So schreiben Sie uns Ihre Meinung (es können auch Fotos und Zeichnungen eingeschickt werden):

Die Namen aller Einsender sind der Redaktion bekannt, werden aber
in der Regel abgekürzt zum Schutz vor Missbrauch.
Wir wählen Zuschriften an die Mythen-Post (sofern diese nicht
als vertraulich oder persönlich gekennzeichnet sind) ganz oder
auszugsweise für das Forum aus, wenn diese für die
Öffentlichkeit von Interesse sind.
Anmerkungen und Kommentare der Redaktion sind
rot hervorgehoben.
Alternativen zu Steinwolle/Glaswolle
Sonntag, 28. Dezember 2003
Hallo,
ich habe Ihren Bericht gelesen und muß Ihnen zustimmen. Welche
Möglichkeiten habe ich, um mein Haus korrekt zu dämmen. Ich
benötige für die Außenfassade und für das Dach
Materialien zum Dämmen.
Welche Produkte gibt es Ihrer Meinung nach, die dafür angemessen
sind?
Erbitte um Rückantwort.
Mit freundlichen Grüssen
Peter Harder (E-Mail: harder.peter@onlinehome.de)
Dienstag, 6. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Harder
Die Aussenfassade nicht dämmen > lesen Sie die betr. Artikel
von Dipl.-Ing. Paul Bossert zu diesem Thema auf der Mythen-Post
Homepage.
Im Dachbereich: Holzfaserdämmplatten (z.B. Gutex, Steico) oder
Zellulose (Isofloc, Thermofloc, Isodan etc.).
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Direkt mit obigen Firmen Kontakt aufnehmen und Gruss ausrichten.
Aromen, Düfte, ätherische Öle
Sonntag, 28. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Beeler,
vor ca. einem Jahr habe ich Sie kontaktiert, um Informationen
über Gentechnik zwecks eines Schulprojektes zu erhalten und Sie
haben mir auch sehr weitergeholfen. Seitdem schicken Sie mir
regelmäßig die neuen Informationen zur Arbeit der
Mythen-Post. So oft ich kann (ich bin 20 und zur Zeit im
Abiturstress), verfolge ich Ihre sehr bewundernswerte Arbeit und
finde es sehr schätzenswert, dass Sie sich für Umweltschutz
und bessere Lebensqualität einsetzen (koste es was es wolle).
Ihre Diskussionen und Argumentationen im Forum Ihrer Homepage haben
Hand und Fuß und lassen sich mit großem Interesse lesen,
obwohl ich zugeben muss, dass ich wenig Ahnung von
allergieauslösenden Baustoffen und Dämmmaterialien wie
Glaswolle habe. Aber ich lese mich in dieses Thema von Zeit zu Zeit
ein. Ich denke, ich bin einer der jüngeren Menschen, die Ihre
Arbeit verfolgen. Deshalb schreibe ich Ihnen hier noch einmal, denn
in dieser E-Mail soll nicht nur Bestätigendes geschrieben
werden.
Heute habe ich von Ihnen eine E-Mail über eine Diskussion mit
dem Thema "Duftstoff, Aromen und ätherischen Ölen"
erhalten.
Ich selber bin der Meinung, dass unsere Luft überfüllt ist
mit Duftstoffen und ähnlichem. In einem Einkaufszentrum kommt
man an Parfümläden nicht vorbei, ohne den beissenden Geruch
von tausend verschiedenen künstlichen Stoffen zu riechen. Selbst
in ausgewählten Teeläden gibt es ätherische Öle,
die mehr oder weniger künstliche Bestandteile enthalten.
Jedoch trage auch ich Parfüm und Deo. Ich achte zwar darauf, es
in Maßen zu benutzen, um meine Mitmenschen nicht "einzunebeln",
aber ich trage es gerne.
Und ich bin ebenfalls von ätherischen Ölen in Duftlampen
angetan. Sehr selten befinde ich mich in meinem Zimmer und mache die
Duftlampe mit beruhigendem Lavendelöl an, um mich bei diesem
Duft in ein Buch zu vertiefen.... Sicher; ich kann mich auch ohne
Duftöl entspannen und ein Buch lesen, allerdings genieße
ich diesen Luxus des Luftaromas sehr gerne.
Warum sollen Menschen sich das Leben nicht wenigstens ab und zu
verschönern, indem Sie einen Duft auftragen oder ein
ätherisches Öl genießen? [Anmerkung der
Mythen-Post: Ist das wirklicher Genuss?]
Viele von ihnen befreien die Nase bei Erkältungen und
verschaffen den Nasennebenhöhlen einmal Entspannung.
[Anmerkung der Mythen-Post: Zumindest verspricht dies die
Werbung...]
Düfte machen das Leben manchmal einfach schöner, wobei
ich mir der Luftverschmutzung dabei bewusst bin. Vielleicht ist der
Gebrauch von Düften einfach ein Laster der Menschen, um anderen
unangenehmen Düften natürlicher Art aus dem Weg zu gehen
und es wäre vielleicht ein Leichtes, sich von künstlichen
Düften zu entsagen, aber es verschönert für eine
gewisse Zeit den Tag, und jeder einzelne sollte doch seine Vorlieben
ausleben können. [Anmerkung der Mythen-Post: Solange es
andere nicht tangiert und gesundheitlich schadet.]
Sicher werden Sie mit der Menge der Masse argumentieren, denn
wenn Millionen von Menschen Düfte benutzen, hat dies eine
gewaltige Auswirkung auf die Luft. [Anmerkung der Mythen-Post:
STIMMT GENAU!]
Ich bin mir sicher, dass Sie - wenn Sie mir antworten -
unwiderlegbare Argumente vorzuweisen haben und ich bin auf Kritik
eingestellt und kann sie auch aufnehmen, allerdings möchte ich
meine Gedanken und meine Meinung nicht hinter dem Berg halten, denn
es ist wichtig, seine Vorstellungen mitzuteilen und zu vertreten.
[Anmerkung der Mythen-Post: Stimmt. Kommunikation durch
Konfrontation.]
Mit freundlichem Gruß und gespannt auf die Antwort
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Dienstag, 6. Januar 2004
Sehr geehrte Frau Bangel
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
"Ich bin mir sicher, dass Sie - wenn Sie mir antworten -
unwiderlegbare Argumente vorzuweisen haben und ich bin auf Kritik
eingestellt und kann sie auch aufnehmen, allerdings möchte ich
meine Gedanken und meine Meinung nicht hinter dem Berg halten, denn
es ist wichtig seine Vorstellungen mitzuteilen und zu vertreten."
Ich danke Ihnen für Ihre Ehrlichkeit und Offenheit.
Tatsächlich könnte ich "losschlagen". Aber ich tue es
für heute einmal nicht. Denn Sie haben sich über das Thema
selber Gedanken gemacht - und das finde ich sehr gut!
Sie schreiben: "Ich selber bin der Meinung, dass unsere Luft
überfüllt ist mit Duftstoffen und ähnlichem."
GENAUSO IST ES. Deshalb heisst die Konsequenz: AUSSTIEG! Ziel:
(Möglichst) SAUBERE LUFT!
Es ist bedenklich, wie heutzutage Menschen (relativ) saubere Nordsee-
oder Bergluft nicht mehr zu schätzen wissen, aber umso mehr auf
von der Industrie künstlich hergestellte Duft-Produkte (bzw.
Duft-Drogen) fliegen = sich an der Nase herumführen lassen!
Zeichen der Entfremdung.
Meine Devise ist einfach: Zu
Luft,
Wasser,
Boden,
der
Natur und den
Tieren
etc. Sorge halten!
Es gibt unzählige Leute, die in ihrer Jugend geraucht haben
wie die Schlote - bis sie plötzlich selber gemerkt haben, dass
sie eigentlich völlig auf dem Holzweg sind. Später sagen
sie dann, sie seien "besonders stolz darauf, mit dem Rauchen
aufgehört und wenigstens in diesem Punkt Willensstärke
gezeigt zu haben". Für diese Menschen wäre es heute
undenkbar, zu rauchen; sie machten einen Bewusstseins- und
Erfahrungsprozess durch.
Vielleicht wird das Ihnen mit ätherischen Ölen etc. auch so
gehen - und Sie werden plötzlich den WERT sauberer Luft
erfahren, an einem schönen See oder auf einem Berg tief
durchatmen und sich sagen:
"Jetzt ist mir wohl!"
Und vielleicht werden Sie von diesem
"Punkt der Reinheit" an die Welt der künstlichen Düfte
plötzlich nicht mehr mögen.
Eine lustige Geschichte hat mir Robert Marty aus Brunnen
erzählt. Früher habe es in Brunnen einen Lehrer gegeben,
der Schüler, die rauchten, mit folgender Massnahme "bekehrt"
hätte. Sie mussten an einem Mittwochnachmittag in der Schule
antreten und Brissago rauchen, bis ihnen schlecht wurde... Die
Jugendlichen seien nachher "geheilt" gewesen. Heute dürfte eine
solche Therapie kaum mehr durchgeführt werden, obwohl sie
erfolgreich war.
Doch zurück zum Thema Düfte: Sie sind heutzutage billig
herzustellen und dienen dem Kundenfang. Solche Düfte sind "nicht
ehrlich". Es ist z.B. technisch möglich, einen Duft
herzustellen, auf den Männer total abfliegen. Wenn eine Frau ein
solches Parfüm aufträgt, wird der spätere "Erfolg"
nicht ausbleiben. Nur: "Es" passt nicht - und Ernüchterung wird
sich einstellen.
Bei den Tieren spielt der Duft bei der Partnerwahl eine enorme Rolle.
Beim Menschen (der biologisch gesehen nichts anderes als ein
Säugetier ist) ist es genauso. Deshalb bin ich dagegen, dass
dieses Naturgesetz künstlich ausser Kraft gesetzt bzw. verzerrt
wird.
Im übrigen ist der natürliche Duft einer Frau für den
Mann am anziehendsten - und umgekehrt (vorausgesetzt, sie passen
zusammen!). Es wurde sogar wissenschaftlich belegt, dass die
natürlichen Körper-Duftstoffe am meisten "anturnen". Aber
statt dies als Erkenntnis "Hört wieder auf Eure natürlichen
Instinkte und vor allem Eure Nase" auszulegen, begann man
künstlich mit der Herstellung von Pheromonen und deren
Vermarktung. (Motto: Geld hat Vorrang!)
Die Nase hat eine hervorragende Funktion in der Möglichkeit der
Beurteilung von anderen Leuten. "Ich mag den nicht riechen", kann man
wörtlich nehmen.
Diese Fähigkeit ist jedoch bei einem Grossteil der heutigen
Männer/Frauen zugeschüttet bzw. verkümmert.
Künstlicher Duftgestank wird als "normal" empfunden.
Ich behaupte, dass sauberes, klares Denken an
saubere
Luft,
eine intakte
Umgebung
etc.
geknüpft ist. Da verträgt es keine Schadstoffe (z.B. auch
Amalgam etc. nicht).
Bier z.B. wirkt entspannend, doch diese wohltuende Wirkung
"rächt" sich, indem noch am anderen Tag das
Reaktionsvermögen deutlich schlechter ist.
Parfüms, ätherische Öle etc. werden von KonsumentInnen
nach längerem Gebrauch gar nicht mehr richtig wahrgenommen. In
der Folge werden die Dosen erhöht, um den gewünschten
Effekt zu erzielen. Das Geruchsempfinden nimmt weiter ab. Die
Betroffenen bestreiten das, aber es ist so. Anders wären die
extremen Duftfahnen von exzessiven Parfümträgerinnen und
Rasierwasserträgern gar nicht möglich.
Mit dem Geruchsverlust ist auch ein Sensibilitäts bzw.
Wahrnehmungsverlust verbunden.
Zur heutigen Duftüberflutung kann ich nur sagen: "Denn sie
wissen nicht, was sie tun."
Sie schreiben: "...jeder einzelne sollte doch seine Vorlieben
ausleben können." Wenn's den anderen nicht tangiert und
keine gesundheitlich negativen Auswirkungen hat, i.O. Nur ist dies
bei Duftlämpchen, ätherischen Ölen, parfümieren
Waschmitteln, Weichspülern etc. eben gerade NICHT der Fall! Und
das Problem ist, dass die entsprechenden Auswirkungen heutzutage
entweder gar (noch) nicht erkannt oder einfach ignoriert werden.
Duftstoffallergien, MCS etc. haben in den vergangenen Jahren stark
zugenommen. Ebenso Symptome wie Kopfweh (Sick Building Syndrom) etc.
DAS SIND KLASSISCHE FRÜHWARNZEICHEN!
Heute jedoch gilt: Profit um jeden Preis, egal, wenn die Leute daran
auch krank werden!
Drogen (legal oder illegal) sind nie Zeichen einer gesunden
Gesellschaft.
Von Cicero, Marcus Tullius, röm. Redner und Staatsmann (106-43
v. Chr.) stammt der Spruch: "Die Frau riecht am besten, die nach gar
nichts riecht." (Ad Atticum) Dieser Meinung schliesse ich mich an.
(Gilt natürlich auch für den Mann!)
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Haben Sie dieses Streitgespräch auch gelesen, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_17_11_03/bossert_november_2003.htm
Dienstag, 6. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Danke für die Antwort! Ich wünsche Ihnen ein frohes neues
Jahr und weiterhin viel und vor allem noch mehr Erfolg mit Ihrer
Arbeit. Sie haben natürlich mit allem, was Sie schreiben recht
und ich stimme Ihnen auch zu. Dennoch werde ich mir den Luxus von
Parfüm leider(!) nicht abgewöhnen. [Anmerkung der
Mythen-Post: Junge Frau, junge Frau...!] Und natürlich
genieße ich schon jetzt die Qualität reiner Luft
[Anmerkung der Mythen-Post: Zuhause?], da ich schon
seit Jahren mit meiner Familie nach Frankreich fahre, um dort zu
campen und Kanu zu fahren. Diese Urlaube ziehe ich anderen Urlauben
in touristenüberfüllten Feriengegenden (Mallorca etc.)
immer vor!
Allerdings möchte ich Ihnen von einer sehr komischen und in
diesem Zusammenhang auch etwas unheimlichen Geschichte berichten:
Unter meinem Regal im Zimmer stand bis vor ein paar Tagen meine
Duftlampe. Die Schale, in die das Wasser und das Öl kommt, ist
aus Glas. In meinem Regal steht mein Parfüm. Nachdem ich mir die
Hände eingecremt hatte (sogar mit parfümfreier
Handcreme) [Anmerkung der Mythen-Post: Die Haut regeneriert
sich selber - ohne Cremen und Salben.], nahm ich mein
Parfüm und es rutschte mir aus der Hand. Sie wissen sicher
schon, wo es hingefallen ist: Es fiel auf die Glasschale der
Duftlampe - und diese zersprang in Scherben.
Es ist tatsächlich passiert. Ich denke mir das nicht aus, um
Ihnen ein Zeichen vorzugaukeln oder ähnliches. Dafür
hätte ich ja keinen Grund. Aber vielleicht sollte ich dieses
Geschehen als Zeichen nehmen und mir keine neue Duftlampe kaufen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Sehr richtig!]
Mein Parfümflakon ist nicht zerbrochen... Aber vielleicht
passiert das ja auch noch. Ich werde mir jetzt das
Streitgespräch, auf welches Sie mich hingewiesen haben,
durchlesen und verbleibe mit herzlichen Grüßen
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
P.S.: Ich bin Schülerin einer
UNESCO-Projektschule und in diesem Zusammenhang entsteht gerade eine
Website zum Thema "Baltic-Sea-Project". Unsere Projektarbeit befasst
sich mit dem gesamten Ostseeraum, seinen Problemen für Fische,
Wasser und Strand. Das Baltic-Sea-Project wurde geschaffen, um die
Menschen auf die Umweltprobleme im Ostseeraum aufmerksam zu machen
und um Lösungen zu finden. Unsere Homepage ist ein kleiner
Beitrag zu diesem Projekt und ist bald freigeschaltet unter folgender
Adresse: http://www.baltic-galac-sea.de.vu/.
Noch eine Frage: Sind alle Themen der Mythen-Post durch Suchmaschinen
zu finden? Denn ich bin mir sicher, dass Ihre Arbeit viele
Informationen für Schülerreferate enthält. Es ist
heutzutage nämlich immer schwerer, gute und richtige
Informationen zu finden.
Dienstag, 6. Januar 2004
Sehr geehrte Frau Bangel
Ich wünsche Ihnen ebenfalls ein gutes neues Jahr. Ja, Erfolg
kann ich gebrauchen. Vor allem in einer Gesellschaft, in der Geld das
A und O ist.
Dass viele Frauen an ihrem Parfüm hängen, ist mir bekannt.
Freuen wir uns umso mehr an der zerstörten Duftlampe - diese
Scherben sind kein Verlust, sondern ein Gewinn!!
Frankreich finde ich ebenfalls sehr schön, um dort Ferien zu
machen. Passen Sie aber mit dem Kanu auf!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Mit der Bemerkung, dass es heutzutage
schwierig ist, wichtige und nützliche Informationen zu finden,
haben Sie sehr recht.
Die Mythen-Post Homepage weist aktuell zwischen 70'000-80'000 Hits
pro Monat auf. Meist wird dabei via google.ch, google.de, google.at
und search.ch gesucht.
Dienstag, 6. Januar 2004
Nur noch kurz: Habe das Streitgespräch mit
Bossert gelesen. Sie haben ja einen wunderbaren Humor. Bossert wird,
wenn er nicht mehr weiterkommt, sofort aggressiv. Daran merkt man,
dass er nicht mehr weiter weiß. Für mich haben Sie das
Streitgespräch gewonnen, auch wenn Bossert leider nicht zu
überzeugen ist, dass er sich entscheiden muss.
Einen schönen Abend noch!
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Dienstag, 6. Januar 2004
Sehr geehrte Frau Bangel
Vielen Dank für die Nachricht und das Kompliment! Ja, diese
Gesellschaft lässt sich nur als Komödiant
überleben...
Obwohl ich mich viel mit ernsten Themen auseinandersetzen muss
(jemand muss diesen Job ja machen), ist meine Lieblingssparte
eigentlich der Humor.
Als psychischen Ausgleich sehe ich mir gerne Sendungen wie
"Bewitched" (Deutsch: "Verliebt in eine Hexe" mit Elisabeth
Montgomery in der Hauptrolle), "Mr. Ed" (das sprechende Pferd),
"Seinfeld" und "Frasier" an. Mir gefällt auch Harald Schmidts
Humor (wobei der qualitativ stark variiert).
Schmidt hat z.T. wirklich hervorragende Unterhaltung geboten, z.B.
Geschichtsunterricht mit den Playmobil-Figuren, Analyse des
politischen Weltgeschehens etc. - Humor und Unterhaltung auf
höchstem Niveau!
Schmidt ist jedoch leider auch zu totalen Witz-Fehlgriffen,
humorlosen Geschmacklosigkeiten etc. imstande (vgl. v.a. frühere
Episoden zusammen mit seinem Kollegen Feuerstein). Comedy-Müll
würde ich als Regisseur oder Produzent nicht durchlassen. Wobei
es aber vermutlich die Tiefen braucht, damit man die Höhen
erkennt. Und alles ist auch immer eine Frage der Entwicklung und
Erfahrung.
Noch zu Bossert: Bei ihm ist schade, dass er aus seinen praktischen
Erkenntnissen nicht die nötigen Konsequenzen zieht. Das
Streitgespräch ist ein "harter Fight". Von dem ich profitiert
habe, weil Bossert meine Schwächen aufzudecken versuchte,
ähnlich einem erfahrenen Boxer. Fürs Boxen schwärme
ich übrigens nicht, aber von Mohammed Ali kann man lernen.
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Dienstag, 6. Januar 2004
Ich finde Harald Schmidt ebenfalls sehr witzig,
und denke, dass er den geschmacklosen Teil seines Humors mit
einbringt, da es um Einschaltquoten geht. Denn viele Leute wollen nur
den bösen Sarkasmus auf Kosten anderer sehen. Haben diese Leute
einmal Blut geleckt.... Sie wissen schon. "Mr. Ed"? Das verwundert
mich ein bisschen. Wussten Sie, dass sein Maul sich nur bewegt hat,
weil man ihm einen kleinen durchsichtigen Faden durch die Schnute
"piekste" und im richtigen Moment daran zog? Das finde ich aus
Tierschutzgründen nicht sehr gut.
Ich sehe mir "Sex and the City" sehr gerne an. Zum größten
Teil, weil es herrlich selbstironisch die Welt der High-Society
veräppelt und darin inbegriffen die Frau der High-Society, die
sich durch schwachsinnige Mode und dem strengen Einhalten von Trends
lächerlich macht.
Gute Nacht
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Mittwoch, 7. Januar 2004
Sehr geehrte Frau Bangel
Dass bei "Mr. Ed" Tierquälerei im Spiel war, wusste ich nicht.
Ich dachte, die Maulbewegung würde mit einem Filmtrick gemacht.
Tierquälerei lehne ich in jeder Form ab! Danke für die
Info!
Aktuell läuft auf SAT 1 "Becker". Die Person eines
Kettenrauchers ist mir an sich nicht sympathisch (sie kann es nicht
sein!). Zum Teil aber gibt es lustige Dialoge - mit Reggy, Jack, Bob
(!), Margret und vor allem meiner Lieblingsdarstellerin Linda...
Bis bald!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Weihnachts- und Neujahrsgrüsse
Montag, 29. Dezember 2003
Hallo Urs
Danke für Dein E-Mail.
Ich bedaure, dass Du immer noch finanzielle Probleme hast, glaube
aber nicht, dass es gerechtfertigt ist, meinen Vater, der noch nie
eine besonders gute persönliche Beziehung zu Dir hatte, deshalb
als geizig zu bezeichnen, weil er nicht bereit ist, Dir mal eben xy
Mio CHF zu schenken, bzw. (...) zu investieren.
Du hast Dich bewusst selbst in diese Misere hineingesteuert, indem Du
die Mieter rausgeschmissen hast [Anmerkung der Mythen-Post:
Sie sind selber gegangen. Zum Glück!] aus Gründen,
weil Du Dich nicht an deren "schlechte Gewohnheiten" anpassen
wolltest [Anmerkung der Mythen-Post: Weil es auch keinen Sinn
machen würde, sich an "schlechten Gewohnheiten"
anzupassen!] und dennoch in dem für Dich viel zu grossen
und zu teuren Haus wohnen bleiben wolltest. [Anmerkung der
Mythen-Post: Ein rationales Argument.] Ich bin nicht davon
überzeugt, dass es eine überwältigende
Überwindung gebraucht hätte, sich an ein paar Mieter im
Haus "anzupassen" [Anmerkung der Mythen-Post: Hier "checkt" es
Bert nicht.], zumal offensichtlich Deine finanzielle Existenz
davon abhängig gewesen wäre. [Anmerkung der
Mythen-Post: Die Logik, die dahinter steckt. Wenn's finanziell eng
wird, gibt's nur einen Ausweg - Anpassung. Ohne sich die bösen
Folgen davon zu vergegenwärtigen!]
Anyway - Happy New Year - Es Guets Nüüüüs -
Ein Gutes Neues Jahr!
Viele Grüsse
Bert (E-Mail: igu@xtra.co.nz)
PS: Mars ist rot!
Eine heftige Debatte zwischen langjährigen Freunden
Sonntag, 4. Januar 2004/
Dienstag, 6. Januar 2004
Urs Beeler: Standard
Bert Engelbrecht:
Grün
Urs Beeler: Rot
Hallo Urs
Danke für Dein E-Mail. Der Einfachheit halber schreibe ich meine
Kommentare zu Deinem E-Mail in Deinen Text in Farbe,
ähnlich wie Du dies jeweils im Mythen-Post-Forum tust.
Gruss Bert
Hallo Bert
Es geht hier nicht so sehr um Deinen Vater, sondern um Dich!
Warum erwähnst Du dann
meinen Vater? Wie Du ja weisst, habe ich keine xy Mio
CHF.
Und was ist mit Deinen
Beteiligungen? Wenn Du wolltest, könntest Du es über das
Geschäft machen. Schliesslich bist Du "Vice-Precident".
Wie ich Deiner Mail entnehme, hast Du im
Grunde nichts kapiert. [Anmerkung der Mythen-Post: Beeler
formuliert es hier sehr hart. Er meint unter "kapieren", dass es ihm
um UNABHÄNGIGEN und FREIHEIT geht und dies Bert Engelbrecht -
nach über 20 Jahren Freundschaft - nicht "klar"
sei.] Wie konnte man
meinem E-Mail auf Grund Deines vorangegangenen E-Mails entnehmen,
dass ich nichts kapiert hätte?
Wenn Du nachliest und
nachdenkst, kommst Du ev. darauf!
Das ist bedenklich für jemand, der mich
seit über 20 Jahren kennt. Und von dem ich dachte, er sei mein
Freund. Doch wie heisst der bekannte Spruch: Erst in Geldfragen lernt
man die Menschen richtig kennen.
Genau! Wahrscheinlich
hättest Du gerne, dass ich meinen Besitz verkaufen würde
und in eine Sozialwohnung einziehen würde, damit ich Dir das
Geld überweisen könnte und Du in Deiner "Festung" wohnen
bleiben könntest.
Habe ich das je verlangt? Du
unterstellst mir Dinge und entlarvst dabei Dein eigenes
Denken. Besser späte Erkenntnis als gar
keine! Für Dich wäre es undenkbar, xy Mio. oder einen
x-beliebigen Betrag irgendwo zu "parkieren". So wie für Vater
Engelbrecht, so scheint auch für Dich mittlerweile Geld eine
lebensbestimmende Funktion bekommen zu haben. Fragt Euch einmal: Was
wärt Ihr ohne Geld? Ohne
Geld wäre ich von der Sozialhilfe abhängig und hätte
einen niedrigen Lebensstandard. Das wäre für mich kein
Grund für Selbstmordgedanken oder ein Grund, andere für
meine
Situation verantwortlich
machen zu wollen. [Anmerkung der
Mythen-Post: Eine kluge Antwort von Bert Engelbrecht. In der Praxis
ist es jedoch heutzutage so, dass nicht gilt: "Geld und Glück
dem Ehrlichen und Tüchtigen", sondern "Geld und Erfolg dem
Skrupellosen und Angepassten". Und deshalb kann man nicht dem
Einzelindividuum allein die Schuld für ein allfälliges
finanzielles Scheitern geben, sondern eben auch "anderen", sprich der
Gesellschaft!] Du
weichst hier aus. Du würdest vorliegend nicht helfen, selbst
wenn Du PROBLEMLOS könntest. DARUM geht es. Nach 8 Jahren hast
Du - ohne es vermutlich selber zu merken, weil es langsam vor sich
ging - ähnliche Züge wie Dein Vater entwickelt. Wenn Du
meinst, das sei "richtig" - es ist Dein Leben! Aber mit einem
Horst-Bert Engelbrecht habe ich nichts am Hut!
Geld ohne Gesundheit, Zufriedenheit, eine
geistige Unabhängigkeit, Freiheit und Lebensqualität (eine
intakte Umgebung!) ist praktisch nutzlos. Die meisten Menschen sind
sich dessen nicht bewusst.
Geld stellt einen tauschbaren
Gegenwert zu Leistung dar, und um Geld zu erhalten, muss man
normalerweise Leistung erbringen, die von anderen benötigt wird.
Deine Theorie stimmt natürlich, aber auf der anderen Seite ist
es heute kaum noch möglich, in unserer überbevölkerten
Zivilisation dauerhaft Gesundheit, Zufriedenheit,
Unabhängigkeit, Freiheit und Lebensqualität in einer
intakten Umgebung ohne Leistung/Geld zu erreichen und schon gar
nicht, wenn man so verwöhnt und anspruchsvoll ist wie
Du.
[Anmerkung der Mythen-Post: Die
Engelbrechtsche Geld-/Leistung-Theorie stimmt am Anfang, aber sie
steht nicht fest für alle Zeit!]
Tja, der Kontakt zu Deinem
Vater scheint wirklich abgefärbt haben. "Faust im Sack" und
"Leistung" erbringen. Dabei handelt es sich um eine "erzwungene
Leistung" - als Preis für den Frust gibt's Geld. Ein hoher
Preis!
Das Thema "Leistung" und "Geld" habe ich bereits vor 15 Jahren
abgehandelt. Wer will, kann es nachlesen.
Es wäre gut, mehr Leute wären verwöhnt und
anspruchsvoll. Dann würde die Welt besser aussehen und die
Menschen wären glücklicher. Dann gäbe es z.B. auch
weniger NEID auf Personen, die unabhängig und frei leben
wollen.
In den vergangenen 8 Jahren scheint eine immer
grösser werdende geistige Kluft zwischen uns entstanden zu sein.
Ich glaube, Du bist in dieser
Zeit noch extremer, kompromissloser und verbittert geworden,
während dem ich mich nicht besonders verändert
habe.
Ich bin erfahrener und
geradliniger geworden. In der Art der vergangenen 5 Jahre möchte
ich mich auch weiter entwickeln. Mit "verbittert" hat dies nichts zu
tun. [Anmerkung der Mythen-Post:
sondern mit Freiheit und
Unabhängigkeit!]
Ich weiss, was ich will und was nicht.
Vermutlich würdest Du Dich heute mit Markus Waldvogel und Herr
Fritschi von der SKB besser verstehen als mit mir.
Who
knows?
Ihr könntet z.B.
über Euer Lieblingsthema - Geld -
reden... Ist recht so. Im Laufe der Zeit
verändern sich eben auch die Menschen. Und viele Ehen gehen
auseinander. Du warst jahrelang ein treuer, verlässlicher
Freund, den ich sehr schätzte. Müsstest Du Dich aber heute
zwischen einem Koffer mit 2 Mio. Schweizer Franken und mir
entscheiden, würdest Du Dich - "der neue Bert" - seien wir
offen, höchstwahrscheinlich für den Koffer entscheiden.
Wenn ich 2 Mio CHF geschenkt
bekäme, wäre ich bereit, Dein Haus zu kaufen, und Du
könntest dort wohnen bleiben.
Das wäre durchaus
möglich. Aber gleichzeitig würdest Du auch noch versuchen,
möglichst viel Profit mit (anderen) Mieteinnahmen
herauszuschlagen! Stimmt's oder habe ich recht?
[Anmerkung der Mythen-Post: Und mit
Beelers Unabhängigkeit und Freiheit wäre es
vorbei!]
"An ihren Taten müsst ihr sie erkennen!" Damit ist bildlich
alles gesagt, was gesagt werden muss. Und eine weitere Korrespondenz
erübrigt sich. Du
scheinst inzwischen so sehr von Dir selbst eingenommen und
überzeugt zu sein, dass Du keinerlei Kritik mehr verträgst
und nur noch Deine Meinung gelten lässt. Wenn es nach Dir ginge,
müssten sich alle Leute an Dich anpassen.
Wenn es sich um positive, gut
gemeinte Kritik handelt, die einen weiter bringt, bin ich durchaus
"lernfähig". "Geld" ist für mich jedoch kein Mittel der
Überzeugung! [Anmerkung der
Mythen-Post: Vor allem dann nicht, wenn es zum Zwecke der
Machtausübung eingesetzt wird!]
Wenn ein anderer bessere
Argumente als ich vorbringt, kann ich vom ihm lernen. Falls ich
bessere Argumente habe, ist es umgekehrt.
Du kannst mich ruhig als "von sich selbst eingenommen" und
"überzeugt" kritisieren. Mich interessiert, ob das, was ich
sage, stimmt. Wenn ich Fehler mache, korrigiere ich diese.
Falls es so wäre, wie Du schreibst, dass ich "nur meine Meinung
gelten liesse", dann wären im Forum gar keine anderen Meinungen
zu lesen als meine. Ist in der Praxis aber nicht so!
"Wenn es nach Dir ginge, müssten sich alle Leute an Dich
anpassen." Hier stellt sich die Frage: Was wäre daran falsch?
Würde es gesellschaftlich mehr nützen oder schaden?
Wichtig ist, selber bestmöglich denken zu lernen, seine Energie
zum Positiven einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen!
"Denken und tun, tun und denken, das ist die Summe aller Weisheit."
(Goethe)
Gruss
Urs
PS: Eine riesige Plakat-Kampagne in ganz
Deutschland. Darauf ein Bild mit Vater Engelbrecht und jeweils
verschiedenen Inhalten/Sprüchen: "Faust im Sack!" - "Passen Sie
sich an!!" - "Der Aufschwung kommt!" - "Wachstum ist das halbe
Leben!" - Zusammen mit Roger Schawinski erfolgreich strahlend: "Nur
der Zaster zählt!" - Neben einem Bettler unter einer
Brücke: "Selber schuld...!!"
Goethes Faust neu überarbeitet. Szene im Studierzimmer. Faust:
"Was ist es, was die Welt im Innersten zusammenhält?"
Engelbrechtscher Chor im Hintergrund: "GELD und ANPASSUNG...!!!"
Was sollte so eine
Plakat-Kampagne bringen? Ich käme nie auf so einen
Gedanken.
[Anmerkung der Mythen-Post: Beeler springt hier mit seinem über Jahre besten und treusten Freund Bert Engelbrecht ziemlich unzimperlich um und verschont ihn nicht, getreu dem Motto: "Kommunikation durch Konfrontation" (Hans A. Pestalozzi). Wobei: Keine Angst - Bert Engelbrecht hat durch jahrelangen Kontakt mit seinem knallharten Manager-Vater "Nerven wie Drahtseile" entwickelt und sich als zähe norddeutsche Natur an orkanähnliche Sturmböen gewöhnt.]
Ein gutes Neues Jahr!
Dienstag, 6. Januar 2004
Lieber Christian (E-Mail: info@mcs-liga.ch)
Danke für die guten Wünsche! Dir ebenfalls von Herzen eine
gutes Neues Jahr, viel Kraft und Durchhaltevermögen!
Mit besten Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
Die besten Wünsche für 2004
Dienstag, 6. Januar 2004
Lieber Matthias Bumann
Auch Ihnen die besten Wünsche für 2004! Und vielen Dank
für Ihre wertvolle Arbeit. Speziell auch für das
Aufschalten meiner Isolationsbeiträge auf Ihrer Homepage.
Herzliche Grüsse aus Schwyz
Urs Beeler (E-Mail: info@dimagb.de)
Ein älteres Fertighaus kaufen?
Dienstag, 6. Januar 2004
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin über das Internet auf Sie aufmerksam geworden. Auch wenn
sich meine Frage nicht direkt mit einem Bauvorhaben befasst, so hoffe
ich doch, dass Sie mir weiterhelfen können.
Ich stehe vor der Entscheidung, ein Fertighaus der Firma "Kampa" mit
dem Baujahr 1987 zu kaufen. Bisher bin ich vor dem Kauf dieses Hauses
zurückgeschreckt, da ich im Internet, insbesondere auf Ihrer
Seite, zahlreiche negative Berichte über die in
Fertighäusern verwendeten Dämmstoffe und die damit
verbundenen gesundheitlichen Risiken gelesen habe. Des weiteren
befürchte ich, dass die zahlreich verwendeten Spanplatten
möglicherweise stärker mit Formaldehyd belastet sind als
man sich dies in einem Wohnhaus wünscht. Sicherlich galten 1987
andere bzw. geringere Grenzwerte als dies heute der Fall ist.
Was können Sie mir hierzu empfehlen, kann man ein solches Haus
bedenkenlos kaufen? Wie sieht es bei Umbau oder Renovierungsarbeiten
mit austretenden und eventuell nicht mehr zu verwendender
Dämmwolle aus?
Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir kurzfristig eine
objektive Antwort senden würden, die mir bei meiner Entscheidung
weiterhilft, ganz gleich wie sie ausfällt.
Im voraus vielen Dank
Mit freundlichen Grüssen
Daniel Scholtes (E-Mail: diverdaniel@arcor.de)
Dienstag, 6. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Scholtes
Die Firma "Kampa" kenne ich nicht. Erfahrungsgemäss befindet
sich bei vielen Holz-Fertighäusern in den Zwischenwänden
(meist aus Spanplatten) Glaswolle. Ihr Objekt hat Jg. 87. Die dort
mit grosser Wahrscheinlichkeit eingesetzte Mineralwolle gilt heute
offiziell als "krebsverdächtig."
Bei den Spanplatten dürfte ein grosser Teil des
[flüchtigen] Formaldehyds zwischenzeitlich ausgegast
sein. Trotzdem sind Spanplatten eine "Altlast" und kein Anlass zur
Freude!
Das Dach dürfte erfahrungsgemäss mit Glas- oder Steinwolle
isoliert worden sein.
Generell: Grenzwerte geben keine Gewissheit!
Beim einem Umbau haben Sie nachher KMF-Partikel im ganzen Haus
[...und damit Probleme]! Nicht empfehlenswert!
Mein Tipp: Im Zweifel NEIN.
Überlegen Sie sich einen Grundstückskauf mit einem Neubau
nach streng baubiologischen Kriterien. Ein gesundes Haus - ohne
Kompromisse!
Ein Hausbau muss gut überlegt sein. Es braucht die richtigen
Materialien und ehrliche Fachleute. Beides ist heutzutage nicht
leicht zu finden!
Hier können Sie sich über Baubiologie informieren, siehe
http://www.haganatur.ch/
Und die Adresse einer Kontaktperson in Deutschland, Dipl.-Ing.
Matthias G. Bumann, E-Mail: info@dimagb.de
Hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Die Diskussion mit Bert Engelbrecht geht weiter (zur besseren Übersichtlichkeit nochmals wiederholt)
Sonntag, 4. Januar 2004/
Dienstag, 6. Januar 2004/
Mittwoch, 7. Januar 2004/
Donnerstag, 8. Januar 2004
Urs Beeler: Standard
Bert Engelbrecht:
Grün
Urs Beeler: Rot
Bert Engelbrecht:
Blau
Urs Beeler: Orange
Bert Engelbrecht:
Violett
Hallo Urs
Danke für Dein E-Mail. Der Einfachheit halber schreibe ich meine
Kommentare zu Deinem E-Mail in Deinen Text in Farbe,
ähnlich wie Du dies jeweils im Mythen-Post-Forum tust.
Gruss Bert
Hallo Bert
Es geht hier nicht so sehr um Deinen Vater, sondern um Dich!
Warum erwähnst Du dann
meinen Vater? Wie Du ja weisst, habe ich keine xy Mio
CHF.
Und was ist mit Deinen
Beteiligungen? Wenn Du wolltest, könntest Du es über das
Geschäft machen. Schliesslich bist Du "Vice-Precident".
Ich hatte Dir schon mit meinem
Fax vom 9.3.03 dazu geschrieben.
...und keine weiteren
Anstrengungen unternommen.
Wie ich Deiner Mail entnehme, hast Du im
Grunde nichts kapiert. [Anmerkung der Mythen-Post: Beeler
formuliert es hier sehr hart. Er meint unter "kapieren", dass es ihm
um UNABHÄNGIGEN und FREIHEIT geht und dies Bert Engelbrecht -
nach über 20 Jahren Freundschaft - nicht "klar"
sei.] Wie konnte man
meinem E-Mail auf Grund Deines vorangegangenen E-Mails entnehmen,
dass ich nichts kapiert hätte?
Wenn Du nachliest und
nachdenkst, kommst Du ev. darauf!
Für mich ist 1+1=2 und
nicht 3 oder 4 oder 5.
Was heisst dies im obigen
Zusammenhang konkret? D.h.,
dass ich versucht habe mit meiner Antwort das Problem auf den Punkt
zu bringen, ohne es weiter auszuwalzen, was allerdings später
dennoch geschehen ist.
Das ist bedenklich für jemand, der mich
seit über 20 Jahren kennt. Und von dem ich dachte, er sei mein
Freund. Doch wie heisst der bekannte Spruch: Erst in Geldfragen lernt
man die Menschen richtig kennen.
Genau! Wahrscheinlich
hättest Du gerne, dass ich meinen Besitz verkaufen würde
und in eine Sozialwohnung einziehen würde, damit ich Dir das
Geld überweisen könnte und Du in Deiner "Festung" wohnen
bleiben könntest.
Habe ich das je verlangt? Du
unterstellst mir Dinge und entlarvst dabei Dein eigenes Denken.
Darauf käme es aber
hinaus, 1+1=2. Ich gebe mir Mühe, so klar wie möglich zu
schreiben und ohne Hintergedanken. Bei mir gibt es nichts zu
entlarven. Offenbar eben
schon. Besser späte Erkenntnis als gar
keine! Für Dich wäre es undenkbar, xy Mio. oder einen
x-beliebigen Betrag irgendwo zu "parkieren". So wie für Vater
Engelbrecht, so scheint auch für Dich mittlerweile Geld eine
lebensbestimmende Funktion bekommen zu haben. Fragt Euch einmal: Was
wärt Ihr ohne Geld? Ohne
Geld wäre ich von der Sozialhilfe abhängig und hätte
einen niedrigen Lebensstandard. Das wäre für mich kein
Grund für Selbstmordgedanken oder ein Grund, andere für
meine
Situation verantwortlich
machen zu wollen. [Anmerkung der
Mythen-Post: Eine kluge Antwort von Bert Engelbrecht. In der Praxis
ist es jedoch heutzutage so, dass nicht gilt: "Geld und Glück
dem Ehrlichen und Tüchtigen", sondern "Geld und Erfolg dem
Skrupellosen und Angepassten". Und deshalb kann man nicht dem
Einzelindividuum allein die Schuld für ein allfälliges
finanzielles Scheitern geben, sondern eben auch "anderen", sprich der
Gesellschaft!] Du
weichst hier aus. Du würdest vorliegend nicht helfen, selbst
wenn Du PROBLEMLOS könntest. DARUM geht es. Nach 8 Jahren hast
Du - ohne es vermutlich selber zu merken, weil es langsam vor sich
ging - ähnliche Züge wie Dein Vater entwickelt. Wenn Du
meinst, das sei "richtig" - es ist Dein Leben! Aber mit einem
Horst-Bert Engelbrecht habe ich nichts am Hut!
Wir drehen uns hier im Kreis;
siehe oben und unten. Es sieht
so aus.
Geld ohne Gesundheit, Zufriedenheit, eine
geistige Unabhängigkeit, Freiheit und Lebensqualität (eine
intakte Umgebung!) ist praktisch nutzlos. Die meisten Menschen sind
sich dessen nicht bewusst.
Geld stellt einen tauschbaren
Gegenwert zu Leistung dar, und um Geld zu erhalten, muss man
normalerweise Leistung erbringen, die von anderen benötigt wird.
Deine Theorie stimmt natürlich, aber auf der anderen Seite ist
es heute kaum noch möglich, in unserer überbevölkerten
Zivilisation dauerhaft Gesundheit, Zufriedenheit,
Unabhängigkeit, Freiheit und Lebensqualität in einer
intakten Umgebung ohne Leistung/Geld zu erreichen und schon gar
nicht, wenn man so verwöhnt und anspruchsvoll ist wie
Du.
[Anmerkung der Mythen-Post: Die
Engelbrechtsche Geld-/Leistung-Theorie stimmt am Anfang, aber sie
steht nicht fest für alle Zeit!]
Tja, der Kontakt zu Deinem
Vater scheint wirklich abgefärbt haben. "Faust im Sack" und
"Leistung" erbringen. Dabei handelt es sich um eine "erzwungene
Leistung" - als Preis für den Frust gibt's Geld. Ein hoher
Preis! Du machst es genauso.
Nothing is perfect.
Hier irrst Du, lieber Bert.
Mit "Faust im Sack" wäre es ein Kinderspiel gewesen, Geld zu
scheffeln. Aber es hätte ein Verlust von Freiheit und
Unabhängigkeit bedeutet. Und mich unglücklich gemacht.
Dagegen habe ich mich die vergangenen 5 Jahre mit aller Macht
gewehrt. DAS hast Du nicht begriffen!
Ich habe nicht primär des Geldes wegen gearbeitet, sondern aus
"journalistischer Notwendigkeit". Das ist ein Unterschied!
Man sollte versuchen das
richtige Gleichgewicht zu finden zwischen dem, was man macht. weil
man es will, und dem, was man machen, muss weil man etwas,
braucht. [Anmerkung der Mythen-Post:
Wenn es in unserer heutigen Gesellschaft um SEIN oder HABEN geht,
bleibt das SEIN auf Kosten des HABENS meist auf der Strecke! That's
the real reality!]
Das Thema "Leistung" und
"Geld" habe ich bereits vor 15 Jahren abgehandelt. Wer will, kann es
nachlesen.
Es wäre gut, mehr Leute wären verwöhnt und
anspruchsvoll. Dann würde die Welt besser aussehen und die
Menschen wären glücklicher.
Ja, und die Delikatessen
fallen vom Himmel runter den Leuten direkt ins Maul - wäre
schön. Du denkst wie Dein
Vater und Peti, dass Arbeit zwangsläufig etwas "Mühsames"
sein müsse und es sich nur um "wirkliche" Arbeit handle, wenn
sie "im Schweisse des Angesichtes" geleistet wurde. Als Belohnung
für das Tragen des Jochs gibt's Geld... - wie "glücklich"
die Leute sind, sieht man fast an jeder
Bushaltestelle... Dann
gäbe es z.B. auch weniger NEID auf Personen, die unabhängig
und frei leben wollen. Niemand
ist frei und unabhängig.
Ein gefährlicher
Satz! Selbst ein Bewohner
einer einsamen Insel muss sich anpassen, nämlich den
Naturbedingungen und seinen eigenen Bedürfnissen. Er muss sich
z.B. Nahrung beschaffen, um zu überleben - ob es ihm
gefällt oder nicht. Ich glaube nicht, dass Du Dich einfach
hinsetzten würdest, um zu verhungern, weil Du Anpassung
prinzipiell ablehnst. Dass ich
nach 5 Jahren immer noch lebe, ist der lebendige Beweis dafür,
dass ich mich offenbar selber ernährt habe. Beruhigt Dich das?
Du bist also offenbar doch
nicht so konsequent, wie Du vorgibst.
[Anmerkung der Mythen-Post: Urs Beeler
dürfte also in Zukunft gar keine Lebensmittel mehr zu sich
nehmen, weil dies nach Bert Engelbrecht "inkonsequent" wäre. Da
Beeler kein indischer Guru ist, sondern ein Zentraleuropäer,
würde ein Verzicht von Nahrungsaufnahme den langsamen,
unausweichlichen Tod durch Verhungerung bedeuten. Derselbe "Freund"
fordert jedoch, dass Beeler ja keinen Selbstmord begehen solle mit
dem Argument, dass sich andere Leute darüber freuen
könnten.
Unter "konsequent" versteht Beeler etwas anderes, nämlich, dass
es klüger ist, sich umzubringen, anstatt seine Ideale
(Unabhängigkeit, Freiheit, positives Schaffen, Lebensglück
etc. ) zugunsten zerstörerischer Anpassung aufzugeben, sich vom
System unterjochen zu lassen und als frustrierter Sklave durchs Leben
zu ziehen. Ethische, religiöse, moralische Fragen betr.
Gerechtigkeit gegenüber anderen Personen, dem Wert des Lebens
etc. bei dieser Betrachtung einmal ausgeklammert.]
Dein grundlegendes Problem
ist, dass Du heute Arbeit nur noch als Arbeit anerkennst, wenn sie
Geld abwirft (Vater Engelbrecht lässt grüssen!)
Siehe oben.
Wenn ich auf der Insel eine
Kokosnuss pflücke, bekomme ich die normalerweise gratis, ausser,
Vater Engelbrecht sei zufällig vor mir dort gestrandet - und
verkauft mir dann diese gegen Geld...
Um an die Kokosnuss zu kommen,
müsstest Du auf die Palme klettern, um die Nuss
abzupflücken und diese dann noch aufspalten, um an das trink-
und essbare Innere zu gelangen. Das ist harte Arbeit, und wenn dies
jemand für Dich tun sollte, würde er dafür
normalerweise eine Gegenleistung verlangen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Wenn er
nach Engelbrechtscher Art denkt, dann
schon.]
In den vergangenen 8 Jahren scheint eine immer
grösser werdende geistige Kluft zwischen uns entstanden zu sein.
Ich glaube, Du bist in dieser
Zeit noch extremer, kompromissloser und verbittert geworden,
während dem ich mich nicht besonders verändert
habe.
Ich bin erfahrener und
geradliniger geworden. In der Art der vergangenen 5 Jahre möchte
ich mich auch weiter entwickeln. Mit "verbittert" hat dies nichts zu
tun. [Anmerkung der Mythen-Post:
Sondern mit Freiheit und
Unabhängigkeit!]
Ich weiss, was ich will und was nicht.
Den Eindruck "verbittert"
hatte ich durch Deine Korrespondenz mit mir und anderen (im Mythen
Post Forum). Wenn dieser Eindruck trügt, dann ist dies
erfreulich. Wenn Ihr wirklich
alle so um mich besorgt seid, dann helft mir doch! Überweist mir
Fr. 2 Mio. und ich bin garantiert nicht mehr verbittert!
Vermutlich würdest Du Dich heute mit
Markus Waldvogel und Herr Fritschi von der SKB besser verstehen als
mit mir. Who
knows?
Ihr könntet z.B.
über Euer Lieblingsthema - Geld -
reden...
Du bist hier wieder zynisch,
denn mein Lieblingsthema ist es nicht. Ist
recht so. Im Laufe der Zeit verändern sich eben auch die
Menschen. Und viele Ehen gehen auseinander. Du warst jahrelang ein
treuer, verlässlicher Freund, den ich sehr schätzte.
Müsstest Du Dich aber heute zwischen einem Koffer mit 2 Mio.
Schweizer Franken und mir entscheiden, würdest Du Dich - "der
neue Bert" - seien wir offen, höchstwahrscheinlich für den
Koffer entscheiden. Wenn ich 2
Mio CHF geschenkt bekäme, wäre ich bereit, Dein Haus zu
kaufen, und Du könntest dort wohnen
bleiben.
Das wäre durchaus
möglich. Aber gleichzeitig würdest Du auch noch versuchen,
möglichst viel Profit mit (anderen) Mieteinnahmen
herauszuschlagen! Stimmt's oder habe ich recht?
Stimmt
nicht.
Gut, dann finanziere das Haus
und lasse mich mit vertraglicher Zusicherung so frei und
unabhängig darin leben, wie ich es gewohnt bin.
"An ihren Taten müsst ihr sie erkennen!"
Damit ist bildlich alles gesagt, was gesagt werden muss. Und eine
weitere Korrespondenz erübrigt sich.
Du scheinst inzwischen so sehr
von Dir selbst eingenommen und überzeugt zu sein, dass Du
keinerlei Kritik mehr verträgst und nur noch Deine Meinung
gelten lässt. Wenn es nach Dir ginge, müssten sich alle
Leute an Dich anpassen.
Wenn es sich um positive, gut
gemeinte Kritik handelt, die einen weiter bringt, bin ich durchaus
"lernfähig". "Geld" ist für mich jedoch kein Mittel der
Überzeugung! Warum fragst
Du dann nach Geld?
Weil es andere haben wollen!
Weil Du es anderen schuldest!
[Anmerkung der Mythen-Post: Und hier
könnte dann über die Mehrwerttheorie, das Thema Zins,
gerechte Verteilung etc. munter weiter diskutiert werden. Wobei Bert
Engelbrecht in dieser Kernfrage - wenn man alles andere
ausklammert... - selbstverständlich recht hat. Und gleichzeitig
ist dies auch der einzige Trumpf, den er in der ganzen Diskussion in
den Händen hält. Wie auch das einzige "Machtmittel".
Bekäme Urs Beeler von einem Mäzen zufällig Fr. 5 Mio.
geschenkt, wäre dies wohl der härteste Schlag für Bert
Engelbrecht, Erwin Kessler, Bruder Peter Beeler etc. Dass einer
einfach frei und unabhängig lebt, sagt, was er denkt und auch
noch die Gesellschaft kritisiert - das geht nicht!!! Oder etwa
doch?]
Wenn ein anderer bessere
Argumente als ich vorbringt, kann ich vom ihm lernen. Falls ich
bessere Argumente habe, ist es umgekehrt.
Du kannst mich ruhig als "von sich selbst eingenommen" und
"überzeugt" kritisieren. Mich interessiert, ob das, was ich
sage, stimmt. Wenn ich Fehler mache, korrigiere ich diese.
Falls es so wäre, wie Du schreibst, dass ich "nur meine Meinung
gelten liesse", dann wären im Forum gar keine anderen Meinungen
zu lesen als meine. Dass Du
andere Meinungen im Forum erscheinen lässt heisst ja nicht, dass
Du diese für Dich gelten lässt, und Du kritisierst diese ja
auch grösstenteils.
Richtig
erkannt. Ist in der Praxis
aber nicht so!
"Wenn es nach Dir ginge, müssten sich alle Leute an Dich
anpassen." Hier stellt sich die Frage: Was wäre daran falsch?
Würde es gesellschaftlich mehr nützen oder schaden?
Es wäre falsch, denn wir
würden alle verhungern oder erfrieren.
Klingt "stark", trifft aber
nicht zu. Es würde anders funktionieren!
Wichtig ist, selber
bestmöglich denken zu lernen, seine Energie zum Positiven
einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen!
"Denken und tun, tun und denken, das ist die Summe aller Weisheit."
(Goethe) In der Praxis
versteht nur jeder darunter was anderes.
Eine Frage der Erziehung, des
Charakters, des Wissensstandes, der Erfahrung. Viel Wege führen
nach Rom. Auch zur Erkenntnis.
Es gibt nicht nur eine
Erkenntnis. [Mythen-Post: Beeler sagt
ja, dass viele Wege nach Rom führen.]
Gruss
Urs
PS: Du hältst Dich tapfer, Franz Müntefering! Siehe http://images.google.ch/images?q=Franz+M%FCntefering&ie=ISO-8859-1&hl=de
PS: Eine riesige Plakat-Kampagne in ganz
Deutschland. Darauf ein Bild mit Vater Engelbrecht und jeweils
verschiedenen Inhalten/Sprüchen: "Faust im Sack!" - "Passen Sie
sich an!!" - "Der Aufschwung kommt!" - "Wachstum ist das halbe
Leben!" - Zusammen mit Roger Schawinski erfolgreich strahlend: "Nur
der Zaster zählt!" - Neben einem Bettler unter einer
Brücke: "Selber schuld...!!"
Goethes Faust neu überarbeitet. Szene im Studierzimmer. Faust:
"Was ist es, was die Welt im Innersten zusammenhält?"
Engelbrechtscher Chor im Hintergrund: "GELD und ANPASSUNG...!!!"
Was sollte so eine
Plakat-Kampagne bringen? Ich käme nie auf so einen
Gedanken.
[Anmerkung der Mythen-Post:
Die Diskussion muss hier abgebrochen werden, weil sie absolut nichts
mehr bringt, aneinander vorbeigeredet wird und lediglich unnötig
Zeit kostet. Vertreter der Engelbrechtschen Existenz-Theorie
verwenden einen Grossteil ihres Denkens/Handelns sowie damit auch
ihrer Zeit dem Thema Geld und dessen Anhäufung. Obwohl dadurch
materieller Wohlstand erzielt wird, sind die betreffenden Leute nicht
glücklich. WIESO? Offenbar muss diese Theorie und deren
Umsetzung in der Praxis irgend einen Haken haben.
Tatsache ist: Auf dem harten Existenzweg gehen wertvolle
charakterliche Eigenschaften, Empfindungen, echte Lebenslust und
Freude, Geben-können usw. verloren oder müssen
verdrängt werden. Ein hoher Preis!
Merkmal solcher "Existenz-Leute" ist auch, dass sie felsenfest bis
nahe zu ihrem Tod glauben, "es funktioniere nur so." Belehrungen von
aussen können nichts bewirken; das einzige, was ev. helfen
könnte, wäre Selbsterkenntnis. Nur die findet bei solchen
Charakteren selten statt.
Es ist die freie Entscheidung eines Bert Engelbrechts oder Erwin
Kesslers, auf ihrem Geld zu sitzen. Und es ist sogar besser, als wenn
sie später finanzielle Hilfe als Druckmittel einsetzen
würden. Es ist aber auch das Recht eines Urs Beelers, mit
solchen Leuten aus praktischer Erfahrung/Erkenntnis heraus keinen
persönlichen Kontakt mehr zu pflegen.]
Journalisten-Nachwuchs aus Deutschland
Mittwoch, 7. Januar 2004
Hallo Herr Beeler,
ich bin gerade durch Zufall auf ihre Website gelandet (habe bei
Google das Stichwort "Einzelkämpfer" eingegeben). Mir
gefällt Ihre Arbeit! Ich sehe da gewiße Parallelen zu mir
selber. Ich bin 22jährig und studiere in Deutschland,
Düsseldorf, Informationstechnik. Ich möchte mich jedoch im
journalistischen Bereich weiter bilden und stehe derzeit noch etwas
alleine da.
Ich beschäftige mich viel mit WAHRHEIT, REALITÄT, MENSCHEN,
ANTROPOLOGY, NEUROBIOLOGIE, PSYCHOLOGIE, MEDIENMANIPULATION und
POLITIK sowie mystischen Machenschaften. Ich frage mich seit
geraumer Zeit, ob so etwas, wie Sie es betreiben, überhaupt
möglich ist.
[Anmerkung der
Mythen-Post: Ja. an dieser Fragestellung ist wirklich etwas
dran!]
Ich kenne einen 78 Jahre alten Mann, der
mir oft aus seinem Leben berichtet. Er hatte zwanzig Jahre lang eine
psychologische Praxis und war davor über Jahrzehnte Journalist
und Auslandskorrespondent für eine Redaktion. Er selber hat
seine journalistische Laufbahn an den Nagel gehängt, da seine
recherchierten Texte dauernd von anderen Redakteuren umgeschrieben
und manipuliert wurden. [Anmerkung der Mythen-Post: Ja, so
etwas ist bekannt. Offenbar gibt's das nicht nur beim "Bote der
Urschweiz"...] Er hat die Wahrheit geschrieben und sie wurde
ihm weggenommen.
Ich bin auch in einer großen politischen Partei
[Anmerkung der Mythen-Post: CDU? SPD] und merke schon,
wie es bei diesen jungen Menschen los geht. Alles was interessiert
ist Profit, Geld und mal in die Presse zu kommen. [Anmerkung
der Mythen-Post: Richtig erkannt - genau darum geht's!] Dass
Politik machen aber bedeutet [Anmerkung der Mythen-Post:
"...bedeuten müsste..."], Menschen zu helfen, ist ihnen
nicht klar, sie machen es nur aus dem Grund, um in die Zeitung zu
kommen, Ansehen und Ruhm zu ernten.
Ich werde auch in kürze die Partei wechseln, da ich in der
anderen eine Chance sehe, etwas völlig Neues aufzubauen. Es gibt
kaum Mitglieder [Anmerkung der Mythen-Post: Das sind aber eher
karge Voraussetzungen.], aber sie wollen etwas
verändern. [Anmerkung der Mythen-Post: Es braucht in der
Praxis nicht nur die Idee, sondern auch die Mittel dazu!] Ich
will lernen, wie man schreibt, journalistisch, professionell und wie
man kämpft, das, was wahr und richtig ist, an die
Öffentlichkeit bringt. [Anmerkung der Mythen-Post: Wenn
es ehrlich gemeint und aus dem Innersten heraus kommt, eine gute
Absicht.] Was können Sie mir dazu sagen?
[Anmerkung der Mythen-Post: Die Bibel, Goethe, Nietzsche,
Schopenhauer lesen.] Was genau machen Sie eigentlich, sind
Sie so eine Art "Stadt Echo"? Oder schreiben Sie über alles, was
in der Deutschschweiz passiert? Was genau ist die Mythen-Post, woher
kommt der Name? Hat es was mit "Mythen und Sagen" zu tun? Mehr Input
bitte!
Aber ist es denn tatsächlich so schlimm?
Urs Beeler: Der Prozess findet schleichend statt, so dass es
(zu) viele gar nicht merken.
Meine Rede! Sie wollen es auch gar nicht merken (...)
Viele Grüße aus der BRD
Marcel Costin (E-Mail: MarcelCostin@web.de)
Tel.: 02431 - 94 30 88
Mob.: 0172 - 1931 788
Fax.: 02431 - 94 30 88 Birker Weg 2
D-41812 Erkelenz, Germany
Mittwoch, 7. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Costin
Sehr interessant, was Sie da als junger Mensch schreiben. Und es
stimmt!
Was ich genau mache, hat sich im Laufe der Jahre so ergeben. Ich habe
mir ebenfalls in jungen Jahren Gedanken gemacht und überlegt,
was um mich herum so alles geschieht und nach Erkenntnis gesucht.
Im Bereich Psychologie/Soziologie war es vor allem Wilhelm Reich
(Schüler Sigmund Freuds), der mein Denken geprägt hat.
Interessant nachzulesen sind auch die Gedanken des unkonventionellen
Schweizer Publizisten Hans A. Pestalozzi. Wobei man bei Pestalozzi
"vorsichtig" sein muss. Er ist kein eigentlicher "grosser Denker",
ist im persönlichen Umgang nicht einfach (ich würde keine
halben Tag mit ihm aushalten...), vermittelt jedoch interessante
Impulse > hinterfragt das System und fordert zum kritischen
Selber-denken auf (was super ist)!
Den einzigen lebenden Schweizer Revolutionär, den ich kenne, ist
Tierschützer Erwin Kessler. Hochintelligent und ein "schlauer
Fuchs". Wieviel materielles (und weniger ideelles) Interesse hinter
seiner Arbeit steckt, diese Frage kann ich Ihnen (leider) nicht
beantworten. Ich kenne Kessler gut, aber wohl sein "grösstes
Geheimnis" ist "Kessler und das Geld".
Sie könnten ihn ja mal ein bisschen auszufragen versuchen...
Kessler ist wirklich blitzgescheit, arbeitet unglaublich effizient
und hat in Sachen Tierschutz in der Schweiz einiges bewegt. Er wird
im kommenden Februar 60 Jahre alt. Sie können ihm ja mailen, Sie
hätten gehört, dass er "altershalber" bald in Pension zu
gehen gedenke und würden sich nach seinem Nachfolger
erkundigen... Oder noch besser: Im VgT würden Gerüchte
zirkulieren, dass er als Präsident altershalber bald ins zweite
Glied treten solle und eine "neue, junge Kraft" das Zepter
übernehmen werde. Kessler würde mit an praktisch absoluter
Gewissheit grenzender Wahrscheinlichkeit NIE das Kommando über
den VgT abgeben, sondern den Verein eher auflösen.
Kessler ist ein "taktisches Genie", aber von seinem Naturell her auch
ein Egomane (nur auf sich selber fixiert und SEINEN Vorteil bedacht.
Das muss man wissen.). Wobei: Mit Humor!
Obwohl praktisch "ausschliesslich" Tierschutz das Thema ist, werden
Sie auf der VgT-Homepage viel Kämpferisches finden. Schauen Sie
mal unter http://www.vgt.ch/
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Der Name "Mythen-Post" stammt von Bert Engelbrecht und ist hergeleitet von den beiden Mythen (Bergen), den Wahrzeichen von Schwyz, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_mp_1_03/winterimpressionen_mp_1_03.htm
Zu Ihrer Person
Mittwoch, 7. Januar 2004
Hallo Herr Beeler
Mich würde mal interessieren, ob Sie ausschließlich mit
Menschen zusammenarbeiten und befreundet sind, die nicht rauchen, auf
Bio-Nahrungsmittel zurückgreifen und ansonsten nichts mit den
von Ihnen kritisierten Produkten zu tun haben. Ich stelle mir das
sehr schwer vor. [Anmerkung der Mythen-Post: Nein, das ist
für Beeler überhaupt nicht schwer!]
Und noch eine Frage: Was macht Bio-Nahrungsmittel aus
Reformhäusern und ähnlichen Institutionen teilweise so
unverschämt teuer?
Ich bin nämlich Vegetarierin (eigentlich dürfte ich mich
nicht so nennen, denn ich esse Fisch), und greife bei Grillabenden
und auch zwischendurch gerne auf Tofu-und Sojaprodukte zurück.
Ich bin jedesmal überrascht, wenn ich die Preise sehe.
Ach, übrigens: Falls ich Sie nerve, dann seien Sie bitte
ehrlich! [Anmerkung der Mythen-Post: Beeler sagt schon, was er
denkt!] Ich komme mir schon vor wie ein kleines Kind, da ich
so viele Fragen habe. [Anmerkung der Mythen-Post: Dazu besteht
gar kein Anlass. Es wäre gut, die Menschen würden mehr
fragen!]
Mit freundlichen Grüßen
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Donnerstag, 8. Januar 2004
Liebe Frau Bangel
Ihre Fragen "nerven" mich überhaupt nicht. Im Gegenteil.
Sie müssen wissen, dass ich ein totaler Einzelgänger bin
und sehr hohe Ansprüche habe. Man sagt, dass ich vor allem in
den vergangenen Jahren diesbezüglich noch "viel extremer"
geworden sei. Wichtig sind mir Freiheit und Unabhängigkeit.
Die Leute hier in Innerschwyz kennen mich (von 1984 bis 1989 erteilte
ich Unterricht). Zu den Menschen, zu denen ich Kontakt haben will,
pflege ich solchen. Wie Sie richtig vermuten, sind das
"Auserwählte".
Vor 20 Jahren bin ich z.B. auch noch Motorrad gefahren, habe gerne
Passfahrten mit dem bequemen Renault 14 und später meinem R 5 GT
Turbo gemacht. Discobesuche, Ausgang am Wochenende, als "Maschgerad"
an der Fasnacht - ich kenne das alles und habe es damals so gut wie
möglich genossen. Heute reizt mich das gar nicht mehr oder nur
noch wenig. Ich kann mir im Sommer z.B. gedanklich vorstellen,
über den Lukmanier zu fahren, im Hotel Post in Davos etwas
Feines zu essen etc. Oder ich bade an einem schönen Julitag im
Geist im Vierwaldstättersee - ohne dass mich andere
Badegäste aufregen.
Ich kann mich noch gut an eine Szene mit meinem damals
sechsjährigen Göttibueb Markus ("Che") erinnern, einem
sportlichen, aufgeweckten und sehr intelligenten Jungen, der zu mir
sagte: "Chum Götti, mier gönd. Die Lüüt
spinnid..."
Den Traumsommer 2003 habe ich auf meine Weise, u.a. mit
Photografieren und Lesen auf meiner 100 m2 grossen
Terrasse genossen.
Nun zu Ihren Fragen: Mit "Drogerien/Reformhäusern" bin ich
vorsichtig. Drogisten verkaufen meist alles, "was Gott verboten hat"
- wenn sie parallel dazu auch noch ein Reformhaus betreiben, passt
dies überhaupt nicht zusammen > schizophren! Alles dreht sich
heute eben ums Geld!
Warum die Preise für Bioprodukte hoch sind, da würde ich
einmal Erwin Kessler vom VgT fragen, siehe http://www.vgt.ch/
Möglicherweise kann der Ihnen das genauer erklären.
Ich esse gerne viel und gut > Feinschmecker. Da ich mich selber
verpflege, praktisch ausschliesslich vegetarisch. Das habe ich von
Kessler übernommen und bin ihm dafür dankbar.
Anfänglich waren es Tierschutzgründe, die mich vom
Fleischkonsum wegbrachten. Heute glaube ich, dass vegetarisch essen
darüber hinaus auch noch gesünder ist! Ich bin z.B. ein
grosser Salat-Fan geworden, ernähre mich im Sommer viel und gern
mit Tomaten und andere feinen Sachen. Ich bin zwar kein grosser
Obst-Fan, aber mein Lieblingsapfel ist der Boskop.
Wie Sie richtig erkannt haben, kann ich mit Rauchen nichts anfangen.
Also gebe ich mich persönlich auch nicht mit solchen Leuten ab.
Als vor rund 15 Jahren ein Kollege von mir in einem Café
glaubte, es sei "cool" und erscheine "intellektuell", wenn er jetzt
eine Zigarette anzünde und zu rauchen anfange, verliess ich das
Lokal demonstrativ. Zuerst hat er mir - falls ich mich recht erinnere
- "Intoleranz" (!) vorgeworfen, im nachhinein jedoch von sich aus
recht gegeben.
Übrigens: Sie können mich ALLES fragen. Sofern ich es
weiss, gebe ich gerne Auskunft. Kürzlich hat mir ein Kaufmann
gesagt, dass derjenige bei Verhandlungen in der starken Position sei,
der frage.
Es gibt den bekannten Spruch "Männer sind wie Kinder". Wissen
Sie z.B., wer die Lieblingsfigur von Yassir Arafat ist? Donald Duck!
Ich amüsierte mich köstlich, als ich das im Fernsehen
hörte.
Mir ist gerade eine Szene für eine künftige Harald Schmidt
Show (nach der grossen Pause) in den Sinn gekommen. Schmidt: "Frau
Bangel, was ist Ihre Lieblingssendung?" - "Ich sehe mir 'Sex and the
City' sehr gerne an." Schmidt zu mir: "Und bei Ihnen, Herr Beeler?" -
"Miss Marple..."
Margret Rutherford in der Rolle der "Miss Marple" finde ich wirklich
sensationell. Vor allem den feinen, versteckten Humor, z.B. wie sich
Miss Marple im Rentenalter noch als Wirtschafterin bewirbt. Oder zum
Schluss einer Folge von einem gestandenen britischen Gutsherrn einen
Heiratsantrag bekommt. Oder geweckte Erinnerungen an die damals junge
und sportlich sehr erfolgreiche (Reiten, Fechten) Jane Marple "des
Jahres 1910"... Herrlich!
Eine gute Nacht wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Mini Risk Geschirrspülmittel
Samstag, 10. Januar 2004
Sehr geehrte Damen und Herren
Bitten senden Sie uns ein Gratis-Muster Ihres
Geschirrspülmittels MiniRisk.
Zum voraus besten Dank!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Montag, 12. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Leider führen wir in unserem Mini Risk Sortiment nur noch das
Waschmittel Mini Risk Gel und den Mini Risk Weichspüler.
Mit freundlichen Grüssen
Silvia Bätscher (E-Mail: kundenberatung.ch@henkel.com)
[Anmerkung der Mythen-Post: Dabei wären gerade ein unparfümiertes Abwaschmittel und ein unparfümierter Allzweckreiniger sehr wichtig! Auf Gel und Weichspüler hingegen kann verzichtet werden.]
Formaldeyhdvergiftung
Sonntag, 11. Januar 2004
Sehr geehrte Damen und Herren
Während sieben langen und qualvollen Jahren wurden wir (eine
Familie mit zwei Kleinkindern) durch MDF-Platten (Trägermaterial
in einem Wicanders Wood-O-Floor-Boden) vergiftet. [Anmerkung
der Mythen-Post: Nachweis?] Wir liessen den Boden nach einem
Raumlufttest vor einigen Jahren herausreissen und sind seither von
Stirn-, Kieferhöhlen, Lungen-, Mittelohrentzündungen sowie
massiven Hautausschlägen verschont [Anmerkung der
Mythen-Post: Nicht "verschont", sondern "betroffen"!!!]. In
einem Zimmer haben wir den Boden extra behalten. [Anmerkung:
Als späteres Beweismittel. I.O.] Was sollen wir nun tun?
Wie kann es weitergehen? An wen müssen wir uns wenden, damit
diese Sauerei publik wird?
Keine Lust habe ich, mehr Geld für Überprüfungen
auszugeben. [Anmerkung der Mythen-Post: Verständlich. Es
nützt in der Praxis vor allem etwas, Raumluftanalysen etc.
durchzuführen, wenn diese bei späteren Prozessen als
Beweismaterial dienen können. Ansonsten ist es mehr oder weniger
herausgeworfenes Geld, denn geändert an der Schadstoffquelle
wird ja nichts.
Sanierungen und Klagen gegen die Verursacher sind
nötig!]
Besten Dank für Ihre Hilfe!
Marianne Martignoni (E-Mail: marianne@martignoni.com)
Sonntag, 11. Januar 2004
Sehr geehrte Frau Martignoni
Juristisch muss ein Kausalzusammenhang zwischen den von Ihnen
geschilderten Symptomen und der beschriebenen Quelle nachgewiesen
werden.
1. Sie müssen einen Arzt finden, der über entsprechendes
umweltmedizinisches Wissen verfügt. Das ist in der Schweiz sehr
schwierig!
2. Dieser Arzt muss Charakter und vor allem Rückgrat besitzen
> Ihnen die Stange halten! Einen solchen Menschen zu finden, ist
noch schwieriger als Punkt 1.
3. Sie benötigen einen Anwalt, der sich in der geschilderten
Thematik auskennt und der dann eine entsprechende Schadenersatzklage
gegen die Verursacher einleitet.
4. Sie müssen willens sein, diesen Kampf gegen den/die
Verursacher entschieden zu führen > daran hapert es in der
Praxis oft, weil die Betroffenen selber zu bequem sind bzw. die
Konfrontation fürchten.
5. Ich mache in der Praxis immer wieder die leidige Erfahrung, dass
die Leute stattdessen lieber zum Arzt gehen, der sie dann mit
Medikamenten vollpumpt, "Therapien" verschreibt etc. >
Symptombekämpfung, welche den Medizinern Geld bringt und
für den obligatorisch Krankenversicherten "gratis" ist. Nur ist
das keine Genugtuung!
6. "Verschont" wurden Sie offenbar nicht, sondern Sie wurden
"betroffen".
7. "Gott hilft jenen, die sich selber helfen". - Wenn Sie
Genugtuung erzielen wollen, müssen Sie sich wehren. Das ist - im
Gegensatz zu blossem Jammern (obwohl ich dafür Verständnis
habe) - mit zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden.
8. Sie haben die Wahl: zu resignieren oder aber nach den
geschilderten Punkten vorzugehen.
9. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie gegen die Verursacher juristisch
vorgehen werden, dürfte vielleicht 1 zu 100 sein . Falls Sie es
tun wollen, schalten Sie Medien ein.
10. Wären Sie selber nicht unmittelbar gesundheitlich betroffen,
wäre Ihnen das Thema vermutlich gleichgültig und Sie
hätten sich bei mir nicht gemeldet.
11. Selbst wenn eine Strafklage Ihrerseits gegen die Verursacher
scheiterte, würden Sie zumindest ein positives Signal setzen.
Ihren Kindern und Mitmenschen gegenüber.
12. Sie können sich wehren - also tuen Sie es!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Montag, 12. Januar 2004
Lieber Herr Beeler
Herzlichen Dank für Ihre prompte und so ausführliche
Antwort.
Sie betreiben da ja einen riesigen Aufwand mit Ihrer Mythen-Post!
Nach dem Durchlesen Ihrer Punkte frage ich mich schon, ob ich diesen
Aufwand betreiben will und ob ich nochmals so viel Negatives Herzblut
in eine Sache stecken will. [Anmerkung der Mythen-Post: Von
"negativ" könnte nicht die Rede sein!]
Es gibt wohl keine Stellen, bei denen ich unsere
Leidensgeschichte einfach deponieren kann, damit dann vielleicht nach
einigen hundert oder tausend Eingaben Umweltgifte untersucht werden?
[Anmerkung der Mythen-Post: Das ist in unserem grossartigen
Staat, der allein auf Symptombekämpfung ausgerichtet und der
noch grossartigeren Medizin, deren höchster Zweck im
Geldverdienen liegt, nicht gefragt. URSACHEN interessieren nicht! Und
schon gar nicht das Hinterfragen des ganzen Systems!]
Wissen Sie zufälligerweise auch, ob vom Boden eingeatmetes
Formaldehyd langfristig Schäden anrichten kann im Körper?
Unsere neugeborenen Kinder waren ja während 7 Jahren diesen
Dämpfen ausgesetzt.
Nein, diesmal brauchen Sie mir wirklich nicht soviel
zurückzuschreiben
Mit lieben Grüssen
Marianne Martignoni (E-Mail: marianne@martignoni.com),
Bern
Donnerstag, 15. Januar 2004
Sehr geehrte Frau Martignoni
Die Schweizer "Ärzte für Umweltschutz" sind ein
Schlafwagenbetrieb und kaum mehr am Kampf gegen die Verursacher
interessiert als ihre feinen "normalen" Ärzte-Kollegen, das
Bundesamt für Krankheit (...pardon Gesundheit) etc.
Prestige, Bequemlichkeit, keine Verantwortung übernehmen,
dafür aber möglichst viel Geld verdienen - das hat
heutzutage in der Medizin erste Priorität!
Richten Sie Ihre Anfrage mal an Prof. Dr. med. J.-O. Gebbers Luzern.
E-Mail: JanOlaf.Gebbers@ksl.ch
Er ist intelligent, aber wie die meisten nicht zum (...) Kampf
bereit. Kürzlich nahm er sogar noch das Bundesamt für
Gesundheit in Schutz! Das BAG findet u.a. gesundheitsschädigende
Mineralwolle i.O. und spricht sich gegen ein Verbot aus!! ("An ihren
Taten sollt ihr sie erkennen!")
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Mineralwolle (>Estrich-Isolation) ist mit Formaldehyd gebunden.
Don Francesco als Mittelsmann
Sonntag, 11. Januar 2004
Lieber Don Francesco
Remo Palucci (Tel. 041 810 17 57) meinte gestern am Telefon, ich
solle Sie anfragen, ob Sie bereit wären, in Ihrem Namen und mit
der Tel.-Nummer des Theresia-Verlags angefügtes
Liegenschaftsinserat (Grösse: 5,4 cm x 8,0 cm) im Pool "xy" und
"zv" (nächstmögliche Ausgabe) erscheinen zu lassen.
Inserate-Aufgabe durch Sie via Mail an:
P. AG
Frau N. A.d.M.
B. 14
xy S.
Mit Rechnungsstellung an den Theresia Verlag. Sie
bekommen später das Geld (Kosten ca. Fr. 300.-)
selbstverständlich von mir zurück.
Ihre Aufgabe resp. die von Frau I. bestünde zusätzlich
darin, die Tel.-Nr. der sich bei Ihnen meldenden Interessenten
aufzuschreiben und an mich (selbstverständlich rufe ich bei
Ihnen an) weiterzuleiten, damit ich mit diesen Kontakt aufnehmen
kann.
Darf ich mit Ihrer Umsetzung rechnen?
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Don Francesco als Mittelsmann in geheimer Mission...
Neugierde
Sonntag, 11. Januar 2004
Hallo Frau Bangel
Wollte mich nur mal kurz erkundigen, wie's Ihnen geht. Nehme an, dass
Sie im Prüfungsstress sind.
Ist der Parfümflakon in Ihrem Zimmer immer noch
unbeschädigt oder gab es zwischenzeitlich neue mysteriöse
Vorgänge im Hause Bangel?
Ich drücke Ihnen für die Prüfungen die Daumen.
Beste Grüsse aus Schwyz
Urs Beeler
PS: Schwyz im Schnee, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_23_8_02/feldli_etc_im_winter_2000.htm
Und hier noch weitere Eindrücke unter http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_23_8_02/terrasse_im_winter_2000.htm
(Bilder sind nicht mehr ganz aktuell, sondern vom Jahr 2000.
Ladevorgang dauert etwas lange, aber es lohnt sich.)
Sonntag, 11. Januar 2004
Hallo Herr Beeler
Das Interesse ehrt mich! Es geht mir gut, vielen Dank. Ihnen
hoffentlich auch!
Der Parfümflakon ist noch ganz. Ich habe mir aber keine neue
Duftlampe zugelegt, obwohl ich welche im Angebot gesehen habe.
Vielen Dank für die Erfolgswünsche für meine
Prüfungen. Die Daumen dürfen Sie mir vom 24.2.-4.3.
drücken. Da laufen die schriftlichen Prüfungen. Hatte
momentan nur noch andere Sachen zu tun, deshalb habe ich nicht
geschrieben.
Ich halte am Mittwoch ein Referat über das Unternehmen
Beiersdorf. Hierzu möchte ich neben den positiven Dingen auch
die negativen Seiten Beiersdorfs erwähnen, allerdings finde ich
nichts im Internet. Ich habe nach Arbeiterausbeutung in
Entwicklungsländern und ähnlichem gesucht. Keine
Einträge zu diesem Thema. Das kann ja bedeuten, dass solche
Dinge nicht von dem Unternehmen betrieben werden. Ich bin jedoch
skeptisch. Aber es lässt sich wohl nichts machen. Wenn man
nichts findet, dann findet man nichts. Deshalb habe ich an den VgT
geschrieben, ob es dort Informationen über Tierversuche dieses
Kosmetikkonzerns gibt. Tierversuche werden ja sicherlich betrieben,
allerdings gibt es hierbei ja auch Verstöße gegen
Richtlinien. Ich hoffe, ich erhalte bald Antwort.
Ich weiß nicht, in wieweit Sie folgendes im Forum
veröffentlichen möchten oder können, aber ich
möchte es trotzdem schreiben.
Frau M. hat mich angeschrieben, ob ich mir bewusst sei, dass die
Korrespondenzen zwischen Ihnen und mir im Forum veröffentlicht
werden, und dass Sie mich darauf nur aufmerksam machen wolle.
Daraufhin habe ich geantwortet:
"Vielen Dank für den
Hinweis, aber der Veröffentlichung unserer Korrespondenz bin ich
mir durchaus bewusst! Wenn man - bevor man eine E-Mail an die
Mythen-Post oder Urs Beeler direkt schickt, einen Blick in das Forum
wirft, erkennt man relativ schnell, dass vorher nicht gefragt wird.
Wenn ich etwas gegen die Veröffentlichung meiner E-Mails
hätte, so würde ich erst gar keine schreiben.
Finden Sie, dass die Korrespondenz zwischen Beeler und mir nicht im
Forum veröffentlicht werden sollte?
Mit freundlichem Gruß
Jasmin Bangel."
Daraufhin habe ich mir auch nochmals die Beiträge von Frau
M. im Forum durchgelesen. Es hat mich etwas verwundert, dass Sie mir
schreibt, denn unsere Korrespondenz hat zwar auch persönliche
Inhalte (was schauen wir für uns im Fernsehen an, mit welchen
Leuten verbringen Sie ihre Zeit, Urlaubsziele etc.), aber es
offenbart ja definitiv keine tiefen Einblicke in das private Leben,
oder etwa doch?
Ausserdem haben Sie ja recht, wenn Sie sagen, dass die Arbeit von
Frau M. es wert ist, Aufmerksamkeit zu bekommen (durch das Forum
z.B.).
Es stört mich jedenfalls
nicht, wenn meine E-Mails an Sie veröffentlicht werden. Im
Gegenteil: Ich hoffe, dass es junge Leute gibt, die sich, wenn Sie
dieses Frage-Antwortspiel im Forum lesen, zutrauen auch direkt an
Personen zu schreiben, um Informationen zu
erhalten. [Anmerkung der Mythen-Post:
Genau die Absicht unserer Zeitschrift.] Es ist nämlich
so, dass viele Schüler nur im Internet nach Texten suchen und
sich nicht trauen, die Kontaktpersonen konkret anzuschreiben, da sie
denken, sie würden keine Antwort erhalten, oder nur eine
Absage.
Ich finde es übrigens gut, dass das Mythen-Post Team nicht nur
die Aussagen der Sender kommentiert, sondern auch die, die der Herr
Beeler selbst schreibt.
Ihre Fotos sind sehr schön! Landschafts- oder Wetteraufnahmen
sind nicht einfach und Ihre sind wirklich schön.
Einen schönen Abend noch und bis zur nächsten E-Mail viele
Grüße
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
E-Mail bekommen?
Montag, 12. Januar 2004
Hallo Herr Beeler,
wollte nur kurz fragen, ob Sie meine E-Mail bekommen haben. Mein PC
ist gestern kurz nach dem Absenden abgestürzt.
Grüße
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Dienstag, 13. Januar 2004
Hallo Frau Bangel
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Entschuldigen Sie, dass ich mich
erst heute mit etwas Verspätung melde. Aber ich war zwei Tage
lang auf Tauchstation und gar nicht im Internet. Und vorhin musste
ich gerade noch 70 Werbe-Mails löschen. Wahnsinn, was da
für Müll verschickt wird!!
Dass Sie keine neue Duftlampe gekauft haben, ist ein Fortschritt. Sie
machen mir damit eine Freude.
Mit Beiersdorf habe ich mich bis heute nur am Rande befasst.
Erwähnenswert wäre vielleicht, dass diese Firma wie andere
Kosmetikhersteller mit zwangsparfümierten Produkten (Cremen,
Deos, Haarwaschmittel etc.) für eine Ausbreitung von
(Kontakt-)Allergien (mit-)verantwortlich ist. Und auch Beiersdorf
verwendet - davon können Sie ausgehen - chemische Substanzen,
die es entweder gar nicht braucht bzw. die gesundheitlich
problematisch sind.
Käme es in der Folge zu einem Prozess
"Bangel<>Beiersdorf", würde der deutsche Kosmetikkonzern
mit Gefälligkeitsgutachten von Dermatologen/Allergologen
erscheinen, behaupten, die verwendeten Inhaltsstoffe seien "alle vom
Gesetzgeber zugelassen" etc. Die Vorwürfe von Frau Bangel seien
völlig haltlos, stellten juristisch "unlauteren Wettbewerb" dar
und würden dem guten Ruf (dem Umsatz!) der Firma schaden.
Nichts nachgewiesen werden kann deshalb, weil die Umweltmedizin
grösstenteils noch in den Kinderschuhen steckt, die meisten
Mediziner kein Rückgrat haben (lieber schweigen und Geld
verdienen) und die Schadstoff-Grenzwerte politisch so festgelegt sind
(die Industrie sponsort ja die Politik!), dass sie die Hersteller
problemlos erfüllen können.
Wie das derzeitige System funktioniert, darüber wird vielleicht
"Spiegel TV" in 50 Jahren berichten (falls es diese Sendung bis dahin
noch gibt), ähnlich, wie man heute die Geschichte von
Nazideutschland aufarbeitet.
Dass Sie in den Medien nichts Kritisches über Beiersdorf finden,
dürfte damit begründet sein, dass diese Firma mit
TV-Sendern, Printmedien etc. Werbeabschlüsse gemacht hat. So
funktioniert eben "freie Presse" in der Praxis...
Ihr Vorgehen bei der Recherche finde ich übrigens sehr gut. Es
wäre schön, die heutigen Journalisten würden mit
diesen Überlegungen an die Arbeit
gehen.
Dass Ihnen Frau M. geschrieben hat, finde ich super! Schreiben Sie
ihr doch, dass zwischen Ihnen und mir bereits mehr laufe als nur
Kontakt via E-Mail. Zwischenzeitlich seien Sie meine junge
Lebensgefährtin und würden nach erfolgreichem Abitur zu mir
nach Schwyz ziehen... Mal schauen, wie die Frau reagiert...
Wichtig ist vielleicht auch noch der Hinweis, dass der
Altersunterschied zwischen uns kein Thema, sondern gerade der
nötige "Kick" darstelle. Trotz meines fortgeschrittenen Alters
sei ich nämlich geistig und körperlich noch erstaunlich
fit. Ausserdem sei aus der Geschichte bekannt, dass mit Freude und
aus dem Innersten heraus arbeitende Literatur- und Kunstschaffende
ihr Interesse an jungen Frauen bis ins hohe Alter behielten. Was soll
Ihnen die Frau da noch antworten?
Wie Sie richtig festgestellt haben, hat Frau
M. lesenswerte Beiträge veröffentlicht. Es wäre
schade, diese nicht zu bringen.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und bis bald!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Ich vermisse bereits jeden Abend Harald Schmidt und am Montag "Seinfeld".
Dienstag, 13. Januar 2004
Hallo Herr Beeler,
oder sollte ich schreiben: Hallo liebster Urs?
Ich habe soeben Tränen gelacht! Allerdings weiß Frau M.
sicherlich, dass ich mich ja leider nicht von meinem Parfüm
trennen möchte und somit weiß Sie auch, dass unsere
Beziehung vorgegaukelt sei, da Sie mich sicherlich nur ohne
Parfüm nehmen würden... Aber Frau M.s Gesichtsausdruck beim
Lesen dieser E-Mail hätte mich schon interessiert.
Vielleicht machen Sie ja noch Karriere mit Satiren oder einer
Comedyshow. Ich würde sie mir angucken!
Mein Referat ist fertig. Ich bin jetzt bei der vorgeschriebenen Zeit
von 20 Minuten angekommen. Falls mich der Lehrer fragt, ob ich nichts
zu den negativen Seiten des Unternehmens sagen möchte, werde ich
Ihre Vorschläge noch aufgreifen. Vielen Dank dafür!
Ich wünsche Ihnen auch einen schönen Abend und verbleibe
mit herzlichen Grüßen
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Inserate bei KIMEDIA
Montag, 12. Januar 2004
Guten Tag Herr Beeler
Sorry, ja leider kostet auch bei Puls-Tipp die kleinste Anzeige CHF
3'500.--.
Beste Grüsse
Yvonne Müller (E-Mail: ymueller@kimedia.ch),
Anzeigenleitung
Dienstag, 13. Januar 2004
Sehr geehrte Frau Müller
Vielen Dank für die Info!
Das sind ja Preise für den "Kassensturz"!!! (kleiner
Scherz...)
Eine schöne Woche wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Dienstag, 13. Januar 2004
Hallo Frau Bangel
Als direkter Liebesbeweis werden Sie auf Ihr Parfüm
verzichten.
Wie ich Ihnen ja bereits geschrieben habe, turnt der natürliche
Duft einer anziehenden jungen Frau am meisten an. Wozu also noch
Parfüm?
Frau M. wird von unserer jungen Liebe - natürlich - erst beim
Lesen des Forums etwas erfahren. Und dann bin auch ich auf ihren
Gesichtsausdruck gespannt...
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Frau M. stellt sich mich in der Rolle des
Liebhabers in ihrer Phantasie sicher als eine Art "Jack Nicholson"
vor. Seien Sie deshalb nicht überrascht, wenn Sie diese Nacht
noch von mir träumen...
Mit Ihrem Hinweis auf "Satire" und "Comedyshow" haben Sie absolut
recht. Erkundigen Sie sich doch mal bei Harald Schmidt, ob er nach
der "grossen Pause" nicht vielleicht einen "neuen Andrack" gebrauchen
könnte.
Dienstag, 13. Januar 2004
Hallo Herr Beeler.
meinen Sie, dass Frau M. sich angegriffen fühlen wird, wenn sie
das alles liest? Wenn sie Humor hat, wird sie sicher keine bösen
E-Mails schreiben. Hoffen wir´s mal!
Aber mal im Ernst: Wenn Sie auch diese E-Mails veröffentlichen,
dann kann man sich doch fragen, ob die Inhalte für das Forum
wertvoll sind... Wir weichen ja schon ziemlich von den Themen ab.
Allerdings sind einige andere Korrespondenzen auch eher privater
Natur. Zumindest haben sie damit zu tun. Wie zum Beispiel Ihre
Diskussion mit Bert Engelbrecht. Ich brauche mir also keine Sorgen
machen.
Gute Nacht!
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Donnerstag, 15. Januar 2004
Hallo Frau Bangel
Ich hoffe nicht, dass sich Frau M. angegriffen fühlt, sonst
anonymisiere ich den Eintrag einfach.
Wie immer wieder im Forum erwähnt, möchte ich niemanden
verletzen oder Schaden zufügen. Fairness geht über
alles.
Sie haben recht, dass wir etwas von den Themen abweichen. Aber es
geht mir auch immer darum, "Entwicklung" (sowohl in privater wie
manchmal auch in geschäftlicher Hinsicht) zu dokumentieren.
Nicht immer zu meinem Vorteil, wie das erwähnte Beispiel mit
Bert Engelbrecht zeigt. Aber das gehört eben auch dazu.
Natürlich ist solche Offenheit nach der Meinung vieler Leute
"schädlich". Aber ich denke eben in anderen Dimensionen.
In den Achtzigerjahren habe ich mich sehr intensiv mit dem Werk
Wilhelm Reichs (Schüler von Sigmund Freud) beschäftigt.
Dieser Mann hat bahnbrechende Arbeiten verfasst. Er war ein "grosser
Mann" - wenn man sich jedoch genauer mit ihm auseinandersetzt aber
eben auch mit unzähligen Schwächen.
Das ist bei Erwin Kessler, meinem auf Eis gelegten Freund und
"grossen Tierschützer", sowie anderen interessanten
Persönlichkeiten meist nicht viel anders. Viele von ihnen
versuchen - zum Selbstschutz - ihre Schwächen zu verbergen. Mir
hingegen geht es darum, aus ihnen zu lernen! Deshalb auch ein
"tabuloses Forum".
Apropos "tabulos". Falls mich Frau M. z.B. fragt, ob wir schon Sex
gehabt hätten - was soll ich ihr antworten?
"Alle Männer sind doch gleich..."
Wobei man auf diesem Gebiet - ausser man sei Komödiant wie
Harald Schmidt - tatsächlich etwas vorsichtig sein muss, sonst
wird man leicht in die Pfanne gehauen. K. z.B. wurde durch die Medien
(Facts etc.) vor Jahren "Verhältnisse zu xy-Aktivistinnen"
nachgesagt. Damit versuchte man seiner engagierten Arbeit als
Tierschützer zu schaden. Der Plan schlug fehl.
Die Mythen-Post Homepage weist aktuell zwischen 70'000-80'000 Hits
auf. "Zeitschriftenherausgeber und Autor unterhält
Liebesbeziehung zu Schülerin" (Es muss boulevardjournalistisch
korrekt "Schülerin" heissen. Denn "Studentin" wäre fast
schon zu harmlos.) würde vermutlich den Beachtungsgrad noch
enorm steigern... Wie damals die herrliche (aber leider erfundene)
Story des "Sonntag-Blicks": "Bortoluzzi stoppte Kessler!"
(Medienrekord!)
Vermutlich schreibe ich schon bald an einem Drehbuch fürs ZDF im
Stil der "Dornenvögel". Und die Zuschauer können auf die
Insel-Szene im 2. Teil kaum warten...
"Aber mal im Ernst: Wenn Sie auch diese E-Mails
veröffentlichen, dann kann man sich doch fragen, ob die Inhalte
für das Forum wertvoll sind..." - da haben Sie durchaus
recht. Manchmal sieht man den Sinn oder Unsinn eben erst im
nachhinein. Es ist auch nicht immer einfach, eine Situation oder
Beziehung präzise beurteilen zu können. Gäbe es
absolute Gewissheit, würden Liebespaare niemals
auseinandergehen, bestünden Ehen auf ewig etc. Gewissheit
besteht lediglich insofern, als dass wir wissen, dass es keine gibt
(Philosophie!).
Auch beim Humor ist es oft schwierig, das "richtige Mass" zu finden.
Kessler und ich haben uns über gewisse Geschichten schon
köstlich amüsiert, weil wir den ähnlichen Humor haben.
Andere fanden es nicht lustig.
1997 erlebte ich folgende Szene vor dem Gericht (1. xy-Prozess) in
Zürich. Ein ca. 14jähriges Mädchen gab K. einen Kuss
und sagte, es wünsche ihm "viel Glück" bei der Verhandlung.
"Du musst aufpassen, nicht, dass ich eines Tages noch wegen
'sexuellem Kontakt zu einer Minderjährigen' angeklagt
werde", meinte K. scherzhaft.
Da kommt mir noch eine andere humorvolle Szene vom selben Tag in den
Sinn. Von einem Radio-24-Reporter wurde K. gefragt: "Sind Sie eine
Art Guru...?" K.: "Ja, diese Leute sind mir alle
hörig..." Herrlich!!!
Doch zurück zu Ihrer Mail. Falls Sie etwas nicht gut finden und
aus dem Forum gelöscht haben möchten, teilen Sie es mir
bitte unbedingt mit. Ich möchte nicht, dass Sie ein "ungutes
Gefühl", ein "ungutes Gewissen" etc. haben (müssen). Und
wenn Sie den Eindruck haben, "Beeler baue Mist", sagen Sie es mir
bitte. Bekanntlich gilt der Spruch: Alter schützt vor Torheit
nicht. Und man sieht leichter Fehler bei anderen als bei sich
selbst.
Umgekehrt muss man aber auch schauen, dass das Forum nicht zu steril
wird. Ein gewisser Pepp (dazu gehört auch Humor und etwas
positive Frechheit) braucht es.
Haben Sie eigentlich die Geschichten "Hausmatt - Ort des Grauens" und
"Kessler plant Geheimaktion im Nahen Osten" schon gelesen?
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Werde statt Frau xy vermutlich nur "M." im
Forum bringen. Nötigenfalls auch Passagen kürzen. Bin froh,
wenn Sie mir dabei etwas behilflich sind. Frauen sehen die Dinge
manchmal anders (besser?).
Mir geht es darum, dass alle zum Schluss zufrieden sind - und "die
Sache als solche stimmt".
Donnerstag, 15. Januar 2004
Hallo Herr Beeler
Zuerst: Ich habe in meinem Referat 15 Punkte (volle Punktzahl)
erhalten - *stolz*!
Zum Thema: Was Sie in Ihrem Forum für relevant halten, liegt
natürlich in Ihrem Ermessen und in dem des Mythen-Post-Teams.
Was ich nicht möchte, ist, dass die Mythen-Post Kommentare zu
den E-Mails hinzufügt, die unseren E-Mail-Kontakt abwerten.
Auch wenn die momentanen Themen zwischen uns nichts mit den Themen
der Mythen-Post gemeinsam haben, so schätze ich den Kontakt zu
einem interessanten Menschen. Ich möchte Ihnen keinen "Honig ums
Maul schmieren", wenn ich das sage. Es ist bloß so, dass ich
ein Mensch bin, der sehr viele Ideen und Träume jeglicher Art
hat. Ich wünsche mir sehr viele Dinge. Dazu gehört zum
Beispiel, der Traum vom Ende der Tiertransporte.
Meine Idee dazu ist kostentechnisch nicht umzusetzen.
[Anmerkung der Mythen-Post. Warum nicht?] Ich frage mich
nämlich, warum Tiere bei lebendigem Leibe transportiert werden
müssen. Totes Fleisch könnte genauso gut transportiert
werden, wenn es Transporter mit geeigneten Kühlvorrichtungen
gäbe. [Anmerkung der Mythen-Post. Sagt auch Kessler.]
So könnten auch viel größere Mengen transportiert
werden.--> Kosten zu hoch. [Anmerkung der Mythen-Post.
Warum?]
Eine andere Idee hat nichts mit Tieren zu tun, sondern mit der
Polizei. In unserer Gegend hat es die Polizei nur darauf abgesehen,
junge Leute mit protzigen Autos anzuhalten, um sie auf Drogen zu
untersuchen. Diejenigen, die aber andauernd betrunken autofahren,
sind zum größten Teil erwachsene Menschen, die sich
anmaßen, einschätzen zu können, nach wieviel Bier,
Wein und Sekt sie noch fahren können. Natürlich gibt es
genug junge Menschen, die es nicht einschätzen können und
dann Unfälle bauen. Aber glauben Sie mir: Ich arbeite in einem
Golfclub und muss mir jede Woche mit ansehen, wie 60% der Gäste
unter Einfluss von Alkohol autofahren. Auch Taxifahrer werden nicht
kontrolliert. Und ich bin schon sehr oft in ein Taxi gestiegen, in
dem es deutlich nach Alkohol stank.
Weiterhin gibt es viel zu wenig Streifen in den abgelegenen Bereichen
eines Ortes. Die meisten Verbrechen, vor allem sexuelle
Übergriffe, finden in ruhigen Gebieten, oft sogar in
Wohngebieten und nicht im Stadtinneren statt.
Auch zu Lehrmethoden an Schulen habe ich viele Verbesserungsideen,
denn oft lässt die Pädagogik sehr zu wünschen
übrig. Es geht nur noch darum, den Schülern viel Wissen
einzutrichtern. [Anmerkung der Mythen-Post: Stimmt
genau!] Um das WIE geht es meist nicht mehr.
Unterrichtskontrollen werden von Kollegen bzw. den Schulleitern
vorgenommen. Das kann ja keine neutrale Wertung ergeben. Warum nicht
unangekündigte Kontrollen??? Die Schüler sitzen am
kürzeren Hebel. Bei Beschwerden machen es die Lehrer unter sich
aus und nicht zusammen mit dem Schüler und einer unbeeinflussten
Partei. [Anmerkung der Mythen-Post: Ja, so läuft
es.]
Ich könnte hier stundenlang weitermachen. Mein Problem ist,
dass ich unendlich viele Ideen habe, aber nicht weiß, wie ich
wirklich etwas dazu tun kann, damit ich (sozusagen) erhört
werde. [Anmerkung der Mythen-Post: Dieses Gefühl ist
Beeler bestens bekannt!] Es gibt keine Institutionen, die
Ideen aufnehmen, weiterleiten oder sich für jemanden einsetzen.
[Anmerkung der Mythen-Post: DAS IST EIN ZENTRALES PROBLEM
UNSERER GESELLSCHAFT!] Lange Rede, kurzer Sinn: Deshalb
schätze ich den Kontakt zu einem Menschen, der es geschafft hat
Menschen, zu motivieren, sich zu wehren und nicht aufzugeben.
[Anmerkung der Mythen-Post: Ein ehrliches und herzliches
Dankeschön für dieses Kompliment an Frau Bangel.]
Es gibt sehr wenige Menschen, die sich kompromisslos für eine
Überzeugung einsetzen. [Anmerkung der Mythen-Post: In der
Schweiz gibt es 2 Radikale! Das bedeutet 1 auf 3,5 Mio.!! - Mit Jean
Ziegler wären es gar drei.]
"Werde statt Frau xy vermutlich nur 'M.' im Forum bringen.
Nötigenfalls auch Passagen kürzen. Bin froh, wenn Sie mir
dabei etwas behilflich sind. Frauen sehen die Dinge manchmal anders
(besser?)."
Tja, was sollen Sie streichen, damit sich Frau M. nicht
angegriffen fühlt? Ich weiß es nicht. Wenn sie sich durch
Ihre ironische Liebesgeschichte mit mir angegriffen fühlt, dann
können Sie das immer noch aus dem Forum nehmen.
Aber den Vorschlag, nur Frau M. zu schreiben, finde ich sehr gut. Ich
denke nicht, dass eine Frau dieses Thema anders (besser) beurteilen
kann, denn hier geht es um Humor, und wie Sie schon geschrieben
haben, ist es da oft schwer, das richtige Mass zu finden. Jeder
empfindet Humor oder Ironie anders, eben individuell. Und wie das bei
Frau M. ist, weiß ich natürlich auch nicht.
Ich wünsche Ihnen jedenfalls eine gute Nacht!
Viele Grüße
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Freitag, 16. Januar 2004
Hallo Frau Bangel
Schön, dass Sie mir noch zu später Stunde geantwortet haben
- und Gratulation zu Ihrer stolzen Leistung!
Mit Sicherheit wird es keine abwertenden Kommentare zu unserer
Korrespondenz geben.
Dass ich "interessant" und "belesen" sein soll, habe ich schon des
öfteren gehört. Manche meinen sogar, ich sei zu
intelligent...
Mir wiederum macht es Freude, Kontakt mit einer jungen, intelligenten
Frau zu haben, die sich für das, was ich mache,
interessiert.
Über Tiertransporte kann Ihnen Erwin Kessler (kessler@vgt.ch)
Auskunft geben. Er ist hier der absolute Profi. Auch juristisch ist
er betr. Tierschutz in der Schweiz mit seinem Know How und der
Erfahrung zum "Staranwalt" avanciert. Kessler macht das wirklich
super! Aber Vorsicht: Er ist ein Egomane!
Dass die Polizei in Ihrem Gebiet einseitig kontrolliert, dürfte
vermutlich personelle Gründe haben. Polizeiintern ist da
vielleicht ein Chef, der bestimmte Leute "nicht mag". Und umgekehrt
andere "schützen" will, z.B. durch Nicht-Kontrollen von Alkohol
am Steuer. (> Willkür!)
Was können Sie tun? Leserbriefe in Lokalzeitungen schreiben. Mit
Aufsichtsbeschwerden an höhere Instanzen gelangen etc. Wobei:
Machen Sie das erst nach Ihrem Abitur. Denn der nervliche und
zeitliche Aufwand ist enorm! Und die zu Beginn vertröstenden
oder abwimmelnden Behörden-Briefe kein Grund zur Freude!
Und für eine Frau - so glaube ich - ist es doppelt schwer! Wobei
es positive Beispiele gibt, wie z.B. Renate Künast.
Ich will Sie aber keinesfalls abhalten oder entmutigen. Denn das, was
Sie vorhaben (Tierschutz, Alkohol-Kontrollen, Sicherheit usw.), ist
gut und muss im Interesse der Öffentlichkeit auch durchgesetzt
werden.
Betr. der Überwachung von abgelegenen Orten liesse sich mit
Polizei und anderen Behörden sicher etwas machen. Und wenn nicht
> Presse einschalten.
Wichtig wäre für Sie, verlässliche Leute zu finden,
die Sie bei Ihren Vorhaben unterstützen. (Wobei das Ihnen hier
gerade der "Richtige" sagt: Sowohl Kessler wie ich machen ja
praktisch alles Revolutionäre im Alleingang...).
Was Sie mir zum Thema Schule sagen, kommt mir bekannt vor. Es
läuft genau so, wie Sie schreiben! (Ich kenne beide Seiten).
Das Gefühl, dem System ausgeliefert zu sein, ist mir ebenfalls
bekannt. Ich habe 5 Jahre Kantonsschule Kollegium Schwyz hinter mir.
Das war für mich wie ein Grabenkrieg, bedeutete geduldiges
Ausharren in mühsam erkämpften Stellungen - für mich
als Freigeist (und die betroffene Familie) keine einfache Zeit.
Und wie Sie schreiben, befinden sich die Schüler - systembedingt
- am kürzeren Hebel. Dieser Kampf ist schlichtweg nicht zu
gewinnen - oder aber man fliegt von der Schule.
Manchmal jedoch lohnt sich ein "Deal". Ich z.B. hätte vom Staat
aus seinerzeit jährlich Zivilschutz-Dienst leisten müssen -
stattdessen ging ich lieber für 30 Tage ins Gefängnis. Vor
die Wahl gestellt, würde ich heute - 15 Jahre später -
wieder genauso handeln. Die Gefängnisstrafe war der Preis
für die Freiheit. Die meisten jedoch wählen die
Anpassung.
Wichtig ist: nichts
verdrängen und vor allem sich selber
sein!
Ihre Gedanken beeindrucken mich und vor allem auch die Power, die
dahinter steckt.
Kessler lebt für seine Tierschutzarbeit, ich versuche meinen Job
möglichst gut zu machen. Unsere Stärke macht aus, dass wir
überzeugt sind von dem, was wir tun.
Kessler meinte zu mir schon vor Jahre , dass seine Arbeit erst dann
offiziell und gebührend anerkannt werde, wenn er bereits tot
sei. Mag sein. Dennoch muss
die Devise heissen: nicht das tun, was populär ist und im
Augenblick Beifall bringen könnte, sondern das, was
gesellschaftlich wichtig und richtig ist.
Ich bin seit den vergangenen 10 Tagen an einer
(wie mir scheint sehr wichtigen) Aktion dran und werde Ihnen die
entsprechenden neuen Links in den nächsten Tagen mailen. Bin
dann gespannt auf Ihre Meinung.
Sie schreiben: "Es ist bloß so, dass ich ein Mensch bin, der
sehr viele Ideen und Träume jeglicher Art hat. Ich wünsche
mir sehr viele Dinge." Mir geht es genauso. [Anmerkung der
Mythen-Post: Das ist wohl wahr!] Und es ist doch schön,
dass es noch Leute mit Idealen und Träumen gibt!
Ein weiterer, sehr interessanter Satz, den Sie geschrieben haben, ist
der: "Mein Problem ist, dass ich unendlich viele Ideen habe, aber
nicht weiß wie ich wirklich etwas dazu tun kann, damit ich
(sozusagen) erhört werde. Es gibt keine Institutionen, die Ideen
aufnehmen, weiterleiten oder sich für jemanden einsetzen." -
GENAUSO IST ES! Aus diesem Grund habe ich im Jahre 1988 den Inpuls
Verlag gegründet und Kessler 1989 den VgT. Ich war damals 25,
Kessler 45. Ich sah, dass es in meinem Bereich "nichts" gab, Kessler
im Tierschutz (ausser angepasste Tierschutzvereine). In der Schweiz
wurde Kessler der Inbegriff des militanten Tierschutzes, ich in der
Innerschweiz bekannt für rebellischen Journalismus im Bereich
Konsumentenschutz, Umweltschutz usw. So etwas lässt sich nicht
von A-Z planen, sondern ergibt sich Schritt für Schritt. Kessler
und ich sind "extreme Typen", also für den Job
prädestiniert.
Ich werde mittlerweile als eine Art "alles durchschlagendes
Wuchtgeschoss" gefürchtet. Das ist gut für die
gesellschaftliche Arbeit und wertvoll im Kampf gegen mächtige
Lobbys. Nur ist bis heute mit dieser Mentalität auch jede
Beziehung in die Brüche gegangen. Das muss man auch wissen.
Während ich diese Zeilen geschrieben habe, geniessen Sie
vermutlich schon seit einigen Stunden einen wohltuenden Schlaf. Ich
hoffe jedenfalls, dass dem so ist. Auch für mich wird es jetzt
Zeit, schlafen zu gehen.
Ich wünsche Ihnen morgen einen schönen Tag - und bis
bald!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Schweiz. Stiftung zur Förderung der ganzheitlichen biologischen Tiermedizin Fürstenaubruck
Mittwoch, 14. Januar 2004
Guten Tag,
erlauben Sie uns, mit folgender Anfrage an Sie zu gelangen: eine
liebe Nachbarstochter, mit abgeschlossenem Tierarzt-Studium bewarb
sich um eine Stelle in Domat/Ems bei obenerwähnter Organisation.
Bietet dieser Arbeitsplatz für unsere junge Interessentin eine
zukunftsgerichtete und vertrauenswürdige Grundlage? Für
Ihren Rat wären wir Ihnen sehr dankbar.
H.A. und P.F., W.
Donnerstag, 15. Januar 2004
Sehr geehrter Herr F.
Vielen Dank für Ihre Zuschrift. Leider kann ich Ihnen diese
Frage nicht beantworten, da ich die betr. Stiftung nicht kenne.
Eventuell kann Ihnen aber Dr. Erwin Kessler (E-Mail: kessler@vgt.ch)
vom VgT (Homepage http://www.vgt.ch/)
weiterhelfen.
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Inserate in der Mythen-Post
Mittwoch, 14. Januar 2004
So bescheuert! Die Schweizer Unternehmer sollen
bei Ihnen Inserate buchen und Sie vergeben Ihren Druckauftrag nach
Deutschland. Wenn das alle so machen - woher nehmen dann die
Schweizer das Geld, um bei Ihnen zu inserieren?
Der Schweizer Drucker hat kein Geld, um den Elektriker zu bezahlen -
dem Elektriker fehlen die Einnahmen, um seiner Frau ein neues Kleid
zu kaufen - dem Kleiderladen fehlt das Geld in der Kasse, um bei
Ihnen zu inserieren.
Haben Sie den Kreislauf begriffen?
Mit freundlichen Grüssen
Koni Schmid (E-Mail: Koni@yetnet.ch)
Donnerstag, 15. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Schmid
Besten Dank für Ihr Feedback. Bitte schlagen Sie uns eine
Schweizer Druckerei vor, welche im Zeitungstabloid-Format zu einem
guten Preis-/Leistungsverhältnis druckt.
Gerne erwarte ich Ihren Nachricht und verbleibe
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Donnerstag, 15. Januar 2004
Grüezi Herr Beeler,
vermutlich wären Ihre Inserate in Deutschland auch
günstiger. [Anmerkung der Mythen-Post: Kaum.]
Wir haben einen der höchsten Lebensstandards auf der Welt.
Auch unsere Löhne sind höher als die der deutschen
Drucker.
Wenn die Wertschöpfung nicht mehr in der Schweiz stattfindet,
ist letztendlich auch Ihr Job gefährdet.
Fragen Sie einmal bei der Aargauer Zeitung nach einer Offerte. Diese
Druckerei ist bekannt für gute Preise. Immerhin konnten sie "20
Minuten" für Bern und Basel der Vorarlberger Konkurrenz
abnehmen. [Anmerkung der Mythen-Post: Stimmt das?]
Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass ein Umdenken stattfindet.
[Anmerkung der Mythen-Post: Das ist i.O.]
Wo Geld verdient wird, kann auch wieder Geld ausgegeben
werden.
Mit freundlichen Grüssen
Koni Schmid (E-Mail: Koni@yetnet.ch)
AZ Grafische Betriebe AG
Kundendruck u. Zeitungsdruck
Neumattstr. 1
5000 Aarau AG
Tel. 062 836 67 67
Freitag, 16. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Schmid
Vielen Dank für die Info. Ich werde mir da bei Gelegenheit gerne
eine Offerte machen lassen.
Einen schönen Abend wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
IBM Harddisk
Freitag, 16. Januar 2004
Sehr geehrter Herr G.
Ja, bestellen Sie bitte die erwähnte IBM Harddisk, die Sie
für optimal halten.
Zum voraus vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Danke für die Komplimente
Freitag, 16. Januar 2004
Hallo Herr Beeler,
Danke für die E-Mail und die Komplimente!
Ob ich mich nach dem Abitur für meine Ideen einsetzen werde,
steht noch in den Sternen. Ich werde mich dann erstmal um ein Studium
(Übersetzerin Englisch/Deutsch) oder einem Praktikum als
Lektorin kümmern. Ich habe mir auch eine zeitlang überlegt,
Lehrerin zu werden, da es mir Spaß macht, anderen Leuten etwas
zu erklären (nur im Bereich Sprachen... Bis auf Biologie bin ich
mehr oder weniger schwach in Naturwissenschaften.) [Anmerkung
der Mythen-Post: Es ist nicht selten so, dass Stärke auf einem
Gebiet mit Schwäche auf einem anderen verbunden ist. Beeler ist
dazu das beste Beispiel. Natur- bzw. geisteswissenschaftlich zu
denken, ist sehr verschieden!]
Aber wenn ich mir die heutigen Lehrer und die Probleme an Schulen
ansehe, wende ich mich immer weiter ab von diesem Beruf.
[Anmerkung der Mythen-Post: Verständlich. Denn an den
Schulen herrscht heutzutage auch ein Autoritäts- und
Ordnungszerfall. Was früher zu streng und zu autoritär
lief, ist heute zu lasch. Auch das oft herrschende Klima ist
freudigem Lernen nicht zuträglich!]
Die Option Leserbriefe zu schreiben, um eventuell positive
Reaktionen zu erlangen, lasse ich mir offen. Dazu hat man immer
Zeit.
In die Politik werde ich (...) auf gar keinen Fall gehen. Korruption,
Unwahrheit und falsche Beeinflussung regieren diesen Bereich zu sehr.
Teilweise sind die Reden [Anmerkung der Mythen-Post: Die
meisten Reden...] von Politikern zu undurchsichtig. Die
meisten Reden sagen so gut wie nichts aus, oder aber man kann eine
stundenlange Rede auf einen Satz kürzen. [Anmerkung der
Mythen-Post: Das Wesen der Politik!]
Sie haben recht: Menschen müssen Träume und Ideale
haben und an ihnen festhalten. Das werde ich mir auch nicht nehmen
lassen. [Anmerkung der Mythen-Post: Recht so! Und hoffentlich
nehmen sich daran möglichst viele junge Menschen ein
Beispiel!]
Bis zum nächsten Mal mit vielen Grüßen
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Samstag, 17. Januar 2004
Hallo Frau Bangel
Wenn die Ideen, welche Sie haben, aus Ihrem Innersten heraus kommen,
werden Sie es tun.
Ich glaube, dass Sie eine gute Lehrerin abgeben würden. Oder wie
wär's mit Juristin (könnte ich gut gebrauchen!). Wobei Sie
sich natürlich auf die Schweizerische Gesetzgebung
spezialisieren müssten...
Schreiben Sie sich in einer Uni ein. Danach können Sie sich
für Lehrerstellvertretungen bewerben - und mal schauen, ob es
Ihnen gefällt. (Wobei ich nicht sicher bin, ob das in
Deutschland auch so einfach läuft wie in der Schweiz. In
Deutschland braucht es sogar ja noch eine Bewilligung, wenn einer ein
Geschäft aufmachen will. Das ist in der Schweiz viel
einfacher.)
Wichtig ist, dass Sie das tun, was Ihnen Freude macht! Es verlangt
von Ihnen niemand, dass Sie sich für Naturwissenschaften
interessieren müssen.
"Ein Politiker ist ein Politiker ist ein Politiker" Zitat von Hans A.
Pestalozzi.
Könnten Sie mich in einer Partei vorstellen? Mit meiner
"Diplomatie"?
Sie klingen mir heute unterschwellig etwas ernst. Gab's Ärger in
der Schule? Zuhause? Im Golfclub? Oder irre ich mich...
Hier ein paar Bilder zur Entspannung, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_23_8_02/herbst_farbenpracht_2000.htm
(Ladevorgang dauert etwas, aber es lohnt sich.)
Schauen Sie sich auch noch das neue Forum an, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_forum_2004/forum_januar_2004.htm
Bitte kontrollieren, ob alles i.O. ist.
Ich freue mich auf Ihre Nachricht! Eine angenehme Nachtruhe
wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Wie gefällt Ihnen das: http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_13_3_03/feldli_traumhfaft_schoen.htm ?
Und noch etwas...
Samstag, 17. Januar 2004
Hallo Frau Bangel
Ich will Sie nicht überfordern, nur ganz kurz:
Manchmal bin ich wohl aufgrund meines fortgeschrittenen Alters
tatsächlich etwas träge. Vorschlag: Wenn Ihnen etwas
thematisch auf dem Herzen liegt, mailen Sie mir es als redaktionellen
Beitrag. Ich kann es dann als eigenständigen Artikel mit Titel,
Überschrift, Ihrem Namen, Ihrer E-Mail-Adresse, Text, ev.
Quellenhinweis etc. ins Netz stellen oder in der gedruckten
Mythen-Post veröffentlichen. Dann wären Sie meine erste
Korrespondentin aus Deutschland. Diverse deutsche Korrespondenten
habe ich ja bereits, wie z.B. Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann,
Architekt Konrad Fischer etc.
Artikel von "Jazzie Bangel" (klingt super! Oder wollen Sie lieber
Jasmin?) bedeuteten neue Themen und damit auch das Ansprechen einer
neuen Leserschaft. Überlegen Sie sich das mal (aber nur, wenn
Sie Lust und Zeit dazu haben. Ohne jede Verpflichtung! Es müsste
von Ihnen aus kommen. - Ich habe genug zu tun...)
Sollten Sie Wert auf absolute Eigenständigkeit setzen, schlage
ich Ihnen die Errichtung einer eigenen Homepage vor, z.B. die
jazzieba.com (klingt super: "tschesibadotcom!!") Ich sehe in meiner
Phantasie schon den Sprecher von CNN, wie er über jazzieba.com
berichtet...
Bis es soweit ist, können Sie unter www.mythen-post.ch
frisch und fröhlich von der Leber berichten (falls Sie wollen).
Das ist schon aus Gründen der Psychohygiene sehr wichtig - Sie
werden es spüren!
Verdrängen bringt es nicht.
Mit herzlichen Grüssen
Urs Beeler
URL neu für Link auf www.mythen-post.ch...
Samstag, 17 Januar 2004
Sehr geehrte Webpartner,
bitte beachten: Ab 20.1.04 will T-Online wg. Vertragsänderung
alle home.t-online.de-Homepages löschen, darunter auch meine
Altbau und Denkmalpflege Informationen.
Mein Angebot hat deswegen einen neue URL: www.konrad-fischer-info.de/
Ich bitte um Linkupdate.
Mit besten Grüßen und Wünschen für 2004
Konrad Fischer (E-Mail: konrad-fischer@t-online.de)
Architektur-&Ing.büro Konrad Fischer
Hauptstr.50
D-96272 Hochstadt/Main
Tel.: 09574-3011
Priv.: 09574-515
Mob.: 0170-7351557
Fax: 09574-4960
Priv.: Konrad+Petra Fischer
E.-Vogel-Str.1 Schwürbitz
D-96247 Michelau
Altbau+Denkmalpflege Informationen
http://www.konrad-fischer-info.de
Neugierde
Samstag, 17. Januar 2004
Hallo Herr Beeler
Vielen Dank für die herrlichen Bilder! Schwyz ist wirklich
schön!
Juristin? Dieser Beruf interessiert mich leider gar nicht. Ich
wäre dafür auch nicht geeignet, denn ich könnte z.B.
niemals jemanden vertreten, bei dem ich im voraus weiß, dass er
schuldig ist. Und das Paragraphen-Pauken wäre mir zu anstrengend
und trocken. [Anmerkung der Mythen-Post: Ist wohl
wahr!]
Da lerne ich lieber Vokabeln und Grammatik. Hört sich zwar nicht
interessanter an als Paragraphen, für mich ist es das aber. Sie
würde ich natürlich jederzeit vertreten, keine Frage.
[Anmerkung der Mythen-Post: Danke!]
Es kann gut sein, dass ich etwas ernst geklungen habe, da ich
freitags immer einen besonders langen Schultag habe. 1. bis 9.
Stunde, und das am Vortag vor dem Wochenende. Diesen Freitag hatte
ich allerdings 3 Freistunden und musste dann noch zur 8. und 9.
Stunde. Das ist einfach nervig. [Anmerkung der Mythen-Post:
Verständlich.] Aber vielleicht hatte ich auch einfach
keine lustigen Sachen im Kopf.
Was im Forum steht, finde ich in dieser Form sehr gut! An das
Mythen-Post-Team: Natürlich weiß ich nicht genau, ob der
Transport von totem Tierfleisch in kühlenden Fahrzeugen zu teuer
ist. Ich gehe einfach davon aus, dass die entsprechenden
Verantwortlichen so argumentieren würden bei einem solchen
Vorschlag. [Anmerkung der Mythen-Post: Die argumentieren
tatsächlich so.] Falls ich falsch liege, dann bitte ich
um "Belehrung". Denn sicher wurden solche Überlegungen schon an
die Öffentlichkeit getragen [Anmerkung der Mythen-Post:
Von diversen Tierschutz-Organisationen.] und es gab
entsprechende Reaktionen.
Vielen Dank für den Vorschlag eine neue Korrespondentin für
die Mythen-Post zu werden! Ich werde mir das durch den Kopf gehen
lassen. Aber ich denke um richtige Artikel zu schreiben, müsste
ich mehr Zeit haben. [Anmerkung der Mythen-Post: Der
Zeitaufwand für gute journalistische Beiträge ist wirklich
enorm. Da hat Frau Bangel recht.]
Bin da ja kein Profi und momentan sieht es mit der Zeit etwas
knapp aus. Aber Sie haben recht: Es ist sehr angenehm, sich Ideen und
Gedanken von der Seele zu schreiben.
Vor ein Paar Tagen schrieben Sie von einer neuen Aktion, an der Sie
gerade dran sind. Worum geht es denn da? Bin schon gespannt. Sonst
geht mir bald noch der Schreib-Stoff aus und das wäre schade,
denn unser Kontakt "artet" bei mir gerade als richtige
Freizeitbeschäftigung aus.
Zum Glück haben wir für den Zugang zum Internet eine
Flatrate, sonst würden Sie mich richtig arm machen.
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis zum nächsten Mal mit
vielen Grüßen
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Montag, 19. Januar 2004
Hallo Frau Bangel
Betr. den moralischen Bedenken argumentieren Sie wie ich. Und es ist
meist eine sehr trockene (formal-juristische) Materie.
"Rechtsprechung" hat oft nichts oder wenig mit Recht und
Gerechtigkeit zu tun (Denken wir an den Tierschutz!). Und auch nicht
mit Vernunft (z.B. auf einigen hundert Metern Strasse 100
Verkehrstafeln, die kein Mensch mehr bewusst wahrnehmen kann). Ich
bin heute noch einem deutschen Rechtsprofessor in Zürich
dankbar, der damals sagte, wer als Idealist für Recht und
Gerechtigkeit kämpfen wolle und glaube, es gehe bei diesem
Studium darum bzw. um Vernunft, sei hier am falschen Platz. Am
dritten Tag brach ich mein Jus.-Studium vorzeitig ab.
Für mich war es eine herbe Enttäuschung (mehr: ich empfand
es damals als eine schmerzliche "persönliche Niederlage" und ein
Versagen), weil ich glaubte, das Jus.-Studium sei quasi für mich
Voraussetzung, um später für "Recht und Gerechtigkeit"
kämpfen zu können. [Anmerkung der Mythen-Post:
Wieviele Anwälte kämpfen für Recht und Gerechtigkeit?!
Wieviele Mediziner für die menschliche Gesundheit?] Wenn
ich ehrlich bin, wäre ich mit dem Juristenberuf jedoch nie
glücklich geworden. [Anmerkung der Mythen-Post: ...und
dafür vermutlich auch nicht geeignet gewesen, trotz - wie man
sagt - Gerechtigkeitsgefühl.] Ich hätte viel zu
viel hinterfragt, "Gesetze, die mir nicht passen, abgelehnt" (!)
[Anmerkung der Mythen-Post: Dies hätte zu ständigen
inneren Konflikten geführt.] etc. Ausserdem hätte
sich mein juristisches Interesse nur darauf bezogen, was mich selber
gerade thematisch beschäftigt. [Anmerkung der
Mythen-Post: Juristischer Kampf gegen Sondermüllproduzenten,
für Umweltschutz, Tierschutz usw. - damit würde man in der
Schweiz als Jurist kaum reich werden. Und in der Praxis vermutlich
weniger bewegen als ein engagierter Journalist.] Gute
Leistungen habe ich - ohne spürbar grossen Aufwand - immer nur
dort gebracht, wo mich ein Thema interessiert hat. Wenn mich etwas
nicht interessiert, läuft gar nichts.
Was mich seit 20 Jahren [Anmerkung der Mythen-Post: Bis heute
nur in der Freizeit.] insgeheim immer wieder stark
angesprochen hat, ist das Thema Film. Punkto Filmschaffen liegt die
Schweiz jedoch seit mitte der Siebzigerjahre [Anmerkung der
Mythen-Post: Wenn nicht schon seit mitte der Sechzigerjahre.]
praktisch am Boden (in den Fünfziger- und Sechzigerjahren wurden
noch wirklich gute Schweizer Filme hergestellt, z.B. "Bäckerei
Zürrer", "Oberstadtgass", "Polizischt Wäckerli", "Hinter
den sieben Gleisen", "Die Käserei in der Vehfreude").
[Anmerkung der Mythen-Post: Beeler ist ein unverbesserlicher
Nostalgiker!] Die abgewrackten jungen "neuen" Schweizer
Filmemacher (Szene in Schwarzweiss: Kamera zeigt in den Hof einer
heruntergekommenen Mietskaserne - eine alte, gebückte Frau mit
Kopftuch und Kommissionen-Tasche durchquert langsam den Innenhof -
der Zuschauer im Publikum hört eine laute Klo-Spülung im
Hintergrund - ein paar Junge mit langen, fettigen Haaren sitzen
apathisch neben Kehrichtsäcken etc.) [Anmerkung der
Mythen-Post: Vorsicht vor Vorurteilen und solchen
Pauschalbemerkungen.] hätten wohl entweder mich in den
Selbstmord getrieben oder ich hätte die umgebracht...
Ein anderes Problem ist (kein Witz), dass ich (geographisch)
überhaupt nicht flexibel bin. [Anmerkung der Mythen-Post:
Nicht nur geographisch! Beeler ist auch in vielen andren Bereichen
"sehr unflexibel".] Gut, wenn es anderswo schön(er) ist
- kein Problem. [Anmerkung der Mythen-Post: Und da kommen
wieder die gewohnt hohen Ansprüche!] Aber da irgendwo in
einem miefen Hotel übernachten und am anderen Tag einen Film
drehen, wäre nicht mein Ding. Für mich gilt immer: Entweder
100% oder gar nicht. [Anmerkung der Mythen-Post: Um das Umfeld
Beeler-gerecht zu machen, braucht es neben den richtigen Menschen
auch das nötige Geld!!]
Don Francesco Bachmann, kath. Priester aus Lauerz, hat mir einmal
gesagt, dass ich von meiner Mentalität her "wie ein Fürst"
sei. Das stimmt! Nur fehlt mir (in Zukunft höchstwahrscheinlich)
das Geld für meinen unabhängigen Lebensstil > und da
kommen automatisch jeweils Selbstmordgedanken, denn lieber tot als in
Ketten! [Anmerkung der Mythen-Post: Oder Beeler als Nachfolger
von Fidel Castro?! Kleiner Scherz...]
Ich dachte kürzlich bereits daran, zur Rettung meiner
Festung hier in Schwyz eine Heiratsanzeige aufzugeben zwecks Finden
einer jungen, netten, hübschen und vor allem vermögenden
Frau... [Anmerkung der Mythen-Post: In Krisensituationen ist
Beeler offenbar auch zu unkonventionellen Lösungen bereit. Wenn
darunter dann nur nicht das Leben des Einzelgängers
leidet!] Machen Sie bitte etwas Werbung für mich! (Es
gibt doch unzählige reiche Industriellen- und
Adeligen-Töchter in Deutschland) Mit ein paar Millionen im
Rücken wäre meine Festung wieder finanziell abgesichert und
ich könnte herrliche Kampagnen führen. Nebenbei:
Missgünstige, Feinde etc. würde das so richtig
"schockieren"... [Anmerkung der Mythen-Post: Beeler als
plötzlicher Millionär wäre wirklich
interessant!]
Zu Ihrem Vorschlag betr. Transport von tiefgefrorenem Fleisch.
Ich meine, dass dies in der EU problemlos möglich wäre.
Aber es sind dort offensichtlich politische Kräfte am Werk, die
das verhindern wollen (vgl. Käfighaltung von Hühnern).
Für mich ist es absolut unverständlich, dass es Leute gibt,
die Geld (oder was auch immer) über das Wohlbefinden von Tieren
stellen. Irgend etwas muss bei denen im Kopf (im Herzen!) falsch
laufen. Wobei: In der Schweiz läuft es in der Praxis ja nicht
viel besser.
Gestern gab's noch eine eindrückliche Sendung "History" im ZDF
mit dem Thema Russland zur Zarenzeit. Unglaublich, was da in den
Jahren 1500-1700 (historischer Ausschnitt) alles abgelaufen ist:
"Iwan der Schreckliche" (da fragt man sich nur schon, wie ein solcher
Tyrann als Herrscher möglich war!! Es braucht bekanntlich ja
immer noch solche, die mitmachen.); Leibeigenschaft; junge Bauern zu
25 Jahren Militärdienst verpflichtet (viele Familien hätten
bei deren Einberufung bereits vorsorglich eine Totenfeier
abgehalten!); Zar lässt seinen eigenen Sohn einkerkern >
stirbt; Polen (!) marschieren nach Moskau; Schweden (!) marschieren
in Richtung Moskau etc. Verrückt! Bei solchem historischen
Hintergrund muss man nicht verwundert sein, wenn heutzutage noch
soviel Bescheuertes abläuft! Denn dazwischen liegen ja nur
einige Generationen. (Die technische Entwicklung läuft viel
schneller ab als die menschliche Evolution.)
Zu Ihrer Frage: Ein Teil der erwähnten neuen Aktion habe ich
gegen Ende vergangener Woche in die Wege geleitet. Es ist aber noch
weitere Arbeit nötig. Sobald es soweit ist, werde ich Sie gerne
darüber informieren. Für mich ist dieser Job ähnlich
wichtig wie mein Engagement in der KMF-Sache.
Hoffe, dass Sie wohlauf sind. Ich möchte Sie nicht zu stark vom
Lernen abhalten, sondern, dass Sie gut abschneiden. Und ich denke
dabei auch etwas an Frau M. und mich: Wir sahen Sie in unserer
Phantasie nämlich bereits auf der grossen Terrasse in Schwyz im
Sommer auf dem Liegestuhl liegen und sich im knappen Bikini
wohlig-verführerisch räkeln...
Mit herzlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Heute kommt wieder unser Harald auf SAT1 (Wiederholung der 1. Sendung vom 5. Dezember 1995). Mich nimmt wunder, ob die Qualität der ersten Sendungen bereits so gut war wie in den Jahren 1999-2003.
Montag, 19. Januar 2004
Hallo Frau Bangel
Will nur noch kurz nachfragen, ob Sie bei Ihnen auf dem PC ein
Programm installiert haben, mit dem Sie Bilder öffnen
können. Im Anhang ein JPG von C.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Heinz Engelbrecht
Montag, 19. Januar 2004
Hallo Bert (E-Mail: igu@xtra.co.nz)
Da Du und Kessler ja beide oberknauserig seid, muss ich mich wohl an
Heinz wenden, siehe Eintrag vom 8. Januar 2004 unter http://www.vgt.ch/forum/forum_2004-1.htm#haifisch
Oder jeder von Euch drei übernimmt einen Drittel: Bert, Erwin,
Heinz. Frag' mal Kessler, was er davon hält. E-Mail:
kessler@vgt.ch
Da Ihr beide punkto Geld ähnlich denkt, werdet Ihr Euch bestimmt
gut verstehen.
Herzliche Grüsse
Urs
Neugierde
Dienstag, 20. Januar 2004
Hallo Herr Beeler
Ich konnte das Bild leider nicht öffnen. Was war es denn
für ein Bild?
Ich glaube auch, dass der Beruf des Juristen nicht für Sie
geeignet wäre. Sie würden viel zu viel Herzblut investieren
und wenn Sie dann doch verlieren würden, täten Sie sich
wahrscheinlich halb tot-arbeiten, um für Ihre Überzeugung
einzutreten. [Anmerkung der Mythen-Post: Wie wahr!]
Ihre Sicht über die Schweizer Filmemacher kann ich nicht
beurteilen, da ich bisher - glaube ich - noch keinen einzigen
Schweizer Film gesehen habe... Was man auch als unterstützendes
Argument sehen kann, dass wirklich keine guten Filme mehr gemacht
werden. Weiterhin kenne ich keinen der von Ihnen genannten Filme. Und
wie die Mythen-Post schon im Forum erwähnt hat, scheinen das
sehr alte und regional bezogene Filme zu sein. Ich könnte mir
bei Ihnen auch keinen Spielfilm vorstellen, sondern eher
Dokumentationen à la Michael Moore. Ich denke mal, Sie kennen
diesen US-amerikanischen Regisseur und Autor, der auf sehr
konfrontierende und auch oft brutale Weise, Misstände der meist
amerikanischen Gesellschaft aufdeckt und dokumentiert.
Man stelle sich folgende Film-Beurteilung vor: Regisseur, Produzent
und Interviewer Urs Beeler, gebürtiger Schwyzer, stellt in
dieser sehr detaillierten und hervorragend recherchierten
Dokumentation die Abgründe der KMF-Lobby dar und nimmt den
Verantwortlichen - Bauunternehmen und Unterstützern von
allergieauslösendem Baumaterial - den Boden unter den
Füßen. Eine Dokumentation, die Folgen haben wird!
[Anmerkung der Mythen-Post: Gut gedacht. Es fragt sich nur,
wer in der "freien Schweiz" einen solchen Film ausstrahlt.]
Wie finden Sie das? Das könnte ich mir gut vorstellen. Bei
Interviews schreibe ich auch gerne das Skript! Dann machen wir der
Mafia den Garaus!
Sie schreiben: "Ein anderes Problem ist (kein Witz), dass ich
(geographisch) überhaupt nicht flexibel bin. Gut, wenn es
anderswo schön(er) ist - kein Problem. Aber da irgendwo in einem
miefen Hotel übernachten und am anderen Tag einen Film drehen,
wäre nicht mein Ding. Für mich gilt immer: Entweder 100%
oder gar nicht."
Aber Herr Beeler, hier widersprechen Sie sich! 100% zu geben,
bedeutet auch sich mit unangenehmen Gegebenheiten abfinden zu
können. Und falls Sie meinen, es muss alles zu 100% stimmen,
dann muss man leider sagen: Das werden Sie nirgendwo finden.
Zu den Tiertransporten und den politischen Kräften, die eine
Regelung dieser Art unterbinden... Ich lese gerade das Buch "1984" -
ein utopischer Roman, in dem es (falls Sie ihn nicht bereits kennen)
darum geht, wie sich ein Mensch in den 1940ern das Leben in der
Zukunft vorstellt. Da gibt es in nahezu jedem Haus, in jeder Wohnung
und jeder öffentlichen Institution sowie auf der Straße
sogenannte Televisoren, die das Leben jederzeit beobachten,
kontrollieren und sehen können, ob man sich auffällig
verhält gegenüber dem "Big Brother". Auch laufen in den
Kästen Sendungen über das richtige Verhalten und jeden
Morgen eine Gymnastik-Live-Sendung. Solche Televisoren könnte
man doch in jedem Haus der verantwortlichen Politiker aufstellen und
den ganzen Tag über Bilder von sterbenden und gequälten
Tieren beim Tiertransport laufen lassen...
Vielleicht würde dann mal etwas passieren.
Keine Angst: Ich werde schon genug lernen für mein Abi. Also
nicht wundern, wenn ich mal nicht sofort zurückschreibe.
Einen schönen Gruß an Frau M. und auch an Sie: Wenn ich
Sie in der Schweiz besuchen komme, dann habe ich natürlich gar
keine Zeit, mich im knappen Bikini auf der Terrasse zu räkeln.
Sie müssten mir dann ja das schöne Schwyz zeigen!
Viele Grüße von mir
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Mittwoch, 21. Januar 2004
Hallo Frau Bangel
Vielen Dank für Ihre freundliche Nachricht.
Das Bild, das ich Ihnen schickte, war eine Aufnahme meines N. C. im
Alter von ca. 6 Jahren. Ich sandte es Ihnen als ein Beispiel für
das, was ich als "schön", "natürlich", "vollkommen", "100%"
empfinde. Ohne künstlichen Schnickschnack. Photografiert im Stil
meiner Landschaftsaufnahmen. So - glücklich, echt, zufrieden -
müsste die Welt ausschauen!
Ihre Bemerkung betr. Juristenberuf und Ihre Einschätzung stimmt.
Und auch Ihre weibliche Intuition bezüglich dem Filmemachen.
Wobei meine grosse Leidenschaft 2 x 35 mm (mit Panavision Panaflex
Cameras hergestellte) Cinemascop-Filme aus den Fünfzigerjahren
sind. Mit Grace Kelly, Cary Grant, Doris Day etc. Ich bin total Fan
der "übernatürlichen" Farben dieser Filme. (Kritiker sagen,
es sei Kitsch, aber mir gefällts.)
Optisch (nicht vom Charakter her) scheint mir Grace Kelly (siehe
http://userpage.fu-berlin.de/~cimen/classic_moviestars/grace_kelly/start.htm)
bis heute die schönste aller bekannten Schauspielerinnen gewesen
zu sein.
Michael Moore finde ich ebenfalls einen sehr originellen Typ
(entspricht meinem Stil!). Interessanterweise hatte der aber - wie er
kürzlich selber in der Show von Johannes B. Kerner sagte - bis
heute noch keine einzige Gerichtsklage am Hals - ganz im Gegensatz zu
mir!
Ihre Strategie finde ich wirklich sehr gut. Nur: Wer würde einen
solchen Film ausstrahlen? [Anmerkung der Mythen-Post: Positiv,
nicht negativ denken!] Printmedien gibt's sehr viel mehr als
öffentliche und private TV-Sender - und über 95% schweigen
meine KMF-Kritik tot!! Alles, was "wirtschaftsfeindlich oder
-kritisch" ist, hat im Zeitalter des Hochkapitalismus keine Chance.
DAS ist das Problem! [Anmerkung der Mythen-Post: Nicht jammern
- handeln!]
Hatte vor hunderten von Jahren die Kirche das Sagen und
unterdrückte diese jegliche Kritik, so sind es heutzutage
Grosskonzerne, die direkt oder indirekt bestimmen, in einer angeblich
"demokratischen" und "freien" Gesellschaft. In Wirklichkeit ist die
Manipulation allgegenwärtig. Hätten wir korrekt
funktionierende Medien, eine ehrlich funktionierende Medizin etc. -
die KMF-Lobby läge schon längst am Boden! Denn Argumente
fehlen denen von A-Z; sie können mich nur noch totschweigen oder
versuchen, mich per Gericht mundtot zu machen. Gleichzeitig werden
die versuchen, mit ihrem Sondermüll so lange wie nur irgendwie
möglich, möglichst viel Geld zu scheffeln. Und danach
nochmals bei der Entsorgung! Verrückt, dass so etwas im dritten
Jahrtausend stattfinden kann!
Wenn Sie das Skript schreiben möchten - ich bin dabei!
Danke für Ihren Satz: "Aber Herr Beeler, hier widersprechen
Sie sich! 100% zu geben, bedeutet auch sich mit unangenehmen
Gegebenheiten abfinden zu können. Und falls Sie meinen, es muss
alles zu 100% stimmen, dann muss man leider sagen: Das werden Sie
nirgendwo finden." Hier bringen Sie es als noch junge, aber
talentierte Analytikerin haargenau auf den Punkt. Und deswegen - an
der täglichen Unvollkommenheit - habe ich auch enorm zu beissen
und hege seit Jahren praktisch jeden Tag Suizid-Gedanken, weil der
Tod eine Erlösung wäre vor der eigenen und vor allem der
aussen stattfindenden Unzulänglichkeit (Missstände im
Tierschutz, unnötige Luft- und Wasserverschmutzung, legale
Sondermüll-Produktion, "gesellschaftlicher Wahnsinn" etc.)
Von George Orwells "1984" habe ich natürlich des öfteren
schon gehört, aber das Buch selber nicht gelesen. Vielen Dank
für Ihre aufschlussreiche Inhaltsangabe. Teilen Sie mir alles
mit, was Sie Interessantes herausfinden!
Vorgestern habe ich mir noch die erste Harald Schmidt Show vom
5.12.95 angeschaut. Ich bin froh, dass ich nicht Harald bin, sonst
hätte mich diese Sendung frustriert. Das Bühnenbild war ja
grauenhaft. Ein komisches Gitterraster (Bogenfenster mit kleineren
Scheiben, wie sich im nachhinein herausstellte) zwischen ihm und der
hinten abgebildeten Skyline. Schmidt mit zu langen Haaren und zu
grosser Brille redete zuviel.
Das Show-Pult ein keineswegs ästhetisch ansprechender, sondern
bieder wirkender, recht hell lackierter Holztisch. Die
Bühnendekoration in deprimierendem Backstein-Stil mit den
hässlichen Bullaugen-Türen erinnerte an ein
Hinterhofquartier in der Bronx oder - wären Netze dagewesen - an
einen alten Fischkutter-Hafen. Und in seiner braunen Kleidung mit
breiter Krawatte sah Harald Schmidt aus wie ein Vertreter einer
Zigarettenfirma.
Musiker Paul(chen) Kuhn neben Helmut Zerlett (als ob der nicht selber
wusste, wie man richtig Musik macht). Mit dem (früher
talentierten, leider alkoholkranken und zwischenzeitlich wirklich
bedauernswerten > Anstalt) Harald Juhnke fühlte man sich in
die Siebzigerjahre zurückversetzt. Es hätten nur noch Rudi
Carrell (damals noch mit schwarzem Haar) und Hans-Joachim Kuhlenkampf
gefehlt.
Wobei die Erstsendung aber auch clever aufgebaut war mit allerlei
Prominenz im Publikum: Günther Jauch, Kai Pflaume, "Frau Kling"
(aus der Lindenstrasse) > Annemarie Wendl usw. Und mit einer
Live-Schaltung nach München zu Thomas Gottschalk, der dort als
Gast Pierce Brosnan (James Bond) hatte. Vereinzelt gab es auch ein
paar gute "Harald-Schmidt-Sprüche".
Bei Harald scheint es wie mit einem Wein zu sein. Er wird mit dem
Alter besser! In den späten Achtziger- und noch anfangs der
Neunzigerjahre konnte ich mit Schmidt praktisch überhaupt nichts
anfangen. Der billige, z.T. wirklich primitive "Humor" gefiel mir
nicht. Den neuen "Harald ab 40" finde ich jedoch gut. Mit dem kurzen
Haarschnitt und der kleineren Brille, schickem Anzug und passender
Krawatte sieht der Mann elegant aus - und ebenso elegant herüber
kommen seine munteren Sprüche.
Im Jahre 2003 stimmt ebenso das Bühnenbild, inkl. Zerlett-Band,
Suzanna und Manuel Andrack (von dem zwar wohl nie jemand "Fan" sein
wird, der aber irgendwie - aus unerklärlichen Gründen -
"dazu" gehört).
Bei Schmidt aus dem Jahre 1995 hat man noch das Gefühl, er
"müsse" unterhalten (selbst der Ton stimmt damals nicht). Im
Jahre 2003 geht das ganze absolut professionell (wie man es kaum mehr
besser machen kann) und locker über die Bühne, ohne, dass
er sich dabei selber in den Vordergrund stellt oder stellen muss.
Schon interessant, diese Entwicklung!
Interview mit Harald Schmidt, siehe http://www.planet-interview.de/interviews/pi.php?interview=schmidt-harald-3;
Biographie: http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Schmidt
Was mir aufgefallen ist: bei den alten Harald Schmidt Shows (1995/96
etc.) habe ich meistens herumgezappt und dann oft etwas anderes
geschaut. Jetzt geht es mir wieder genauso. Gestern z.B. lief die
Krimi-Komödie "Arsen und Spitzenhäubchen" (siehe
http://www.cyberkino.de/entertainment/kino/102/102109.html)
mit Cary Grant auf SF 2.
Die Darsteller spielen ihre Rollen perfekt; ein besonderer Genuss ist
immer wieder das unerwartete Auftauchen von "Bruder Jonathan"...
Ich freue mich auf Ihren Besuch in Schwyz!
Mit herzlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Noch Links zu Harald, siehe¨http://www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Dec_26_2003.html und Sprüche (unten auf der Seite), deren Grossteil von mir aus Geschmacksgründen wohl zensuriert worden wären, siehe http://www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Nov_14_2002.html Denn in ein gutes Menü sollten nur die besten Zutaten!
"Suizid ist doch keine Erlösung!"
Mittwoch, 21. Januar 2004
Guten Abend Herr Beeler
Vielen Dank nochmals für die Komplimente. Das stärkt das
Selbstbewusstsein! Die Zensur des Bikini-Spruches finde ich auch in
Ordnung! Ich weiß ja, dass Sie es nicht so sexistisch meinen,
aber andere wissen das nicht.
Schade, das Foto Ihres N. hätte ich gerne gesehen! Schicken Sie
es mir doch nochmals. Ich kann es eventuell auf einem anderen
Computer öffnen.
Grace Kelly kenne ich und sie ist wirklich sehr hübsch. Meine
weibliche Favoritin ist allerdings Angelina Jolie. Und damit ich hier
nicht falsch verstanden werde: Natürlich habe ich einen
absoluten männlichen Top-Favorit: Will Smith!
Sie haben mit der Medieneinschätzung sicher recht... Es braucht
viel Geld und unendlichen Aufwand, um solch eine Dokumentation zum
Laufen zu bringen. Schließlich müssen die Sender die
richtigen Einschaltquoten erreichen und die Propaganda, um hohe
Quoten zu bekommen, wäre zu aufwendig und teuer.
[Anmerkung der Mythen-Post: Hohe Einschaltquoten liessen sich
vermutlich mit einem guten Konzept schon realisieren. Fraglich ist,
ob Sender bei Themen, die an die Substanz gehen, auch
mitmachen!] Ich glaube Sie müssen sich wirklich eine
Millionärin angeln. Sonst läuft gar nichts.
[Anmerkung der Mythen-Post: Wenn Körper und Geist dabei
auch noch stimmen, könnte dies tatsächlich vieles
vereinfachen.]
Machen Sie mir bitte keine Angst Herr Beeler: Suizid ist doch keine
Erlösung!
Stellen Sie sich mal vor, Sie sind dann im Himmel und haben Ihre
Angelegenheiten und Überzeugungen nicht durchgebracht, bzw.
nicht bis zum letzten gekämpft! Sie würden niemals in Ruhe
Ihr nächstes Leben, oder dasjenige nach dem Tod leben
können. Kämpfen
Sie bitte weiter, und Sie werden nie etwas
bereuen, denn auch wenn es nur 100
Menschen sind, [Anmerkung der Mythen-Post: Hoffentlich sind es
nach den vielen Jahren ein paar mehr...] die Sie dafür
bewundern werden: Das lohnt sich auch schon! Dann wird es auch
Nachfolger geben! Außerdem würde es erst gar nicht soweit
kommen. Sie hätten bestimmt tausend Schutzengel, die Ihnen nicht
erlauben, einfach zu verschwinden! Das musste jetzt gesagt werden.
Auch wenn Sie denken, dass ich wahrscheinlich gar nicht das ganze
Ausmaß Ihrer psychischen Verfassung kenne... [Anmerkung
der Mythen-Post: Suizid sind bei Beeler und Kessler wohl ein
Dauerthema, weil sie durch ihre Arbeit oft am Limit laufen.]
Selbstmord lohnt sich nie! In keinem Fall!
Harald Schmidt... Ich habe die Wiederholung leider nicht gesehen,
aber ich glaube, es war früher zunächst nur so "schlecht",
weil Harald ja auch mal Anfänger war. Und man musste ja erstmal
herausfinden was die Leute sehen wollen. [Anmerkung: Vor allem
musste herausgefunden werden, wie man die Sache besser machen kann. -
Die späteren Sendungen sind bereits deutlich besser.]
Auf jeden Fall ist er heute ein echter, guter Entertainer, das
stimmt!
Wenn es gerade eine Wiederholung gibt, dann guck ich sie mir jetzt
an. Anmerkung der Mythen-Post: Die Sendung (Wiederholung) vom
21.1.04 (Febr. '96) war nicht übel.]
Also gute Nacht und bis zur nächsten E-Mail.
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Donnerstag, 22. Januar 2004
Hallo Frau Bangel,
Wau, Jasmin, ich habe gar nicht gewusst, dass Sie (...)! Angelina
Jolie besitzt Kurven und bringt vielleicht Totgeglaubte sogar wieder
zum Leben, siehe http://images.google.ch/images?q=%22Angelina+Jolie%22&svnum=10&hl=de&lr=&ie=UTF-8&start=0&sa=N
Interessant jedoch ist: Ich habe von dieser Frau noch nie etwas
gehört. Ist sie Musikerin, Schauspielerin, Modell?
Nähme mich wirklich wunder, was Sigmund Freud zu dieser Frau
gesagt hätte. Vor allem, ob der Umgang mit einer solchen Frau
inspirierend oder zerstörerisch auf das Schaffen wirkt. Freud
war bekanntlich der Meinung, dass für grosse kulturelle
Leistungen Triebverzicht resp. Sublimierung (nicht Verdrängung!)
notwendig sei. Wilhelm Reich stellte mit seiner Charakteranalyse
später Freuds psychoanalytische Theorie auf ein organisches
Fundament. Nach Reich ist ein glückliches, erfüllendes
Liebesleben DIE Voraussetzung für grosses künstlerisches
oder kulturelles Schaffen. Reich unterscheidet betr. Sexualität
jedoch klar zwischen primären (natürlichen) und
sekundären (pervertierten) Trieben. Unter den primären
Trieben versteht er die positiven, guten, aus dem biologischen Kern
stammenden Impulse. Pornographie etc. gehört nach Reichs Theorie
zu den sekundären, pervertierten Trieben. Für Reich war
Pornographie (basiert auf sekundären Trieben) der Todfeind der
natürlichen Sexualität.
Optisch habe ich von Angelina Jolie den Eindruck, dass sie oral
regrediert ist (u.a. Hang zur Sucht und Haltlosigkeit, mit
beachtlichem "Lebensverschleiss" > wird sich im Alter optisch
zeigen!). Durchaus möglich wäre es, dass sie u.U. auch
etwas Reichs "hysterischem Charakter" (> Koketterie) entspricht.
Um jedoch Genaueres sagen zu können, müsste ich sie
kennen.
Mit Will Smith haben Sie einen etwas speziellen Geschmack, aber jedem
das seine. Ich muss hier passen.
Hier noch die Links zu den angekündigten, neusten Kampagnen:
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_21_1_04/omo_sensitive_coop_14_1_04.htm
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_21_1_04/anzeige_henkel_15_1_04.htm
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_21_1_04/anzeige_lever_15_1_04.htm
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_21_1_04/omo_aloe_vera_22_1_04.htm
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_21_1_04/bluewin_willkuer_15_1_04.htm
Sagen Sie mir bitte, was Sie davon halten. Seien Sie kritisch und
teilen Sie mir allfällige Fehler/Unzulänglichkeiten mit.
Wenn Sie ergänzende Infos haben - nur zu!
Es sind weitere Aktionen geplant und die müssen voll sitzen!
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
PS: In meiner Phantasie habe ich mir vorhin
vorgestellt, was passieren würde, wenn Angelina Jolie nach
Schwyz käme. Mein 30jähriger (aber immer noch schöner)
Liegestuhl auf der Terrasse würde vermutlich zusammenbrechen...
...und ich eines glücklichen Todes sterben (garantiert kein
Selbstmord!)
Ich schätze, dass 9 Stunden Schule an einem Freitag
gegenüber einer stürmischen Angelina Jolie wie Ferien
sind...
Im Anhang nochmals das Bild von C.
Warum bringt die Schweizer Presse nichts über KMFs? Eine Anfrage an die Zeitschrift "Natürlich"
Freitag, 26. Dezember 2003
Sehr geehrte Frau Horat
Wäre das nicht auch ein Thema für "Natürlich", siehe
http://www.mythen-post.ch/datei_news_25_5_02/strafanzeige_i_news_25_5_02.htm
und http://www.mythen-post.ch/themen_uebersicht/isolation.htm?
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Dienstag, 20. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Vielen Dank für Ihre Mail an "Natürlich". Leider konnte ich
die empfohlene Website nicht öffnen. Worum geht es denn?
Mit freundlichen Grüssen
Petra Horat Gutmann (E-Mail: Petra.Horat@azag.ch)
Redaktion "Natürlich"
Dienstag, 20. Januar 2004
Sehr geehrte Frau Horat
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung! Ich wollte mich nur mal
kurz bei Ihnen erkundigen, ob Sie redaktionell ev. Interesse betr.
dem Thema Glaswolle (Isolationsmaterial) haben, siehe
http://www.mythen-post.ch/datei_news_25_5_02/strafanzeige_i_news_25_5_02.htm
Das Thema wird praktisch von der gesamten Schweizer Presse
totgeschwiegen, obwohl es sich bei diesen Produkten um nichts anderes
als potentiell gesundheitsschädigenden Sondermüll handelt!
Dazu Prof. Dr. med. J.-O. Gebbers, Chefarzt am Kantonsspital Luzern:
"Asbest herauszureissen und an dessen Stelle mit Mineralwolle zu
isolieren, bedeutet, den Teufel mit dem Belzebub auszutauschen."
Im Gegensatz dazu spricht sich Prof. Thomas Zeltner, Chef des
Bundesamtes für Gesundheit (BAG), gegen ein Verbot von KMFs
aus!! (Nach diesem Schema funktioniert es erfahrungsgemäss
immer. - Asbest wurde in der Schweiz erst 1990 verboten.)
Vielleicht haben Sie Interesse, darüber etwas zu bringen?
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Donnerstag, 22. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Unser "Natürlich"-Autor Walter Hess geht der Sache nach und
verarbeitet das Thema bei Bedarf zu einem Mosaik.
Vielen Dank für die Anregung und alles Gute!
Beste Grüsse von
Petra Horat Gutmann (E-Mail: Petra.Horat@azag.ch)
Redaktion "Natürlich"
Samstag, 24. Januar 2004
Sehr geehrte Frau Horat
Es ist kein Thema "bei Bedarf...", sondern der Isolationsschwindel
mit der Verarbeitung von Sondermüll ist bereits
überfällig. Das einzige Problem ist, dass es von den Medien
nahezu totgeschwiegen wird. Hätte die Presse nicht so etwas wie
eine Art Aufklärungspflicht gegenüber
Konsumentinnen/Konsumenten und Häuslebauern?
Um was es zusammenfassend geht, erfahren Sie unter http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_17_11_03/bossert_november_2003.htm
Aber ich will keinen Druck ausüben. Ich weiss, dass wir in der
Schweiz eine sehr angepasste und brave Presse haben.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Montag, 26. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Dass das "Natürlich" eine "brave und angepasste " Zeitschrift
ist, wäre ja mal etwas ganz Neues. [Anmerkung der
Mythen-Post: Revolutinär ist "Natürlich jedenfalls
nicht!]
"Bei Bedarf" heisst im Journalistenjargon, "wann immer es uns
möglich ist". [Anmerkung der Mythen-Post: Solche
"besänftigenden" Aussagen bringen in der Praxis nichts. Wichtig
ist, dass die redaktionellen Prioritäten richtig gesetzt werden!
POSITIVE TATEN entscheiden!]
Mit freundlichen Grüssen
Petra Horat Gutmann (E-Mail: Petra.Horat@azag.ch)
Redaktion "Natürlich"
E-Mail bekommen?
Samstag, 24. Januar 2004
Hallo Frau Bangel
Falls ich Ihrer Meinung nach etwa über die Stränge
geschlagen haben sollte, sagen Sie mir es bitte. Ebenfalls, wenn Sie
gewisse Passagen aus dem Forum gestrichen haben möchten.
Seien Sie auch mir gegenüber immer kritisch - und offen. Bis
bald!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Vermerken Sie bitte in Ihrer E-Mails, wenn etwas nicht für die Öffentlichkeit resp. das Forum gedacht ist. Es muss nicht alles "BigBrother" sein.
Samstag, 24. Januar 2004
Hallo Frau Bangel
Offenbar sind Sie ausser Hause. Ich vermisse Sie bereits, da ich von
Ihnen seit zwei Tagen nichts gehört habe... Hoffe, Sie sind
wohlauf.
Skifahren gegangen können Sie ja nicht sein, denn dort, wo Sie
wohnen, gibt's - wenn ich richtig orientiert bin - keine Berge. Ist
das Ihre Schule, siehe xy? Falls ja, sieht ganz nett aus.
Ich fuhr 1986 zusammen mit Bert Engelbrecht bis nach Römö
(Halbinsel im Süden von Dänemark). Mir hat die Nordsee gut
gefallen. (Wobei das im Sommer war.)
Sieht man Sie irgendwo da drauf, siehe zv?
Habe mir soeben B. angeschaut und höre in meiner Phantasie Hans
Albers und Freddy Quinn alte Seemanslieder singen. Das liegt ja
gewaltig im Norden!
Wobei mit dem Flugzeug sollte es in etwa 1 1/2 Stunden erreichbar
sein. Das sind ja keine Distanzen. [Anmerkung der Mythen-Post:
Zuerst mal machen, dann grosse Sprüche klopfen!]
Doch am besten beschaffe ich mir eine alte Mirage III RS der
Schweizer Armee - mit Mach 2,2 wäre die recht schnell in B.
[Anmerkung der Mythen-Post: In Analogie zu Matthias Rust auf
dem Roten Platz in Moskau?] Weils ein
Aufklärungsflugzeug ist, könnte ich bei dieser Gelegenheit
auch noch ein paar tolle Luftaufnahmen über Deutschland machen -
und würde mit meiner Landung auf der Autobahn A1 oder A21
bestimmt für einiges Aufsehen sorgen... [Anmerkung der
Mythen-Post: Beelers sprühende Phantasie...]
Ich habe gesehen, dass da Städtepartnerschaften zu Polen und
Frankreich bestehen. Bei dieser Gelegenheit werde ich
Stadtpräsident M. als neue Partnerstadt S. vorschlagen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Beelers Humor...]
Eine Pferderennbahn habe ich auf der Landkarte geortet, aber noch
keinen Golfplatz. Offenbar muss ich da noch einiges herumfliegen, bis
ich Sie finde. (Für die Mirage gibt's extra Zusatztanks an den
Flügeln.) [Anmerkung der Mythen-Post: 12 Stunden
später hatte Beeler tatsächlich sein Ziel erfolgreich
gefunden. Ohne Mirage!]
Einen schönen Abend wünscht Ihnen
mit herzlichen Grüssen
Urs Beeler
Sonntag, 25. Januar 2004
Hallo Herr Beeler
Bitte entschuldigen Sie, dass ich am Telefon etwas kurz angebunden
war. Ich war sehr überrascht, dass Sie angerufen haben. Ich
wollte nicht unhöflich sein, vielmehr wusste ich nicht, was ich
sagen sollte. [Anmerkung der Mythen-Post: Das klingt
ehrlich.]
Ich habe momentan für die Schule viel zu tun, und das wird sich
auch in den nächsten Monaten nicht ändern. Wenn ich also
mal zwei Tage nicht schreibe, dann seien Sie bitte nicht besorgt. Das
hat dann nichts mit Ihnen zu tun, sondern mit mir.
Nun konnte ich mir endlich das Foto von Ihrem N. angucken. Ein
wirklich süßer Junge! Leider musste ich es wieder
löschen, da es zu viel Speicherplatz benötigt.
[Anmerkung der Mythen-Post: !!!]
Angelina Jolie ist Schauspielerin. An ihr gefällt mir
einfach das Gesicht und die Ausstrahlung... Dass Sie als Mann andere
Prioritäten setzen, war ja mal wieder klar. Sie haben recht:
Alle Männer sind gleich!
Ja, ich gehe auf die A.-F.-S. und den GC haben Sie auch gefunden! Ich
bin auf keinem Foto der AFS-Seite zu sehen; ich habe leider auch
keine Möglichkeit, ein Foto von mir digital zu schicken. Aber
Ende Mai wird unsere Abizeitung fertig sein. Dann schicke ich Ihnen
gerne ein Exemplar.
Muss ich Angst haben, dass Sie bald vor meiner Tür stehen?
[Anmerkung der Mythen-Post: Falls Beeler eine Mirage IIIRS der
Schweizer Armee oder aus Zuffenhausen einen Porsche Carrera GT
geschenkt bekommt: JA!] Momentan würde mir das
nämlich gar nicht passen.
Spaß beiseite... Ich sage es Ihnen übrigens schon
früh genug, wenn ich etwas im Forum nicht möchte. Sie
müssen selber wissen, ob es die Öffentlichkeit etwas angeht
wenn ich mit Ihnen über Selbstmordgedanken spreche. Es gibt
sicher Leute, die es unprofessionell finden, wenn persönliche
Dinge in Foren ausdiskutiert werden, die ursprünglich anderen
Themen zugedacht waren. [Anmerkung der Mythen-Post: Das
stimmt. In Kunst und Literatur sind "öffentlicher" und
"privater" Bereich jedoch fast untrennbar miteinander verknüpft.
Oder nicht?] Daran müssen Sie auch denken.
Zu Ihrer Waschmittelkampagne. Ich finde es gut, dass Sie sich
für Konsumenten von unparfümierten Waschmitteln einsetzen,
denn es gibt genug Menschen, die darauf angewiesen sind - und wenn
dann gerade das einzige Waschmittel aus dem Supermarkt-Angebot
genommen wird, ist das ein Skandal. Das sehe ich genauso.
[Anmerkung der Mythen-Post: Danke!] Trotz vieler
Wiederholungen [Anmerkung der Mythen-Post: Die Texte laufen
tatsächlich parallel - aber an verschiedene Adressaten.]
finde ich die Texte gut. Man könnte allerdings auch aus Sicht
der Supermärkte argumentieren. Ich meine nicht zum Vorteil des
beschuldigten Supermarktes, sondern zu Ihrem Vorteil: Es gibt doch
sicher Statistiken, wie viele Menschen auf unparfümiertes
Waschmittel angewiesen sind. Für den Supermarkt, der dieses
Waschmittel aus dem Sortiment nimmt, gibt es dann Verluste zu
verzeichnen. Je nachdem, wie hoch die Zahl der Konsumenten ist, ist
auch die Abschreibung [Anmerkung der Mythen-Post: Der
Verlust.] für den Supermarkt zu errechnen. Im Klartext:
Wenn der Supermarkt das einzige unparfümierte Waschmittel aus
dem Sortiment nimmt - und es gibt beispielsweise 2'000 Verbraucher,
die dann in einem anderen Geschäft unparfümiertes
Waschmittel kaufen - so hat sich der Supermarkt ohne dieses
Waschmittel ins eigene Fleisch geschnitten. Oder sehe ich das falsch?
[Anmerkung der Mythen-Post: Nein, das sehen Sie schon
richtig!]
Ich wünsche Ihnen bei Ihrer Kampagne jedenfalls viel Erfolg!
Bis bald und herzliche Grüße
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
Sonntag, 25. Januar 2004
Hallo Frau Bangel
E n d l i c h ! !
Warum ich telefoniert habe? Meine Devise ist immer: Klare
Verhältnisse um jeden Preis. Das schlimmste Verbrechen, das Sie
gegen mich ausüben können, heisst "Ungewissheit".
Ich wusste nicht, was mit Ihnen los oder nicht los ist - und deshalb
begannen meine unermüdlichen (Sie kennen mich ja schon ein
bisschen...) "Recherchen".
1. Anruf: Mein Eindruck "Kann das sein?" Ich erkannte eine ziemliche
Diskrepanz zwischen Jasmin Bangel aus dem Internet und der "ersten
kühlen Norddeutschen" am Telefon. Zum Glück sagte mir
neulich F.M. (ein guter und langjähriger Kunde) zu mir: "Man
kann nicht immer auf den ersten Eindruck am Telefon gehen..."
Nochmals fragte ich mich: "Kann das sein?" Also folgte der
2. Anruf: Schon viel netter und aufgetauter. Ihre Stimme erinnerte
mich an die damals zwanzigjährige U.W. aus K., mit der ich im
Jahre 1989 "ein Verhältnis" hatte. Die erste Initiative ging
damals nicht von mir aus (B.E. ist mein Zeuge!), sondern von ihr. Sie
schwärmte, sie hätte noch nie einen so wunderbaren Menschen
wie mich kennengelernt - und ich schwebte [Anmerkung der
Mythen-Post: Verständlich, bei einem solchen
Kompliment!!] wie auf Wolken. Sie sah aus wie die
amerikanische Filmschauspielerin Meryl Streep (als sie noch gut
aussah...), vgl. "Die Geliebte des französischen Leutnants" und
"Falling in Love". Ich war begeistert!! Doch dann folgte die absolute
"Beziehungs-Selbstzerfleischung" - so etwas möchte ich NIE
WIEDER erleben! Es war der absolute Horror!
Telefon Nr. 2 erweckt in mir zwiespältige Gefühle:
einerseits Erwartung, andererseits schossen mir obige Erinnerungen
blitzartig durch den Kopf. Wobei: Sie können hier vermutlich
nicht viel dafür - Sie haben ja gar nicht viel gesagt.
[Anmerkung der Mythen-Post: Hier ist der Rationalist Beeler in
der eigenen Analyse/im Erkennen der Situation offenbar etwas
überfordert.]
ABER..."Ich habe momentan für die Schule viel zu tun, und
das wird sich auch in den nächsten Monaten nicht
ändern." ???
Richterin Barbara Salesch würde Sie an dieser Stelle fragen:
"Frau Bangel, die schriftlichen Prüfungen haben Sie Ihren
eigenen Angaben zufolge vom 24.2.-4.3.04. Wie kommen Sie auf
'Monate'? Wollen Sie Herrn Beeler abwimmeln?
Sie sind verpflichtet, vor Gericht die Wahrheit zu sagen, d.h. Sie
dürfen weder etwas Unwahres hinzufügen noch eine
Falschaussage machen. Beides wäre strafbar. Schweigen
können Sie dann, wenn Sie sich durch eine wahrheitsgemässe
Aussage selber belasten würden. Wollen Sie schweigen oder eine
Aussage machen?" [Anmerkung der Mythen-Post: Beeler ist
hier offensichtlich unsicher und wendet deshalb "Verhörmethoden"
an. Wilhelm Reich hat das früher übrigens - zum Leidwesen
seiner Lebenspartnerin(nen) - auch gemacht.]
Und Staatsanwalt Bernd Römer fährt fort: "Frau
Bangel, dass Sie das Bild des Ihrer Aussage nach 'süssen' N. von
Herrn Beeler bereits gelöscht haben, deutet als weiteres Indiz
darauf hin, dass Sie mit Herrn Beeler nichts mehr zu tun haben
wollen, aber sich nicht getrauen, es ihm zu sagen. Beweis: 500 K
Speicherplatz, welches das Bild von Herrn Beeler auf Ihrem Computer
benötigt, sind Ihrer Meinung nach bereits zuviel! Also: Weg
damit! Nebenbei: Bereits im Jahre 1997 waren bei einem PowerMacintosh
7300 2 GB Festplattenspeicher Standard. Auf 1 GB passen umgerechnet
2'000 solche Bilder! Bei den aktuellen PC's sind 40-200 GB Standard.
Sie könnten also problemlos 20'000 Bilder des N. von Herrn
Beeler auf Ihrem PC abgespeichert haben und trotzdem weiter arbeiten.
Geben Sie zu, dass Sie mit Herrn Beeler Schluss machen wollen!!"
[Anmerkung der Mythen-Post: Beeler ist sich hier über die
Art resp. den Stand der Beziehung nicht im Klaren und versucht -
humorvoll verpackt in der Rolle des Staatsanwaltes Römer aus der
TV-Sendung "Richterin Barbara Salesch" - die Lage zu klären.
Warum? Beeler ist ein totaler Einzelgänger. Wenn da
plötzlich jemand von aussen in sein Leben tritt, wird diese
Person auf Herz und Nieren geprüft. Darin liegt keineswegs
"böse Absicht", sondern vielmehr Suche nach Sicherheit und
Gewissheit.]
Und Richterin Salesch: "Stimmt, was Herr Staatsanwalt
Römer soeben gegen Sie vorgebracht hat?"
Der Staatsanwalt treibt Sie weiter in die Enge: "Jetzt
müssen Sie antworten, liebe Frau Bangel! Mit Fakten und
Glaubwürdigkeit! Nur das kann Sie vor Gericht ev. noch retten.
Also: Wieviele GB Speicher besitzt Ihre HD? Welches System verwenden
Sie? Wieviel Festplattenspeicher benützt die eingesetzte
Systemsoftware? Wieviele Programme laufen auf Ihrer Festplatte?
Wieviele GB oder MB Speicher benötigen Ihre gespeicherten
Dateien auf der Festplatte? Wie gross war der aktuelle freie Speicher
auf Ihrem PC, nachdem Sie das Bild des N. von Herrn Beeler
gelöscht haben?
Besitzen Sie Backup-Geräte? Falls ja, wäre nicht die
Möglichkeit naheliegend gewesen, die Datei auf einem externen
Datenträger abzuspeichern? Warum haben Sie das Bild des
angeblich 'süssen N.' trotzdem gelöscht?"
[Anmerkung der Mythen-Post: Auch hier - verpackt - eine
Gewissens- und Nervenprüfung!]
Frau Bangel, berühren Sie jetzt Ihre Hände und
überprüfen Sie, ob die feucht geworden sind...
Es war wohl mein "Fehler", die A.-F.-S. und den GC
"herauszufinden". Aber so bin ich nun einmal! Und dass Sie daraus
folgen, "Klaus Kinski" oder "Jack Nicholson" sei im Anmarsch, wie
kann ich Ihnen das ausreden? Sie müssen diesen Eindruck
bekommen. Denn so bin ich: extrem - wie mein viel zitierter Freund
E.K.
Und Ihr weibliches Gespür gibt Ihnen recht: "Muss ich Angst
haben, dass Sie bald vor meiner Tür stehen? Momentan würde
mir das nämlich gar nicht passen." DAS GLAUB' ICH IHNEN!
Übrigens: Von Sigmund Freud stammt der Spruch: "Im Witz liegt
die Wahrheit!"
B.E. ist in den vergangene 20 Jahren einer der ganz wenigen gewesen,
der mit mir Ferien verbringen konnte. Andere hätten es "nicht
ausgehalten". W.M., mein langjähriger Automechaniker (in der
Zwischenzeit nicht mehr) sagte einmal, dass die passende Frau auf
dieser Welt für mich gar nicht existiere!!!
Also können Sie getrost argumentieren, dass das Problem nicht
bei Ihnen, sondern bei mir liege. So einfach ist das.
Vielleicht habe ich bis heute auch immer den falschen Typus Frau
angezogen - ich weiss es nicht. Und möglicherweise gehöre
ich auch zu den Säugetieren, die sich nur zur Paarung einfinden
und dann wieder die Einsamkeit und Freiheit wählen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Unkonventionell ist er, dieser
Beeler!] (Obwohl im
Hinterkopf immer die Zweisamkeit und Harmonie steht, getreu dem
griechischen Dichter Homer in seiner Odyssee: "Denn nichts ist besser
und wünschenswerter auf Erden, / Als wenn Mann und Weib in
herzlicher Liebe vereinigt, / Ruhig ihr Haus verwalten, den Feinden
ein kränkender Anblick, / Aber Wonne den Freunden; und mehr noch
geniessen sie selber!").
Mag sein, dass mich auch immer "das
unüberwindbare Hindernis" reizt. 1984/85 hatte ich eine
Freundschaft mit einer hübschen Ägypterin R. O. O. (aus:
Alexandria). Sie war Jus.-Studentin. Trotz Islam und völlig
unterschiedlichen Kulturen verstanden wir uns auf Anhieb sehr gut.
Das ganze ging jedoch auch in die Brüche. [Anmerkung der
Mythen-Post: Zum Glück, muss man heute sagen. Denn es hätte
- seien wir ehrlich - nie funktionieren können!] Das
Positive: Ich traure im nachhinein niemandem nach und ich bin sogar
froh, dass es so herausgekommen ist. [Anmerkung der
Mythen-Post: Diese Einsicht kam erst später - nach dem
Schmerz.]
Es waren Lebenserfahrungen. Warum erzähle ich Ihnen das?
Weil ich "keine Geheimnisse" haben will. Entweder nehmen und
akzeptieren mich die Menschen so, wie ich nun einmal bin - oder sie
lassen es bleiben.
Nach http://www.reiseplanung.de/
beträgt die Distanz zwischen der Bstr. 1 in B. (D) und Kstr. 4
(CH) exakt 977 Kilometer. Wenn ich nachmittags kurz nach 15.00 Uhr
losfahre, wäre ich anderntags um 1.17 Uhr bei Ihnen...
[Anmerkung der Mythen-Post: Beelers unverwüstlicher
Humor. Wobei wiederum mit einem Stück Wahrheit
verknüpft!]
Als früher noch junger, stürmischer Werther hätten
Sie tatsächlich nie sicher sein können, ob ich nicht doch
eines Tages plötzlich vor Ihrer Haustüre stehe. Doch der
Faust (nicht die Faust!) in mittleren Jahren sagt sich im
Studierzimmer: Liebe, Zuneigung und Verständnis basieren auf
Gegenseitigkeit. [Anmerkung der Mythen-Post: Beeler ist seit
seiner Gymnasialzeit ein grosser und echter Bewunderer von
Goethe.] Wenn die holde Maid Interesse hat und es "checkt",
kommt sie eines Tages sogar selber nach S. - ohne, dass ich sie rufe.
[Anmerkung der Mythen-Post: Ein Wunder, dass hier Beeler nicht
aus Goethes Balladen zitiert: "Ich liebe dich, mich reizt deine
schöne Gestalt. / Und bist Du nicht willig, so brauch ich
Gewalt."...] Und wenn nicht, hat sie halt kein Interesse,
andere Prioritäten etc. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Liebe, Freundschaft, Solidarität, Treue etc. - all dies
lässt sich nicht erzwingen! [Anmerkung der Mythen-Post:
Das wollte Beeler als Zwanzigjähriger noch nicht wahrhaben, doch
mit dem Alter und der Erfahrung kam die Einsicht. Obwohl er damit bis
heute z.T. rechte Mühe hat!]
E.K. und mich verbindet eine langjährige Freundschaft. K.
hat es sogar einmal so formuliert, dass wir "seelenverwandt" seien.
Ich bin ein grosser Fan von dem, was und vor allem wie er schreibt.
Und K. lobt die Mythen-Post als "Blatt der Intelligenz". Das Kuriose:
K. und ich halten es in einem Restaurant kaum 1/2 Stunde am selben
Tisch miteinander aus! Ich weiss die Erklärung bis heute nicht.
Trotz einigem Bücherwissen.
Und es kann sein, dass ich vielleicht irgend etwas (Positives) in Sie
hineinprojiziere, das Sie gar nicht erfüllen können. Etwas,
was Sie gar nicht sind. Deshalb kann nur radikale (=bis zur Wurzel
gehende) Offenheit und Ehrlichkeit von beiden Seiten nützlich
sein, vgl. das Streitgespräch mit Bossert (von dem ich
übrigens einiges gelernt habe). [Anmerkung der
Mythen-Post: Ein gefühlsmässiger Klärungsversuch mit
dem Beispiel Bossert zu verbinden, zeugt nicht von stilistischer
Eleganz! Das könnte man bestimmt anders und besser
formulieren.]
Wobei: Sie sind eine Frau - da spielen früher oder
später eben immer auch Gefühle mit. [Anmerkung der
Mythen-Post: Genau - und damit hat Herr Beeler dann auch seine
Probleme...]
Nun geht die Gerichtsverhandlung aber wieder
weiter...
Staatsanwalt Römer: "Frau Bangel, in Ihrer E-Mail vom 25.1.04
an Herrn Beeler behaupten Sie wörtlich, ich zitiere 'Ich habe
leider auch keine Möglichkeit ein Foto von mir digital zu
schicken. Aber Ende Mai wird unsere Abizeitung fertig sein. Dann
schicke ich Ihnen gerne ein Exemplar.' [Anmerkung der
Mythen-Post: So etwas wirkt auf Beeler bürokratisch-abweisend
und irgendwie auch unglaubwürdig. So im Stil von: "...die
zweitletzte Abizeitung schicken wir Tante Trude aus Buxtehude und die
letzte noch dem Herrn Beeler nach Schwyz. - Was Beeler vermutlich in
diesem Moment interessiert, ist weniger eine Abizeitung, sondern ein
ästhetisch schönes Portrait "seines" intelligenten, frisch
geliebten, jungen und kühl-norddeutschen Bangelchens...]
Wollen Sie den hier im Gerichtssaal anwesendem Publikum
tatsächlich erzählen, es gäbe von Ihnen bis heute kein
einziges Foto? Ein solches werde erst - oder vielleicht sogar
erstmals (?) - im Vorfeld der Produktion der erwähnten
Abiturienten-Zeitschrift gemacht? Dieses Argument des unschuldigen
Schulmädchens nimmt Ihnen hier im Saal garantiert keiner
ab!" [Anmerkung der Mythen-Post: Eine herrliche
rhetorische Argumentationsanalogie in Anlehnung an den
hervorragenden, in seiner Funktion oft auch emotional stark
engagierten TV-Staatsanwalt Bernd Römer in der TV-Serie
"Richterin Barbara Salesch".]
Was werden Sie antworten?
Dass Sie wahrlich kein "Schulmädchen",
sondern bereits eine zwar noch junge, aber bereits erwachsene Frau
sind, geht aus folgendem Satz hervor: "Ich sage es Ihnen
übrigens schon früh genug, wenn ich etwas im Forum nicht
möchte. Sie müssen selber wissen, ob es die
Öffentlichkeit etwas angeht, wenn ich mit Ihnen über
Selbstmordgedanken spreche. Es gibt sicher Leute, die es
unprofessionell finden, wenn persönliche Dinge in Foren
ausdiskutiert werden, die ursprünglich anderen Themen zugedacht
waren. Daran müssen Sie auch denken." [Anmerkung der
Mythen-Post: DAS ist es, was Beeler an dieser Jasmin Bangel seit
Wochen total beeindruckt und fasziniert! Diese junge Frau sieht,
worum es geht. Sie besitzt Verstand, Selbstbewusstsein und eine
gehörige Portion "Coolness".]
Hier kommt die kühle, sachlich denkende Norddeutsche zum
Vorschein, die durchaus Herrin der Lage ist... ...und intellektuell -
von der Argumentation her - auch locker dreissigjährig oder mehr
sein könnte.
Sie schreiben: "Trotz vieler Wiederholungen
finde ich die Texte gut." Gibt's unnötige Passagen, die
gestrichen werden müssen? Bitte sagen, welche, damit ich
sie herausnehmen kann.
Ihre Argumentation betr. dem Verlust an Auswahl und damit
Kundenabwanderung finde ich gut. Bei Coop werden im Moment nur die
kleinen und mittleren Filialen nicht mit OMO Sensitive beliefert, die
grossen jedoch schon. Man könnte aber damit argumentieren, dass
dadurch die Filialleiter der kleineren und mittleren Läden
angebotsmässig wie umsatzmässig benachteiligt würden.
[Anmerkung der Mythen-Post: Dieses Argument setzt voraus, dass
die erwähnten Filialleiter umsatzbeteiligt sind.]
Nun aber Schluss für heute. Sie können von Glück
sagen, meine liebe norddeutsche nur noch 1/2-Freundin*, dass Sie sich
heute nicht in Schwyz aufhalten... [Anmerkung der Mythen-Post:
Beeler meint dies bestimmt nicht böse; er ist einfach über
diese Art "Beziehungsarbeit" - von der er meint, sie müsse
unbedingt zur Klärung getan werden - etwas genervt. Dies
lässt er dann Jasmin Bangel auch spüren.
Würde Dipl.-Ing. Paul Bossert als Migros-Kursleiter zu einer
Stellungnahme geladen, würde dieser sagen, dass das Problem
"ausschliesslich bei Beeler" liege. Und: Nur dieser könne es
lösen.
WIE DAS WOHL WEITER GEHT?!]
Mit herzlichen Grüssen und bis bald!
Urs Beeler
PS: *Bei Angeklagten bleibt solange die Unschuldsvermutung bestehen wie keine rechtskräftige Verurteilung vorliegt. Sie müssen dem Gericht handfeste Gründe oder Beweise für Ihre Unschuld liefern können. Geschieht dies nicht, wird (muss!) aufgrund der vorhandenen Akten/Beweise resp. Indizien entschieden werden. [Anmerkung der Mythen-Post: Beelers Humor. Aber: Wird die junge Norddeutsche den "Beziehungstest" bestehen? Vor allem: WILL SIE DAS? Sieht sie es als eine interessante Herausforderung an? Was bewegt sie dazu? Neugier?]
Montag, 26. Januar 2004
Hallo Herr Beeler
Mensch, Mensch, Mensch.... Dass Sie so ein Pessimist sind, hätte
ich nicht gedacht! Sie interpretieren ja in jeden Satz etwas
Negatives!
Nur schon mal eine Vorwarnung: Mit der folgenden Argumentation
würde ich hundertprozentig freigesprochen werden!
Bangel zu Richterin Salesch: "Ich habe Herrn Beeler geschrieben,
dass meine SCHRIFTLICHEN Prüfungen Ende Februar bis Anfang
März laufen. Die mündlichen Prüfungen laufen erst im
Mai. Zwischen den schriftlichen und mündlichen Prüfungen
habe ich also viel Zeit, um noch viel zu lernen! Weiterhin besteht
unser Jahrgang aus nur 24 Schülern und da wir gerne eine
Abizeitung, einen Abiball und eine Abifahrt (zwecks Verabschiedung
nach dem ganzen Stress) auf die Beine stellen wollen, habe ich also
mehrere Monate viel zu tun, denn die wirkliche Organisation
übernehmen nur ca. 7 Schüler, zu denen ich auch
gehöre.
Und das Bild des N. habe ich gelöscht, da mein E-Mail-Account,
wie Sie ja wissen [Anmerkung der Mythen-Post: Das hat
Beeler nicht gewusst!], ist es kein privater Account wie
AOL oder T-Online, durch große Dateien wie Fotos
überlastet wird. UND: Auf dem PC kann ich das Bild nicht
speichern, da er meinem Vater gehört und er keine fremden
Dateien haben möchte. Würde ich den Speicherplatz in meinem
Account vergrößern wollen, so müsste ich an Yahoo
Geld überweisen. Der zweite PC im Hause gehört meinem
Bruder. Mein Bruder studiert und muss den PC daher oft nutzen.
Deshalb kommt es auch zu Verzögerungen bei unserem
E-Mail-Kontakt! Ich habe keinen eigenen PC und deshalb bin ich auf
die Güte meiner Familienangehörigen angewiesen, wenn ich
mal ins Internet möchte. Betreffend meines Fotos: DIGITAL, Herr
Beeler, DIGITAL kann ich Ihnen kein Foto senden! Ich könnte mit
einem Foto von mir zu einer Freundin gehen und es einscannen, als
Datei an eine E-Mail hängen und Ihnen dann senden. Oder ich
nehme ein Foto, stecke es in einen Briefumschlag und schicke es mit
der guten alten Post. Ersteres wäre mir zu aufwendig
[Anmerkung der Mythen-Post: ?], wenn ich
bedenke, dass ich persönlich es nicht für wichtig halte,
mit Ihnen Fotos auszutauschen. [Anmerkung der Mythen-Post:
?] Zweiteres finde ich ziemlich blöd aus dem ersten
Grund, und weil ich mir vorkommen würde, wie ein kleines
Mädchen, das unbedingt möchte, dass Sie wissen wie ich
aussehe. [Anmerkung der Mythen-Post: Das wird Beeler kaum
kapieren können.]
Frau Richterin, Herr Staatsanwalt und Herr Beeler: Ich ehre Sie alle
wirklich sehr. Ich habe Respekt und ich schätze wie gesagt den
Kontakt zu Ihnen, Herr Beeler, aber ich möchte mir eine
gewisse
Distanz aufrecht erhalten.
[Anmerkung der Mythen-Post: Das ist Ihr gutes Recht!]
Gedanken mit Ihnen auszutauschen ist sehr interessant und ich
möchte Ihnen auch weiterhin schreiben, allerdings, wie oben
erwähnt, möchte ich, dass es genau bei dieser Art von
Kontakt bleibt. Nicht mehr und nicht weniger." [Anmerkung
der Mythen-Post: Ein klarer Standpunkt.]
So..... war das zu hart, oder zu ehrlich???? [Anmerkung der
Mythen-Post: Man kann nie ehrlich genug sein!] Sie wollten,
dass ich ehrlich bin und das war ich nun. Genauso möchte ich
auch, dass Sie ehrlich sind. Wenn es Ihnen also nicht reicht, nur mit
mir per E-Mail-Kontakt zu kommunizieren, so sagen Sie es mir bitte,
und dann hat sich die Sache gegessen. [Anmerkung der
Mythen-Post: Jasmin Bangel bringt die Sache unerschrocken und
knallhart auf den Punkt. Damit wird für klare Verhältnisse
gesorgt, was sehr positiv ist. Die Frage stellt sich: Kann Beeler
damit leben?] Und seien Sie verdammt nochmal nicht so
pessimistisch. Denken Sie doch mal positiv! Das sagt auch die
Mythen-Post! Merken Sie nicht, dass Sie schon jetzt Erfolg mit Ihrer
Arbeit haben? [Anmerkung der Mythen-Post: Aber das genügt
dem verwöhnten Urs Beeler nicht. Denn seine Ansprüche sind
hoch. DAS muss man wissen!]
Freuen Sie sich doch mal über die Fragen, Kommentare und
Lobsagungen! Wie viele Menschen haben Sie schon um Rat wegen eines
Hauses (Dämmung) gefragt. Alleine dieser Fakt sollte Sie freuen.
Stattdessen denken Sie, dass ich Sie abwimmeln möchte.
[Anmerkung der Mythen-Post: In Beelers Kopf und Herz ist immer
der Wunsch nach "göttlicher Vollkommenheit". Wer das nicht
weiss, hat Schwierigkeiten, Beeler zu verstehen.] Wie gesagt:
Das will ich nicht. Aber Sie müssen auch verstehen, dass Sie und
ich völlig verschiedene Leben führen! [Anmerkung der
Mythen-Post: Beeler ist ein unkonventioneller Denker, den solches
nicht gross kümmert. Die junge Jasmin Bangel ist
diesbezüglich viel realistischer.] Ich habe noch alles
vor mir und Sie sind mitten drin. Zu den Lebenserfahrungen, die Sie
mir schreiben, kann ich (falls Sie es noch nicht bemerkt haben) nicht
viel sagen. Ich habe halt noch nicht viele Lebenserfahrungen. Und
selbst die, die ich habe, sind für Sie eher irrelevant bzw.
uninteressant. [Anmerkung der Mythen-Post: Jasmin Bangel sagt,
was sie denkt. Das ist gut so!]
"..wie kann ich das einer nicht einmal 20jährigen Frau
ausreden?" Ich bin schon zwanzig. [Anmerkung der
Mythen-Post: Hier hat sich Beeler offenbar geirrt.] Aber ich
möchte nicht pingelig sein. Ob neunzehn oder zwanzig, ich bin
jedenfalls noch jung. Und deshalb müssen Sie bedenken, dass ich
(auch wenn Sie mich als intellektuell und intelligent bezeichnen)
teilweise nichts zu den von Ihnen geschilderten Erlebnissen sagen
kann. [Anmerkung der Mythen-Post: Das ist i.O.]
Deshalb bin ich nicht kühl oder abweisend. Am Telefon war ich
auch einfach nur schüchtern und wie gesagt überrascht.
[Anmerkung der Mythen-Post: Damit hat Beeler halt manchmal
Mühe, weil er meint, die Menschen müssten genauso
funktionieren, wie er es sich in seinem Kopf ausdenke.]
Ich hoffe jedenfalls, dass ich Sie nicht erschreckt habe und Sie
mir weiterhin schreiben. Schöne Grüße, aus dem
momentan verschneiten Norddeutschland!
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
[Anmerkung der Mythen-Post: Die zweite Nachricht von Jasmin Bangel wird hier ihrem Wunsch gemäss weggelassen.]
Beeler antwortet
Montag 26. Januar 2004
Hallo Frau Bangel
Wie Sie reagiert haben, ist i.O. Ich respektiere es, muss es aber
auch noch etwas verdauen.
Ebenso ist es Ihr gutes Recht, wenn Sie kein Bild senden wollen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Bezugnehmend auf die zweite, hier
nicht veröffentlichte E-Mail.]
Frau M. wird vermutlich über den Stand unserer Beziehung
sehr erleichtert sein. Aber ich komme mir etwas komisch vor.
Umgekehrt beeindruckt es mich, dass Sie haargenau sagen, was Sie
wollen und was nicht. Das schätze ich. Ebenso finde ich Ihre
"Respektlosigkeit" erfrischend - so soll es sein! Ich gehe ja mit den
meisten Leuten auch nicht gerade zimperlich um. Wieso sollten Sie mit
mir eine Ausnahme machen?!
Und es ist schon erstaunlich, dass Sie diesen einmonatigen Dialog mit
mir durchgestanden haben. Dafür gebührt Ihnen bereits eine
Tapferkeitsmedaille! Die meisten anderen Frauen hätten an Ihrer
Stelle bereits die Flucht ergriffen...
Aber Sie sind "cool" - das gefällt mir und es beeindruckt mich
auch!
Da kommt mir eine nette Szene in den Sinn: Im Jahre 1986 hatte ich
bei meinem Renault 5 GT Turbo Cup-Stossdämpfer [Anmerkung
der Mythen-Post: Zu harte. Und die Auseinandersetzung mit der
dafür verantwortlichen Renault-Garage in Kriens, welche zurecht
"wegen nicht anweisungsgemäss ausgeführter Arbeit" von
Beeler scharf kritisiert wurde, sowie der nachfolgende Rechtsstreit,
eine andere Story...] montiert. Das Auto war bretthart und
auf der Strasse zu fahren wie ein Rennfahrzeug. Von der Bündner
Seite her fuhr ich mit dem Wagen - ich fühlte mich an diesem Tag
in Topform - wie der alte, bekannte französische
Rallye-Asphalt-Spezialist Jean Ragnotti den Oberalp-Pass hinauf. Jede
Kurve, jeder Gangwechsel war an diesem (Ausnahme-)Tag einfach
perfekt. Daneben sass als Beifahrer Bert Engelbrecht. Oben auf dem
Pass sagte er gelassen : "Das war perfekt. Schneller kann man hier
mit einem solchen Wagen nicht mehr hinauffahren". That's all.
Bert stammt ursprünglich auch aus Norddeutschland...
Und diese junge norddeutsche Jasmin Bangel zeigt sich ebenso
unerschrocken, wenn Beeler mal so richtig aufs Gas drückt.
Heute fühle ich mich im Gegensatz zum Wochenende etwas
erleichtert. Denn irgendwie sind "wir" weitergekommen.
Wahrscheinlich werden wir bald sogar zu einem Beziehungs-Vorbild
für die gesamte Internet-Gemeinde. "Die führen eine
offene und ehrliche Beziehung - ohne jeglichen Sex", wird es
heissen. Buddhistische Mönche werden mich in Schwyz aufsuchen
und fragen, wie das gehe. "Sublimieren Sie alle ihre Triebe in
geistige Energie", wird mein Rezept sein. Und in Schwyz und
Umgebung werden bereits im Frühling dieses Jahres die ersten
erfolgreichen Workshops entstehen und - wer weiss - ich als Guru
gefeiert...
Als nächster Schritt werde ich auch noch aufhören, zu essen
und zu trinken. Und kein Europäer wird mehr gezwungen sein, zum
Zwecke der "Erleuchtung" nach Indien zu reisen.
Doch die Frage bleibt: Was bringt's?
Mit Glück wird noch unerwartet ein Filmproduzent auf mich
aufmerksam und ich spiele dann in einer Neuauflage von "Die
Dornenvögel" den katholischen Geistlichen Ralph de Bricassart
(als Nachfolger von Richard Chamberlain). Filmpartnerin: Nicht mehr
Rachel Ward, sondern Alexandra Maria Lara.
Sie haben unsere Beziehung zentimetergenau abgesteckt. Das ist auf
Ihre Weise "extrem" und deshalb gefällt es mir.
Ich akzeptiere es, weil Sie genau wissen, was Sie wollen bzw. nicht
wollen.
"...." - Da werden sich Aussenstehende natürlich fragen:
Warum werden die sich nie treffen? Wieso werden die nie Sex haben?
Warum wissen die nicht einmal, wie der andere aussieht? Weshalb
tauschen sie keine Fotos aus? Warum verkehren die nur virtuell
miteinander? Ich werde dann antworten: "Bitte, liebe Leute,
mich müsst ihr nicht fragen!"
Wobei: Die Antwort haben Sie ja schon geliefert - Sie
möchten auf Distanz bleiben. Kann ich irgendwie verstehen.
Aber auf der anderen Seite ist es normal, dass sich zwei Menschen -
wenn sie sich irgend etwas zu sagen haben und Interessen teilen - im
Laufe der Zeit automatisch näher kommen. Wie sieht das bei Ihnen
aus?
Wenn ich mich z.B. in der KMF-Sache, der Waschmittelproblematik,
Umweltschutz oder Tierschutz engagiere, dann voll. Ich hasse
Halbheiten. Aus dieser kompromisslosen Haltung heraus habe ich
einfach Mühe, Sie zu verstehen, liebe Jasmin Bangel.
Distanz zum Selbstschutz? Wovor wollen Sie sich schützen?
"...." - Ehrlich: Das möchte ich unter gar keinen
Umständen. Ich
würde Ihnen niemals absichtlich weh tun, das wissen Sie
hoffentlich! Selbst wenn Sie mir mit Ihrer
Art noch das Herz brechen sollten - ich wusste von dem Risiko und
müsste die Verantwortung selber tragen.
Hätten Sie vor 300 Jahren gelebt, wären Sie vielleicht in
Russland als Zarin in die Geschichte eingegangen mit dem Titel
"Jasmin, die Unnahbare" oder "Jasmin, die Kühle". Guido Knopp in
der Sendung "History" im ZDF: "Charakteristisches Merkmal dieser
Fürstin war die Distanz."
Sie geben einem wirklich zu denken, Jasmin Bangel!
Wobei: Ein Vorteil hat unsere Beziehung. Sollte ich mit der Zeit
wegen "unlauterem Wettbewerb" (KMF- und
Waschmittel-Produzenten-Kritik) für ein paar Monate ins
Gefängnis wandern, wird Sie das nicht aus der Bahn werfen.
"Bild"-Schlagzeile: "Die kühle Jasmin steht auch in harten
Stunden zu ihrem Schweizer Freund."
Weil Sie mich bis dahin bestens kennen, werden Sie sogar als
Interviewgast in die Johannes B. Kerner Show eingeladen. Kerners
Kommentar nach der Sendung: "Blond, weiss gekleidet wie eine
Krankenschwester, norddeutsch, kühl, sachlich."
(Stimmt's?)
Johannes B. Kerner wird Sie bestimmt auch fragen: "Stimmt es, dass
Sie zu Herrn Beeler nur Kontakt via E-Mail haben? Warum nicht auch
per Telefon?" - Was werden Sie Herrn Kerner antworten?
Ma chère Jasmin, vous êtes une femme fatale! (...und
vermutlich ein weiterer Stein für mein junges Grab.)
Mit herzlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Der wahre Pessimist wählt von zwei Übeln beide.
Note: Ihre (...) Mail gelangt - Ihrem Wunsch
gemäss - nicht ins Forum. Sollten Sie am bereits existierenden
Forums-Eintrag etwas ändern wollen - bitte mailen. Wird dann
umgehend korrigiert.
"Wie haben Sie mich bloss verdient?"
"Wie habe ich Sie bloss verdient?"
Montag, 26. Januar 2004
Hallo Herr Beeler
Tja, auf der einen Seite bin ich froh, dass Sie noch schreiben, auf
der anderen Seite betroffen [Anmerkung der Mythen-Post: Dazu
besteht kein Anlass!], weil ich Sie nicht verletzen wollte.
Leider interpretiere ich nicht die gleichen Sachen in unsere
"Beziehung" wie Sie. Für mich ist der Kontakt wertvoll, weil ich
von Ihnen lernen kann und schreiben kann, was ich möchte.
[Anmerkung der Mythen-Post: Wenigstens etwas...]
Für Sie ist das irgendwie, auch wenn ich es nicht ganz
verstehen kann, viel wichtiger. [Anmerkung der Mythen-Post:
Beelers Devise lautet eben "Entweder wird etwas richtig gemacht oder
gar nicht."] Verstehen kann ich es nicht ganz, weil ich doch
ca. um die Hälfte jünger bin als Sie. [Anmerkung der
Mythen-Post: Das hat nichts mit dem Alter zu tun. Beeler war schon
mit zwanzig so.]
Ich wollte auch nicht respektlos erscheinen. [Anmerkung
der Mythen-Post: Das hat Beeler vermutlich eher ironisch
gemeint.] Es wundert mich auch etwas, dass Sie mich als
respektlos betiteln, nur weil ich, wie Sie es wollten, ehrlich war.
[Anmerkung der Mythen-Post: Ist in Ordnung!]
Aber wenn Sie das als gut empfinden, dann soll es so sein.
Sie schreiben: "Die führen eine offene und ehrliche Beziehung
- ohne jeglichen Sex" und "Da werden sich Aussenstehende
natürlich fragen: Warum werden die sich nie treffen? Wieso
werden die nie Sex haben? (...) Warum verkehren die nur virtuell
miteinander?"
Ich weiß gar nicht, wie Sie immer auf solche Kommentare
kommen. [Anmerkung der Mythen-Post: Da sind Beelers
langjährige psychologische Kenntnisse und viel Phantasie im
Spiel.] Das meine ich jetzt nicht so negativ, wie es klingt.
Aber warum müssen Männer bloß immer irgend etwas
Körperliches in einen freundschaftlichen Austausch
interpretieren???? [Anmerkung der Mythen-Post: Ganz einfach,
weil es sexuelle Triebwesen sind! Wobei Beeler weder mit Erwin
Kessler noch Bert Engelbrecht jemals Sex hatte! - Spass
beiseite...]
(...) [Anmerkung der Mythen-Post: Textabschnitt auf Wunsch
von J.B. weggelassen.]
Sie schreiben: "Distanz zum Selbstschutz? Wovor wollen Sie
sich schützen?"
Ich möchte mich - und hier muss ich zu Ihrem Leidwesen (es
tut mir Leid!) wieder sehr ehrlich werden - davor schützen, zu
viel beeinflusst zu werden. Sie können nämlich sehr gut
beeinflussen. [Anmerkung der Mythen-Post: Ja, in diesem Punkt
sind sich Beeler und Kessler sehr ähnlich!] Und ich
möchte mir Dinge, die ich gerne mache und besitze, erhalten. Um
mich nicht in etwas reinzusteigern, von dem ich momentan begeistert
bin, und vor
allem um Sie nicht zu kränken
[Anmerkung der Mythen-Post: Hier geht es der jungen Frau
Bangel wohl weniger darum, Beeler nicht zu kränken, sondern
weiterhin so leben zu können, wie sie es gewohnt ist und
mag.], möchte ich diese Distanz behalten.
[Anmerkung der Mythen-Post: Distanz = Selbstschutz.]
Ich könnte nämlich jetzt eine Beichte bei Ihnen ablegen, in
der ich gestehen würde, was ich alles tue, das Sie in keinem
Fall befürworten würden. Aber das tue ich zunächst
einmal nicht. Es sei denn, Sie müssen es unbedingt wissen, um
sicherzugehen, dass Sie noch Kontakt zu mir haben wollen. Deshalb
hatte ich Sie nämlich einmal gefragt, ob Sie tatsächlich
nur mit Menschen zu tun haben [wollen], die Ihren Forderungen
entsprechen. Puh, wahrscheinlich werden Sie mir schreiben, dass Sie
schrecklich enttäuscht sind [Anmerkung der Mythen-Post:
Beeler ist von den meisten Menschen enttäuscht, weil sie nicht
seinen Idealen und Vorstellungen entsprechen. Aber die Menschheit ist
nun einmal so wie sie ist. Und das nicht erst seit heute.]
und wissen wollen, was das denn ist, das Sie nicht akzeptieren
würden. Und ich schreibe Ihnen das - und dann ist der Kontakt
vorbei. [Anmerkung der Mythen-Post: Das wäre durchaus
denkbar. Denn wenn's hart auf hart geht, duldet Beeler keine halben
Sachen. Wobei: Gegenüber radikaler Ehrlichkeit und Offenheit ist
Beeler auch immer grosszügig und sehr verständnisvoll
eingestellt. Beeler besitzt - so sagte es einmal Erwin Kesslers
Ehefrau Heidi - "ein grosses Herz".] Aber ich möchte
kein schlechtes Gewissen Ihnen gegenüber haben und daher musste
das raus. [Anmerkung der Mythen-Post: Obwohl auch jetzt noch
nicht ALLES draussen ist.]
"Ich hasse Halbheiten. Aus dieser kompromisslosen Haltung
heraus habe ich einfach Mühe, Sie zu verstehen, liebe Jasmin
Bangel." Das werden Sie sagen. Aber da ich auch kein Fan von
Halbheiten bin, habe ich Ihnen das gesagt... Auch wenn es wohl
Konsequenzen haben wird. [Anmerkung der Mythen-Post: Wer ist
für allfällige Konsequenzen verantwortlich?] Lieber
jetzt als später.
Wenn ich bei Kerner eingeladen werden sollte, so werd' ich fast so
auftreten wie Sie es schreiben: "Blond, weiss gekleidet wie eine
Krankenschwester, norddeutsch, kühl, sachlich." (Stimmt's?)
Fast: Ich trage fast nie weiß, sondern eher dunkle Farben.
Norddeutsch werde ich wohl sein, also sachlich und kühl, aber
auch: humorvoll!
Bei der Frage "Stimmt es, dass Sie zu Herrn Beeler nur Kontakt via
E-Mail haben? Warum nicht auch per Telefon?" werde ich das
gleiche sagen wie zu Ihnen. Ich stehe zu meinen Aussagen.
Bon soir et bonne nuit!
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)
PS: "Isch offe, Sie schreibön noch eute Abend!" Das würde die Französin bei Harald Schmidt wohl so sagen. [Anmerkung der Mythen-Post: Eine wirklich treffende, originelle und humorvolle Einlage mit "Madame Nathalie". Kompliment, Jasmin Bangel!]
Wie das wohl noch herauskommt? Beeler antwortet...
Dienstag, 27. Januar 2004
Liebe J.B.
Nach Überschlafen bin ich Ihnen dankbar, dass Sie mich gestern
"zusammengeschissen" haben. "Und seien Sie verdammt nochmal nicht
so pessimistisch." Natürlich haben Sie damit recht.
Aber sagen Sie das einmal jemandem, der sich jeden Tag beim Aufstehen
sagt: Im Prinzip wäre es egal, wenn ich tot wäre. Es
erwarten mich nur Last und Mühsal! Gäbe es da nicht noch
den "gesellschaftlich notwendigen Kampf" > Konsumentenschutz,
Umweltschutz, Gesundheitsschutz etc. (der sonst keiner in der Art
macht und der mir Sinn gibt), ich wüsste wirklich nicht, wozu
sich aufzustehen lohnte.
Aus der Psychoanalyse stammt der Spruch: "Wenn einer am Sinn des
Lebens zweifelt, ist er krank." Reich sah den Sinn des Lebens im
"Prozess des Lebens". Nur nützen mir dann solche Sprüche
jeweils herzlich wenig
Einerseits muss ich Ihnen recht geben, dass Sie "Distanz haben
wollen". Denn Typen wie ich sind dazu bestimmt, in Einsamkeit zu
leben und ihr Werk zu verrichten.
Doch das Problem scheint nicht nur bei mir zu liegen...
(....)
"Aber da ich auch kein Fan von Halbheiten bin, habe ich Ihnen das
gesagt... Auch wenn es wohl Konsequenzen haben wird. Lieber jetzt als
später."
Da haben Sie durchaus recht, liebe J..
Nur für Ehrlichkeit
würde ich Sie nie "bestrafen"!
Einer Frau, die Ehebruch begeht, es bereut
und wieder zu ihrem Mann zurückkehrt, weil sie ihn wirklich
liebt, würde ich verzeihen.
Sie schreiben: "Ich könnte nämlich jetzt eine Beichte
bei Ihnen ablegen, in der ich gestehen würde, was ich alles tue,
das Sie in keinem Fall befürworten würden. Aber das tue ich
zunächst einmal nicht. Es sei denn, Sie müssen es unbedingt
wissen, um sicherzugehen, dass Sie noch Kontakt zu mir haben
wollen."
"Nichts Menschliches ist mir fremd". Wenn ich Ihnen in der Funktion
des katholischen Priesters Ralph de Bricassart die Beichte abnehme,
tue ich es - und halte auch das Beichtgeheimnis, d.h. es gelangt
davon weder etwas ins Forum noch sonst an die Öffentlichkeit.
(Das meine ich ernst).
In der Funktion des katholischen Priesters muss ich Ihre Beichte
abnehmen, was mich (meine Seele und mein Gewissen) belastet. Aber das
Beichtgeheimnis schreibt vor, dass es ein Geheimnis bleibt. Niemand
wird je erfahren, wieviele Knaben-, Jungen- und Männerherzen Sie
vielleicht schon in B. gebrochen haben und noch brechen werden. Der
Priester wird Ihnen Verzeihung gewähren (müssen)
[Anmerkung der Mythen-Post: Vergebung - so sieht es die
katholische Kirche auch vor.], Sie jedoch gleichzeitig um
Besserung ermahnen, wohlwissend, dass Ihre junge weibliche
Leidenschaft und in gewissem Masse vielleicht sogar
"Lasterhaftigkeit" im Moment wohl kaum zu bezwingen sind. Ausser
durch exzessiv ausgeübten Exorzismus [Anmerkung der
Mythen-Post: Beeler meint dies natürlich im Scherz.] -
oder besser: möglichst viel Umgang mit (...).
Liebe J., Sie haben es schon "gecheckt", dass ich ein ziemlich
dominanter Mensch bin. Und bei mir müssten Sie in S. wohl zuerst
"in die Schule gehen", sich - bevor es überhaupt etwas zu essen
gibt - selber aus einem Stück Holz einen Teller, ein
Trinkgefäss und Löffel schnitzen. [Anmerkung der
Mythen-Post: Das meint Beeler natürlich nicht ernst. Er
würde seiner (...) vermutlich eher den Hof machen.] Und
ähnlich einer Drogentherapie würde ich bei Ihnen einen
strengen Parfüm-Entzug durchführen. Mit unerbittlicher,
scharfer Kontrolle. Ihr lasterhaftes Feuer löschen, Sie
täglich zur strikten Ehrlichkeit und Offenheit ermahnen, aber
auch grossherzig Ihre Talente fördern und aus Ihnen eine
"Geläuterte" machen. (Kerner: "Mensch, hat die junge Frau eine
Persönlichkeit.") Wobei es Ihnen erlaubt wäre, sich mit
"Mensch, Mensch, Mensch" und "verdammt nochmal" energisch zu wehren,
mich pausenlos zu kritisieren, mich einen Besessenen, Egomanen und
Tyrannen zu nennen und die Gemeinde S., welche rein gar nichts zu
Ihrem "Schutz" unternimmt, zu verfluchen..."
"Befreit die junge Norddeutsche aus den Fängen dieses
Wahnsinnigen!" fordert die "Bild"-Zeitung. Und Alice Schwarzer in
"Emma": "Beeler, lass J. frei!"
Liebe J., Sie tun gut daran, mir gegenüber "auf Distanz" zu
gehen. Nicht nur zu Ihrem Selbstschutz, sondern wohl auch zu meinem.
Gut, vielleicht bräuchte ich keinen Kühlschrank mehr, weil
es in der Küche durch Ihre Anwesenheit etwas kälter
wäre. Aber lohnt sich diese Ersparnis?
Im Ernst. Sie haben mir geschrieben, dass Sie von mir "lernen". Danke
für das Kompliment! Aber was bringen Sie mir ausser Frust,
Kummer und Enttäuschung? Meine Bedürfnisse werden nicht
befriedigt, oder sehe ich das falsch?
Doch freuen wir uns jetzt an Ihrer anziehenden
Jugend, die wissbegierig ist! Der bekannte dänische Philosoph
Sören Kierkegaard (kannte er die Ur-Ur-Urgrossmutter B.?)
beschreibt in "Stadien auf dem Weg des Lebens": "Durch die Frau
kommt die Idealität ins Leben; was ist der Mann ohne sie? Manch
ein Mann ist durch ein Mädchen Genie geworden, mancher Mann ist
durch ein Mädchen Heiliger geworden; - aber er wurde nicht Genie
durch das Mädchen, das er bekam; denn durch sie wurde er nur
Etatsrat. Er wurde nicht Held durch das Mädchen, da er bekam;
denn durch sie wurde er nur General. Er wurde nicht Dichter durch das
Mädchen, das er bekam; denn durch sie wurde er nur Vater. Er
wurde nicht Heiliger durch das Mädchen, das er bekam; denn er
bekam gar keines und wollte nur eine einzige haben, die er nicht
bekam, ebenso wie jeder von den anderen Genie wurde, Held wurde,
Dichter wurde mit Hilfe des Mädchens, das sie nicht bekamen...
Oder hat man schon jemals gehört, dass einer Dichter wurde durch
seine Frau? So lange der Mann sie nicht hat, begeistert sei. Diese
Wahrheit ist es, die der Einbildung der Poesie und der Frau zu Grunde
liegt."
So betrachtet, meine liebe J.B., muss ich Ihnen im Moment dankbar
sein, dass Sie nicht an meine Schlafzimmertüre klopfen und um
Einlass bitten...
Mit herzlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Ich erwarte Ihre Beichte. [Anmerkung der Mythen-Post: ...die dann auch kam und das Ende dieser "Beziehung" bedeutete. Wessen Schuld? Darüber mögen andere urteilen.]
Schwyz, den 29. Januar 2004
Liebe Frau B.
Ihrem Wunsch gemäss veröffentliche ich Ihre beiden E-Mails
nicht.
Entschuldigen Sie bitte, dass ich mich erst jetzt melde. Ich war
gestern nicht im Internet und habe "In Box" gerade erst vorhin
geöffnet. Und zuerst musste ich noch Müll (150 Spams)
löschen.
Was soll ich da sagen? Lieber ein Ende mit Schrecken als ein
Schrecken ohne Ende?
Früher oder später wäre "die Wahrheit" wahrscheinlich
so oder so ans Tageslicht gekommen. Das Positive: Offenbar ist es
doch nicht so schlecht, wenn ich jeweils den Menschen auf den Grund
ihrer Seele zu schauen versuche und mit unkonventionellen Methoden
bohre. Selbst mit dem Risiko, zum Schluss selber als Narr dazustehen
resp. über das Ans-Tageslicht-Gebrachte tief enttäuscht zu
sein. Einen einzigen Trost habe ich: dass ich nicht der erste war,
dem das so geht und bestimmt auch nicht der letzte.
Goethe, Nietzsche, Schopenhauer - Dichtung und Philosophie wären
ohne solche Erlebnisse wohl kaum entstanden..
Wobei: das ganze Leben darf ja nur als eine Art Komödie
angesehen werden, sonst wäre es kaum zu ertragen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Für Beeler wäre es nicht
zu ertragen.]
Es schmerzt mich. Aber es gibt noch tausende andere Dinge im
Leben, die nicht sein müssten.
"Und das will und kann ich nicht akzeptieren, weil ich es
ungeheuerlich finde", schreiben Sie. Drehen Sie doch mal die
Situation um: Wie würden Sie denn an meiner Stelle empfinden?
Cool? Gleichgültig?
(...) "Und nie sein wird." - Glauben Sie, dass (...) ewig
halten wird? Woher nehmen Sie Ihre Gewissheit?
"Dass Sie diese Zeilen geschrieben haben, ist für mich ein
Zeichen von Eifersucht." Diesen Vorwurf lasse ich so stehen. Es
war bei Reich und vielen anderen nicht anders. Wenn man jedoch als
Frau versucht, ein oder vielleicht sogar mehrere Männer bewusst
oder unbewusst, offen oder heimlich, gegeneinander auszuspielen, um
als Frau zu einem höheren Selbstwertgefühl zu kommen und
"weibliche Macht" (oder auch einfach Anziehungskraft) auszuüben,
dann ist dies weit schlimmer als Eifersucht.
Wenn Sie Ihre Gefühle kühl berechnen/einteilen können
und wollen - ich kann es nicht. Und selbst, wenn ich es könnte,
würde ich es nie tun. Gefühlsberechnung ist keine
menschliche Tugend.
Ich verstehe nicht, wieso Sie meine Anspielung auf "mehrere
Beziehungen" als beleidigend empfinden. Erhöht es nicht den
Reiz?
Die Zeilen vom 27. Januar schrieb ich nicht in Wut, sondern mit der
Absicht der
Klärung
und der Hoffnung, Sie vielleicht doch gewinnen zu können - mit
vollem Risiko. Ich wollte Sie nicht beleidigen, sondern Ihnen durch
bewusste Übertreibung schmeicheln. Dass Sie das anders verstehen
könnten/würden, davon ging ich zu keinem Zeitpunkt aus!
Ich würde Ihnen trotz dem Schmerz, den ich momentan empfinde,
niemals Schaden zufügen. Deshalb anonymisiere ich.
Wenn einer von uns beiden Grund hätte, Textpassagen zu
löschen, dann wäre das wohl ich! Denn ich bin in
vorliegendem Fall ja der "Gehörnte" (bitte nicht bildlich
nehmen). Aber wie ich Ihnen ja bereits schon schrieb, unterscheide
ich mich da von den Herren Kessler, Engelbrecht und den meisten, die
in der Öffentlichkeit immer nur vorteilhaft oder zumindest
diskret dastehen wollen. Warum? Vielleicht kann ja ein anderer aus
meinen Fehlern und "Schwächen" lernen! So waren meine
Bemühungen wenigstens nicht ganz vergebens.
Und vor allem habe ich all die Jahre hindurch gelernt, Schmerz zu
ertragen. Handle es sich nun um Liebesschmerz, gesellschaftlichen
Schmerz, Niederlagen (u.a. bei unzähligen Schlachten, bei denen
ich zum vornherein wusste, dass sie nicht gewinnbar sind) usw.
Wobei ich mir wohl keinen Vorwurf machen darf, Ihre Bekanntschaft
gemacht zu haben, denn wir verbrachten doch ein paar interessante und
auch amüsante Stunden miteinander im geistigen Verkehr. Nur
bewegt sich eine solche Beziehung halt vorwärts - meiner
Auffassung nach. Es ist nicht wie eine Harald Schmidt Show, die man
um 23.15 Uhr auf SAT-1 anstellen und um 00.15 oder 0.20 Uhr wieder
abstellen kann.
Möglicherweise wäre es klüger gewesen, Sie hätten
gleich vom Anfang an "ausgepackt". Aber wie wären dann die
"tollen Geschichten" entstanden?
Es sind Gefühlssachen - und deshalb könnte ich im Moment
nicht einmal ein klares und gerechtes "Urteil" fällen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Tatsächlich fehlt hier Beeler
offensichtlich etwas der Überblick und die Distanz. Und er badet
auch etwas gar stark in Selbstmitleid. Aber kann man es ihm übel
nehmen? Wer immer auf volles Risiko geht, muss auch mit "Problemen"
rechnen.] Von der Bibel, die Sie in Ihrer Mail erwähnt
haben, hätten Sie bestimmt viel lernen können (Ich wollte
damit demnächst anfangen) und wären über die grossen
Erkenntnisse und ewigen Wahrheiten vielleicht ähnlich fasziniert
wie ich. Aber jetzt hat es sich ja - um Ihre Wortwahl zu
benützen - "gegessen."
Dass Sie im momentanen Alter (...), kann ich Ihnen ebenfalls nicht
zum Vorwurf machen. Alles eine Frage der Entwicklung.
"Ihre Vorstellungen stimmen mit meinen nicht überein.
Weiterhin sind Sie mir eine Spur zu dominant und kontrollierend."
- [Anmerkung der Mythen-Post: "Eine Spur" ist gut! Beeler ist
TOTAL dominant und ein "Kontrollfreak"!!!] Tatsächlich
keine guten Voraussetzungen - das haben Sie recht erkannt.
[Anmerkung der Mythen-Post: J.B. war von Anfang an viel
"realistischer" als der mit Jahren doppelt so alte Beeler. Das Alter
scheint nicht der Grund fürs Scheitern dieser Beziehung zu sein.
- Macht es eines grossen Unterschied zwischen einem 101jährigen
und einer 80jährigen?]
Wobei: Eine Partnerschaft kann nie aus Überlegenheit resp.
Unterlegenheit bestehen. Diesen Begriffe haben in einer echten
Beziehung nichts zu suchen.
"Auf der einen Seite sind wir uns demnach zu ähnlich, auf der
anderen sind wir zu unterschiedlich." Genauso ist es, liebe J.
Hervorragend analysiert! Und wer weiss, deshalb - als "Paar" - eine
Ladung Dynamit! [Anmerkung der Mythen-Post: Da ist durchaus
was dran. Im Innersten weiss Beeler vermutlich haargenau, dass die
Beziehung zwischen J.B. und ihm gar nicht funktionieren kann, obwohl
er es - wie es scheint - innig wünscht. Sie würde zu einem
Schlachtfeld nicht nur im Schlafzimmer, sondern in der Wohnung, ja im
ganzen Haus führen. Beelers Leben wäre auf den Kopf
gestellt. Warum probiert er es trotzdem? Weil er offensichtlich "den
besonderen Kick" sucht. Eine solche "Beziehung" jedoch wäre
"sadomasochistisch".]
"Sie sind wie Faust. Immerzu fragend, wissbegierig, wollen
Zufriedenheit und Erlösung. Sie können nur leider keinen
Pakt mit dem Teufel schließen, um Zufriedenheit zu erlangen und
selig von der Erde zu gehen, und leider auch nicht mit mir."
[Anmerkung der Mythen-Post: EINE HERVORRAGENDE ANALYSE! Diese
J.B. ist trotz ihrem jungen Alter eben wirklich ein super-gescheites
Köpfchen - und das reizt Beeler gleich doppelt!] - Da
haben Sie - um mich wieder Ihrer Ausdrucksweise zu bedienen -
verdammt nochmal recht: Mit dem Teufel würde ich es NIE tun, und
mit Ihnen würde es in der Realität - Erkenntnis
dieses Monats Januar 2004 - leider offensichtlich nicht zur erhofften
Glückseligkeit führen. Da haben wir wenigstens etwas
gelernt!
Und so schmerzlich es ist, es ist leider wahr, was Sie schreiben:
"Was ich sagen will: Ich kann Ihnen in keinster Weise das geben,
was Sie haben wollen. Unser Kontakt würde Sie nur belasten und
auch meine Wenigkeit." [Anmerkung der Mythen-Post: Da hat
J.B. wohl recht. Ein Riesenfrust für Beeler. Aber wer weiss,
wozu es vielleicht gut ist?]
Liebe lässt sich nicht
erzwingen, darf nicht erzwungen werden. Es
ist wohl das einzige Gebiet, auf dem ich nicht "bis zuletzt
kämpfen" darf.
Nie aufgebend, hätte ich es - vor dem Öffnen Ihrer E-Mail -
noch wie folgt probiert: [Anmerkung der Mythen-Post: Beelers
"Ringer-Mentalität". Er kann einfach nicht loslassen. Wobei:
Hier hat er gar keine andere Wahl, WEIL ALLES ANDERE - "kleben",
hoffen, bangen - NICHTS BRINGT und bloss purer Masochismus
wäre.]
Liebe J.
Mir ist aufgefallen, dass Harald bereits im September 1996
hervorragende Sendungen machte, z.B. die mit dem
amerikanischen Basketballspieler (als Wiederholung ausgestrahlt am
27.1.04). Im Traineranzug und mit der Frisur sah der aus "wie ein
Beeler". Unzählige Parallelen zu "Beelerschem Humor". Das
Publikum war begeistert. Schmidt in Höchstform - und viele
strahlende Gesichter in den Reihen. So macht Fernsehen Spass!
Auch die Sendung vom 28.1.04 mit "Deep Purple" (Jon Lord mit dem Zopf
am Keyboard sah absolut cool und kultig aus! Nicht zu vergessen auch
der ebenfalls coole Sänger) mit "Smoke On The Water" war
mega-stark!
Nun, was bringen Sie [J.B.] mir? Wie gesagt: Kummer und
Sorgen. Was mich bei Ihnen reizt, ist aber auch, dass Sie "anders
funktionieren". Wenn's bei mir emotional wird, bleiben Sie "cool"
(Gegensätze ziehen sich an!). Wiederbelebend, wenn bei
meinem die Seele beherrschenden Pessimismus und meiner täglichen
Todessehnsucht die kühle, sachliche J. mit Zuckerbrot und
Peitsche versucht, mich wieder ins Leben zurückzuholen.
Sie sind eine disziplinierte, realistische und - wenn's sein
muss - auch energische junge Frau. [Anmerkung der
Mythen-Post: Ihre Jugend, ihr Selbstbewusstsein, ihre weibliche
Stärke, ihr Analysevermögen usw. haben Beeler
offensichtlich fasziniert!] Zusammen mit Ihrem "Madame
Nathalie"-Humor für mich unwiderstehlich!
Ebenso erfrischend und eine Quelle der Inspiration - aber auch mit
Ihrer "Problematik" ein schwer mit Steinen beladener Rucksack.
Wie wollen wir unserer Beziehung neuen Elan verleihen bzw. sie vor
dem Kippen schützen? Vielleicht hilft uns ein "Paartherapeut".
[Anmerkung der Mythen-Post: Um das "Medikament" verabreichen
zu können, greift Beeler zum Humor...] Wer bietet sich
da aus dem Forum an? Dipl.-Ing. Paul Bossert (ist 65ig und mit einer
Deutschen verheiratet), Erwin Kessler (bald sechzig und hat
gelegentlich "Lämpä" mit seiner geliebten Ehefrau Heidi),
Bert Engelbrecht (Junggeselle, bald 42, absolut cool und sachlich)
oder Frau M.?
Mit Kessler und Bert bin ich "per Du", mit Bossert und Frau M. "per
Sie". Also mailen wir:
Schwyz, den 29. Januar 2004
Lieber Herr Bossert (E-Mail: paul.bossert@greenmail.ch)
In der Isolationssache haben Sie aus meiner Sicht versagt, aber
vielleicht können Sie mir als Paartherapeut weiter helfen, da
Sie über einiges psychologisches Wissen verfügen
(Kursleiter z.B. über integrales Denken).
Wenn Sie mich und Frau B. glücklich zusammenbringen, können
Sie bei den Lesern des Mythen-Post Forums viel Goodwill
zurückgewinnen! Erwarte gerne und mit Spannung Ihre
Nachricht.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
B., den 29. Januar 2004
Lieber Herr Kessler (E-Mail: kessler@vgt.ch)
Sie kennen Urs Beeler seit rund 10 Jahren und sagen, Sie verbinde
eine "Seelenverwandschaft" mit ihm. Ich stehe auf Beelers Geist und
Humor, er auf meine Coolness und meinen Körper. Können Sie
uns helfen?
Mit freundlichen Grüssen
J.B.*
Schwyz, den 29. Januar 2004
Liebe Frau M. (E-Mail: bmacho@freesurf.ch)
Ohne, dass Sie es vermutlich wollten, haben Sie Frau B. und mich
zusammengebracht. Mittlerweile begehre ich diese junge Frau so
leidenschaftlich, dass ich jeden Tag beim Aufstehen und beim
Zubettgehen an sie denken muss. Das kann so nicht weiter gehen! Was
schlagen Sie vor?
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
B., den 29. Januar 2004
Lieber Herr Engelbrecht (E-Mail: igu@xtra.co.nz)
Sie stammen wie ich aus Norddeutschland und sind ein
kühl-sachlich denkender Mensch. Dank Ihrer ausgesprochenen
Sparsamkeit sind Sie - so hört man - mit 42ig bereits schon
Millionär. Sie kennen Herrn Beeler und sein extremes Wesen seit
rund 25 Jahren und sind lebendiges Beispiel dafür, dass man mit
ihm 1 Woche Ferien machen kann, ohne dabei an Seele oder Körper
Schaden zu nehmen. Sie haben mit dem jungen, damals noch oft sehr
unbeherrschten Herrn Beeler einen verzweifelten Wutanfall mit
Einschlagen auf das Lenkrad seines geliebten R5 in Altstetten (St.
Gallen), eine unvergessliche Pannen-Situation auf der Autobahn vor
Sargans, ihn manisch auf der Strecke Lenzerheide (erinnern Sie sich
an das leicht gefrorene Kühlwasser des GT Turbo!) - Davos -
Flüela - St. Moritz - Sils Maria (wo früher Nietzsche
schuf) - Julier etc. erlebt, haben mit ihm in jungen Jahren feines,
kühles (perfekt temperiertes) "Cardinal" in der "Kleinstadt" in
Brunnen genossen, kennen Beelers Stimmungshochs an herrlichen
Föhntagen (und -stürmen!), sind mit ihm gemütlich in
Dänemark am abendlichen Sandstrand Velo gefahren, haben mit ihm
in seinem "Stammlokal" in München am Marienplatz herrlich
frisches Bier ab Fass und feines Essen verköstigt (nicht nur
da!). Sie haben Herrn Beeler auch als echten Tierfreund kennengelernt
(Erinnern Sie sich noch an die Szene, als Herr Beeler mit seinen
Bärenkräften - wie ein Hubstapler, aber sanft - das kleine
Pony in Brunnen, das zwischen Stacheldraht eingepfercht war,
befreite?) Sie wissen aber auch über Beelers gescheiterte
Beziehungen.
Meine Frage: Kann für mich als zwanzigjährige, junge Frau,
die noch das ganze Leben vor sich hat, eine Beziehung mit ihm
überhaupt ernsthaft in Frage kommen?
Mit freundlichen Grüssen
J.B.*
*Mit Mail vom 30. Januar 2004 betont Frau Jasmin Bangel mit, dass die zwei obigen mit "J.B." gekennzeichneten Mails nicht von ihr geschrieben wurden.
Und Beeler über B.'s Lieblingsschauspielerin Angelina
Jolie:
Angelina Jolie regt wirklich die Phantasie an. Wie wär's mit
einem Drehbuch "Die dunklen Seiten der Liebe" (wobei anachronistisch,
weil wahre Liebe gar nicht dunkel sein kann!) mit der
Hauptdarstellerin A.J.? Während den Dreharbeiten würden
drei Hauptdarsteller sterben. Der erste infolge Herzinfarkt, der
zweite wegen Kreislaufzusammenbruch; im dritten Fall wird die Firma
Pfizer verklagt. Der Film bleibt unvollendet..
Angelina Jolie wird in sämtlichen drei Todesfällen von
einem amerikanischen Gericht freigesprochen. Harald Schmidt
spöttelt in seiner Show: "Haben Sie schon gelesen? Beelers
Regie-Debut ist missglückt. Er hätte seinen Film-Erstling
nennen sollen 'Die Schwarze Witwe in Hollywood...'"
Tja, diese Angelina Jolie... Dagegen ist Sharone Stone in "Basic
Instinct" die reinste Anfängerin.
"Für dich, armer Beethoven, gibt es kein Glück von aussen, du musst dir alles in dir selbst erschaffen, nur in der idealen Welt findest du Freunde" - Ludwig van Beethoven (1770-1827) in einem Brief an Ignaz von Gleichenstein (Wien, 1807/08)
Aus den fünf Büchern Mose:
"Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei." - 1, 2, 18
"Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten!" -
2, 20, 16
Buch Ruth:
"Wo du hingehest, da will ich auch hingehen; wo du bleibest, da
bleibe ich auch. - Wo du stirbst, da sterbe ich auch; da will ich
auch begraben werden." - 1, 17
Hohes Lied Salamonis:
"Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer ist fest
wie die Hölle. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn,
dass auch viele Wasser nicht mögen die Liebe auszulöschen
noch die Ströme sie ertränken. Wenn einer alles Gut in
seinem Hause um die Liebe geben wollte, so gälte es alles
nichts." - 8, 6, 7
Jesus Sirach:
"Weiberlist geht über alle List." - 25, 18
"Ich wollte lieber bei Löwen und Drachen wohnen denn bei einem
bösen Weibe." - 25, 22
"Wohl dem, der ein tugendsam Weib hat! Des lebet er noch eins so
lang." - 26, 1
Schuppenflechte
Sonntag, 25 Jan 2004
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit grossem Interesse habe ich Ihre Seitdem im Internet gelesen. Ich
verfolge seit geraumer Zeit alles Mögliche im Netz über
Schuppenflechte, weil ich selber davon betroffen bin.
Bei mir (...) ist die Schuppenbildung vor allem auf der Kopfhaut
vorhanden; teilweise sind auch kleinere Stellen am Körper davon
befallen.
Ich probiere schon seit Jahren verschiedene Produkte aus, bin von
Arzt zu Arzt gerannt. Cortison da, Schüsslersalz dort - und zu
guter Letzt habe ich es mit Schwarzkümmelölkapseln
probiert, aber bis jetzt hat sich noch nicht die gewünschte
Wirkung gezeigt.
Nun meine Bitte: Können Sie mir eine Antwort geben, was mir
helfen könnte??
Ich muss dazu sagen, dass ich mir keinen speziellen
Krankenhaus-Aufenthalt [Anmerkung der Mythen-Post: Ist auch
nicht notwendig.] leisten kann oder sonst etwas, was ein
"Heidengeld" kostet, da ich (...) und somit nicht im Geld schwimme.
Ich wäre sehr, sehr dankbar, wenn Sie mir ein Medikament
empfehlen könnten, mit dem Sie bei Ihren Patienten Erfolg
hatten! [Anmerkung der Mythen-Post: Beeler ist zwar nicht
Arzt, aber er weiss, worum's geht.]
Vielen lieben Dank im voraus für Ihre baldige
Antwort!!!!
Freundliche Grüsse
I. (E-Mail: irene76@gmx.ch)
Sehr geehrte Frau I.
Vielen Dank für Ihre Anfrage. Ein Patentrezept in Sachen
Psoriasis kann ich Ihnen leider nicht bieten.
Erstens einmal würde ich sämtliche parfümierten
Produkte absetzen, da diese hautreizend sind. Als
Haarwaschmittel (und auch Duschmittel) können Sie es z.B. einmal
mit dem parfümfreien EUBOS Blau flüssig probieren. Die
Schuppen werden dadurch kaum weggehen, aber es resultiert eine
relativ sanfte Reinigung (Das ist schon viel besser als die negative
Wirkung von handelsüblichen, parfümierten Shampoos und
Duschmitteln!)
Psoriasis ist in dieser Jahreszeit vor allem ein Problem, weil die
Menschen sich klimabedingt in Innenräumen aufhalten > rel.
Austrocknung. Wenig Sonnenlicht und Kälte setzen der Haut zu.
Trotzdem: Keine Luftbefeuchter u.a. verwenden
(Bakterienschleudern!)
Sämtliche Wäsche mit OMO Sensitive waschen - keinen
Weichspüler verwenden. Generell keine parfümierten
Waschmittel benützen, auch parfümierte Wollwaschmittel
nicht!
Keine ätherischen Öle, Duftlämpchen, WC-Steine etc.!
Für eine möglichst umfassende Entlastung des Immunsystems
sorgen > etwas Gutes für die Psyche (=sich selbst) tun >
Freude haben. Stress vermeiden. Sich im Schlaf möglichst gut
erholen > ausschlafen! Dies als ein paar Anregungen.
Pharmaindustrie und "Alternativmedizin" produzieren viel Müll.
Den Patienten ist damit wenig gedient, dafür umso mehr den
Portemonnaies der Ärzte, Apotheker und Drogisten.
Sich Zeit nehmen. Der kommende Frühling/Sommer wird automatisch
eine Verbesserung Ihres Hautzustandes bringen. Grund dafür ist
die Sonne.
Dermatologen wenden heutzutage in der Psoriasis-Therapie
künstliche UV-Strahlen an (= eine neue Einnahmequelle!)
Halten Sie sich im Frühling/Sommer, wenn Sie Lust dazu haben,
möglichst viel im Freien auf. Sonne und relativ sauberes
(See)wasser sind eine gute Medizin.
Wenn Sie keine Angst vor dem Fliegen haben, könnte Ihnen Ihr
Hausarzt ev. auch ein Rezept für einen Kuraufenthalt am Toten
Meer verschreiben. Das sehr salzhaltige Wasser wirkt bekanntermassen
- nach anfänglichem Jucken - sehr positiv auf die Haut.
Herr Robert Marty, Brunnen, hat mir aus praktischer Erfahrung
erzählt, dass man nach mehreren Bädern im Toten Meer eine
"makellose Haut wie ein Baby" bekomme. Wobei ich Ihnen nicht sagen
kann, wie das Umfeld am Toten Meer ist, denn das müsste
(Seelenwohl!) auch stimmen.
Hoffe, Ihnen mit diesen Angaben etwas geholfen zu haben. Kopf hoch -
Sie können davon ausgehen, dass sich Ihr Hautzustand in den
nächsten Monaten zu 99% verbessern wird!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Psoriasis ist genetisch bedingt und "nicht heilbar". Aber die Symptome lassen sich lindern. Solange eine Schuppenflechte nicht mit einer atopischen Dermatitis (Ekzeme, Allergien, starker Juckreiz, Asthma, Schwitzen) kombiniert ist, haben Sie Glück.
Montag, 26. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Vielen lieben Dank für Ihre prompte Antwort. Mir ist auch schon
aufgefallen, dass sich meine Haut in dieser Jahreszeit jeweils
verschlechtert. Wäre eventuell ein Solarium eine
Alternative?
Nochmals vielen Dank für Ihre Hilfe!
Freundliche Grüsse,
I. (E-Mail: irene76@gmx.ch)
PS: Ich habe in einem Buch gelesen, dass scheinbar auch Olivenöl sehr hilfreich sein soll?!
Dienstag, 27. Januar 2004
Sehr geehrte Frau I.
Wie ich sehe, wollen Sie das Problem möglichst schnell weghaben
und sind an "Therapie" interessiert. Ich sage es zwar nicht gerne,
aber in diesem Fall sollten Sie vielleicht einen Dermatologen
aufsuchen, z.B. Dr. Brand vom Kantonsspital Luzern, siehe
http://www.ksl.ch/GSD/KSL/Web/KSLwww.nsf/web/PatInfo-Kliniken-Medizin-Dermatologie
Sie können dort eine UV-Lichttherapie machen (Ohne meine
Garantie!). Die Krankenkasse übernimmt die Kosten. Die
Strahlenmenge muss genau dosiert sein, um den gewünschten
therapeutischen Effekt zu erzielen. Sie können mir dann
berichten, ob dieses "medizinische Solarium" in Ihrem Fall etwas
gebracht hat. Erkundigen Sie sich aber vorher unbedingt betr.
Augenschutz. Das ist sehr wichtig, weil die Strahlen sonst
Schaden anrichten!
Und: Ziehen Sie die Sache nur durch, wenn Sie davon selber
überzeugt sind. Die Verantwortung für Ihr Leben haben
einzig Sie! Bedeutet: Übung abbrechen, wenn Sie merken, dass es
"nichts für Sie ist".
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: In Büchern und Zeitschriften steht Mögliches wie Unmögliches. Und Drogisten erzählen viel, wenn der Tag lang ist, auch wenn sie keine Ahnung haben. Probieren Sie mal obiges, dann schauen wir weiter.
Negative Erfahrungen mit Glas- und Steinwolle
Donnerstag, 29. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Als (...) würde ich gerne über meine Erfahrungen berichten.
(Sie haben dazu aufgerufen auf Ihrer Website.)
Seit ich vor drei Jahren in eine neue Wohnung gezogen bin, habe ich
eine stark errötete Gesichtshaut und Probleme mit meinen Augen.
(...) Als ich letzten Sommer drei Monate abwesend war, besserte sich
diese Allergie allmählich. So bin ich zum Schluss gekommen, es
könnte die Wohnung sein.
Bitte kontaktieren Sie mich, falls Sie an weiteren Informationen
interessiert sind.
Mit freundlichen Grüssen
Beat Morf (E-Mail: bdmorf@bluewin.ch)
Tel. 01 310 75 63
Samstag, 31. Januar 2004
Sehr geehrter Herr Morf
Vielen Dank für Ihre sehr interessante Meldung. Bitte
entschuldigen Sie, dass sich meine Antwort etwas verzögert
hat.
Über solche konkreten Erfahrungsberichte bin ich sehr dankbar
und in meinem Kampf gegen die KMF-Lobby angewiesen!
Was ist der genaue Grund für die stärker auftretenden
allergischen Reaktionen? Wohnen Sie z.B. im Dachgeschoss eines
Hauses? Gibt es dort undicht abgedichtete Glaswolle (z.B. von einer
darüber liegenden Estrich-Isolation)? Spanplatten? Können
ev. die Dämpfe von PVC-Kunststoffkleber ein Auslöser
sein?
Auf welche Stoffe reagieren Sie allergisch, z.B. parfümierte
Waschmittel, Kosmetika ätherische Öle, Duftkerzen,
WC-Steine etc.? Bitte schildern Sie Ihren Verdacht/mögliche
Quellen. Dann können wir den Ursachen auf den Grund gehen und
sie nach Möglichkeit beseitigen.
Gerne erwarte ich Ihre Nachricht und verbleibe
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
"Big Brother is watching you"
Samstag, 31. Januar 2004
Hallo Frau B.
Mit Ihrer Feststellung, ich sei dominant und würde
kontrollieren, haben Sie absolut recht. Bereits ist mir folgende
Geschichte in den Sinn gekommen...
Montag, 2. Februar, 14.17 Uhr. Es klingelt
an Ihrer Haustüre. Man hört, wie die Türe
geöffnet wird. Ein älterer Herr mit schwarzer Hornbrille
stellt sich Ihrer Mutter als "Bernd Schulze von der Telecom" vor und
zeigt ihr seinen Ausweis.
Von verschiedenen Anwohnern der Brahmsstrasse seien
Störungsmeldungen eingegangen, weshalb es notwendig sei, die
entsprechenden Leitungen zu kontrollieren.
Ihre Mutter telefonierte vorhin gerade mit Grossmutter Bangel, der
Hörer liegt noch frisch neben dem Apparat. "Dann machen Sie
mal..." sagt sie kurz angebunden gegenüber dem älteren
Mann und wendet sich wieder ihrer Schwiegermutter am Telefon zu, die
Interessantes zu berichten hat.
Nach einer Viertelstunde meldet sich der nette, ältere Mann bei
Ihrer Mutter zurück, die immer noch am Telefon ist. Er habe
soeben sämtliche Anschlüsse kontrolliert, es sei "alles in
Ordnung". "Dann ist ja gut", sagt Mutter Bangel. Der
ältere Mann verabschiedet sich freundlich und geht.
Als Sie von der Schule nach Hause kommen, steht vis-à-vis der
Brahmsstrasse 1 ein weisser Ford Transit. Auf dem Dach ist eine
auffällige Satellitenschüssel montiert.
Vater Bangel ist an diesem Tag etwas früher nach Hause gekommen.
"Du, irgend etwas stimmt mit dem Telefon nicht. Da hört man
immer so merkwürdige Knackgeräusche." Mutter Bangel
berichtet, dass ein Mann von der Telecom deswegen bereits da gewesen
sei. "Aber wenn der sagte, es sei alles i.O., dann müsste es
doch funktionieren...", erwidert Bangel.
"Du, Jasmin, ist Dir etwas aufgefallen?" fragt Vater Bangel
weiter. "Neh", vernimmt man kühl aus einem Zimmer. -
"Dann ruf mal rasch bei der Telecom an, vielleicht können die
etwas Genaueres sagen".
Interessant: Bei diesem Anruf bei der Telecom scheint der Anschluss
wieder perfekt zu funktionieren. "Telecom Störungsdienst -
Guten Tag - Wie können wir Ihnen helfen?" erklingt eine
freundliche Stimme. "Mein Name ist Bangel. Ich wohne hier an der
Brahmsstrasse 1 in Bargteheide. In unserem Quartier scheint es
Störungen mit dem Telefonnetz zu geben. Am Nachmittag war
bereits einer Ihrer Service-Leute bei uns..." - "Bitte warten
Sie kurz, ich überprüfe das gleich..."
Nach einer Weile meldet sich die nette Telecom-Stimme wieder:
"Nein, es ist alles in Ordnung. Aus Bargteheide liegen uns keine
Störungen vor."
Ein Herr Bernd Schulze arbeite nicht in der Region Bad Oldesloe
und Umgebung. Und: "Tut uns leid. Vermutlich ein
Missverständnis."
Die Deutsche Telecom Störungsdienst-Mitarbeiterin
verabschiedet sich freundlich.
"Merkwürdig", meint Vater Bangel...
"Essen ist fertig", ruft Mutter Bangel aus der Küche.
Vater Bangel: "Was gibt's?" - "Dein Lieblingsgericht",
kommt als Antwort.
"Mutti, das schmeckt wirklich vorzüglich!" lobt sogar
Tochter Jasmin.
Die Probleme mit dem Telefon sind damit "gegessen" und ebenso
interessiert sich an diesem Abend niemand mehr für den
älteren Mann mit schwarzer Hornbrille im
Telecom-Kombinaison...
Dienstag, 3. Februar 2004, 13.00 Uhr. Sie
befinden Sie auf einem der vielen, schön gepflegten
Sitzbänke in Bargteheide und geniessen die an diesem Tag
überdurchschnittlich warme Wintersonne. "Hast Du von Beeler
wieder mal was gehört?" fragt Ihr Freund. "Nein",
lautet Ihre Antwort. Sie streichen Ihrem Freund, das Gefühl der
Sicherheit und Zuneigung gebend, sanft mit Ihrer rechten Hand an
seinem linken Oberschenkel hinunter. Auch Sie selbst fühlen sich
erleichtert und richten Ihr Gesicht - Augen geschlossen - entspannt
der Sonne entgegen. Mögen die wärmenden Strahlen der
Wintersonne Ihrem hübschen und gepflegten Gesicht zu noch mehr
Schönheit und noch schönerem Teint verhelfen.
Auf der Bank rechts sitzt ein gut gekleideter Mann in den mittleren
Jahren. Vermutlich ein Geschäftsmann oder Rechtsanwalt. Er liest
die FAZ. Was Ihnen nicht auffällt: In seinem rechten Ohr steckt
ein kleiner Knopf und die Mappe, die links von ihm auf der Bank
liegt, ist leicht geöffnet...
Mittwochmorgen, 4 Februar 2004: Wieder begegnet Ihnen auf dem Weg zur Schule dieselbe Frau mit Kinderwagen wie bereits tagszuvor. Was Sie nicht wissen: Im Kinderwagen befindet sich kein Säugling, sondern bloss eine Puppe...
Donnerstagmorgen, 5. Februar 2004: Ein silbriger 7er BMW der neusten Baureihe steht in der Nähe der Anne-Frank-Schule. Darin zwei Typen mit dunklen Sonnenbrillen. "Waren die nicht schon am Dienstag oder gestern da?"
Freitag, 6. Februar 2004: Ihnen fällt auf, dass der weisse Ford Transit mit der auffälligen Satellitenschüssel auf dem Dach "vom Montag" immer noch vis-à-vis der Brahmsstrasse 1 steht...
Sorry, liebe Jasmin...
Ja, ich bin dominant und ein Kontrollfreak!
Ausserdem habe ich Ihnen Dinge geschrieben, die ich vielleicht besser
nicht so formuliert hätte. Aber wie ich Ihnen bereits am Telefon
schon sagte: Auch ich bin - leider - nicht vollkommen.
P's. "ungeheuerlicher" Spruch "Alle Frauen sind..."
müssen Sie (aus der Situation heraus) verstehen. Der Spruch
stammt nicht von mir. Zweitens stimmt er nicht, weil er viel zu
pauschal ist. Drittens werden solche Sätze von Männern
gesagt, wenn sie sich gekränkt fühlen. Daran sind Sie nicht
ganz unschuldig!
Möglicherweise habe ich
Ihnen auch etwas weh getan, ohne, dass ich es wollte.
Der sensible Kessler z.B. kann ungeheuer beleidigend sein, wenn er
sich verletzt fühlt.
Nach etwas Distanz habe ich mir überlegt: WIESO sind Sie mir in
den vergangen Wochen immer wichtiger geworden sind. Der Grund. Sie
haben mir Bestätigung und irgendwie auch Power
gegeben. Klar, dass man dann von diesem "Mittel" (oder Droge?) immer
mehr zu bekommen versucht.
Irgend etwas "Spezielles" müssen Sie an sich haben, sonst
hätten Sie mich nicht auf Touren gebracht! Was ist es? Weibliche
Raffinesse? Letzteres werden Sie vermutlich nicht gerne hören.
Aber Prof. Ulrich Clement, Paartherapeut, weiss so einiges über
Frauen zu berichten...
Es ist mir ein alter Fehler passiert: Wenn mich eine Frau anzieht,
entwickle ich jeweils so etwas wie einen "Turbo-Schub" (beim Auto)
oder Nachbrenner (beim Jagdflugzeug), klappe den Hebel voll nach
vorne. Wenn dann plötzlich der Treibstoff abgeklemmt wird - Sie
wissen, was passiert...
Bossert hat recht, wenn er sagt, ich müsse auf mich selber bauen
- und mich (Meine Meinung: nicht in der Isolationssache, sondern "in
Sachen Bangel") "am Riemen reissen". Jedoch: Ich habe immer das
Gefühl, mit der "richtigen Frau" an meiner Seite hätte ich
die DOPPELTE oder DREIFACHE ENERGIE. (Eine immense Versuchung!!!)
Gleichzeitig werde ich dadurch aber abhängig, was mich
dominant und zum Kontrollfreak (siehe oben) macht. Denn
ich habe bei einem anderen Menschen ja nie absolute Gewissheit - und
möchte (muss für den "Kick") die Treibstoffzufuhr
sicherstellen. Mit allen Mitteln!
Was halten Sie von dieser Theorie?
Aber am besten
legen wir unsere Beziehung - zum Abkühlen - wohl etwas auf
Eis. Oder sollen wir
tatsächlich einen Paartherapeuten, wie z.B. Prof. Ulrich Clement
(siehe http://www.ulclement.de/),
der gestern auf SWF 3 kam, konsultieren? Er ist ein Profi, der
wirklich "drauskommt".
Oder wir machen im Frühling '04 zusammen mit Herrn Bossert und
seiner Frau einmal Ferien in Südfrankreich. Goldener Mai,
strahlend blauer Himmel, duftende Blumen, schönes romantisches
Hotel, wunderbare Zimmer, traumhafter Ausblick von den Hotelzimmern
aus auf die Gegend, phantastische Küche, erkunden in
Ausflügen die herrliche Umgebung, studieren die Architektur,
erfreuen uns an alten Bauten. Bossert erzählt uns Wissenswertes
über die Baukunst der alten Römer. - Eine traumhafte
Ferien- und Bildungsreise.
Was meinen Sie, Jasmin?
Mit herzlichen Grüssen
Urs Beeler
Gespräch unter
Männern:
Urs Beeler: "Glauben
Sie, dass die Beziehung Beeler/Bangel überhaupt je eine Chance
haben kann?"
Dipl.-Ing. und Paartherapeut Paul Bossert: "Nur, wenn Sie sich
streng am Riemen
reissen!"
Paartherapeut gesucht
Freitag, 30. Januar 2004
Nichtlieber Herr Beeler
Präzisierend halte ich fest, dass ich in der
Wärmedämmfrage noch nicht gewonnen habe. Bei Galilei
ging es ja auch über 300 Jahre, bis der Vatikan in Erwägung
zog, dass die Erde möglicherweise doch keine Scheibe ist.
Bei Frau Bangel kann ich Ihnen leider als Paartherapeut nicht helfen.
Schon die Tatsache, dass sie mit ihr derart umfassende Probleme in
der Öffentlichkeit wälzen, deutet darauf hin, dass Sie Frau
Bangel besser heiraten sollten, um den Diskussionsweg
abzukürzen. [Anmerkung der Mythen-Post: Paul Bossert ist
nicht nur ein aussergewöhnlicher Ingenieur, sondern spricht hier
als erfahrener Ehemann!]
Ausserdem kann ich die Inschrift auf der Hinterseite Ihres
Grabsteines nicht mehr lesen. Haben Sie etwa in Ihrem Leben etwas
geändert? [Mythen-Post: Nein, Beeler hat nichts
geändert.] Haben Sie etwa den Rekurs gegen Ihre
Kontrahenten für sich entschieden?
Man bittet um Auskunft!
Zum Energietrost sende ich Ihnen etwas für Ihre
Mineralwollfreunde!
Unherzliche Grüsse
Paul Bossert (E-Mail: paul.bossert@greenmail.ch)
Samstag, 31. Januar 2004
Lieber Herr Bossert
Vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort!
Glauben Sie mir: es ist einfacher St. Gobain Isover SA, Flumroc und
Sager in die Knie zu zwingen als Frau Bangel auf den Rücken!
Grund: beim ersten Vorhaben unterstützt sie mich, beim
zweiten... Aber das ist eine andere Geschichte.
Haben Sie noch etwas Geduld, verehrter Pionier der modernen
Dämmtechnik: Diesen Frühling hat die KMF-Lobby mit neuen,
noch härteren Scud-Angriffen zu rechnen...
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Reklamation Reparatur LaCie HD [Anmerkung der Mythen-Post: Nachträglich zur besten Zufriedenheit erledigt!]
An die:
LaCie AG
Davidsbodenstrasse 15 a
4056 Basel
Tel. 061 386 80 40
Fax 061 386 80 41
Technik direkt Tel. 061 386 80 45
Samstag, 31.1.2004
Sehr geehrte Damen und Herren
(E-Mail: support.ch@lacie.com)
Die LaCie Harddisk, welche ich bei der COMED AG im Sommer 2003 kaufte
(Garantie 18.7.2003), erzeugte von Beginn an lästige
Hochfrequenzgeräusche. Neben dieser auffällig nervenden
Harddisk stellte sich ebenso heraus, dass der Ein-/Ausschaltknopf
nicht korrekt funktionierte. In der Folge wurde die 120 GB HD von der
COMED AG als Garantiefall an Sie eingeschickt.
Ich hatte dabei von Anfang an ein "ungutes Gefühl" (wohlgemerkt
nicht gegenüber der COMED AG, von der ich weiss, dass sie
tadellos arbeitet), sondern gegenüber Ihnen, dem involvierten
auswärtigen Reparaturdienst. (geht zurück auf zahlreiche
negative Erfahrung mit anderen Reparaturdiensten).
Meine Vorahnung wurde bestätigt:
1. Mit Schreiben vom 5.11.2003 (Wartungsbeleg RMA 9714197, S. Krust)
der La Cie AG an die COMED AG, Brüöl 5, 6430 Schwyz, wird
betr. dem genannten Produkt 300511, S/N 809307012759 unter "Fehler"
festgehalten:
"- Die Disk lässt sich mit dem Powerknopf kaum ein- und
ausschalten.
- Die Disk hat einen hohen, den Kunden störenden Ton".
[Hochfrequenzgeräusch]
Auf der Bestätigung heisst es weiter unter "Reparatur":
"Power Knopf einstellen. Festplatte hat keinen abnormalen Ton."
> dies, obwohl sie einen abnormalen Ton hat!!!
2. Der Knopf wurde offensichtlich tatsächlich anders
eingestellt, dabei aber die Frontblende des Gehäuses
beschädigt. Es befindet sich an der Frontseite rechts unten
ein ca. 3 mm langer und gut 1 mm breiter, schräg verlaufender
störender Kratzer, der vorher (Zeugen können das
bestätigen!) nicht da war!
3. Dass offensichtlich in der LaCie Reparaturabteilung nicht mit
der gebührenden Sorgfalt gearbeitet wurde, belegt weiter die
kleine, leicht vermurkste Kreuzschraube an der
Gehäuse-Rückwand.
4. Wenn LaCie sich schon weigert, eine störende, lästige
Hochfrequenzgeräusche erzeugende HD auf Garantie resp. Kulanz
auszutauschen, so dürfte man...
5. ...zumindest als Kunde erwarten, dass man das Gehäuse
wieder in dem tadellosen Zustand zurückerhält, wie es
eingeschickt worden ist!
6. Von der COMED AG weiss ich aus langjähriger Erfahrung,
dass mit Geräten sehr sorgfältig umgegangen wird. Dort ist
das mit Sicherheit nicht passiert!
7. Im Büro der Mythen-Post sind total 5 LaCie FireWire Harddisks
in Betrieb. Ich kenne diese Disks mittlerweile genau und weiss, wie
sie "normal" tönen.
8. Wenn LaCie sich weigert, eine lästige
Hochfrequenzgeräusche erzeugende HD durch eine normale (=leise)
zu ersetzen mit dem Argument, der Lese-/Schreibtest sei erfolgreich
abgeschlossen worden (vgl. Wartungsbeleg vom 5.11.03) und die Disk
arbeite korrekt, dann muss sich damit ein Kunde wohl oder übel
abfinden, auch wenn es aus meiner Sicht überhaupt nicht i.O.
ist, weil das Hochfrequenzproblem ohne Austausch der HD durch eine
leise nämlich weiter besteht! [Anmerkung
der Mythen-Post: LaCie hat im nachhinein die geschilderte Disk durch
eine komplett neue, grössere ersetzt. Siehen unten. >
Perfekte Garantieabwicklung!]
9. Wenn in der LaCie
Reparaturabteilung jedoch offensichtlich nicht mit der notwendigen
Sorgfalt gearbeitet wird (besagter Kratzer an der vorderen Blende,
vermurkste kleine Schraube), dann lasse ich das nicht mehr durch!
[Anmerkung
der Mythen-Post: dito.]
10. Ich verlange, dass Sie der COMED AG, Brüöl 5, 6430
Schwyz, kostenlos eine neue vordere Blende oder - falls damit
konstruktiv bedingt eine Schadenbehebung nicht möglich sein
sollte - ein komplett neues Gehäuse senden, in das dann
die bestehende (von mir separat neu erworbene) leise Disk eingebaut
werden kann. Ein erneutes Einsenden an die LaCie Reparaturabteilung
sehe ich nicht als ratsam an, da eine sorgfältige
Ausführung - wie vorliegender Fall zeigt - offensichtlich nicht
gewährleistet ist.
11. Ich habe besagte HD am 28.1.2004 bei der COMED AG abgeholt und
heute, den 31.1.2004, soeben erst ausgepackt und die Mängel
entdeckt.
12. In der geschilderten Sache bitte ich zwecks genauer Koordination
mit der COMED AG (Tel. xy, Herr G. oder Herr A.), Schwyz, direkt
telefonisch Rücksprache zu nehmen.
Ich hoffe als langjähriger Kunde
Ihrer Produkte, dass die unerfreuliche Geschichte mit dieser 120 GB
LaCie HD (mit den anderen bin ich sehr zufrieden!) nach Monaten doch
noch zu einem Happy End kommt und zähle auf Ihre Fairness!
Für Ihre Bemühungen danke ich zum voraus bestens und
verbleibe
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler, Hrsg. der Mythen-Post
Und noch eine Ergänzung zur Reparatur der LaCie HD
An die:
LaCie AG
Davidsbodenstrasse 15 a
4056 Basel
Tel. 061 386 80 40
Fax 061 386 80 41
Technik direkt Tel. 061 386 80 45
Sonntag, 2. Februar 2004
Sehr geehrte Damen und Herren
(E-Mail: support.ch@lacie.com)
Noch eine Ergänzung zu meiner gestrigen E-Mail: Der von Ihnen
reparierte Ein-/Ausschaltknopf entspricht vom Andruck resp. der
Bedienung her nicht dem Standard der aktuellen 160 GB HDs, welche ja
dasselbe d2-Gehäuse besitzen. [Anmerkung
der Mythen-Post: Das Ansprechverhalten des Einschaltknopfes bei den
neuen d2-Disks ist hervorragend, was bei den ersten Serien noch nicht
der Fall war.]
Offenbar scheint es, dass ich mit dieser LaCie120 GB HD wirklich ein
"faules Ei" erwischt habe!
Am besten senden Sie (wie bereits gestern vorgeschlagen) der COMED
AG, Brüöl 5, 6430 Schwyz, ein komplett neues d2
Gehäuse. [Anmerkung
der Mythen-Post: LaCie hat im nachhinein die geschilderte Disk durch
eine komplett neue, grössere ersetzt. Siehen unten. >
Perfekte Garantieabwicklung!]
Herr G. kann dann die extra
von mir neu gekaufte HD in diese Disk umbauen. Das von Ihnen
beschädigte Gehäuse mit dem immer noch nicht nach
La-Cie-Standard funktionierenden Knopf erhalten Sie zur
Garantieerledigung zurück.
Das einzige bisher erfreuliche ist die von Herrn G. von der COMED AG
neu eingebaute IBM-Hitachi-Harddisk. Diese ist wirklich sensationell
und läuft perfekt! Kein Vergleich zu der ursprünglich
(=original) in diesem LaCie Gehäuse verwendeten 120er Disk, die
nichts anderes als Schrott war! Bedenklich, wenn so etwas in
Ihrer Technik nicht einmal auffällt! Wobei: Offensichtlich kein
Zufall, wenn man an das durch die "Reparatur" beschädigte
Gehäuse denkt. Irgendwie passt alles zusammen.
[Anmerkung
der Mythen-Post: Beeler ärgert sich immer masslos, wenn etwas
nicht perfekt ist. Das muss man wissen.]
Ich will Sie jedoch nicht pauschal verurteilen: LaCie kann durchaus
auch hervorragende Disks einbauen, wie meine beiden FireWire 160 GB
Festplatten beweisen.
Weil ich nichts so hasse wie Schlamperei, bitte ich Sie wie
erwähnt, der COMED AG ein neues d2-Gehäuse zu
schicken. Dort wird dann die neue IBM-Hitachi HD perfekt eingebaut -
und so gibt's nach Monaten doch noch ein Happy End. In diesem Sinne
verbleibe ich
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Sehr kundenfreundliche und kulante LaCie AG (Schweiz) - Garantiefall zur Zufriedenheit abgewickelt - Mythen-Post bekam für einen bescheidenen Aufpreis von Fr. 32.- eine komplett neue externe LaCie FireWire 160 GB Harddisk
An die:
LaCie AG
Davidsbodenstrasse 15 a
4056 Basel
Tel. 061 386 80 40
Fax 061 386 80 41
Technik direkt Tel. 061 386 80 45
Donnerstag, 5. Februar 2004
Sehr geehrte Damen und Herren
(E-Mail: support.ch@lacie.com)
Für die sehr kulante und rasche
Garantieabwicklung im Falle meiner externen LaCie d2 FireWire HD
möchte ich Ihnen nachträglich ganz herzlich danken!
Herr Gwerder von der COMED AG hat mich heute per E-Mail informiert,
dass die Disk bereits eingetroffen ist. Ich hab' sie dann gegen Abend
abgeholt. Nach sorgfältiger Überprüfung ist sie jetzt
bereits erfolgreich in Betrieb. Kein Vergleich zur beanstandeten!
Wie mir nachträglich Herr Gwerder gezeigt hat, handelte es sich
bei der in der 120er Disk ursprünglich eingebauten HD um eine
Western Digital. Eine solche hatten wir bereits bei einem
anthrazitfarbigen Macintosh G4 ersetzen müssen. Sie entwickelte
ebenfalls störende Geräusche.
Im Jahre 1997 gab's beim PowerMacintosh 7300 Probleme mit den damals
original eingebauten Quantum-HD's. Auch der Einbau einer
grösseren Quantum brachte nichts - erst der Umstieg auf IBM.
IBM DeskStar ist eine sehr gute, laufruhige HD, wobei es bei oben
erwähntem G4 einmal eine Störung gab. Zum Glück blieb
der grösste Teil der Daten erhalten. Trotz schwer angeschlagener
IBM-Disk liessen sich die vorhandenen Daten noch erfolgreich extern
auf eine LaCie Fire Wire HD abspeichern.
Bisher sehr gute Erfahrungen habe ich mit der Seagate Baraccuda
gemacht; diese ist schnell und äusserst laufruhig. Die von Herrn
Gwerder vorgeschlagene Hitachi-IBM-Disk machte ebenfalls einen
ausgezeichneten Eindruck.
Bei den LaCie d2-Gehäusen ist mir aufgefallen, dass es zwischen
den Serien leichte farbliche Abweichungen gibt. Die 160er
Gehäuse verfügen zudem über keine Füsse (im
Gegensatz zu den d2 120er und 60er Gehäusen). Positiv ist, dass
der Ein-/Ausschaltknopf bei den aktuellen Typen viel besser anspricht
als noch bei den früheren.
Als alter Renault-Fan (Liebhaber der Modelle bis 1985) kann ich
jedoch mit solchen (typisch französischen) Serien-Abweichungen
leben.
Nochmals ganz herzlichen
Dank für die nachträglich tadellose
Garantieabwicklung!
Selbstverständlich
werde ich LaCie treu bleiben und Ihre Produkte gerne weiter
empfehlen.
Danken möchte ich in diesem
Zusammenhang vor allem auch Herrn Lothar Gwerder und Herrn Walter
Aschwanden von der COMED AG, die seit Jahren hervorragende Arbeit
leisten.
Mit freundlichen Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
E-Mail an: Mythen-Post