So schreiben Sie uns Ihre Meinung (es können auch Fotos und Zeichnungen eingeschickt werden):

Die Namen aller Einsender sind der Redaktion bekannt, werden aber
in der Regel abgekürzt zum Schutz vor Missbrauch.
Wir wählen Zuschriften an die Mythen-Post (sofern diese nicht
als vertraulich oder persönlich gekennzeichnet sind) ganz oder
auszugsweise für das Forum aus, wenn diese für die
Öffentlichkeit von Interesse sind.
Anmerkungen und Kommentare der Redaktion sind
rot hervorgehoben.
Spende von Fr. 500.-
Sonntag, 28. März 2004
Lieber Urs
Ich habe am Freitag Fr. 500.- für Deinen Kampf als Winkelried
einbezahlt.
(...)
Mit freundlichen Grüssen
A.J.
Montag, 29. März 2004
Lieber A.J.
Ganz herzlichen Dank für die grosszügige Spende! Das Geld
ist gut investiert.
Eine gute Woche wünscht
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Danke
Montag, 29. März 2004
Liebe Frau M.
Habe vorhin gerade Ihren Eintrag vom 22. März im VgT-Forum
gelesen. Es ist so, wie Sie schreiben. Zum Glück gibt es
vereinzelt noch ein paar wenige Menschen (...), die (...) denken und
fühlen können. Leider sind es viel zu wenige.
Herzliche Grüsse aus Schwyz
Urs Beeler
Glaswolle im Flur
Mittwoch, 31. März 2004
Sehr geehrter Herr Urs Beeler,
ich bin gerade umgezogen in ein altes Haus. Nun habe ich
festgestellt, dass in einer Abstellkammer im Flur Heizungsrohre mit
Glaswolle gedämmt wurden. Man kann die Glaswolle sogar sehen!!!
(...) bröselt beim Anfassen... Nun meine Frage, wie
gefährlich ist das? Ich habe schon unzählige Allergien, ein
(...) Asthma und bin jetzt völlig verzweifelt, wie
schädlich das nun ist?? Ich kann doch nicht schon wieder
umziehen, aber wenn das nachgewiesen ist, werde ich es definitiv tun,
da ich mich so nicht mehr wohl fühle! Wie teuer sind solche
Messungen?
(...) es riecht in der Wohnung sehr merkwürdig.
Bitte helfen Sie mir, ich bin schon ganz verzweifelt. Ich komme
allerdings aus Deutschland.
Mit freundlichen Grüßen
Marion Pezenburg (E-Mail: MarionPezenburg@web.de)
Mittwoch, 31. März 2004
Sehr geehrte Frau Pezenburg
Freisetzende KMFs sind eine permanente Belastung für Ihr
Immunsystem. Ich kann Ihnen nur den Rat geben, wieder umzuziehen in
ein Haus, das weder durch Mineralwolle noch andere Schadstoffe
belastet ist. Messungen und Medikamentierungen lösen das Problem
resp. die Ursache nicht.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Eine Klärung zwischen Brüder
Samstag, 3. April 2004
Liebes Bruderherz
Vielen Dank für Deinen Brief.
Im Sinne der Freiheit, die auch für Dich so wichtig scheint
[Anmerkung der Mythen-Post: Was heisst hier "auch für
Dich" und "scheint" 1. kapiert Peter Beeler überhaupt nicht, was
ECHTE Freiheit und Unabhängigkeit sind und 2. geht es um die
Verwirklichung dieser Freiheit in der Realität und nicht
hypothetisch mit "scheint".], wiederhole ich meinen
Entscheid, das xy nicht zu kaufen. [Anmerkung der Mythen-Post:
So herrschen wenigstens klare Verhältnisse.] Ab und zu
sollte man das Leben auf eine neue Basis stellen. Dazu gehört
auch, das Vergangene loszulassen. [Anmerkung der Mythen-Post:
Hier wieder einmal mehr Peter Beeler, der grosse Heuchler.
"Loslassen" kann man noch früh genug, dann nämlich, wenn
man stirbt!]
In diesem Sinne würde es mich freuen, Dich wieder mal zu
treffen [Anmerkung der Mythen-Post: WOZU? Der Perfektion der
Heuchelei willen?] - ganz ohne Forderungen und Erwartungen in
den andern. [Anmerkung der Mythen-Post: ...aber zur
Ausübung von "Macht"?] Alles Gute, alter Rebell!
[Anmerkung der Mythen-Post: Was man aber von diesem alten
Schleimer kaum ernst nehmen kann.]
Herzliche Grüsse [Anmerkung der Mythen-Post: Die
Kosten ja nichts...]
Peter (E-Mail: peter.beeler@uitikon.ch)
Samstag, 3. April 2004
Hallo Peter
Danke für die Antwort. Ich habe den Brief lediglich zur
Klärung geschrieben. Fairness geht mir über alles.
Mit einem Kauf (...) hättest Du mir mittel- bis langfristige
Freiheit und Unabhängigkeit garantieren können. Genau das
hast Du aber von Anfang an abgelehnt. Du wärst von Deinem
gesamten Charakter und Deiner Geschichte her niemals fähig, mir
Freiheit und Unabhängigkeit zu gewähren. [Anmerkung
der Mythen-Post: Da hat Urs Beeler tatsächlich recht.]
Du hast in Deinem Leben bereits so manches Joch getragen, dass Du
daraus ableitest, allen anderen dürfe es nicht besser ergehen.
DARIN liegt Dein Charakterproblem. Worin unterscheidest Du Dich heute
noch von einem F.A. oder Sta. J.W.?
Im Grunde bist Du trotz allem finanziellen Wohlstand ein tief
frustrierter Mensch. [Anmerkung der Mythen-Post: Offenbar
macht "Karriere machen" nicht glücklich, wenn der Preis
dafür im Widerspruch zu den wahren menschlichen Werten und dem
Sein steht. Unter der "Anpassung" verkümmert der Mensch.
] Deshalb kommst Du auch mit Sprüchen wie "ab und zu
sollte man das Leben auf eine neue Basis stellen". Für Dich ist
das so "am besten". Warum? Du musst keinen Finger rühren
[Anmerkung der Mythen-Post: Weder helfen noch Verantwortung
übernehmen!] - das ist das Wichtigste! Umgekehrt muss
ich über Deinen Entscheid auch froh sein, weil es unter obigen
Voraussetzungen nie funktionieren könnte. [Anmerkung der
Mythen-Post: Da hat Urs Beeler wiederum recht. Sich mit Peter Beeler
einlassen, bedeutete ein Gang in die Knechtschaft.] Da hat
unsere Mutter, diese intelligente und weise Frau, recht.
Du hast in Deinem Leben (nach Deiner Meinung) soviel "loslassen
müssen" - für Dich schmerzhafte Erfahrungen. Und nun gibt's
Du allen anderen den "Ratschlag", dass sie auch "loslassen" sollten.
Kleiner Fehler: Damit erweist Du weder Dir selbst noch dem
Gegenüber einen positiven Dienst, weil Deine vorgeheuchelte
"Hilfe" [Anmerkung der Mythen-Post: Eine Hilfe ist es ja
nicht, sondern bloss leeres Gerede.] auf einer total
falschen, unechten Basis steht. Es ist traurig, dass Du so geworden
bist, wie Du bist. Für mich unverständlich, weil wir
dieselben Wurzeln haben. Letzteres ist auch der einzige Grund,
weshalb ich in Dich ab und zu positive Dinge hineinprojizierte, von
denen Du in der Realität aber meilenweit entfernt bist.
Auf den Punkt gebracht: Für mich bist Du eine einzige grosse
menschliche Enttäuschung. Das ist die Erkenntnis. Deshalb meide
ich auch seit Jahren den Kontakt zu Dir und werde [Anmerkung
der Mythen-Post: Aus Gründen der Psychohygiene.] es auch
in Zukunft so halten. Im Ernstfall ist auf Dich kein Verlass - Du
hast es mir deutlich vor Augen geführt. Wozu sollte ich mit Dir
Kontakt pflegen? Da kann ich gerade so gut den Coop Konsumentendienst
in Basel oder die Migros anrufen und erlange etwa dasselbe emotional
"beglückende" Erlebnis.
Ich bin glücklich und zufrieden, keinen Kontakt zu Dir zu haben.
Lassen wir es dabei bewenden.
Gruss
Urs
PS: Nehmen wir - rein hypothetisch - an, ich hätte mich vor 10 Tagen umgebracht und diese Woche wäre die Beerdigung gewesen, ich glaube, Du hättest kaum etwas verstanden. Bert, der mich eigentlich gut kennen müsste, hat den Kern ebenfalls nicht gecheckt. Und sogar der für seine Intelligenz bekannte Erwin Kessler kapiert - so habe ich nach bald 10 Jahren feststellen müssen - vieles nicht. Zum Trost noch ein Zürcher Wandspruch: "Ig nix verstehn, ig Schweizer..." [Anmerkung der Mythen-Post: Wer Jesus Sirach (Altes Testament) und das Mätthäus Evangelium (Neues Testament) begriffen hat, müsste auch Urs Beeler verstehen. Aber wie heisst es doch: Sie haben Augen und sehen nicht. Sie haben Ohren und hören nicht. Und Beeler: "Sie haben Nasen und riechen nicht und besitzen eine Haut und empfinden nicht..."- ...und haben ein Gehirn und verstehen nicht. So läuft es seit Jahrtausenden!]
Samstag, 3. April 2004
Liebes Bruderherz
Danke, dass ich nun auch offiziell zu Deinem nicht sehr kleinen Kreis
von selbst ernannten Idioten gehöre. Die Überraschung ist
zwar nicht riesengross, denn jeder, der nicht nach Deinen
Vorstellungen funktioniert, [Anmerkung der Mythen-Post:
Dürfte man vom eigenen Bruder nicht echte Solidarität
erwarten können anstatt leeres Geschwafel?] wird sowieso
zu einem solchen abgestempelt.[Anmerkungen der Mythen-Post:
Urs Beeler ist durchaus imstande, auch andere Meinungen zu
respektieren. Die Voraussetzungen dazu jedoch ist, dass sie mit guten
Argumenten begründet sind.]
Wenn Du wirkliche Freiheit und Unabhängigkeit suchst, dann suche
sie bitte endlich am einzigen Ort, wo sie wirklich zu finden ist -
nämlich bei Dir selber. [Anmerkung der Mythen-Post:
Ablenkung Das Wichtigste ist, dass es Peter Beeler nichts kostet -
weder Geld noch persönliches Engagement.
Was er unterschlägt, ist, dass eine geistige Freiheit eine
materielle Sorglosigkeit voraussetzt! Und die wäre er nie zu
schenken imstande.] Ich wünsche Dir dazu von ganzem
Herzen alles Gute. [Anmerkung der Mythen-Post: Ob es im Kern
so gemeint ist, darf bezweifelt werden.]
Herzliche Grüsse
Peter (E-Mail: peter.beeler@uitikon.ch)
Baumafia?
Freitag, 9. April 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Mit Interesse verfolge ich Ihre diversen Berichterstattungen. In
diesem Zusammenhang würde ich gerne den Begriff "Baumafia im
Talkessel Schwyz" näher erläutert haben. Dies im
Zusammenhang mit einem geplanten Landverkauf in Vitznau, über
den die Stimmberechtigten an einer Gemeindeversammlung abstimmen
werden. Es sind zwei Investorengruppen am Kauf interessiert: Mattig,
Stalder (zwei Verwaltungsräte der Sparkasse Schwyz), Marti und
die Baugenossenschaft Vitznau. Die Ersteren wollen das Projekt im
ganzen sofort realisieren, die Zweiten nach ökologischen
Grundsätzen über ca. fünf bis sechs Jahre verteilt.
Mir ist zugetragen worden, dass die massgeblich Beteiligten in dieser
Investorengruppe aus dem Talkessel Schwyz, auch mit ihrer Bevorzugung
gewisser gewerblicher Betriebe, die Auftragsvergabe von
Gegengeschäften abhängig machen. Es fällt mir daher
schwer zu glauben, dass die Klein- und Kleinstunternehmen aus den
Seegemeinden, im Kontext der Wettbewerbsfähigkeit und von
Langfristigkeiten eine wirkliche Chance haben werden. Wer ist
insgesamt in die von Ihnen zitierte Baumafia verstrickt?
Für eine rasche Beantwortung dieser Fragen möchte ich mich
bei Ihnen bedanken.
Mit freundlichen Grüssen
Marcel Bachmann (E-Mail: striki@bluewin.ch)
Vorderrüti
6354 Vitznau
Tel. 041 397 17 27
PS: Ich bin kein Genossenschaftsmitglied. Ich bin Verfechter von ökologischen Grundsätzen und auch an der Überlebensfähigkeit des Kleingewerbes in den Seegemeinden interessiert.
Samstag, 10. April 2004
Sehr geehrter Herr Bachmann
Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Keine der von Ihnen genannten Namen hat die Mythen-Post in den
vergangenen 13 Jahren via Inserate, Sponsoring oder Abo
unterstützt.
Sie schreiben "Mattig/Stalder". Stimmt das? "Normalerweise" heisst es
in Schwyz Urs Marty/Herbert Stalder.
Mattig ist Treuhänder und Mitglied der LVP. Journalistische
Rückendeckung erhält er seit Jahren von seinem Parteifreund
Dr. Hugo Triner, Verleger des "Bote der Urschweiz". "Offiziell" gilt
Dr. Mattig im Talkessel Schwyz als "Finanzgenie". Wenn man sich die
seinerzeitige MythenForum-Pleite jedoch anschaut, kommen Zweifel
auf... Der Block, in dem sich Mattigs Büro an der Bahnhofstrasse
in Schwyz befindet, wurde Ende 2002 mit Polystyrol
"wärmesaniert". Dazu Dipl.-Ing. und
Wärmedämmtechnikspezialist Paul Bossert: "Polystyrol ist
als Fassadendämmstoff nicht geeignet."
Dr. Mattig setzte sich gegen den Volkswillen für die
Abschaffung des St. Martinstages als Feiertag in Schwyz ein.
Der gebürtige Walliser gäbe sicher eine interessante
Roman-Figur ab. Titel: "Dr. Mattig - graue Eminenz in Schwyz"... Zu
Recherchezwecken werden während 6 Monaten sämtliche
Telefonate angezapft, Gespräche abgehört, Verhandlungen
mitgeschnitten, Korrespondenz abgefangen etc. - als authentische
Grundlage für eine spannende Story... (kleiner Scherz).
Ingenieur Herbert Stalder und Urs Marty waren beide im Schwyzer
Gemeinderat.
Oder meinen Sie die Luzerner Baugruppe Marti? (mit "i" statt
"y"?)
Der Begriff "Ökologie" wird leider mittlerweile im Bau allzu oft
missbraucht. Selbst potentiell gesundheitsschädigende Glas- und
Steinwolle gelten heutzutage offiziell als "ökologisch", obwohl
es sich in Tat und Wahrheit um Sondermüll handelt.
Marty/Stalder liessen z.B. seinerzeit die Dachstühle der
Überbauung "Rösslimatt" in Seewen mit Glaswolle isolieren.
Nach einem Artikel in der Mythen-Post telefonierte mir Urs Marty und
sagte, wenn er von der Problematik gewusst hätte, hätte er
diese Materialien nicht einsetzen lassen. Eine Gewähr, ob es
tatsächlich so geschehen wäre, kann ich Ihnen
natürlich nicht geben.
Wer nicht beim Filz dabei ist, hat bei grösseren Objekten im
Raum Schwyz erfahrungsgemäss einen schweren Stand resp. zum
vornherein keine Chance. Die Situation in Vitznau kenne ich
nicht.
"Mir ist zugetragen worden, dass die massgeblich Beteiligten in
dieser Investorengruppe aus dem Talkessel Schwyz, auch mit ihrer
Bevorzugung gewisser gewerblicher Betriebe, die Auftragsvergabe von
Gegengeschäften abhängig machen." Ihr Satz kommt mir
recht bekannt vor. Nur ist es leider in der Praxis schwierig, dies
handfest zu beweisen. Im Talkessel Schwyz werden sie kaum einen
Handwerker finden, der sich offiziell "auszupacken" getraut. Traurige
Realität. (Tipp: Erkundigen Sie sich ev. mal bei der xy.
Vielleicht erfahren Sie dort noch das eine oder andere über zv)
Hätte ich die Fakten, ich hätte den Schwyzer Filz schon
lange hochgehen lassen... [Anmerkung der Mythen-Post: Der
Schwyzer Filz fürchtet Beeler, da dieser mit sämtlichem
Material an die Öffentlichkeit gelangen würde.]
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Ich setze mich seit Jahren für Baubiologie und ein wirklich unabhängiges, faires Vergabewesen ein. Beides wäre in Schwyz (und darüber hinaus) dringend nötig.
Samstag, 10. April 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Die offizielle Bekanntmachung dieser Investorengruppe lautete: Urs
Marty, Franz Mattig und Herbert Stalder, Schwyz.
(...) Dabei würde ich zu gerne wissen, weshalb sich nun F.
Mattig, ausgerechnet hier in Vitznau, neu zu dieser bestehenden
Zweier-Konstellation gesellt hat. (Oder wissen Sie über andere
Investitionen dieser Dreier-Gruppe?) Ist Ihnen xy bekannt? (...) Das
"Finanzgenie" als Fachmann in Gemeindefusionen, wie es der
Gemeinderat von Vitznau mit einem Zusammenschluss an die übrigen
Seegemeinden anstrebt? Mit Sicherheit werde ich die Fühler auch
in diese Richtung ausstrecken. Ich werde mich noch einmal etwas
konkreter beim ersten Hinweisgeber erkundigen, wie es diese
Geschichte in sich hat. Für weitere Tipps: DANKE.
Frage: Ist Don Francesco Bachmann möglicherweise ein Cousin von
mir? Marcel Bachmann jun., ehemals von Luzern.
Grüsse
Marcel Bachmann (E-Mail: striki@bluewin.ch)
Ostermontag, 12. April 2004
Sehr geehrter Herr Bachmann
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich würde mich mal bei
Mattig telefonisch direkt erkundigen und ihm auf den Zahn fühlen
Dasselbe würde ich bei den beiden anderen Beteiligten tun. Dann
haben Sie die Infos aus erster Hand und bekommen auch ein eigenes
Bild von diesen Leuten.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Kampagne zur Wiedereinführung von OMO SENSITIVE
Ostermontag, 12. April 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Hier noch die Kopien der Briefe an Coop und Lever-Fabergé, die
ich am 31.03.04 gesandt habe. Von Coop habe ich noch nichts
gehört, jedoch Lever hat umgehend Bescheid gegeben.
Der Brief war nett abgefasst und darin stand auch: "Wir versichern
Ihnen, dass wir Ihr Anliegen sehr ernst nehmen und derzeit mit allen
Verantwortlichen nach einer Lösung suchen. Wir können Ihnen
jedoch zum heutigen Zeitpunkt nicht versprechen, ob OMO Sensitive in
der Schweiz wieder angeboten werden kann. Sie werden aber zu
gegebener Zeit wieder von uns hören."
Nun bin ich ja gespannt, ob es Coop für nötig
hält, eine Antwort zu senden!
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.
Viele Grüsse
Anita Stamm (E-Mail: stamm-steiger@bluewin.ch)
Ostermontag, 12. April 2004
Sehr geehrte Frau Stamm
Vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr positives Engagement!
Ihre Briefe habe ich leider noch nicht lesen können, da ich auf
dieser Maschine Word nicht installiert habe. Ich werde die Dokumente
jedoch noch heute auf eine andere Maschine laden, auf der dieses
Programm installiert ist.
An die Adresse von Lever kann man nur sagen: Nicht Worte
zählen, sondern positive Taten! Ich hoffe, dass noch
möglichst viele Leute bei Lever protestieren werden und dort
endlich wieder die Vernunft einkehrt. (=Wiedereinführung von OMO
Sensitive!)
Von Coop habe ich nur Blabla als Antwort erhalten. Deshalb hakte ich
telefonisch nach. Nachdem die betreffende Person vom
Konsumentendienst, eine Frau Bühler, keine Argumente hatte,
legte sie einfach auf (!). Daraufhin protestierte ich bei der Coop
Zentrale und sagte, dass ein solches Verhalten absolut unakzeptabel
sei. Man könne nicht in der Werbung gross von "öko", "bio",
"gesund" etc. reden und in der Praxis gegenteilig handeln. Der
Mythen-Post gehe es um echt-gesund, echt-bio usw. - nicht bloss dem
Schein nach. Es sei kurios, dass derjenige, welcher die Linie von
Coop (in der Werbung "Bio, "Okeo" etc.) in der Praxis vertrete, als
"Feind" angeschaut werde und mit der Rechtsabteilung gedroht werde.
(Tatsächlich drohte mir diese Frau Bühler von Coop sogar
schriftlich mit ihrer Rechtsabteilung! Logik: Wenn man keine
Argumente mehr hat, wird zur Einschüchterung einfach mit der
Rechtsabteilung gedroht. Prof. G. Burg, Leiter der
Dermatologischen/Allergologischen Uniklinik Zürich drohte
ebenfalls mit der Rechtsabteilung. Auch ihm fehlten die
Argumente).
Diese Frau Bühler von Coop fühlte sich vom Inhalt der
Mythen-Post Homepage betroffen. Sie hätte die Seiten angeschaut.
Die Sprache der Mythen-Post gefalle ihr gar nicht. "Mich
interessiert nicht der Ton, sondern der Inhalt", gab ich ihr zur
Antwort. Später versuchte ich, diese Frau Bühler von Coop
nochmals ans Telefon zu kriegen. Jedoch ohne Erfolg. Offenbar wollte
sie nichts mehr mit mir zu tun haben...
Der Mann von der Coop-Medienabteilung, mit dem ich später
verbunden wurde, verhielt sich sehr korrekt und nahm meine Kritik
auf. Aber ich sagte auch ihm: Für mich zählen nicht bloss
Worte, sondern positive Taten. (Meinen Argumenten hatte er nichts
entgegenzustellen.)
Coop apelliert in der Werbung ans Verantwortungsbewusstsein, z.B. mit
dem Spruch "Ihr Garten ist doch kein Chemielabor." Analog könnte
man sagen: "Ihre Waschküche ist doch kein Chemie- oder
Parfümlabor." Dass Coop in der Waschmittelfrage
(parfümfreie, gut haut- und immunsystemverträgliche
Produkte) dermassen schwer von Begriff ist, erstaunt. Hoffe, dass bei
denen der Batzen dennoch bald fällt...
Nochmals vielen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung.
Bitte bleiben Sie am Ball und informieren Sie Medien (Puls-Tipp etc.)
über die Problematik. Mir fällt das in der Praxis relativ
schwer, weil ich - wie Kessler - als "radikal" gelte.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche und viel Kraft bei
Ihrem weiteren Engagement für die gute Sache.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Ostermontag, 12. April 2004
Sehr geehrte Frau S.
Auf Ihrer vorherigen E-Mail sah ich als Datum "Fri, 4 Jan 1980
17:40:27 +0100". Es kann sein, dass die Batterie Ihres Computers,
welche für die Speicherung gewisser Grunddaten nötig ist
(Energie liefert), leer ist. Wenn Sie dann das Datum und die Uhr nach
erfolgtem Neustart frisch einstellen, stimmt es zwar während der
betreffenden Arbeitssitzung. Nach dem Ausschalten wird der
Datumsspeicher jedoch wieder gelöscht resp. auf ein altes Datum
z.B. 1980 zurückgesetzt, weil keine Energiezufuhr (durch die
leere Batterie) erfolgt. Abhilfe kann nur der Ersatz durch eine neue
Batterie (ist nicht teuer) bringen.
Einen schönen Abend wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Dienstag, 13. April 2004
Hallo Herr Beeler
(...)
Heute habe ich von Coop eine Antwort erhalten, die mich nicht
überzeugt und ich frage mich, ob mich der Konsumentendienst
wirklich "für voll" genommen hat - hier ein Auszug:
"Zu OMO Sensitive können wir sagen, dass dieses Produkt wegen
der schwachen Absatzentwicklung [Anmerkung der Mythen-Post:
Eine blanke Lüge!!] durch Lever Fabergé vom Markt
genommen worden und deshalb auch bei Coop nicht mehr erhältlich
ist.
Polyzyklische Moschus-Verbindungen sind allerdings in den meisten
anderen Waschmittel nicht mehr enthalten, so hat die vorerwähnte
Lever Fabergé in ihren Waschmitteln seit 5 Jahren keine
solchen Moschus-Verbindungen mehr eingesetzt. [Anmerkung der
Mythen-Post: ...aber sie trotzdem zwangsparfümiert >
Allergien!]
Selbstverständlich wird der Markt von den führenden
Waschmittelherstellern, deren Angebot wir in unseren Verkaufsstellen
führen, beobachtet, und es können sich deshalb im Angebot
immer wieder Änderungen ergeben. [Anmerkung der
Mythen-Post: Und was heisst das konkret?]
Wie unsere Nachfragen ergeben haben, wird auch die neue
Verkaufsstelle in Seewen nach den neusten Erkenntnissen ohne
gesundheitsgefährdende Bausubstanzen erstellt werden.
[Anmerkung der Mythen-Post: Die Realität sieht etwas
anders aus! Der Coop-Markt Seewen wurde mit juckender Steinwolle
isoliert.]
Es tut uns Leid, Ihnen keinen besseren Bescheid geben zu
können."
Herr Beeler, was meinen Sie zu dieser Antwort? Weiss nicht, was die
Bausubstanzen der Verkaufsstelle in Seewen mit OMO Sensitive zu tun
haben.
Vielleicht bezieht sich das auf meine Bemerkung, dass sich Coop gerne
mit Oeko- und Biofedern schmückt!
Den Originalbrief habe ich an die Direktion adressiert, er ist jedoch
beim Konsumentendienst gelandet - die Herren ziehen es vor, sich die
Finger nicht selber zu verbrennen. Die Damen, welche die heissen
Maroni aus dem Feuer holen müssen, sind eigentlich nicht zu
beneiden. [Anmerkung der Mythen-Post: Die Damen des
Coop-Konsumentendienstes dürfen hier nicht als "arme
Unschuldige" in Schutz genommen werden. Als Frau Charlotte
Bühler, Leiterin, keine Argumente mehr hatte, legte sie einfach
den Hörer auf. Gehört sich das? Wenn Frau Bühler keine
Argumente zur Rechtfertigung der
Coop-Waschmittel-Zwangsparfümierung mehr hat, sollte sie
Rücksprache mit der Coop-Direktion nehmen. Abwimmeln bzw.
verdrängen löst das Problem nämlich nicht! Ebensowenig
wie Blabla-Standard-Antwort-Briefe.] Ich werde mich nochmals
bei Coop melden, damit die sehen, dass ich mich mit so einer "doofen"
Antwort nicht abspeisen lasse.
Viele Grüsse und einen schönen Abend
Anita Stamm (E-Mail: stamm-steiger@bluewin.ch)
Donnerstag, 15. April 2004
Hallo Frau Stamm
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Schreiben Sie der Coop Direktion, dass ich wörtlich dieselbe (!)
Antwort bekommen habe und fragen Sie, ob es die Art des Coop
Konsumentendienstes sei, dass Anfragen mit Standard-Brief-Blabla
beantwortet würden. Was sich Coop da erlaubt, ist eine ziemliche
Frechheit! Die Aufgabe eines Konsumentendienstes besteht darin,
Fragen kompetent und wahrheitsgemäss zu beantworten, nicht
Falschinformation zu verbreiten und Kunden abzuwimmeln. Wurde Ihr
Schreiben auch von einer Frau Bühler unterschrieben?
Bleiben Sie hartnäckig, haken Sie nach - bin gespannt, was Sie
als neue Antwort bekommen.
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit und bis bald.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Was wurde aus der "Bote"-Anfrage?
Mittwoch 14. April 2004
Guten Abend Herr Holdener (E-Mail:
g.holdener@bote.ch)
Haben Sie auf Ihre Anfrage hin, http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_1_3_04/beeler_belagert_1_3_04.htm
einen Artikel über Beeler im "Bote" geschrieben? Oder was haben
Sie mit Ihrer Fragerei erzielen wollen?
Gruss
Hanspeter Sterchi (E-Mail: hanspeter@sterchi.tv)
Mittwoch, 14. April 2004
Guten Abend Herr Sterchi,
besten Dank für Ihr Mail. Ich habe bis anhin keinen Artikel
verfasst. Mit meiner Anfrage an Herrn Beeler wollte ich dem
hartnäckigen Gerücht auf den Grund gehen, wonach Herr
Beeler den Platz Schwyz verlassen habe. Das ist nicht der Fall, wie
die Recherchen ergeben haben.
Mit freundlichen Grüssen
Geri Holdener (E-Mail: g.holdener@bote.ch)
Donnerstag, 15. April 2004
Hallo Herr Sterchi
Fragen Sie Herrn Holdener doch einmal, weshalb seine Antwort vom
14.4.04 auf Ihre Anfrage überhaupt nichts mit seinem
ursprünglichen Interview zu tun hat. Wäre dies nämlich
der Fall, hätten seinerzeit die Interview-Fragen anders lauten
müssen: 1. "Herr Beeler, leben Sie noch in Schwyz?", 2. "Haben
Sie vor, den Platz Schwyz demnächst zu verlassen?" Genau das
aber wurde gar nicht gefragt!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Freitag, 16 April 2004
Herr Holdener (E-Mail: g.holdener@bote.ch)
Wenn ich ihre Antworten mit ihren Fragen http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_1_3_04/beeler_belagert_1_3_04.htm
abgleiche, bestimme ich für mich, dass ich Ihre Antworten nicht
ernst nehmen kann. Ich habe eher den Eindruck, dass Sie sich an den
Schwierigkeiten eines Menschen ergötzen. Mich nimmt ja schon
wunder, ob das von Ihnen, wegen der Polizei erwähnte, stimmt. Es
wäre ja seltsam, wenn sich die Polizei an Nachbaren wendet. Was
meinen Sie, wie da ein Mensch vorverurteilt wird, Spekulationen Raum
geboten wird, siehe Ihr Mail. ("Können Sie sich vorstellen,
weshalb die Polizei Interesse hat, Sie persönlich zu
kontaktieren?")
Ob ein solches Vorgehen rechtlich in Ordnung ist, bezweifle ich.
Gruss Sterchi (E-Mail: hanspeter@sterchi.tv)
Freitag, 16. April 2004
Hallo Herr Sterchi,
ich kann Ihnen versichern, dass meine Informationen betreffend
Nachbarn stimmen. Ihre Theorie nehme ich zur Kenntnis.
M.f.G.
Geri Holdener (E-Mail: g.holdener@bote.ch,
gh@bote.ch)
Samstag, 17. April 2004
Sehr geehrter Herr Sterchi
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Die ausweichende Antwort des
Herrn Holdener sagt eigentlich genug. Für den "Bote der
Urschweiz" scheine ich seit jeher als Person nur dann "interessant"
zu sein, wenn er über mich etwas Negatives schreiben kann bzw.
etwas, was mir schaden könnte.
Vielen Dank für Ihr Engagement!
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Samstag, 17. April 2004
Sehr geehrter Herr Sterchi
Noch eine Ergänzung: Aus den Neunzigerjahren habe ich
Archivmaterial, das belegt, dass der "Bote der Urschweiz"
nötigenfalls betr. meiner Person auch journalistisch Dinge frei
erfindet, um mir zu schaden.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Sonntag, 18. April 2004
(...) Sagen Sie mal, welche Polizei ist denn
verantwortlich wegen den Nachbaren. Geben Sie mir doch die Adresse,
ich finde sowas eine Schweinerei. Vielleicht hat der Holdener auch
gelogen.
Gruss
Sterchi (E-Mail: hanspeter@sterchi.tv)
Praktische Erfahrungen mit zwangsparfümierten Produkten
Donnerstag, 15. April 2004
Guten Tag
(...)
Grad habe ich eine mehrtägige Augenentzündung hinter mir,
weil ich dumm genug war, die Worte einer Verkäuferin ernst zu
nehmen betr. LIERAC-Kosmetik. Sie seien natürlich alle
unparfümiert, diese Produkte, die nur in Apotheken verkauft
werden....
Nur durch das Auftragen auf das Gesicht schwoll ich an und meine
Augen tränten. Die Crème stank so sehr nach synthetischem
Parfüm, dass ich trotz Abwaschen den Geruch nicht wegbekam
[Anmerkung der Mythen-Post: Das ist bei parfümierten
Kosmetikprodukten meist der Fall] und meine Augen noch drei
weitere Tage trotz Spülungen juckten und tränten.
Wenn ich im Tram den krebsfördernden Dreck einer
Geruchsinn-gestörten einatmen muss, sage ich es der Person immer
laut, dass es eine Frechheit sei, die anderen dazu zu zwingen, sich
zu gefährden. Aber die verstehen [Anmerkung der
Mythen-Post: Von MCS und Rücksichtnahme.] doch eh
nichts...
Mit freundlichen Grüssen
Dagmar E. Herms (E-Mail: dagmareherms@bluewin.ch)
Samstag, 17. April 2004
Sehr geehrte Frau Herms
Habe "in Box" nach Tagen gerade vorhin erst geöffnet. Vielen
Dank für Ihre Nachrichten! Es ist in der Praxis genauso, wie Sie
schreiben.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Ich finde es positiv, dass Sie Parfümfanatikern den Tarif durchgeben. Sich wehren bringt Ehren!
Eine Ergänzung zur E-Mail von vorhin
Donnerstag, 15. April 2004
Hallo
Habe grad noch die Hauptseite von Ihnen angeschaut. Wenn es Ihnen
recht ist, werde ich künftig meine Entdeckungen nicht (nur) an
den K-Tipp, sondern auch an Sie weitergeben.
Auf meiner Suche nach einer Phytokosmetik bin ich im Internet und
über Firmen, die nicht bereit waren, die Inhaltstoffe anzugeben,
auf so mancherlei Schweinereien gestossen, z.B. Sisley, die Kosmetik,
die sich als pflanzlich rühmt und sehr teuer ist. In den letzten
zehn Jahren hat sie [bei Produkten] ihre Zusammensetzung
klammheimlich so verändert, dass ich kürzlich auf einer
"emulsion ecologique" las: "mineral oil... Fragrance..." (...)
(...) und ebenfalls habe ich ein Muster erhalten von einem sich
"Berater" nennenden Drogisten, der auch behauptet in seiner Mail, es
sei unparfümiert. Bereits beim Öffnen der Mustertube traten
schon Tränen in die Augen, weil der beissende Geruch so
irritierend war.
MfG.
D.H.
Samstag, 17. April 2004
Sehr geehrte Frau Herms
An solchen Informationen aus der Praxis bin ich sehr
interessiert.
Ein ähnliches Beispiel wie das von Ihnen geschilderte: Vichy
bietet in Apotheken z.B. einen angeblich duftstofffreien Rasierschaum
für Männer an, der ebenfalls unverträglich ist.
Halten Sie mich über Ihre Erfahrungen auf dem Laufenden.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Donnerstag, 15. April 2004
Ich habe grad etliche Mails an DARPHIN
geschrieben. Kosmetik angeblich nur phyto...
Deren Lieferant heisst Alban Muller (F) (...)
Vichy ist mir ein absolutes Rätsel. Die Apotheker erwidern auf
meine Aussage "die Produkte stinken wie ein billiges Puff" (ich bin
da etwas impulsiv, wenn ich an die Schmerzen in den Augen denke),
dass es ja nur leicht parfümiert sei. Oder sie sagen "also, ich
rieche nichts!" [Anmerkung der Mythen-Post: In der Praxis
läuft es genau so. Die meisten Apotheker und Drogisten arbeiten
tagtäglich in einem Duftcocktail, dass sie "nichts" mehr
riechen.] Das sind halt Menschen mit verkümmerten
Sinnen. Das betrifft meist alles. Auch die Gefühlssinne.
Unsensible Menschen spüren halt (...) weniger. Ich benutze auch
nie Deo und (...) bin ich mit Waschen genügend bedient.
Dagmar E. Herms (E-Mail: dagmareherms@bluewin.ch)
L'Oréal beantwortet Anfrage betr. Tierversuchslabor Covance in Münster, Deutschland
Freitag, 16. April 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Wir beziehen uns auf Ihr Schreiben vom 4. Februar und möchten
uns zuerst höflichst für die verspätete Antwort
entschuldigen. Ihr Schreiben wurde leider verlegt.
L'Oréal führt keine Tierversuche mehr durch
[Anmerkung der Mythen-Post: Und was ist mit
Drittfirmen?], um seine Kosmetikprodukte zu testen.
Seit vielen Jahren unternehmen unsere Forschungslabore grosse
Anstrengungen, um neue Verfahren und neue Entwicklungsprogramme
für Alternativmethoden auszuarbeiten, die unseren Hauptzielen
gerecht werden: unseren Konsumentinnen und Konsumenten innovative und
qualitativ hoch stehende Produkte zu bieten, deren
Anwendungssicherheit gewährleistet ist. [Anmerkung der
Mythen-Post: Weshalb werden dann praktisch alle
L'Oréal-Produkte zwangsparfümiert?
Zwangsparfümierung = allergie- und MCS auslösend!]
Dank der erzielten Fortschritte ist L'Oréal seit 1989
nicht mehr auf Tiere angewiesen, um die Sicherheit seiner Produkte zu
beurteilen. Für In-vitro Genotoxizitäts-Tests arbeiten wir
mit dem Labor Covance in England. Das Zentrum in Münster ist auf
Untersuchungen mit Primaten spezialisiert und wir haben nie mit
diesem Zentrum in Deutschland gearbeitet.
Wir hoffen, dass wir Ihre Fragen beantwortet haben, und stehen
für weitere Auskünfte zu Ihrer Verfügung.
Zusätzliche Informationen finden Sie auch unter den folgenden
Internetadressen:
http://www.loreal.com/fr/recherche/technologies/methalter.asp
http://www.loreal.com/fr/recherche/index.asp?politique/politique.asp
Mit freundlichen Grüssen
Agnès Jarlet (E-Mail: ajarlet@ch.loreal.com)
Service consommateurs/Konsumentenservice
Case postale 1784
1211 Genève 1
Tél. direct: 022 906 44 76
Fax: 022 906 45 00
Samstag, 17. April 2004
Sehr geehrte Frau Jarlet
Besten Dank für Ihre Antwort. Die bekannte südafrikanische
Filmschauspielerin Charlize Theron ist eine bekannte Tierfreundin.
Sie machte für L'Oréal schon Werbung. Theron und
Tierquälerkosmetik-Produkte wären ein Widerspruch.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Montag, 19. April 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Wir danken Ihnen ebenfalls für Ihr Feedback und nochmals
Entschuldigung für die späte Antwort!
Mit freundlichen Grüssen
Agnès Jarlet (E-Mail: ajarlet@ch.loreal.com)
Service consommateurs/Konsumentenservice
Case postale 1784
1211 Genève 1
Tél. direct: 022 906 44 76
Fax: 022 906 45 00
Anfrage nach Bezugsquellen für OMO Sensitive in Deutschland
Freitag, 16. April 2004
Sehr geehrter Herr Beeler,
zunächst danke ich Ihnen herzlich für die ausführliche
Information zu diesem Thema auf Ihrer Website!
Konkret geholfen wäre mir allerdings erst, wenn ich das besagte
Waschmittel auch beziehen könnte. Hier vor Ort habe ich alle
Hebel in Bewegung gesetzt und auch der Firma Lever eine E-Mail mit
der gleichen Frage geschrieben, konnte aber keine
Bezugsmöglichkeit ausfindig machen.
Vielleicht können Sie mir weiterhelfen? Falls die Beschaffung in
Deutschland nicht möglich/sehr schwierig ist, gibt es das
Produkt denn in Frankreich?
Nochmals Danke und viele Grüße
Philipp Kiefer (E-Mail: philippkiefer@web.de)
Samstag, 17. April 2004
Sehr geehrter Herr Kiefer
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Es ist wichtig, auf Lever Druck
auszuüben, damit das unparfümierte OMO Sensitive in
sämtlichen europäischen Ländern erhältlich ist.
Bitte arbeiten Sie weiter in der beschriebenen Richtung! Mit E-Mails,
Briefen usw. Danke für Ihre Mitarbeit!
OMO Sensitive sollte in Holland und Österreich noch
erhältlich sein.
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Bitte schreiben Sie auch Konsumentenschutz-Zeitschriften betr. der Zwangsparfümierung von Waschmitteln etc. an. Ein totales Umdenken in der Wasch- und Hygienemittelproduktion muss erfolgen! Duftstofffrei muss die Devise heissen!
Samstag, 17. April 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Vielen Dank für die Antwort. Ich werde das mir Mögliche
tun.
Grüße
Philipp Kiefer (E-Mail: philippkiefer@web.de)
OMO Sensitive
Donnerstag, 15. April 2004
Hallo Herr Beeler
Habe den Brief bereits abgesandt. Nimmt mich wunder, ob darauf eine
Antwort kommt. Als Attachment eine Kopie davon. Mein Brief war nicht
von Frau Bühler unterschrieben - von Frau Diehl. Meinen zweiten
Brief habe ich jedoch an Frau Bühler adressiert, da Sie ja die
Leiterin der Truppe ist.
Viele Grüsse
Anita Stamm (E-Mail: stamm-steiger@bluewin.ch)
[Anmerkung der Mythen-Post: Die Briefe können unter der
Rubrik "Waschen" auf der Mythen-Post Homepage nachgelesen werden.
Frau Stamm leistet hervorragende Arbeit für den Konsumenten-
Gesundheits- und Umweltschutz.]
Donnerstag, 15. April 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Hier noch die Kopien der Briefe an Coop und Lever Fabergé, die
ich am 31.03.04 gesandt habe. Von Coop habe ich noch nichts
gehört, jedoch Lever hat umgehend Bescheid gegeben.
Der Brief war nett abgefasst und darin stand auch: "Wir versichern
Ihnen, dass wir Ihr Anliegen sehr ernst nehmen und derzeit mit allen
Verantwortlichen nach einer Lösung suchen. Wir können Ihnen
jedoch zum heutigen Zeitpunkt nicht versprechen, ob OMO Sensitive in
der Schweiz wieder angeboten werden kann. Sie werden aber zu
gegebener Zeit wieder von uns hören."
Nun bin ich ja gespannt, ob es Coop für nötig
hält, eine Antwort zu senden!
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.
Viele Grüsse
Anita Stamm (E-Mail: stamm-steiger@bluewin.ch)
Samstag, 17. April 2004
Sehr geehrte Frau Stamm
Ganz herzlichen Dank für Ihr positives Engagement! "Nid lugg la
gwünnt!"
Falls Sie Zeit haben, versuchen Sie bitte zusätzlich direkt
telefonisch Kontakt mit Herrn T.G. vom xy aufzunehmen. Das Thema
wäre "reif". Wichtig ist, auf Lever Schweiz positiven Druck
auszuüben, damit OMO Sensitive bald wieder in den Markt kommt.
Die guten Argumente haben wir alle auf unserer Seite!
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Ich werde das Thema selbstverständlich in der nächsten gedruckten Mythen-Post ausführlich behandeln. Es ist jedoch unerlässlich, dass auch möglichst viele nationale Medien über die sinnlose gesundheits- und umweltbelastende Zwangsparfümierung zu berichten beginnen. "OMO Sensitive" bietet die Chance für ein breites Umdenken! (gestern Phophatverbot - heute Parfümverbot!)
OMO Sensitive
Montag, 19. April 2004
Hallo Mythen-Post
Bislang konnte ich OMO Sensitive bei Coop kaufen. Wo gibt es denn
dies jetzt noch in der Schweiz?
Wäre um eine Antwort dankbar.
Mit freundlichen Grüssen
Mona Q.
Dienstag, 20. April 2004
Sehr geehrte Frau Q.
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Damit OMO Sensitive wieder in
den Schweizer Markt zurückkehrt, bitte ich Sie, ein
Protestschreiben an den Importeur zu senden:
Direktion
Lever Fabergé AG
Postfach
6301 Zug
OMO Sensitive wurde in der Schweiz ohne
Vorankündigung vom Markt genommen. Zur Zeit ist kein einziges
parfümfreies, nicht allergieauslösendes Waschmittel bei den
Schweizer Grossverteilern (Coop, Waro, Pick Pay, Volg, Denner, Landi
etc.) mehr erhältlich! Ein unhaltbarer Zustand.
Es ist nun wichtig, auf Lever Fabergé Druck auszuüben,
damit dort wieder die Vernunft einkehrt.
Erkundigen Sie sich bei Lever nach einer
Direkt-Importmöglichkeit aus Österreich (als
Übergangslösung), denn dort wird OMO Sensitive meines
Wissens nach wie vor angeboten.
Bitte halten Sie mich über Reaktionen (von Lever, Coop etc.) auf
dem Laufenden.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Lassen Sie sich vom Lever Konsumentendienst nicht täuschen. Das als "Alternative" angebotene neue OMO Aloe Vera ist hoch allergieauslösend!!! (wie übrigens sämtliche anderen zwangsparfümierten Lever-, Henkel-, P&G- sowie Migros-Produkte!)
Montag, 19. April 2004
Da meine (...) seit ein paar Jahren auf Duftstoffe
allergisch reagiert, war OMO Sensitive das einzige Waschmittel, mit
dem ich vor ihrem Besuch waschen konnte. Nun suche ich es vergebens
in den Läden.
Ich stiess auf ihre Webseite, da ich nach einer alternativen
Bezugsquelle schauen wollte - und bin frustriert! Es wurde ohne
Vorankündigung vom Markt genommen. (Sonst hätte ich mich
sicherlich vorher noch eingedeckt.)
Mit freundlichen Grüssen
Mona Q.
Dienstag, 20. April 2004
Sehr geehrte Frau Q.
Ich kann die Situation Ihrer (...) sehr gut verstehen. Deshalb ist es
wichtig, dass wir mit vereinten Kräften (alle!) für die
Wiedereinführung von OMO Sensitive kämpfen!
Bitte richten Sie Ihrer (...) einen lieben Gruss von mir aus und
sagen Sie ihr, dass Duftstoffallergien in der Schweiz in den
vergangenen Jahren massiv zugenommen haben und der Kampf für
parfümfreie Produkte ein Gebot der Stunde sei. Ich hoffe, ich
kann auf Ihre Unterstützung zählen.
Mit freundlichen Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
50 Thesen - Entwurf
Montag, 19. April 2004
Lieber Christian (E-Mail: info@mcs-liga.ch)
Nachfolgend ein Entwurf "50 Thesen". Du kannst den Text auch auf 40
oder 30 Thesen reduzieren. Denkbar wäre auch eine thematische
Unterteilung in:
- Dermatologische Uniklinik
- Medas
- Mineralwolle
- Waschmittel
usw.
Der Text gelangt dann an die Dermatologische/Allergologische
Uniklinik Zürich (Burg, Schmid, Nestlé), Medas
Zentralschweiz (Arnold) und IV Stelle Schwyz zur Stellungnahme. Es
geht mir um die direkte Konfrontation mit besagten Kreisen >
wachrütteln und Wiedergabe von deren Reaktion.
Zum voraus vielen Dank für Deine Hilfe und Mitarbeit!
Freundliche Grüsse aus Schwyz
Urs Beeler
PS: Streiche Text-Passagen, die Du nicht gut findest. Auch Ergänzungen sind willkommen!
Bonsoir!
Dienstag, 20. April 2004
Liebe Bongelline
Warum ich Ihnen schreibe? Ich weiss es nicht! Um ca. 17.00 Uhr hatte
ich gestern plötzlich den Gedanken, dass Sie in diesem Moment an
mich denken. War es so?
Wobei eine "Beziehung" zwischen uns ja "unmöglich" ist (wenn ich
nur schon an Ihren Bruder denke...). Auf der anderen Seite ist es
erstaunlich, wie Sie mich mit Ihrem jungen Alter und glasklaren
Verstand verstehen (wieviele tun das?). Das zieht mich an. Auf der
anderen Seite gibt es aber auch vieles, was entgegengesetzt wirkt
("Kühlschrank"). Ich muss nicht ausführen, Sie wissen
es!
Bangel: "Wie geht es Ihnen?" - Über Kummer und Sorgen
[Anmerkung der Mythen-Post: Eher Befürchtungen.]
schreibe ich Ihnen nichts. Denn im Moment geht es mir immer noch
gut.
Am vergangenen Donnerstag, 15. April, hatte ich einen amüsanten
Tag. Ich besuchte meine Kollegin und Coiffeuse Carmen (hat ein
eigenes Geschäft). Sie ist seit rund 15 Jahren meine
"persönliche Coiffeuse". Bis ca. 2001 war sie meine absolute
Favoritin. Dann schnitt sie einmal jedoch meinen Bart nicht so
präzise, wie ich mir das vorgestellt hatte und es gab sonst noch
"Kritikpunkte". Nach 12 Jahren fing ich irgendwie plötzlich an,
an ihr zu "zweifeln" und beschloss "fremdgehen" zu müssen. Die
Wahl fiel auf eine hübsche Italienerin: Monica M. Sehr sachlich.
Mit einer hervorragenden Präzision sowohl im Haare- wie im
Bartschneiden. Beim ersten Mal hatte ich mit ihr jedoch "Meis", weil
sie mir den Bart zu kurz schnitt (nicht so, wie ich es haben wollte).
Ich reklamierte. Später nahm ich jedoch meine Kritik zurück
und gab ihr Recht. Wie sie nämlich den Bart geschnitten hatte,
sah absolut cool aus!! (Die Italiener haben für Mode einfach ein
Super-Flair!)
Nachdem sich zwischen dieser M. und mir allmählich ein
Vertrauensverhältnis aufgebaut hatte, teilte sie mit, dass sie
nach Spanien reisen werde zwecks Sprachaufenthalt. Typisch Beeler
rief ich später natürlich bei ihren Eltern an, wann sie
endlich wieder zurückkomme. Leider war die Antwort negativ; sie
bleibe vorläufig in Spanien (aktuell lebt sie in Italien).
Darauf besichtigte ich ca. 12 Coiffeurgeschäfte (!) im Raum
Schwyz zwecks "vernünftigem Ersatz". Aber niemand passte mir.
Eine Bekannte aus Muotathal, mit der ich mich gut verstehe, empfahl
mir dann die Geschäftsführerin eines Salons in Schwyz. Die
betr. Person sieht zwar gut (sexy!) aus und geizt nicht mit ihren
weiblichen Reizen - wäre es doch aber nur mit ihrer
Coiffeusekunst auch so weit her! Der Haarschnitt stimmte hinten und
vorn nicht und auch der Bart kam schlecht heraus.
Selbstverständlich reklamierte ich - mehr: ich las ihr die
Leviten! Sie sei Damencoiffeuse und hätte das Bartschneiden
nicht gelernt, war ihre Antwort. "Dann müssen Sie mir das
aber auch VORHER sagen!" war mein Kommentar.
Nach dieser "Katastrophe" ging ich zur Kollegin der obengenannten
Monica M. Diese gab sich Mühe und ich spürte, dass sie
"nichts falsch machen wollte".
Hundertprozentig stimmte der Bartschnitt im Dezember 2003 (?) aber
dann doch nicht und so kam ich wieder zu "meiner" Carmen. Aus dem
Jahre 2001 immer noch mit einem gewissen Fragezeichen versehen: Wird
sie je wieder so gut sein wie in den goldenen 12 Jahren zuvor?
JA!
Sie holte mich mit ihrem Auto von der Bahn ab. Da ich schon seit
längerer Zeit nicht mehr beim Coiffeur war resp. die Haare zuvor
nicht stark kürzen liess, sah ich jetzt wirklich (ohne
Eitelkeit) originell aus! Bereits ein ca. 16jähriges
hübsches Girl hatte mir im Zug freundlich zugelächelt. Als
mich Carmen aus dem Auto sah, war auch auf ihrem Gesicht ebenfalls
ein Strahlen zu sehen. Nachdem ich bei ihr eingestiegen war, machte
sie mir das grösste Kompliment, das mir jemals eine Frau gemacht
hat: Ich sähe aus wie Jesus! Genauso stelle man sich Jesus vor.
[Anmerkung der Mythen-Post: Carmen sagte das mit einer
gewissen Ironie. Beeler gefiel es. Denn für ihn ist Jesus DAS
Vorbild.]
In bester Laune kamen wir bei ihr zuhause an, wo ihr Mann
Valentin im Garten arbeitete und die zwei Kinder vor dem Haus
spielten. In ihrem schön eingerichteten Coiffeursalon schauten
wir uns dann unzählige Bilder (Ausdrucke) aus dem Internet an,
die ich ihr extra betr. genauem Vorgehen mitgebracht hatte. Fotos von
Steven Seagal, Michael Douglas, Jon Lord und den beiden "B"s von
ABBA. Schliesslich entschied sie sich für eine Variante von
Michael Douglas.( Ich sehe jetzt fast aus wie Rechtsanwalt Ingo
Lenssen von Lenssen und Partner...) Im Ernst: Carmen hat
hervorragende Arbeit geleistet. Es ist alles tipptopp herausgekommen.
Auch der Bart stimmt und sieht gut aus.
Carmen war in Hochform und wir amüsierten uns. Ich erzählte
ihr von der Coiffeuse C.F., die zwar attraktiv aussehe und grosse
Erwartungen wecke (arbeitete als Coiffeuse in einem Nobelort im Kt.
Graubünden), deren Haarschnittkünste aber miserabel
seien.
Beim Thema Schönheit kamen wir selbstverständlich auf das
Thema "Charlize Theron" zu sprechen. Ob das die von "Wetten dass?"
sei, fragte mich Carmen. Ich bejahte und sie meinte, diese Frau sei
wirklich eine Augenweide. Valentin (ihr Mann) hätte während
der Sendung zu ihr im Scherz gesagt: "Mit dieser Frau würde
ich auch noch eine Nummer schieben..." Carmen nahm's mit Humor.
Sie (die auch gut aussieht) könne verstehen, dass Männer so
denken und auf Charlize abfahren. Sie meinte sogar, ein Mann, der das
nicht tue, müsse "schwul" sein. (Sie sagte das nicht abwertend,
sondern für die Attraktivität Charlize's sprechend).
Sie selbst habe sich anlässlich dieser Sendung über
Günther Jauch gefreut; der sehe zwar nicht gut aus, besitze aber
Humor.
Nach wie erwähnt perfekter Arbeit fuhr sie mich wieder zum
Bahnhof, alberte lustig, was die Leute im Dorf wohl denken
würden, wenn sie jetzt plötzlich mit einem "neuen Mann" im
Auto zu sehen sei... Es war richtig wohltuend und erfrischend - wie
in guten alten Zeiten.
Danach erfolgte die Rückfahrt aus dem Kanton Uri zurück
nach Schwyz. Die Bahnfahrt war ebenfalls sehr angenehm.
Überhaupt war dieser 15. April 2004 einer sehr positiver Tag.
Herrliches Frühlingswetter, warme Temperaturen, aufgestellte
Leute (sogar im Bus und im Zug). Angenehmer Wind (Föhn) auf dem
Urnersee.
Weil ich lieber mit dem Regionalzug statt dem Schnellzug fahren
wollte, traf ich rund 1/2 Stunde zu früh in Flüelen ein.
Die Zeit vertrieb ich mir genussvoll mit Beobachtung des Wellengangs
auf dem Vierwaldstättersee (Urnersee), von Enten und den
Arbeiten auf einem Kies-Baggerschiff. Ein guter und schöner Tag!
[Anmerkung der Mythen-Post: Beeler wiederholt sich. Aber es
war wirklich ein sehr schöner und angenehmer Tag für
ihn!]
Hoffe, dass auch Sie, mein Liebes, wohlauf sind und die Temperaturen
in Bargteheide nicht zu kühl. Wahrscheinlich werden Sie sich
hüten, mir wieder zu schreiben, was ich verstehen kann. Sie
haben bereits viel vollbracht, indem Sie mein extremes Wesen, meine
Masslosigkeit, meine "Gefährlichkeit" (Kontrolle etc.)
erkannten. Umgekehrt weiss ich, dass Sie - zum Glück - nicht so
kalt sind wie Ihr Bruder. In Ihrem Herzen wissen Sie, dass Beeler
auch Charme hat, es gut meint etc. Oder irre ich mich?
Bangel bei einem Lügendetektor-Test auf RTL: "Kennen Sie den
Schwyzer Urs Beeler?" - Bangel cool: "Nehh". Der
langjährige Lügendetektor-Operator gibt dann dem
RTL-Moderator an, dass das Gerät keine Abweichung aufgezeichnet
habe... (Bei Ihrem Bruder würde das garantiert funktionieren.
Eine pfeifengerade x-Achse. Ergebnis: Der Proband zeigt Null
Reaktionen...)
Ihr Bruder muss mir eine Warnung sein. Vermutlich stelle ich Sie mir
zu gut, zu idealistisch vor. Wehe, wenn Sie den Kühlschrank
anstellen!
Umgekehrt ist da aber auch die charmante Französin mit ihrem
Madame-Nathalie-Humor. Diese Bangel ist auch nicht einfach!
Herzliche Grüsse aus Schwyz
Urs Beeler
PS: Zufällig sah ich heute noch Angelina Jolie im Fernsehen. Ob ich wohl doch noch den Liegestuhl auf der Terrasse parat machen muss?
50 Thesen - Entwurf
Dienstag, 20. April 2004
Sehr geehrte Frau Stamm
Gerne komme ich zurück auf unser interessantes
Telefongespräch von gestern. Und nochmals vielen Dank für
Ihr Engagement!
Untenstehend sende ich Ihnen die "50 Thesen" (Entwurf). Sie
können sie auch auf 40 oder 30 reduzieren. Ich möchte sie
demnächst gegen die Dermatologische/Allergologische Uniklinik
Zürich, Medas Zentralschweiz etc. vom Stapel lassen. Der Text
muss provokativ sein, dass es diese Leute aus dem Schlaf der
Ungerechten geweckt werden - aber er muss inhaltlich auch stimmen.
Deshalb bitte ich Sie, zusammen mit Ihrem Mann, die Thesen
durchzugehen, nötigenfalls zu korrigieren, zu streichen bzw. zu
ergänzen.
Denkbar wäre auch eine thematische Unterteilung in:
- Mineralwolle
- Waschmittel
- Dermatologische Uniklinik
- Medas
usw.
Es gibt auch Wiederholungen im Text. Bitte
streichen Sie Überflüssiges heraus. Ich will Sie mit der
Arbeit nicht belasten; ich wende mich an Sie, weil Sie kompetent
sind. Ausserdem ist mir Ihre (impulsive) Art sympathisch.
Hoffe, dass ich auf Ihre Mitarbeit zählen kann!
Mit freundlichen Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
PS: Die 50 Thesen sind wichtig. Ich stelle sie später ins Internet.
50 Thesen - Entwurf
Dienstag, 20. April 2004
Lieber Christian (E-Mail: info@mcs-liga.ch)
Vielen Dank für Deine Nachricht. Kein Problem. Ich habe den Text
zwischenzeitlich an eine Mitstreiterin zum Redigieren gemailt, welche
auf für die Wiedereinführung von OMO Sensitive
kämpft.
Beste Grüsse von Schwyz nach Lenzerheide
Urs
PS: Wunschgemäss erscheint Deine Mitteilung nicht im Forum.
Links zu Briefen an Lever und Coop
Dienstag, 20. April 2004
Sehr geehrte Frau Stamm
Ihre Briefe sind sehr gut! Nochmals vielen Dank für Ihr
Engagement!
Hier die versprochenen Links:
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_20_4_04/a_s_omo_sens_coop_31_3_04.htm
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_20_4_04/a_s_omo_sens_lever_31_3_04.htm
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_20_4_04/a_s_omo_sens_coop_15_4_04.htm
Mit freundlichen Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
Th. 1/1 Anzeige
Mittwoch, 21. April 2004
Hallo Herr Urs Beeler
Anbei die Anzeige Th.-NEU 1/1 Seite wie mit Herrn Mag. K. vereinbart.
Da wir bis dato noch keinen neueren und besseren PR-Text haben, bitte
(...) verwenden.
G.M.T.
Mittwoch, 21. April 2004
Sehr geehrter Herr T.
Ganz herzlichen Dank für die Zustellung der neuen Th.-Anzeige.
(...)
Mag. K. befindet sich zur Zeit in Tschechien. Hab grad gestern mit
ihm kurz telefoniert. Beste Grüsse an ihn, wenn Sie ihn in den
nächsten Tagen sehen.
Vermutlich werde ich einen neuen PR schreiben und Ihnen dann ein "Gut
zum Druck" mailen. Auf der Th.-Homepage und anderswo findet man
einiges an Text-Material (Basis), das man verwenden kann. Ausserdem
möchte ich wieder Zitate von zufriedenen (...)-Kunden,
Architekten etc. bringen. Wann genau das Heft (Teil 2) erscheint,
kann ich im Moment noch nicht sagen. Jedenfalls haben wir noch
genügend Zeit, um alles optimal vorzubereiten.
Vielen Dank für Ihre gestalterische Arbeit. Beste Grüsse an
Ihre Frau und an Ihren Mitarbeiter (mit dem ich vor Monaten
telefoniert habe.)
Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
Urs Beeler
50 Thesen
Donnerstag, 22. April 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Danke für die 50 Thesen. Habe sie studiert und festgestellt,
dass ich bei einigen Punkten zuwenig Kenntnis von der Materie habe -
kenne die angegebenen Kliniken, Ämter, die gängigen
Abläufe bei der IV und die Medas nicht.
Ich habe lange überlegt und bin zum Schluss gekommen, dass es
eigentlich besser wäre, wenn Sie die Thesen so weitergeben, wie
Sie es vorgesehen haben, damit Sie Urs Beeler treu bleiben.
Wie Sie schreiben, ist der Text provokativ und die Herren Professoren
werden sicherlich "beleidigt" sein, was den Rechtsdienst aktivieren
könnte. Ich persönlich würde nicht an der
Fachkompetenz der Herren zweifeln, da diese sicherlich "normale"
Allergien (Heuschnupfen) richtig einschätzen [Anmerkung
der Mythen-Post: Selbst hier muss man ein grosses Fragezeichen
setzen. Vor allem bei der "Therapie"!], jedoch
überfordert sind, wenn es sich um Umweltgifte handelt. Wenn man
jahrelang Krankheiten mit Chemie behandelt, sieht man wahrscheinlich
den einfachsten Weg, die Giftstoffe zu verbannen, gar nicht mehr.
[Anmerkung der Mythen-Post: So ist's!]
Es wäre ratsamer, eine thematische Unterteilung vorzunehmen,
ist dann etwas strukturierter. Im Originaltext habe ich mit einer
auffälligen Schrift Anregungen angebracht.
Viele Grüsse
Anita Stamm (E-Mail: stamm-steiger@bluewin.ch)
Danke!!
Donnerstag, 22. April 2004
Sehr geehrte Frau Stamm (E-Mail: stamm-steiger@bluewin.ch)
Habe soeben Ihre Korrekturen durchgesehen. Ganz herzlichen Dank! Sie
haben das sehr gut und in meinem Sinne gemacht! Tipptopp!
Die Wiederholungen werde ich weglassen und die Texte thematisch
gliedern.
Bis bald!
Einen schönen Abend wünscht Ihnen
Urs Beeler
PS: Wichtig ist auch, Lever so lange nicht zur Ruhe kommen zu lassen, bis sie OMO Sensitive wieder auf dem Schweizer Markt anbieten. Nochmals vielen Dank für Ihr diesbezügliches Engagement! (Wäre schön, es gäbe noch viel mehr engagierte Menschen wie Sie in der Schweiz!)
Projekt MCS-Haus
Donnerstag, 22. April 2004
Lieber Urs Beeler,
nachdem Endlos-Telefonat hatte ich eine kreative Phase. Hier das
Ergebnis. [Anmerkung: Wird auf Wunsch von Dipl.-Ing. Matthias
G. Bumann noch nicht veröffentlicht.]
Mit freundlichen Grüßen
M. Bumann
Donnerstag, 22. April 2004
Lieber Matthias Bumann
Das ist ja superschnell gegangen! Vielen Dank!
Das Dokument habe ich noch nicht einsehen können, weil ich Word
auf diesem Computer nicht installiert habe > wird demnächst
auf einem anderen Maschine nachgeholt.
Das mit der zentralen Ofenanlage ist mir nicht ganz klar > wo z.B.
der Öltank hin soll (Sicherheit, Tankfüllung). Wichtig ist
eine möglichst hohe Autonomie, Zuverlässigkeit und vor
allem, dass der gesamte Bau möglichst keine Ausdünstungen
aufweist, d.h. schadstofffrei und geruchsneutral ist. Die Erzielung
eines hervorragenden Raumklimas (Luft wie am Meer) ist das A und O.
Wie am Telefon bereits gesagt, bin ich jedoch punkto Architektur
(noch) ein Greenhorn... Verzeihen Sie also, falls ich "dumme
Einwände" bringe.
Spontan frage ich mich, ob man mit dem Schrägdach nicht zuviel
Platz verbraucht. Eine Schräge wirkt (falls sie bewohnt wird)
auch beengend. MCSler leiden z.T. an Depressionen. Die Räume
sollten deshalb so gestaltet sein, dass man "frei atmen" kann - dass
sich aber auch keiner "isoliert" oder "verloren" vorkommt. Eine
grosszügige Raumhöhe fände ich ebenfalls positiv. Wie
wär's z.B. mit einem Flachdach resp. Terrasse mit Geländer
darauf? So eine Art "Wohnturm"? Im Sommer könnte da jeder
Hausbewohner einen Liegestuhl und Sonnenschirm aufs Dach nehmen. Gut
oder "Schnapsidee"?
Ich werde Ihnen bei Gelegenheit ein paar Bilder betr. Materialien
etc. mailen, damit Sie sehen können, wie ich mir das in etwa
vorstelle. Neben dem streng baubiologischen Denken muss das Haus auch
Wohnlichkeit bieten/ausstrahlen (für das seelische
Wohlbefinden). Hübsche weisse Holz-Fensterläden für
den Sonnenschutz würde ich nett finden > darf jedoch nicht
nach billigem Schrebergarten-Häuschen aussehen!!
Nochmals vielen Dank für die ersten Vorschläge und bis
bald!
Mit freundlichen Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
PS: Kopie gelangt an Christian Schifferle, Gründer MCS-Liga Schweiz, Lenzerheide.
Telefon vom 22.4.04
Donnerstag, 22. April 2004
Sehr geehrte Frau Bucher (E-Mail: c.bucher@jmg.ch)
Ganz herzlichen Dank für Ihre heutige Nachricht (17.02 Uhr) auf
meiner Combox. Herr Marquard scheint mit Ihnen eine sehr gute und
kompetente Sekretärin zu haben. (Mein erster Eindruck)
Kompliment!
Ich werde mich am kommenden Montag telefonisch bei Ihnen melden und
wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
Mit freundlichen Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
Winterhaarpracht 2003/2004
Freitag, 23. April 2004
Lieber Herr Bossert
Zwischenzeitlich habe ich meine liebe und langjährige Coiffeuse
Carmen wieder einmal besucht.... Die bis am 14. April 2004 getragene
Haarpracht (siehe Anhang) löste allmählich Proteste
aus.
Herzliche Grüsse aus Schwyz
Urs Beeler
PS: Danke noch für die Ausführungen
anlässlich des gestrigen Telefongespräch. War interessant.
Warum nicht ein Buch "Mit Bossert bauen - ein Fachmann mit 40 Jahren
Erfahrung sagt, wie's richtig geht"? Wobei mit den heutigen
Vorschriften wird's natürlich schwierig > Sie könnten
zwischen "richtig" und "falsch" (Vorschrift) aufzeigen. These +
Antithese > Synthese... oder Negation der Negation: "Bossert
räumt mit dem Minergie-Schwindel auf" (Die Schock-Lektüre
für ETH-Professoren und EMPA-Forscher).
[Bossert: Han i alls scho
gmacht!]. Im Vorwort: "Dieses Buch ist
Bundesrat Moritz Leuenberger, dem Schweizer Energieminister,
gewidmet. [Bossert: De
Saich wo de Beeler wieder schribbt!].
"Blick"-Schlagzeile: "Militanter Renter (Architekt) wäscht
Bundesrat Leuenberger den Kopf"
[Bossert: Bisch gaga?!
Hesch e Maise?]. - "Schweizer
Dämmvorschriften - der Milliardenflopp!"
Ich meine nur: "Nid lugg la gwünt!"
[Bossert: Gang z'ersch mol
in Therapie!]

|
Das Leben im Untergrund
hinterlässt seine Spuren auch bei Urs Beeler... |
Freitag 23. April 2004
Ich meine nur: "Nid lugg la gwünt!"
Das mach y scho lang
e Gruess
Paul Bossert (E-Mail: paul.bossert@greenmail.ch)
Arch.- & Ing.- Büro Paul Bossert
Rainstrasse 23
CH - 8955 Oetwil a.d. Limmat
Architektur, Baustatik, Bauphysik, Bauchemie, Energietechnik,
Expertisen
Wärmedämmtechnik - Bauschaden-Analysen -
Energie-Verbrauchs-Analysen
Tel. ++41 (0)1 740 83 93
Fax ++41 (0)1 742 04 56
MCS-Haus Schweiz 1
Freitag, 23. April 2004
Hallo, ich noch mal,
die Unterlagen sind erst zum Veröffentlichen, wenn ich sie dazu
freigebe. Z.B. sollten wir erst mal eine interne Abstimmung
durchführen (...), zudem etwas anders strukturieren und die
ersten Ergänzungen sind mir auch schon eingefallen.
Mit freundlichen Grüßen
M. Bumann (E-Mail: info@dimagb.de)
Samstag, 24. April 2004
Lieber Matthias Bumann
Ganz herzlichen Dank für Ihren überarbeiteten Vorschlag!
Das ist ja phänomenal, wie schnell und effizient Sie zur Sache
gehen!
Zwischenzeitlich hab ich mir das Word-Dokument angeschaut. Sie
leisten sehr gute Arbeit!
Gestern habe ich noch mit Paul Bossert telefoniert. Er sagte, dass
ein Eigenbau praktisch "unmöglich" und die Herstellung durch
Profis auch "ökonomischer" sei. Ein Dogma?
Zu berücksichtigen ist, dass die meisten MCSler gesundheitlich
angeschlagen sind und ihnen das bautechnische/handwerkliche
Fachwissen fehlt. Wobei: Man kann natürlich vieles lernen! Und
wenn jeder selber Hand anlegt, weiss er später auch, was er
gemacht hat!
Ihr vorgeschlagener Wandaufbau finde ich (nach meinem heutigen
Wissensstand) optimal! Die erwähnten Materialien sind - so denke
ich - das Beste und Vernünftigste, was man einsetzen kann.
Bei den Fenstern würde ich keine Kompromisse machen, sondern sie
so in Auftrag geben, dass sie zum vornherein "clean" sind, d.h. kein
Gummi etc. aufweisen. H. & Co. in I. sollte solche schönen,
wohnlichen Fenster noch herstellen können. (Für das
Aussehen der Fenster habe ich sehr schöne Modelle aus den 60er
und 70er Jahren, die man als Vorlage verwenden kann).
Betr. Ihrer Dachgestaltung habe ich heute Neubauten
(Einfamilienhäuser) in Seewen angeschaut. Ich kann bei
Gelegenheit davon Bilder machen und sie Ihnen mailen. Weiss nicht, ob
der Architekt dort Ihren Vorschlag mit dem Schrägdach realisiert
hat. (zumindest von aussen sieht es ähnlich aus).
Ihre vorgeschlagene Massivdecke finde ich optimal. Eine
Zellulosedämmung enthält Leime (vom Papier her), ev.
Borsalze etc. Stellt sich die Frage, ob man - falls möglich -
nicht den streng traditionellen Weg gehen sollte (> wie man vor
hundert Jahren baute).
Heizen mit Pellets kennt man hier in der Schweiz nicht (mir
jedenfalls ist das nicht bekannt). Die Heizung müsste absolut
staubfrei sein (Elektro? > Abschirmung? - Gas? >
Explosionsrisiko und Abhängigkeit von einer Gaszufuhr -
Funktioniert Erdwärme? Zu teuer? Oder gibt es andere gute
Alternativen? - Traditionelle schöne Guss-Radiatoren, wie man
sie früher einsetzte > zu aufwendig, nicht mehr
erhältlich?)
Den Vorschlag mit dem wandgehängten WC finde ich sehr gut; mit
einer möglichst einfachen Reinigungsmöglichkeit erzielt man
auch ein Maximum an Hygiene.
Wachse, Harze etc. beinhalten meiner Meinung nach ein MCS- und
Allergierisiko.
Mit der zentralen Kachelofenanlage kann ich mich (noch?) nicht
anfreunden. Aus der Schweizer Praxis kenne ich ausschliesslich
"dreckige" Kachelöfen, die für Staub und ungesundes,
unangenehmes Raumklima resp. Raumluft verantwortlich sind und alles
Baubiologische drumherum "vernichten". Ein Vorurteil? Ich habe bis
heute noch keinen einzigen "cleanen" Kachelofen gesehen!
"Eine Innentür soll nicht hermetisch schliessen, sie soll
vielmehr den Luftaustausch fördern. Die Beschläge sind aus
Metall, so dass die Türen kunststofffrei sind." - Deckt sich
genau mit meiner Auffassung.
Bei MCS-Betroffenen oder Allergikern darf es kein Aschenproblem
geben, d.h. es muss eine andere Art von Heizung eingesetzt werden.
Eine Holzheizung ist für MCSler und Allergiker absolut tabu. (Es
gibt im Moment meines Wissens noch keine Holzheizung, welche eine
ähnlich saubere Verbrennung garantiert wie eine moderne
Ölheizung. Letzteres wäre die Voraussetzung.)
Elektro- und Telefon sollte jeder selber frei mit Röhrchen (wie
man das um 1900 herum machte) verlegen können. Elektrosmog? Was
bringen Netzfreischalter? Hokuspokus?
Wasserversorgung und Abwasserentsorgung finde ich optimal wie
beschrieben. Die Lüftung (via Fenster) finde ich ebenfalls gut
gelöst.
Elektroinstallation Ihrem Vorschlag gemäss.
Wie sehen Sie Variante 02 mit Heizleisten und zentraler Versorgung?
Vor-/Nachteile? Wie funktionieren Heizleisten? (kenne ich aus der
Praxis nicht)
Verstehe ich Sie richtig: es gibt keinen Keller/keinen Aushub? >
Kostenerparnis.
Wäre ein Aufstieg aufs Dach auch via einer Innentreppe denkbar
oder benötigt die zu viel Platz? Bzw. müsste sie so klein
sein, dass ein Begehen "anti-ergonomisch" ist?
Thema Flachdach: Wäre eine Variante mit Sockeln, dazwischen
jeweils ein Drahtgitter und darüber entlang den vier Seiten ein
metallener Handlauf (Geländer) viel teurer? Sinnvoller? (mehr
Sicht, Ästhetik)
Wie sieht's mit Regenrinnen aus?
Dies ein paar Gedanken (...).
Eine Kopie dieses Mails gelangt an Christian Schifferle von der
MCS-Liga Schweiz.
Lieber Matthias Bumann, ich finde Ihr Projekt MCS-Haus wirklich
spannend!
Ganz herzlichen Dank für Ihre Bemühungen!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Link zur MCS-Liga Schweiz: http://www.mcs-liga.ch/
Projekt MCS-Haus zur Vernehmlassung
Samstag, 24. April 2004
Sehr geehrte Frau Brunner (E-Mail:
franziska.brunner@freesurf.ch)
Mythen-Post Korrespondent Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann, Berlin, und
ich arbeiten am Entwurf für ein günstiges, streng
baubiologisches MCS-1-Personen-Hauses.
Bitte schauen Sie sich die Texte/Bilder an und senden Sie uns Ihre
Kritik.
Zum voraus vielen Dank!
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Neue Bemühungen in der "Beziehungssache"...
Samstag, 24. April 2004
Chère Bongelline
Alte Bauernregel: Werden luftiger die Blusen, denkt der Bauer nur ans
Schmusen. (Sorry, aber dieser Spruch ging mir vorhin spontan durch
den Kopf. Der Frühling...)
Ein wenig vermisse ich Sie schon, Madame Bongelle! Auf der anderen
Seite werden Sie schon das Richtige tun. Sie sind klug und
vernünftiger als ich!
Heute habe ich Sie in meiner Phantasie bereits bei Ihren
mündlichen Prüfungen gesehen - blond, selbstbewusst, weiss
gekleidet. Abitur-Experte: "So cool und sachlich hat uns noch keine
Antworten gegeben..."
Vor über 20 Jahren anlässlich meiner Deutsch-Matura
mündlich holte ich mir - dem Himmel sei Dank - die Bestnote.
(parallel dazu die schlechteste Mathematik-Zensur des gesamten
Kollegiums! - Ich war damals schon extrem...)
Heute abend werden Sie wohl im Golfclub Jersbek arbeiten oder (...).
Geniessen Sie's!
Hoffe, es geht Ihnen gut, meine Hübsche und Intelligente!
Beste Grüsse aus Schwyz
Monsieur Beeler
Samstag, 24. April 2004
Sehr geehrte Damen und Herren (E-Mail:
mail@golfclub-jersbek.de)
Bitte richten Sie Frau Jasmin Bangel aus Bargteheide, die
gelegentlich in Ihrem Golfclub arbeitet, die besten Grüsse von
mir aus. Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen mit
freundlichen Grüssen aus der Schweiz
Urs Beeler
PS: Ihre Golfanlage ist sehr schön gelegen. (siehe http://www.golfclub-jersbek.de/) [Anmerkung der Mythen-Post: Gar nicht positiv ist, dass auf dem Areal des Golfclubs Jersbek Gartenabfälle als "Osterfeuer" verbrannt werden.]
Ostern feiern mit Luft verpesten? (Eine Kritik am Golfclub Jersbek)
Samstag, 24. April 2004
Sehr geehrte Damen und Herren
Gar nicht positiv resp. einladend ist, dass auf dem Areal des
Golfclubs Jersbek Gartenabfälle als "Osterfeuer" verbrannt
werden. Lesen Sie mal unter http://www.mythen-post.ch/datei_mp_3_98/asthaufen_im_wald_mp_3_98.htm
Und hier noch ein Text für Ihren Gärtner: http://www.mythen-post.ch/datei_mp_11_98/wissenswertes_mp_11_98.htm
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Neuster Link zum Thema OMO Sensitive
Sonntag, 25. April 2004
Sehr geehrte Frau Stamm (E-Mail: stamm-steiger@bluewin.ch)
Argumente zum Thema OMO Sensitive kontra OMO Aloe Vera, siehe
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_25_4_04/lever_marketing_25_4_04.htm
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Kommentierte Hinweise (gemailt am 25. April 2004 von Matthias G. Bumann, Berlin, Text grün)
Samstag, 24. April 2004
Lieber Matthias Bumann
Ganz herzlichen Dank für Ihren überarbeiteten Vorschlag!
Das ist ja phänomenal, wie schnell und effizient Sie zur Sache
gehen! Zwischenzeitlich hab ich mir das Word-Dokument angeschaut. Sie
leisten sehr gute Arbeit!
Danke für die Lorbeeren.
Ich habe eigentlich keine Zeit, aber das Thema reizt mich. Ich bin
vom 01.-15.05. in Urlaub und habe dann noch ein paar Wochen Volldampf
Arbeit. So richtig Zeit, wo ich auch mal in die schöne Schweiz
kommen kann, habe ich erst ab September. Bis dahin hoffe ich, dass
die Schweizer MCS-Ideenschmiede schon mal etwas aus meinen Vorlagen
gemacht hat, und wenn es nur erst mal viele Fragen und Hinweise sind.
So ein Projekt schießt man nicht in 14 Tagen aus der
Hüfte, das braucht ein paar Monate sorgfältiger Arbeit und
Überlegungen - auch wenn es nur kleine Häuschen sind.
Gestern habe ich noch mit Paul Bossert
telefoniert. Er sagte, dass ein Eigenbau praktisch "unmöglich"
und die Herstellung durch Profis auch "ökonomischer" sei. Ein
Dogma?
In Deutschland werden viele
Gebäude als Selbstbauhaus errichtet, warum soll das nicht auch
in der Schweiz gehen? Natürlich gibt es fachliche Grenzen, aber
Eigenleistungen sind ein bedeutender Einsparfaktor, wenn nur
Material- und Nebenkosten zu bezahlen sind.
Zu berücksichtigen ist, dass die meisten
MCSler gesundheitlich angeschlagen sind und ihnen das
bautechnische/handwerkliche Fachwissen fehlt. Wobei: Man kann
natürlich vieles lernen! Und wenn jeder selber Hand anlegt,
weiß er später auch, was er gemacht
hat!
Hier müssen die Betroffenen natürlich ein Wort mitreden.
Ich kann den Grad der Leistungsfähigkeit nicht einschätzen.
Aber vielleicht motiviert das die Leute und baut sie auf? Wir werden
sehen, was die Beteiligung bringt.
Ihren vorgeschlagener Wandaufbau finde ich
(nach meinem heutigen Wissensstand) optimal! Die erwähnten
Materialien sind - so denke ich - das Beste und Vernünftigste,
was man einsetzen kann.
Eine Optimierung sehe ich noch
in der Großformatigkeit - schnellere Montage, angeliefert
werden muss sowieso.
Bei den Fenstern würde ich keine
Kompromisse machen, sondern sie so in Auftrag geben, dass sie zum
vornherein "clean" sind, d.h. kein Gummi etc. aufweisen. H. & Co.
in I. sollte solche schönen, wohnlichen Fenster noch herstellen
können. (Für das Aussehen der Fenster habe ich sehr
schöne Modelle aus den 60er und 70er Jahren, die man als Vorlage
verwenden kann).
Das Problem: Fenster
müssen geprüft sein, was eine Unmenge Geld kostet. Und alle
hirnrissigen Kennwerte müssen nachgewiesen werden (egal ob
EnEV/DIN oder Minergie/SIA). Daher bieten kein Fensterbauer
dichtungslose Fenster an, obwohl das technisch gehen würde
(Nullpassung ergibt akkurate Fugenbeiwerte). Aber vielleicht kann man
hier noch ein besseres Ergebnis eruieren.
Betr. Ihrer Dachgestaltung habe ich heute
Neubauten (Einfamilienhäuser) in Seewen gesehen. Ich kann bei
Gelegenheit davon Bilder machen und sie Ihnen mailen. Weiß
nicht, ob der Architekt dort Ihren Vorschlag mit dem Schrägdach
realisiert hat. (zumindest von außen sieht es ähnlich
aus).
Varianten lassen sich sicher
noch finden. Mal sehen, was an Vorschlägen und Hinweisen von der
MCS-Liga kommt.
Ihre vorgeschlagene Massivdecke finde ich
optimal. Eine Zellulosedämmung enthält Leime (vom Papier
her), ev. Borsalze etc. Stellt sich die Frage, ob man - falls
möglich - nicht den streng traditionellen Weg gehen sollte (>
wie man vor hundert Jahren baute).
Das mit den Zusatzstoffen ist
noch genauer zu untersuchen. Ich weiß noch nicht, ob das der
Weisheit letzter Schluss ist. Es gibt ja noch Alternativen, die zu
diskutieren sind: Schafwolle, Hanf, Lehm+Stroh usw. Zu bedenken ist:
vor hundert Jahren gab es den heute in Europa grassierenden Wahnsinn
noch nicht. [Anmerkung der Mythen-Post:
Wie wahr!]
Heizen mit Pellets kennt man hier in der Schweiz nicht (mir
jedenfalls ist das nicht bekannt). Die Heizung müsste absolut
staubfrei sein (Elektro? > Abschirmung? - Gas? >
Explosionsrisiko und Abhängigkeit von einer Gaszufuhr -
Funktioniert Erdwärme? > Zu teuer? Oder gibt es andere gute
Alternativen? - Traditionelle schöne Guss-Radiatoren, wie man
sie früher einsetzte > zu aufwendig, nicht mehr
erhältlich?)
Der Vorratsbehälter wird
eingegraben, die Ofenanlage ist vollkommen vom Raum abgeschirmt.
Staub kann nur entstehen, wenn man die winzige Aschenmenge alle paar
Tage beseitigt. Die Anlage funktioniert auch mit Gas, da muss man nur
den Brenner umstellen. Erdwärme ist etwas für
subventionierte Projekte, wo man Steuergelder verbrennt und die
Kosten egal sind. Da muss auch die Anlage riesig sein, um in die
Nähe der Wirtschaftlichkeit zu rücken. Ob Radiator oder
Plattenheizkörper: es handelt sich um Staub wirbelnde
Konvektionsheizung. [Anmerkung der
Mythen-Post: Das wusste Beeler vorher nicht. Man kann immer wieder
lernen!]
Den Vorschlag mit dem wandgehängten WC finde ich sehr gut;
mit einer möglichst einfachen Reinigungsmöglichkeit erzielt
man auch ein Maximum an Hygiene. Wachse, Harze etc. beinhalten meiner
Meinung nach ein MCS- und Allergierisiko.
Es ist, will man gewissenhaft
arbeiten, eine Negativliste zu erarbeiten, die für Herstellung,
Lieferung und Verarbeitung als garantierte Vertragsgrundlage dienen
wird. Hier ist aufgelistet, was verboten sein wird. Das wird etwas
dauern, Arbeit machen und sinnvollerweise nur in Kooperation mit der
MCS-Liga zu bewerkstelligen sein.
Mit der zentralen Kachelofenanlage kann ich
mich (noch?) nicht anfreunden. Aus der Schweizer Praxis kenne ich
ausschliesslich "dreckige" Kachelöfen, die für Staub und
ungesundes, unangenehmes Raumklima resp. Raumluft verantwortlich sind
und alles Baubiologische drumherum "vernichten". Ein Vorurteil? Ich
habe bis heute noch keinen einzigen "cleanen" Kachelofen gesehen!
Vorteile:
Strahlungswärme, hygienische Oberflächen, Trennung von der
Raumluft (es gibt kein Ofenloch"!).
"Eine Innentür soll nicht hermetisch
schliessen, sie soll vielmehr den Luftaustausch fördern. Die
Beschläge sind aus Metall, so dass die Türen kunststofffrei
sind." - Deckt sich genau mit meiner Auffassung.
Bei MCS-Betroffenen oder Allergikern darf es kein Aschenproblem
geben, d.h. es muss eine andere Art von Heizung eingesetzt werden.
Eine Holzheizung ist für MCSler und Allergiker absolut tabu. (Es
gibt im Moment meines Wissens noch keine Holzheizung, welche eine
ähnlich saubere Verbrennung garantiert wie eine moderne
Ölheizung. Letzteres wäre die Voraussetzung.)
Die Heizleiste arbeitet mit
mind. 70°C Vorlauf. Rohre und Register sind in Holzsockelleisten
verkleidet. Die Wärme steigt an der Wand hoch und erwärmt
diese, daraufhin strahlt die Wand Strahlungswärme ab. Siehe:
sandomus.de, sancal.de. Wobei eine Marmorheizung noch eine gute
Alternative ist: man hängt Marmorplatten wie Bilder auf oder
stellt sie irgendwo an die Wand. Die Strahlungswärme wird hier
mit elektrischem Strom erzeugt. Auf die Variante der zentralen
Versorgung mit Gasheizung (externe Heizzentrale versorgt mehrere bis
alle Einheiten, das Problem besteht hier in der Verteilung der
Wärme) hatte ich bereits telefonisch
hingewiesen.
Elektro- und Telefon sollte jeder selber frei mit Röhrchen (wie
man das um 1900 herum machte) verlegen können. [Anmerkung
der Mythen-Post: Beeler, der alte Nostalgiker...]
Elektrosmog? Was bringen Netzfreischalter? Hokuspokus?
Wo Strom durch einen Leiter
fließt, entstehen elektrische Felder. Man kann zwar Leitungen
abschirmen, aber die Geräte nicht. Daher sollte man alles
möglichst in einer Ecke konzentrieren, um wenigstens die
Hälfte des Hauses frei von Elektrosmog zu haben.
Wasserversorgung und Abwasserentsorgung finde
ich optimal wie beschrieben. Die Lüftung (via Fenster) finde ich
ebenfalls gut gelöst. Elektroinstallation Ihrem Vorschlag
gemäß.
Ergänzung: Regenwasser
wird in Fässern gesammelt, zum Gießen der Blumen im
Garten.
Wie sehen Sie Variante 02 mit Heizleisten und
zentraler Versorgung? Vor-/Nachteile? Wie funktionieren Heizleisten?
(kenne ich aus der Praxis nicht) Verstehe ich Sie richtig: es gibt
keinen Keller/keinen Aushub? > Kostenersparnis.
Keller kostet ca. 15.000
¤ mehr, was natürlich auch Vorteile hat. Das muss man halt
abwägen. Ich habe mich an das Kriterium der geringen Kosten
gehalten.
Wäre ein Aufstieg aufs Dach auch via
einer Innentreppe denkbar oder benötigt die zu viel Platz? Bzw.
müsste sie so klein sein, dass ein Begehen "anti-ergonomisch"
ist? Thema Flachdach: Wäre eine Variante mit Sockeln, dazwischen
jeweils ein Drahtgitter und darüber entlang den vier Seiten ein
metallener Handlauf (Geländer) viel teurer? Sinnvoller? (mehr
Sicht, Ästhetik)
Natürlich kann die Treppe
innen liegen. Es gibt baurechtliche Mindestmaße für
Breite, Auftritt und Steigung. Das Problem: man muss oben ein kleines
Treppenhaus bauen, weil man die gedämmte Ebene durchbricht. Das
hat auch Auswirkungen auf die Abdichtung und der Rohbau benötigt
eine Aussparung. Eine Treppe im Wohnzimmer nimmt zwar etwas Platz
weg, kann aber auch dekorativ wirken.
Wie sieht's mit Regenrinnen aus?
Die gibt es an der Traufe,
auch wenn man sie im Bild nicht sieht. Beim Flachdach gibt es nur
Abläufe.
Dies ein paar Gedanken (...). Eine Kopie
dieses Mails gelangt an Christian Schifferle von der MCS-Liga
Schweiz.
Sie können mir auch die
E-Mail-Adresse geben, dann versende ich jedes Mal ein CC.
Lieber Matthias Bumann, ich finde Ihr Projekt
MCS-Haus wirklich spannend!
Falsch: es ist unser
Projekt. [Anmerkung der Mythen-Post: Da
hat Matthias G. Bumann durchaus recht!]
Und nicht vergessen, wir
kommen nur sinnvoll voran, wenn wir von Anfang an die MCS-Liga
einbinden und im Dialog das Projekt nach vorn bringen. Ich bin auf
die Vorschläge und Hinweise gespannt.
Ganz herzlichen Dank für Ihre
Bemühungen!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Link zur MCS-Liga Schweiz: http://www.mcs-liga.ch/
MCS-Haus Schwyz 3 - noch eine Variante zur Diskussion
Sonntag, 25. April 2004
Ein schönes Wochenende wünscht
M. Bumann (E-Mail: info@dimagb.de)
DIMaGB
Bauleitung, Bauplanung, Bauberatung
Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann
Wilhelminenhofstr. 50, 12459 Berlin
Tel. +49-30- 67 48 97 27
Fax +49-30- 67 48 92 13
Mobil: 01 77 - 88 58 495
Homepage: www.dimagb.de
Mitglied der Baukammer Berlin
Bauvorlageberechtigung: P1694
Spezialisierung: Bauen im Bestand, Baukosten
Freier Sachverständiger für Privatgutachten
Internet:
www.dimagb.de DIMaGB.de - Informationen für Bauherren
www.bauko.biz Baukostenmanagement B2B & B2C
Sonntag, 25. April 2004
Lieber Matthias Bumann
Ganz herzlichen Dank für Ihre Ausführungen und die neusten
Bilder!
Christian Schifferle von der MCS-Liga spricht aus der Praxis resp.
von der Realität. Gerade die erwähnten Probleme (Krankheit,
Finanzierung) möchte ich in der gedruckten Mythen-Post aufzeigen
und die Leser wachrütteln.
Allein in der Schweiz gibt es 120'000 (!) Millionärshaushalte
(nach Prof. Dr. Ueli Mäder, Soziologe). Da müsste doch
irgendwie ein Durchbruch für ein MCS-Projekt zu schaffen sein!
(In der Schweiz sind heutzutage Krankheiten jedoch nur dann
"interessant", wenn Medizin und Pharmaindustrie daran Geld verdienen
können, vgl. Krebs, AIDS etc. Tragisch!)
Nach vielen Jahren praktischer Erfahrung weiss ich auch selber, wie
schwierig es ist, vernünftigen, positiven Gedanken zum
Durchbruch zu verhelfen.
Ihnen nochmals ganz herzlichen Dank für die bisher geleistete
Arbeit! Bitte arbeiten Sie nur daran, wenn Sie gerade Lust resp.
wirklich freie Zeit haben.
Einerseits bringt es nichts, wenn wir unzählige Stunden
investieren und dann die Betroffenen nicht mitziehen
(wollen/können). Auf ein Inserat von mir in der Zeitschrift
"Natürlich" betr. MCS-Haus hat sich z.B. lediglich eine einzige
Frau gemeldet. (Stellt sich die Frage: Soll/muss ich meinen
Idealismus in Zukunft zügeln?)
Auf der anderen Seite bin ich froh, wenn ich ein paar Zeichnungen und
Bilder sowie Beschreibungen zur Verfügung habe und mich damit
auf Sponsorensuche begeben kann. Selbst wenn's nicht funktioniert,
könnte man der Nachwelt zumindest positive Pläne und
Gedanken betr. dem gesunden Bauen hinterlassen. Das wäre schon
wertvoll! (Bis heute habe ich nämlich noch keine Pläne von
einem nach streng baubiologischen Kriterien gebauten MCS-Haus
gesehen. Auch nicht von xy) Ein Markt für gesundes Bauen ist
bestimmt da. Denkbar wäre deshalb auch, das Bumann/Beeler-Haus
Leuten auf unserer Linie anzubieten. Schauen wir mal, was sich
ergibt.
Eine schöne Woche wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen aus dem sonnigen Schwyz
Urs Beeler
Stellungnahme der MCS-Liga Schweiz (wird hier auf ausdrücklichen Wunsch von Chr. Schifferle nicht wiedergegeben)
Sonntag, 25. April 2004
Hallo Christian (E-Mail: info@mcs-liga.ch)
Es läuft in der Praxis genauso, wie Du schreibst. Du bringst die
ganze Sache auf den Punkt. Ich werde mir trotzdem aber mal Gedanken
darüber machen, wie man ev. doch noch zum lohnenden Ziel kommen
könnte.
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
Unser Telefon
Sonntag, 25. April 2004
Lieber Herr Beeler
Ich bedanke mich ganz herzlich für all Ihre interessante
Post!
Mit den Baubiologen, die Sie mir freundlicherweise so rasch angegeben
hatten, habe ich bisher keinen Kontakt aufgenommen. Denn: Nach
unserem Anruf erkrankte ich zum dritten Mal an Grippe und hatte
deshalb gar keine Gelegenheit mich weiter um die Wohnung mit besagtem
Stinkboden zu kümmern. Sobald sich in dieser Angelegenheit aber
was Neues ergeben sollte, werde ich es Ihnen mitteilen.
Ihren Entwurf für ein MCS-Haus finde ich ausgesprochen
interessant. Wir haben bereits begonnen darüber zu diskutieren
und ich werde Ihnen bestimmt meine Gedanken/Anregungen/Kritiken dazu
mitteilen. Sie müssen aber ein wenig Geduld mit mir haben! Ihren
Elan, Ihren Mut und Ihre Ausdauer bewundere ich sehr!
Ich hoffe, es geht Ihnen gesundheitlich gut und Sie haben nicht allzu
viel Ärger am Hals!
Alles Gute und liebe Grüsse
Franziska Brunner (E-Mail: franziska.brunner@freesurf.ch)
Montag, 26. April 2004
Liebe Frau Brunner
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich lege grossen Wert auf Ihre
Meinung, weil Sie wissen, um was es geht.
(...)
Eine schöne Woche wünscht Ihnen
mit herzlichen Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
Neues MCS-Haus-Projektteam
Montag, 26. April 2004
Lieber Matthias Bumann
Die Reaktion von Chr. Sch. (er beschreibt die Situation korrekt und
ich mache ihm keinen Vorwurf) hat meinen Enthusiasmus etwas
gedämpft. Ich denke, dass wir mit F.B. (selber MCS-Betroffene)
weiter kommen. Sie ist eine Praktikerin und weiss, worum es geht.
Neben Christian Schifferle habe ich von Frau B. zum Thema MCS bis
heute am meisten gelernt. Vor allem, was die Produkt- resp.
Materialwahl angeht, besitzt Frau B. ein gutes Gespür.
Wäre z.B. positiv, wenn Christian Schifferle mit seinen Leuten
ein Projekt lanciert und Bumann/Beeler/B. (3B - "Three B's") machen
ein eigenes. [Anmerkung der Mythen-Post: Beeler kann
höchsten mit einer Person, zu der er Vertrauen hat und die
über das nötige Wissen verfügt, an einem solchen
Projekt arbeiten.]
Frau B. scheint mir auch ein gutes psychologisches Gespür zu
besitzen und mich - meine Team-Unfähigkeit - zu verstehen. (Als
totaler Einzelgänger kann ich seit jeher nur mit ganz wenigen
Leuten zusammenarbeiten.)
Die Aufteilung Bumann (Ingenieur/Planer/Sachverständiger), B.
(MCS-Spezialistin, Material- und Produktwahl) und Beeler
(Medienarbeit, Sponsoring, Kontakte zu Gewerbebetrieben,
Materiallieferanten etc.) könnte funktionieren.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche
mit freundlichen Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
PS: Was ich noch vergessen habe - im MCS-Haus brauchen wir unbedingt eine grosszügige Waschküche/Trockenraum. Ich gehe demnächst auch daran, das blaue MCS-Buch, das mir Christian Schifferle geschenkt und Frau B. empfohlen hat, zu studieren. Ich finde das Projekt MCS-Haus eine positive und äusserst sinnvolle Herausforderung.
Waschmittelempfehlungen
Montag, 26. April 2004
Hallo Herr Beeler
Ich habe heute auf Ihrer Homepage Ihre Artikel zu den
parfümierten Waschmitteln gelesen. Ich bedaure es auch sehr,
dass zur Zeit keine unparfümierten Waschmittel [Anmerkung
der Mythen-Post: Bei den Schweizer Grossverteilern.] mehr
erhältlich sind. Ich denke, dass für ein umwelt- und
hautfreundliches Waschmittel noch weitere Faktoren als nur die
Parfüms relevant sind, z.B. Enzymverzicht, waschaktive
Substanzen usw. [Anmerkung der Mythen-Post: Die letztgenannten
Zusätze leisten einen Beitrag beim Waschen - Parfüms
nicht!]
Da wir Schweizer ja ein reinliches Volk sind, müssen wir dennoch
waschen. Welche Waschmittel können nun trotzdem irgendwie
'empfohlen' werden, auch wenn sie etwas parfümiert sind
[Anmerkung der Mythen-Post: Wenn sie parfümiert sind,
können sie automatisch nicht empfohlen werden.],
dafür aber bei anderen Inhaltsstoffen gut abschneiden?
[Anmerkung der Mythen-Post: Keine faulen Kompromisse!]
Leider finde ich dazu auf Ihrer Homepage keine Informationen.
Ich hoffe, dass Sie mir trotzdem gewisse Vorschläge machen
können.
Mit freundlichen Grüssen
B. Ulrich
Dienstag, 27. April 2004
Hallo Herr Ulrich
Man löst das Problem der Zwangsparfümierung nicht, indem
man thematisch auf Enzyme, waschaktive Substanzen etc. ablenkt.
Letztere sind betr. Allergierisiko und MCS-Potential kein resp. ein
viel geringeres Problem. Und im Gegensatz zu Duftstoffen, die keine
Reinigungsfunktion haben, leisten diese Substanzen einen Beitrag beim
Waschen.
Ich bin nicht "gegen das Waschen", sondern dafür, dass die
Waschmittelindustrie parfümfreie, möglichst immunsystem-
und umweltverträgliche Produkte herstellt. Das ist die
Forderung! Dies bedeutet, dass nur die Substanzen eingesetzt
werden, die für eine saubere Wäsche nötig sind.
Parfüms, optische Aufheller und Farbstoffe zum Beispiel sind
absolut unnötig.
Ich werde Ihnen niemals eine Empfehlung für ein
parfümiertes Waschmittel abgeben, da ein solches in jedem Fall
Ihre Wäsche nicht neutral sauber macht, sondern im Gegenteil neu
verschmutzt. (> inkl. unnötiger Gewässer- und
Luftbelastung) Hinzu kommt ein Allergierisiko auf Zeit;
Duftstoffallergien haben in den vergangenen Jahren rapide
zugenommen.
Den einzigen vernünftigen und geradlinigen Tipp, den ich Ihnen
geben kann, ist, sich an die Lever Fabergé GmbH in Zug zu
wenden und sich für die Wiedereinführung von OMO Sensitive
zu engagieren. Alles andere ist Ausweicherei und dient weder Ihrer
Gesundheit noch der Umwelt.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Sollte Ihnen Lever Fabergé als Ersatz für OMO Sensitive das zwangsparfümierte OMO Aloe Vera offerieren, richten Sie den betr. Leuten aus, dass dieses Waschmittel "Müll" sei und die detaillierten Kritikpunkte auf der Mythen-Post Homepage nachzulesen seien.
Grundrechte der Tiere
Montag, 26. April 2004
(...) Tiere gibt es seit zig Millionen Jahren auf
der Erde. Es war ihnen möglich, so lange in Frieden und im
Einklang mit der Natur zu leben, bis der Mensch erschien.
Wir Menschen müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir in
die Welt der Tiere eingebrochen sind und ihnen ihre (Um)welt
zerstörten und dies immer noch tun.
Tiere haben mindestens eben so viel Recht auf ein artgerechtes
Dasein, wie der Mensch. Wir Menschen waren es, die den Tieren die
Lebensräume nahmen, ihnen Straßen in ihre Welt bauten,
ihre Sumpfgebiete trocken legten, ihre Wälder abholzten, ihnen
ihre Rechte und ihre Freiheit nahmen und sie gewissenlos für
unsere Zwecke ausnutzten und unterdrückten.
Woher nimmt der Mensch eigentlich das Recht, Tiere einzupferchen, sie
zu Sport- und Freizeitvergnügungen zu schinden, sie aus
Profitsucht oder Gleichgültigkeit zu peinigen usw.? Dieses Recht
haben wir Menschen nicht, nehmen es uns aber so
selbstverständlich, dass es zum Teil erschütternd ist.
Gerade weil wir Menschen dem Tier in vieler Hinsicht überlegen
sind, hätten wir doch eigentlich die edle Pflicht, das Tier zu
umsorgen, zu behüten und darauf zu achten, dass ihm kein Leid
widerfährt; für das Tier da zu sein, wie ein großer
Bruder für den kleinen.
Aber wir Menschen tun das Gegenteil und machen uns dadurch in hohem
Maße schuldig. (...)
Gnade uns Gott, wenn die Tiere beim Jüngsten Gericht ein
Mitspracherecht erhalten!!
Toni Hartl (E-Mail: Tohartl@aol.com)
Dienstag, 27. April 2004
Sehr geehrter Herr Hartl
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich habe mir erlaubt, Ihre
interessanten Gedanken ins Forum zu stellen (siehe http://www.mythen-post.ch/datei_forum_2004/forum_april_2004.htm).
Mögen sie dort möglichst viele gleichgesinnte Menschen
ansprechen..
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
MCS-Haus
Montag, 26. April 2004
Lieber Urs Beeler,
da hab ich das wohl falsch verstanden, wo doch Pläne gar nicht
gefragt sind, sondern nur Geld.
Aber wenn Hr. Schifferle meint, fertige Projekte aus dem Schubfach
zaubern zu können, mit denen man einen Investor überzeugen
kann, kann er Ihnen ja eine Kopie zukommen lassen.
Wir können jedoch gern ohne Hr. Schifferle weiter an dem Projekt
feilen. Ab Ende September habe ich wohl wieder etwas Zeit nebenher
(ohne nach fetten Honoraren zu schreien).
Jetzt muss ich noch einiges erledigen, bis mein bitter nötiger
Urlaub beginnt.
Bis dahin
Mit freundlichen Grüßen
M. Bumann (E-Mail: info@dimagb.de)
Dienstag, 27. April 2004
Lieber Matthias Bumann
Natürlich sind Pläne gefragt! Genau an diesen fehlt es
nämlich!
Ich kenne bis heute keinen einzigen Architekten oder Ingenieur, der
ein absolut echtes baubiologisches bzw. MCS-gerechtes Haus mit einem
fertigen Plan liefern kann. Paul Bossert lag ich schon längere
Zeit in den Ohren, er solle doch selber endlich ein Musterhaus
zeichnen bzw. realisieren, das als Vorbild dienen könnte. Darauf
habe ich bis heute von ihm jedoch NIE eine positive Antwort erhalten.
Ich habe Sympathien für Paul Bossert; er besitzt Humor, ist
originell und ein Querdenker. Aber man sollte Leute nicht nur
kritisieren, sondern ihnen auch Schwarz auf Weiss zeigen, wie man es
besser (richtig) macht!
Christian Schifferle habe ich gestern extra telefoniert und wegen den
angeblich vorhandenen baubiologischen Plänen nachgefragt. Da war
dann wohl aber nichts wirkliches Konkretes (wie wir es planen)
vorhanden, was er mir als Kopie hätte schicken können.
Thomas Bühler, Chef der HAGA AG, Rupperswil, befasst sich seit
Jahren mit dem Thema Baubiologie (...) und bestätigte, dass er
(in der CH) keine Pläne für ein "pfannenfertiges"
baubiologisches Haus und schon gar nicht MCS-Haus kenne. Er zeigte
sich an unserem Projekt sehr interessiert und ich lasse ihm die
Bilder und unsere Ideen gerne zukommen. Die HAGA Homepage finden Sie
unter http://www.haganatur.ch/rechts.htm.
Es ist mir nicht recht, wenn Sie (wir) planerische und idealistische
Arbeit leisten, und dann Leute kommen, die positive(n) Idee(n) mit
dem Argument "Geld" plattmachen. Vielleicht ist es am besten, wenn
wir das Projekt allein [Anmerkung der Mythen-Post: Beeler
meint unter "allein" > "Bumann/Beeler"] ausarbeiten und in
ein paar Monaten vorstellen. Ich habe mir in den vergangenen Jahren
einiges umweltmedizinisches, allergologisches etc. Wissen angeeignet,
mich mit der praktischen Verträglichkeit von Materialien etc.
beschäftigt, dass wir damit zum Ziel kommen sollten.
Zusätzlich habe ich Kontakte zu MCS-Betroffenen, Allergikern
etc., wo wir jeweils - bei Zweifelsfällen - eine Vernehmlassung
durchführen können.
Bereits nach dem bisher Erlebten glaube ich, dass wir gemeinsam die
Sache am raschesten und besten voranbringen können. Wie heisst
es doch: viele Köche verderben den Brei.
Ich finde es super, wie schnell Sie die ersten Gedanken bereits in
Bilder und Pläne umgesetzt haben. Mich reizt es, an diesem
Projekt weiter zu feilen. Statt ISO-zertifiziert heisst es dann
"MCS-geprüft" und mit "Gütesiegel Dipl.-Ing. Paul Bossert".
(Kleiner Scherz. Nach vierzig Jahren der erste Bau in der Schweiz,
der von Paul Bossert NICHT kritisiert wird...)
Falls ich von Ihnen nichts mehr hören sollte, geniessen Sie
Ihren Urlaub in vollen Zügen! Nach J.W. Goethe ist der Mai der
Wonnemonat.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Nochmals ganz herzlichen Dank für die bisher geleistete Arbeit.
Grüsse aus der Schweiz
Dienstag, 27. April 2004
Liebe Jasmin Bangel
"Sie geben wohl nie auf!" höre ich Sie in meiner
Phantasie mit kühler, vorwurfsvoller Stimme. Gerade heute musste
ich mir von jemandem (wieder einmal) sagen lassen, ich sei
"einvernehmend". Da dachte ich natürlich an Sie!
Ich kann es verstehen, dass Sie sich Ihre Freiheit nicht nehmen
lassen wollen. Ihr gutes Recht.
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht, Madame Bongelle!
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
PS: Als ich heute den Liegestuhl im hinteren Lagerraum sah, musste ich an die schöne Terrasse (100 m2) und an Sie denken.
Spam-Schutz
Dienstag, 27. April 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Sie benutzen seit kurzem unsere Dienstleistung xy. Es würde uns
interessieren, wie Ihre ersten gemachten Erfahrungen sind:
- Sind Sie mit der Dienstleistung zufrieden?
- Wie stark hat sich der Anteil der Spam-Mails reduziert
(minim/zufriedenstellend/stark, evtl. prozentual)?
- Wie hoch ist die Arbeitsersparnis?
Besten Dank für Ihre gelegentliche Beantwortung meiner
Fragen.
Freundliche Grüsse
B.M.
Sehr geehrter Herr M.
Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Zuerst war ich über die Wirksamkeit von xy etwas enttäuscht
und fragte Herrn B. von der zv AG, ob sie selber einen besseren
Spam-Schutz hätten, was er jedoch verneinte. Ich kann mir auch
vorstellen, dass es für ein Spam-Schutzprogramm schier
unmöglich ist, sämtliche Spams abzufangen, da z.B. auch nur
Bilder via Mail verschickt werden und die Antispam-Software dadurch
nicht auf Schlüsselwörter im E-Mail-Text reagieren kann.
Zentral fände ich, dass eine Antispam-Software automatisch
registriert, ob eine Rückantwortmöglichkeit gegeben ist;
falls nein d.h. "nicht zustellbar", müsste die Software die
Nachricht als Spam registrieren und nicht weiterleiten.
Vor allem betr. Sex-Anbietern, Viagra-Versendern etc. hat xy einiges
gebracht, wobei Spams mit einem Hinweis auf ...126.com weiterhin
ungefiltert eintreffen. Weil ich seit Monaten praktisch täglich
belästigende Spams mit Hinweise auf ...126.com bekam, habe ich
beim Bezirksamt Schwyz Strafanzeige gegen den entsprechenden Absender
(Unbekannt) erstattet. Die absolut einzige Möglichkeit mich zu
wehren, denn eine Rückantwort- oder Abbestellmöglichkeit
war/ist nicht gegeben. Auch xy hat diesbezüglich nicht geholfen,
weshalb ich kürzlich erneut beim Bezirksamt Schwyz eine
Strafanzeige gegen ...126.com resp. dessen E-Mail-Versender
erstattete. Es dürfte für die Behörden jedoch nicht so
einfach sein, den betr. Sex-Spam-Versender ausfindig zu machen und zu
bestrafen, da dieser seine Absender-Adressen laufend ändert(e)
und der Versand abwechselnd über verschiedene Provider wie
bluewin.ch, freesurf.ch, web.de etc. läuft/lief. Hinzu kommt
beim Versand via Ausland natürlich auch noch die Frage des
internationalen Rechts. Trotzdem finde ich es wichtig, dass sich
Betroffene wehren.
Andere Spam-Versender bieten eine automatische
Deleate-Möglichkeit an oder man kann ihnen mailen, dass man aus
ihrem (unbestellten) Newsletter entfernt werden will.
Der auf ...126.com verweisende Spam-Versender ist bis heute der
einzige, gegen den ich Strafanzeige erstattete > wie erwähnt:
er deckt mich seit über einem halben Jahr mit unverlangten
obszönen Texten ein.
Nun zu Ihrer Frage der Wirksamkeit: Vor xy bekam ich z.T. bis zu 50
Spams täglich; aktuell sind es vielleicht noch 20 oder 25. Es
variiert. Manchmal gibt es auch Verrückte, die ihre Mails am
selben Tag gleich 5fach verschicken, z.B. ein Versandhändler
für billige Digitalkameras (keine
Rückantwortmöglichkeit).
Ein Phänomen sind weiter "verirrte E-Mails", deren Absender man
gar nicht kennt oder dubiose Hinweise betr. einem Virus, der sich
angeblich auf der Festplatte befinden soll.
xy hat schon etwas gebracht, aber man wünscht sich als User noch
mehr Schutz. Wobei mir auch ein anderes Extrem bekannt wurde. Peter
J. Grimshaw, Inhaber eines Übersetzungsbüros, hat mir
neulich erzählt, dass nachdem Swissonline einen Spamschutz
eingebaut hatte, ihn z.T. Kunden via E-Mail nicht mehr erreichen
konnten. Das bringt's natürlich auch nicht!
Ich schätze, dass xy vielleicht die Spams pro Tag um rund 50%
reduziert hat > Arbeitsersparnis beim Spamlöschen ebenfalls
ca. 50%. (Absender mit Bild-Anhängen - höhere Ladezeit -
nicht berücksichtigt).
Hoffe, Ihnen mit diesen Angaben etwas gedient zu haben.
Eine schöne Woche wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
Störende Kuhglocken
Dienstag, 27. April 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Seit Jahren terrorisiert mich mein Nachbar mit Kuhglockenlärm.
Wir sind selber Landwirte. Was kann man vom Gesetz her dagegen
tun?
Herzlichen Dank für jeden Tipp.
G. Näf (E-Mail: naefruegg@bluewin.ch)
Mittwoch. 28. April 2004
Sehr geehrte Familie Näf-Rüegg
Vielen Dank für Ihre Anfrage. Da ich nicht weiss, wo Sie wohnen,
kann ich Ihnen keine verbindlichen Angaben machen. Am besten
konsultieren Sie betr. Ihrer Frage einen Anwalt in Ihrem Kanton. Der
kann Ihnen sagen, auf welche Weise (Nachbarschaftsrecht > z.B.
Nachtruhestörung; Umweltschutzrecht > Lärmimmissionen)
Sie das Problem gegebenenfalls aus der Welt schaffen können. Zur
Informationsgewinnung können Sie sich auch an das Amt für
Umweltschutz Ihres Kantons, die Umweltschutzkommission Ihrer
Gemeinde, das Untersuchungsrichteramt Ihres Bezirks oder die Polizei
wenden. (es kommt immer auf die Zuständigkeitsbereiche an).
[Anmerkung der Mythen-Post: Beeler möchte helfen, aber
scheint hier bei der Beantwortung selber nicht sattelfest zu
sein.]
Würde mich interessieren, ob Sie das geschilderte Problem
zufriedenstellend lösen können. Bitte halten Sie mich
deshalb auf dem Laufenden.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Wenn ich mich recht erinnere, hat die xy ähnliche Probleme auch schon behandelt. Sie könnten die erwähnte Redaktion mal telefonisch anfragen.
60 Thesen - zur Stellungnahme
Mittwoch, 28. April 2004
Sehr geehrter Herr Prof. Burg
Sehr geehrte Frau Feroce
Sehr geehrter Herr Dr. Schmid
Sehr geehrter Herr Dr. Nestlé
Bitte lassen Sie mir Ihre Kritik zu den 60 Thesen zukommen. Text
unter http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_28_4_04/60_thesen.htm.
Zum voraus besten Dank für Ihre Bemühungen!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler, Herausgeber
PS: Das ist ein einmaliger Versand. (Spamschutz)
Verchlortes Wasser im Gebiet Mont-Soleil
Mittwoch, 28 April 2004
Guten Morgen,
vielen Dank für Ihre Thesen, ich (...) werde mittags alles
studieren. Ich finde Sie sehr mutig und aufgeschlossen.
Ich bin seit l Jahr (...) wieder krank und habe herausgefunden,
warum!! Das Wasser ist bei uns sehr "verchlort", je nach Saison. Ich
finde dies besonders schlimm, weil man die Ursache für die
gesundheitliche Beeinträchtigung zuerst nicht erkennt.
(Atembeschwerden beim Duschen, Magenschmerzen beim Trinken).
Man muss sich als Alternative mit Flaschen behelfen (sogar zum
Kochen). Ich sende Ihnen die Antwort vom kant. Labor (...)
Danke fürs Lesen und freundliche Grüsse
Marie-Louise H. (E-Mail: marie-louise-h@bluewin.ch)
Mittwoch, 28. April 2004
Sehr geehrte Frau H.
Vielen Dank für die Info! (habe sie bereits
veröffentlicht).
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Sehr geehrte Frau H.
Das Gebiet Mont-Soleil wird teils von St.-Imier und teils vom SEF
(Syndicat des Eaux des Franches-Montagnes) versorgt. Da beide
Wasserversorgungen gechlortes Wasser abgeben wird, ist ein Geruch
oder Geschmack nach Chlor unvermeidlich und zulässig. Je nach
Witterung und Wasserqualität muss dem Wasser mehr oder weniger
Chlor zugesetzt werden. Für weitere Auskünfte oder eine
Chlormessung direkt bei Ihnen zu Hause wollen Sie sich bitte an die
zuständige Wasserversorgung wenden.
Falls Sie Mieterin sind, kann Ihnen der Hausbesitzer sagen, von
welcher Versorgung Sie das Wasser beziehen. Die Wasserversorgung kann
Ihnen auch nähere Informationen über Herkunft und
Aufbereitungsart des Trinkwassers liefern. Sowohl der SEF wie auch
St.-Imier kontrollieren das Trinkwasser in einem anerkannten
Privatlabor und werden von uns durch amtliche Stichproben
überwacht. Falls Sie von der Wasserversorgung keine
befriedigenden Auskünfte erhalten, können Sie mit dem
Lebensmittelkontrolleur der Gemeinde Kontakt aufnehmen: Monsieur
Claude Godel, Sauges 45, 2615 Sonvilier, Tel. G: 032 / 942 44 33.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Ulrich Lienhard, Abteilungsvorsteher
-------------------------------------------------------------------
Kantonales Laboratorium Bern
Muesmattstr. 19. 3012 Bern
Tel. 031 633 11 11, direkt: 031 633 11 23
Fax 031 633 11 99
E-Mail: ulrich.lienhard@gef.be.ch
60 Thesen zur Stellungnahme
Mittwoch, 28. April 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Ich verlasse per Ende Mai xy (altershalber). Dies hat zur Folge, dass
ich meine Zeit in den nächsten Wochen primär für die
Bewältigung dieses Wechsels einsetzen will und, dass ich Sie
bitte, meine E-Mail-Adresse auf xy zu wechseln.
Ab Juni bin ich für andere Themen um so offener.
Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen
A.B.
Mittwoch, 28. April 2004
Sehr geehrter Herr B.
Vielen Dank für Ihre E-Mail und ganz speziellen Dank für
Ihren Sponsorbeitrag, den ich kürzlich bekommen habe. Ich kann
das Geld gut gebrauchen.
Ihre E-Mail-Adresse habe ich bereits geändert. Ich würde
mich sehr freuen, wenn ich Sie ab Juni 2004 als Mitstreiter
begrüssen könnte (Kampf für die Wiedereinführung
von OMO Sensitive und anderen duftstofffreien, gut verträglichen
Produkten in der Schweiz, Projekt MCS-Haus usw.) Natürlich nur,
wenn Sie Lust und Zeit haben.
Mit freundlichen Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
KMF-Problematik
Mittwoch, 28. April 2004
Lieber Matthais Bumann
Vielen Dank für die Info. Familie Widmer hatte sich im März
2004 deswegen [Belastung durch KMF-Partikel > führte
zu geschwollenen Drüsen, Atemnot und
Augenentzündung.] bereits bei mir gemeldet. (hatte auch
telefonischen Kontakt) Hier noch die 60
Thesen: http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_28_4_04/60_thesen.htm
Ihnen schöne, erholsame und frohe Ferien!
Mit freundlichen Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
Neuer Frontabschnitt eröffnet
Mittwoch, 28. April 2004
Lieber Herr Bossert
Neuer Frontabschnitt eröffnet, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_28_4_04/60_thesen.htm
Kommentar 1 Bossert: "Pass nur uff, dass nit uf'd Schnurre
gheisch..."
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
PS: Kommentar 2 Bossert zu Frau Brigitte Bossert: "Er lehrt's eifach nit..."
"Ich finde Sie sehr mutig!"
Donnerstag, 29. April 2004
Guten Morgen Herr Beeler,
ich habe Ihre Seiten studiert und sagen Ihnen danke. Sie schreiben,
was ich schon seit Jahren predige und mir niemand zuhören
will!!! [Anmerkung der Mythen-Post: Wir leben in einem
Zeitalter der Desinformation, aber auch Ignoranz.] Ich
bekomme auch nie Gelegenheit. [Anmerkung der Mythen-Post:
Dafür sorgen in der Schweiz angepasste, brave,
stromlinienförmige Medien.] Einer 66jährigen,
alleinstehenden Frau wird nicht zugehört. (...) Ich habe
[betr MCS] nie IV beantragt. (...)
Haben Sie auch schon darüber nachgedacht, wie viele jungen
Frauen sich in manchen Berufen vergiften und allergiekranke Kinder in
die Welt setzen? Krankenschwestern Laborantinnen, Coiffeusen usw.
Darauf sollte man aufmerksam machen.
(...) Nur, was kann ich tun? Ich bin gerne bereit, mit Namen (niemand
macht mir Angst) zu erzählen, damit anderen Frauen nicht das
gleiche geschieht wie mir!
Ein anderes Thema: wie Sie vielleicht wissen, nehme (nahm) ich hier
im Jura Todeskandidaten-Katzen und -Hunde auf. Ich habe bemerkt, dass
durch Futter und Impfungen (Leserbrief im letzten Katzenmagazin zu
meinem Erstaunen publiziert!) die Tiere krank werden. Man
"füttert damit die Tierärzte, die Tierspitäler, die
Chemieindustrie und (...) Ich bin jederzeit bereit, falls Sie etwas
veröffentlichen möchten, mit meinem Namen, meiner
Telefonnummer und E-Mail-Adresse Ihren Lesern zur Verfügung zu
stehen. Ich habe Sie lange "versäumt", aber ich gratuliere Ihnen
nochmals und finde Sie sehr mutig. Ich grüsse Sie bestens
Marie-Louise H. (E-Mail: marie-louise-h@bluewin.ch)
An die Adresse von Oberärzten, Ärzten und Assistenzärzten der Dermatologischen/Allergologischen Uniklinik Zürich
Sehr geehrter Dr. xy
Wer in der Schweiz an einer massiven atopischen Dermatitis leidet,
hat drei Möglichkeiten:
1. Er lässt sich von Schulmedizinern
(Allgemeinmedizinern/Dermatologen) halb tot medikamentieren. ("Die
Ärzte meinen es nur gut.") > Patient wird noch kränker,
Ärzte und Pharmaindustrie profitieren.
2. Er vertraut auf den Placebo-Effekt alternativmedizinischer
Behandlungen (Bioresonanz, Elektroakupunktur nach Voll, Akupunktur,
Akupressur, Homöopathie, Neuraltherapie etc. > Bringt
medizinisch nichts, aber finanzieller Erfolg für
komplementärmedizinische Scharlatane inkl. Lieferanten.)
3. Er geht einen dritten Weg.
Spannend wird's, wenn jemand in der Schweiz an MCS
erkrankt und arbeitsunfähig wird. Laut Gesetz hat er in einem
solchen Fall Anspruch auf eine Invalidenrente. Wer macht in der Folge
ein medizinisches Gutachten?
4. Die Dermatologische/Allergologische Uniklinik Zürich, die von
Umweltmedizin praktisch keine Ahnung hat. (Zu beachten die
Mentalität, siehe Punkt 1)
5. Irgend eine Schweizer Medas (Medizinische Abklärungsstelle
der IV), die von Umweltmedizin ebenfalls keine Ahnung hat; sie deutet
dann eine Überempfindlichkeit auf chemische Schadstoffe
psychiatrisch.
Tolle Schweizer Medizin! Und warum ist das so? Weil man an
Ursachenerkennung kein Interesse hat (bringt kein Geld ein!), aber
umso mehr an Symptombekämpfung (Pharmastandort!).
Etwas Stoff zum Nachdenken unter http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_28_4_04/60_thesen.htm
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
"Ich finde Sie unglaublich mutig!"
Samstag, 1. Mai 2004
Guten Morgen Herr Beeler,
ich bin gespannt betr. den Antworten auf Ihre Umfrage.
Ich finde Sie unglaublich mutig! Könnten Sie nicht auch nach
Bern dasselbe senden? Die haben auch eine "lange Leitung" (ich darf
das sagen - bin seit Generationen Bernerin!!!). Ich wünsche
Ihnen einen schönen Tag!
Freundliche Grüsse
Marie-Louise H. (E-Mail: marie-louise-h@bluewin.ch)
Samstag, 1. Mai 2004
Sehr geehrte Frau Hunziker
Vielen Dank für Ihre Nachricht!
Bis jetzt habe ich auf die Umfrage noch keine einzige Reaktion
erhalten! Das verwundert mich nicht, den offenbar haben die Leute
"Angst" und Probleme, plausible Antworten zu geben.
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Falls Sie die "Berner Adressen" haben, geben
Sie sie mir bitte durch. Danke!
E-Mail an: Mythen-Post