Laufe der Jahre durch das drogenähnliche Inhalieren
[Anmerkung der Mythen-Post: Drogenähnlicher
Konsum!] von ätherischen Ölen immer mehr abnimmt?
Passt wohl nicht so gut zu Weihnachten!
Möge die im Beitrag gezeigte Esoterik-Frau doch in Zukunft
gesunde Bio-Äpfel verkaufen. Damit fügt sie sich und der
Umwelt keinen Schaden zu.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Wieviel mussten Sie SWR3 für den PR-Beitrag zahlen? Oder lief es mit Ingrun Finke via Vitamin-B?
Warum Duftdrogen zu Weihnachten?
Montag, 22. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Beeler,
vielen Dank für Ihr Feedback zur SWR-Sendung.
Für die Erstellung dieses Beitrag mussten wir nichts bezahlen,
wir wurden sehr kurzfristig vom SWR gefragt und waren kostenlos
eingeladen, daran teilzunehmen.
Als Vertriebsfirma freuen wir uns, unser Produktthema im Fernsehen
darstellen zu können, denn natürlich soll PR und Werbung
uns "ein paar Euro" bringen; von den Euros leben die Firma, die
Arbeitsplätze, der Handel, unsere Anbauprojekte in vielen
Ländern und das Primavera - Netzwerk. [Anmerkung der
Mythen-Post: Analog wird die Produktion von
Isolations-Sondermüll mit dem "Erhalt von Arbeitsplätzen"
begründet!!]
Was es bringt, mit Ätherischen Ölen umzugehen?
Ich kann hier nur von meiner persönlichen Erfahrung ausgehen:
Sehr viel!
Ich bin seit 17 Jahren bei PRIMAVERA LIFE beschäftigt und
benutze Ätherische Öle privat seit 22 Jahren.
[Anmerkung der Mythen-Post: Gute Besserung!!]
Mein Geruchsempfinden hat im Lauf dieser Jahre kein bißchen
gelitten [Anmerkung der Mythen-Post: Blanke
Selbsttäuschung!], im Gegenteil. Der Umgang mit und der
wohldosierte [Mythen-Post: Ulkig - wer durch ständige
Duftkonsum seine Sinne zugenebelt bzw. abgestumpft hat, bestimmt, was
"wohldosiert" ist. Für einen Alkoholiker sind 6 Flaschen Bier
pro Tag auch "wohl dosiert"...], permanente Gebrauch von
Ätherischen Ölen hat meine Nase und meinen Geruchssinn
super trainiert.
Räucherungen, Airsprays und Duftöle möchten meine
Familie und ich nicht mehr in unserem Leben missen. [Anmerkung
der Mythen-Post: KRANK!]
"Die runzelige, ledrige Esoterik-Frau" ist eine
Primavera-Seminarleiterin, die in ihrer Freizeit viel und ausgiebig
wandert und dem Thema Frische Luft durchaus sehr zugeneigt ist.
[Anmerkung der Mythen-Post: Aber in der Praxis führt sie den
Kampf gegen saubere, geruchsneutrale Luft!]
Das Thema "mit Duft zudröhnen" ist meiner Meinung nach nur
dann eines, wenn die Dosierung nicht stimmt. [Anmerkung der
Mythen-Post: Ulkig, wenn das Mass dann Süchtige bestimmen.
Realität ist: Durch das Zudröhnen mit ätherischen
Ölen etc. nimmt das Riechvermögen laufend ab. Immer
höhere Dosen werden im Gegenzug eingesetzt.]
Dröhnung ist ja eine Art Betäuben und weniger der
Genuß oder das bewußte Riechen. Denn für alle
Düfte gilt: Immer der Nase nach. [Anmerkung der Mythen-Post:
Wer auf das Zeug steht, kann sich damit ja zudröhnen - bis er
vom künstlichen Duftgestank stirbt. Selber schuld -
Eigenverantwortung! Das Problem ist, dass Duftstoffsüchtigen
meinen, die ganze Welt (Häuser, Wohnungen etc.) müsse nach
ihrem Gestank (ätherischen Ölen etc.) riechen. Diese
Absicht ist krank wie das heute überall anzutreffende Resultat!)
Und die eigene Nase sagt einem genau, was sie als wohltuend und
angenehm empfindet. [Anmerkung der Mythen-Post: Genau! Und die
gesunde, kluge Nase sagt: "Ich will saubere Luft, keinen
Gestank!"] Erst recht, wenn sie trainiert wird.
Ich wünsche Ihnen ein frohes und wohldosiert duftendes
Weihnachtsfest. [Anmerkung der Mythen-Post: Nicht gute
Wünsche dominieren, sondern Zwang und negative Absichten. Das
sagt alles!]
Mit freundlichen Grüßen aus Sulzberg
Nina D. Jaksch (E-Mail: nina.jaksch@primavera-life.de)
Marketing/ Produktmanagement
PRIMAVERA LIFE
tel 0049-8376-808-66
fax 0049-8376-808-63
Mittwoch, 24. Dezember 2003
Frau Jaksch
Grosse Teile der heutigen Gesellschaft sind krank. Das hat bereits
Sigmund Freud (voraus)gesagt. Sie versuchen aus der
Konsumdegeneration Profit zu machen. Stellt sich die Frage: Wer ist
kränker - die Leute, welche sich mit ätherischen Ölen
etc. zudröhnen wollen oder Sie, welche die Duftdrogen
vertreiben?
Dass Sie offenbar abhängig geworden sind, beweist Ihr Satz:
"Räucherungen, Airsprays und Duftöle möchten meine
Familie und ich nicht mehr in unserem Leben missen." Warum nicht
gleich Haschisch?
Sie behaupten allen Ernstes, Ihr Riechvermögen hätte unter
dem Dauerkonsum nicht gelitten. (Analog argumentieren starke Raucher,
wie würden den Qualm nicht riechen.) Damit belügen Sie sich
selber.
Und: Würden Sie den Wert sauberer Luft erkennen und
tatsächlich schätzen, täten Sie die Raumluft in
Wohnungen mit Duftsprays, Duftbrunnen, ätherischen Ölen
etc. nicht künstlich (und dazu noch völlig unnötig)
verschmutzen! Eine einfache Logik. Im Endeffekt vor allem eine
Charakterfrage!
Wenn ich an Sie und Ihre Firma denke, kommt mir folgendes
Weihnachtsbild in den Sinn: Das Jesuskind in der Krippe mit einer
Gasmaske.
Was über Jahre krumm geworden ist, lässt sich (meist) nicht
mehr gerade biegen. Es liegt an Ihnen, sich zum Positiven (saubere
Luft statt unnötige, künstliche Raumluftverschmutzung) zu
ändern. Nutzen Sie die Chance!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PDFs sind jetzt abrufbar
Sonntag, 14. Dezember 2003
Sehr geehrte Frau von Dach
Ihre beiden PDF-Dateien sind jetzt online abrufbar unter
http://www.mythen-post.ch/themen_uebersicht/aktuelles.htm
Meine Unterschrift bekommen Sie. Bin im Moment immer noch mit Arbeit
im Rückstand.
Hoffe, dass es Ihnen gesundheitlich einigermassen gut geht.
Der neuste Schrei in der Weihnachtszeit sind ätherische
Öle, Duftlampen, Duftbrunnen und anderer solcher Müll.
[Anmerkung: Und viele stinkende Wohnungen "dank" Brise Duft,
Airwick usw.] Marketing- und Konsum-Degeneration. Eine
Katastrophe! Würde mich nicht wundern, wenn sich die Menschheit
eines Tages mit ihrer eigenen Blödheit und emotionalen
Abgestumpftheit zugrunde richtet. Obwohl dies bei einer
vernunftbegabten Spezies nicht zwingend wäre.
Im Dorf Schwyz ist die Luft wegen obengenanntem Duftstoff-Müll
und veralteten Holzheizungen aktuell (Weihnachtsmarkt vom 12.-14.
Dezember 2003) so schlecht, dass man sich bald eine Filtermaske
wünscht. Die ganze Atmosphäre erinnert nicht an
Weihnachten, sondern eher an Krieg.
Trotzdem: Eine schöne Woche und viel Erfolg mit Ihrer Kampagne
gegen Feuerwerke wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Montag, 15. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Gesundheitlich geht's mir leider im Moment nicht gut: mein
unmittelbarer Nachbar hat wieder zu renovieren angefangen und ich
fühle mich wie vergiftet.
Das Problem mit den Duftstoffen, ätherischen Ölen etc.
kenne ich leider nur zu gut; seit einigen Jahren kann ich ohne
Gesichtsmaske gar nicht mehr nach draussen. Und es wird immer
schlimmer, besonders auch was die Raumbeduftung angeht! Auch wird es
immer mehr zu einem Problem, überhaupt noch unparfümierte
und auch von ätherischen Ölen nicht kontaminierte
Lebensmittel kaufen zu können; ein Problem, das mittlerweile
jeder MCSler kennt. Parfümbenutzer gehören zu den
rücksichtslosesten Menschen überhaupt. Das Recht auf
parfümfreie Luft wird uns anderen ja schon lange
abgesprochen!
Falls wir vorher nichts mehr voneinander hören, wünsche ich
Ihnen schon jetzt eine gesegnete Weihnacht und ein gutes Neues Jahr
mit viel Kraft, Durchhaltevermögen und natürlich das
Wichtigste: gute Gesundheit!
Mit freundlichen Grüssen
Susanne von Dach (E-Mail: susanne.von_dach@bluewin.ch)
Internet: http://www.stop-fireworks.org/
[Anmerkung der Mythen-Post: Es ist GENAUSO,
wie Frau von Dach schreibt. Die heutzutage stattfindende
unnütze, aber gesundheitsschädigende Raumbeduftung ist eine
absolute Katastrophe! Ebenso, wie es kaum mehr möglich ist,
nicht mit Duftstoffen kontaminierte Lebensmittel zu kaufen. (z.B.
Orangen mit künstlichem = parfümiertem Orangenduft!)
Im Winter cremen sich Kassiererinnen ihre Hände mit
übelriechenden, parfümierten Handcremen ein. Resultat:
Alles, was durch die Kasse - genauer: die Hände der Kassiererin
geht - ist voll von penetrant riechenden Duftspuren und kann dann
zuhause mühsam abgewaschen werden (falls dies überhaupt
geht und die Duftstoffe auf den Verpackungen nicht hartnäckig
haften bleiben.)
Die heutige Zwangsparfümierung (Waschmittel- und
Körperflegeprodukte, Raumbeduftung, "Wellness" etc.) ist absolut
schizophren. Läuft jedoch noch immer nahezu unerkannt ab von
Medizin, Medien und einem Grossteil der Bevölkerung.
Die heutige Dummheit und Skrupellosigkeit von Industrie, Medizin,
Behörden usw. lässt nicht auf Einsicht hoffen. Und so etwas
wie Vernunft und Einsicht (und Hören auf die Sinne!) scheint es
auch bei den meisten Konsumenten (noch) nicht zu geben. Die einzige
echte Hoffnung für die Zukunft besteht wohl lediglich darin,
dass in den nächsten Jahren zehntausende von Leuten krank werden
und die Sozialversicherungsbudgets massiv belasten. Wohl nur dadurch
wird sich ein positives Umdenken ergeben.]
Mittwoch, 24. Dezember 2003
Sehr geehrte Frau von Dach
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Es ist genauso wie Sie
schreiben! Was mich vor allem ärgert: Wohl 99% der Mediziner
haben von der MCS-Problematik keine Ahnung, wollen davon (meist)
nichts wissen und sich schon gar nicht für Prophylaxe einsetzen.
Inkl. "Ärzte für Umweltschutz". Traurige Realität.
Aber an Krankheiten Geld verdienen - da sind die Herren Mediziner
immer mit dabei.
Falls Sie konkrete negative Erfahrungen gemacht haben, bitte mailen.
Ich möchte mit der Mediziner-Lobby demnächst journalistisch
abrechnen. Es ist unwissenschaftlich und der Gipfel der Frechheit,
wenn heutzutage MCS-Betroffene von der Medizin, IV-Stellen etc. als
"psychisch Kranke" abgestempelt werden, nur, weil den betreffenden
Stellen das nötige umweltmedizinische Know How und die
menschliche Sensibilität fehlt.
MCS-Betroffene haben Erfahrung und das umfassendste Wissen betr.
unverträglicher Stoffe. Es ist an der Zeit, dass Medizin,
Industrie etc. daraus lernen und auf die Stimmen MCS-Betroffener
hören.
Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr
2004! Auch Ihnen Energie und Durchhaltevermögen. Nicht
resignieren, sondern aus der Kraft, die zur Verfügung steht, das
Menschenmögliche machen! Mit Stop-fireworks.org haben Sie
bereits eine wichtige und positive Pionierarbeit geleistet. Weiter
so!
Mit herzlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Unterschrift für die Petition wird per Post folgen.
Persönliche Korrespondenz
Mittwoch, 17. Dezember 2003
Lieber Herr Beeler
Ich habe ein bisschen in Ihr Forum geschaut. Mich hat vor allem Ihre
Korrespondenz mit Herrn Kessler interessiert. Bei gewissen Passagen
bin ich ein bisschen erschrocken und möchte Ihnen dazu sagen,
dass ein "Austreten" aus diesem Leben durch eigene Hand "nie" eine
Lösung ist, denn unsere Existenz geht weiter, nur in einer
anderen Form. Wenn wir hier in diesem Dasein das Handtuch werfen,
müssen wir es woanders wieder aufheben. Das soll keinesfalls
eine Belehrung sein, sondern beinhaltet eine Weisheit, die auch nicht
von heute auf morgen entstanden ist. [Anmerkung der
Mythen-Post: Nicht einmal als Toter kann man seine Ruhe haben? Warum
nicht die Erlösung und ein Zustand unendlichen
Glücks?]
Ich habe (...) Nach einer sehr tiefgehenden Erfahrung habe ich
sozusagen ein zweites Leben bekommen. Glauben Sie mir, ich kenne auch
seelische Tiefgänge. Heute kann ich erkennen, dass einiges, was
sehr steinig war, zu meinem Lebensweg gehörte, um zu tieferen
Weisheiten zu gelangen.
Ich habe dem Katholizismus längst den Rücken gekehrt
[Anmerkung der Mythen-Post: Ein Fehler. Man muss den Glauben
nicht ablehnen, sondern erkennen, um was es geht!], und mein
Inneres stimmt am besten mit dem tibetischen Buddhismus
[Anmerkung der Mythen-Post: Bereits Wilhelm Reich hatte mit
Buddhismus Mühe.] überein, aber doch auch nicht so,
dass ich Buddhistin werden möchte. Die Weltreligionen beinhalten
nach meinen Erkenntnissen teils enorme Schwachstellen
[Anmerkung der Mythen-Post: Es geht nicht um die
Schwachstellen, sondern um das Erkennen des positiven
Kerns!], wäre es nicht so, wäre die Entwicklung der
Menschheit ganz anders geprägt worden. [Anmerkung der
Mythen-Post: Das Problem ist immer, was die Menschen aus einer Lehre
machen! Die Praxis kann von der ursprünglichen Lehre selbst
enorm abweichen.] Ich gehe deshalb meinen ganz
persönlichen, eigenständigen Erkenntnis-Weg.
Ich sende Ihnen ein Maskottchen mit. Es ist eine Aufnahme, die diesen
Sommer bei einer Pyramidenanlage in Frankreich gemacht wurde (von
...); ein Energiewirbel kam dabei zum Vorschein. (...)
Viele Grüsse
XY
Mittwoch, 17. Dezember 2003
Liebe Frau XY
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Mit Erwin Kessler habe ich eine
(jahre)lange Korrespondenz geführt (siehe auch unter
"Korrespondenz").
Uns verbindet eine Art Seelenverwandtschaft. Ich bin für Kessler
bzw. seine Ziele in den vergangenen Jahren praktisch durchs Feuer
gegangen (ohne Rücksicht auf Verluste). Es war für mich
eine Selbstverständlichkeit. Ich finde seine Arbeit nach wie vor
hervorragend und äusserst wichtig.
Dass er mir gegenüber (als Freund) nicht gleich solidarisch ist,
enttäuscht mich und stellt viel (auch einen Teil seiner Person)
in Frage. Kessler ist "live" eben nicht so, wie man ihn aus seinen
Texten kennt!
---
Freiheit, Unabhängigkeit,
Lebensqualität, der Kampf für Gerechtigkeit und das Gute
bedeuten mir alles. Mein Problem: Die Sanduhr läuft
allmählich ab (Finanzen!). Ich bin nicht der Typ, der mit
Kompromissen leben kann. Das geht nicht gut. Anpassung würde
mich kaputt machen. Besser sich umbringen, als sich vom System zu
einem angepassten Krüppel machen lassen. 99% der Gesellschaft
besteht aus solchen (frustrierten, z.T. auch innerlich resignierten)
Angepassten - viel Spass, wenn deren sekundären Triebe (Neid,
Habgier, Heimtücke etc.) walten > ist heute vielerorts
"Alltag". Ich habe mich jahrelang mit Wilhelm Reich (Schüler von
Sigmund Freud), Marx, Engels etc. befasst und weiss, "worum's
geht".
Religiös angesprochen fühle ich mich heute dem Buch "Jesus
Sirach" (Altes Testament) und dem Matthäus-Evangelium tief
verbunden.
Im Falle eines Selbstmordes verhalte ich mich gegenüber
Menschen, denen es viel schlechter geht (z.B. Blinde oder Menschen
mit anderen schlimmen Krankheiten), meiner Familie (speziell meine
Mutter und meine Gotte, die das meiste für mich getan haben und
meine bisherige Arbeit erst möglich machten), nicht fair. Mein
Tod würde die treffen, die's am allerwenigsten verdient haben.
Umgekehrt: Wenn ich nicht mehr so leben und wirken kann, wie ich
möchte und es nötig ist, was macht es dann für einen
Sinn?
Aus der Geschichte ist bekannt, dass des öfteren Suizid einem
Leben in Sklaverei und Untertanentum vorgezogen wurde. Und meine
Devise war schon immer: Entweder spiele ich die erste Geige oder gar
keine.
Mit herzlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Zusicherung - Ihre persönliche Korrespondenz wurde anonymisiert.
Donnerstag, 18. Dezember 2003
Lieber Herr Beeler
Sie sind offensichtlich ziemlich eingesturt und sehen nur noch einen
Weg. Sie müssen sich wirklich bewusst sein, dass Sie nicht
einfach ins "Nichts" verschwinden, Ihr Bewusstsein bleibt existent.
[Anmerkung der Mythen-Post: Beweise?!] Nichts geht in
der unermesslichen Grösse der Schöpfung verloren, nicht das
kleinste Teilchen, nichts ist sinnlos im grossen Ganzen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Und was ist mit Kriegen, Seuchen,
Hungersnöten, Leiden usw.?] Es ändern "nur" die
Aggregatzustände. Ihr Bewusstsein bleibt erhalten und muss die
"unerledigte" Arbeit wo anders weiterführen. [Anmerkung
der Mythen-Post: Wo bitte, wenn Frau XY Bescheid weiss?] Sie
kommen aber auch nicht in die Hölle, das ist ganz dummes Zeugs
der katholischen Kirche. [Anmerkung der Mythen-Post: Aber
statt mit der Hölle wird man mit dem "geänderten
Aggregatzustand" einzuschüchtern versucht?!]
Ich habe genauso Probleme mit dieser Welt, den Schlechtigkeiten,
Korruptionen usw. Ich habe schon oft zu meinem Mann gesagt, ich bin
hier auf dem falschen Planeten, aber das muss wohl so sein, ist mir
so bestimmt.
Manchmal kann ich richtig - sozusagen von oben (das in aller
Bescheidenheit gesagt! ) - auf das niederige Bewusstsein sovieler
Menschen hinunterblicken, und das ist erschreckend. [Anmerkung
der Mythen-Post: Was ist mit diesem Satz gemeint? Geht es um eine
Bewusstseinserweiterung bzw. gesteigerte Sinneswarnehmung?]
Ich denke Sie sollten üben (so entnehme ich es, aus allem
was ich von Ihnen gelesen habe, ohne Sie persönlich zu kennen),
Ihre Sturheit abzulegen, um sich auf andere Situationen einstellen zu
können. [Anmerkung der Mythen-Post: Und was sollte das
bringen? Heisst das Ziel Orientierungslosigkeit?] Wichtig ist
auch, sich bewusst zu sein, dass wir die existente Schlechtigkeit
grundsätzlich nicht in grossen Schritten, sondern nur in ganz
kleinen beeinflussen können. [Anmerkung der Mythen-Post:
Durch Einsicht kann jeder an sich arbeiten - grosse Humanisten wie
Goethe, Schopenhauer usw. sind das Beispiel dafür!] Die
Welt existiert nun mal in Polaritäten. Gut und Schlecht
gehört dazu, darin enthalten sind viel Zwischenstufen. Bei den
Lobbys kämpfen wir gegen Giganten der Schlechtigkeit, aber auch
diese werden einmal fallen. [Anmerkung der Mythen-Post: Soll
man warten, bis es soweit ist oder selber etwas nachhelfen?]
Alles hat seine Zeit. Unser Planet ist ein winziges kleines Etwas im
unermesslichen Grossen, aber jede Seele ist sehr wertvoll
[Anmerkung der Mythen-Post: Wenn dem so wäre, hätten
wir ja fast das Paradies.], wie immer sie entwickelt ist.
[Anmerkung der Mythen-Post: Vorsicht mit solchen
Verallgemeinerungen. Waren z.B. die Nazischergen und Folterer
"wertvoll"?] Jedes Leben ist ein Unikat, etwas ganz
Einmaliges, ein Wunder! Wir sollten zu diesem Wunder Sorge tragen.
Versuchen Sie Ihre Sturheit zu brechen, versuchen Sie daran zu
üben, von fixen Ideen wegzukommen. [Anmerkung der
Mythen-Post: Und das soll es dann bringen? Damit im Umweltschutz,
Tierschutz und Konsumentenschutz ja nichts zum Besseren geschieht?
Eine merkwürdige Logik!] Nun hoffe ich, die richtigen
Worte gefunden zu haben [Anmerkung der Mythen-Post: Nein,
heute war's wohl nicht der richtige Tag...], dies ist oft in
dieser Kürze und besonders auf Distanz ganz schwierig, denn man
muss auf jeden Menschen individuell eingehen, das kann ich besser,
wenn ich die Schwingungen der Menschen im direkten Visavis
spüren kann. Unser Bewusstsein [Anmerkung der
Mythen-Post: Der Körper.] strahlt sehr viel mehr ab
(Bewusstseins-Frequenzen) als wir uns bewusst sind. [Anmerkung
der Mythen-Post: Und die Grundlage dieser Theorie?] Wir
kommunizieren unbewusst über solche Frequenzen, sowie auch enorm
mit unserer Körpersprache, viele sind sich dessen nicht bewusst.
Es gibt ja auch die Redewendung: Man hat nicht die gleiche
Wellenlänge.
Es würde mich interessieren, was Ihre Mutter und Ihre Gotte zu
solchen Gedanken von Ihnen meinen [Anmerkung der Mythen-Post:
Die kennen Beeler in- und auswendig.], erzählen Sie
diesen Ihnen nahestehenden Menschen überhaupt von Ihren
Nöten und Selbstmordgedanken, wissen diese davon?
[Anmerkung der Mythen-Post: Sie haben alles täglich
miterlebt.]
Ich sende auch an Sie meine Präsentation, die ich in der
Adventszeit gestaltet habe, vielleicht können Sie ein bisschen
verstehen, was ich darin übermitteln möchte.
Liebe Grüsse
XY
Donnerstag, 18. Dezember 2003
Liebe Frau xy
Sie sehen die Sache sehr angepasst und esoterisch. Je nach Charakter
weichen die Menschen auf die eine oder andere Weise aus.
Schwäche heisst dann "Flexibilität", "sich auf die
Umstände einstellen". So aber läuft es nicht!
Jesus ging seinen kompromisslosen Weg - und landete konsequenterweise
am Kreuz. Er wusste von Anfang an, worauf er sich einliess!
Kessler ging im Tierschutz, speziell in der Schächtkritik, den
konsequenten Weg, wissend, dass dies im Endeffekt Gefängnis
bedeuten wird.
Ich gehe meinen geraden Weg.
Sturheit drückt etwas Negatives aus. Ich sage dem:
Konsequenz!
Es ist mir schon lange klar (und auch nicht anders zu erwarten), dass
nur wenige diesen Weg gehen (wollen).
Der Staat und die Gesellschaft waren früher brutaler und
brachten Regimegegner selber um. Wir haben heute einen "humanen"
Staat und eine "nette" Gesellschaft. Brutal Nette!
Niemand wird umgebracht - die Leute, die früher auf dem
Scheiterhaufen landeten, müssen sich heute selber umbringen.
Meine Einstellung betr. Selbstmord ist hingehend bekannt und deshalb
auch im Internet veröffentlicht, damit sich jeder ein eigenes
Bild machen kann.
Ich habe schon immer das gemacht, was ich will. Sie gehören zur
Gruppe, die meinen ev. Suizid dann auf "Sturheit"
zurückführen werden. Bin im Moment daran, die einzelnen
Theorien (auch von anderen ) zu sammeln und auszuwerten.
Ich mache Ihnen keinen Vorwurf. Selbst Kessler, der mich seit Jahren
kennt und wirklich intelligent ist, "checkt" nur einen Teil.
Mit Ihren "Differenzierungen" und dem Ratschlag zur "Anpassung" gehe
ich nicht einig. Weil es Ausweichen bedeutet! Genau deshalb
läuft die Welt (> die Menschheitsgeschichte), wie sie
läuft!!
Sie entlarven sich selbst mit dem Spruch. "Versuchen Sie Ihre
Sturheit zu brechen, versuchen Sie daran zu üben von fixen Ideen
wegzukommen."
Warum stellen Sie nicht Ihre Kritik betr. Holzfeuerungen ein?
"Versuchen Sie Ihre Sturheit zu brechen, versuchen Sie daran zu
üben von fixen Ideen wegzukommen."
Mit Ihrer Mentalität hätten Sie vor 2000 Jahren Jesus
vermutlich geraten, seinen Idealen abzuschwören und sich ja
nicht aufs Äusserste einzulassen. Mit dem Hinweis, dass
"Sturheit" nichts bringe. Und was bringt das Gegenteil?
Wo Sie nicht weiter wissen, flüchten Sie in die Esoterik.
Vorteil: Hier muss nichts bewiesen werden. Da ist mir die Frau Macho,
die sich knallhart mit den Fakten betr. Schadstoffausstoss von
Holzfeuerungen befasst und engagiert, sympathischer. Weil sie etwas
Positives und Konkretes bewirkt. Ich rate Ihnen davon nicht ab.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Donnerstag, 18. Dezember 2003
Lieber Herr Beeler
Auch dies ist nicht fürs Forum gedacht. [Anmerkung der
Mythen-Post: Und deshalb anonymisiert.]
Selbstverständlich habe Sie aus Ihrer Sicht der Dinge und in
Ihrem Bewusstsein recht. Ich habe Ihnen nur einen Faden hingelegt,
den Sie natürlich nicht aufnehmen müssen. Es ist mir schon
lange klar, dass wir Menschen - auch wenn wir die gleiche Sprache
sprechen - oft komplett aneinander vorbeireden.
Ein wirklich weiser Mensch sollte ja nie jemandem etwas aufzwingen,
was Erkenntnisse in einem höheren Sinn anbelangt, und gerade
diese Erfahrung Ihrer Entgegnungen und Argumentationen zeigt mir
wieder erneut auf, wie verschieden doch die Bewusstseine der Menschen
sind.
Sie sind ein absolut rational denkender Mensch und Sie können
sich vermutlich kaum vorstellen, dass hinter dem, was die
menschlichen Sinnesorgane wahrnehmen können, ganz andere
Wirklichkeiten sind. Bsp: Die Farben, die wir wahrnehmen sind in
Wirklichkeit Wellenlängen, die unser spezifisch menschliches
Gehirn dann als Farbe umsetzt und einordnet. Vom existenten
Lichtspektrum können wir nur einen winzigen Ausschnitt, mittels
unserer Sinnesorganen direkt wahrnehmen und auch unseren menschlichen
Hörorganen sind absolute Grenzen gesetzt. Es gibt höhere
und tiefere Frequenzen (Infra- und Ultra-Frequenzen), die unser
Gehör nicht wahrnehmen kann. Jede existente Art von Lebewesen im
Tierreich nimmt die Welt - mittels den ureigenen, spezifischen
Sinnesorganen - ganz anders wahr. Ein Regenwurm z.B. erlebt die Welt
ganz anders als eine Biene oder ein Elefant. Der Beispiele sind noch
grenzenlos viele. Wie wirklich ist also die Wirklichkeit?
Die Wissenschafter rätseln derzeit (wie bei so vielem!), was
denn die dunkle Materie sei. Ich hätte Ihnen hierzu eine
schlichte Antwort.
Die Wissenschafter sprechen vom "Urknall", den es nie gab.
[Anmerkung der Mythen-Post: Beweise?!] Was war denn
vor dem Urknall? Die These des Urknalls ist ein barer Unsinn, aber
bei den Menschen muss ja wohl alles knallen. [Anmerkung der
Mythen-Post: Widerlegen?!]
Sie werfen jegliche Erkenntnisse in einen esoterischen Eintopf
[Anmerkung der Mythen-Post: Das stimmt überhaupt
nicht!], und ich muss Ihnen in Einem recht geben, dass sich
da extrem Unsinniges tummelt. Man denke nur etwa an die
"Glimmer-Uriella", die total neben den Schuhen steht.
Ich bin weit weg von dem, was gemeinhin als Esoterik verstanden wird.
[Anmerkung der Mythen-Post: Diesen Eindruck hatte man jedoch
bei der vorhergegangenen Mail nicht.]
Zu Jesus möchte ich Sie fragen, ob er denn wirklich vor 2003
Jahren in einer Krippe geboren wurde. Warum muss eine grenzenlos
intelligente Schöpfung einen Menschen (notabene via unbefleckter
Empfängnis!!! ) auf diesen winzigen Planeten Erde schicken, um
die Menschheit zu erlösen? [Anmerkung der Mythen-Post:
Gegenfrage - weshalb sollte dies nicht geschehen?]
Diese geniale Schöpfung hat doch ganz andere Mittel zur
Verfügung, beispielsweise Ändern der genetischen Anlagen,
um die Menschen zu verbessern. [Anmerkung der Mythen-Post: Mit
der Genetik allein ist es offenbar nicht getan! Es braucht den
Verstand und Verantwortungsbewusstsein!] Sehen Sie sich die
Gebete der katholischen Kirche an, diese sind so hohl, so ohne
Inhalt. [Anmerkung der Mythen-Post: An der Lehre liegt es
nicht, sondern an den Menschen!] Z.B. "Vater unser, der Du
bist im Himmel" - in welchem Himmel denn? Wo ist er?
[Anmerkung der Mythen-Post: Das hat mit der
Religionsgeschichte und dem Monotheismus zu tun. Das Vater Unser ist
ein Grosses Gebet - und wurde selbst von kritischen Denkern wie
Wilhelm Reich als solches verehrt, vgl. besonders sein Buch
"Christusmord".]
Die Menschen leiern das so vor sich hin, ohne dabei das Geringste
zu studieren. Eine Masse von Lämmern [Anmerkung der
Mythen-Post: Oder Wölfen?], aber keineswegs
unschuldigen.
Natürlich hat man die Aufgabe - insofern man dazu fähig ist
- gegen Unrecht etwas zu unternehmen. Aber man soll keineswegs daran
zerbrechen. [Anmerkung der Mythen-Post: Wieviele Märtyrer
sind daran zerbrochen?] Ich setze mich schon lange gegen viel
Unrecht ein, vermutlich habe ich auch mehr bewirkt als ich erkennen
kann; aber daran zu Grunde zu gehen ist nicht meine Aufgabe. Viel
eher, dass ich meine Grenzen erkennen kann, wo ich dann nichts mehr
tun kann.
Mit freundlichen Grüssen
XY
Aufforderung zum Löschen aller meiner Texteinträge in Ihrem Forum
Samstag, 20. Dezember 2003
Herr Beeler
Meine Zeit ist mir zu wertvoll um auf einer solchen Basis den Dialog
mit Ihnen weiterzuführen. [Anmerkung der Mythen-Post: Es
hat sich in der vergangenen Korrespondenz auch nicht mehr viel
Nützliches ergeben.]
Ihr Fanatismus und Ihre Sturheit macht Sie offensichtlich blind,
wie man vertrauliche, persönliche Korrespondenzen und
Informationen zu behandeln hat. [Anmerkung der Mythen-Post:
Die Informationen sind anonymisiert. Wo liegt das Problem?]
Indem Sie solchen Schriftverkehr ohne Einholung der Erlaubnis der
Absender (und gegen deren Willen!) einfach so in Ihrem Web-Auftritt
veröffentlichen [Anmerkung der Mythen-Post: Das Thema
wurde bereits in vorhergegangenen Mails besprochen.], handeln
Sie nicht nur unmoralisch und anstandslos, sondern Sie erweisen sich
selbst und allen anderen, die sich für eine bessere Luft
einsetzen, einen Bärendienst. [Anmerkung der Mythen-Post:
Inwiefern? Die Begründung fehlt.]
Wenn Ihr Handeln auf einem solch unsoliden Fundament
[Anmerkung der Mythen-Post: Nicht irgend etwas behaupten,
sondern bitte auch mit Fakten belegen.] aufgebaut ist, dann
wird ein Erfolg ausbleiben und alle Ihre Bemühungen werden auf
einen unfruchtbaren Boden fallen und nichts Positives bewirken.
[Anmerkung der Mythen-Post: Ja, wer sich halt nicht so
verhält, wie es manche Leute von einem erwarten, dem wird
postwendend mit "negativen Konsequenzen" gedroht. Ein alter Trick. Ob
Beelers Arbeit etwas Positives bewirkt, wird die Zukunft
zeigen.]
Ihr Verhalten manifestiert offensichtliche Konfrontation mit
allem und jedem. Darum schlittern Sie auch ins Chaos.
[Anmerkung der Mythen-Post: Die Alternative heisst Anpassung
und "nichts bewegen". Warum wird hier plötzlich das
Schreckgespenst "Chaos" ins Feld geführt? Noch ein paar E-Mails
früher hiess es, selbst bei einem Selbstmord ändere nur der
"Aggregatzustand"...
Es wird einfach irgend etwas behauptet, mit dem man "Eindruck" machen
will. Beeler interessieren klare Fakten und Argumentationen - nicht
leere Sprüche.
Und was versteht die Korrespondentin im obigen Zusammenhang unter
"Chaos"?]
Abschliessend fordere ich Sie ein allerletztes Mal auf, nun ALLE
meine Texte umgehend aus Ihrem Forum zu entfernen. [Anmerkung
der Mythen-Post: Damit macht man eigene
Denkfehler/Unzulänglichkeiten nicht ungeschehen.]
XY
Sonntag, 21. Dezember 2003
Liebe Frau XY
Ich bin auch nicht für Dialoge, die nichts bringen. Im Gegensatz
zu Ihnen aber - so bekomme ich den Eindruck - habe ich keine Angst,
aus möglichen Fehlern zu lernen und mich weiter zu entwickeln.
[Anmerkung der Mythen-Post: Ein zwar oft schmerzlicher
Prozess.]
Den Satz "Sie erweisen sich selbst und allen anderen, die sich
für eine bessere Luft einsetzen, einen Bärendienst"
hörte ich bereits im Jahre 1994 (Leserbrief im "Bote der
Urschweiz") von einem ehemaligen Direktor der Zementfabrik
Hürlimann in Brunnen, der sich damals über einen
mehrseitigen Bericht (zum Thema Luftverschmutzung) in der Mythen-Post
betroffen fühlte. Dem Kritiker ging es um reine Ablenkung. Meine
Argumentation wurde nicht widerlegt.
"Wenn Ihr Handeln auf einem solch unsoliden Fundament aufgebaut
ist, dann wird ein Erfolg ausbleiben und alle Ihre Bemühungen
werden auf einen unfruchtbaren Boden fallen und nichts Positives
bewirken." Sie schreiben in einer vorausgegangenen Mail, eine
Hölle gäbe es nicht, operieren aber (vermutlich unbewusst)
selber immer wieder gerne mit dem Angst-Argument. Mich interessieren
nicht leere Drohungen/Befürchtungen, sondern FAKTEN. Bitte
belegen Sie, wo mein Fundament angeblich unsolid ist, Fehler aufweist
etc. Wenn es solche gibt, kann ich daraus LERNEN! Sie können mir
keinen besseren Gefallen tun, als meine Arbeit kritisch zu
überprüfen und zu hinterfragen! (Alternative: Sie spenden 1
Mio.)
Von Hans A. Pestalozzi stammt der Spruch: "Kommunikation durch
Konfrontation". Sagen Sie, was Sie daran stört.
Es gibt schon genügend Angepasste bei den Printmedien (NZZ, TA,
Weltwoche, Beobachter, K-Tipp etc.) und im Fernsehen (SF DRS etc.).
Was bringt das?
Mir kommt es einzig und allein darauf an, ob das, was ich
schreibe/sage, stimmt und gesellschaftlich positiv ist. Ob es den
Leuten auch gefällt, ist völlig zweitrangig.
Ich bin es gewohnt, dass "die Leute nach ein paar Wochen mit Beeler
flüchten". Ist völlig in Ordnung und ich habe kein Problem
damit.
"Ja, die Frau XY hat gute Arbeit betr. dem Nachweis 'zv' geleistet.
Später habe ich nichts mehr von ihr gehört", kann ich (ev.)
sagen. (Auch in einem solchen Fall: Unsere Kommunikation war
positiv!)
Mit Paul Bossert habe ich im Moment ein ähnliches Problem, siehe
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_17_11_03/bossert_november_2003.htm
Er ist ein Unkonventioneller mit Humor.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Eine Mail zum Thema Tiernahrung
Freitag, 19. Dezember 2003
Sehr geehrte Damen und Herren
Habe gerade gelesen wie Sie Infos zu Tierversuchen herausgeben. Mein
allerherzlichstes Kompliment.
Im vergangene Jahr habe ich angefangen, eine Hunde- und Katzennahrung
zu vertreiben, die ohne Tierversuche und ohne Chemie hergestellt
wird.
Mit der Zeit bin ich darauf gestossen, wie Hunde- und
Katzenfutterhersteller schrecklichste Tierversuche mit Hunden und
Katzen machen. Im Internet kann man viel darüber lesen wenn die
Wörter "Tierversuch+Hundefutter" in der Suchmaschine eingegeben
werden. Die Tierärzte empfehlen also Hunde- und Katzennahrung,
für die schrecklichste Tierversuche gemacht werden. Der
Tierhalter geht zum Tierarzt und glaubt er hat einen Tierfreund vor
sich - und hat keine Ahnung über die grausamen Dinge, welche im
Hintergrund ablaufen.
Seit ich das weiss, bin ich aktiv und doppelt motiviert unterwegs mit
meinem Produkt. Es wäre gut, wenn die Medien das mal richtig
bekannt machen würden. [Anmerkung der Mythen-Post: Frau
Bertschinger hat das Mythen-Post Abo nicht einbezahlt, obwohl im
August/September das Heft dort gestreut wurde.]
Im Namen all der armen Katzen und Hunde, die in Labors
auseinandergeschnitten werden, damit die Hersteller herausfinden,
wieviel Chemie den verwöhnten Artgenossen eingeflösst
werden darf... [Anmerkung der Mythen-Post: Diese Aussage
müsste konkret belegt werden, damit sie Kraft hat.]
Liebe Grüsse
Silvia Bertschinger (E-Mail: loewin1@bluewin.ch)
Zug
[Anmerkung der Mythen-Post: Es ist zu hoffen, dass obige Mail nicht rein zu Werbezwecken an unsere Redaktion gesandt wurde. Und dass die besagte Hunde- und Katzennahrung ohne Tierversuche und ohne Chemie hergestellt wird - wer überprüft das? Wo kann der Konsument heute noch Gewissheit haben, dass er nicht verschaukelt wird?]
Freitag, 26. Dezember 2003
Sehr geehrte Frau Bertschinger
Ich behaupte heute, dass die meisten Tierärzte mit echtem
Tierschutz nicht viel am Hut haben, sonst würden sie
unzählige Tätigkeiten ihres Berufes (Kastrationen ohne
Narkose etc.) gar nicht ausüben. Überhaupt: Das ganze
System ist tief krank, siehe http://www.vgt.ch/pressespiegel/031219.gif
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Freitag, 26. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Beeler,
vielen Dank für Ihre Antwort. Ich freue mich, dass es immer mehr
Leute gibt, die bewusst alles ein bisschen hinterfragen.
Ich wünsche Ihnen wunderschöne Weihnachten und ein
erfolgreiches 2004!
Grüsse
Silvia Bertschinger (E-Mail: loewin1@bluewin.ch),
Zug
Weihnachts- und Neujahrsgrüsse
Mittwoch, 24. Dezember 2003
Hallo Urs
Ich hoffe, es geht Dir gesundheitlich gut, und ich hoffe auch, dass
Du auch (...) mittlerweile im Griff hast.
Uns geht es allen immer noch gut und wir fühlen uns wohl hier in
Neuseeland. Es ist Sommer und entsprechend ist es heute sonnig und
warm gewesen. So richtig Weihnachtsstimmung kommt dabei
natürlich nicht auf, aber es gibt Schlimmeres.
Ich hätte noch einige kleinere Dinge zu erzählen, aber dies
kommt später. Ich weiss auch nicht ob Du meine E-Mails
veröffentlichen würdest, was mir dann nicht so recht
wäre.
Jedenfalls wünsche ich Dir jetzt schon mal einen schönen
Weihnachtstag und viel Glück im Jahr 2004.
Herzliche Grüsse
Bert (E-Mail: igu@xtra.co.nz)
Mittwoch, 24. Dezember 2003
Hallo Bert
Danke für Deine E-Mail. Was vertraulich bleiben soll, geht nicht
ins Forum. Ich will niemanden "vergewaltigen".
Deine Weihnachts- und Neujahrswünsche erwidere ich, obwohl ich
vor allem (...) gebrauchen könnte. Aber ich will nicht
unhöflich sein, solange ich nicht Horst heisse.
Beste Grüsse
Urs
PS: Saturn - "Geiz ist geil!"
Tierhaltung
Datum unbekannt
Guten Tag,
ich finde die Aufklärung, die Sie auf Ihrer Seite betreiben sehr
gut und natürlich auch die Arbeit von Erwin Kessler.
Ich habe im Fach Deutsch ein (Übersichts-)Referat über die
Missstände in den verschiedensten Tierfabriken (von Huhn bis
Schwein usw.) gemacht und würde mich freuen, wenn Sie mir
weitere Informationen schicken könnten. Danke.
Florian Egger (E-Mail: egger@sbg.at)
Ihre Anfrage
Freitag, 26. Dezember 2003
Hallo Herr Egger
Infos zu Ihrer Anfrage erhalten Sie unter http://www.vgt.ch/
Sie finden dort das umfassendste Archiv zum Thema
Tierschutz-Missstände in der Schweiz.
Die Tierschutz-Verhinderungs-Mafia ist trotz Erwin Kessler weiter auf
dem Vormarsch, siehe http://www.vgt.ch/pressespiegel/031219.gif
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Eine konstruktive Nachricht aus Luxemburg
Mittwoch, 24. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Voncken
Vielen Dank für Ihre Nachricht, die mich sehr gefreut hat! Der
Einfachheit halber quote ich:
Sehr geehrter Herr Beeler
Oh, es hat lange gedauert, bis ich Ihnen antworte... aber besser
spät als nie.
Ist in Ordnung!
Militant - prinzipiell ja. Aber (es gibt ja
immer ein "aber": Die militante Art und Weise, die ich
persönlich gut finde, ist die "dokumentarische". Also z.B. Fotos
oder Filme, die schockieren (siehe z.B. Tierschutz), aber gepaart mit
einem nüchternen und sachlichen Ton. Das macht das Ganze sehr
professionell und seriös. Vielleicht geht es Ihnen auch manchmal
so, dass Sie eher einem sachlichen Vortrag zuhören wollen als
einem, der mit vielen subjektiven Äusserungen durchsetzt
ist.
Ihr Ansatz ist völlig richtig. Erwin Kessler macht es im
Tierschutz so. Das dürfte tatsächlich der bestmögliche
Weg sein.
"Meine klare Absicht ist es, der
internationalen Glas- und Steinwollemafia den Todesstoss zu
versetzen. Wie würden Sie das bewerkstelligen?"
Keine einfache Aufgabe... Vielleicht sollten Sie versuchen, sich mit
Leuten zusammenzuschliessen, die ähnliche Interessengebiete
haben. Wer könnte das sein? Als erstes mal die Opfer. Ich
würde mir so viele Fotos und Berichte von Opfern sammeln, wie
ich nur erhalten könnten. Dann würde ich ev. mit
Organisationen wie Greenpeace oder Oeko-Test Kontakt aufnehmen -
klingt ein bisschen komisch, die in einem Atemzug zu nennen. Aber
beide haben einen grossen Kreis an "Kunden", die an diesen Sachen
interessiert sind. [Anmerkung der Mythen-Post: Die Praxis
sieht leider anders aus!]
Ich würde versuchen, in gewissen Abständen einen Artikel
in deren Zeitschriften unterbringen zu können. Oder denen
einfach nur das Informationsmaterial geben (manchmal mögen die
es nicht, fremde Schreiber zu publizieren).
Ich weiss nicht, vielleicht haben Sie das ja schon gemacht und es hat
nicht gefruchtet...
Greenpeace Deutschland findet Glaswolle eine tolle Sache! (Fragen
Sie mal nach, ob und falls ja, wieviel Isover bezahlt.) Die Schweizer
Firma Flumroc (Steinwolle) trat schon als Sponsor des WWF Schweiz
auf.
Oeko-Test hat seinerzeit die "alten" KMFs kritisiert und mittlerweile
die Kritik praktisch eingestellt (>Anpassung geht über
alles!) Seit einiger Zeit werden sogar mit Steinwolle isolierte
Gebäude als "Oekohaus"-Musterbeispiele in Oeko-Test gebracht.
Kein Witz!! Wirtschaftliche Interessen haben Vorrang. Und viele Leser
haben nicht gerne, wenn "extreme [aber wahre] Ansichten"
veröffentlicht werden.
Oeko-Test schwimmt nicht direkt gegen den Strom bzw. will diesen
aufhalten, sondern versucht auf seine Art mitzuschwimmen und dabei zu
profitieren. Aus demselben Grund habe ich auch Mühe mit K-Tipp,
Saldo etc. Motto all dieser (angepassten)
Konsumentenschutz-Zeitschriften: die wirklich heissen Themen ja
nicht anrühren!!! (>Es könnte finanzielle Einbussen
bedeuten)
Ihr Vorschlag, Artikel in anderen Zeitungen/Zeitschriften zu
publizieren, wäre gut. NUR: Es ist heutzutage extrem schwierig,
dass kritische Beiträge auch übernommen werden. Vor gut
einem Jahr hat lediglich der Puls-Tipp in der Schweiz etwas sanft
Kritisches zum Thema KMFs verfasst. Von den übrigen Medien
(inkl. Schweizer Fernsehen) wird das Thema totgeschwiegen. Alles auf
der Mythen-Post Homepage nachzulesen!
"In den USA gibt es das FIN (FIBERGLASS
INFORMATION NETWORK). Was halten Sie von dieser Homepage
http://www.sustainableenterprises.com/fin/"
Finde ich gut (Schreibstil und Übersichtlichkeit). Was unbedingt
fehlt, sind Fotos, um die Leute dazu zu bringen, diese Texte auch zu
lesen. Es ist wichtig, den Leuten zu zeigen, welch schlimme
Krankheiten diese "Wollen" auslösen können!
Da gehe ich mit Ihnen einig.
Schöne Grüsse zurück und
schöne und besinnliche Feiertage!
Guy Voncken (E-Mail: guy.voncken@waagner-biro.com)
Dudelange / Luxemburg
PS: Gestern habe ich die Isolierung für mein Dach bestellt.
Natürlich Holzfaser
Gratulation! Gutex? Steico? Bin gespannt auf Ihre praktischen
Erfahrungen.
Auch Ihnen schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr!
Herzliche Grüsse aus Schwyz
Urs Beeler
Information
Samstag, 27. Dezember 2003
http://vegi-tierfutterversand.vegetarismus.ch/
Informativer Web-Auftritt einer sehr couragierten Frau. Silvia Laver
klärt seit Jahren bezüglich Tiermissbrauch auf. Weltweit
geschieht tagtäglich massivstes Unrecht an wehrlosen Tieren.
B. Clarissa Macho (E-Mail: auf Wunsch der Absenderin am 14.12.04
entfernt)
Steinwolle/Glaswolle
Sonntag, 28. Dezember 2003
Hallo,
ich habe Ihren Bericht gelesen und muß Ihnen zustimmen. Welche
Möglichkeiten habe ich, um mein Haus korrekt zu dämmen. Ich
benötige für die Außenfassade und für das Dach
Materialien zum Dämmen.
Welche Produkte gibt es Ihrer Meinung nach, die dafür angemessen
sind?
Erbitte um Rückantwort.
Mit freundlichen Grüssen
Peter Harder (E-Mail: harder.peter@onlinehome.de)
Dienstag, 6. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Harder
Die Aussenfassade nicht dämmen > lesen Sie die betr. Artikel
von Dipl.-Ing. Paul Bossert zu diesem Thema auf der Mythen-Post
Homepage.
Im Dachbereich: Holzfaserdämmplatten (z.B. Gutex, Steico) oder
Zellulose (Isofloc, Thermofloc, Isodan etc.).
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Direkt mit obigen Firmen Kontakt aufnehmen und Gruss ausrichten.
Aromen, Düfte, ätherische Öle
Sonntag, 28. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Beeler,
vor ca. einem Jahr habe ich Sie kontaktiert, um Informationen
über Gentechnik zwecks eines Schulprojektes zu erhalten und Sie
haben mir auch sehr weitergeholfen. Seitdem schicken Sie mir
regelmäßig die neuen Informationen zur Arbeit der
Mythen-Post. So oft ich kann (ich bin 20 und zur Zeit im
Abiturstress), verfolge ich Ihre sehr bewundernswerte Arbeit und
finde es sehr schätzenswert, dass Sie sich für Umweltschutz
und bessere Lebensqualität einsetzen (koste es was es wolle).
Ihre Diskussionen und Argumentationen im Forum Ihrer Homepage haben
Hand und Fuß und lassen sich mit großem Interesse lesen,
obwohl ich zugeben muss, dass ich wenig Ahnung von
allergieauslösenden Baustoffen und Dämmmaterialien wie
Glaswolle habe. Aber ich lese mich in dieses Thema von Zeit zu Zeit
ein. Ich denke, ich bin einer der jüngeren Menschen, die Ihre
Arbeit verfolgen. Deshalb schreibe ich Ihnen hier noch einmal, denn
in dieser E-Mail soll nicht nur Bestätigendes geschrieben
werden.
Heute habe ich von Ihnen eine E-Mail über eine Diskussion mit
dem Thema "Duftstoff, Aromen und ätherischen Ölen"
erhalten.
Ich selber bin der Meinung, dass unsere Luft überfüllt ist
mit Duftstoffen und ähnlichem. In einem Einkaufszentrum kommt
man an Parfümläden nicht vorbei, ohne den beissenden Geruch
von tausend verschiedenen künstlichen Stoffen zu riechen. Selbst
in ausgewählten Teeläden gibt es ätherische Öle,
die mehr oder weniger künstliche Bestandteile enthalten.
Jedoch trage auch ich Parfüm und Deo. Ich achte zwar darauf, es
in Maßen zu benutzen, um meine Mitmenschen nicht "einzunebeln",
aber ich trage es gerne.
Und ich bin ebenfalls von ätherischen Ölen in Duftlampen
angetan. Sehr selten befinde ich mich in meinem Zimmer und mache die
Duftlampe mit beruhigendem Lavendelöl an, um mich bei diesem
Duft in ein Buch zu vertiefen.... Sicher; ich kann mich auch ohne
Duftöl entspannen und ein Buch lesen, allerdings genieße
ich diesen Luxus des Luftaromas sehr gerne.
Warum sollen Menschen sich das Leben nicht wenigstens ab und zu
verschönern, indem Sie einen Duft auftragen oder ein
ätherisches Öl genießen? [Anmerkung der
Mythen-Post: Ist das wirklicher Genuss?]
Viele von ihnen befreien die Nase bei Erkältungen und
verschaffen den Nasennebenhöhlen einmal Entspannung.
[Anmerkung der Mythen-Post: Zumindest verspricht dies die
Werbung...]
Düfte machen das Leben manchmal einfach schöner, wobei
ich mir der Luftverschmutzung dabei bewusst bin. Vielleicht ist der
Gebrauch von Düften einfach ein Laster der Menschen, um anderen
unangenehmen Düften natürlicher Art aus dem Weg zu gehen
und es wäre vielleicht ein Leichtes, sich von künstlichen
Düften zu entsagen, aber es verschönert für eine
gewisse Zeit den Tag, und jeder einzelne sollte doch seine Vorlieben
ausleben können. [Anmerkung der Mythen-Post: Solange es
andere nicht tangiert und gesundheitlich schadet.]
Sicher werden Sie mit der Menge der Masse argumentieren, denn
wenn Millionen von Menschen Düfte benutzen, hat dies eine
gewaltige Auswirkung auf die Luft. [Anmerkung der Mythen-Post:
STIMMT GENAU!]
Ich bin mir sicher, dass Sie - wenn Sie mir antworten -
unwiderlegbare Argumente vorzuweisen haben und ich bin auf Kritik
eingestellt und kann sie auch aufnehmen, allerdings möchte ich
meine Gedanken und meine Meinung nicht hinter dem Berg halten, denn
es ist wichtig, seine Vorstellungen mitzuteilen und zu vertreten.
[Anmerkung der Mythen-Post: Stimmt. Kommunikation durch
Konfrontation.]
Mit freundlichem Gruß und gespannt auf die Antwort
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Dienstag, 6. Januar 2004
Sehr geehrte Frau Bangel
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
"Ich bin mir sicher, dass Sie - wenn Sie mir antworten -
unwiderlegbare Argumente vorzuweisen haben und ich bin auf Kritik
eingestellt und kann sie auch aufnehmen, allerdings möchte ich
meine Gedanken und meine Meinung nicht hinter dem Berg halten, denn
es ist wichtig seine Vorstellungen mitzuteilen und zu vertreten."
Ich danke Ihnen für Ihre Ehrlichkeit und Offenheit.
Tatsächlich könnte ich "losschlagen". Aber ich tue es
für heute einmal nicht. Denn Sie haben sich über das Thema
selber Gedanken gemacht - und das finde ich sehr gut!
Sie schreiben: "Ich selber bin der Meinung, dass unsere Luft
überfüllt ist mit Duftstoffen und ähnlichem."
GENAUSO IST ES. Deshalb heisst die Konsequenz: AUSSTIEG! Ziel:
(Möglichst) SAUBERE LUFT!
Es ist bedenklich, wie heutzutage Menschen (relativ) saubere Nordsee-
oder Bergluft nicht mehr zu schätzen wissen, aber umso mehr auf
von der Industrie künstlich hergestellte Duft-Produkte (bzw.
Duft-Drogen) fliegen = sich an der Nase herumführen lassen!
Zeichen der Entfremdung.
Meine Devise ist einfach: Zu
Luft,
Wasser,
Boden,
der
Natur und den
Tieren
etc. Sorge halten!
Es gibt unzählige Leute, die in ihrer Jugend geraucht haben
wie die Schlote - bis sie plötzlich selber gemerkt haben, dass
sie eigentlich völlig auf dem Holzweg sind. Später sagen
sie dann, sie seien "besonders stolz darauf, mit dem Rauchen
aufgehört und wenigstens in diesem Punkt Willensstärke
gezeigt zu haben". Für diese Menschen wäre es heute
undenkbar, zu rauchen; sie machten einen Bewusssteins- und
Erfahrungsprozess durch.
Vielleicht wird das Ihnen mit ätherischen Ölen etc. auch so
gehen - und Sie werden plötzlich den WERT sauberer Luft
erfahren, an einem schönen See oder auf einem Berg tief
durchatmen und sich sagen:
"Jetzt ist mir wohl!"
Und vielleicht werden Sie von diesem
"Punkt der Reinheit" an die Welt der künstlichen Düfte
plötzlich nicht mehr mögen.
Eine lustige Geschichte hat mir Robert Marty aus Brunnen
erzählt. Früher habe es in Brunnen einen Lehrer gegeben,
der Schüler, die rauchten, mit folgender Massnahme "bekehrt"
hätte. Sie mussten an einem Mittwochnachmittag in der Schule
antreten und Brissago rauchen, bis ihnen schlecht wurde... Die
Jugendlichen seien nachher "geheilt" gewesen. Heute dürfte eine
solche Therapie kaum mehr durchgeführt werden, obwohl sie
erfolgreich war.
Doch zurück zum Thema Düfte: Sie sind heutzutage billig
herzustellen und dienen dem Kundenfang. Solche Düfte sind "nicht
ehrlich". Es ist z.B. technisch möglich, einen Duft
herzustellen, auf den Männer total abfliegen. Wenn eine Frau ein
solches Parfüm aufträgt, wird der spätere "Erfolg"
nicht ausbleiben. Nur: "Es" passt nicht - und Ernüchterung wird
sich einstellen.
Bei den Tieren spielt der Duft bei der Partnerwahl eine enorme Rolle.
Beim Menschen (der biologisch gesehen nichts anderes als ein
Säugetier ist) ist es genauso. Deshalb bin ich dagegen, dass
dieses Naturgesetz künstlich ausser Kraft gesetzt bzw. verzerrt
wird.
Im übrigen ist der natürliche Duft einer Frau für den
Mann am anziehendsten - und umgekehrt (vorausgesetzt, sie passen
zusammen!). Es wurde sogar wissenschaftlich belegt, dass die
natürlichen Körper-Duftstoffe am meisten "anturnen". Aber
statt dies als Erkenntnis "Hört wieder auf Eure natürlichen
Instinkte und vor allem Eure Nase" auszulegen, begann man
künstlich mit der Herstellung von Pheromonen und deren
Vermarktung. (Motto: Geld hat Vorrang!)
Die Nase hat eine hervorragende Funktion in der Möglichkeit der
Beurteilung von anderen Leuten. "Ich mag den nicht riechen", kann man
wörtlich nehmen.
Diese Fähigkeit ist jedoch bei einem Grossteil der heutigen
Männer/Frauen zugeschüttet bzw. verkümmert.
Künstlicher Duftgestank wird als "normal" empfunden.
Ich behaupte, dass sauberes, klares Denken an
saubere
Luft,
eine intakte
Umgebung
etc.
geknüpft ist. Da verträgt es keine Schadstoffe (z.B. auch
Amalgam etc. nicht).
Bier z.B. wirkt entspannend, doch diese wohltuende Wirkung
"rächt" sich, indem noch am anderen Tag das
Reaktionsvermögen deutlich schlechter ist.
Parfüms, ätherische Öle etc. werden von KonsumentInnen
nach längerem Gebrauch gar nicht mehr richtig wahrgenommen. In
der Folge werden die Dosen erhöht, um den gewünschten
Effekt zu erzielen. Das Geruchsempfinden nimmt weiter ab. Die
Betroffenen bestreiten das, aber es ist so. Anders wären die
extremen Duftfahnen von exzessiven Parfümträgerinnen und
Rasierwasserträgern gar nicht möglich.
Mit dem Geruchsverlust ist auch ein Sensibilitäts bzw.
Wahrnehmungsverlust verbunden.
Zur heutigen Duftüberflutung kann ich nur sagen: "Denn sie
wissen nicht, was sie tun."
Sie schreiben: "...jeder einzelne sollte doch seine Vorlieben
ausleben können." Wenn's den anderen nicht tangiert und
keine gesundheitlich negativen Auswirkungen hat, i.O. Nur ist dies
bei Duftlämpchen, ätherischen Ölen, parfümieren
Waschmitteln, Weichspülern etc. eben gerade NICHT der Fall! Und
das Problem ist, dass die entsprechenden Auswirkungen heutzutage
entweder gar (noch) nicht erkannt oder einfach ignoriert werden.
Duftstoffallergien, MCS etc. haben in den vergangenen Jahren stark
zugenommen. Ebenso Symptome wie Kopfweh (Sick Buidling Syndrom) etc.
DAS SIND KLASSISCHE FRÜHWARNZEICHEN!
Heute jedoch gilt: Profit um jeden Preis, egal, wenn die Leute daran
auch krank werden!
Drogen (legal oder illegal) sind nie Zeichen einer gesunden
Gesellschaft.
Von Cicero, Marcus Tullius, röm. Redner und Staatsmann (106-43
v. Chr.) stammt der Spruch: "Die Frau riecht am besten, die nach gar
nichts riecht." (Ad Atticum) Dieser Meinung schliesse ich mich an.
(Gilt natürlich auch für den Mann!)
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Haben Sie dieses Streitgespräch auch gelesen, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_17_11_03/bossert_november_2003.htm
Dienstag, 6. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Danke für die Antwort! Ich wünsche Ihnen ein frohes neues
Jahr und weiterhin viel und vor allem noch mehr Erfolg mit Ihrer
Arbeit. Sie haben natürlich mit allem, was Sie schreiben recht
und ich stimme Ihnen auch zu. Dennoch werde ich mir den Luxus von
Parfüm leider(!) nicht abgewöhnen. [Anmerkung der
Mythen-Post: Junge Frau, junge Frau...!] Und natürlich
genieße ich schon jetzt die Qualität reiner Luft
[Anmerkung der Mythen-Post: Zuhause?], da ich schon
seit Jahren mit meiner Familie nach Frankreich fahre, um dort zu
campen und Kanu zu fahren. Diese Urlaube ziehe ich anderen Urlauben
in touristenüberfüllten Feriengegenden (Mallorca etc.)
immer vor!
Allerdings möchte ich Ihnen von einer sehr komischen und in
diesem Zusammenhang auch etwas unheimlichen Geschichte berichten:
Unter meinem Regal im Zimmer stand bis vor ein paar Tagen meine
Duftlampe. Die Schale, in die das Wasser und das Öl kommt, ist
aus Glas. In meinem Regal steht mein Parfüm. Nachdem ich mir die
Hände eingecremt hatte (sogar mit parfümfreier
Handcreme) [Anmerkung der Mythen-Post: Die Haut regeneriert
sich selber - ohne Cremen und Salben.], nahm ich mein
Parfüm und es rutschte mir aus der Hand. Sie wissen sicher
schon, wo es hingefallen ist: Es fiel auf die Glasschale der
Duftlampe - und diese zersprang in Scherben.
Es ist tatsächlich passiert. Ich denke mir das nicht aus, um
Ihnen ein Zeichen vorzugaukeln oder ähnliches. Dafür
hätte ich ja keinen Grund. Aber vielleicht sollte ich dieses
Geschehen als Zeichen nehmen und mir keine neue Duftlampe kaufen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Sehr richtig!]
Mein Parfümflakon ist nicht zerbrochen... Aber vielleicht
passiert das ja auch noch. Ich werde mir jetzt das
Streitgespräch, auf welches Sie mich hingewiesen haben,
durchlesen und verbleibe mit herzlichen Grüßen
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
P.S.: Ich bin Schülerin einer
UNESCO-Projektschule und in diesem Zusammenhang entsteht gerade eine
Website zum Thema "Baltic-Sea-Project". Unsere Projektarbeit befasst
sich mit dem gesamten Ostseeraum, seinen Problemen für Fische,
Wasser und Strand. Das Baltic-Sea-Project wurde geschaffen, um die
Menschen auf die Umweltprobleme im Ostseeraum aufmerksam zu machen
und um Lösungen zu finden. Unsere Homepage ist ein kleiner
Beitrag zu diesem Projekt und ist bald freigeschaltet (...).
Noch eine Frage: Sind alle Themen der Mythen-Post durch Suchmaschinen
zu finden? Denn ich bin mir sicher, dass Ihre Arbeit viele
Informationen für Schülerreferate enthält. Es ist
heutzutage nämlich immer schwerer, gute und richtige
Informationen zu finden.
Dienstag, 6. Januar 2004
Sehr geehrte Frau Bangel
Ich wünsche Ihnen ebenfalls ein gutes neues Jahr. Ja, Erfolg
kann ich gebrauchen. Vor allem in einer Gesellschaft, in der Geld das
A und O ist.
Dass viele Frauen an ihrem Parfüm hängen, ist mir bekannt.
Freuen wir uns umso mehr an der zerstörten Duftlampe - diese
Scherben sind kein Verlust, sondern ein Gewinn!!
Frankreich finde ich ebenfalls sehr schön, um dort Ferien zu
machen. Passen Sie aber mit dem Kanu auf!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Mit der Bemerkung, dass es heutzutage
schwierig ist, wichtige und nützliche Informationen zu finden,
haben Sie sehr recht.
Die Mythen-Post Homepage weist aktuell zwischen 70'000-80'000 Hits
pro Monat auf. Meist wird dabei via google.ch, google.de, google.at
und search.ch gesucht.
Dienstag, 6. Januar 2004
Nur noch kurz: Habe das Streitgespräch mit
Bossert gelesen. Sie haben ja einen wunderbaren Humor. Bossert wird,
wenn er nicht mehr weiterkommt, sofort aggressiv. Daran merkt man,
dass er nicht mehr weiter weiß. Für mich haben Sie das
Streitgespräch gewonnen, auch wenn Bossert leider nicht zu
überzeugen ist, dass er sich entscheiden muss.
Einen schönen Abend noch!
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Dienstag, 6. Januar 2004
Sehr geehrte Frau Bangel
Vielen Dank für die Nachricht und das Kompliment! Ja, diese
Gesellschaft lässt sich nur als Komödiant
überleben...
Obwohl ich mich viel mit ernsten Themen auseinandersetzen muss
(jemand muss diesen Job ja machen), ist meine Lieblingssparte
eigentlich der Humor.
Als psychischen Ausgleich sehe ich mir gerne Sendungen wie
"Bewitched" (Deutsch: "Verliebt in eine Hexe" mit Elisabeth
Montgomery in der Hauptrolle), "Mr. Ed" (das sprechende Pferd),
"Seinfeld" und "Frasier" an. Mir gefällt auch Harald Schmidts
Humor (wobei der qualitativ stark variiert).
Schmidt hat z.T. wirklich hervorragende Unterhaltung geboten, z.B.
Geschichtsunterricht mit den Playmobil-Figuren, Analyse des
politischen Weltgeschehens etc. - Humor und Unterhaltung auf
höchstem Niveau!
Schmidt ist jedoch leider auch zu totalen Witz-Fehlgriffen,
humorlosen Geschmacklosigkeiten etc. imstande (vgl. v.a. frühere
Episoden zusammen mit seinem Kollegen Feuerstein). Comedy-Müll
würde ich als Regisseur oder Produzent nicht durchlassen. Wobei
es aber vermutlich die Tiefen braucht, damit man die Höhen
erkennt. Und alles ist auch immer eine Frage der Entwicklung und
Erfahrung.
Noch zu Bossert: Bei ihm ist schade, dass er aus seinen praktischen
Erkenntnissen nicht die nötigen Konsequenzen zieht. Das
Streitgespräch ist ein "harter Fight". Von dem ich profitiert
habe, weil Bossert meine Schwächen aufzudecken versuchte,
ähnlich einem erfahrenen Boxer. Fürs Boxen schwärme
ich übrigens nicht, aber von Mohammed Ali kann man lernen.
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Weihnachts- und Neujahrsgrüsse
Montag, 29. Dezember 2003
Hallo Urs
Danke für Dein E-Mail.
Ich bedaure, dass Du immer noch finanzielle Probleme hast, glaube
aber nicht, dass es gerechtfertigt ist, meinen Vater, der noch nie
eine besonders gute persönliche Beziehung zu Dir hatte, deshalb
als geizig zu bezeichnen, weil er nicht bereit ist, Dir mal eben xy
Mio CHF zu schenken, bzw. (...) zu investieren.
Du hast Dich bewusst selbst in diese Misere hineingesteuert, indem Du
die Mieter rausgeschmissen hast [Anmerkung der Mythen-Post:
Sie sind selber gegangen. Zum Glück!] aus Gründen,
weil Du Dich nicht an deren "schlechte Gewohnheiten" anpassen
wolltest [Anmerkung der Mythen-Post: Weil es auch keinen Sinn
machen würde, sich an "schlechten Gewohnheiten"
anzupassen!] und dennoch in dem für Dich viel zu grossen
und zu teuren Haus wohnen bleiben wolltest. [Anmerkung der
Mythen-Post: Ein rationales Argument.] Ich bin nicht davon
überzeugt, dass es eine überwältigende
Überwindung gebraucht hätte, sich an ein paar Mieter im
Haus "anzupassen" [Anmerkung der Mythen-Post: Hier "checkt" es
Bert nicht.], zumal offensichtlich Deine finanzielle Existenz
davon abhängig gewesen wäre. [Anmerkung der
Mythen-Post: Die Logik, die dahinter steckt. Wenn's finanziell eng
wird, gibt's nur einen Ausweg - Anpassung. Ohne sich die bösen
Folgen davon zu vergegenwärtigen!]
Anyway - Happy New Year - Es Guets Nüüüüs -
Ein Gutes Neues Jahr!
Viele Grüsse
Bert (E-Mail: igu@xtra.co.nz)
PS: Mars ist rot!
Eine heftige Debatte zwischen langjährigen Freunden
Sonntag, 4. Januar 2004/
Dienstag, 6. Januar 2004
Urs Beeler: Standard
Bert Engelbrecht:
Grün
Urs Beeler: Rot
Hallo Urs
Danke für Dein E-Mail. Der Einfachheit halber schreibe ich meine
Kommentare zu Deinem E-Mail in Deinen Text in Farbe,
ähnlich wie Du dies jeweils im Mythen-Post-Forum tust.
Gruss Bert
Hallo Bert
Es geht hier nicht so sehr um Deinen Vater, sondern um Dich!
Warum erwähnst Du dann
meinen Vater? Wie Du ja weisst, habe ich keine xy Mio
CHF.
Und was ist mit Deinen
Beteiligungen? Wenn Du wolltest, könntest Du es über das
Geschäft machen. Schliesslich bist Du "Vice-Precident".
Wie ich Deiner Mail entnehme, hast Du im
Grunde nichts kapiert. [Anmerkung der Mythen-Post: Beeler
formuliert es hier sehr hart. Er meint unter "kapieren", dass es ihm
um UNABHÄNGIGEN und FREIHEIT geht und dies Bert Engelbrecht -
nach über 20 Jahren Freundschaft - nicht "klar"
sei.] Wie konnte man
meinem E-Mail auf Grund Deines vorangegangenen E-Mails entnehmen,
dass ich nichts kapiert hätte?
Wenn Du nachliest und
nachdenkst, kommst Du ev. darauf!
Das ist bedenklich für jemand, der mich
seit über 20 Jahren kennt. Und von dem ich dachte, er sei mein
Freund. Doch wie heisst der bekannte Spruch: Erst in Geldfragen lernt
man die Menschen richtig kennen.
Genau! Wahrscheinlich
hättest Du gerne, dass ich meinen Besitz verkaufen würde
und in eine Sozialwohnung einziehen würde, damit ich Dir das
Geld überweisen könnte und Du in Deiner "Festung" wohnen
bleiben könntest.
Habe ich das je verlangt? Du
unterstellst mir Dinge und entlarvst dabei Dein eigenes
Denken. Besser späte Erkenntnis als gar
keine! Für Dich wäre es undenkbar, xy Mio. oder einen
x-beliebigen Betrag irgendwo zu "parkieren". So wie für Vater
Engelbrecht, so scheint auch für Dich mittlerweile Geld eine
lebensbestimmende Funktion bekommen zu haben. Fragt Euch einmal: Was
wärt Ihr ohne Geld? Ohne
Geld wäre ich von der Sozialhilfe abhängig und hätte
einen niedrigen Lebensstandard. Das wäre für mich kein
Grund für Selbstmordgedanken oder ein Grund, andere für
meine
Situation verantwortlich
machen zu wollen. [Anmerkung der
Mythen-Post: Eine kluge Antwort von Bert Engelbrecht. In der Praxis
ist es jedoch heutzutage so, dass nicht gilt: "Geld und Glück
dem Ehrlichen und Tüchtigen", sondern "Geld und Erfolg dem
Skrupellosen und Angepassten". Und deshalb kann man nicht dem
Einzelindividuum allein die Schuld für ein allfälliges
finanzielles Scheitern geben, sondern eben auch "anderen", sprich der
Gesellschaft!] Du
weichst hier aus. Du würdest vorliegend nicht helfen, selbst
wenn Du PROBLEMLOS könntest. DARUM geht es. Nach 8 Jahren hast
Du - ohne es vermutlich selber zu merken, weil es langsam vor sich
ging - ähnliche Züge wie Dein Vater entwickelt. Wenn Du
meinst, das sei "richtig" - es ist Dein Leben! Aber mit einem
Horst-Bert Engelbrecht habe ich nichts am Hut!
Geld ohne Gesundheit, Zufriedenheit, eine
geistige Unabhängigkeit, Freiheit und Lebensqualität (eine
intakte Umgebung!) ist praktisch nutzlos. Die meisten Menschen sind
sich dessen nicht bewusst.
Geld stellt einen tauschbaren
Gegenwert zu Leistung dar, und um Geld zu erhalten, muss man
normalerweise Leistung erbringen, die von anderen benötigt wird.
Deine Theorie stimmt natürlich, aber auf der anderen Seite ist
es heute kaum noch möglich, in unserer überbevölkerten
Zivilisation dauerhaft Gesundheit, Zufriedenheit,
Unabhängigkeit, Freiheit und Lebensqualität in einer
intakten Umgebung ohne Leistung/Geld zu erreichen und schon gar
nicht, wenn man so verwöhnt und anspruchsvoll ist wie
Du.
[Anmerkung der Mythen-Post: Die
Engelbrechtsche Geld-/Leistung-Theorie stimmt am Anfang, aber sie
steht nicht fest für alle Zeit!]
Tja, der Kontakt zu Deinem
Vater scheint wirklich abgefärbt haben. "Faust im Sack" und
"Leistung" erbringen. Dabei handelt es sich um eine "erzwungene
Leistung" - als Preis für den Frust gibt's Geld. Ein hoher
Preis!
Das Thema "Leistung" und "Geld" habe ich bereits vor 15 Jahren
abgehandelt. Wer will, kann es nachlesen.
Es wäre gut, mehr Leute wären verwöhnt und
anspruchsvoll. Dann würde die Welt besser aussehen und die
Menschen wären glücklicher. Dann gäbe es z.B. auch
weniger NEID auf Personen, die unabhängig und frei leben
wollen.
In den vergangenen 8 Jahren scheint eine immer
grösser werdende geistige Kluft zwischen uns entstanden zu sein.
Ich glaube, Du bist in dieser
Zeit noch extremer, kompromissloser und verbittert geworden,
während dem ich mich nicht besonders verändert
habe.
Ich bin erfahrener und
geradliniger geworden. In der Art der vergangenen 5 Jahre möchte
ich mich auch weiter entwickeln. Mit "verbittert" hat dies nichts zu
tun. [Anmerkung der Mythen-Post:
sondern mit Freiheit und
Unabhängigkeit!]
Ich weiss, was ich will und was nicht.
Vermutlich würdest Du Dich heute mit Markus Waldvogel und Herr
Fritschi von der SKB besser verstehen als mit mir.
Who
knows?
Ihr könntet z.B.
über Euer Lieblingsthema - Geld -
reden... Ist recht so. Im Laufe der Zeit
verändern sich eben auch die Menschen. Und viele Ehen gehen
auseinander. Du warst jahrelang ein treuer, verlässlicher
Freund, den ich sehr schätzte. Müsstest Du Dich aber heute
zwischen einem Koffer mit 2 Mio. Schweizer Franken und mir
entscheiden, würdest Du Dich - "der neue Bert" - seien wir
offen, höchstwahrscheinlich für den Koffer entscheiden.
Wenn ich 2 Mio CHF geschenkt
bekäme, wäre ich bereit, Dein Haus zu kaufen, und Du
könntest dort wohnen bleiben.
Das wäre durchaus
möglich. Aber gleichzeitig würdest Du auch noch versuchen,
möglichst viel Profit mit (anderen) Mieteinnahmen
herauszuschlagen! Stimmt's oder habe ich recht?
[Anmerkung der Mythen-Post: Und mit
Beelers Unabhängigkeit und Freiheit wäre es
vorbei!]
"An ihren Taten müsst ihr sie erkennen!" Damit ist bildlich
alles gesagt, was gesagt werden muss. Und eine weitere Korrespondenz
erübrigt sich. Du
scheinst inzwischen so sehr von Dir selbst eingenommen und
überzeugt zu sein, dass Du keinerlei Kritik mehr verträgst
und nur noch Deine Meinung gelten lässt. Wenn es nach Dir ginge,
müssten sich alle Leute an Dich anpassen.
Wenn es sich um positive, gut
gemeinte Kritik handelt, die einen weiter bringt, bin ich durchaus
"lernfähig". "Geld" ist für mich jedoch kein Mittel der
Überzeugung! [Anmerkung der
Mythen-Post: Vor allem dann nicht, wenn es zum Zwecke der
Machtausübung eingesetzt wird!]
Wenn ein anderer bessere
Argumente als ich vorbringt, kann ich vom ihm lernen. Falls ich
bessere Argumente habe, ist es umgekehrt.
Du kannst mich ruhig als "von sich selbst eingenommen" und
"überzeugt" kritisieren. Mich interessiert, ob das, was ich
sage, stimmt. Wenn ich Fehler mache, korrigiere ich diese.
Falls es so wäre, wie Du schreibst, dass ich "nur meine Meinung
gelten liesse", dann wären im Forum gar keine anderen Meinungen
zu lesen als meine. Ist in der Praxis aber nicht so!
"Wenn es nach Dir ginge, müssten sich alle Leute an Dich
anpassen." Hier stellt sich die Frage: Was wäre daran falsch?
Würde es gesellschaftlich mehr nützen oder schaden?
Wichtig ist, selber bestmöglich denken zu lernen, seine Energie
zum Positiven einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen!
"Denken und tun, tun und denken, das ist die Summe aller Weisheit."
(Goethe)
Gruss
Urs
PS: Eine riesige Plakat-Kampagne in ganz
Deutschland. Darauf ein Bild mit Vater Engelbrecht und jeweils
verschiedenen Inhalten/Sprüchen: "Faust im Sack!" - "Passen Sie
sich an!!" - "Der Aufschwung kommt!" - "Wachstum ist das halbe
Leben!" - Zusammen mit Roger Schawinski erfolgreich strahlend: "Nur
der Zaster zählt!" - Neben einem Bettler unter einer
Brücke: "Selber schuld...!!"
Goethes Faust neu überarbeitet. Szene im Studierzimmer. Faust:
"Was ist es, was die Welt im Innersten zusammenhält?"
Engelbrechtscher Chor im Hintergrund: "GELD und ANPASSUNG...!!!"
Was sollte so eine
Plakat-Kampagne bringen? Ich käme nie auf so einen
Gedanken.
[Anmerkung der Mythen-Post: Beeler springt hier mit seinem über Jahre besten und treusten Freund Bert Engelbrecht ziemlich unzimperlich um und verschont ihn nicht, getreu dem Motto: "Kommunikation durch Konfrontation" (Hans A. Pestalozzi). Wobei: Keine Angst - Bert Engelbrecht hat durch jahrelangen Kontakt mit seinem knallharten Manager-Vater "Nerven wie Drahtseile" entwickelt und sich als zähe norddeutsche Natur an orkanähnliche Sturmböen gewöhnt.]
Ein gutes Neues Jahr!
Dienstag, 6. Januar 2004
Lieber Christian (E-Mail: info@mcs-liga.ch)
Danke für die guten Wünsche! Dir ebenfalls von Herzen eine
gutes Neues Jahr, viel Kraft und Durchhaltevermögen!
Mit besten Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
Die besten Wünsche für 2004
Dienstag, 6. Januar 2004
Lieber Matthias Bumann
Auch Ihnen die besten Wünsche für 2004! Und vielen Dank
für Ihre wertvolle Arbeit. Speziell auch für das
Aufschalten meiner Isolationsbeiträge auf Ihrer Homepage.
Herzliche Grüsse aus Schwyz
Urs Beeler (E-Mail: info@dimagb.de)
Ein älteres Fertighaus kaufen?
Dienstag, 6. Januar 2004
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin über das Internet auf Sie aufmerksam geworden. Auch wenn
sich meine Frage nicht direkt mit einem Bauvorhaben befasst, so hoffe
ich doch, dass Sie mir weiterhelfen können.
Ich stehe vor der Entscheidung, ein Fertighaus der Firma "Kampa" mit
dem Baujahr 1987 zu kaufen. Bisher bin ich vor dem Kauf dieses Hauses
zurückgeschreckt, da ich im Internet, insbesondere auf Ihrer
Seite, zahlreiche negative Berichte über die in
Fertighäusern verwendeten Dämmstoffe und die damit
verbundenen gesundheitlichen Risiken gelesen habe. Des weiteren
befürchte ich, dass die zahlreich verwendeten Spanplatten
möglicherweise stärker mit Formaldehyd belastet sind als
man sich dies in einem Wohnhaus wünscht. Sicherlich galten 1987
andere bzw. geringere Grenzwerte als dies heute der Fall ist.
Was können Sie mir hierzu empfehlen, kann man ein solches Haus
bedenkenlos kaufen? Wie sieht es bei Umbau oder Renovierungsarbeiten
mit austretenden und eventuell nicht mehr zu verwendender
Dämmwolle aus?
Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir kurzfristig eine
objektive Antwort senden würden, die mir bei meiner Entscheidung
weiterhilft, ganz gleich wie sie ausfällt.
Im voraus vielen Dank
Mit freundlichen Grüssen
Daniel Scholtes (E-Mail: diverdaniel@arcor.de)
Dienstag, 6. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Scholtes
Die Firma "Kampa" kenne ich nicht. Erfahrungsgemäss befindet
sich bei vielen Holz-Fertighäusern in den Zwischenwänden
(meist aus Spanplatten) Glaswolle. Ihr Objekt hat Jg. 87. Die dort
mit grosser Wahrscheinlichkeit eingesetzte Mineralwolle gilt heute
offiziell als "krebsverdächtig."
Bei den Spanplatten dürfte ein grosser Teil des
[flüchtigen] Formaldehyds zwischenzeitlich ausgegast
sein. Trotzdem sind Spanplatten eine "Altlast" und kein Anlass zur
Freude!
Das Dach dürfte erfahrungsgemäss mit Glas- oder Steinwolle
isoliert worden sein.
Generell: Grenzwerte geben keine Gewissheit!
Beim einem Umbau haben Sie nachher KMF-Partikel im ganzen Haus
[...und damit Probleme]! Nicht empfehlenswert!
Mein Tipp: Im Zweifel NEIN.
Überlegen Sie sich einen Grundstückskauf mit einem Neubau
nach streng baubiologischen Kriterien. Ein gesundes Haus - ohne
Kompromisse!
Ein Hausbau muss gut überlegt sein. Es braucht die richtigen
Materialien und ehrliche Fachleute. Beides ist heutzutage nicht
leicht zu finden!
Hier können Sie sich über Baubiologie informieren, siehe
http://www.haganatur.ch/
Und die Adresse einer Kontaktperson in Deutschland, Dipl.-Ing.
Matthias G. Bumann, E-Mail: info@dimagb.de
Hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
E-Mail an: Mythen-Post