So schreiben Sie uns Ihre Meinung (es können auch Fotos und Zeichnungen eingeschickt werden):

Die Namen aller Einsender sind der Redaktion bekannt, werden aber
in der Regel abgekürzt zum Schutz vor Missbrauch.
Wir wählen Zuschriften an die Mythen-Post (sofern diese nicht
als vertraulich oder persönlich gekennzeichnet sind) ganz oder
auszugsweise für das Forum aus, wenn diese für die
Öffentlichkeit von Interesse sind.
Anmerkungen und Kommentare der Redaktion sind
rot hervorgehoben.
Bosserts Tipp
Samstag, 1. März 2003
Lieber Herr Bossert
Nur ganz kurz: Sie sind ein guter Psychologe! Mit dem "das hat
Beeler selber gewollt", haben Sie recht. Und auch das Beispiel
mit der Schublade stimmt hundertprozentig!
Der therapeutische Ratschlag "Du hast genau zwei
Möglichkeiten: Entweder machst Du jetzt knallhart vorwärts
oder Du bringst Dich um - auf einen mehr oder weniger kommt's nicht
an" ist herrlich! Sie haben verstanden wie man mit mir umgehen
muss. Danke!
Schönes Wochenende und herzliche Grüsse aus Schwyz
Urs Beeler
PS: Kommen Sie mir aber ja nicht bei Gericht mit dem Spruch, in gewissen Bereichen könne man durchaus KMFs verwenden. - "Verteidiger fiel Angeklagtem in den Rücken..." - da rufe ICH dann aus!!!
Korrespondenz mit einer Berlinerin (Thema Nase/Duftstoffe/Aufklärungsstrategie)
Samstag, 1. März 2003
Lieber Herr Beeler,
"Kompliment für Ihre Analyse! Es ist so, wie Sie sagen."
Danke, ich gehöre zu den Sammlern, im Laufe der Jahre
sammelt sich da einiges an.
"Bin gespannt, was Sie noch weiter zu diesem
Thema wissen."
Was ich noch weiß ???
Keine Ahnung.
Manchmal weiß ich selbst erst, was ich weiß, wen ich
darüber rede oder schreibe.
In der Esoterik nennt man das wohl das kollektive Wissen, das dann
unbewußt angezapft wird. [Anmerkung der Mythen-Post:
Vorsicht vor solch Vagem!]
Vor Jahren habe ich mal gelesen, daß z.B. bei Nasenoperationen
immer eine angeblich unnütze kleine Drüse in der Nase
einfach so weggeschnippelt wurde. Vor einigen Jahren stellte dann
eine Ärztin fest, daß diese Drüse allein in der Lage
ist, die natürlichen Duftstoffe des Menschen zu
identifizieren.
Wer sich also solch eine Schönheits- O.P. gönnte, erlitt
einen Verlust, den er überhaupt nicht ahnte und somit auch nicht
erklären konnte
Sicher suchten dann diese Leute bei ihren Partnern auch nach neuen
Düften, die dann natürlich aus der Flasche kamen.
Man könnte meinen, daß die Gesellschaft auf das
Singleleben somit getrimmt wird, besonders durch den Verlust der
natürlichen Duftstoffe durch die künstlichen
Parfüme.
Sicher, Singles bringen viel Geld unter die Massen, brauchen mehr
Wohnungen, mehr Autos und Kurzzeit-Väter unternehmen vielleicht
auch mehr mit ihren Kindern und kaufen mehr Geschenke (zumindest
viele/nicht alle).
Singles haben auch wieder viele Sehnsüchte, die Familienmenschen
nicht haben oder verdrängen und Singles leisten sich auch
öfter mal die Erfüllung solcher Wünsche.
Aber kann man sowas wirklich der geldgierigen Wirtschaft zutrauen???
Oder ist es nur ein Zufallsprodukt ???
Nützen tut es jedenfalls nicht denen, die solch Zeug
benutzen.
Mann müßte sich was überlegen, um die Massen
aufzuwecken. Gute ausführliche Internetseiten und ein Heft,
daß dann pünktlich zum Sommerloch erscheint, wenn
Zeitungschefs in Urlaub sind, das Fußvolk nach Themen sucht und
schon mal was durchgehen kann, was nicht soll.
Die würden dann darüber berichten, egal ob so oder so,
Hauptsache es wird erwähnt, die Leute denken nach und beginnen
zu suchen nach Informationen.
Ein Heft von und über einen Märtyrer, der 20 Tage im
Gefängnis saß, Tagebuch schrieb und sich z.B. dauernd an
positive Geschichten erinnerte von Leuten, die Probleme mit diesen
ganzen gesundheitsschädlichen Stoffen hatten, es erkannten,
änderten und gesund wurden, bzw. glücklich wurden
Ein Heft reicht, einfach geschrieben und von jedem zu verstehen. Viel
Schmalz mit Tatsachen und wissenschaftlich fundierten Fakten!!! Das
verkauft sich, bringt die breite Masse der Leute zum Nachdenken und
reden und ist kein direkter Angriff auf die Übeltäter.
Zumindest nicht richtig, sind ja nur Berichte über positive
Einzelschicksale.
Ein schlauer Mann hat mal zu mir gesagt, nicht gegen das
Böse, sondern für das Gute kämpfen, dann funktioniert
es auch.
Ich weiß zwar nicht, wo er den Spruch her hat, aber stimmt
offensichtlich.
Probieren Sie es aus, ignorieren Sie die bösen Buben... und
arbeiten Sie am Fortkommen des Guten, Sie werden sich wundern was so
alles geschehen kann.
Probieren Sie es aus, bin schon sehr gespannt.
Viele liebe Grüße!
M.K.
Sonntag, 2. März 2003
Liebe Frau K.
Vielen Dank für Ihre interessanten Gedanken. In der Art denke
ich im Moment auch.
Des öfteren wurde bereits vorgeschlagen, ich solle über
Isolationsalternativen berichten. Ich hab' dann entsprechende
Hersteller angefragt. Ergebnis: die meisten haben "Angst" und
getrauen sich nicht, in der Mythen-Post zu inserieren! Burgener,
Werbechef der Firma Pavatex: Ihre Produkte
(Holzfaserdämmplatten) und die KMFs würden sich
"ergänzen"!!!
So läuft heutzutage die Wirtschaft! Jeder denkt nur an sich
selber. Und ja keine Konfrontation!
Gerne werde ich die von Ihnen vorgeschlagene neue Strategie in der
Praxis testen. Ich bin auf das Ergebnis selber gespannt!
Die von Ihnen angegebene Ebay-Seite habe ich angeschaut. Zu diesem
Thema könnte man eine Parodie machen: Ein Mann, der hochdosierte
Pheromone verwendet, kann sich vor Frauen nicht mehr retten.
Selbstverständlich will er "seinen" Erfolg auskosten.
Spitzenleistung ohne Doping geht beim ihm aber auf die Dauer nicht:
Viagra muss her! Schliesslich Herzinfarkt - tot. Der Mann als Engel
auf der Wolke: "Hätte ich doch bloss nie Pheromone
genommen!" (Späte Einsicht)
Statt dass wissenschaftliche Erkenntnisse zum besseren
Verständnis des Menschen dienen, wird aus allem ein
Geschäft zu machen versucht. Wäre interessant, was Wilhelm
Reich heute dazu sagen würde.
Schönen Sonntag!
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Urs Beeler
Waschen und Allergien / Problem mit Glaswolle
Sonntag, 2. März 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Also, es gibt unter dem Dachfussboden eine Wärmedämmung mit
Glaswolle mit Alu-Rücken (Einbau 1989). Der ALU-Rücken
zeigt nach unten; die gelbe Glaswolle liegt zwischen den Balken unter
dem Dielenboden (...). Bei Wind oder Sturm geht hier schon einiges an
Luft durch. Weiterhin wurde 1989 das Dach neu gedeckt und in diesem
Zusammenhang auf die Sparren braune Faserplatten zur Isolierung
eingebaut (2 cm dick). Diese Dinger habe ich auch in Verdacht
(...)
Neu ist dass wir letzen Herbst ein Dachfenster eingebaut haben und
dabei viel Staub aus den Faserplatten beim Aufsägen frei
wurde.
Bezüglich des OMO Sensitive Waschpulvers: es ist hier in
Balingen in keinem Laden zu haben! (...) Bei meiner Suche fand ich
bestätigt, dass andere (...) auch Probleme mit dem Auswaschen
des Waschpulvers haben.
(...)
Gruss
Eckhard Damm (E-Mail: bases@surfeu.de)
Dienstag, 4. März 2003
Sehr geehrter Herr Damm
Vielen Dank für die Informationen. Bitte halten Sie mich auf dem
Laufenden.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS. Wichtig ist, dass das Waschmittel parfümfrei ist. Weitere Informationen zum Thema Glaswolle unter http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_16_2_03/hulda_r_clark_glasfasern.htm
Korrespondenz mit einer Berlinerin (Die wirtschaftliche Situation in Deutschland)
Sonntag, 2. März 2003
Lieber Herr Beeler,
"Vielen Dank für Ihre interessanten Gedanken. In der Art
denke ich im Moment auch."
Gern geschehen.
"(...) Burgener, Werbechef der Firma Pavatex:
Ihre Produkte (Holzfaserdämmplatten) und die KMFs würden
sich ergänzen'!!!"
Der eine stellt Gift her und der andere das Gegengift... Ist schon
etwas merkwürdig. Teamwork.
Beide verdienen dran, und beide nicht schlecht, alles nur Zufall?
Würde der erste auf den Einsatz seines Giftes verzichten,
wäre der zweite dumm dran und pleite... [Anmerkung der
Mythen-Post: Diese Überlegung stimmt hier nicht.
Holzfaserdämmplatten allein würden genügen - dazu
braucht es die KMF-Lobby nicht.]
Es schafft Arbeitsplätze, in den Firmen, in der Medizin, und
es kostet viel Geld (...).
Gerne werde ich die von Ihnen vorgeschlagene
neue Strategie in der Praxis testen. Ich bin auf das Ergebnis selber
gespannt!
Und ich erst.
"Die von Ihnen angegebene Ebay-Seite habe ich
angeschaut. Zu diesem Thema könnte man eine Parodie machen: Ein
Mann, der hochdosierte Pheromone verwendet, kann sich vor Frauen
nicht mehr retten. Selbstverständlich will er 'seinen' Erfolg
auskosten. Spitzenleistung ohne Doping geht beim ihm aber auf die
Dauer nicht: Viagra muss her! Schliesslich Herzinfarkt - tot. Der
Mann als Engel auf der Wolke: 'Hätte ich doch bloss nie
Pheromone genommen!' (Späte Einsicht)"
Das wäre was für Filmstudenten, eine UNI-Projekt,
kennen Sie nicht welche? Solch ein kleines lustiges Filmchen
könnte helfen.
"Statt dass wissenschaftliche Erkenntnisse zum
besseren Verständnis des Menschen dienen, wird aus allem ein
Geschäft zu machen versucht."
In Deutschland läuft derzeitig alles so, daß alles nur
Egoismus, Geld und Zusammenbruch ist. Hohe Arbeitslosigkeit, Massen
von Firmenpleiten, Streichung von staatlichen Hilfen. Alles soll auf
unterstes Niveau gedrückt werden, Löhne, Subventionen,
Tarife - EINFACH ALLES. Und wenn dann alles platt gemacht wurde, dann
kommt ein Gönner und erlöst die Leute, die ihm dann die
Füße küssen sollen.
Ich denke, derartige Dinge werden unterschätzt, wenn die Leute
ausgelastet sind mit Alltagssorgen, dann interessieren sie sich
für nichts anderes mehr. Man kann ja doch nichts ändern,
nur nicht auffallen, könnte ja Probleme geben.
[Anmerkung: Mit dieser Analyse hat Frau K. recht.]
Da steckt System hinter.
Viele Grüße!
Schönen Wochenanfang.
M.K.
Dienstag, 4. März 2003
Liebe Frau K.
Sie haben mit Ihrer Analyse recht. Ich persönlich frage mich,
wie man in einem solchen verlogenen System noch ehrlich
überleben kann. Mich erstaunen die hohen Suizidraten nicht.
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
Korrespondenz mit einer Berlinerin (Einsamkeit, Gleichgesinnte finden, allergieauslösende Papiertaschentücher)
Dienstag, 4. März 2003
Lieber Herr Beeler,
Sie waren aber wohl sehr im Zeitdruck, als Sie kurz
schrieben...
"Sie haben mit Ihrer Analyse recht."
Danke ...
"Ich persönlich frage mich, wie man in
einem solchen verlogenen System noch ehrlich überleben kann.
Mich erstaunen die hohen Suizidraten nicht."
Sie lassen sich doch nicht etwa anstecken und resignieren???!!! Sie
werden noch gebraucht!!! Ich gewöhn' mich gerade an Sie.
Man muß das verlogene System studieren, dann kann man die
Zusammenhänge verstehen und versuchen, zu beeinflussen,
natürlich nicht als Einzelkämpfer. [Anmerkung der
Mythen-Post: NUR als Einzelkämpfer!]
Wer allein ist und um sich rum z.B. nur scheinbaren Wohlstand
sieht derer, die total überschuldet sind oder bereits pleite
sind, der resigniert schnell...
Die Einsamkeit und der fehlende Austausch von Informationen mit
anderen, das ist das Problem, man braucht Gleichgesinnte!!! Isolation
ist das Problem, was durch die heutige Gesellschaft geschaffen
wird.
Das System lebt davon, daß es nur wenige durchschauen (...)
Leute wie wir sind zwar die Ausnahme, aber es werden immer mehr...
[Anmerkung der Mythen-Post: Wohl kaum!]
Mein Stammtisch existiert nun schon das 7. Jahr, erst waren wir
eine andere Gruppe, mit Namen und alteingesessenen Aufpassern.
[Anmerkung der Mythen-Post: Was meint die Frau
damit?!]
Seit über 1 Jahr gibt es nur noch den Stammtisch, halb
soviel Leute, neues Grundthema und viel mehr Ergebnis nach den
Treffen, ein viel höheres Niveau unserer Ketzerthemen. Kein e.V.
der aufgelöst werden kann, keine Mitgliedschaften, auf die einer
pochen kann und keine gewählten Chefs... Alles frei, locken und
kaum angreifbar. [Anmerkung der Mythen-Post: Was meint die
Frau damit?!]
Sie sollten auch Gleichgesinnte versuchen zu sammeln, die gibt es
sicher auch bei Ihnen.
Mir ist übrigens noch was eingefallen zum Thema Gift und
Gegengift: Neuerdings gibt es Papiertaschentücher, welche
"balsamiert " sind. Angeblich werden dadurch die Haut und die Nase
(...) geschont. (...) Manche dieser Papiertaschentücher duften
(...) nach gewissen Ölen, die in der Medizin eingesetzt
werden.
Andere Taschentücher wirken irgendwie kühlend und
auffallend frisch, obwohl nirgends vermerkt ist, daß sie
"Balsam" oder sagen wir lieber "Parfüme" enthalten.
Ich habe monatelang diese Taschentücher benutzt, um meine Nase
beim Heuschnupfen zu schonen. Komischerweise bekam ich oft erst den
Heuschnupfen, wenn ich z.B. mich auf irgendwas vorbereitet und noch
mal schnell die Nase putzte.
Nach Monaten (!) begriff ich dann, daß mein ständiger
Heuschnupfen oft erst durch die Taschentücher ausgelöst
wurde.
Es war ein Schock für mich: Taschentücher, die "heilen"
sollen, lösen den Schnupfen erst aus!!! Soll ich wirklich
glauben, daß ausgerechnet Taschentücher, die für
Allergiker lebensnotwendig sind, den Schnupfen verstärken oder
sogar auslösen???!
Das soll niemand vorher ausgetestet oder bedacht haben?
Das sind ganz sicher keine echten Öle in den Papiertüchern,
das ist wieder Chemie (Parfüm), und die fördern so durch
einen sich selbst antreibenden Kreislauf den Umsatz in der
Papiertaschentücherindustrie.
Es ist einfach nicht zu fassen (...)!!!
Einfach, aber wirkungsvoll für den, der seinen Umsatz steigern
will ohne irgendwelche Skrupel zu haben.
Schöne Woche!
M.K.
Korrespondenz mit einer B. (Männer ab 40ig geistig im Vorruhestand)
Mittwoch, 5. März 2003
Lieber Herr Beeler,
"(...)Tatsächlich war/bin ich unter Zeitdruck."
(...)
Ich wollte mal zur Kripo, aber da hatte ich schon zwei kleine Kinder,
da wollten die mich nicht. Jetzt ist meine Jüngste 18 und ich
nerve die Archäologie und gewisse Herren oder sagen wir lieber
"Brüder ", die in gewissen Logen ihr Unwesen treiben.
Zufällig bekomme ich jetzt fast jeden Monat eine Mail von
jemandem, der angeblich ganz interessiert an meiner Forschung
ist.
(...)
Falls Sie mal nach B. kommen, wir treffen uns jeden letzten Freitag
im Monat. Ein Ketzer wie Sie würde zu unserem Stammtisch
passen.
(...)
"Ihre Feststellungen betr. den Taschentüchern ist richtig.
Dass diese chemikaliengetränkten Produkte bewusst so ausgelegt
sind, dass sie den Konsum antreiben, würde mich nicht einmal
verwundern. Die heutige, rein auf Profit ausgelegte Industrie, ist zu
allem fähig."
Ja leider ...
(...)
"Verheiratet sein, ist gut, aber nicht verheiratet sein, ist
besser."
Kommt mir sehr bekannt vor... Ich bin seit 15 Jahren
glücklich geschieden, wirklich glücklich. Ich habe zwar
nichts gegen Männer, zumindest nicht gegen alle, aber ich
muß ehrlich sagen, nochmals 24 Stunden am Tag immer mit ein und
derselben Person könnte ich nicht mehr überleben, ich
brauche meinen Freiraum.
Außerdem bin ich nicht die typische Hausfrau, ich brauche einen
gleichwertigen Gesprächspartner. Und viele Männer ab 40
sind leider geistig schon im Vorruhestand.
Ich habe mir übrigens mal Ihren Lebenslauf vorgenommen,
paßt zu Ihnen, ich glaube, wir sind relativ gleichalt, ich bin
Baujahr 1960...
Viele Grüße aus B.!
M.K.
Radio Mundtot
Mittwoch, 5. März 2003
Lieber Erwin
Dein unbezwingbarer Kampfgeist und Dein herrlicher Humor helfen
über alle Depressionen hinweg. Weiter so!
Herzliche Grüsse
Urs
PS: Es geht gegen Frühling - und Kessler ist wieder voll da!!!
Korrespondenz mit einer Berlinerin (Beeler ist ein Ketzer, Internet, "Intelligente Menschen haben meist gesundheitliche Probleme")
Donnerstag, 6. März 2003
Lieber Herr Beeler,
vielen Dank für die Post ...
"Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Heute jedoch nur ganz kurz, denn ich plagte
mich am
Nachmittag während Stunden mit einer rund
106 MB grossen beschädigten Datei ab
(Text kam auf den jeweiligen Seiten nur noch
bruchstückhaft - Datei liess
sich zum Schluss gar nicht mehr
speichern.)"
Sie haben doch
nicht etwa einen Virus...?
"Ob ich je nach B. reisen werde? Ich bin
froh, wenn ich hier in Schwyzer
eingebunkert überleben darf. Mehr will
ich gar nicht.
(...)
Über die Bemerkung 'Ketzer' habe ich mich
gefreut, weil sie zutrifft. In
dieser
Gesellschaft habe ich auch nur zwei
Möglichkeiten: als Ketzer zu leben oder
mich umzubringen."
Also letzteres möchte ich nicht mehr hören...
Womöglich geht es dann noch schief und es wird ne halbe Sache,
die Sie dann erst recht leiden läßt, außerdem:
stellen Sie sich vor, Sie sitzen da oben auf ner Wolke und sehen, was
die Bösen so ohne Sie treiben und keiner ist mehr da, der etwas
unternimmt...
Und Sie müssen zur Strafe daoben sitzen, zusehen und können
dann natürlich nicht mehr eingreifen... [Anmerkung der
Mythen-Post: Das ist von Frau K. lieb gemeint.]
"Was wollen Sie mit folgendem sagen:
'Internet:
www = 666 in hebräisch ..., das böse Tier ...
(Numerologie)
Und jede Seite, die neu ins Netz kommt, die erste, kommt
natürlich sofort auf
den
INDEX?!
Schon mal aufgefallen?
Offensichtlich war das Internet ein riesiges Problem für jene,
die die Informationswelt
kontrollieren wollen, aber irgendwann ist halt alles
vorbei.'"
Ganz einfach:
Numerologie ist eine uralte Geheimwissenschaft...
Als das Internet erfunden wurde und dann auch von der
breiten Masse beansprucht, erkannte man das gefährliche Problem
des Netzes, unkontrollierter Daten und Infoaustausch für
alle.
Als dann dieses WWW erfunden wurde, wurden ganz gezielt die
Buchstaben gewählt, die in der hebräischen Sprache (die
einzig offizielle Sprache mit Zahlenwerten) www = 666 und 666 ist die
Zahl des Bösen Tiers, bzw. die geballte böse Kraft...
Erich von Däniken saß z.B. angeblich damals, wo er sein
erstes Buch schrieb, 666 Tage in U Haft, ein Geschenk seiner "Freunde
"... [Anmerkung der Mythen-Post: Was soll man von solchen
Aussagen halten?]
Index ist immer eine Art Liste, auf der verbotene Sachen
stehen.
Wenn man eine Homepage einrichtet, dann heißt die erste Seite,
die man ins Netz stellt immer: index) [Anmerkung: Nicht
immer.] Also ist alles, was man ins
böse Internet stellt auch gleich verboten, zumindest aus der
Sicht mancher Leute. [Anmerkung: Eine doch sehr seltsam
anmutende Interpretation.]
"Apropos Freiraum. Deswegen
musste ich schon im Jahre 1988 für 30 Tage ins
Gefängnis, weil ich mich weigerte, weiter
Zivilschutzdienst zu leisten..."
Sie stehen wohl auf sowas...
"Da ich mittlerweile seit Jahren als Einsiedler
lebe, ist mein Körper
vielleicht
schon etwas im Vorruhestand, aber - so hoffe
ich - umso weniger mein Geist.
Kessler bezeichnet mich als den "geborenen Einzelgänger". Das
stimmt: In Gesellschaft
fühle ich mich höchst selten wohl."
Wie meinen Sie das, so richtig als der Mann im Wald? Mit
Internetanschluß? Oder sitzen Sie noch im Büro?
"So Gott will, werde ich diesen Sommer 40ig,
rein biologisch gesehen bin ich
wahrscheinlich - gesellschaftsbedingt - aber
schon 110..."
39 ist eine gute Zahl, in dem Alter lernt man die wichtigsten
Dinge, die das Leben verändern können.
Übrigens, intelligente Menschen haben meist gesundheitliche
Probleme, weil sie ihren Körper oft
vernachlässigen oder es ist Veranlagung, meist geht nur eines...
[Anmerkung: Da hat Frau K. durchaus recht.]
"PS: Jetzt ist diese Mail noch länger
geworden, als ich ursprünglich dachte."
Ich vergebe Ihnen.
Nacht...
M.K.
Neue VN (Auffallendes zum Rollenpapier)
Dienstag, 6. März 2003
Lieber Erwin
Habe heute die neue VN aus dem Postfach geholt. Vielen Dank!
Ohne Umschlag ist es viel besser.
So, wie ich auf den ersten Blick gesehen habe, müsste es
dieselbe Machart wie bei der Schächt-Grossauflage (über 2
Mio.) sein. Mein Immunsystem hat wieder "angegeben", jedoch weit
weniger als bei der Umschlag-Ausgabe. Ich habe den Kreidestrich (ist
dazu da, dass die Bilder besser, d.h. glänzender herauskommen)
als Allergieauslöser in Verdacht.
Wobei: Es ist nicht dramatisch (andere merken es gar nicht). Du
kannst dafür nichts und die Druckerei auch nicht. Derselbe
Papiertyp kann je nach Produktion recht stark variieren (der Laie
erkennt es nicht).
Der schlimmste Allergieauslöser ist Bogenoffset (Kreidestrich
und Puder!). Gutes Zeitungspapier ist diesbezüglich am
problemlosesten. (nicht gepudert und kein Kreidestrich).
Jetzt werd' ich mich an den Inhalt ran machen, der sicher sehr gut
sein wird. [Anmerkung: Ja, schreiben kann der Kessler immer
noch. Aber sonst funkt's nicht mehr.] Denn Kessler heisst der
Chef de Cuisine...
Nächster Zischtigsclub mit Ueli Heiniger. Thema: "1 Erwin
Kessler auf 7 Mio. Schweizer". - "Liebe Zuoschauerinne und
Zuoschouer. Mir diskutiered hüt am Aaabe über's
Phänomen Erwin Kessler..." [Anmerkung der
Mythen-Post: Beeler sieht Kessler noch immer viel zu
idealistisch.]
Schönen Abend!
Urs
Meine Ende? (Versteigerung eines Schuldbriefs für 1,225 Mio. Franken am 18. März 2003)
Samstag, 8. März 2003
Hallo Erwin
Ich habe schon seit einiger Zeit kein eingeschriebenen Briefe mehr
abgeholt, weil ich die negativen Nachrichten (Klagen wegen
"unlauterem Wettbewerb" etc.) satt hatte. Natürlich:
Verdrängung. Gestern öffne ich durch Zufall Post vom
Betreibungsamt Schwyz, mit der Hiobsbotschaft, dass am 18.3.03 1
Schuldbrief über 1,225 Mio. betr. meiner Liegenschaft
versteigert werden soll (am gleichen Tag auch noch im
Amtsblatt)!!
(...)
Das Haus bedeutet mir (neben dem Wichtigsten: meine Mutter und Gotte)
"alles". Freiheit Unabhängigkeit, Ort und Quelle
schöpferischen Denkens und Handelns. Ich fühle mich hier
wohl. Die alte Brauerei ist für mich wie eine "Festung" (Rolf
Eichhorn hat das einmal treffend gesagt),
Diese "Insel der Freude" soll mir nun auch noch kaputt gemacht
werden. Selbstverständlich: Ich hätte mich "anders",
"klüger" verhalten können/müssen, nach "Alternativen"
schauen (diese habe ich z.T. auch getan) - aber es hat mich alles
nicht überzeugt. Deshalb ist es eben so herausgekommen wie
jetzt...
Ich weiss nicht, ob Du mir helfen kannst/willst (z.B.
Solidarbürgschaft). Es geht mir darum, dass ich (...) nicht auf
der Strasse stehe. Ich bin kein Typ fürs Zusammenleben. Dann
bringe ich mich lieber um. Ich meine das todernst. Klare
Verhältnisse.
Entweder lebe ich so, wie ich will und strebe nach Freude und Sinn,
oder ich verabschiede mich besser. Klüger wenigstens, als wenn
ich mich diesem falschen, korrupten System "anpasse". Ich würde
dabei draufgehen - ich könnte es nicht ertragen.
Ich möchte hier nur noch (vielleicht für die nächsten
6 Monate) meinen Job (unerledigte Arbeiten, Manuskripte,
Aufräumarbeit) zu Ende bringen. Was danach ist, interessiert
mich nicht einmal mehr.
Kannst Du mir finanziell bei einer Überbrückungslösung
helfen? Oder kennst Du jemand, der reich ist, und das befristet
machen würde?
Gruss
Urs
PS: Einen alten Baum kann man nicht verpflanzen. Er geht sonst zugrunde.
Samstag, 8. März 2003
Lieber Urs,
diese Nachricht hat mich sehr tief getroffen, aber nicht so sehr
überrascht.
Mit dem Kopf im Sand kann man diesen Staat nicht bekämpfen
wollen, das muss so kommen. [Anmerkung der Mythen-Post: Der
Staat funktioniert eben wie ein kaltes, eisernes Koloss.]
Ich habe nicht viel Geld flüssig. Der Börsen-Crash hat
bei mir einschneidende Spuren hinterlassen. Ich weiss nicht, wie Dir
zu helfen ist, habe nicht einmal eine Ahnung, um wieviel es geht.
Dass Du am Boden und die Sache ernst ist, ist mir klar. Habe auch
keine tröstenden Worte für Dich, weil ich an Deiner Stelle
wohl genau gleich denken würde. Möchte im Moment nicht
länger werden, würde Dich nur noch mehr demoralisieren.
Das einzige, was ich Dir raten kann, ist: Cool Ordnung schaffen und
Übersicht gewinnen und dann mit einer Bank sprechen, bevor du
Dir weitere Gedanken über die Zukunft machst. [Anmerkung
der Mythen-Post: Da hat Kessler recht!]
Gehört die Liegenschaft eigentlich Dir, nicht Deiner Mutter????
Hat sie wenigstens ein Wohnrecht? [Anmerkung der Mythen-Post:
Sicher hat sie das!!!] Dann kauft sowieso niemand.
[Anmerkung: Und warum nicht?] Also: gib nicht so
leicht auf. Schluss machen kannst Du noch lange, das rennt nicht
davon.
Warum nicht zuvor noch alles Denkbare versuchen, aber nicht einfach
auf ein Geldgeschenk in unbekannter Grösse hoffen, sondern die
Sache selber an die Hand nehmen. [Anmerkung: Auch hier hat
Kessler recht.]
Ich bin geschockt, weiss im Augenblick nicht mehr.
Liebe Grüsse
Erwin (E-Mail: kessler@vgt.ch)
Dienstag, 11. März 2003
Lieber Erwin
Vielen Dank für Deine Nachricht. Ich habe heute nach Tagen
erstmals wieder die Mailbox geleert. Es geht mir gar nicht gut. Wird
(...), bedeutet dies, dass ich nicht nur um meinen Erbanteil
"verspielt" habe, sondern bankrott, ja sogar noch Schulden habe. Von
der Freiheit und Unabhängigkeit ganz zu schweigen.
Könnte ich im gewohnten Rahmen weiter leben, ginge das alles
noch. Aber ich werde bei einem Besitzerwechsel noch vor die eigene
Haustüre gestellt!!
Meine Mutter war bereits vor Jahren gesundheitlich stark
angeschlagen. Weil zwei Geschwister Geld haben wollten, gab es nur
die Lösung, die Erbengemeinschaft aufzulösen. Da ich total
am Haus hänge (ich lebe seit 38 Jahren hier, die zwei zuvor im
Casino Schwyz), nahm ich den hohen Kredit auf.
Die vergangenen 3 1/2 Jahre lebte ich hier glücklich und
zufrieden weiter.
(...)
Am meisten Sorgen bereitet mir, wenn sich hier plötzlich fremde
Leute breit machen wollen. Ich ertrage das nicht. Dann mache ich
lieber auf "passiven Widerstand" und lasse mich von der Polizei
verhaften. Sollen die dann schauen, wie sie mit dem "Problem Beeler"
fertig werden. Oder gescheiter bringe ich mich um als von den
Staatsmühlen Stück um Stück zermahlen zu werden. Ich
kann und will nur frei leben.
Aber Du hast recht: Ich räume erst einmal auf und schaue, was
auf mich zukommt. Wenn schon, dann möchte ich ohnehin einen
sauberen Abgang machen, sagen, was zu sagen ist und meinen Lieben
noch etwas Schönes zum Abschied schenken.
Ich bin einer, der an allem hängt. Das ganze Haus ist voller
Erinnerungen. Ich l i e b e mein Leben hier. Von überall her bin
ich früher immer hierher zurückgekehrt. Es war meine Basis.
(Überall sonst fühlte ich mich fremd. Und wenn ich mich
fremd fühle, geht gar nichts.)
Meine liebe Mutter und meine nicht mit Gold aufzuwiegende,
hilfsbereite Gotte (sie managt seit Jahren die Haustechnik und ist
die gute Seele im Haus) ahnen instinktiv (weil sie meine Natur
kennen), dass ich mich auf der Kippe befinde.
Auch mein flotter Nachbar Maler Alois Fischer (wohnt seit über
40 Jahren nebenan) war die Nachricht ein Schock.
Natürlich: Im Krieg kann auch eine Bombe ins Haus einschlagen
oder jemand wird schwer verletzt oder ist behindert. Dies alles ist
auch sehr schlimm.
Wenn das Haus weg ist, ist auch mein Wille gebrochen. Was soll ich
dann noch hier, wenn ich das verloren habe, was mir soviel bedeutet?
Nachher noch irgendwie herumzuirren und unnötig Energie zu
verpuffen - das ist nicht mein Ding.
Ich weiss noch von meinem lieben Haustierchen Charly, der genau
"seinen" Stein, "sein" Futter, "sein" Essgeschirrchen haben musste,
sonst war für ihn die Welt nicht mehr in Ordnung. Für mich
war es selbstverständlich, nach Cham zu fahren, um dort Sand zu
posten. Denn nur der war optimal. Und dann die Freude dieses lieben
Tierchens, wenn ALLES stimmte: Die Lebensfreude pur! Ein
Sonnenschein! Im Gegensatz dazu die Leute auf einer Bank, wo man
einen Kredit haben möchte.
Das "System" läuft eben anders. Im Moment hoffe ich nur, dass
ich wenigstens meine Arbeit noch sauber fertig machen kann.
(...) Geradlinig, zum Positiven und mit Lebensfreude. Sonst bringt
man sich gescheiter um.
Mir sausen auch Bibel-Sprüche durch den Kopf "Der menschliche
Körper ist ein Tempel", zu dem man Sorge halten müsse. Ich
sehe Behinderte, deren einziger Wunsch ist, sehen und hören zu
können, richtige Arme und Beine zu besitzen. Dann bekomme ich
ein schlechtes Gewissen. Wenn ich dagegen wieder das eintönige,
tote Leben der "Gesellschaft" sehe, muss ich sagen: Besser, sich
umbringen als dort mitzumachen und emotional zu sterben.
R.P. versuchte mir Angst zu machen: wenn das mit dem Umbringen nicht
klappe, sei ich vielleicht nachher schwerstbehindert und müsse
irgendwo vor mich hin vegetieren. Als Italiener (heute Schweizer) und
Katholik meinte er auch, Selbstmörder würden im Jenseits
Höllenqualen durchmachen. Beweisen lässt sich das nicht
(aber auch nicht widerlegen). Vielleicht ist es auch nur katholischer
Masochismus, dass alle das Leiden brav mitmachen.
Die einfachste Art wäre vermutlich sich eine Kugel zu geben.
Aber weil ich für Erdbestattung bin, würde es mich
stören, wenn an meinem Totenschädel ein Loch zu sehen
wäre. Das mag jetzt wieder humorvoll tönen. (Wobei:
Zähne sind ja auch geflickt und die seltensten werden mit einem
perfekten Gebiss begraben.)
Und dann nervt es mich jetzt schon, bei den vielen Schwyzer im
Friedhof Bifang zu liegen. Lieber auf einer schönen Wiese.
"Aber das geht nur, wenn Sie kremiert sind...", höre ich
schon einem Beamten sagen.
Wo findet man auf dieser Erde Liebe, Glück, Geborgenheit,
Frieden und Harmonie?
Dieser Planet wäre ja so schön und lebenswert - im
Gegensatz zum kalten Universum.
Einen schönen Abend wünscht Dir
Urs
Mein Ende?
Dieselbe Mail wie an Kessler ging auch an Urs Beelers langjährigen Freund Bert Engelbrecht, Neuseeland. Beeler zum Schluss der Mail: "Kannst Du mir finanziell bei einer Überbrückungslösung helfen? Oder ev. über die Firma?"
Montag, 10. März 2003
Lieber Urs
Danke für Dein E-Mail vom 9.3.03.
Nach dem Zahlungsbefehl vom Betreibungsamt, den Du (...) erhalten
hattest, ist die (,,,) wahrscheinlich keine Überraschung mehr
für Dich. Allerdings ist der Termin (...) Es wäre besser
gewesen, wenn Du das Haus vor einem Jahr zum geschätzten Preis
von 1.6 Mio (oder mehr) verkauft hättest. Du hättest dann
die SKB auszahlen und vom Rest noch ein schönes kleines Haus
für Dich alleine kaufen oder bauen (anzahlen) können,
welches innerhalb Deiner finanziellen Möglichkeiten gelegen
hätte. - Aber eben - "(...)".
Vielleicht lässt sich dieser Termin noch verschieben, wenn Du
mit der SKB sprichst und konkrete Hinweise gibst, dass Du das Haus
selber verkaufen möchtest. Wenn die SKB zu stur ist, müsste
man noch mit einer anderen Bank sprechen, die evtl. den Kredit
befristet übernimmt. Vielleicht hat einer Deiner Bekannten einen
guten Kontakt mit einer Bank, den man nutzen könnte. Eine
weitere Möglichkeit wäre, das ganze Haus zu vermieten und
Du ziehst in ein kleineres Haus für Dich alleine. Die
Mieteinnahmen müssten eigentlich reichen um die Bankzinsen zu
zahlen und selbst noch ein Einkommen daraus zu erzielen. Um nichts
mit den Mietern am Hals haben zu müssen, könnte man einen
Immobilenverwalter einsetzten, der einen Prozentsatz der
Mieteinnahmen erhält. Wenn Du dann eines Tages genug Geld
verdienst oder gespart hast, könntest Du die Mieter wieder
rausschmeissen und selber dort einziehen. Dies wären nach meiner
Meinung die vernünftigsten Möglichkeiten für Dich. Ich
kriege niemals 1.225 Mio Fr. zusammen - auch nicht mit der Firma
(wovon mir nur 10% gehört).
Selbstmord wäre sicher das Dümmste was Du tun kannst - ist
ja lächerlich - wegen einer alten "Bruchbude". Egal wieviele
Emotionen darin stecken, das Leben ist wichtiger. Was würdest Du
damit Deiner Mutter und Gotte antun (und mir)! Mit der Mythen Post
hast Du schon viel geleistet und sie wird immer
besser/interessanter/populärer, und ich bin sicher dass darin
noch viel Potential steckt im Bezug auf gesellschaftliche und
wirtschaftliche Misstände, die Du darin aufzeigst und
Ratschläge, die Du darin an Konsumenten gibst. Die einzigen
Leute, denen Du mit Selbstmord/Kapitulation einen (grossen) Gefallen
tätest, sind die, denen Du auf keinen Fall einen Gefallen tun
möchtest - der Isolationslobby, einigen Bankern, Bauern,
Händlern, Juristen, Richtern etc. die dann wieder ungestört
weitermachen können.... Dies darf nicht passieren!
Herzliche Grüsse
Bert Engelbrecht (E-Mail: igu@xtra.co.nz)
[Anmerkung: Bert Engelbrecht ist ein guter, treuer Freund.]
Dienstag, 11. März 2003
Lieber Bert
Du hast recht: Ich habe den Absprungtermin verpasst. Die Falle ist
jetzt zugeschnappt. Ich wusste das alles schon vorher, aber ich
wollte es nicht wahrhaben. Ich habe soviel verdrängt.
Die SKB will mir keine Frist einräumen, nicht einmal einen
Monat. Und die anderen Banken wollen auf die Schnelle kein Geld
geben. "Selber schuld, Sie haben es vermasselt", würde da
wohl jemand sagen. [Anmerkung: Bert's Vater...]
Ich bin Opfer meiner eigenen Sturheit geworden. Nur: Die 3 1/2
Jahre waren super. Jetzt ist wohl alles den Bach hinunter und ich
sehe keinen grossen Sinn mehr, weiter zu machen. Für wen
auch?!
Kessler hat (...) geraten, noch nicht die Flinte ins Korn zu werfen.
Aber nur schon das Abwarten ist unangenehm.
Bis bald, mein lieber Bert.
Urs
Stalingrad
Samstag, 8. März
Hallo Peter
(...) Deshalb ist es eben so herausgekommen wie jetzt... Meine Schuld
(aus meiner Sicht jedoch richtig - ich wusste den Ausgang seit 4
Jahren. Mutter auch, weil sie mich gut kennt.)
Nun frage ich Dich, meinen Bruder, der total anders ist und mich im
Grunde gar nicht versteht. Du hast schon unzählige Zügleten
hinter Dir, bist im System von "Hammer und Amboss", bemüht, mehr
Hammer als Amboss zu sein. Ich weiss, so funktioniert unsere
Gesellschaft ("meine" nicht). Kann ich da Verständnis für
meine Situation von Dir erwarten?
Ich hätte es nicht übers Herz gebracht und bringe es nicht
einmal jetzt (wo ich praktisch alles verloren habe - ...) übers
Herz, die schöne alte Brauerei (das Werk unsere Eltern und
Kinski) zu verkaufen. So wenig, wie ich mit einem Haustier zum
Tierarzt gehen könnte, um es einzuschläfern.
Ich weiss nicht, ob Du mir helfen kannst/willst (z.B.
Solidarbürgschaft). Es geht mir darum, dass ich ab dem 18.3.03
nicht auf der Strasse stehe. Ich bin kein Typ fürs
Zusammenleben.
Ich möchte hier nur noch (vielleicht für die nächsten
6-10 Monate) meinen Job (unerledigte Arbeiten, Manuskripte,
Aufräumarbeit) allein bzw. mit Kinski zu Ende bringen.
(..)
Ich kenne Deine Denkweise ("möglichst rasch vermieten" bzw.
"verkaufen").
NEIN!! Das Finanzielle interessiert mich nicht gross. Was für
mich lebenswichtig ist, ist meine Unabhängigkeit und
Freiheit. Ohne die gehe ich zugrunde.
Unsere intelligente, lebenserfahrene Mutter (mit Herz und Verstand)
sieht die Sache schon richtig. Wenn wir aneinander vorbeireden -
frage Sie!
Die 6. Armee Paulus galt als sehr angriffslustig. Die sture Haltung
Hitlers, Stalingrad nicht preis zu geben, wurde ihm zum
Verhängnis. Zwar ein unglücklicher Vergleich, doch: Auch
ich habe gekämpft - und was früher noch gewinnbringend
funktionierte, endete in verbissenen Abwehrkämpfen und Fr.
90'000.-- Börsenverlust. Auch ich glaubte an "Wunderwaffen"
(Optionen) und "eine schicksalshafte Wende" (die Kurse jedoch blieben
- wenn sie nicht noch mehr sanken - am Boden...). Und steckt man
einmal im Morast fest, gibt es kaum ein Zurück mehr.
Ich wusste seit 1999 (und schon vorher), dass es nur eine kleine
Chance geben würde. Jetzt muss ich mich mit der Niederlage
abfinden und kann froh sein, wenn Du (...) vielleicht noch ein
Stück rettest.
Mir geht es im Wesentlichen um eine Gnadenfrist (Geordneter
Rückzug, Aufräumen). Während dieser Zeit ohne
Neumieter - kannst die fehlenden Einnahmen mir berechnen (...)!
Solltest Du das Haus später verkaufen, gib den Gewinn besser
Mutter und Kinski. Die haben in ihrem Leben soviel wegen mir gelitten
(nicht mit böser Absicht geschehen) und soviel für mich
geleistet, dass sie das alleweil verdient haben (es stünde ihnen
von Rechtes wegen sowieso zu, denn sie haben den Mehrwert durch ihre
unermüdliche Arbeit geschaffen!).(...)
Rudi Carrell: "Jetzt musst Du Dir [nicht Dich]
entscheiden!" [Anmerkung: Beelers Humor selbst in
kritischer Stunde...]
Ich versuchte Dich gestern telefonisch zu erreichen (...) Habe
mir in meiner Phantasie soeben vorgestellt, wie für ein ev.
Treffen an der Bahnhofstrasse 3 (SKB Hauptsitz) der alte
Eisenbahnwagen aus Versailles vorgefahren wird... [Anmerkung:
Anspielung auf die bevorstehende Kapitulation.]
Gruss
Urs
PS: Die armen Iraker sind noch unglücklicher dran.
Montag, 10. März
Lieber Urs
Ach könnte ich Dir nur mal helfen! [Anmerkung: Heuchelei.
Wenn mir mein Bruder helfen würde, dann nur unter der Bedingung,
dass ich mich unterjoche. So läuft "Hilfe" bei Managern! Der
Preis hiesse Knechtschaft!]
Für das Haus ist der Zug abgefahren. Aber vielleicht haben
wir nachher, wenn Du die ganze Sch... hinter Dir hast, mal Zeit, uns
über die Zukunft zu unterhalten. [Anmerkung: Nein, danke!
Alles Sprüche, die nichts kosten und nichts bringen! "Zukunft"
bedeutet in der Terminologie meines Bruders "Anpassung".]
Eine Zukunft für Dich ohne grosse finanzielle Verpflichtungen
und unternehmerische Freiheit. Eine Zukunft vielleicht, wo wir uns
trotz unserer scheinbaren Gegensätzlichkeit wieder ganz normal
unterhalten können. [Anmerkung: Wirtschaftliche
Metaphysik? Sowas gibt's nicht.]
Vielleicht sind wir nämlich gar nicht so weit entfernt
voneinander wie Du meinst. [Anmerkung: Er begreift es nach
Jahrzehnten noch nicht! Was zählt, sind nicht Worte, sondern
TATEN!]
Also, wenn ich Dir anderweitig helfen kann, ruf mich an oder
schreib mir ein Mail. Wenn nicht, interessiert es mich trotzdem, wie
es Dir geht. [Anmerkung: Eine Mücke hat Interesse am
Blutsaugen. Aber am Wirt bringt das nichts!] Nun schaue aber
vorwärts und nicht mehr zurück! [Anmerkung:
Phrasen...] Ein richtiger Beeler geht nie unter!
Herzliche Grüsse
Peter (E-Mail: peter.beeler@uitikon.ch)
[Anmerkung der Mythen-Post: Peter Beeler wird seinen Bruder Urs nie verstehen. Es sind absolute Gegensätze!]
Private Anfrage
Samstag, 8. März 2003
Lieber Herr Prof. G.
Mein Idealismus bringt mich wahrscheinlich noch ins Grab...
Die diversen Boykotte und Klagen gegen mich kosteten viel Geld.
"Schlechte Nachrichten" (eingeschriebene Briefe) holte ich schon seit
einiger Zeit nicht mehr ab. Natürlich: (sinnlose)
Verdrängung.
Gestern holte ich zufällig ein Schreiben des Betreibungsamtes
Schwyz aus dem Briefkasten mit folgender Hiobsbotschaft:
Versteigerung (...) am 18. März 2003!! Am gleichen Tag auch noch
veröffentlicht im Schwyzer Amtsblatt. (Klar: Ich hätte
vorher reagieren sollen...)
Keine Verpflichtung, nur eine Anfrage (ich weiss nicht wie
vermögend Sie sind): Bestünde Ihrerseits die
Möglichkeit einer zeitlich begrenzten Solidarbürgschaft?
Oder kennen Sie jemand, der soviel Idealismus aufbringen könnte?
(Schuldschein: Fr. 1.225 Mio., Schatzungswert 1,6 Mio.)
Ich versuche im Moment alles, das drohende Unheil noch abwenden zu
können. (Ich lebe hier seit über 35 Jahren und das Haus
bedeutet mir "alles").
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
Montag, 10. März 2003
Lieber Herr Beeler,
es tut mir leid, dass Ihr Mut und Einsatz in dieser Weise geahndet
wird.
Hätte ich die finanziellen Möglichkeiten, würde ich
mich gerne mit Ihnen zusammensetzen. Indessen - wie das so
üblich ist - sind wir der Wohnung wegen hoch bei der Bank
verschuldet.
Ich weiss nicht wer hier helfen soll. Ihr Erleben erinnert sehr an
Ihren Urner Kollegen Gamma.
Ich wünsche Ihnen ungebrochenen Mut und Zuversicht und eine
rasche Abwendung dieser behördlichen Bedrohung.
J.-O. G.
Isolation
Samstag, 8. März 2003
Mit Interesse habe ich Eure Berichte über die
Steinwolle, Glasfaserisolation etc. gelesen. Es ist gut, solche
kritischen Berichte auch zu berücksichtigen. Leider fehlt mir
ein Hinweis, was denn nun die Alternative wäre.
Ich habe gerade jetzt eine Aussenisolierung vor mir und suche nach
bezahlbaren und guten Dämmstoffen.
Das hätte mir sehr geholfen.
Gruss Mlaker (E-Mail: eigor@freesurf.ch)
Samstag, 15. März 2003
Sehr geehrter Herr Mlaker
Danke für Ihr Echo. Setzen Sie auf Massivbauweise ohne
Mineralwolle und Polystyrol. Im Dachbereich
Holzfaserdämmplatten. Mehr zum Thema finden Sie in unserem
Forum.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Widerstand gegen KMF-Urteil
Sonntag, 9. März 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Soeben komme ich vom Spital zurück (war eines der vielen
Grippeopfer) und musste feststellen, dass Ihr Brief in der
Postausgangs-Ablage stecken geblieben ist.
Er wandert morgen auf die Post. Entschuldigen Sie.
Bereits sind auf den Text in der Ostschweizer News die ersten
Meldungen eingetroffen. Widersprüchlicher könnten sie nicht
sein und schwanken zwischen "so einen Blödsinn habe ich noch nie
gelesen" bis "endlich schreibt mal jemand darüber".
Ich werde Sie auf dem laufenden halten.
Mit freundlichen Grüssen
Lotty Wohlwend (E-Mail: wohlkup@swissonline.ch)
Waschen und Allergien nochmals
Sonntag, 9. März 2003
Also hier noch ein paar Dinge, bevor ich sie
vergesse:
1. Es könnte einen Zusammenhang geben zwischen Glaswollestaub
und Atemwegsproblemen meiner Tochter, die zu 2
Krankenhausaufenthalten führten wegen Bronchitis.
2. Ich habe am 7.3.2003 die Wassertemperatur direkt hinter der
Wasseruhr im Haus gemessen: es waren mit 2 Thermometern 5 bzw. 6
Grad!
3. Eine Waschmaschine hat (ohne Vorwäsche) einen Hauptwaschgang,
wo das ganze eingefüllte Waschpulver eingespült wird und
geheizt und gedreht wird, bis die Nenntemperatur erreicht ist. Dann
folgen i(...) 3 Spülgänge (kalt) mit Zwischenschleudern und
am Schluss Trockenschleudern. Jeweils wird zwischen 12 bis 20 Litern
Wasser geholt (also z.B. 4 x 13 Liter = 52 Liter), abhängig von
der Wäschemenge und des Waschprogramms.
4. Waschmaschinen heizen bei Spülgängen das Wasser nicht
auf! Grund: Mangels Entkalker in dem Wasser würde der Heizstab
schnell verkalken! Hier gibt es nur eine Lösung:
zusätzlicher Warmwasseranschluss an der Waschmaschine; die kann
dann die richtige Temperatur zusammenmischen ohne Heizstab. (Meine
Maschine, eine LG aus Korea, gibt es in einer Ausführung mit
Warmwasseranschluss, leider nicht in Deutschland zu kaufen).
5. Eine Mengenautomatik mißt bei den meisten (einfacheren)
Maschinen die Wassermenge, die die Wäsche aufnimmt, und gibt
dann noch einige Liter dazu, bis eine bestimmte
Mindestfüllhöhe im Bottich erreicht wird. So braucht
weniger Wasser erhitzt zu werden und wird weniger Waschpulver
benötigt. Jedoch stellt sich die Frage, wieviel Pulver braucht
man dann??? Hier gibt es die Formel der Pulverhersteller 1:5 , d.h. 5
kg Trockenwäsche brauchen 25 Liter Wasser. Darauf ist die
Waschmitteldosierung abgestimmt. Wenn meine Maschine aber bei 5 kg
nur 15 Liter Wasser (im Hauptwaschgang) braucht, muss ich nur 3/5 der
Waschpulvermenge nehmen. Zusätzlich ist bei geringerer
Befüllung (z. B. 2 kg) der Wasserbedarf wegen der
Mengenautomatik z. B. nur 10 Liter, also brauche ich dann nur 2/5 der
angegebenen Waschpulvermenge!!! Nun sollte man bei härterem
Wasser Entkalker nehmen; hier ist entsprechend zu reduzieren. Oft
wird vom Wasserwerk ein höhere Wasserhärte angegeben, als
tatsächlich vorhanden, sodass effektiv noch weniger
Wasserenthärter benötigt wird. Bei uns wird z.B. das
Trinkwasser gemischt: Zuerst wird eigenes Brunnenwasser verwendet.
Reicht dieses nicht aus, wird Bodenseewasser dazugemischt. Dies ist
je nach Jahreszeit verschieden, sodass vom schlechtesten Fall
ausgegangen wird.
6. Es gibt Hausfrauen, die Unterdosieren ihr Waschpulver und
Entkalken ihren Heizstab alle paar Wochen mit Zitronensäure.
Diese ist für wenig Geld in der Drogerie als Wasch- und
Spülmaschinenreiniger erhältlich.
7. Da bei mir zur Zeit das Spülwasser zu kalt ist (5-6 Grad),
habe ich ein Kurzprogramm mit 30 Grad ohne Spülgänge als
"warmes Spülprogramm" benutzt.
Dabei kam doch noch einiges an Schaum aus der Wäsche raus (ich
hab das Abwasser in Eimern aufgefangen).
8. Wanda, eine Schweizerin, erklärte mir ihr Waschrezept: Weil
es immer wieder weisse Streifen von Waschpulverresten in ihrer
Wäsche gab, benutzt sie jetzt Flüssigwaschmittel. (...)
9. Ein Test der Löslichkeit von Waschpulver:
Flüssigwaschmittel an die Finger bringen. Mit kaltem Wasser
abwaschen, bis nichts mehr davon spürbar. Wie lange dauert
das?
10. Neuere Waschmaschinen haben eine Schwimmerkugel in der Zuleitung
zur Laugenpumpe, die verhindert dass hier frischeingespültes
Waschmittel hier hineinkommt und so am Waschprozess nicht
teilnimmt!
11. (...) Gibt es Angaben, wie sich Trockenwaschpulver in kaltem
Wasser löst?
12. Viele überdosieren das Waschpulver, haben viele Hausfrauen
gesagt.
Mit freundlichen Grüssen
E. Damm (E-Mail: bases@surfeu.de)
Chemikaliensensibilität
Dienstag, 11 März 2003
Lieber Herr Prof. G.
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Ich bin Opfer meiner eigenen (positiven) Sturheit geworden -
kämpfen bis zum bitteren Ende.
Hier habe ich mir ein bestmögliches Umfeld (wegen meiner
Chemikaliensensibilität) geschaffen - eine Insel. Das Alleinsein
und die Arbeit machte mir grosse Freude. Ich fühlte mich wohl
und mein Immunsystem "sicher".
Nun habe ich Horror, ich müsste beim Verlust der Liegenschaft
wieder mit Menschen und ihrem Chemiearsenal (parfümierte
Waschmittel, Weichspüler, Air Fresh, parfümierten
Handcremen, ätherische Öle etc.) in Kontakt kommen. Nur
schon der Gedanke daran "killt" mich. Mein ganzes Immunsystem
gerät durcheinander. Die klare Sicht und Konzentration ist
weg.
Ich bin dankbar, dass Sie ein Arzt sind, der diese Problematik
begreift.
Danke.
Urs Beeler
Finanzierungsvariante
Mittwoch, 12. März 2003
Lieber Urs
Danke für Dein E-Mail von vorhin.
Dass die SKB stur bleibt, war zu befürchten. Eventuell gibt es
noch eine weitere Möglichkeit: Du könntest das Haus
für 1.225 Mio (bzw. den Preis inkl. Nebenkosten der zur
Auszahlung der SKB notwendig ist) verkaufen, was ja sehr günstig
ist, verbunden mit der Auflage, dass Du das alleinige Nutzungsrecht
auf Lebenszeit für die inneren Wohnungen beibehältst. Die
Wohnung Frl. Betschart, Garage von Euw etc. müsste man evtl. aus
Deinem Nutzungsrecht ausklammern, um diesen Deal für einen
Käufer noch etwas schmackhafter zu machen. So ein Deal/Vertrag
bedarf noch etwas Feinarbeit von einem Juristen, denn auch der
Unterhalt der Liegenschaft etc. muss darin geregelt sein.
Evtl. ist ja Maler Fischer am Kauf interessiert? Sonst
Immobilienmakler fragen. Grosses Inserat in NZZ - IMMOBILIEN
INVESTMENT ZENTRALSCHWEIZ, EINMALIGE BEFRISTETE GELEGENHEIT.
Dies müsste jetzt allerdings alles sehr schnell gehen...
Herzliche Grüsse
Bert Engelbrecht (E-Mail: igu@xtra.co.nz)
Kessler denkt in der Praxis an sich selbst zuerst - von ihm je finanzielle Hilfe erwarten zu können, ist eine Illusion. Aber wenigstens steht er zu seinem Egoismus.
Mittwoch, 12. März 2003
Lieber Urs,
mir ist die Tragik Deiner Situation voll bewusst und ich verstehe
Dich vollkommen.
Du hast recht, und darum kann ich Dir eigentlich gar nichts raten,
sondern nur nochmals wiederholen: ich habe nicht das Geld, um Dir zu
helfen.
Mein Vermögen steckt in meiner Liegenschaft, und die will ich
nicht so leichthin auch noch riskieren wie Du die Deine.
[Anmerkung: Kessler ist hier ein Egoist und auf Selbstschutz
bedacht, aber wenigstens ehrlich.] Und ich weiss auch nicht,
wer Dir solche Summen schenkt, die mit grösster
Wahrscheinlichkeit nie mehr zurückkommen. [Anmerkung: Was
meint hier Kessler? Es geht um Hilfe, nichts ums
Verschenken.]
Ich verstehe von solchen Dingen wie Banken und Schulden und
Versteigerungen etc, sehr wenig. Auch da kann ich Dir nicht
helfen.
Deine Tragödie reiht sich in in all die Tragödien ein, von
denen ich täglich erfahre und denen ich ohnmächtig
gegenüberstehe, je länger umso mehr. Dass man mich eines
Tages auch noch privat und wirtschaftlich fertig machen könnte,
steht auch drohend am Horizont.
Ich bin nicht der Alleskönner und das Genie, das Du in mir
siehst. [Anmerkung: Das Genie bezieht sich auf die Kesslersche
Tierschutzarbeit. - Im persönlichen Kontakt von Mensch zu Mensch
vermisst Beeler bei Kessler einiges. Man kann nicht "nur"
Tierschützer sein, man sollte auch Humanist gegenüber den
Menschen sein, die es verdienen.] Zuviele Menschen erwarten
von mir Wunder, die ich nicht vollbringen kann.
Ich weiss nicht einmal, was ich Dir für gute Wünsche
übermitteln soll, und "ein schöner Tag" wäre auch
zynisch.
Fühle mich wie ein Frontsoldat auf dem Rückzug, neben dem
gerade wieder ein Granate ein Lücke gerissen hat.
[Anmerkung: Der Vergleich ist perfekt. Das Wichtigste für
Kessler ist, dass er selber nicht getroffen wurde!!!]
Erwin (E-Mail: kessler@vgt.ch)
Nachricht einer Berlinerin
Donnerstag, 13. März 2003
Lieber Herr Beeler,
die Templer sollten auch am 13. sterben, für Sie könnte es
aber noch eine kleine Hoffnung geben.
Ich werde Ihre Mail an alle möglichen Leute schicken, die
vielleicht helfen könnten oder Leute kennen, die helfen
könnten.
Können Sie die Info nicht unter einem Vorwand bei EBAY
positionieren???
(...)
Ich werde die Mail sogar an Freimaurer schicken, mit dem Vermerk,
für diesen Monat sicher noch eine gute Tat offen zu haben.
Bis nachher!
M.K.
Das Ende der Mythen-Post?
Donnerstag, 13. März 2003
Hallo
Ich hatte selbst ein Problem mit MCS.
Beantworten Sie mir bitte die nachfolgenden Fragen:
Haben Sie metallische Zahnwerkstoffe im Mund?
Wenn ja welche?
Ist der Laborwert Harnstoff i. S. bei Ihnen erhoben worden?
Wenn nein, lassen Sie ihn erheben und teilen Sie mir den Wert
mit.
Sind Sie im Besitz eines Schnurlostelefons (auch DECT)?
Mit freundlichen Grüßen
Gerd Ernst Zesar (E-Mail: gerd-zesar@t-online.de)
Samstag 15. März 2003
Sehr geehrter Herr Zesar
Danke für die Nachfrage.
Ich liess vor Jahren eine komplette Amalgam-Sanierung
durchführen und bin mit dem Resultat sehr zufrieden. Das einzige
Metall-Material, das sich noch im Mund befindet, sind zwei
Titan-Stifte zur Stabilität einer Füllung. Die sind kein
Problem.
Sämtliche Ersatzmaterialien wurden ausgetestet. Ich habe mich
allein mit diesem Thema 4 Jahre lang beschäftigt und kann hier
durchaus "mitreden"...
Auch "Ausleitung" und Schwermetall-Tests sind erfolgt. Von dem
Ausleitungsstoff, betr. dem mir geraten wurde, mit Vorsicht nur ein
paar Tropfen einzunehmen (weil Leute schon zusammenklappten),
könnte ich locker einen Liter trinken (!). Hier bin ich immun.
Das Thema Schwermetalle ist abgehakt.
Schnurlos-Telefon war/ist auch kein Thema. (Ich kenne die Problematik
längst).
Das Problem ist GLASWOLLE IN EINEM ESTRICH (Fasern werden peu
à peu an die Umgebungsluft freigesetzt). Ein mit
Holzschutzmittel (...) und andere chemische Stoffe tragen das ihrige
bei (sind jedoch Randerscheinungen).
Sowohl die Schul- wie die Alternativmediziner sind mit ihrem Latein
am Ende. (Die wissen betr. Umweltmedizin weniger als ich...)
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
PS: Das Hauptproblem ist heutzutage die Überflutung mit Duftstoffen. Auch Christian Schifferle von der MCS-Liga Schweiz sagt, dass Duftstoffe "schlimmer als Autoabgase" seien. Nur will man dies heute (noch) nicht hören!
Rettungsaktion
Dienstag, 13. März 2003
Lieber Herr Beeler,
ich habe eine entsprechende Mail mit der Seite als Anhang an 18
Personen bzw. Organisationen geschickt, gute und böse, die noch
was Gutes dieses Jahr tun müßten.
Daß Sie sich heute gemeldet haben, ist gut: der 13. ist der Tag
der Frauen, der Tag der Urgöttin und die 13. Fee im Märchen
war sicher nicht böse, auch beim Abendmahl ist die 13 sicher nur
das gut vertuschte Gute.)
Am 18.03.2003 sollen sie dran sein...
18 = Vernichtung des Bestehenden...
Die FDP in Dt. warb mit den 18%, um bestehende Strukturen zu
löschen, klappte aber nicht... Sie haben sich am 13. an Freunde
gewandt!!! Gutes Datum die 13...
Ich habe 18 Mails versandt, damit die geplante Aktion am 18. nicht so
stattfindet, wie die hoffen.
Lassen Sie sich bloß nicht unterkriegen, mal sehen, was
passiert.
Hatte mich schon gewundert, warum Sie sich nicht gemeldet haben.
Übrigens: In B. gibt es ca. 100 000 leerstehende Wohnungen,
meist Plattenbauten ..., die kann man gut abdichten gegen
Düfte.
Dann vertreiben Sie eben die Mythenpost von B., ist eh sicher
billiger...
Wußte doch, Sie kommen noch mal her...
Viele liebe Grüße!
M.K.
Reparatur-Betrug
Samstag, 15. März 2003
Sehr geehrte Damen und Herren
Am 16.1.03 gebe ich bei der Mobilcomplus GmbH in Seewen mein Natel,
Typ Motorola CD 930, zur Reparatur. Das Gerät hat seit dem Kauf
und bis zur Reparaturabgabe tipptopp funktioniert und ist vom Zustand
her absolut neuwertig (keine Kratzer oder sonstige
Beschädigungen am Gehäuse.) Durch das häufige Aufladen
beschädigt wurde jedoch die Ladebuchse des Natels; das CD 930
kann in der Folge nicht mehr aufgeladen werden.
Da ich befürchtete, dass bei einer Reparatur möglicherweise
der Speicher gelöscht wird, machte ich Verkäufer Roger
Betschart ausdrücklich darauf aufmerksam, keinen Software-update
machen zu lassen, was er auf dem Reparaturauftrag notierte (Ein
Software-update macht ja ja auch kein Sinn. Viel wichtiger ist der
Erhalt der Daten!). Das Geräte sei (ich zeigte es Herrn
Betschart) in perfektem optischen Zustand und er solle bitte
dafür sorgen, dass ich es wieder unversehrt zurückbekomme.
Fr. 125.- für ein Natel, das nicht
repariert, sondern beschädigt wurde!
Gestern, 14.3.03, hole ich das Natel nun von der "Reparatur" ab.
Wie ich sofort feststelle, handelt es sich um die alte Ladebuchse,
was der Verkäufer Roger Betschart bestätigt. Ich bin
skeptisch, zahle aber trotzdem den "Reparatur"preis von Fr. 125.- Auf
der Rückseite des Gehäuses befindet sich ein langer, ganz
feiner Haarriss, der (soviel ich mich erinnern kann) vorher nicht
war. Ausserdem macht das Anzeige-Glas einen verschmierten
Eindruck.
Zuhause will ich das Gerät aufladen. Weil das Natel beim
Einstecken nicht den klassischen Akustik-Kontakt-Ton von sich gibt,
nehme ich den Stecker wieder heraus - dabei kommt die halbe Buchse
mit!!! Das heisst: Von der Omnicom wurde gar keine Reparatur
durchgeführt (!), sondern von einem Mitarbeiter lediglich mit
den Fingern oder einem Werkzeug die alte Ladebuchse ins Gehäuse
zurückgeschoben!!! Dies zum "Reparatur"preis von Fr. 125.-. Dies
ist nichts anderes als eine Gaunerei und Betrug!
Fragen
Werden Geräte, welche die Omnicom angeblich repariert, vor
dem Retourschicken nicht kontrolliert? Und wie kann es geschehen,
dass für nicht reparierte Geräte trotzdem Fr. 125.-
berechnet werden? Wie kommen Sie auf einen Preis von Fr. 125.-
für das Einschieben einer defekten Buchse? Woher stammt der ganz
feine Haarriss auf der Gehäuserückseite? Und wie
können bei einem Gerät, das mehr beschädigt als
repariert wurde, mehrere Wochen vergehen, bis es wieder an den
Händler zurückgeht?
In der Schweiz jammert man, dass es der Wirtschaft schlecht gehe. Es
ist deshalb absolut erstaunlich, dass ein solcher Fall wie der
vorliegende überhaupt "passieren" kann.
Ich erwarte von Ihnen jetzt, dass dieses Gerät (ohne
Software-update - die vorhandenen Daten müssen erhalten bleiben)
perfekt repariert wird inkl. ev. Ersatz des Rückseite-Deckels
mit feinem Haarnadelriss durch einen neuen. Bei der Entnahme der
Swisscom-Karte ist am 14.3.03 dem Verkäufer Roger Betschart das
Natel auf den Ladentisch gefallen. Sollten durch den Aufprall weitere
Schäden entstanden sein, klären Sie deren Beseitigung mit
der Mobilcomplus GmbH, Seewen, (Tel. 041 813 18 18) ab.
Sollte hier "nichts geschehen", werde ich gegen Ihre Firma eine
Strafanzeige wegen Betrug einreichen. Ausserdem können Sie dann
sicher sein, dass der Fall auch in befreundeten Medien erscheint.
Herr Melvin Belli, Geschäftsführer der Mobilcomplus
GmbH, Seewen, hat mir zum vorliegenden Fall folgende Angaben
durchgegeben:
Natel Typ: Motorola CD 930
Rep.-Nr. SA 374583
Serien-Nr. 447769082222051
Ich will, dass dieser Auftrag perfekt und (in Anrechnung meiner
Umtriebe) gratis ausgeführt wird. Die Alternative
für Sie heisst: Busse, Verfahrenskosten und die Übernahme
der Kosten unseres Anwalts.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler, Herausgeber der Mythen-Post
Montag, 17. März 2003
Guten Tag Herr Beeler
Besten Dank für Ihr Mail. Wir werden den Fall umgehend
prüfen und Ihnen Bescheid geben.
Freundliche Grüsse
Markus Odermatt (E-Mail: odermatt@omnicom.ch)
OMNICOM AG
Telecom + Electronics
Markus Odermatt
Geschäftsführer / CEO
Industrie Neuhof 9
CH-3422 Kirchberg BE
Tel. 034 448 68 68
Fax 034 448 68 69
Mail nach B.
Samstag, 15. März 2003
Liebe Frau K.
Vielen Dank für Ihre aufmunternden Worte. Entschuldigen Sie,
dass ich mich erst heute melde, aber die vergangenen Tage war mir
nicht mehr danach zumute.
Mein Immunsystem scheint auf Notprogramm umgeschaltet zu haben. Und
diese Woche wurde mir nach Jahren wieder einmal bewusst, welche
ungeheure Macht das Unterbewusstsein hat.
Schauen Sie sich die Bilder der alten Brauerei an. Vor allem die
herrliche Aussicht aus meinem Zimmer auf das untere Feldli, siehe
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_13_3_03/feldli_traumhfaft_schoen.htm.
Das Haus befindet sich genau in der Mitte zwischen der Pfarrkirche
St. Martin und dieser schönen Wiese. Ein Kraftfeld.
Wegen den "Problemen mit der Gesundheit" haben Sie hundertprozentig
recht. Das war bei mir schon in der Primarschule so. Ich konnte
unglaublich gute Leistungen bringen und meinte "unbesiegbar" zu sein,
"Power ohne Ende" zu haben - bis es mich jeweils in
regelmässigen Abständen "zusammenlegte". Ich lag dann krank
im Bett und wurde von lieben Frauen (meiner Mutter und Gotte) mit Tee
und Zwieback wieder aufgepäppelt. Nach Tagen konnte ich neu klar
denken und hatte Lust und Energie.
Mein Immunsystem ist unglaublich sensibel. Wenn das Umfeld nicht
stimmt, gehe ich wie eine Pflanze ein. Einen Plattenbau würde
ich rein emotional schon nicht aushalten.
Ich bin ein Ästhet. Licht, schöne Farben (strahlend blauer
Himmel, saftiges Grün, Gelb mit etwas Orange und Rot), eine
heitere Umgebung - das heilt! Der Körper muss sich selber
heilen!
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
PS: Bin diesmal gespannt auf Ihre Nachricht.
Das Ende der Mythen-Post?
Sonntag, 16. März 2003
Lieber Herr Beeler
Danke für die Mail, schön daß Sie sich endlich melden
...
"Vielen Dank für Ihre aufmunternden Worte.
Entschuldigen Sie, dass ich mich erst heute melde, aber die
vergangenen Tage war mir nicht mehr danach zumute."
Kann ich voll und ganz verstehen.
"Mein Immunsystem scheint auf Notprogramm
umgeschaltet zu haben. Und diese Woche wurde mir nach Jahren wieder
einmal bewusst, welche ungeheure Macht das Unterbewusstsein hat."
Sie stehen noch immer unter Schock, der löst sich erst nach
dem 18. wieder, egal was passiert...
"...dieser schönen Wiese. Ein
Kraftfeld."
Sie trauern bereits, es ist noch zu früh ...
Schöpfen Sie aus dem Kraftfeld... es ist wirklich
schön!!!
"Wegen den 'Problemen mit der Gesundheit' haben
Sie hundertprozentig recht. Das war bei mir schon in der Primarschule
so. Ich konnte unglaublich gute Leistungen bringen und meinte
'unbesiegbar' zu sein, 'Power ohne Ende' zu haben - bis es mich
jeweils in regelmässigen Abständen 'zusammenlegte'. Ich lag
dann krank im Bett und wurde von lieben Frauen (meiner Mutter und
Gotte) mit Tee und Zwieback wieder aufgepäppelt. Nach Tagen
konnte ich wieder klar denken und hatte Lust und Energie."
Geht mir genauso und auch Freunden, die mir ähnlich
sind.
"Mein Immunsystem ist unglaublich sensibel.
Wenn das Umfeld nicht stimmt, gehe ich wie eine Pflanze ein. Einen
Plattenbau würde ich rein emotional schon nicht aushalten."
Einspruch, ich lebe jetzt 20 Jahre im Plattenbau, 3. Stock, Ausblick
auf Grün, Haus vor wenigen Jahren modernisiert.
Es gibt auch bei Plattenbauten große Unterschiede, selbst
Hundertwasser hat sich an einem Plattenbau versucht,
nachträglich.
Es war eine Schule in Ostdeutschland, sie wurde zu einem
Schlößchen, ganz toll.
Künstler aus aller Welt versuchen sich an diesen Bauten und es
kommen schöne Sachen dabei heraus.
Sicher, gegen Ihren Ausblick ist es nichts, ich habe leider gerade
keine Bilder bei der Hand, aber lassen Sie sich nicht wieder so
runterziehen, Sie werden noch gebraucht!!!
Sollen die anderen sich insgeheim freuen?!
Ich möchte mit Ihnen noch einige spitze Aktionen
aushecken!!!
"Ich bin ein Ästhet. Licht, schöne
Farben (strahlend blauer Himmel, saftiges Grün, Gelb mit etwas
Orange und Rot), eine heitere Umgebung - das heilt! Der Körper
muss sich selber heilen!"
Ja sicher, wir sind vielleicht auch zu brav.
Ich habe mich in der letzten Zeit auch etwas mit echter Hexenkunst
beschäftigt (Wiccakult). Nicht gleich erschrecken. Es gibt keine
schwarzen oder weißen Hexen, alle sind beides. Wer z.B. seine
bösen Gedanken unterdrückt, wird krank... [Anmerkung
der Mythen-Post: Das ist alles für Beeler zu
mystisch...] Das entspricht zwar nicht dem landläufigen
Bild der angeblich immer so weißen Hexen, scheint aber zu
stimmen.
Da wir aber so gut erzogen sind und unsere Intelligenz selbst in
Gedanken nur positiv einsetzen, werden wir krank, bzw. unser
Immunsystem... [Anmerkung der Mythen-Post: Diese Theorie
stimmt nicht. Sonst wäre Jesus ja ein schwerkranker Mann
gewesen.]
Die Bösen leben sich aus, machen dann Spendenaktionen
u.ä. - und dann ist ihr Konto ausgeglichen, glauben sie...
Ist schon übel, daß ihr Bruder sie hängen
läßt.
Die Banken können Sie vergessen, daß sind alles
"Brüder"... [Anmerkung der Mythen-Post: Das sollte man
auch nicht so pauschal-"verschwörerisch" sehen. Oder gibt es
tatsächlich keine Ausnahmen?]
Das ist sicher alles längst abgesprochen...
(...)
"PS: Bin diesmal gespannt auf Ihre Nachricht."
Nur dieses Mal...
(...)
Viele liebe Grüße! Melden sie sich bitte bald wieder
M.K.
Das Ende der Mythen-Post?
Sonntag, 16. März 2003
Hallo,
ich möchte eine Information zur Zell-Regeneration via Fax
übersenden. Bitte um Mitteilung der Faxnummer inkl.
Landesvorwahl.
Mit freundlichen Grüßen
Gerd Ernst Zesar (E-Mail: gerd-zesar@t-online.de)
Sonntag, 16. März 2003
Lieber Herr Zesar
Vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme. Aber ich halte davon
nichts. Entweder ist das köpereigene Immunsystem in der Lage,
sich selber zu heilen oder eben nicht. Alles andere lehne ich ab.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Medizinisches Gutachten
Sonntag, 16. März 2003
Lieber Herr Prof. G.
Vielleicht können Sie mir doch noch behilflich sein. Und zwar
geht es um den Zusammenhang "Undicht abgedeckte KMFs im Estrich" und
Erkrankung. Ich weiss hundertprozentig, dass hier ein direkter
Zusammenhang besteht. Nur: Wie das beweisen?
Ihre Empfehlung, Dr. med. Christoph B., hat mir insofern geholfen,
als dass er mir die Adresse von Dr. med. M.J. (...) angegeben hat,
der dann treffend (und für mich völlig überraschend)
den Zusammenhang zwischen KMF-Einwirkung und Verschlechterung einer
atopischen Dermatitis beschrieben hat, (...).
Ihre Empfehlung, "im grossen Kanton" zu schauen, fiel
enttäuschend aus. Meine Erfahrungen mit der
Dermatologischen/Allergologischen Klinik aus dem Jahre 1994 haben
sich mehr als bestätigt. Ein Massenabfertigungsbetrieb. Und an
Ursachenerkennung haben die kein grosses Interesse. Mag vielleicht
pauschal und hart klingen, ist aber leider so. Enttäuscht bin
ich ebenso über deren "Fachwissen". Unter den jungen Ärzten
gibt's viele unsichere Greenhörner. (Ich war überrascht,
wie wenig die z.T. wissen und Doktoren-Titel tragen). Prof. Brunello
Wüthrich, Chef der Allergiestation, weiss z.B. nicht, dass
Glaswolle Allergien auslösen kann (Phenolformaldehyd)! Und Prof.
Burg, der "Big Boss" dieser Klinik, ist gegen ein Verbot von KMFs wie
auch gegen ein generelles Verbot von parfümierten Wasch-, Putz-
und Reinigungsmitteln. Alles eine Charakterfrage. Ich hab diese
Klinik etwas unter die Lupe genommen: Die helfen nicht den Menschen,
sondern in erster Linie sich selbst.
"Bern" funktioniert ähnlich.
Was ich benötigte, ich ein medizinisches Gutachten, das den
Zusammenhang zwischen KMF-Partikelbelastung (Glaswolle) und die
gesundheitsschädigende Wirkung von Parfümstoffen auf meinen
Organismus bestätigt. Was mich interessiert, ist nicht
Symptombekämpfung durch das grossartige Schweizer
Gesundheitswesen, sondern ein hieb- und stichfester
Ursachennachweis!
Der ganze Medikamentenunsinn (ich spreche hier ausdrücklich
davon, was ich erlebt habe), bringt mir absolut gar nichts. Cremen
und Salben haben den Zustand der Haut (längerfristig gesehen)
jeweils verschlimmert. Asthmamittel brachten genau das Gegenteil,
dass die Dosen ständig erhöht werden mussten und der
Organismus immer kränker wurde. Es gibt nur eines: Intakte
Umwelt, keine Medikamente - stattdessen die Selbstheilungskräfte
des Körpers walten lassen! Und erstaunlich, welche positive
Wirkung ein Aufenthalt an der Nordsee haben kann.
Sie tippen jetzt auf eine atopische Dermatitis. Stimmt, aber eben nur
teilweise. Die Symptome, die ich beschreibe, erinnern viel mehr an
MCS und ich passe seit jeher nicht in die klassische Neurodermitiker-
und Dermatologen-Welt... Beide stehen auf Cremen, Salben, Bäder
usw. - ich überhaupt nicht. Weil es nichts bringt. Und wenn ich
mit Duftstoff-Allergieexperte Dr. med. Frank Nestlé rede, habe
ich das Gefühl, dass der im 4. Stock wohnt und ich im 10.
...
Saubere, intakte Umwelt - und ich fühle mich topfit. Wie das
parfümierten Ärzten klar machen?
Es funktioniert "alles über die Nase und das Immunsystem",
ähnlich einem AWACS-Flugzeug, das mit seinem Ortungssystem
überall tief "hineinsieht". Was ich also benötigte, ist
nicht Abstumpfung meines Empfindungsapparates durch "grossartige
Medikamente", sondern die richtige Umwelt für mein
Immunsystem.
Ich weiss hundertprozentig, dass Glaswolle gesundheitsschädigend
ist. Also muss man hier ansetzen.
Mein Hausarzt - typische Reaktion - wollte davon nichts wissen. Man
könnte aus der Erkenntnis ja in Konflikt mit irgendwelchen
Wirtschaftskreisen geraten. Wie heisst doch ein bekannter, alter
Schwyzerspruch: "Wiit vom Gschütz gid alti Chrieger." (= "Weit
entfernt vom Geschütz gibt alte Krieger...")
Das gesamte Schweizer Gesundheitswesen ist heutzutage darauf
ausgelegt, an Symptombekämpfung Geld zu verdienen. Doch man muss
den umgekehrten Weg gehen: Herausfinden, warum die Leute krank
werden und dann die krankmachenden Ursachen bekämpfen. Ich
kritisiere an der heutigen Medizin, dass die Leute gedopt werden;
dadurch kann das System noch immer so weiter laufen.
Ich beabsichtige eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen
die St. G.I. SA (Glaswollehersteller) einzureichen. Dazu
benötige ich jedoch ein ärztliches Gutachten. Kein
Gefälligkeitsgutachten (ich bin nicht die KMF-Lobby...), sondern
ein ehrliches, objektives, wissenschaftlich korrektes Gutachten. Von
Ihnen weiss ich, dass Sie hochintelligent und sensibel sind sowie
auch einiges von der Materie verstehen. Wie's mit dem Mut, Engagement
etc. aussieht, kann ich jedoch nicht beurteilen.
Zwingen kann und will ich niemand. Es muss aus Freiwilligkeit und
Überzeugung geschehen. Die vergangene Woche hat mich
gestärkt. Ich wurden von den besten Freunden im Stich gelassen.
Von der Seite her kann mich eigentlich nichts mehr
erschüttern...
Bitte schauen Sie mal die Bilder an unter http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_18_2_03/glaswolle_gesundheitswesen.htm
Wie gesagt: Medikamente etc. brauche ich keine; was ich will, ist,
dass die Industrie zur Verantwortung gezogen werden kann. Das ist
mein Job: Nur so bewegt sich etwas zum Besseren.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Glaswolle, korrupter Staat, korrupte Justiz und korrupte Ärzte - es passt eben alles zusammen... und erschwert die Aufgabe.
Montag, 17. März 2003
Lieber Herr Beeler,
für Ihre Situationsbeschreibung danke ich Ihnen und für Ihr
Vertrauen, sich mit Ihrem ernsten gesundheitlichen Problem an mich zu
wenden. Sie wünschen eine gutachterliche auf wissenschaftlicher
Grundlage fussende Stellungnahme zum allfälligen Zusammenhang
zwischen Glaswollexposition und MCS. Sollte sich dann ein
Zusammenhang abzeichnen muss das Gutachten so hieb- und stichfest
sein, dass Sie damit eine Firma auf Schadensersatz verklagen
könnten.
Hierzu folgende Fragen:
Ich denke nicht, dass ich das Geschütz meide
oder in der Vergangenheit, als es um Umweltschutz ging, mich nicht
auch öffentlich eingesetzt hätte. Aber für diese m.E.
noch nicht geklärten Fragen, die Sie ansprechen, benötigt
es jemanden mit klinischer Erfahrung, der Zeit und Mittel zur
Verfügung hat, sich dieser Fragen anzunehmen. Mir bleibt bei
einer 60-70 h Woche wenig Möglichkeit, zudem bin ich nicht
Kliniker. Was ich anbieten kann, ist bei einer gutachterlichen
Stellungnahme, z.B. eines Dermatologen oder Allergologen, als
Mitbegutachter zu helfen.
Sie gehen mit den Ihnen bekannten Ärzten hart ins Gericht.
Bedenken Sie aber bitte, dass die medizinische Umweltproblematik noch
gar nicht an unseren Universitäten gelehrt oder erforscht wird
(Ausnahme Basel), dass es noch kein Institut für Umweltmedizin
bei uns gibt (im Gegensatz zu A, D, F, GB, Skandinavien, USA, usf).
Wobei die Suva sicher einer der besten Ansprechpartner allein
für Sie wahrscheinlich nicht zuständig ist. Es gibt in der
Konföderation nur eine umweltmedizinische Beratungsstelle:
Frau Anke Huss
Institut für Sozial- & Präventivmedizin der
Universität Basel
Steinengraben 49
4051 Basel
Tel 061-267 42 45
E-mail: anke.huss@unibas.ch
Möglicherweise kann Frau Huss weiter helfen.
Mit guten Wünschen
J.-O. G.
Das Ende der Mythen-Post?
Sonntag, 16. März 2003
Hallo!
Ihr Wissen ist leider unvollständig. [Anmerkung der
Mythen-Post: Kein Mensch besitzt das absolute Wissen.] So
können Sie m. E. Ihr Problem nicht lösen.
Vor allem sollten Sie über Denkblockaden nachdenken. Sie irren
im Kreis herum. [Anmerkung der Mythen-Post: Wenn Herr Zesar
doch angeblich so gut Bescheid weiss, wieso löst er das Problem
nicht?]
Mit freundlichen Grüßen
Gerd Ernst Zesar (E-Mail: gerd-zesar@t-online.de)
Sonntag, 16. März 2003
Lieber Herr Zesar
Dann sagen Sie mir bitte, wo mein Wissen angeblich unvollständig
sein soll und wo Denkblockaden bestehen. Die Medizin ist keine exakte
Wissenschaft und deshalb kann viel erzählt werden. Medizin
ist heutzutage im Wesentlichen eines: Geldmacherei. Die hohen
Gesundheitskosten belegen das andere: Krankheit.
Ihre eigene Blockade besteht darin, dass Sie die krankmachenden
Ursachen nicht sehen und stattdessen sofort zur
Symptombekämpfung schreiten wollen. Das ist bequem. Damit
begehen Sie denselben Fehler, der heutzutage die Schul- und
Alternativmedizin macht. So kommt man nicht weiter!
Mit Ihrer Denkweise akzeptieren Sie das System und sagen "ja" dazu.
So sind Sie ein Sanitäter, der Verwundete pflegen will und Tipps
abgibt, aber das Wichtigste vergisst: den Krieg "abzustellen"!
Künstlich aufgepäppelte Soldaten verlängern nur den
Krieg - sie bringen keinen Frieden! Und gerade deshalb kommt die
Gesellschaft nicht weiter!
Alles klar?
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Zesar antwortet nochmals und Beeler reagiert wie folgt:
Sonntag, 16. März 2003
Lieber Herr Zesar
Dass Sie an einer Grundsatzdiskussion kein Interesse haben,
bestätigt meine Einschätzung.
Gesundheit ist kein Zustand mit Garantie. Das Problem in der heutigen
Zeit ist, dass viele Leute meinen, die Medizin würde sie
"heilen" [Ergänzung: ...und man müsse an den
krankmachenden Verhältnissen gar nichts ändern!!!]
Die Problematik von Umwelterkrankungen wird dadurch zeitlich nur
verschoben. Für die Menschheit kein Gewinn!
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
Korrespondenz mit M.K. ("Eine wohnliche DDR gemacht" - das Böse ist nur eine Unzulänglichkeit - Negation der Negation - "Es gibt nur den geraden Weg, wie Jesus und andere grosse Männer ihn gegangen sind"
Sonntag, 16. März 2003
Lieber Herr Beeler,
schön von Ihnen zu hören ...
"Ich habe vor 15 Jahren viel Marx und Engels
gelesen - und ich hätte eine schöne, wohnliche DDR gemacht.
Mit einer Mauer nicht nur gegen den Westen, sondern auch gegen den
Osten und Süden. Wobei alles Phantasterei. Selbst das auf dem
Papier beste Gesellschaftssystem scheitert an der
Unzulänglichkeit der Menschen."
Der Faktor Mensch war und ist immer ein Problem.
Alle Theorie fällt irgendwann zusammen, da der Mensch sich
entwickelt, in unterschiedliche Richtungen. [Anmerkung: Das zu
vage formuliert.]
Ich habe gar keine so richtige Vorstellung davon, wie Sie
früher die DDR so gesehen haben. Was für ein Staat war das
früher für Sie??? Erzählen Sie mir doch mal was
davon.
"Zum Thema Hexen: Das Böse ist für mich nur eine
Unzulänglichkeit, die es zu überwinden gilt. Verspürt
man negative Gefühle in sich, muss man die für
Nützliches einsetzen: Kampf gegen KMF-Industrie etc. (Negation
der Negation)."
Negation der Negationen ist die Verneinung der Verneinung, also
die Bejahung
"Es gibt nur den geraden Weg, wie Jesus und
andere grosse Männer ihn gegangen sind."
Und was ist mit den Frauen? Und muß man am Ende dieser Wege
immer umgebracht werden??? [Anmerkung: Wer es konsequent
durchzieht, der wird meist umgebracht.]
"Wir leben hier auf diesem Planeten nur eine kurze Zeit.
Positive Arbeit zu leisten ist unser Job."
Ja sicher, aber Ausgleich muß man schon
schaffen innerlich, denn das All ist gemischt. [Anmerkung:
Nicht das All ist entscheidend, sondern das GUTE!]
Ich möchte Sie so gern aufmuntern, aber wie soll ich das
anstellen...
Am Dienstag ist nun wohl nicht nur Ihr schwarzer Tag, sondern der
Krieg könnte auch beginnen. Bush nimmt kein Blatt mehr vor den
Mund und zieht los, egal was passiert...
Trotzdem schönen Montag!
Viele Grüße!
M.K.
MCS-Symptombekämpfung
Sonntag, 16. März 2003
Hallo!
Ich habe die Bekanntschaft einer größeren Anzahl von
MCS-Patienten gemacht.
Viele wissen schon alles". Die EINEN kämpfen, die ANDEREN
haben sich aufgegeben, eine beachtliche Anzahl ist auch wieder gesund
geworden
Es gibt hervorragende Entgiftungsmöglichkeiten.
[Anmerkung: Das ist genau die Funktionsweise der heutigen
Medizin. 1. Hoffnungen mit irgendwelchen "Therapien" machen, 2. Geld
verdienen. 3. Ja nicht bei den Ursachen ansetzen, denn dadurch
könnte man ja in Konflikt mit den Verursachen geraten 4. Aus
Punkt 3 folgt, dass es Geld kosten und beschwerliche Arbeit bedeuten
könnte.] Sie sollten sich nicht aufgeben.
Wenn Sie darüber mehr erfahren wollen, senden Sie mir bitte eine
Faxnummer. Ich kann die Seiten nur faxen. [Anmerkung: Wenn die
Informationen angeblich so wichtig sind, wieso stellt man sie nicht
ins Internet?]
Lesen Sie zudem unbedingt (...).
Prüfen Sie über den Laborwert Harnstoff im Serum, ob Ihre
Nieren voll funktionsfähig sind. Der Grenzwert für
Mischköstler war (...). Die Grenzwerte sind in den 60er Jahren
auf (...) - ohne wissenschaftliche Begründung - angehoben
worden. Ohne voll funktionsfähige Nieren gehen Sie den Weg in
die (...)
Ich würde das an Ihrer Stelle unbedingt prüfen lassen.
[Anmerkung: Die heutige Medizin ist an Ursachenbehebung nicht
interessiert, sondern am Geldverdienen. Weshalb dieses korrupte
System noch mit Laboruntersuchungen unterstützen?]
Daß jeder verantwortungsvolle Bürger sich gegen die
zunehmende Vergiftung der Umwelt einsetzen sollte, ist doch wohl
selbstverständlich. [Anmerkung: Schöne Worte
sprechen viele, aber es fehlen die Taten!]
Sie könnten mehr für die Menschheit tun, wenn Sie
wieder gesund werden würden. [Anmerkung der Mythen-Post:
Das ist durchaus wahr!]
Beste Grüße
Gerd Ernst Zesar (E-Mail: gerd-zesar@t-online.de)
Montag, 17. März 2003
Lieber Herr Zesar
Vielleicht nett gemeint. Was mir etwas bringen würde, ist eine
KMF-Sanierung. HIER (bei den Ursachen!) muss angesetzt werden. Alles
andere wäre bloss Symptombekämpfung, was ich strikte
ablehne.
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
Montag, 17. März 2003
Hallo,
irren ist menschlich. [Anmerkung der Mythen-Post: Frägt
sich, wer hier irrt...]
Alles Gute für Sie!
Gerd Ernst Zesar (E-Mail: gerd-zesar@t-online.de)
Montag, 17. März 2003
Lieber Herr Zesar
Wenn die krankmachenden Ursachen behoben sind, erst dann kann der
Körper sich selber heilen! Nehmen wir an, jemand erleide
aufgrund von Bleirohren eine Schwermetallvergiftung, dann müssen
nicht Medikamente und "Therapien", sondern neue Wasserrohre
her!
Mit dem ganzen schul- und alternativmedizinischen
Medikamentenunsinn werden die krankmachenden Ursachen übersehen
bzw. verdrängt.
Wenn heute Menschen umwelt-/schadstoffbedingt krank werden, dann
muss die Umwelt "repariert" werden. Dann werden die Leute auch wieder
gesund.
Was heute gemacht wird (und Sie unterstützen es): an der
Schadstoffaussetzung nichts ändern, sondern Menschen
"therapieren". Das ist einfach - aber nicht ehrlich.
Auf der einen Seite macht heutzutage die Industrie die Leute krank -
auf der anderen Seite offeriert das Gesundheitswesen "Heilung". Das
ist schizophren, doch damit wird Geld verdient. Und um das genau geht
es! (Geld ist heutzutage ein Ersatz für verlorengegangene
Lebensqualität. Aber wie heisst es doch: Geld allein macht nicht
glücklich!)
Dass diese Gesellschaft aus dem letzten Loch pfeift, zeigen die
ständig steigenden "Gesundheitskosten".
Wenn mein Immunsystem ob Umweltschadstoffen zusammenklappt, dann ist
es eine ehrliche Reaktion.
Indem irgendwelche Nieren-, Leber- oder Urinwerte künstlich
verändert werden, ändert sich an der Umweltsituation rein
gar nichts!
Gesundheit und Lebensqualität sind viel umfassender.
Die heutige, ach so tolle Medizin ist ja nicht einmal in der
Lage, wissenschaftlich exakte Diagnosen zu stellen. Lustig wird's,
wenn widersprechende Resultate herauskommen und dann den "Experten"
auf den Zahl gefühlt wird...
Doch das Thema ginge zu weit. Wir haben verschiedene Ansichten.
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
Nachweis Erkrankung durch KMF-Partikel
Dienstag, 18. März 2003
Lieber Herr Prof. G.
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich bin froh, dass Sie auf mich
eingehen.
Wenn Sie als Mitgutachter figurieren können, wäre das
zumindest eine Absicherung.
Es gibt zwei Probleme: erstens Mediziner zu finden, die charakterlich
i.O. und gut gesinnt sind; zweitens über das nötige
Fachwissen verfügen.
Medizin ist keine exakte Wissenschaft - und es wird viel
erzählt, wenn der Tag lang ist... Einen Zusammenhang zwischen
KMF-Belastung und Erkrankung würde ein Mediziner der
Dermatologischen/Allergologischen Universitätsklinik Zürich
mit Sicherheit vehement abstreiten (Lehrmeinung!). Die
Verschlimmerung der atopischen Dermatitis könne viele Ursachen
haben. Würde "nichts" herausgefunden, hiesse es, das ganze sei
"psychisch bedingt". Natürlich spielen psychische Faktoren bei
einer Neurodermitis eine Rolle. Nur ist es sehr bequem, alles, was
man umweltmedizinisch nicht weiss (oder nicht wissen will), auf die
Psyche abzuschieben...
Frau Minea Alvsten (39), eine Deutsche, die mit ihrem schwedischen
Mann in Südfrankreich lebt, beschreibt die typischen Symptome
einer Erkrankung durch KMFs. Eine sensible, talentierte und
intelligente Frau (Konzertpianistin), die vorher in Dänemark
gesund war!
Mir geben Schweizer Ärzte auf den Wecker, weil sie "behandeln"
und im Grunde nichts verstehen! Allein schon, welchen Unsinn ich
früher betr. meiner Neurodermitis-Behandlung erlebte - ich darf
nicht daran denken.
Mich interessiert nicht die Behandlung, sondern die
Krankheitsentstehung, das Warum! Kurioserweise aber
interessiert das sonst (fast) niemand. Der klassische Neurodermitiker
steht auf Salben und Cremen, Bäder etc. - für ihn das
Grösste. MCS-Kranke wollen Medikamente gegen MCS. Ich selber
will die krankmachenden Ursachen beseitigen und dann die
Selbstheilungskräfte des Körpers walten lassen - ohne
schul- oder komplementärmedizinische Medikamente. Sie sind,
so glaube ich, einer der ganz wenigen Mediziner in der Schweiz, der
dies nachvollziehen kann.
Es nützt mir rein gar nichts, wenn ich mit hohen Dosen Vitamin C
oder sonst irgend einer "Therapie" gedopt werde (und parallel dazu
die KMF-Belastung bleibt) - die Retourkutsche des Körpers kommt
unausweichlich.
Bluttests, Urintests und alles "Harmlose" ist in Ordnung. Risikotests
(mit Kontrastmittel etc.) lehne ich hingegen strikte ab. Es ist ja
gerade die Tragik der heutigen Hightechmedizin, dass so
Folgeschäden entstehen können.
Medizin soll helfen, nicht verschlimmern. Wobei: Ich muss Ihnen das
alles ja nicht sagen. Das ist Ihr Gebiet - und Sie verstehen auch
meine Denkweise.
Wenn ein Auto läuft, bringt man es am besten nicht in die
Werkstatt, weil dann nur ein unnötiges Risiko entsteht.
Chirurgen lassen sich - soviel ich weiss - am wenigsten operieren.
Ohne impfen, Antibiotika etc. (vor vielen Jahren) wäre mein
Immunsystem vermutlich noch besser dran. Meine kritische Haltung
gegenüber der Medizin hat eine Vorgeschichte. (Wobei ich
natürlich schon auch weiss, dass Medizin Leben rettet und
verlängern kann. So stur bin ich auch wieder nicht... In meinem
Fall glaube ich jedoch, dass sie mir unter dem Strich bis heute mehr
geschadet als genützt hat. Von einer fachlich sehr guten
Amalgam-Sanierung durch meinen Zahnarzt einmal abgesehen - wobei
derselbe vor über 25 Jahren das quecksilberhaltige Material -
damals vermutlich noch unwissend - eingebaut hatte).
Aus der praktischen Erfahrung habe ich eine ungeheure
Zurückhaltung gegenüber Medizinern (was - siehe oben - auch
gerechtfertigt ist!). Einen "schlauen", unabhängigen
Dermatologen/Allergologen zu finden, wäre schon fast wie ein
Sechser im Lotto.
Alles, was ich zum jetzigen Zeitpunkt betr. Glaswolle weiss, befindet
sich auf der Mythen-Post Homepage. Eine wissenschaftliche Arbeit zu
diesem Thema ist mir nicht bekannt. Ich weiss nur von Personen aus
Europa, die sich mit den beschriebenen Symptomen bei mir gemeldet
haben.
Nachfolgend einige Beispiele:
Glaswolle in französischem Kamin: Asthma!
Sonntag, 5. Januar 2003
Sehr geehrte Damen und Herren
Frohes neues Jahr 2003 und - viel Erfolg bei Ihrer
Aufklärungsarbeit bezüglich der verheerenden
gesundheitlichen Folgen beim Einsatz von Glas- und Steinwolle.
Mit grosser Genugtuung las ich Ihre informativen Texte. Ich bin zwar
nicht Schweizerin, sondern Deutsche, mit meinem schwedischen Mann in
Südfrankreich lebend, dennoch möchte ich gern einen
Kommentar zur Sache senden.
Seit fünf Jahren leben wir hier, und in diesen fünf Jahren
bin ich immer kränker geworden. Inzwischen leide ich an Asthma,
Fieberwellen, Nesselfieber (Urticaria), Ekzemen und Herzproblemen ( -
ich bin erst 39!).
Ich muss immer wieder berufliche Absagen vornehmen, da mein
Gesundheitszustand so dermassen miserabel ist. Ich bin
Konzertpianistin und Komponistin.
(...)
Der Grund hierfür? Nach einer medizinischen Odyssée ohne
nennenswerte gesundheitliche Verbesserungen stellt sich nun heraus,
dass die GLASWOLLE, mit welcher unser Kamin isoliert ist, mich krank
macht. Das wussten wir nicht. Der Flügel steht gleich daneben...
Man stelle sich vor: Aus dem Kamin tritt ja ständig Luft aus,
die Glaswollepartikel treten peu à peu aus.
Auch meine Schüler, die ich zu Hause unterrichte, bekommen
Asthmaanfälle oder Allergien. Es ist absolut erforderlich, dass
gesundheitsschädigende Produkte wie Glaswolle vom Markt genommen
werden. Ich wünsche Ihnen viel Glück bei Ihrer Arbeit!
Mit herzlichen Grüssen von
Minea Alvsten (E-Mail: alvsten@bsi.fr)
Sonntag, 5. Januar 2003
Sehr geehrter Herr Urs Beeler!
Gerade las ich Ihre Antwort - morgen sehe ich meinen Hausarzt wieder
und in Kürze einen Pneumologen.
Mein Gesundheitszustand ist äusserst desolat.
Ich werde dieselbigen bitten, ihre Diagnostik solcherart zu
schreiben, dass Sie, Herr Beeler sie im Sinne der guten Sache
verwenden können.
Es besteht nicht der geringste Zweifel daran, dass meine Symptome von
der Glaswolle herrühren: Vorher lebte ich jahrelang in
Dänemark, unter rauhesten klimatischen Bedingungen - und hatte
KEIN Asthma! Keine Allergien, keine Hautprobleme, keine Urticaria,
keine Asthma-bedingten Herzprobleme! "Allergie" war für mich ein
Fremdwort gewesen! Ausserdem können meine 40
Klavier-Schüler noch ein Wörtchen mitreden: Alle beschweren
sich in Kaminnähe (Glaswolle-isoliert!!) über Kratzen im
Hals, Atemprobleme, sogar Bewusstseinstrübungen, Hautjucken etc.
Was für ein Zufall!
Ich werde einen Text anfertigen, und, wenn ich den Unterricht wieder
aufnehme, von allen unterschreiben lassen, Kindern wie
Erwachsenen.
Im übrigen leidet auch mein Mann, ein schwedischer emeritierter
Physikprofessor, an ähnlichen Symptomen, nur nicht ganz so sehr
wie ich. Er leidet "stiller".
Er kann auch ein paar Zeilen schreiben.
Man kriegt wirklich die Wut angesichts der verheerenden Macht der
Kommerzmafia.
Mit herzlichen Grüssen und den besten Hoffnungen für Ihren
Einsatz, Sie hören wieder von mir - Ihre
Minea Alvsten
Rue du Can
F - 30730 St. Bauzély
France
E-Mail: alvsten@bsi.fr
Tel. 0033 466817839
Erfahrungen mit Steinwolle - Rockwool
Mittwoch, 8. Januar 2003
Hallo Herr Beeler
Meine Freundin hat seit dem Zeitpunkt, wo wir vor ein Jahr ein
Appartement gemietet haben eine Hautallergie (mit Jucken) ohne
Ursache. Habe (...) gesehen, dass gleich unter der B. Rockwool
(Steinwolle) hängt. Habe dann die Möglichkeit auf's Net
gesucht und las erstaunt die Artikel auf Ihrer Website. Es spricht
für sich und wir werden möglichst bald umziehen.
Meine Frage: Wenn wir umziehen, werden die Partikel in Kleidung,
Sessel, Bett usw. sitzen... - Sollen wir alles erst sauber machen
oder ist die mitgenommene Konzentration so klein, dass kein
Allergierisiko besteht?
Haben Sie noch weitere medizinischen Quellen zur Verfügung?
Danke im voraus und viel Erfolg beim Kampf gegen u.a. R.
Tommy De Wit (E-Mail: marcabru1@hotmail.com),
Belgien
Praktische Erfahrung mit Mineralwolleprodukten
Montag, 10. Februar 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Ihren Artikel über die Mineralwolleisolationen habe ich gelesen.
Ich habe diese Baustoffe zu hunderten von m3 in meiner
bisherigen Bautätigkeit montiert. Seit ich selbständiger
Unternehmer geworden bin, suche ich nach brauchbaren Produkten,
welche nicht von den unsinnigen Schadstoffen durchsetzt sind, und
unserer Umwelt besser sorge tragen.
Mein Schlüsselerlebnis war folgendes: In der Firma, wo ich vor 7
Jahren angestellt war, musste sich ein Angestellter aus
gesundheitlichen Gründen (Lungenprobleme seit Kindheit) einer
periodischen Lungenspiegelung unterziehen lassen. Der behandelnde
Arzt fragte ihn, ob er häufig mit Mineralwolleisolation zu tun
habe. Auf die Gegenfrage, warum der Arzt dies vermute, bekam der
Mitarbeiter zur Antwort: Man sieht, dass die ganze Lunge mit
Glasfasern belegt ist. Der junge Mann war gerade mal 20 Jahre alt.
Ich möchte gar nicht wissen, wie es in meinem, mittlerweile 37
jährigen Organ aussieht.
(...)
Mit freundlichen Grüssen
Armin Steiger (E-Mail: a.steiger@freesurf.ch)
Holzbau + Fassaden + Dächer
Glatthaldenstrasse
9230 Flawil
Tel. 071 393 66 55
Fax 071 393 66 55
Natel 079 406 61 51
Eine interessanteste Seite zum Thema KMFs aus den
USA finden Sie unter http://www.sustainableenterprises.com/fin/news.htm
Laut Axel Hagenmüller hat es in den USA bereits
Schadenersatzzahlungen zugunsten von Glasfasergeschädigten
gegeben, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_news_25_5_02/hagenmueller_kmf_nachteile.htm
Via der Dermatologischen/Allergologischen Universitätsklinik
Zürich (dies gilt übrigens auch für Bern und Basel)
sehe ich keine Chance durchzukommen. Die sehen einen Zusammenhang
nicht oder wollen ihn nicht sehen. (Das Bundesamt für Gesundheit
schützt die KMF-Lobby!) Das ist Schweizer Realität!
Frau Mineva Alvsten berichtete jedoch positiv über Frankreich
und Deutschland. Dort habe man offene Ohren. Laut Robert Horowitz
(Geschäftsführer des Fiberglass Information Network), USA,
befinde sich die "KMF-Wissenschaft" in den Händen der
KMF-Lobby.
Natürlich haben Sie recht damit, dass in der Schweiz in Sachen
Umweltmedizin ein Defizit besteht. Nur: ehrliche,
verantwortungsbewusste Ärzte müssten eigentlich auf das
Thema Ursachen/Umweltmedizin von selbst kommen, wenn sie ihren Beruf
ernst nehmen.
Ich weiss, dass es ein schwieriges Unterfangen ist. Aber vielleicht
kennen Sie einen "Prof. G. der Dermatologie/Allergologie." Ich stehe
mit Dermatologen seit jeher auf Kriegsfuss. Allein am Geruch und ganz
leichtem Verstreichen auf der Haut kann ich denen in ein paar
Sekunden (!) sagen, ob eine Creme/Salbe verträglich ist oder
nicht. Mein blitzschnelles Immunsystem... Das verstehen die
nicht.
Ich bin glücklich über meinen hypersensiblen
Empfindungsapparat. Was mich jedoch empfindlich stört, sind
Umweltschadstoffe.
So, das war jetzt etwas viel, aber vielleicht hilft es weiter.
Zum voraus ganz herzlichen Dank für Ihre Bemühungen!
Beste Grüsse aus Schwyz
Ihr
Urs Beeler
PS: Bitte seien Sie mir nicht böse, wenn ich gewissen Ärzten aus Zürich (und nicht nur dort) den Kopf wasche. Es geschieht ja nur zum Besten. Und wie sagt doch Hans A. Pestalozzi: "Kommunikation durch Konfrontation."
Panik
Dienstag, 18. März 2003
Lieber Herr Beeler,
mit Entsetzen [Anmerkung der Mythen-Post: Warum
"Entsetzen"?] mußte ich heute feststellen, daß
Sie Auszüge aus meinen rein persönlichen Mails an Sie ins
Netz gestellt haben.
Ich bin entsetzt und enttäuscht. Ich fordere Sie hiermit auf,
diese Zeilen umgehend aus Ihrem Forum zu entfernen. Ich mache mir
Gedanken, Ihnen zu helfen [Anmerkung der Mythen-Post: Wie
sah/sieht diese Hilfe aus?] und als Dank schaden
[Anmerkung der Mythen-Post: Von "schaden" kann keine Rede
sein.] sie mir.
M.K.
Nochmals Panik
Mittwoch, 19. März 2003
"Die Namen aller Einsender sind der Redaktion
bekannt, werden aber in der Regel abgekürzt zum Schutz vor
Missbrauch."
Ach ja ??? [Anmerkung der Mythen-Post: Kommunikation zu
bestimmten Themen ist nur möglich, wenn die E-Mail-Adressen
bekannt sind.]
"Wir wählen Zuschriften an die Mythen-Post
(sofern diese nicht als vertraulich oder persönlich
gekennzeichnet sind) ganz oder auszugsweise für das Forum aus,
wenn diese für die Öffentlichkeit von Interesse sind."
Meine Mails waren NIE an die Adresse der Mythenpost gerichtet.
(...) [Anmerkung der Mythen-Post: Und warum sind sie dann bei
der M.-P. gelandet?]
UND HIERMIT KENNZEICHNE ICH ALLE MEINE MAILS NACHTRÄGLICH
ALS ABSOLUT VERTRAULICH BZW. PERSÖNLICH!!!
Und sie sind auch nicht von öffentlichem Interesse!!!
Dinge über mich, meine Familie, mein Stammtisch und und und...
einfach so ins Netz zu setzen, teilweise sogar aus dem Zusammenhang
gerissen.
Ich habe mir gar nicht die Mühe gemacht, alles zu lesen, was Sie
da so zusammengesetzt haben.
Ich weiß nicht, was in Sie gefahren ist, so mit meinen Mails
umzugehen, ich bin absolut fassungslos. [Anmerkung der
Mythen-Post: Man kann auch übertreiben.]
Und fordere Sie hiermit nochmals auf, alles über und von
meiner Person aus Ihrem "Forum" zu entfernen. In ein Forum schreiben
Personen selber, ich schrieb jedenfalls nichts dafür!!!
M.K.
Bitte keine Panik!
Mittwoch, 19. März 2003
Liebe Frau K.
Ich habe Ihren Fax vorhin, als ich ins Büro kam, gesehen und
sofort die entsprechenden Einträge im Internet anonymisiert.
Ihre Mails habe ich gerade erst gelesen.
Interessante Mails stelle ich jeweils automatisch ins Forum (auch von
E.K., B.E. etc.). K. macht es umgekehrt genauso.
Die Idee dahinter: dass Transparenz herrscht und Gleichgesinnte
miteinander Kontakt aufnehmen können. Das ganze ist auch eine
Art "Tagebuch". Sollte es mich demnächst vielleicht nicht mehr
geben, kann man wenigstens die Gedanken nachlesen und es gibt weniger
Spekulationen.
Der gesamte E-Mail-Verkehr kann von Dritten ja sowieso kontrolliert
werden. Also macht Geheimnistuerei gar keinen Sinn.
Ich redigiere jeweils die Einträge. Es geht mir nicht darum -
wie Sie scheinbar den Eindruck haben - andere oder mich
"blosszustellen", sondern, dass Dritte aus dem Forum-Inhalt lernen
können - ein Nutzen entsteht!
Es geht um ein Zeitzeugnis. Selbstverständlich kann man da
Aussagen, die einem im nachhinein "zu persönlich" sind oder die
man bereut, herausnehmen. Das menschliche Denken ist unvollkommen,
aber man kann jeden Tag daran arbeiten, es zu verbessern.
Die Einträge sollen so sein, dass sie für Sie stimmen. Sie
einfach zu streichen, finde ich falsch, weil sich darunter sehr
interessante Gedanken befinden. Wie gesagt: ich habe Ihre
Einträge jetzt anonymisiert. Es betrifft Sie so nicht mehr und
die Öffentlichkeit kann trotzdem noch profitieren.
Ich bin jetzt gerade an der Arbeit, meine gesamte Korrespondenz mit
E.K. und B.E. über die vergangenen 8 Jahre zu
veröffentlichen - etwas für die Nachwelt. Ich könnte
mir diese Arbeit sparen und stattdessen an der Sonne liegen... Aber
eben...
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
PS: Wenn Sie auf der Homepage Fehler/Unzulänglichkeiten entdecken, bitte melden. Ich möchte meinen Job noch möglichst gut machen. Nicht, dass es nach meinem Tod heisst: "He, schaut einmal, die vielen Fehler, die der gemacht hat. Kein Wunder, dass der sich umgebracht hat..." - Menschliche Unzulänglichkeit wäre tatsächlich ein Grund, sich umzubringen.
Wie weiter?
Mittwoch, 19, März 2003
Sehr geehrter Herr Beeler,
über Herrn L. und dann über Internet habe ich von Ihrer
privaten und geschäftlichen Situation Kenntnis erhalten.
Es tut mir persönlich leid, dass Sie in einer derart misslichen
Lage stecken, und ich hoffe für Sie, dass sich bald eine
Lösung abzeichnet.
Geschäftlich muss ich nun die Lage mit xy besprechen. Damit wir
uns ein Bild über die Situation machen können, bitte ich
Sie, mir mitzuteilen, wie Sie die künftige Lage einschätzen
(...)
Ich danke für Ihre schnelle Antwort und grüsse
freundlich
E.H.
Mittwoch, 19. März 2003
Sehr geehrter Herr H.
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Ja, es ist wirklich keine einfache Situation. Betr. der
Immunsystem-Erkrankung habe ich mit einem befreundeten Professor
(Mediziner) Kontakt aufgenommen. Ziel ist eine Schadenersatzklage
gegen die Firma I. (Glaswolle-Hersteller). Einen ähnlichen Fall
gibt's zur Zeit in Südfrankreich, wo Frau Minea Alvsten eine
KMF-Vergiftung erlitten hat nachzulesen unter http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_18_2_03/kmf_erfahrungsberichte_18_2.htm
Ich weiss, dass ich betr. KMFs hundertprozentig recht habe. Nur recht
haben und recht bekommen, sind eben verschiedene Dinge. In den USA
hat es aber bereits Schadenersatzzahlungen zugunsten von KMF-Opfern
gegeben.
Das zweite Problem ist die Liegenschaft, an der ich sehr hänge.
Für einen einzelnen zwar etwas gross...
Meine Liebsten haben mir geraten, das Haus zu verkaufen (was ich aber
nur äusserst schwer übers Herz bringe. Die Lage ist
sensationell). Auf der anderen Seite ist das Problem, einen
geeigneten Ersatz zu finden (der für mein Immunsystem und von
der Lebensqualität her i.O. ist).
Einerseits sollte mir der Käufer für die alte Brauerei
passen, auf der anderen Seite muss auch der Preis stimmen.
Ich habe Erwin Kessler am vergangenen 12. März 2003 hier in
Schwyz die Situation geschildert. Obwohl ihn manche Leute für
ein "Genie" hielten (hoch intelligent ist er tatsächlich und hat
bereits schon viele knifflige Situationen überlebt), wisse er
auch nicht mehr als ich... (Schlagzeile: "Erwin Kessler
überfordert...") Ähnliche Reaktionen von anderen: sie sind
ebenfalls überfordert.
Es ist wirklich eine "unmögliche Situation".
Betr. MCS zum Arzt zu gehen, brachte/bringt (...) nichts. Die
Mediziner sind völlig überfordert und haben "keine Ahnung".
(Prof. Brunello Wüthrich, Universitätsklinik Zürich:
"MCS überfordert uns alle...") Deshalb habe ich mich einfach
zurückgezogen und weiter gearbeitet... (Ich weiss: für
Aussenstehende praktisch nicht nachvollziehbar).
Im Moment bin ich daran, Liegengebliebenes aufzuarbeiten, Ordnung zu
schaffen, einen Käufer für das Haus (oder neuen Kredit)
sowie eine MCS-gerechte Behausung zu finden.
Ich hatte an der Mythen-Post 1/03 grosse Freude. Sie haben diese
Ausgabe perfekt produziert. Vielen Dank!
(...) Falls Sie einen potentiellen Käufer für die
Liegenschaft wissen, würde mir das weiterhelfen. Oder eine Bank,
die einen Überbrückungskredit spricht.
Unklar ist, ob ich die Mythen-Post überhaupt weiter machen
kann/soll. Neben dem finanziellen Aspekt steht der gesundheitliche
zur Diskussion. Ob die Mediziner mich wegen meinem angeknacksten
Immunsystem in den vorzeitigen Ruhestand schicken oder eine neue
Aufgabe bevorsteht, weiss ich nicht. Es stellt sich wirklich die
Frage: Wie weiter?
Ganz herzlichen Dank für Ihre Nachfrage und Ihr
Verständnis.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Nochmals: Bitte keine Panik!
Donnerstag, 20. März 2003
Liebe Frau K.
Dass Sie anonym bleiben wollen, dafür habe ich volles
Verständnis und respektiere es auch. Aber dass man interessante
Gedanken "für sich behalten" will, von der die
Öffentlichkeit profitieren kann, das verstehe ich nicht.
Bitte teilen Sie mir mit, was noch geändert werden muss, dass
Sie als Absenderin nicht erkannt werden.
Auf rationale Bedenken gehe ich gerne ein. Aber Angst zu haben, wo
man gar keine Furcht zu haben braucht, das begreife ich nicht. Das
ist irrational. Bitte verabschieden Sie sich da von Mystik, Esoterik,
"Hexenkunst" etc., wenn das Ergebnis davon Angst ist.
Ich kann auch statt M.K. die Kürzel xy verwenden, wenn Sie das
beruhigt.
Mir geht es hier nicht um "Missbrauch", sondern um Nutzen für
die Öffentlichkeit.
Welchen praktischen Nutzen sollte unsere Korrespondenz sonst haben?
Wenn ich schreibe, dann will ich damit etwas bewegen.
Mit herzlichen Grüssen
Urs Beeler
Waschmittel-Allergie
Donnerstag, 20. März 2003
Sehr geehrte Damen und Herren
Besten Dank für den Typ auf Omo Sensitive. Die Hautreizungen
"dank" Migros's Total sind ganz verschwunden.
Jetzt wäre ich noch dankbar für einen Shampoo-Typ, da mir
ein "mildes" Elseve-Produkt Reizungen an den Händen und
Unterarmen verursacht. [Anmerkung: Dass die Werbung lügt,
wird hier einmal mehr bestätigt. Aber dies interessiert unseren
grossartigen Staat und die noch grossartigere Justiz, welche
Heuchler- und Betrüger-Produzenten schützt,
nicht.]
Mit freundlichen Grüssen
Alexander Bracher (E-Mail: Alexander.Bracher@bwg.admin.ch)
Höheweg 59
3626 Hünibach
Donnerstag, 20. März 2003
Sehr geehrter Herr Bracher
Vielen Dank für Ihre Nachricht und die positiven Erfahrungen mit
OMO Sensitive.
Die Reizungen, die Sie durch Elseve beschreiben, könnten
wiederum mit grosser Wahrscheinlichkeit von der Parfümierung
herrühren.
Probieren Sie als Shampoo einmal EUBOS BLAU flüssig ohne
Duftstoffe. Es handelt sich hier um eine flüssige Seife, die
sich auch fürs Haarewaschen/Duschen eignet. (Jedenfalls besser
als die heutigen parfümierten Shampoos auf dem Markt). Die Haare
glänzen natürlich, die Kopfhaut juckt nicht und die
Coiffeusen verwenden es gerne, weil es mild ist. (Dies ist bis heute
die Erfahrung.)
EUBOS flüssig ist, wie der Name sagt, eine "Flüssigseife".
Als Handseife würde ich sie nicht verwenden (fühlt sich
schlüderig an), sondern die EUBOS BLAU fest. Die
unparfümierte EUBOS BLAU fest ist grundsätzlich eine gut
verträgliche Handseife. Es gibt aber leider recht starke
Unterschiede in der Produktion (die Seifen riechen dann auch
verschieden; ebenso unterschiedlich ist die Wirkung auf die Haut. Es
gibt schlecht verträgliche Serien!).
Bin gespannt auf Ihre Erfahrungen. Falls sich EUBOS BLAU für Sie
nicht eignet, schauen wir weiter.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Noch etwas...
Donnerstag, 20. März 2003
Liebe Frau K.
Wenn ich mit recht erinnere, steht in der Bibel: "Ich habe gesprochen
und meine Seele gerettet." Nach diesem Motto lebe ich.
Und Friedrich Dürrenmatt sagte, wenn ich mich nicht
täusche: "Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr
zurückgenommen werden."
Befreien Sie sich von irrationalen Ängsten (Mystik, "Hexentum",
"das Böse") etc. Das Gute ist absolut. Keine halben Sachen!
Noch etwas Humoriges: Seien Sie froh, dass ich nicht zu Ihnen nach B.
kam/komme. Das wäre für Sie vermutlich ein Alptraum.
Stammtisch "gesprengt"...
Briefe (Faxe) an E.K. und B.E. sind jetzt im Internet unter
http://www.mythen-post.ch/themen_uebersicht/korrespondenzen.htm
Wovor sollte ich mich fürchten? Im tiefsten Innern sind sich
alle Menschen gleich. Was gegen aussen vorgegaukelt wird, ist
"Theater".
Nichts Menschliches ist mir fremd. Man sollt zu seinen Stärken
und Schwächen stehen können - einfach ehrlich sein.
Mit herzlichen Grüssen
Urs Beeler
Donnerstag, 20. März 2003
"Noch etwas Humoriges: Seien Sie froh, dass ich
nicht zu Ihnen nach B. kam/komme. Das wäre für Sie
vermutlich ein Alptraum. Stammtisch 'gesprengt'..."
Das würden Sie nicht schaffen, aber bei uns
verläßt nichts den Raum, ohne vorherige Zustimmung aller
Betroffenen...
Vertrauen ist die Grundlage für eine effektive Arbeit.
M.K.
Freitag, 21. März 2003
Liebe Frau K.
Eben gerade dieser Zwang, nur den Raum verlassen zu dürfen, wenn
alle Betroffenen damit einverstanden, wäre nichts für mich.
Genau das Gegenteil meiner Denkweise!
Jeder kann kommen und gehen, wie er will. Alles ist freiwillig,
niemand wird gezwungen.
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
Freitag, 21. März 2003
??? Das hatte ich nicht so geschrieben ...???
[Anmerkung der Mythen-Post: Wie denn sonst?]
M.K.
Bitte keine Panik!
Freitag, 21. März 2003
"Durch die Anonymisierung ist alles draussen,
was Sie kenntlich macht. B. ist gross. Und selbst wenn es jemand
vermutete, könnte er es nichts nachweisen. (...)"
Nehmen Sie B. bitte raus...!!! Es geht um erkennen, nicht
nachweisen ...
"Dass sich unbekannte Leute für mich
eingesetzt hätten, davon habe ich nichts gemerkt."
Und ich habe nicht gemerkt, daß der 18. bei Ihnen
überhaupt stattgefunden hat. [Anmerkung der Mythen-Post:
An diesem Satz erkennt man, wie "gut" es Frau K. in Wirklichkeit
gemeint hat...]
M.K.
Ergänzende Infos betr. atopischer Dermatitis/MCS
Freitag, 21. März 2003
Lieber Herr Prof. G.
Wegen der KMF-Partikelbelastung aus dem Estrich bin ich die
vergangenen Jahre immer kränker geworden. Ich bin jedoch nicht
zum Arzt gegangen, weil man mich nicht ernst genommen hätte
[Anmerkung der Mythen-Post: So "funktioniert" Medizin
tatsächlich! Ursachen interessieren nicht, sondern nur
Geldverdienen mit Symptombekämpfung!] und "Beweise"
fehlten. Ich wäre weiter von Mediziner zu Mediziner geschickt
worden - sinnlos.
Die Stellungnahme von Dr. med. M.J. von der xy gibt mir Hoffnung,
weil er den Zusammenhang klar beschreibt. Auch die Erfahrungen von
Frau Minea Alvsten und anderen KMF-Geschädigten, die das, was
ich am eigenen Leib erfahren habe/erfahre, bestätigen.
Dass mein Immunsystem "nicht lügt", wusste ich schon immer. Aber
gute, ehrliche Mediziner zu finden, die das ernst nehmen und der
Ursache auf den Grund gehen - das war/ist das Problem.
Mir wurde von anderen KMF-Geschädigten berichtet, welche in
ihrem Haus dieselben Symptome beschrieben. Die Leute sind dann
einfach umgezogen. Fall erledigt.
Wenn ich krank werde, will ich aber nachweisen können,
warum.
Ich habe heute mit meinem Anwalt, Herr lic. jur. F.K. (Tel xy und
Natel uv), S., die Sache besprochen. Wenn ein Kausalzusammenhang
zwischen KMF-Partikelbelastung und Erkrankung mittels eines
medizinischen Gutachtens nachgewiesen werden könne, sei eine
Schadenersatzklage (Produktehaftpflicht) möglich.
Weil meine Arbeitsfähigkeit krankheitsbedingt mehr und mehr
abnahm, stellte ich im Januar 2002 - also vor rund einem Jahr - der
IV-Stelle S. ein Gesuch.
Die IV ist ein "bürokratisches Monster" und funktioniert auch
als solches. Die sind einfach interessiert an einem "Gutachten",
egal, ob es richtig oder falsch ist. Um nicht Opfer dieser
Bürokratie zu werden, habe ich mich gegen medizinische
Abklärungen bisher stets gewehrt. (Es hat keinen Sinn, sich von
Medizinern untersuchen zu lassen, die von der Materie nichts
verstehen und die Zusammenhänge nicht sehen!)
Massenabfertigungsbetrieb Dermatologische/Allergologische Uniklinik
Zürich, fachlich überfordert - nein, danke.
[Anmerkung der Mythen-Post: Vom menschlichen Faktor ganz zu
schweigen. Verantwortung und Umweltmedizin haben dort einen minimalen
Stellenwert. Es wird nur so getan, also ob.]
Medas Zentralschweiz. KMF-Erkrankung "psychiatrisch
diagnostiziert" - viel Vergnügen!
Bürokratie funktioniert wie eine Rohrpost: Wer ins falsche Rohr
geschoben wird, kommt auch am falschen Ort an...
Und nicht umsonst sagte Nietzsche: Staat heisst das kälteste
aller kalten Ungeheuer...
Doch zurück zum Fall
Ein kleines Beispiel: P.A., A. Bürotechnik AG, hat einen
Lagerraum in S. gemietet. Als ich mich 5 Minuten in diesem Raum
befinde, bekomme ich schwere Atemnot. Ich versuche herauszufinden,
warum. Als ich nach oben blicke, ist der Fall klar. Das gesamte Dach
ist offen (!) mit KMFs isoliert.
Sie könnten mich mit Messelektroden in diesem Raum schicken, es
liesse sich alles wissenschaftlich exakt nachweisen. Doch wie
würde unser grossartiges Gesundheitswesen darauf reagieren?
Folgende Szene kommt mir spontan in den Sinn: Prof. Brunello
Wüthrich, Leiter der Allergiestation Zürich, mit einer
riesigen Cortisonspritze und mein Hausarzt mit einem
Berotec-Inhalationsspray der Firma Böhringer. So "funktioniert"
Medizin.
Anschliessend ein Interview mit Prof. Thomas Zeltner, Bundesamt
für Gesundheit, Bern: Dies sei höchstens eine Einzelfall.
Ein Verbot von KMFs sei keineswegs gerechtfertigt. Das ist - ob man
es wahr haben will oder nicht - die Funktionsweise der heutigen
Schweizer Medizin! Leider.
Oder der "Glaubenskrieg" um "Excipial" Unglaublich, wie
Schulmediziner und Dermatologen diese Salbe/Creme seit vielen, vielen
Jahren zur "Therapie von Neurodermitis" heraufbeschwören. Wenn
ich will, dass eine Neurodermitis bei mir richtig ausbricht, muss ich
nur Excipial verwenden!
Oder folgendes: Über 15 Jahre lang verschrieb mir mein Hausarzt
Anti-Asthmamittel (Phyllotemp, Berotec, Pulmicort etc.) - mit dem
Ergebnis, dass das Asthma immer schlimmer wurde!!! Dr. med. Andreas
Beck, Bern, riet mir im Jahre 1996: "Wenn Sie Ihr Asthma loswerden
wollen, müssen Sie von all dem Medikamentenunsinn loskommen."
Genau das tat ich dann radikal - und die Asthmaproblematik
verbesserte sich! Sie können meinen Hausarzt fragen: Seit 7
Jahren verwende ich keine Medikamente mehr! Und ging auch nicht mehr
zum Arzt, weil es sowieso nichts bringt, sondern höchstens
schadet.
Atopische Dermatitis ist - wie gesagt - bei mir ein Teil. Allein
diese genetisch bedingte Erkrankung brachte/bringt die Mediziner mit
ihrem Wissen "an den Anschlag". Hinzu kommt die Wirkung von
Duftstoffen. "Raumbeduftung", wie sie heutzutage üblich ist,
"killt" mich. Dermatologen haben davon keine Ahnung.
Eine Abklärung durch die Dermatologische/Allergologische
Universitätsklinik Zürich ist sinnlos, weil die Herren dort
völlig überfordert sind. Für die gibt es nur: entweder
atopische Dermatitis oder "Verdacht auf MCS". Eine Kombination ist
für die "unmöglich". Wobei: Ich will die Zürcher nicht
ganz fertig machen. Dr. med. Peter Schmid, Zürich, hat z.B. eine
sehr gute Neurodermitis-Definition geliefert. Aber für diesen
komplizierten Fall reicht das nicht. Wenigstens war Prof.
Wüthrich noch so ehrlich und gab mir gegenüber schriftlich
zu: "MCS überfordert uns alle".
Gefährlich jedoch wird es, wenn solche überforderten
"Fachleute" Gutachten machen. Seit Jahren schickt mir die
Dermatologische/Allergologische Universitätsklinik Zürich
Post an die Adresse "Postfach xy", obwohl die (...) seit vielen
Jahren Postfach zv hat. Würde es darüber einen
Gerichtsprozess geben, bin ich überzeugt, dass die
Dermatologische/Allergologische Klinik Zürich recht
bekäme... So funktioniert das System! Vorsicht vor
"Autoritäten"...
Würde in einem Gutachten der Dermatologischen/Allergologischen
Uniklink Zürich stehen, ich sei 80jährig, würde das
mit Sicherheit von allen anderen amtlichen Stellen übernommen.
Und ich müsste vor dem Gericht beweisen, dass ich erst xy
bin...
10 Ärzte = 10 Meinungen. Genauso ist es! Es ist ein
riesengrosser Irrtum, wenn manche Leute meinen, man könnte
"einfach zum Arzt gehen"- und es käme alles gut heraus.
Zuerst gilt es, den richtigen Arzt (mit Charakter und Wissen) zu
finden! [Anmerkung der Mythen-Post: Wie wahr!]
Entschuldigen Sie, dass ich hier etwas weit ausgeholt habe. Aber
es geht mir um das bessere Verständnis der Situation.
Ich schlage folgendes Vorgehen vor:
1. Eine dermatologische Abklärung bei Dr. med. C.B. in L. Wie
gesagt "hasse" ich Dermatologen. Aber Dr. B. hat mir die Adresse von
Dr. J. (...) vermittelt, der dann folgerichtig und korrekt den
Zusammenhang KMF-Partikelbelastung/Verschlimmerung atopische
Dermatitis beschrieb. Das war sehr nützlich. Im übrigen ist
meine stark verschlimmerte Hauterkrankung so augenfällig, dass
hier eine Falschdiagnose praktisch unmöglich ist.
2. "Harmlose" Labortests (Blut, Urin etc.). Wobei: Ich "hasse"
Spitäler. Allein schon der Spitalgeruch.
3. Umweltmedizinische Abklärung betr. MCS (frägt sich nur
wo!)
Wenn Sie die Sache "managen", weiss ich, dass ich in guten
Händen bin. Sie wissen, worum's geht und kennen sich auch in
Umweltmedizin aus. Ich bin auch in meiner Situation immer noch
kompromisslos: Entweder kein Arzt oder dann nur einer, der
drauskommt... Und seit jeher höre ich auch nur auf Leute, die es
besser wissen als ich.
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit herzlichen Grüsse
Z.
PS: Dieser Fall ist lösbar, wenn man ihn
richtig angeht. Was ich zusätzlich auch noch in Verdacht habe,
ist das Trinkwasser. Das Haus hat Baujahr 1890. Möglich
wäre, dass es noch alte Bleirohre gibt. Auch ob das Boilerwasser
zum Waschen/Duschen o.k. ist, müsste abgeklärt werden.
Ferner gibt es da noch ein parfümiertes Abwaschmittel (der
einzige parfümierte Stoff im Haus überhaupt), das ich seit
Jahren ausschliesslich zur Brillenreinigung verwende (es gibt in den
Supermärkten keine einzige parfümfreie Alternative!).
Gesund ist dieses Mittel ganz sicher nicht. Die Stiftung für
Konsumentenschutz meint jedoch, dass Abwaschmittel generell
unproblematisch seien. Diese Auffassung teile ich ganz und gar
nicht.
Elektrosmog darf man ebenfalls nicht unterschätzen. Aber das
sind alles Quellen, die sich steuern lassen.
KMFs haben eine viel heimtückischere Wirkung. [Anmerkung
der Mythen-Post: Nicht zu vergessen sind Holzschutzmittel,
Ausdünstungen von Kunststoffen/Leimen usw.
Prof. G. hat bis heute auf diese Mail von Z. nicht geantwortet.]
Erkrankung durch KMF-Partikelbelastung
Sonntag, 23 März 2003
Sehr geehrte Frau Huss (E-Mail: Anke.Huss@unibas.ch)
Durch offen ausgelegte Glaswolle in einem Estrich und
Partikelbelastung der Wohnräume (durch undichte Ritzen/Spalten)
hat sich mein Gesundheitszustand in den vergangenen Jahren massiv
verschlechtert: Einmal, was den Zustand der Haut betrifft, siehe
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_18_2_03/glaswolle_gesundheitswesen.htm,
ausserdem entstand eine Hypersensibiliät vor allem auf
Duftstoffe (die Symptome erinnern nicht an eine "klassische
Allergie", sondern an MCS).
Ich wünsche eine gutachterliche auf wissenschaftlicher Grundlage
fussende Stellungnahme zum Zusammenhang zwischen Glaswolle und
Verschlechterung einer atopischen Dermatitis/MCS-Erkrankung.
Hierzu folgende Fragen:
Kennen Sie bereits veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten,
die den Zusammenhang belegen? Kennen Sie Fachleute, die sich mit
diesem Problem befasst haben?
Dass Leute aufgrund von nicht richtig abgedeckten KMFs in einem Haus
krank wurden, davon habe ich schon des öfteren gehört. Die
Familien sind dann einfach umgezogen - und die Symptome verschwanden.
Dass ich kein Einzelfall bin, belegen zahlreiche Stellungnahmen.
Eine interessanteste Seite zum Thema KMFs aus den USA finden Sie
unter http://www.sustainableenterprises.com/fin/news.htm
Laut Axel Hagenmüller hat es in den USA bereits
Schadenersatzzahlungen zugunsten von Glasfasergeschädigten
gegeben, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_news_25_5_02/hagenmueller_kmf_nachteile.htm
Via der Dermatologischen/Allergologischen Universitätsklinik
Zürich (dies gilt übrigens auch für Bern und
vermutlich Basel) sehe ich keine Chance durchzukommen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Das ist Realität. Ursachen
interessieren die nicht, sondern Chemie und Spritzen!] Die
sehen einen Zusammenhang nicht oder wollen ihn nicht sehen. (Das
Bundesamt für Gesundheit schützt die KMF-Lobby!) Das ist
Schweizer Realität!
Frau Minea Alvsten berichtete jedoch positiv über Frankreich und
Deutschland. Dort habe man offene Ohren. Dass eine
KMF-Partikelbelastung über lange Zeit das Immunsystem
schädigt und zu einer massiven Einbusse der
Arbeitsfähigkeit führt, habe ich am eigenen Leib erfahren.
Mir geht es darum, dass jetzt der verantwortliche Hersteller der
Glaswolle, I., zur Rechenschaft gezogen werden kann
(Produktehaftpflicht). Meine Erkrankung und stark verminderte
Arbeitsfähigkeit will ich nicht einfach so hinnehmen, sondern
mich gegen die Verursacher wehren. Können Sie mir dabei
behilflich sein?
Mit freundlichen Grüssen
Z.
PS: Das Hauptproblem ist, ehrliche, gewissenhafte Mediziner mit umweltmedizinischem Know How zu finden, welche auch die Konfrontation mit der verursachenden Industrie nicht fürchten.
[Anmerkung der Mythen-Post: Bis heute erhielt Z. keine Antwort.]
Immobilienfinanzierung
Montag, 24. März 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir als
Vermögensverwaltungsbank im Hypothekargeschäft nur für
unsere Kundschaft und im Zusammenhang mit der Verwaltung eines Depots
tätig sind.
Mit freundlichen Grüssen
M. Geissbühler (E-Mail: credit@juliusbaer.com)
Hypothekarkredit
Sonntag, 23. März 2003
Sehr geehrte Damen und Herren
Ich suche dringend einen Hypothekarkredit zur Überbrückung.
Der Fall ist unter http://www.mythen-post.ch/
dokumentiert.
Würde die Migrosbank einen Festzinskredit für 1 Jahr
sprechen, hätte ich die Möglichkeit, die Liegenschaft in
dieser Zeit zum geschätzten Marktwert zwischen 1,6-1,8 Mio. zu
verkaufen. Vielleicht kennen Sie auch einen Interessenten. Gerne
erwarte ich Ihre Nachricht.
Mit freundlichen Grüssen
U.B.
Montag, 24. März 2003
Sehr geehrter Herr B.
Besten Dank für Ihr E-Mail vom 23. März 2003.
Wir haben Ihre Anfrage an die zuständige Fachabteilung
weitergeleitet. Bitte haben Sie etwas Geduld, wir werden uns so
schnell wie möglich bei Ihnen melden.
Freundliche Grüsse
MIGROSBANK
Service-Line
Frau J. Kiener (E-Mail: Info@migrosbank.ch)
Tel. 0848 845 400
(MO-FR 8.00 Uhr - 19.00 Uhr, SA 8.00 Uhr - 12.00 Uhr)
Schularbeit/Infomaterial zum Thema Tierversuche
Dienstag, 25. März 2003
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind 2 Schülerinnen der 12. Jahrgangsstufe, die den
Seminarkurs "Bioethik" belegt haben und im Rahmen dessen mitte Mai
eine Präsentation zum Thema Tierversuche aufbereiten und
darstellen sollen. Inhalte sind u.a. "Was sind Tierversuche?", "Wie
und warum werden Tierversuche durchgeführt?", "Welche
Alternativ-Methoden gibt es?", "Woher kommen die Tiere, an denen in
Laboren experimentiert werden?" sowie Zahlen, Statistiken und
Tabellen, z.B. wie viele Tiere jährlich in Deutschland zu
Tierversuchen verwendet werden usw. Wir wären Ihnen
äußerst dankbar, wenn Sie uns in Form von
Informationsmaterial (gerne auch Bildmaterial) unterstützen
könnten!
Meine Adresse:
Stefanie Stupfel (E-Mail: SteffiStupfel@web.de)
Brünnleweg 1
D-76437 Rastatt
Tel. 07222 / 506630
Samstag, 29. März 2003
Sehr geehrte Frau Stupfel
Vielen Dank für Ihre Anfrage. Informationen zu diesem Thema
können Ihnen zwei Fachleute geben: Dr. Erwin Kessler vom Verein
gegen Tierfabriken Schweiz, siehe http://www.vgt.ch/
und Dr. Dr. Christopher Anderegg, vgl. http://www.animalexperiments.ch/
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Hypothekarkredit
Dienstag, 25 März 2003
Sehr geehrter Herr Beeler
Da ich Sie in den letzten Tagen unter der Tel.-Nr. 041 811 20 77
nicht erreichen konnte bitte ich Sie, mich unter der Telefon-Nr.
041/819 52 30 zurückzurufen. Besten Dank!
Mit freundlichen Grüssen
Karl Kiefer (E-Mail: karl.kiefer@ubs.com)
UBS AG, 6430 Schwyz
Telefon: 041 / 819 52 30
Fax: 041 / 819 52 88
[Anmerkung der Mythen-Post: Herr Karl Kiefer hat sich am 31.3.03 anlässlich eines Telefongesprächs kompetent, engagiert und menschlich Beelers Problem wegen der Liegenschaftsfinanzierung / dem Verkauf des Hauses angenommen. Vielen Dank an Herrn Kiefer und die UBS Schwyz!]
Anfrage betr. Wohnwagen-Isolation
Freitag, 28. März 2003
Guten Tag
Ich als Privatmann möchte gerne meinen Wohnwagen (fester
Wohnsitz) besser gegen den Wärmeverlust isolieren. Folgendes
wurde mir empfohlen:
Boden
6 cm Hartschaumplatte
Dampfsperre
Parkettboden
Wände
4 cm Glaswolle (KMF)
Dampfsperre
Verkleidung mit Gipsplatten für Feuchtzonen (soll die
Feuchtigkeit weniger gut aufnehmen und abgeben)
Jetzt habe ich bei der Mythen-Post seitenweise
gelesen, wie schädlich Glas- und Steinwolle (KMF) sein soll. Ich
bin Ihnen sehr dankbar für diese Aufklärung und benutze
gerne einen anderen Wärmeisolationsstoff. Leider habe ich ausser
den Negativberichten nichts finden können, was eine Alternative
darstellt. Vielleicht kann mir da jemand weiter helfen und sagen,
welche Baustoffe ich verwenden soll und wo ich diese beziehen
kann.
Mit freundlichen Grüssen
Markus Hagmann (E-Mail: markus.hagmann@freesurf.ch)
Samstag, 29. März 2003
Sehr geehrter Herr Hagmann
Besten Dank für Ihre Anfrage. Erkundigen Sie sich mal bei Konrad
Fischer, E-Mail: konrad-fischer@t-online.de
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Keinesfalls KMFs (gesundheitsschädigender Sondermüll) verwenden.
Dämmschaum im Dach
Montag, 31. März 2003
Guten Tag Herr Beeler,
Ich würde mal gerne kurz mit jemandem über
Dämmmaterial im Dach sprechen. Habe in einem Haus von 1970 die
Decke zu Speicher öffnen müssen. Dabei kamen mir dicke
"Schaumflocken" entgegen, welche sich bei Berührung in
Kleinststaub auflösten. Seitdem versuchen wir vergeblich den
Staub aus unserer Wohnung zu bekommen, er steckt mittlerweile in
jedem Kleidungsstück und lässt sich auch durch mehrmaliges
waschen nicht entfernen.
Ist Ihnen diese Problematik bekannt?
Bitte freundlichst aber dringend um Rückmeldung, da ich denke,
daß Sie in diesem Thema Fachmann sind.
mit freundlichem Gruss/best regards,
Guido Streiter (E-Mail: gstreite@getrag-ford.com)
Coordinator-Product Development
Getrag Ford Transmission GmbH
MF/TD-53
Ext. : 903 - 39 48, Fax : 903 - 3 67 55
mailto: gstreite@ford.com
Montag 31. März 2003
Sehr geehrter Herr Streiter
Von "Flocken" spricht man mehrheitlich bei Zellulose. Der Begriff
"Schaum" erinnert an Polystyrol. Sind diese "Schaumflocken" gelb oder
weiss? Juckt das Material auf der Haut? Oder treten andere Symptome
auf?
Weisse Polystyrol-Kügelchen müssten Sie von Textilien
absaugen können. Aufgrund Ihrer Beschreibung ist mir nicht klar,
um was für ein Material es sich handeln könnte.
Folgende Leute können Ihnen ev. weiterhelfen:
Prof. Dr. Ing.-habil. Claus Meier. E-Mail: Prof.Dr.C.Meier@t-online.de
Dipl. Ing. und Architekt Paul Bossert. E-Mail: paul.bossert@greenmail.ch
Dipl.-Ing. Matthias G.Bumann. E-Mail: service@dimagb.de
Dipl.-Ing. und Architekt Konrad Fischer: E-Mail: konrad-fischer@t-online.de
Bitte teilen Sie mir das Ergebnis mit.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Montag, 31. März 2003
Sehr geehrter Herr Streiter,
der erste Schritt wäre eine genaue Stoffspezifikation. Hier
wäre eine Materialprüfanstalt zweckdienlich (teuer) oder
ein Produktvertreter eines Dämmstoffherstellers (umsonst,
vielleicht nicht ganz zuverlässig), um eine Probe zu
identifizieren. Danach können wir weitersehen. Viele
Dämmmaterialien haben allergene Inhaltsstoffe, die die von Ihnen
angesprochenen Beschwerden auslösen.
Toll wäre es natürlich, den Hersteller ausfindig zu machen,
vor allem sein Produktblatt.
Wenn Sie Näheres wissen, können Sie mich informieren, um
ggf. Saniermöglichkeiten abzustimmen.
Mit freundlichen Grüssen
Konrad Fischer (E-Mail: konrad-fischer@t-online.de)
Montag, 31. März 2003
Das Material juckte bei den Arbeiten auf der Haut
und war gelb. Problematik war: Augenbrennen Müdigkeit, trockene,
verstopfte, teils blutige Nase, extreme Gliederschmerzen.
Mittlerweile sind wir umgezogen und die Problematik ist geringer.
(...). Wir bekommen die Sache allerdings nicht völlig in den
Griff, auch nicht durch ständiges Waschen und Putzen. Meine
Frage ist nun: Werden unsere Beschwerden tatsächlich durch
dieses alte, noch in geringen Mengen vorhandene Dämmmaterial
ausgelöst? Wir haben die Ursache unserer Beschwerden
nämlich schon überall gesucht und haben jedes
Möbelstück für einige Zeit aus dem Haus entfernt, weil
wir von einer anderen Schadstoffquelle ausgegangen sind (...)
Als ich nun Ihre Seite fand, stellte sich mir die Frage: Liegt die
Ursache unseres Problems evtl. in den Dacharbeiten der vergangenen
Jahre. Im Urlaub und bei längerem Fernbleiben von zu Hause
verschwinden diese Beschwerden.
Ich kann lediglich eine immer noch erhöhte Staubkonzentration in
der Luft feststellen (sehen), je nach Einfall des Sonnenlichtes!
Der Staub ist viel feiner als normaler. (...)
G.S.
Dienstag, 1. April 2003
Besten Dank, Herr Beeler,
ich möchte Ihnen nochmals eine kurze, aber präzisere
Beschreibung unserer Lage liefern.
1. Bei den Dachsanierungsarbeiten wohnten wir schon in dem
Gebäude, öffneten die Decke vom Wohnzimmer zum Speicher.
Dabei kam "sackweise" Material runter, welches sich (...)
verteilte.
Jetzt, rückblickend, kann ich eine Verbindung zwischen diesem
Zeitpunkt und unserer Erkrankung feststellen.
2. Wir zogen drei Jahre später aus, nachdem wir einige
allgemeine Wohngift-Tests gemacht haben, wie Schimmel, Formaldehyd
etc.
3. In der neuen Wohnung hatte wir die Problematik immer noch.
Daraufhin räumten wir jedes Möbelstück für einige
Zeit aus dem Haus, tauschten sogar die Küche aus, weil wir immer
noch von einer Belastung durch ein Möbelstück oder
ähnlichem ausgingen. Leider ohne Erfolg. Wir haben uns mehrmals
den Kopf zerbrochen, was denn noch die Ursache unserer Beschwerden
sein könnte, kamen dann wieder auf die immer noch wahrscheinlich
erhöhte Staubbelastung.
4. Wir tauschten Matratzen, Bettwäsche, Sofa, Korbstühle
durch neue Möbel aus, warfen alle Kleidungsstücke, die wir
nicht dringend brauchten, in den Müll. Eine nochmals geringe
Besserung trat ein.
Diese sichtbare Staubbelastung ist zwar geringer, aber immer noch
vorhanden. (...)
Im Haus existiert kein Teppichboden mehr.
Bitte geben Sie uns Tipps, vielleicht haben wir noch etwas
übersehen. Und wie können wir sichergehen, das wir
anschließend "staubfrei" sind. (...) In Ihrer Homepage wurde
von einer Familie gesprochen, die nach dem Auszug aus einem
belasteten Haus beschwerdefrei war. Dies trifft bei uns auf keinen
Fall zu.
Frage: Wie lange bleiben die Partikel im Körper? Was sind die
Folgen und was können wir praktisch gegen die Restbelastung im
Haus unternehmen?
G.S.
Dienstag, 1. April 2003
Sehr geehrter Herr S.
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Zu 1) Haben Sie die Art der Glaswolle auf der I.-Homepage (unter
Produkte) gefunden? Sind es Glaswolle-Flocken?
Zu 2) Gab die Formaldehyd-Messung nicht an? Glaswolle ist mit
Phenolformaldehyd (Allergieauslöser) gebunden.
Zu 3) Ist KMF-Staub in/an Möbeln mitgezügelt worden, wurde
dieser in der neuen Wohnung verteilt. Wenn Sie die
Möbelstücke mit einem Staubsauger mit HEPA-Filter absaugen,
wird einiges an KMFs wegkommen/gefiltert.
Zu 4) Wenn Sie KMFs aus der Raumluft entfernen wollen, empfehlen die
Amerikaner (Fiberglass Information Network) ein
Raumluftreinigungsgerät mit HEPA-Filter. Schauen Sie mal unter
http://www.sustainableenterprises.com/fin/
Betr. der sogenannten Biolöslichkeit kann ich Ihnen von hier aus
keine exakten Angaben machen. Glaswolle, die um 1970
hergestellt/angewendet wurde, gilt heutzutage als
"krebsverdächtig".
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Dienstag, 1. April 2003
Pardon, Herr Beeler,
ich hatte Ihre zweite Mail nicht sofort gesehen. Hier meine Antwort
zu dem Dämmstoff.
Diese gelben Matten waren zwar auch verbaut, der Stoff den ich jedoch
meine, ist ebenfalls gelb, sieht aber so aus, als wenn er früher
einmal als Schaum gespritzt wurde - kann mich natürlich auch
täuschen. Dieser zerfällt beim Anfassen in sein
Bestandteile.
Bitte beachten sie trotzdem nochmals mein Schreiben - daran hat sich
nichts geändert.
Vielen Dank für Ihre Mühe im voraus...
mit freundlichem Gruß
G.S.
Dienstag, 1. April 2003
Sehr geehrter Herr S.
Nochmals mein Hinweis: Bitte schauen Sie auf der I.-Homepage unter
"Produkte", ob Sie das beschriebene Material finden. Gesundheitliche
Auswirkungen durch "Schaumisolation" ist mir nicht bekannt. Bei
Polystyrol treten im Brandfall hochgiftige Gase aus.
Denkbar wäre, dass diese "Schaumisolation" mit KMF-Partikeln
kontaminiert wurde. Die Symptome, die Sie beschreiben, sind
nämlich typisch für eine Belastung durch Glaswolle.
Schweizer Mediziner aufsuchen zu wollen, kostet nur Geld und bringt
rein gar nichts. Die haben von Umweltmedizin keine Ahnung!
Lesen Sie mal die Seiten des FIN durch. Via google.ch können Sie
die Texte auch ins Deutsche übersetzen.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Dienstag, 1. April 2003
Sehr geehrter Herr Streiter,
ich habe Dämmmaterialien gesehen, die wie Schaumflocken
aussehen. Hierbei hat es sich um Steinwolle gehandelt, wobei es
äusserst feine Fasern waren. Das Material ist hellgrau o.
hellgelb und es nimmt unerhört gut Staub und Dreck auf - es
bindet ihn, so dass irgendwann alles staubgrau aussieht. Die Fasern
ziehen buchstäblich in jede Ritze und Pore und sie sind so fein,
dass sie beim Einatmen kaum ausgefiltert werden. Werden die Flocken
bewegt, werden augenblicklich Fasern in der Luft verteilt, was man
gegen das Licht sieht. Allerdings ist davon auszugehen, dass das
menschliche Auge schwerlich Fasergrössen und den Unterschied zu
Schwebstaub wahrnehmen kann. Diese Art der Steinwolle wurde meist als
lose Schüttung verlegt. Hergestellt wird so etwas (theoretisch)
nicht mehr.
Mit den besten Grüssen aus Berlin
M. Bumann (E-Mail: service@dimagb.de)
[Anmerkung der Mythen-Post: Eine informative Stellungnahme von Dipl-Ing. Matthias G. Bumann.]
Neuer KMF-Fall
Montag, 31. März 2003
Lieber Herr Prof. G.
Mit Frau A.H. habe ich Kontakt aufgenommen, jedoch von ihr nichts
mehr gehört. Ich bin es gewohnt: wenn ein Fall schwierig ist,
hört man nichts mehr von den Leuten.
Es würde mich auch wundern, wenn es in der Schweiz eine Stelle
gäbe, die sich ernsthaft für Umweltmedizin engagiert. Wenn,
dann wohl bloss als Alibifunktion.
Ich habe eine Riesenwut auf die heutigen Mediziner, weil sie 1.
nichts von Umweltmedizin verstehen, 2. nichts von Ursachen und 3.
auch wenig bis gar nichts von Chemie. Trotzdem werden Menschen mit
Chemie vollgepumpt und gespritzt, was das Zeug hält. Hauptsache,
die Kasse stimmt! Ich verlange nicht, dass Sie meine Sicht teilen,
höchstens ein wenig Verständnis aufbringen.
Folgender Fall: (...)
Was hier Herr S. beschreibt, sind die typischen Symptome einer
KMF-Belastung und wird auch auf der amerikanischen Seite des FIN
(Fiberglass Information Network) beschrieben. Nur die grossartige
Schweizer Medizin kommt damit nicht klar. Ein Kontakt mit der
Dermatologischen/Allergologischen Abteilung des
Universitätsspitals Zürich zu diesem Thema bringt absolut
rein gar nichts. Man hat das Gefühl, es mit Ignoranten und
Dummköpfen zu tun zu haben. Für die scheinen Krankheiten
keine Ursache zu haben, sondern einfach vom Lieben Gott zu kommen.
Chemie in der linken und Spritze in der rechten Hand - so wollen sie
den Leuten "helfen". (...)
Verzeihen Sie meine Emotionalität - aber mich überkommt
wirklich die Wut.
Es gibt nur eines: Erkrankungen nachweisen und anschliessend der
verursachenden Industrie (Glaswollehersteller) den Garaus machen. DAS
hilft den Menschen.
Herzliche Grüsse
U.B.
Geld - Kesslers wahres Gesicht
Montag, 31. März 2003
Hallo Urs,
ich muss annehmen, dass du in Deiner Bekanntmachung auf
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_13_3_03/ende_der_mythen_post.htm
meine privaten Finanzen böswillig mit denen des VgT vermischt
hast oder wirklich nicht ganz hundert bist. [Anmerkung der
Mythen-Post: Warum eine so gereizte Reaktion? Kessler ist faktisch
der VgT wie Beeler die Mythen-Post ist. Beides steht und fällt
mit einer Person - oder etwa nicht?]
Hast du im Ernst erwartet, dass ich für dich VgT-Gelder
unterschlage??? (Ich wüsste nicht einmal, wie man das macht).
[Anmerkung der Mythen-Post: Stellt sich die Frage, wer hier
nicht ganz hundert ist! Von Unterschlagung war nie die Rede, sondern
Kessler wurde am 12.3.2003 im "Rössli" in Schwyz gefragt, ob er
eine Möglichkeit sehe, finanziell zu helfen. Zum Beispiel durch
eine Anfrage seines reichen Freundes Hans Palmers. Aber nicht einmal
dies tat Kessler. Was an Kessler kritisiert werden muss, ist seine
Gleichgültigkeit/sein Desinteresse zu mehr oder weniger allem,
was nicht ihn persönlich oder seine Tierschutzarbeit betrifft.
Das ist eine deutliche Charakterschwäche bei einem Mann, der in
Sachen Tierschutz viel geleistet hat und leistet.
Hätte die Mythen-Post, als sie wegen Kessler boykottiert wurde,
auch unterscheiden müssen zwischen "Privat-" und
"Geschäftsvermögen"? Zwischen privatem und
geschäftlichem Verlust? Zwischen privater und
geschäftlicher Freundschaft?]
Eines wusste ich und weiss es jetzt noch sicherer: Eine Bürge
wäre ganz klar verlorenes Geld. [Anmerkung der
Mythen-Post: Kessler denkt an sich selbst zuerst. Da ist eben auch
ein Charakterzug.] Wie ich Dir schon sagte, will ich nicht,
dass wegen Deiner Nachlässigkeit auch noch meine Liegenschaft
versteigert wird [Anmerkung: Kesslers Egoismus und
Selbstschutz - aber wenigstens ehrlich.] oder dass ich wegen
Unterschlagung ins Zuchthaus muss. [Anmerkung der Mythen-Post:
"Unterschlagung" stand nie zur Debatte! Aber hier übersteigt
Kesslers Sorge offensichtlich sogar noch Emil Hegetschwiler in einem
alten Schweizer Schwarzweiss-Film.]
Du bist wirklich ein Träumer. [Anmerkung der
Mythen-Post: Da hat Kessler wohl recht. Aber träumen und seinen
Idealismus leben ist wertvoller als frustriert und resigniert "das
Leben meistern" und andere frustrieren.] Träumen
über die Liebe kann schön sein. [Anmerkung der
Mythen-Post: Es ist schön!] Millionenkredite zu
verträumen ist schlecht. [Anmerkung der Mythen-Post: Es
ist gescheiter 3 1/2 Jahre als Idealist richtig zu leben als 35 Jahre
als Realist frustriert und resigniert. Aber dafür fehlt Kessler
eben der Blick!] Klage deshalb nicht andere an.
[Anmerkung der Mythen-Post: Oh, doch! Wenn sich angebliche
Freunde nicht wie echte Freunde benehmen, dann ist Kritik sehr wohl
angebracht! Besonders an Kessler!
Kesslers Problem ist, dass er ausser sich selber niemandem traut und
keinen Gleichstarken neben sich duldet. Und seine Hilfe
verweigert!
Beeler meinte, dass Kessler sich für ihn gleich stark engagieren
würde wie er es jahrelang für Kessler tat. Beeler ist hier
einer Illusion erlegen und hat Kessler "zu gut" und "zu idealistisch"
gesehen. Nach Kessler-Logik Beelers Fehler - "selber schuld".
Ein guter Tierschützer - so zeigt Kessler - muss nicht
automatisch ein grosser Humanist und Altruist sein.
Beeler ist von Kesslers Verhalten menschlich enttäuscht und die
Wege haben sich hier definitiv getrennt. Beeler hätte es
eigentlich schon 1997/98 - anlässlich dem Inserate-Boykott gegen
die Mythen-Post - erkennen müssen. Auch so ein "Fehler" von
Idealist Beeler. Er hätte seine Zeit besser den Menschen
gewidmet, die es verdienen. Der zweite, viel grössere
Fehler!]
Gruss
Erwin (E-Mail: kessler@vgt.ch)
[Anmerkung der Mythen-Post: Geld macht den
Charakter der Leute kaputt. Ihr Leben lang rennen sie dem Geld nach,
um merken nicht, wie sie sich selber verlieren.
Und was nützt Geld? Du kannst Millionär sein - wie lange?
Ein Ziegel fällt Dir vom Dach auf den Kopf - und schon bist Du
tot. Was nützt Dir dann die Million?]
Dienstag, 1. April 2003
Hallo Erwin
Du hast nichts begriffen, dafür aber Dein wahres Gesicht
gezeigt.
Gruss
Urs
[Anmerkung: Erst in der Not zeigt sich, was
ein echter Freund ist.
Kessler interessieren Menschen, wenn sie für ihn bzw. seine
Sache nützlich sind. Wird Kessler eines Tages fallengelassen?
Wer wird für ihn da sein?
Beelers sind im Denken und Fühlen die Minderheit. Und deshalb
ist die Welt auch so kalt und trostlos wie sie ist. Und trotzdem
haben die meisten - wie Kessler - das Gefühl, es gäbe nur
eines, sich dieser Gesellschaft "anzupassen". Welch'
"Vergnügen"!!!
Dann lieber träumen und - solange es noch geht -
Lebensqualität geniessen! Lieber kurz leben als lang
lebendig-tot sein.]
E-Mail an: Mythen-Post