So schreiben Sie uns Ihre Meinung (es können auch Fotos und Zeichnungen eingeschickt werden):

Die Namen aller Einsender sind der Redaktion bekannt, werden aber
in der Regel abgekürzt zum Schutz vor Missbrauch.
Wir wählen Zuschriften an die Mythen-Post (sofern diese nicht
als vertraulich oder persönlich gekennzeichnet sind) ganz oder
auszugsweise für das Forum aus, wenn diese für die
Öffentlichkeit von Interesse sind.
Anmerkungen und Kommentare der Redaktion sind
rot hervorgehoben.
Styropor als Wärmedämmung?
Freitag, 1. Oktober 2004
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit dem ich gezwungen wurde [Anmerkung der Mythen-Post: Welch
Unsinn! Niemand wird gezwungen!] mich mit der Frage der
Wärmedämmung zu beschäftigen (meine Nachbarn haben
schon voller Enthusiasmus die Arbeiten an der Fassade angefangen, wir
sind die einzigen in der Reihe, die sich nicht schlüssig werden
können). [Anmerkung der Mythen-Post: Anpassungsdruck als
Argument?!]
Unsere Hauswände sind aus Bimsbetonsteinen. Zusammen mit
Putz ergibt sich eine Stärke von 28 cm. Welchen k-Wert hat eine
solche Wand an sich?
Ich habe gelesen, dass eine 30-cm-Wand aus Bimsbeton-Vollblöcken
einen k-Wert von 0,45 hat. Was würde die Dämmung mit einem
k-wert von 0,40 verändern? [Anmerkung der Mythen-Post:
Die betriebene Wärmedämmwert-Gehirnwäsche - "Minergie"
- hat offensichtlich gewirkt... Die Leute hinterfragen nichts mehr -
oder doch?]
Wärmedämmverbundsysteme sollen nicht sehr langlebig
sein, was bedeutet das konkret in Jahren ausgedrückt?
Die Wärmedämmung soll innerhalb von 3-4 Jahren
durchfeuchten und dadurch jegliche Wärmedämmwirkung
verlieren. Gilt das auch für Styropor und was durchfeuchtet da
eigentlich?
Ich wäre Ihnen unendlich dankbar für Antworten auf alle
diese Fragen; ich würde nämlich so gerne in dieser Materie
bewandert genug sein, um mir eine eigene Meinung bilden zu
können. [Anmerkung der Mythen-Post: Diese Absicht
wäre ja positiv.]
Mit freundlichen Grüßen
Anita Gabor (E-Mail: whiteeminence01@aol.com)
Freitag, 1. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau Gabor
Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage an Korrespondent und
Wärmedämmtechnik-Spezialist Dipl.-Ing. Paul Bossert*,
E-Mail: paul.bossert@greenmail.ch
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
*gilt als Pionier der modernen Dämmtechnik und befasst sich seit 40 Jahren mit dem Thema. Architekt Hannes Strebel, Zürich: "Bossert ist der beste Bauphysiker der Schweiz."
[Anmerkung: Ein Beispiel für Beelers unterschwelligen Humor...]
Selbstmordgedanken
Freitag, 1. Oktober 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Ich ziehe meinen Hut vor Ihrer Lebenseinstellung. Direkt, geradeaus
und immer den eigenen Ideen [Anmerkung der Mythen-Post:
Idealen!] treu. Bevor ich aber fortfahre, muss ich zwei
Tatsachen klarstellen:
Erstens: Auch ich bin direkt, geradeaus und definitiv undiplomatisch.
Ich gehöre zu der von Ihnen so genannten Kategorie der
Systemangepassten, verbringe ein langweilig-frustriertes Leben hinter
MCS-untauglichen Mauern und fühle mich absolut wohl und gesund
dabei. [Anmerkung der Mythen-Post: Hier ist der Schreiber
nicht ehrlich bzw. widerspricht sich selber. Denn wer ein
langweilig-frustriertes Leben führt, kann sich NICHT
wohlfühlen!]
Folglich bin ich ein Teil der von Ihnen verhassten Gesellschaft.
[Anmerkung der Mythen-Post: Beeler verachtet die Gesellschaft,
weil man mit den vorhandenen Ressourcen und mit dem Know How viel
Besseres, Vernünftigeres und Menschlicheres machen
könnte.]
Zweitens: Ich will Ihnen keine Ratschläge erteilen, Sie
bemitleiden oder Ihnen gar Geld zukommen lassen. [Anmerkung
der Mythen-Post: Die Ratschläge eines Angepassten würden
nichts bringen, das Mitleid wäre nicht echt und Geld von jemand
mit einem verschlossenen Herzen?]
Ich heuchle nicht. Ihr persönliches Schicksal - sei es als
(...) oder als (...) - interessiert mich soviel wie der
sprichwörtlich umgefallene Reissack in China. [Anmekrung
der Mythen-Post: Und da entpuppt sich der Charakter des Schreibers,
seine Gleichgültigkeit und Verantwortungslosigkeit. Typisch
für kalte Menschen in einer kalten Zeit.] Sie selbst
gehen Ihren Weg, also nehme ich an, dass sie obiges nicht erwarten.
[Anmerkung der Mythen-Post: Beeler ist das Schicksal positiver
Menschen nie gleichgütlig!]
Jedoch habe ich eine Bitte an Sie. Bringen Sie sich nicht um. Die
Mythen-Post (bzw. deren Inhalt) ist so unterhaltend und abgedreht,
ich würde diesen periodischen Farbtupfer in meinem realen Leben
schwer vermissen. Wäre echt schade drum. [Anmerkung der
Mythen-Post: Aber offensichtlich hat noch kein positives Umdenken
stattgefunden.]
Freundliche Grüsse
Charles Siegrist, Zürich (E-Mail: csiegrist@softhome.net)
Dipl.-Ing. Paul Bossert klärt Anita Gabor betr. dem Dämmstoffbetrug auf
Samstag, 2. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau Gabor
Haben Sie meinen Bericht von gestern Abend an die NZZ-Online
erhalten?
Hier noch einige Ergänzungen:
Am 01.10.2004 schrieben Sie:
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit dem ich gezwungen wurde mich mit der Frage der
Wärmedämmung zu beschäftigen (meine Nachbarn haben
schon voller Enthusiasmus die Arbeiten an der Fassade angefangen, wir
sind die einzigen in der Reihe, die sich nicht schlüssig werden
können).
Da sind die Nachbarn
selber Schuld!
Unsere Hauswände sind aus
Bimsbetonsteinen. Zusammen mit Putz ergibt sich eine Stärke von
28 cm. Welchen k-Wert hat eine solche Wand an sich?
Schätzungsweise
beträgt der U-Wert (alt k-Wert) dieser Wand 0,6 W/m2K - das ist
ausreichend, weil das Mauerwerk die Sonneneinstrahlung nützen
kann.
Ich habe gelesen, dass eine 30 cm-Wand aus
Bimsbeton-Vollblöcken einen k-Wert von 0,45 hat. Was würde
die Dämmung mit einem k-Wert von 0,40 verändern?
Praktisch nichts.
Natürlich wäre eine 30 cm Bimssteinwand besser als Ihre 28
cm Wand, doch energetisch bedeutet das gar nichts.
Bedenken Sie, dass die Bausubstanz von 1850 bis 1920 einen U-Wert von
1,3 aufweist, wobei diese Gebäude heute weniger Energie
verbrauchen als supergedämmte
Niedrigenergie-Häuser.
Wärmedämmverbundsysteme sollen nicht
sehr langlebig sein, was bedeutet das konkret in Jahren
ausgedrückt? Wärmedämmung soll innerhalb von 3-4
Jahren durchfeuchten und dadurch jegliche Wärmedämmwirkung
verlieren. Gilt das auch für Styropor und was durchfeuchtet da
eigentlich?
Polystyrol und Mineralwolle
[Anmerkung der
Mythen-Post: Hände weg von
Mineralwolle!] lassen
sich nur mit hellen Kunststoff-Verputzen versehen, welche nur eine
Haltbarkeit von 15 bis 25 Jahren haben.
Ich wäre Ihnen unendlich dankbar für
Antworten an alle diese Fragen, ich würde nämlich so gerne
in dieser Materie bewandert genug sein um mir eigene Meinung bilden
zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Anita Gabor (E-Mail: whiteeminence01@aol.com)
Dass die ganze Dämmerei
nichts bringt, ersehen Sie aus dem beigelegten Untersuchungsbericht
von 1983 aus Holzkirchen.
Auf Blatt 39 sehen Sie, dass die nichtgedämmte Wand Nr. 3 mit
einem U-Wert von 0,46 weniger Energie verbraucht als die Wand Nr. 5
mit WDVS von 10 cm und einem U-Wert von 0,32.
Auch die 3-mal bessere Wand Nr. 4a mit einem U-Wert von 0,16 braucht
mehr Energie als die Wand Nr. 3!
Darüber habe ich aber bereits vor 20 Jahren in "Das
Einfamilienhaus" Nr. 6/1984 geschrieben.
Sie sehen: Betrug bleibt Betrug!
Dennoch herzliche Grüsse
Paul Bossert (E-Mail: paul.bossert@greenmail.ch)
Künstliche Mineralfasern und Darmkrebs
Samstag, 2. Oktober 2004
Ich war an einer Veranstaltung am 27. September
2004. Vortrag: "Darmkrebs - Nutzen und Gefahren einer Operation".
Beim Frageteil erklärte ich, dass ich seit 25 Jahren Morbus
Crohn Patient bin und erklärte, dass bei mir eine hohe
Glasfaserkonzentration die Gesundheit gekostet hat. Ich erwähnte
die Toxzentrumsauskunft sowie die SUVA-Information betreffend
Gefährdung durch Glasfaser- und Asbeststäuben.
Bei mineralischen Stäuben handelt es sich um Langzeitgifte, die
auch den Darmtrakt wie bei mir treffen können.
"Wollen Sie nach vorne kommen und einen Vortrag halten?" sagte
Prof. Dr. med. Marco Decurtins zu mir und zu den Anwesenden:
"Wollt ihr?"
Wenn Professor Decurtins (Tel. direkt: 052 266 24 02, Fax direkt:
052 266 24 54. E-Mail: m.decurtins@ksw.ch)
so reagiert dann muss etwas dahinter stecken!
Es scheint eine grosse Geheimnistuerei um die kleinen, feinen,
hinterlistigen Fasern zu geben!
Andreas Jegen, Winterthur (E-Mail: ajegen@bluewin.ch)
Sonntag, 3. Oktober 2004
Lieber Andreas Jegen
Vielen Dank für die Info. Habe den Text heute unter
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_4_10_04/kmfs_darmkrebs_4_10_04.htm
ins Netz gestellt. Hoffe, es ist so i.O., sonst bitte melden.
Alles Gute und eine schöne Woche wünscht
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Die Namen aller Einsender sind der Redaktion bekannt, werden aber in der Regel abgekürzt zum Schutz vor Missbrauch
Sonntag, 3. Oktober 2004
Grüezi Herr Beeler,
obenstehender Text ist auf Ihrer Homepage zu finden, Sie missbrauchen
[Anmerkung der Mythen-Post: Ist es ein Missbrauch?]
aber nach Gutdünken die an Sie gerichteten Zuschriften,
andererseits fordern Sie Aufmerksamkeit, Zuneigung, Liebe und auch
Hilfe in finanzieller Art, um Ihr Vaterhaus zu retten.
[Anmerkung der Mythen-Post: Das stimmt!
Die andere Seite aber, ist vollgespickt mit
Rücksichtslosigkeiten [Anmerkung der Mythen-Post: Was
für welche?], durchzogen mit triefendem Egoismus.
[Anmerkung der Mythen-Post: Hier stellt sich die Frage, ob
darunter andere Menschen leiden oder nicht.] Sie haben keinen
Cent mitfühlender Liebe in sich [Anmerkung der
Mythen-Post: So? Und das soll zutreffen?] und vermögen
nicht einmal auf Bitten an sich wohlmeinender Menschen einzugehen,
wenn von Ihnen verlangt wird, persönliche E-Mail-Adressen aus
Ihrer Page zu entfernen. [Anmerkung der Mythen-Post: Ein
überzeugendes Argument für eine Charakterdebatte?
Beeler hat E-Mail-Adressen auf der Homepage immer entfernt, wenn dies
ausdrücklich gewünscht wurde, obwohl er diesbezüglich
eine andere Auffassung hat.] Sie, Sie selbst bezeichnen sich
als Revolutionär und bringen sich gar mit Jesus in
Verbindung.
Sie wettern gegen die Gesellschaft und sehen die Art (...), wie mit
Ihnen umgegangen wird, achten aber den eigenen Balken nicht.
(...)
Es grüsst
sepp.tell@xmail.net
[Anmerkung der Mythen-Post: Insofern hat
der obige Schreiber recht, dass die meisten E-Mails tatsächlich
mit Namen und Absender publiziert werden. Wer das nicht wünscht,
kann es mitteilen.
Was ist nun das Richtige? Anonymität oder Transparenz?
Jedenfalls trifft es nicht zu, dass Beeler "keinen Cent
mitfühlender Liebe in sich hat". Und dass E-Mail-Adressen
publiziert werden - was ist daran schlimm? Wäre der Nutzen
höher, wenn sich alle Schreiber hinter ihrer Anonymität
verstecken könnten?
Im übrigen hat sepp.tell@xmail.net
selber ja anonym geschrieben. Hätte er es mit Namen getan,
könnte man die Vorwürfe noch eher verstehen.]
Hilfe, Herr Beeler!
Sonntag, 3. Oktober 2004
Sehr geehrter Herr Beeler,
wie Sie wissen habe ich Ihnen schon mehrmals geschrieben. Doch jetzt
ist etwas passiert was mich zutiefst unglücklich macht. Sie
haben meine Briefe veröffentlicht, was nicht weiter schlimm
wäre, doch in der letzten Zeit bekomme ich E-Mails von Leuten,
die ich gar nicht kenne und von denen ich auch nichts wissen will.
Ich traue mich nicht diese E-Mails zu öffnen, weil manche gar
nicht sehr vertrauenerweckend aussehen. Ich bitte Sie inständig,
Herr Beeler, nehmen Sie meine E-Mail-Adresse aus dem Verteiler
raus.
Ansonsten alles erdenklich Gute und nur das Beste für die
Zukunft.
Beate Schuler (auf Wunsch der Absenderin wird ihre E-Mail Adresse
seit 7.10.04 nicht mehr publiziert)
Sonntag, 3. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau Schuler
Danke für Ihre Nachricht. Ich wollte Ihnen keinen Kummer machen.
Das Forum betreibe ich als Zeitzeugnis. Über Für und Wider,
Sinn oder Nicht-Sinn finden Sie dort ebenfalls Gedanken (z.B. von
Frau Jasmin Bangel, Frau Beatrice Macho usw.).
Machen Sie sich bitte keine Sorgen! Im Internet lernt man viele
interessante Menschen kennen - aber auch andere. Die E-Mails der
letzteren kann man ja löschen.
Selbstverständlich kann ich Ihre E-Mail-Adressse im Forum
herausnehmen. Nur die, die Ihnen jetzt schon Mails schicken,
können dies nachher auch noch tun! Daher macht es keinen grossen
Sinn.
Ich würde an Ihrer Stelle einen Spam-Filter aufschalten lassen -
der entledigt Sie von vielen Werbemails.
Übrigens: Auf der Mythen-Post Homepage befinden sich einige
hundert E-Mail-Adressen von Zusendern. Sie müssen sich daher
nicht "als einzige" vorkommen.
Wenn Sie belästigende oder obszöne E-Mails bekommen,
können Sie sich dagegen juristisch wehren.
Ich finde die Veröffentlichung von E-Mail-Adressen
nützlich, damit die Leute mit Gleichgesinnten in Kontakt treten
können. Ich sehe darin mehr Vor- als Nachteile.
Wenn es sich um privaten Inhalt handelt, der nicht mit Namen an die
Öffentlichkeit gelangen darf, veröffentliche ich denjenigen
Text nicht oder anonymisiere ihn. Ich will bestimmt niemandem schaden
bzw. ihn blossstellen. Im Gegenteil werden Zuschriften mit
stilistischen oder orthographische Fehlern korrigiert, damit niemand
"dumm dasteht". Auch wird nicht alles veröffentlicht.
Ihre E-Mails zeugen jedoch von grosser Menschlichkeit, sind sehr gut
geschrieben und die Öffentlichkeit soll erfahren, dass - zum
Glück - eben auch noch solche positiven, gut gesinnten Menschen
existieren. Es gibt keinen Grund, sich dafür zu verstecken!
Bitte schlafen Sie nochmals darüber. Wenn Sie negative E-Mails
bekommen haben, können Sie die mir weiterleiten und ich kann Sie
auf der Homepage inkl. Absender veröffentlichen. Dann
erfährt die Öffentlichkeit, was für Typen da ihr
Unwesen treiben. Oder wie gesagt, können Sie dagegen auch
juristisch vorgehen.
Also: Cool sein - und mal abwarten, ob die Vorteile nicht doch
überwiegen. Falls nicht, kann ich Ihre E-Mail Adresse immer noch
herausnehmen.
Mit freundlichen Grüssen und vielen Dank für Ihre positiven
Worte
Urs Beeler
PS: Im übrigen kann im Zeitalter von "Big
Brother" sowieso der ganze E-Mail, Telefon- und Faxverkehr
überwacht werden. Diese Tendenz wird weiter zunehmen. Ein Grund
mehr für mich, auf Transparenz zu setzen.
Ihre E-Mail Adresse nehme ich wunschgemäss aus dem Verteiler
heraus.
Mythen-Bote
Sonntag, 3. Oktober 2004
Hallo Urs,
was ist hier los? Was will dieser Herr "Wilhelm" Sepp "Tell"?
Wir sind gerade dabei, Dein Material über das MCS-Haus in einen
Beitrag zu fassen. Ich werde Dir in den nächsten Tagen einiges
an Material, sowie Anregungen zu den Baumaterialien senden.
Sei stark!
Herzliche Grüße
Silvia K. Müller (E-Mail: csn@allergic.de)
Sonntag, 3. Oktober 2004
Hallo Silvia
Weiss auch nicht, was das für ein (anonymer) Typ ist.
Bitte die Infos gleichzeitig als CC an Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann
senden, E-Mail: dimagb2004@arcor.de)
Vielen Dank im voraus!
Eine schöne Woche wünscht
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Hier ist vermutlich noch einiges zu korrigieren/verbessern/ergänzen, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_2_10_04/mcs_haus_2_10_04.htm
Schlecht gesinnte Menschen
Montag, 4. Oktober 2004
Lieber Urs,
solche Menschen kenne ich leider auch. Nur sie uns nicht. Sie leben
für etwas anderes als wir, nämlich für
Zerstörung.
Wir gehen unseren Weg weiter.
Herzliche Grüsse
Silvia (E-Mail: csn@allergic.de)
Dienstag, 5. Oktober 2004
Liebe Silvia
Danke für Deine Mail. Ich weiss aus der langjährigen
Tierschutz-, Umweltschutz- und Konsumentenschutzarbeit, dass positive
Verbesserungen immer Konfrontation mit den Verursachern, Ignoranten,
Dummen, Neidern, Hinterwäldlern etc. bedeutet.
Warum es solche negativen Typen gibt (geben muss?), ist mir bis heute
ein Rätsel, denn die stehen mit ihrer Mentalität ja ihrem
eigenen Glück im Weg.
Herzliche Grüsse
Urs
MCS & anderes
Montag, 4. Oktober 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Hiermit möchte ich mich bei Ihnen bedanken, dass Sie sich
für betroffene MCS-Personen einsetzen. Ich habe Ihnen
persönliche E-Mails geschrieben, die nun im Internet verbreitet
werden. Darf ich Sie bitten, dies nur mit meiner Erlaubnis zu
tätigen, da diese persönlichen Angelegenheiten zwischen uns
sind, die nichts mit der Sache zu tun haben. (Datenschutz usw.)
Gerne bin ich bereit, Ihnen Infos für die Sache zur
Verfügung zu stellen, dies jedoch nach persönlicher
Übereinkunft.
Ich bitte Sie, alle meine E-Mails und Daten aus dem Netz zu
nehmen.
Besten Dank und grüsse freundlich
H.
Montag, 4. Oktober 2004
Sehr geehrter Herr H.
Ich habe die Texte vom 26. September bereits anonymisiert, d.h. Ihren
Namen, Adresse, Tel., E-Mail Adresse herausgenommen.
Christian Schifferle, Gründer der MCS-Liga Schweiz, hält
viel von Ihnen. Deshalb würde ich mich wirklich freuen, wenn Sie
Ihr Erfahrungswissen miteinbringen!
Mich fasziniert das Projekt, weil MCS keine faulen Kompromisse
zulässt. Z.B.: Wie bringt man eine optimale
Innenraumluft/Geruchsneutralität zustande? Wie kann man
dafür sorgen, dass Innenräume eines Steinbaus nicht
emotional kalt wirken? Wäre - alternativ - mit dem richtigen
Know How und der sorgfältigen Verarbeitung sogar ein Holzbau
möglich? Lehm?
Wie heisst es doch: Viele Wege führen nach Rom. Durch die
Analyse verschiedener Bauweisen könnte man MCSlern, Allergikern,
Neurodermitikern etc. die Vor- und Nachteile erläutern. Das
MCS-Haus schliesslich sollte "die bestmögliche gesunde Bauweise"
sein.
Es sollten auf verschiedensten Gebieten Spezialisten gewonnen werden,
die ihr Know How einbringen. Sie haben Kontakte - bringen Sie sie
ein!
Ich arbeite in dieser Sache gemeinnützig - und setze dies
vorläufig auch bei anderen Teilnehmern voraus. Viele MCSler
müssen mit einer bescheidenen Rente auskommen - deshalb ist
Kostenbewusstsein das A und O (ohne Abstriche jedoch bei der
Materialwahl und Ausführung). "Ruhm und Ehre" sind auch etwas!
> Werbeeffekt - Image!
Mit dem Verkauf von MCS-Häusern ans breite Publikum können
später Gewinne erzielt werden. Davon profitieren dann auch die
Beteiligten der ersten Stunde!
Es geht jetzt jedoch nicht ums Geld, sondern um die positive
Idee!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Mitteilung für Frau C.Z.
Montag, 4. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau (C.)Z.
Vielen Dank für Ihr Fax von heute Nachmittag. Ich habe Ihre
Nachricht leider erst um 19.00 Uhr im Büro gesehen (war vorher
gar nicht im Büro). Unter Tel. ov und Tel. vw hat anschliessend
niemand mehr abgenommen.
(...)
Werde mich morgen gerne bei Ihnen telefonisch melden.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Gibt's ein Bild?
Dienstag, 5. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau (S.)Z.
Vielen Dank für Ihr Mail. Ich arbeitete gestern den ganzen Tag
in der Wohnung und ging erst am Abend ins Büro.
Mein Natel funktioniert seit 1. Oktober nicht, weil sich der Akku (5
Jahre alt) nicht mehr aufladen lässt. Am nächsten Mittwoch
sollte ich einen neuen bekommen (habe die Bestellung am Freitag
telefonisch durchgegeben und der Verkäufer sagte mir, die
Lieferung daure 3 Tage).
Im Anhang das gewünschte Bild (komprimiert) als CMYK mit 200
dpi.
Hoffe, es ist noch nicht zu spät.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Hoffe ferner, dass meine Anstrengungen doch noch irgendwann Früchte tragen, ansonsten "xy" bald ein Bild meines jungen Grabes im Friedhof Bifang in Schwyz bringen kann...
Neider und Hinterwäldler
Dienstag, 5. Oktober 2004
Liebe Silvia
Danke für Deine Mail. Ich weiss aus der langjährigen
Tierschutz-, Umweltschutz- und Konsumentenschutzarbeit, dass positive
Verbesserungen immer Konfrontation mit den Verursachern, Ignoranten,
Dummen, Neidern, Hinterwäldlern etc. bedeutet.
Warum es solche negativen Typen gibt (geben muss?), ist mir bis heute
ein Rätsel, denn die stehen mit ihrer Mentalität ja ihrem
eigenen Glück im Weg.
Herzliche Grüsse
Urs
Hilfe, Herr Beeler!
Mittwoch, 6. Oktober 2004
Sehr geehrter Herr Beeler,
danke für Ihre schnelle Antwort und für ihre lieben Worte.
Ich gebe Ihnen recht was die Transparenz der Datenübertragung
betrifft. Allerdings möchte ich wirklich nicht von jedem eine
E-Mail erhalten. Die Menschen, die mir wichtig sind, mit denen
tausche ich mich gerne aus, mit den anderen möchte ich nichts zu
tun haben. [Anmerkung der Mythen-Post: Eine positive und
vernünftige Einstellung!] Im Moment ist es so, dass ich
fast täglich E-mails bekomme, die ich nicht will. Darum bitte
ich Sie, mich aus dem Verteiler herauszunehmen. Meine Zeit ist mir
für solche Dinge einfach zu kostbar. Denn es ist mir wichtig,
dass ich mit Gottes Hilfe wieder gesund werde. Und nur darauf
möchte ich meine Kraft verwenden. Wenn ich meine Kraft
stattdessen an Menschen verschwende, die es nicht wert sind, oder die
mir im wahrsten Sinne des Wortes auf die Nerven gehen, dann
schwächt das nur mein Immunsystem. Darum bitte ich Sie, der
seine Mitmenschen noch achtet, meinen Wunsch zu erfüllen.
Herzliche Grüsse und alles erdenklich Gute wünscht
Beate Schuler
Donnerstag, 7. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau Schuler
Vielen lieben Dank für Ihre Nachricht. Wenn Ihnen soviel daran
liegt, werde ich Ihre E-Mail-Adresse selbstverständlich
herausnehmen. Das wird noch im Laufe des Tages (7.10.) geschehen.
Ihre Argumentation ist völlig richtig und ich kann Sie gut
verstehen.
Herzliche Grüsse und nur das Beste für Sie
Ihr
Urs Beeler
Grüsse aus der Schweiz
Mittwoch, 6. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau H. - oder wie man hier sagen
würde: "Grüezi Frau H.!"
Habe mich über das erfrischende Telefongespräch mit Ihnen
sehr gefreut!
Und wünschte, es gäbe mehr solche positiven Zufälle im
Leben!
Hier nun der versprochene Link zu "Erwin Kessler ist Dr. Geiz", siehe
http://www.mythen-post.ch/datei_mp_3_04/kessler_ist_dr_geiz_mp_3_04.htm
Wissen Sie noch, was "Gummelschtunggis" ist? > Kartoffelstock!
Oder eine "Pfusischese"? > altes Schwyzer Wort für Auto.
Mein alter Philosophielehrer Dr. Gion Darms hatte übrigens auch
herrliche schriftdeutsche Wortschöpfungen kreiert, z.B. für
Banane > Schlauchapfel (!) und für Klavier >
Schwarzweisstastenrührbrett...
Hier noch ein paar Impressionen aus der Region, siehe
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_23_8_02/herbst_farbenpracht_2000.htm
Ich hoffe, Sie sind wohlauf. Bis bald!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Leider sind die Leute der Region nicht halb so
nett wie die Landschaft.
Noch ein paar Bilder vom Winter, von dem ich sonst aber
überhaupt nicht Fan bin: http://www.mythen-post.ch/datei_mp_1_03/winterimpressionen_mp_1_03.htm
Und nu äs chlises Müschterli us dr Schwiiz für Sie
(...)
Mittwoch, 6. Oktober 2004
Moin, moin Herr Beeler (diese norddeutsche
Begrüßung ist Ihnen sicherlich geläufig),
vielen Dank für Ihr nettes Mail. Ich fand unser Gespräch
gestern auch superwitzig. Gerade weil ich wie gesagt seit meinem
Urlaub (Abstecher vom Bodensee) zum Schweiz-Fan geworden bin - ich
war schon kurz davor, mir ein rotes T-Shirt mit weißem Kreuz
dort zu kaufen (gibt es in den Touristenbüros).
"Und nu äs chlises Müschterli us dr Schwiiz für
Sie" - das habe ich leider nicht verstanden, war zu schwyzerisch
;-)
Das Schweiz/Hochdeutsche Wörterbuch, daß ich erwähnt
habe, finden Sie übrigens unter http://www.chuchichaeschtli-online.de/wortech.htm
Habe schon ein paar neue Einträge (Pouletbrüstli,
Mistkratzerli, Führerausweis...) vorgeschlagen. Pipibox ist auch
nett...
Ihre Mythen-Seiten sind ja der Wahnsinn - was bedeutet das alles? Sie
verkünden ja sogar eine Städtepartnerschaft zwischen Schwyz
und xy ;-). Wie ist es denn dazu gekommen?? Klasse, unser
Bürgermeister freut sich bestimmt darüber, ich glaube, der
weiß davon noch gar nix. ;-)
Auch die Emil-Seiten hab ich mir schon zu Gemüte geführt.
Köstlich! Von dem Schwyzer Dütsch hätte ich ohne
Übersetzung absolut NICHTS verstanden.
Hier noch ein paar Reisetips für xy:
(...) [Anmerkung der Mythen-Post: Beeler will nicht, dass
diese herrlichen Gebiete von engstirnigen Schweizern besucht werden.
Aus diesem Grund fehlen die Link-Hinweise...]
Sehr schön ist auch (...) und viel Backstein und
Kopfsteinpflaster ;-) gibt es z.B. auch in (...) oder (...)
Das wäre bestimmt auch was für Sie: (...) (Habe dort im Mai
ein nettes älteres Schweizer Ehepaar getroffen, die seit Jahren
dort hinfahren, sie sind absolut begeistert von den zv Inseln).
Autoverkehr ist dort gänzlich verboten, es gibt dort massenweise
Fahrräder und ein paar Elektro-Fahrzeuge und Kutschen. Das
wär' bestimmt was für Sie als Öko-Freak. Auch in (...)
und (...) ist Autoverkehr verboten und es gibt (...) riesige
Naturschutz- und Vogelschutzzonen. (...) ist so klein, daß dort
sogar Radfahren verpönt ist (!) Auch (...) mit dem breitesten
Strand Europas (der Kniepsand ist 1,5 km breit !!) ist ein Paradies
für Natur- und Fahrradfreaks.
Also dann, ich hoffe, Sie haben (...)
Viele (...) Grüße und bis bald.
P.H.
Grüße aus xy
7. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau H.
Vielen herzlichen Dank für Ihr nettes Mail! Ich habe mich
darüber sehr gefreut! Der Aufsteller des Tages für mich in
diesem tristen Talkessel!
"Und nu äs chlises Müschterli us dr Schwiiz für
Sie" heisst ganz einfach übersetzt: "Und nun noch ein
kleines Müsterchen aus der Schweiz für Sie!"
Als wohl künftiger Exil-Schweizer werde ich in xy
Sprachkurse in "Schwiizerdütsch" geben...
Die Mythen-Post Homepage ist tatsächlich "der Wahnsinn". Da
haben Sie recht! In der Schweiz gibt's nur noch einen
Seelenverwandten - Erwin Kessler, siehe http://www.vgt.ch/
Kessler ist der mutigste und bekannteste Schweizer Tierschützer
- aber auch der geizigste.... Hochintelligent, hochsensibel - auf der
anderen Seite ein Egomane. Neulich hörte ich einen lustigen und
treffenden Spruch von einem Zürcher Journalisten, der da
lautete: "Der einzige Mensch, zu dem Kessler tatsächlich
solidarisch ist, ist Kessler selber...!" Stimmt!
Ich werde mir alle Ihre Links sehr gerne anschauen, weil Sie genau
meinen Geschmack getroffen haben! Erstaunlich, wie gut Sie mich nach
so kurzer Zeit erfasst haben.
Bin gespannt, ob es tatsächlich noch irgendwann zur
Städtepartnerschaft xy-Schwyz kommt.
Zum Schrecken der Schwyzer (Filz, Vetternwirtschaft etc.) könnte
ich ja quartalsweise von xy aus weiter eine Mythen-Post in alle
Haushaltungen des Talkessels verschicken lassen. Reaktion: "Jetzt
haben wir doch gemeint, der Beeler sei fort - und nun das!"
Wobei: Ich kämpfte viele Jahre lang für Wohn- und
Lebensqualität im Talkessel Schwyz und darüber hinaus. Die
Mehrheit (!) habe ich gegen mich. Also: Was soll ich mich für
diese Typen weiter einsetzen?
Dennoch: Solche Bilder habe ich nach über 14 Jahren abstellen
können, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_mp_9_03/sz_gruenabfallverbr_mp_9_03.htm
oder http://www.mythen-post.ch/datei_mp_12_02/maihof_qualmhof_mp_12_02.htm
In diesen Bildern spiegelt sich leider die Mentalität vieler
hiesiger Leute.
Das hat dann nach Jahren offenbar gewirkt, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_mp_12_02/offener_brief_rr_mp_12_02.htm
Ein Wunder, dass ich mit allen Schweizer Erfahrungen nicht den Humor
verloren habe. Wissen Sie übrigens die Definition von Schweizer
Humor? Schweizer Humor ist, wenn man trotzdem nicht lacht...
So, jetzt muss ich aber ins Bett. Andere Leuten machen es um die
Uhrzeit umgekehrt. Aber ich bin eben eher (...).
Ich wünsche Ihne ä schöne Tag. Bis bald! Und nu
einisch viele Dank für Ihri nättä Ziilä!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Wie man Schwyz überlebt, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_mp_3_04/urs_beeler_tot_mp_3_04.htm
Donnerstag, 7. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau H.
Hier noch ein schöner Text und ein paar hübsche alte Stiche
von Schwyz, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_mp_9_03/das_alte_schwyz_mp_9_03.htm
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
MCS-Link
Donnerstag, 7. Oktober 2004
Hallo Urs,
hier ein wichtiger link für Dich. http://www.consultclarity.com/eh/evalpt1.html
Leider ist unser Webmaster krank und ich komme nicht sehr viel weiter
mit der Zusammenstellung für Dein Projekt. Auf jeden Fall
bekommst Du meine Unterstützung.
Liebe Grüße
Silvia (E-Mail: csn@allergic.de)
Donnerstag, 7. Oktober 2004
Hallo Silvia
Vielen Dank für den guten Link!
Bis bald!
Herzliche Grüsse
Urs
In den USA ist das Wissen über MCS bereits schon viel weiter
Donnerstag, 7. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau M.
Umweltmedizin ist in der Schweiz (noch) praktisch inexistent. Und
betr. MCS sind uns die Amerikaner wieder einmal um Jahre voraus,
siehe http://www.consultclarity.com/eh/evalpt1.html
Pionierarbeit in der Schweiz zu leisten ist nötig!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Infos
Donnerstag 7. Oktober 2004
Hallo Urs,
hier noch ein paar informative Dateien.
Es sind zwar themenspezifische Informationen, aber generell gelten
sie für ein Wohnhaus wie für eine Arztpraxis, Schlafzimmer,
etc.
Ist es möglich, daß der Architekt uns eine kleine
Beschreibung des Projektes zumailt? Ev. mit seinem Briefkopf, das
würde es für die Interessierten gut aussehen lassen. Auch
eine Beschreibung aus Deiner Sicht wäre gut. Erklärung von
DACH, warum, woher die Idee, etc.
Dann kämen darunter die Bilder. Ev. so, dass der Betrachter von
einem Zimmer ins andere gehen kann.
Dazu gibt es einen interaktiven Fragebogen, wo man Baumaterialien
bewerten bzw. Vorschläge unterbreiten kann. [Anmerkung
der Mythen-Post: Silvia K. Müller ist eine intelligente und
praxisbezogene Frau.]
Soweit meine Ideen. Leider müssen wir uns gedulden, weil der
Webmaster noch krank ist. Aber es wird werden.
Was denkst Du über die Ideen?
Liebe Grüße
Silvia (E-Mail: csn@allergic.de)
Donnerstag, 7. Oktober 2004
Lieber Matthias Bumann
Ich übermittle Ihnen untenstehend die neusten Infos des Chemical
Sensitivity Networks.
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
Donnerstag 7. Oktober 2004
Liebe Silvia
Habe soeben Deine Infos an Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann
weitergeleitet. Ich selbst kann die Dateien leider nicht öffnen,
da ich auf dieser Maschine kein Word installiert habe.
Den Projektbeschrieb ersiehst Du unter http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_2_10_04/mcs_haus_2_10_04.htm
Deine Ideen finde ich sehr gut! Wobei die Leute aktiv mitmachen
müssen > leider gibt es viel zu wenige Engagierte.
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
Donnerstag, 7. Oktober 2004
Lieber Urs,
das ist das größte Problem. Konsumieren ist einfach,
mithelfen scheinbar nicht.
Deshalb dachte ich an einen interaktiven Fragebogen, das kann jeder
in null komma nichts.
Wer sich angesprochen fühlt, wird sich ohnehin melden und
weitere Ideen und Vorschläge einbringen.
Welches Dateinformat könntest Du denn öffnen? Dann frage
ich unseren Webmaster was machbar ist.
Die Infos stehen aber auch auf der CSN-Webseite.
Wenn wir es schaffen, die Sache schön aufbereitet
rüberzubringen, wird es sicherlich Interessenten geben.
[Anmerkung der Mythen-Post: Da hat Silvia K. Müller
durchaus recht. Ein Punkt, dem Beeler bis heute zu wenig Beachtung
geschenkt hat.] Man muß ja auch nicht bereits MCS
haben, um ein schadstofffreies Haus bewohnen zu wollen.
Übrigens dieser "Tell" hat sich nicht mehr gemeldet, feiges
Schwein. Das ist der gleiche, der Dir so gemein schreibt,
bestimmt.
Liebe Grüße
Silvia (E-Mail: csn@allergic.de)
Donnerstag, 7. Oktober 2004
Liebe Silvia
Soviel mir hier bekannt ist, hast Du betr. MCS in Deutschland bis
heute am meisten Pionierarbeit geleistet. Man muss sich das im
Verhältnis zu den Millionen von Leuten vorstellen.
Aber es funktioniert nun mal so. In der Schweiz steht Erwin Kessler
(http://www.vgt.ch/)
in Sachen Tierschutz auf weiter Flur, ich betr. meinen Themen.
Publizist Hans A. Pestalozzi ist tot. Nun gibt es in der Schweiz -
abgesehen mal von Jean Ziegler - praktisch nur noch Angepasste...
[Anmerkung der Mythen-Post: Stimmt es, was Beeler da schreibt?
Gibt es nicht noch mehr kritische Denker?]
Den Fragebogen kann ich in meinem Internet-Programm auch machen, nur
fehlt mir im Moment (noch) die Zeit. (> Ich hab' das
Fragebogenerstellen mal im Trockenen geübt, zwischenzeitlich
aber wieder verlernt.) Mein aktuelles Hauptproblem aber ist, dass
(...), wenn nicht noch ein Wunder passiert. Die Situation absorbiert
enorm Kräfte.
"Man muß ja auch nicht bereits MCS haben, um ein
schadstofffreies Haus bewohnen zu wollen." Genau das meine ich
auch! Es geht um Gesundheitsprophylaxe und darum, dem heutigen
Chemiebauwahnsinn etwas Greif- und Erfahrbares entgegenhalten zu
können im Sinne von: "Was wollt ihr: ein krankmachendes
Chemiehaus oder ein gesundes MCS-Haus?"
Die Pure Nature Seite finde ich betr. Botschaft wie auch Verkauf
hervorragend gemacht.
Betr. zv glaub ich nicht, dass dieser mit uw identisch ist. Falls ja,
würde es sich um eine gespaltene Persönlichkeit
handeln.
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
"Kessler plant Geheimaktion im Nahen Osten"
Freitag, 8. Oktober 2004
Moin, moin Frau H.
Ich hoffe nicht, dass ich mit meiner gestrigen E-Mail zu ernst war
und Ihnen die Freude an der Schweiz genommen habe. Zur Aufmunterung
eine andere Geschichte (zufällig nochmals von Kessler). Sie
erschien im April 2002 (Heft 4/02), siehe http://www.mythen-post.ch/datei_mp_4_02/geheimaktion_mp_4_02.htm
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
Nochmals vielen Dank!
Freitag, 8. Oktober 2004
Nochmals grüezi Frau H.
Soeben habe ich die von Ihnen angegebenen Links angeschaut. Super!
Vor allem A. mit dem Leuchtturm hat mir sehr gut gefallen. So ein
Leben in einem Leuchtturm oder in einem Strandhaus würde mir
gefallen. Wobei ich dann dort wohl wieder an die Schweizer und
Schwyzer Berge denken müsste, aber die kenne ich ja bereits.
Hier noch die trockene Internetseite der Gemeinde cv , siehe vi
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Urs Beeler
PS: Die Mythen-Post Homepage müsste ästhetisch ebenfalls noch aufgepäppelt werden. Aber das kommt hoffentlich alles noch...
Gewünschte Änderungen wurden ausgeführt
Freitag, 8. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau Schuler
Wunschgemäss habe ich Ihre E-Mail-Adresse am 7.10. überall
herausgenommen. Hoffe, dass ich nichts übersehen habe. Wenn Sie
wollen, kann ich auch noch Ihren Namen anonymisieren. Sie müssen
das selber entscheiden. Es soll voll und ganz in Ihrem Sinne
sein!
Einen schönen Tag wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Freitag, 8. Oktober 2004
Sehr geehrter Herr Beeler,
vielen Dank für Ihre Bemühungen. Ich hoffe, ich habe Ihnen
nicht zu viele Umstände bereitet. Sie fragten mich, ob ich
meinen Namen in der Mythen-Post stehen lassen möchte. Ich denke
das können Sie so lassen. Sollte es wider Erwarten doch
Unannehmlichkeiten diesbezüglich geben, so wende ich mich
vertrauensvoll an Sie. Demnächst werde ich mich noch mal bei
Ihnen melden, wenn ich Ihr Projekt, das MCS-Haus, vollständig
durchgesehen habe. Bis dahin grüsst Sie aus Deutschland.
Beate
Freitag, 8. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau Schuler
War kein Problem. Wenn irgend etwas ist, einfach sagen, dann kann ich
die nötigen Korrekturen vornehmen.
Schönes Wochenende und bis bald!
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Urs Beeler
Infos
Freitag, 8. Oktober 2004
Lieber Urs,
die Situation in Deutschland ist ähnlich wie bei Euch. Auch in
den USA ist es so. Es sind einzelne, die versuchen etwas zu
bewirken.
Oft wird man dabei aus eigenen Lagern angeschossen, (...)
Unser Webmaster wird den Fragebogen programmieren. Er wird gleich bei
der Eingabe durch einen Dritten die Ergebnisse erfassen. Zur Zeit
geht es ihm nicht gut, aber er ist schon am Denken darüber. Die
Fragen kann ich mit Dir zusammenstellen.
Konzentrier Dich erst auf Deine eigene Situation, denn wie wir
gelernt haben, hilft uns meist keiner.
Das Hausprojekt kann etwas Wunderbares werden, wenn wir es schaffen,
es richtig zu vermitteln.
Warum so ein Haus nicht einer der wirklich guten Architekturzeitungen
vorstellen? Wenn die so etwas bringen, dann sind wir einen riesen
Schritt weiter. Selbst wenn keiner so ein Haus kaufen will, was ich
aber nicht glaube, wird es in den Köpfen vieler Menschen etwas
in Gang setzen. [Anmerkung der Mythen-Post: Das
stimmt!]
Seit ich 14 Jahre bin, ist Architektur und Innenarchitektur mein
Steckenpferd. Mit Deinem Entwurf hast Du bei mir offene Türen
eingerannt.
Lass Dich nicht entmutigen und sei stark!
Liebe Grüße und viel Kraft sendet Dir
Silvia (E-Mail: csn@allergic.de)
Samstag, 9. Oktober 2004
Liebe Silvia
Ich sehe das genauso wie Du und kann alles nur bestätigen. Noch
etwas zu Deiner gestrigen Frage: Im Teil über die Formulare wird
von sog. CGI-Scripts gesprochen.
Deine Analyse stimmt haargenau: "Das Hausprojekt kann etwas
Wunderbares werden, wenn wir es schaffen, es richtig zu vermitteln.
Warum so ein Haus nicht einer der wirklich guten Architekturzeitungen
vorstellen? Wenn die so etwas bringen, dann sind wir einen riesen
Schritt weiter. Selbst wenn keiner so ein Haus kaufen will, was ich
aber nicht glaube, wird es in den Köpfen vieler Menschen etwas
in Gang setzen."
Es freut mich, dass Du Dich für Architektur und Innenarchitektur
begeisterst.
Besondern Dank für Deine guten Wünsche. Bin wirklich
gespannt, ob sich das Blatt betr. der schönen Alten Brauerei
noch wenden lässt.
Herzliche Grüsse
Urs
Samstag, 9. Oktober 2004
Liebe Silvia
Und noch ein grosses Kompliment für Deinen Artikel unter
http://www.gegen-gift.de/Kampagne%20Antiduft.htm
Du hast wirklich hervorragend erfasst, um was es geht.
Herzliche Grüsse
Urs
Samstag, 9. Oktober 2004
Danke lieber Urs,
der Artikel ist eigentlich Bestandteil mein CSN-Webseite.
"Gegen Gift" hat ihn übernommen. Was o.k. ist, weil es um die
Sache geht.
Liebe Grüße
Silvia (E-Mail: csn@allergic.de)
zv
Freitag, 8. Oktober 2004
Sehr geehrter Herr Casanova (E-Mail:
arturo.casanova@hispeed.ch)
Vielen Dank für die Bilder und Informationen.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Bilder MCS-Haus / Bilder Alte Brauerei
Freitag, 8. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau H.
Gerne komme ich zurück auf unser vorheriges Tel.-Gespräch.
Hier die Infos zum MCS-Haus, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_26_9_04/mcs_haus_26_9_04.htm
und http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_2_10_04/mcs_haus_2_10_04.htm
Alte Brauerei Schwyz, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_13_3_03/haus.htm
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_13_3_03/oberer_parkplatz.htm
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_13_3_03/herrliche_terrasse.htm
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_13_3_03/super_terrasse.htm
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_13_3_03/schoenes_treppenhaus.htm
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_13_3_03/feldli_traumhfaft_schoen.htm
http://www.mythen-post.ch/datei_mp_4_03/treppenhaus_mp_4_03.htm
http://www.mythen-post.ch/datei_mp_9_03/haus_mp_9_03.htm
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_28_6_04/blick_buerofenster_18_2_03.htm
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_28_6_04/blick_5_1_2_aus_18_2_03.htm
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit herzlichen Grüssen aus der Schweiz
Urs Beeler
Grüße aus B.
Samstag, 9. Oktober 2004
Moin Herr Beeler,
quadratisch, praktisch, gut - das Öko-Haus ist sehr ansprechend
- insbesondere die große Terrasse ist phantastisch! Wenn es
dann noch einigermaßen erschwinglich ist, steht einem Siegeszug
(...) wohl nichts mehr entgegen. Die einzelnen Prototypen werden dann
ja wohl irgendwann auf eigenen Internetseiten vorgestellt? Vielleicht
mit virtuellen Rundgängen - sowas macht sich immer super.
Schauen Sie z.B. mal in http//www.planethome.de
rein, da wird sowas angeboten. Ich denke, daß Sie in
Deutschland, insbesondere in Norddeutschland sicher auf Interesse
stoßen werden. Nach meiner Einschätzung sind die Leute
hier bestimmt sehr interessiert an solchen Häusern, da
Allergien, Umweltgifte und die daraus resultierenden Krankheiten ein
großes Dauerthema sind.
Die Brauerei ist ja wirklich ein "Bijou"! Auch die Winterbilder sind
traumhaft. Wird eigentlich viel Skilanglauf praktiziert bei
Ihnen?
Hier noch ein paar Links zum Thema Immobiliensuche:
http://www.immobilienscout24.de
http://www.immonet.de
(Immobilien und Grundstücke in Deutschland)
http://www.immonet.abendblatt.de
(Immobilien u. Grundstücke) rund um
Hamburg/Lübeck/Norddeutschland)
Bioprodukte und Hofläden gibt es, wie gesagt, viele in
Norddeutschland. Ganz in der Nähe befinden sich z.B.
http://www.lehmannsbio.de
http://www.gut-wulksfelde.de
http://www.hof-luetjensee.de
http://www.bioland.de
(allg. Infos, Adressen)
Wenn ich Ihnen irgendwie behilflich sein kann, sagen Sie Bescheid.
Bin aufgeschlossen gegenüber "Bio- und Umweltschutz"-Themen.
Wenn Sie Interesse an (...) haben, könnte ich mal Ausschau in
den Regionalzeitungen halten. Sie müssen mir nur sagen, wie
groß es ungefähr sein soll. Ich gucke da sowieso rein, da
ich - wie gesagt - auch für mich selber etwas suche, allerdings
im nördlichen Hamburg. Ich hatte auch schon überlegt, ein
kleineres Fertighaus zu kaufen und das Grundstück extra. Was
würde denn das kleinste Haus, das angeboten werden soll, kosten?
P.S: Leider habe ich nicht ganz so viele
Internetlinks auf eigene Seiten zu bieten, aber Sie können sich
ja mal meine "Testseiten" anschauen, wenn Sie wollen. Die
Titanic-Seiten sind meine ersten Versuche mit Frontpage...
Viele Grüße aus B. nach Schwyz in der "Schwiiz".
P.H.
Sonntag, 10. Oktober 2004
Moin Frau H.
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Die Terrassenidee ist von mir!
Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann achtet darauf, dass es erschwinglich
ist. Betr. Kosten habe ich mich bereits an ihn gewendet.
Die hiesige Region ist im Winter Skigebiet, z.B. Stoos.
Vielen Dank für die guten Links. Ja, schauen Sie bitte, was es
in Ihrer Nähe hat und informieren Sie mich. Es interessiert
mich! Wichtigstes Kriterium ist, dass es schön ist > vgl.
Lage der Alten Brauerei.
Ihre Internetseite habe ich mir bereits angeschaut. Sie arbeiten dem
Quellcode entnehmend jedoch nicht mit Frontpage, sondern mit GoLive
5! Tipp: GoLive bietet Mustervorlagen, in der Sie Ihre Daten und
Bilder einfügen können. So kommen Sie am schnellsten voran
und erzielen gleichzeitig auch ein ästhetisches Resultat.
Kessler (mit Frontpage) und ich (mit FileMaker) haben es ohne
Vorlagen gemacht, deshalb sehen unsere Internet-Auftritte auch
spartanisch aus... Aber uns geht's in erster Linie um die
Information.
Die B.-Website ist hervorragend gemacht. Warner Brothers hat für
den Film Sweet November mit Charlize Theron und Keanu Reeves eine
ebenfalls aufwendige Seite gemacht, siehe http://www.sweetnovember.net/
Da sehen Kessler und ich mit unseren HTML-Kenntnissen alt aus.
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
PS: Zum Schluss noch eine Lektion in
Schwiizerdütsch:
Was ist "Hafechabis"? Was versteht man unter
"Chnüschlotteri"?
Glaswolle
Samstag, 9. Oktober 2004
1. Strafanzeige gegen St. Gobain Isover SA,
Lucens, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_news_25_5_02/strafanzeige_i_news_25_5_02.htm
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
Öko Waschmittel
Freitag, 8. Oktober 2004
Guten Tag
Gibt es Testberichte von anderen ökologischen Herstellern?
Ökologisches Waschpulver von ECOVER wurde mir empfohlene (u.
gekauft). [Anmerkung der Mythen-Post: Vorsicht, denn ECOVER
ist z.T. parfümiert!]
Unabhängige Testberichte sind schwer bis gar nicht zu
finden. [Anmerkung der Mythen-Post: Stimmt. Und seriöse
Bewertungen betr. Verträglichkeit schon gar nicht.]
Vielleicht weiss die Mythen-Post mehr über das Thema
"ökologische Reinigungsmittel", die, wie ich meine, besser sind
als OMO Sensitive. [Anmerkung der Mythen-Post: Irrtum. Beim
Schreiber wird es sich vermutlich um einen "Oeko-Gläubigen"
handeln, der glaubt, wenn auf irgend einem Produkt "oeko" draufstehe,
sei es automatisch gut. Realität hingegen ist, dass viele sog.
Oeko-Waschmittel Allergie- und MCS-Auslöser sind!!
Wichtig ist nicht der "Oeko-Glauben", sondern die
Verträglichkeit für das Immunsystem, die Haut, Luft, Wasser
und Böden!
Unser Tipp: Verwenden Sie als Waschmittel OMO Sensitive! Es wird
sogar von der Schweizer MCS-Liga empfohlen.]
Um eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Grüsse von Linz an der Donau (E-Mail: klaus.harringer@liwest.at)
Freitag, 8. Oktober 2004
Bei Waschmitteln geht es nicht um Oeko-Glauben,
sondern um Erfahrungswissen betr. Verträglichkeit! Verwenden Sie
OMO Sensitive, denn dieses ist besser [Anmerkung der
Mythen-Post: Und vor allem verträglicher!] als alle
Pseudo-Oeko-Waschmittel.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Jasmin Bangel meldet sich nach Monaten völlig überraschend [Anmerkung der Mythen-Post: Die E-Mail von Frau Bangel wird ihrem ausdrücklichen Wunsch zufolge nicht veröffentlicht. Lediglich Urs Beelers untenstehende Antwort.]
Samstag, 9. Oktober 2004
Liebe Frau Bangel
Ihren Brief vom Mai habe ich bekommen und seinerzeit Ihrem Wunsch
gemäss extra nicht geantwortet. Ich hab' dann auch nichts ins
Internet gestellt. Wie ich Ihnen immer wieder gesagt habe, würde
ich bestimmt nie etwas tun, das Ihnen schadet.
Ich habe mich einfach an den interessanten und oft auch heiteren
E-Mail-Verkehr mit Ihnen erinnert, die lustigen Sprüche etc. Sie
sind eine intelligente junge Frau.
Dass Sie nicht gefühlskalt sind, sondern Emotionen zeigen
können, habe ich ebenfalls gemerkt.
Sie sind zu starker Liebe aber auch zu ebensolchem Hass fähig.
(...) Sie sind ehrlich und geradeaus - und halten mit Ihrer Meinung
nicht zurück.
"Belästigt" habe ich niemandem. Für - wie Sie schreiben -
"verblödet" halte ich Sie nicht, im Gegenteil. Sie sind
aufgebracht, that's ist.
Ich wollte Ihnen und will Ihnen nie "Angst" machen und erst gar nicht
"schlaflose Nächte" bereiten. Wie kommen Sie darauf? Da haben
Sie etwas völlig missverstanden. Das erstaunt mich, weil Sie
mich und mein Wesen früher nämlich sehr gut erfasst haben!
[Anmerkung der Mythen-Post: Das hat Beeler auch gefallen, weil
Bangel Beeler "gecheckt" hat Zumindest glaubte Beeler das.]
Wissen Sie, woher Angst rührt? Kinder fürchten sich im
Dunkeln, weil sie nicht genau wissen, "was da ist". Mich und meine
Arbeit sollten Sie als ehemalige Korrespondentin mittlerweile jedoch
gut genug kennen!
Wissen Sie, warum ich Recherchearbeit betrieb? Weil mich neben Ihrer
Person auch Ihr Umfeld interessierte. Sie nennen mich deswegen einen
"Psychopathen"? Wenn Sie diese Logik konsequent verfolgen,
können Sie künftig jedem Reporter das Prädikat
"Psychopath" anhängen. Ich staune doch sehr über Ihre
Reaktion! Und bin auch überrascht!
Versetzen Sie sich doch zur Abwechslung mal in meine Situation: Durch
eine redaktionelle Anfrage Ihrerseits lernte ich Sie durch Zufall
kennen. Daraus entwickelte sich Monate später ein interessanter
Gedankenaustausch. Mir sind intelligente und interessante Menschen
nicht gleichgültig! Ich interessiere mich für sie. Was habe
ich getan? Ich versuchte (...) Sie möglichst gut kennenzulernen.
Eine "Sünde"? Ein "Fehler"? Etwas "Falsches"? Was wäre die
Alternative dazu? Keine zwischenmenschliche Kommunikation mehr?
Ich bereue es nicht, Sie kennengelernt zu haben. Obwohl es ein
anderer zwischenzeitlich vermutlich tun würde, wenn ihm solche
Dinge an den Kopf geschmissen würden!
Ich kann Ihnen auch sagen, wieso ich meine Recherchen betrieb: Weil
mich interessierte, wie bzw. unter welchen Bedingungen ein Charakter,
Typus resp. Persönlichkeit wie Sie entsteht. (Ich
beschäftige mich seit 20 Jahren mit Charakteranalyse und
Soziologie) Dabei stellte ich fest, dass die B.'s keineswegs "kalte
Nordländer" sind, sondern die meisten von ihnen sehr
freundliche, aufgeschlossene, positive Menschen mit Verstand, Herz
und Humor! Leute, die mir sehr sympathisch sind!
Im Gegensatz dazu erlebe ich Sie nach Monaten der interessanten
Unterhaltung über Gott und die Welt jetzt als Person, die
Giftpfeile gegen mich abschiesst. Wieso?
Nochmals: Ich staune über Ihre Reaktion, weil ich glaubte, dass
Sie mich mit Ihrer weiblichen Intuition sehr gut erfasst haben (und
das hatten Sie früher auch!). Warum diese Kehrtwendung?
Ich wünschte, Sie hätten nur die Hälfte von dem
erlebt, was mir in den vergangenen Wochen und Monaten widerfahren ist
- dann würden Sie ganz anders denken! Weiter werfen Sie mir
"(...)" vor. Tatsächlich (...) sowie andere Zeitungen
berichteten über meine Aktivitäten und meine Situation. Was
tun Sie?
Sie schiessen mir in den Rücken, obwohl Sie vor Monaten noch
genau das Gegenteil (vgl. Kampf gegen KMF-Mafia) schrieben. Ich
hätte allen Grund, auf Jasmin Bangel verärgert zu sein.
Aber ich versuche Ihr Denken und Ihr Verhalten zu begreifen!
Sie werfen mir Ungeheuerliches an den Kopf. Gnade dem Mann, der Sie
einmal heiratet! Wissen Sie, wie ich den vorherigen Gedanken filmisch
umsetzen würde? Hochzeitsnacht. Sie liegen mit Ihrem
Bräutigam schlafend im Bett. Ihr Bräutigam dreht sich,
blickt auf Ihre Seite und sieht friedlich schlafend einen Engel mit
schönem langen blondem Haar und weissem Kleid. Er fühlt
sich selig. Als er zum zweiten Mal hinguckt, erblickt er nicht mehr
den schlafenden Engel, sondern eine kalte Fliegerbombe...
Ich weiss, dass Sie auf der einen Seite eine liebenswürdige,
sensible und recht verantwortungsbewusste Person sind, die sich
über Gott und die Welt Gedanken macht. Mit Ihrer anderer Seite
müssen Sie selber klar kommen. Sie sind intelligent genug. Bitte
lesen Sie Ihre untenstehenden Zeilen [Anmerkung der
Mythen-Post: Hier auf Wunsch der Absenderin nicht
veröffentlicht.] nochmals so, als ob Sie an SIE SELBER
gerichtet wären. Fragen Sie sich einfach, ob das, was Sie mir
vorwerfen, in der Realität WIRKLICH zutrifft.
Weiter würde es mich freuen, wenn Jasmin Bangel zur Abwechslung
mal wieder in die humorvolle Rolle der "Madame Nathalie"
[Anmerkung der Mythen-Post: Oder "Madame Bongelle".]
schlüpft. Dann sieht die Welt nämlich viel schöner
aus.
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Urs Beeler
PS: In Ihrem Mail haben Sie noch Anspielungen auf
den "Zischtisclub" (Szenario) mit Ueli Heiniger im Schweizer
Fernsehen gemacht. Deshalb noch etwas Humor...
Heiniger frägt mit Berner Schriftdeutsch-Akzent: "Sie, Frau
Bangel, hatten vor Urs Beelers Selbstmord monatelangen Kontakt mit
dem Schwyzer. Trauern Sie?" - Auf einem bequemen Lederfauteuil
sieht man eine hübsche junge Frau mit langem blondem Haar,
sportlicher Figur, eher dunkel angezogen, sitzen. Cool sagt sie:
"Nehh." > hoffe, dass es nur bei einem Szenario bleibt und
nicht zur Realität wird!¨
In Sachen Bangel... [Anmerkung der Mythen-Post: Jasmin Bangel möchte nicht, dass ihre neuerliche Nachricht publiziert wird. Diesem Wunsch wird selbstverständlich entsprochen. Nachfolgend deshalb lediglich Beelers Antwort.]
Sonntag, 10. Oktober 2004
Liebe Frau Bangel
Ich respektiere Ihre Entscheidung, obwohl es mir - wie Sie wissen -
nicht leicht fällt.
Eine Korrektur aber habe ich: Ich habe NIE einen falschen Namen
angegeben. Offenbar hat die betr. Person mein
"Schweizer-Schriftdeutsch" nicht richtig verstanden!!
Mir ist aufgefallen, dass Sie wirklich sehr nette und auch
intelligente Freundinnen haben (Netter als Sie...!), die Deutsch "wie
gedruckt" sprechen, aber Mühe haben, die Schweizer Sprache
(sogar "Schweizer Hochdeutsch") zu verstehen...
Sie wollen sich "schützen" (the old story) - ich mache Ihnen den
Vorwurf, dass Sie Prioritäten FALSCH setzen. Lesen Sie Wilhelm
Reich's "Rede an den Kleinen Mann" (Fischer-Taschenbuch) und Sie
werden vielleicht verstehen, was ich meine.
Sie sind zu mir offen, ich bin es auch - Sie sind mir einfach zu
wenig "clean".
(...)
Ich merke, dass Sie noch nicht richtig auf dem Boden stehen (Grund:
Alter, Erfahrung). Umgekehrt kann ich Sie nicht als "Festplatte"
nutzen und meine Daten auf Sie laden... Jetzt können Sie mit dem
Spruch kommen: "Sie sind sehr aufdringlich durch Ihre Sucht nach
Kontrolle und das verletzt mich!" - Wir drehen uns im Kreis. Ich
kann mir höchstens als rationales Argument sagen: Die Bangel hat
wie alle anderen Menschen auch einen freien Willen und das
Naturgesetz verlangt. dass man das respektiert. (> Wenn man mir
plausible, gute Gründe liefert, bin ich immer sehr einsichtig!
Das sollten Sie mittlerweile wissen.)
Umgekehrt habe ich festgestellt, dass Sie selber die tonangebende
Person (Ex-Klassensprecherin) und das "Alphatier" in der AFS waren -
und sein wollen. Da stellt sich die Frage: Geht es hier um "Macht"?
Um Kampf der Geschlechter? Wer oben und wer unten liegt?
Auf der einen Seite weiss ich, dass Sie mich über weite Strecken
gut verstehen und Sympathien haben - auf der anderen Seite musste ich
erkennen, dass Sie für mich und meine Ideen NIE durchs Feuer
gehen würden. Das nervt mich. Sie sind da einfach bequem und
gehen auf Distanz - weit von der Schusslinie. Da frägt man sich:
Warum? > Charakterfrage!
Sie inspirieren mich für einen neuen Film. Titel "Stalking". (In
den USA ein Kassenrenner!) [Anmerkung der Mythen-Post: Beelers
Humor!] FBI und CIA sind dagegen reine Amateurbetriebe, "Big
Brother" harmlos. Im Haus des "Fans": Eine virtuelle junge Frau als
komplette 3D-Animation, vollständige DNA-Analysen und
sämtliche möglichen Daten (Geburtsdatum, Geburtsort,
Gewicht, Haarproben, Familienstammbaum, Lebensgeschichte vom ersten
Tag bis heute etc.) auf einem Server abgespeichert - und zu Ihrem
Entsetzen - via Satellit permanent aktualisiert. Bei der Premiere des
Films sinkt Ihre Körpertemperatur auf 30° Celsius ab. Ihr
Freund im Kino: "Jasmin, frierst Du?"
Deutsche Psychologen und Psychiater sind über die
Authentizität des Films schockiert. Alice Schwarzer ruft in
ihrer Zeitschrift EMMA zum Boykott von "Stalking" auf. Schwarzer
selbst greift mich als Drehbuchautor in der Johannes B. Kerner Show
im ZDF persönlich scharf an...
Liebe Frau Bangel: Fragen Sie sich doch mal, wieso es zu Stalking
kommt. Ohne "psychische Gründe" bei Frauen oder Männer zu
suchen, die "jagen", sondern, was den "Jagdtrieb" auslöst. (>
Was macht die angeblichen "Opfer" anziehend?) Vielleicht kommt man
dann weiter.
Noch eine Frage: Stimmt es, dass das Familiengeschlecht "Bangel"
tatsächlich von Ostpreussen (heute Polen) her stammt > noch
eine Informationslücke...
Obige Zeilen sind humorvoll gemeint und ich hoffe, dass Sie diese
Nacht gut schlafen (und von mir träumen...). Bangel:
"Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhh...!"
Liebe Grüsse
Urs Beeler
Medienmitteilung
Sonntag, 10. Oktober 2004
Sehr geehrte Damen und Herren
Die neusten Infos zum Thema Alte Brauerei Schwyz: http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_10_10_04/brauerei_vorteile_10_10_04.htm
und http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_10_10_04/faessler_rueckkauf_10_10_04.htm
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Erste Interessentin für das MCS-Haus
Sonntag, 10. Oktober 2004
Lieber Matthias Bumann (E-Mail: dimagb2004@arcor.de)
S. K. M. vom xy ist sehr intelligent, voll motiviert und betr. MCS
sehr kompetent. Architektur und Innenarchitektur sind ihr
Steckenpferd. Ich bin da betr. Mitarbeit sehr optimistisch.
Es wäre sehr nützlich, wenn Sie betr. 1. MCS-Bungalow
(kostengünstig) und 2. MCS-Türmchen einen ungefähren
Kostenrahmen angeben könnten.
Wobei ich Ihnen keine Vorgaben geben kann und darf - Sie sind der
Bauprofi.
Nachfolgend bereits eine E-Mail einer potentiellen Interessentin,
Frau P.H. aus B. (liegt 30 km östlich von H., zwischen H. und
L.).
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Ein nettes Grüezi aus der Schweiz
Sonntag, 10. Oktober 2004
Moin, moin Frau Bangel
Nach der gestrigen Aufregung noch etwas für die Seele, siehe
http://www.mythen-post.ch/datei_mp_3_04/kessler_ist_dr_geiz_mp_3_04.htm
Sigmund Freud würde auf Wienerisch sagen: "Ah, geh, se'ns
wieder fröndlich zu dem netten Herrn Beeler..."
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
PS: Filmtipp Mo SAT 1 "Edel und Starck, Di 0.40 Uhr "Frasier".
Kalifornisches MCS-Projekt
Sonntag, 10. Oktober 2004
Lieber Matthias Bumann (E-Mail: dimagb2004@arcor.de)
Leute aus Kalifornien haben da schon mal etwas in Richtung MCS-Haus
gemacht, siehe http://translate.google.com/translate?hl=de&sl=en&u=http://www.consultclarity.com/eh/evalpt1.html&prev=/search%3Fq%3DEcology%2BHouse,%2BInc.%2B%2B%26hl%3Dde%26lr%3D%26ie%3DUTF-8%26sa%3DG
Aber die Sache scheint mir z.T. zu oberflächlich, falsch
konzipiert (Mehrfamilienhaus für MCSler), fehlerbehaftet (z.B.
Isolation!) und inkonsequent > "Baumaterialsammelsurium".
Teilweise gibt's aber auch interessante Ansätze. Bin gespannt,
was Sie davon halten.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Vorteil - Man kann aus den Fehlern der Amis lernen... Für unser Projekt gilt: MCS verträgt keine faulen Kompromisse.
Der anonyme Perverse
Montag, 11. Oktober 2004
Hallo lieber Urs,
der Typ ist ein Perverser, ganz ehrlich.
Reg' Dich bitte nicht über dieses Monster auf, der kommt auch
noch an seinen Herrn.
Wie steht es mit der Brauerei, hast Du Hilfe in Sicht?
Mein Webmaster ist krank, noch immer. Gestern sind wir hin. Ich habe
Suppe fur ihn gekocht und musste sie futtern, weil er noch nicht
einmal in der Lage war selbst zu essen.
Ich hoffe er kommt wieder hoch. Heute macht sein ältester Sohn
einige Updates.
Das MCS Haus muss ich jedoch mit ihm zusammen erarbeiten. Ich arbeite
diese Woche schon einmal meinen Teil aus und besprech' es dann mit
Dir.
Urs sei stark, mit mir haben sie auch schon schlimme Rufmordkampagnen
gemacht. Ich dachte oft, das pack' ich nicht, ich höre auf. Kurz
darauf rief immer jemand sehr Verzweifeltes an, oft nahe dem Ableben
- und dann wusste ich wieder, warum ich kämpfe.
Liebe Grüsse
S.
Montag, 11. Oktober 2004
Liebe S.
Vielen Dank für Deine aufmunternden Worte. Schwyz würde man
wohl in der Astrophysik als "schwarzes Loch" bezeichnen... Ich kenne
das schon vom Tierschutz und Umweltschutz her.
Niemand glaubt mehr an eine Rettung der Alten Brauerei - ausser mir.
Es gibt immer wieder Wunder. Obwohl die Chancen sehr klein sind.
In der Schweiz gibt es über 100'000 Millionärshaushalte.
Mit im Verhältnis einem Minimum wäre es möglich, die
Brauerei zu retten. Aber seit Monaten will und will es nicht.
1 Promille von 100'000 wären 100, 0,1 Promille 10 und 0,01
Promille immer noch 1. Prof. Dr. med. J.-O. Gebbers, Luzern
(früher Berlin), meinte neulich zu mir, es müsste gelingen,
unter den vielen Reichen ein oder mehrere Personen als
zahlungskräftige MCS-Sponsoren zu finden.
Trotz mehrfacher Präsenz im Zentralschweizer Fernsehen, Radio
sowie Zeitungen ist mir das bis jetzt immer noch nicht geglückt.
Die Leute konsumieren - aber engagieren will sich keiner. Selbst mit
100'000en von Auflagen richtet man heutzutage wenig bis gar nichts
aus. Vor Jahrzehnten wäre das vermutlich noch anders gewesen,
wobei damals der herrschende Zeitgeist wohl wieder ein anderes
Hindernis gewesen wäre.
Weil ich mich verhältnismässig viel mit Geschichte und
Biographien befasst habe, weiss ich, dass Niederlagen und Siege nahe
zusammenliegen.
Die Alte Brauerei ist absolut einmalig, sowohl von der Lage her wie
von der Architektur. Für mich eine Festung - und kein Ersatz in
Sicht!
Mit Kampagnen gegen mich lebe ich seit vielen Jahren. Ich bin das
gewohnt. Auch Gefängnis (wegen Zivilschutzverweigerung) habe ich
schon hingenommen. Aber da irgendwo versauern zu müssen - das
werde ich nicht hinnehmen. Da verabschiede ich mich vorher.
Wobei ich nach wie vor alles versuchen werde, das Blatt noch zu
wenden. Die Themen beim MCS-Haus werden nämlich wieder dieselben
sein: Geld, optimaler Standort, Publizität, das Problem
ehrliche, gut gesinnte und geradlinige Menschen zu finden usw. Aus
Schwäche machen die Leute faule Kompromisse. Nix für mich.
Für mich galt und gilt immer: Entweder alles oder nichts. Keine
Halbheiten.
Aber ich will Dich nicht mit solchen Dingen belasten. Mal schauen,
wie's weiter geht.
Vielen Dank für ALLES und herzliche Grüsse
Urs
SKB-Eigenheimseminar
Donnerstag, 14. Oktober 2004
Beiliegend 2 Seiten (als PDF) betr.
SKB-Eigenheimseminar. Bitte um Ihre Kritik.
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
Hallo Herr Beeler
Besten Dank für Ihre Info, doch es ist absolut zwecklos auf
Derartiges zu reagieren.
Da ist mir meine Zeit zu schade.
Herzliche Grüsse
Paul Bossert (E-Mail: paul.bossert@greenmail.ch)
Abizeitung der AFS, Bargteheide
Freitag, 15. Oktober 2004
Hallo Herr Beeler,
habe gerade mit Jasmin Bangel telefoniert, die als einzige noch im
Besitz von Abi-Zeitungen ist. Sie möchte jedoch nicht, dass Sie
eine Ausgabe davon erhalten, was sie Ihnen wohl auch schon mehrfach
mitgeteilt hat. Aus diesem Grunde bitte ich Sie, mir kein Geld zu
schicken. Falls es schon unterwegs ist, werde ich es Ihnen wieder
zurücksenden.
Viele Grüße
H.S.
Freitag, 15. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau S.
Das Geld ist bereits unterwegs. Die 10 Euro bitte ich Sie zu
behalten. Denn Ihre Hilfsbereitschaft war ja da.
Jasmin Bangel hatte mir übrigens seinerzeit eine Abi-Zeitung
versprochen. Jetzt will der junge, blonde Dickschädel davon
nichts mehr wissen... [Anmerkung der Mythen-Post: Bangel
argumentiert, Beeler habe es mir ihr verscherzt. Diese Haltung kann
man respektieren.] Damit gibt's mittlerweile zwei Schriften
in Deutschland, die für die Öffentlichkeit nicht mehr
zugänglich sind: "Mein Kampf" von Adolf Hitler und die
"Abi-Zeitung 2004 der AFS-Bargteheide". Dr. Rafael Seligmann (Jg
1947), selber Jude, sagte kürzlich im SWF 3, er sehe nicht ein,
wieso "Mein Kampf" in Deutschland als einzigem Land der Welt noch
immer verboten sei. In Israel sei das Buch erhältlich.
Bangel ist sogar noch restriktiver und widersetzt sich jeglicher
Auslieferung von AFS-Abizeitungen '04. Mit dem Ziel, dass dieses
Druckerzeugnis Seltenheitswert bekommt und vielleicht im Jahre 2034 1
Exemplar für 120'00 Euro beim Auktionshaus Christies den
Besitzer wechselt? Oder will Bangel einfach ihre
uneingeschränkte Macht beweisen? Jasmin Bangel, die junge
"Margot Honecker" von Bargteheide? [Anmerkung der Mythen-Post:
Beeler bedient sich hier des Humors von Harald Schmidt.
Tatsächlich versucht er damit, die verloren gegangene Bangel
wieder für sich zu gewinnen.]
Tja, die Bangel... Wie mag wohl der Keller der Familie Bangel
aussehen? Noch 1 ganzes Palett mit 5'000 Abizeitungen '04 der
AFS-Bargteheide - alle unverkäuflich!
Titel in der Hamburger Abendzeitung: "Mysteriöser Einbruch in
Bargteheide: In der vergangenen Nacht übte eine unbekannte
Täterschaft in einem Keller an der Brahmsstrasse 1 in
Bargteheide einen Einbruch aus. Die Täter drangen durch ein
Kellerfenster ein. 'Aus unserem Abteil gestohlen wurde jedoch
nichts', sagte Siegfried B. (53jährig), Familienvater und
Bewohner des Hauses gegenüber unserem Blatt. Seine
21jährige Tochter habe alles nachkontrolliert. Einer
älteren Passantin sei lediglich aufgefallen, dass Unbekannte mit
ausländischem Akzent (möglicherweise Schweizer) sich in der
Nähe nach der Brahmsstrasse erkundigt hätten..."
In einem Jahre später rekonstruierten Dokumentarfilm wird
gezeigt, wie ein Mann (Gesicht nicht zu sehen) mit weissen
Handschuhen einen Mikrofilm aus dem Safe-Fach einer Schweizer Bank am
Zürcher Paradeplatz nimmt. Der Film beinhaltet - was Bangel bis
dahin nicht weiss - Brisantes: eine 32seitige Volldokumentation der
Abi-Zeitung '04 der AFS-Bargteheide...
Besten Dank für Ihre Rückmeldung. Ein schönes
Wochenende wünscht Ihnen mit freundlichen Grüssen aus der
Schweiz
Urs Beeler
Samstag, 16. Oktober 2004
Hallo Herr Beeler,
habe gerade gesehen, dass Sie sowohl meine E-Mail, als auch meine
E-Mail-Adresse im Internet veröffentlicht haben. Ich bitte Sie,
beides zu löschen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
H.S.
Samstag, 16. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau S.
Ich werde das sehr gerne in die Wege leiten, wenn Sie mir bei der
Beschaffung der erwähnten (...) helfen. (...)
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
U.B.
Deal or no deal?
Freitag, 15. Oktober 2004
Liebe Frau Bangel
Ich wünsche mir von Ihnen Linientreue und nicht Abkehr.
Kämpfen Sie mit Ihrem hübschen Sturkopf auf der Seite der
Mythen-Post und legen Sie sich nicht ständig quer.
Gerne werde ich Ihrem Wunsch (...) nachkommen, wenn Sie Ihrerseits
Ihr Wort halten und (...).
Zum voraus besten Dank!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
[Anmerkung der Mythen-Post vom 17.10:
"Auf die meisten Frauen ist kein Verlass. Das musste z.B. auch
Wilhelm Reich erfahren. Beeler meint es viel zu gut mit Bangel und
diese "checkt" es nicht. Und wie heisst es doch schon in der Bibel:
Keine List geht über Weiberlist!
Nüchtern betrachtet kann Bangel ja gar nichts Fundamentales oder
Fruchtbares beisteuern. Also: Wozu das Engagement? Im Prinzip ist
Bangel ja nur ein Bremsklotz und steht der Arbeit im Weg.
Kessler seinerseits hat Mühe, geeignete Aktivistinnen und
Aktivisten zu finden. Weil das so ist, schmeisst er den Karren seit
Jahren praktisch allein.
Und würde Jesus mit seinem heutigen Bodenpersonal zufrieden
sein?
Mit Gewalt etwas ändern wollen? Das Christentum artete nach
Jahrhunderten in den Kreuzzügen aus, die Ideen von Marx' und
Engels' in Stalins Diktatur.
Sibirien würde Bangel weder loyal noch treu machen."
Ergänzungen zu
obigem Text: Dass auf Frauen kein Verlass sein soll, kann man so
pauschal nicht sagen. Denn: Sind die Männer etwa besser? Nein!
Es ist ein generelles Problem - und war es schon immer! - ehrliche,
geradlinige, loyale und treue MENSCHEN zu finden, auf die IMMER
Verlass ist.
Man muss auch hier ehrlich und wahrhaft bleiben: Man kann und darf
von einer 21jährigen, auch wenn sie talentiert und intelligent
ist, nicht erwarten, was sie nicht FREIWILLIG zu geben bereit
ist.
Bangel ist kein "Bremsklotz", Beeler empfindet sie manchmal so, weil
sie ein Dickschädel ist, der nicht so spurt, wie er es
möchte. Das macht einerseits den Reiz aus - absorbiert aber auch
Energie, und das frustriert.
Bangel leistet durchaus Nützliches, indem sie Beeler fadengrade
seine "Defekte" aufzeigt, wie es sonst kaum jemand imstande ist bzw.
überhaupt wagt. Da braucht Beeler des öfteren Zeit zum
Verdauen und LERNEN. Bangel ist ein psychologisches Naturtalent -
aber auch eine bittere Medizin.]
Beeler möchte sich auf Jasmin Bangel verlassen können
Samstag, 16. Oktober 2004
Zitat Jasmin Bangel vom 25. Januar 2004: "Ich bin auf keinem Foto der AFS-Seite zu sehen. Ich habe leider auch keine Möglichkeit ein Foto von mir digital zu schicken. Aber Ende Mai wird unsere Abizeitung fertig sein. Dann schicke ich Ihnen gerne ein Exemplar."
Glas- und Steinwolle
Samstag, 16. Oktober 2004
Lieber Herr Beeler
Habe kürzlich Ihren "Offen Brief an den Bundesrat" betreffend
Glas- und Steinwolle gelesen. Sollte man nicht, um die ganze
Angelegenheit etwas zu beschleunigen, die Versicherungsindustrie auf
dieses Thema sensibilisieren? Schlussendlich werden ja dann die
Versicherer für den Schaden auf die eine oder andere Weise
aufkommen müssen.
Mit besten Grüssen
Peter Reichenbach (E-Mail: reichenbach@netvigator.com)
Sonntag, 17. Oktober 2004
Sehr geehrter Herr Reichenbach
Ursachen interessieren im Schweizer Gesundheitswesen nicht, sondern
nur die Symptombekämpfung. Asthma, Ekzeme, Allergien,
Lungenkrankheiten, Krebs etc. sind Einnahmequellen für
Ärzte und Pharmaindustrie. Die Krankenkassen wiederum werden
durch das Volk finanziert. Zwar steigen die Prämien Jahr
für Jahr, doch an den Ursachen geändert wird nichts. Es
findet einfach eine Kostenabwälzung statt. Nicht wenige
Bürger haben das Gefühl, je höher die
"Gesundheitskosten" (Krankheitskosten!) seien, desto besser ginge es
ihnen!
Das Geschäft mit dem KMF-Sondermüll ist lukrativ: Einbau
durch Isolationsfirmen, Zimmereien, Baugeschäfte etc. Die
Architekten, welche mit Mineralwolle dämmen lassen, werden von
den KMF-Produzenten finanziell belohnt. Das Bundesamt für
Gesundheit (BAG) erteilt den Herstellern einen Freibrief für
"gesundheitliche Unbedenklichkeit". Ebenso die
Dermatologische/Allergologische Uniklinik Zürich etc. Die Justiz
ihrerseits stützt sich in der Beurteilung auf diese
medizinischen "Fachleute" ab. Der Schwindel ist perfekt! (Es wird
zwar tonnenweise Sondermüll produziert, aber der Gesetzgeber
gestattet es ja ausdrücklich. Aus diesem Grund dürfen die
Isolations-Sondermüllproduzenten öffentlich nicht einmal
kritisiert werden!!!)
Die angepassten Schweizer Grossmedien haben bis heute Angst, den
Mega-Betrug zu publizieren, da ihnen sonst Millionen-Klagen der
KMF-Industrie wegen "unlauterem Wettbewerb" drohen > es geht um
deren Profit. Selbst wenn sich in einigen Jahren evtl. ein Verbot
durchsetzen lässt, wird die Glas- und Steinwolle-Mafia und die
Firmen, die den Sondermüll einbauten, nochmals an der Entsorgung
verdienen. Erstaunlich ist eigentlich nur, dass dieses Geschäft
seit Jahrzehnten ungehindert funktioniert. Aber beim Asbest lief es
ja ähnlich.
Die KMF-Opfer haben heutzutage Angst, gegen die Glas- und
Steinwolle-Industrie zu klagen, weil das Kosten verursacht und die
Aussichten auf Erfolg (noch) gering sind. (> Prozessrisiko. Bei
den Themen Umweltschutz, Gesundheitsschutz etc. hinkt die
Rechtsprechung den Erfordernissen hinterher! Vgl.
Holzschutzmittelprozess in Deutschland) Dann fehlen
(Umwelt-)Mediziner mit Fachwissen und vor allem Rückgrat, die
einen medizinischen Kausalzusammenhang zwischen KMF-Exposition und
Erkrankung nachweisen. Nicht zu vergessen: Diese Arbeit bringt kein
Geld ein, sondern nur Ärger und Konfrontation!
"Bauchnuschtis" argumentieren mit "immer so [falsch]
gemacht". Hinzu kommt eine unglaubliche Ignoranz der Leute (auch
Bauherren) und das Setzen falscher Prioritäten. Möglichst
billig muss alles sein, die Gesundheit steht im Hintergrund bzw. wird
erst dann aktuell, wenn eine Erkrankung bereits eingetreten ist.
Man muss den Kampf gegen die Mineralwolle-Industrie auf allen Ebenen
führen. Es gibt leider kein Patentrezept. Aber vielen Dank
für Ihren Vorschlag!
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Armada International / Holliger
Sonntag, 17. Oktober 2004
Hi Herr Beeler
Bin zufällig auf Ihre Homepage gestossen.
Sind Sie der Urs Beeler, der seinerzeit bei Armin Holliger
[Anmerkung der Mythen-Post: C.M. Holliger] gearbeitet
hat? Wenn ja, hatten Sie das Büro neben Lukas Lutz
[Nein] und ich habe seinerzeit verhindert, dass "unser
Chef" Ihr Pult umgekippt hat. Er hat gemeint, es herrsche eine
furchtbare Unordnung und bekam einen seiner fast nicht zu bremsenden
"Anfälle".
Ich absolvierte dort seinerzeit eine dreimonatige "Blitzkarriere" als
Sekretärin bei diesem Psycho und musste fluchtartig diese
"Stelle des Grauens" verlassen.
Grüsse aus Canada sendet Ihnen
Myrta Uberti Rupp (E-Mail: myuberti@mts.net)
Montag, 18. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau Uberti Rupp
Ihre E-Mail hat mich sehr gefreut. Aber ich bin nicht der, für
den Sie mich halten, obwohl ich bei Holliger gearbeitet habe und den
Betrieb dort natürlich kenne...
Ich war 1984 Junior Editor bei ARMADA und machte zusätzlich die
Redaktion von AEGIS. Vis-à-vis von mir sass als Arbeitskollege
Peter John Grimshaw, laut Holliger "Marineoffizier" und wie
später Grimshaw mir gegenüber korrigierte, "der
Handelsmarine..."
Holliger war wirklich ein Verrückter. Ich kann mich noch gut an
einen Wutanfall von ihm erinnern, als ich über seinen 2 Tonnen
schweren grünen MOWAG-Geländewagen abfällige
Bemerkungen machte. Die Kiste sei eine Katastrophe. Keinem normalen
Hersteller käme es in den Sinn, eine dermassen bescheuerte
Elektrik einzubauen, bei der man nie wisse, ob die Maschine am
kommenden Morgen anspringe oder nicht. (Statt eine neue Batterie
einzubauen, musste der MOWAG-Automat jeweils via danebenstehendem
Holliger-Mercedes-Coupé überbrückt werden!).
Furchtbar waren beim MOWAG auch die Bremsen. Ich besitze wirklich
stramme Oberschenkel, aber die schlechten MOWAG-Bremsen forderten
sämtliche Kräfte.
Am Morgen hatte man mit dem MOWAG maximal 1-2 Startversuche zur
Verfügung. Wenn die nicht klappten, war's passiert. Weil's ein
Automat war, konnte man den Wagen nicht einmal bergabwärts
rollen lassen und so in Gang bringen. Furchtbar! Selbst, wenn es am
Morgen gelang, dieses besondere Fahrzeug in Gang zu bringen, war man
damit noch längst nicht über dem Berg. Die kurze Steigung
hinauf drohte der 8-Zyllinder-Ami-Motor abzusaufen. Hatte man dann
nach dem Linksabbiegen die rettende Einbahnstrasse, die nur geradeaus
ging und bei einer grossen Zivilschutzanlage vorbeiführte (bevor
man wieder rechts hinunter abbog) hinter sich, war das Gröbste
überstanden, mal abgesehen vom späteren Parkieren... Ein
Vorteil hatte jedoch die Grösse dieses Wagens: Es gab in der
Stadt Zürich nie Probleme mit Spurwechseln; die Leute liessen
einem immer den Vortritt.
Einmal schlug ich Holliger vor, er solle sich gescheiter einen
kleinen Suzuki Jeep kaufen anstatt mit dem MOWAG im Morast zu
versinken. Sie können sich Holligers Reaktion bestimmt
vorstellen...
Unvergesslich ist auch die Holliger-Züglete von Uitikon-Waldegg
nach Rüschlikon. Er heuerte mich an, ihm zu helfen (was er
für damalige Verhältnisse tatsächlich grosszügig
und noch am selben Abend in bar honorierte. Das erste und auch
einzige Mal, dass ich Holliger tatsächlich dankbar erlebte!).
Ich wieder mit dem MOWAG und Holligers Sohn als Beifahrer. "So,
jetzt wollen wir mal schauen, wieviel die Kiste in der 1. Stufe
herausbringt..." und drückte das Pedal voll durch bis der V8
zu stampfen anfing. "Das sage ich aber meinem Vater", war die
Reaktion von Jung-Holliger.
Was mich damals sehr erstaunte, war die sehr nette Freundin und
spätere Frau von Holliger. Sehr sympathisch, hübsch,
verständnisvoll etc. Nicht nur mir, sondern allen bisher
befragten Personen ist es ein Rätsel, was die an Holliger
liebenswürdig, interessant oder attraktiv fand.
Die Hopag Verlags AG war wirklich ein verrückter Laden. Als ich
später einmal einem Management-Vermittlungsbüro
(Ackermann?) eine Bewerbung schickte, war die Reaktion der
Sekretärin: "Ah, Sie arbeiteten früher mal bei Holliger?
Ich auch. Holliger ist zwar verrückt, aber er besitzt ein
ausgesprochenes Gespür für Talente..."
Ingenieur und Übersetzer Peter Grimshaw machte er zum
Chefredaktor. Als Grimshaw als Engländer und eher
Langschläfer jedoch nicht zu den Redaktionssitzungen um 10.30
Uhr pünktlich erschien, gab's Riesenzoff. Holliger rastete
völlig aus und bezeichnete Grimshaw's Verhalten
(Unpünktlichkeit) als "Riesenschweinerei". Grimshaw sass mit
britischer Gelassenheit da.
Unvergesslich ist auch ein Ausraster Holligers in Sachen David
Rosser-Owen. Der britische Korrespondent hatte einen Artikel
über Infanteriewaffen geschrieben. Inhaltlich war der Beitrag
jedoch total veraltet - aber bereits gedruckt. Holliger war ausser
sich! Rosser-Owen werde für diese Arbeit bestimmt kein Geld
erhalten, dafür sorge er.
Darauf trafen aus Grossbritannien Hilferufe ein. Via Landsmann Peter
Grimshaw zirkulierte das Gerücht, der Lebensunterhalt
Rosser-Owens sei bedroht, wenn nicht demnächst Geld aus der
Schweiz käme.
Geld war bei Holliger immer ein Thema. So z.B. erinnere ich mich an
eine Sitzung, wo es um "teure Hotelkosten" ging. Holliger schlug vor,
einen geräumigen Wohnwagen zu kaufen, mit dem man (der MOWAG als
Zugfahrzeug!) überall in Europa an Messen und Ausstellungen
hinfahren könne.
Apropos Wohnen: Weil ich damals in Zürich keine geeignete
Wohnung fand, entschloss ich mich kurzerhand, an der Weinbergstrasse
102 - im Büro - zu übernachten. Dazu nahm ich Luftmatratze
und Schlafsack mit. Ich weiss bis heute nicht, ob Holliger davon
wusste. Total überrascht war jedoch eines Morgens
Produktionschef Noldi Näf, als dieser vor 7.00 Uhr unerwartet
früh ins Büro kam.
Apropos Noldi Näf: Dieser wurde von Holliger vom Fahrlehrer zum
Produktionschef ernannt - und machte seinen Job tadellos.
An was kann ich mich sonst noch erinnern? An die guten und vielen
Morgenbrötli, den frischen Butter, die gute Konfitüre und
den feinen Kaffee morgens im Café Gnädinger - und die
freundliche Bedienung durch eine ca 25-30jährige, sehr nette
Serviertochter.
Am Morgen geweckt im Büro an der Weinbergstrasse wurde ich
meistens entweder durch die frühen Warenlieferungen an die
kleine Coop(?)-Filiale in der Ottikerstrasse oder das typische
Geräusch des Zürcher Trams, dessen Haltestation sich ja
unmittelbar vor der Weinbergstrasse 102 befindet.
Was für mich als "Untermieter" gewöhnungsbedürftig
war, dass es im Büro kein warmes Wasser gab und ich mich am
Morgen kalt waschen und rasieren musste.
Damit ich am Abend gut einschlafen konnte, genehmigte ich mir in der
Stadt jeweils zuvor ein paar feine, kühle Biers, wobei nie so
viele wie skandinavische Pub-Besucher.
Während ich relativ spartanisch lebte, dinierte Holliger
praktisch täglich zu Mittag in Jacky's Stapferstube und liess
dort allein für ein Mittagessen mehrere hundert Franken auf
Geschäftskosten (Bührle!) liegen. Ein Phänomen. Das
einzige, was ich dort einmal spendiert bekam, war ein Kaffee Creme.
An was ich mich auch noch erinnern kann, ist, dass der "Laden"
über einen Parkservice verfügte (wie man es von
amerikanischen Hollywood-Filmen her kennt).
Doch jetzt habe ich schon viel zu viel von mir erzählt. Deshalb
weitere Akteure:
Peter J. Grimshaw: Damals frisch erkorener Chefredaktor. Ein
hervorragender Übersetzer. Peter konnte an der Redaktionssitzung
beim besten Willen aber nicht sagen, was für Themen in der
nächsten ARMADA erscheinen würden...
Unvergesslich ist auch, als uns Peter Grimshaw alle - auf
Geschäftskosten - einmal zum Mittagessen in den "Zürihegel"
einlud. Die Rechnung landete schliesslich bei Holligers
Sekretärin (wie sie heisst, weiss ich nicht mehr, lediglich,
dass ihr Noldi Näf den Übernamen "Eisenkorsett" gab...).
Als Holliger von diesem "Geschäftsessen" erfuhr, gab's einen
ungeheuren Tobsuchtsanfall. Grimshaw's Verhalten sei eine bodenlose
Unverschämtheit und was ihm da bloss eingefallen sei. Grimshaw
selbst argumentierte, bei Sulzer (seinem früheren Arbeitgeber)
seien solche Geschäftsessen normal gewesen.
Selbstverständlich habe Sulzer bezahlt!
Ein anderes Mal lud uns Peter Grimshaw abermals in den
"Zürihegel" ein, vergass dann aber zu zahlen (wohlgemerkt: nicht
mit Absicht, sondern eben Grimshaw...). Als wird dann Tage
später wieder in den "Zürihegel" essen gingen, hätten
Sie den Gesichtsausdruck des Wirts sehen sollen. Grimshaw klärte
die Situation mit britischer Höflichkeit.
Apropos britische Höflichkeit. Ein Highlight war auch, als die
PTT wegen unbezahlter Rechnungen Peters Telefon in der Wohnung in den
Langfurren sperrten. Ein sehr korrekter PTT-Beamter kam in die
Wohnung. "Warum wurde plötzlich mein Telefonanschluss
gesperrt?" fragte Grimshaw. "Sie haben verschiedene Rechnungen
nicht bezahlt und eingeschriebene Briefe nicht abgeholt, deshalb
sahen wir uns zu diesem Schritt veranlasst." In einem Schweizer
Haushalt hätte ein solches Gespräch in nüchternem
Rahmen stattgefunden - aber nicht bei Peter Grimshaw. In der
Langfurren gab's dazu Kaffee, Tee und Kuchen. Britische
Gastfreundschaft gegenüber einem Schweizer PTT-Beamten, der ja
nur seine Pflicht tut. Unvergesslich!
Ebenso unvergesslich, wie Peter Grimshaw in der Nähe der
Zweierstrasse sich von einer Strassenbaustelle eine Schubkarre zum
Transport eines Aussenbordmotors auslieh. "Das kannst Du nicht
machen!", sagte ich zu Peter. "Warum nicht?" kam als
Antwort. "Die arbeiten doch am Abend nicht und ich bring' sie ja
wieder zurück..."
Später versuchte Grimshaw mit seinem flickgepflasterten
orangen Gummiboot beim Bahnhof Selnau "in See zu stechen". Weil der
Aussenbordmotor trotz unzähliger Versuche jedoch nicht ansprang,
missglückte dieses Vorhaben - zum Glück, denn wer weiss,
wie das noch herausgekommen wäre.
Peter Grimshaw war und ist ein Phänomen. Kabarettreif zum
Beispiel das gleichzeitige Halten von vier Freundinnen, wo keiner von
der Existenz einer anderen etwas erfahren darf! Dabei immer ein
schlechtes Gewissen, was für ein "schlechter Hund" er doch sei,
der gleichzeitig mit mehreren Frauen ein Verhältnis habe.
Umgekehrt redete er sich jeweils heraus, dass er ja alle vier Frauen
"gerne habe" und wenn die Sache aufflöge, "alle truhrig" (alle
traurig) wären. Unmöglich!
Grimshaw konnte gegenüber Frauen einfach nie treu sein. Ein
ehemalige Freundin von ihm hat mir einmal erzählt, dass er
abends einen Spanischkurs besucht habe und am selben Abend nicht mehr
zu ihr nach Hause gekommen sei... (er hatte am Spanischkurs
zufällig eine andere Frau kennengelernt - der Rest muss nicht
weiter ausgeführt werden).
Unvergesslich ist auch die wahre Gegebenheit, als sich Grimshaw
einmal fürchterlich über seine Nachbarn in den Langfurren
aufregte. Hätten die doch tatsächlich wegen
"Liebesgeräuschen" aus seiner Wohnung bei ihm reklamiert. In
England würden Leute sich wegen so etwas Privatem niemals
beschweren. Er könne nichts dafür, wenn Gisela (eine
Chilenin) so "Krach" mache...
Tja, dieser Grimshaw. An welche Episoden kann ich mich sonst noch
erinnern? Ja, als er mit dem orangen Döschwo (2 CV) seiner
damaligen Freundin Brigitte bei Rot mitten in der Stadt Zürich
über eine Kreuzung fuhr und bereits von allen Richtungen her
Autos losfuhren... Oder er denselben Döschwo auf einem
Busparkplatz (!) in der Innenstadt parkierte, um "pünktlich" zu
sein.
Peter Grimshaw ist ein wahrer Lebenskünstler. Nach seiner
ARMADA-Zeit gründete er sein eigenes Übersetzungsbüro
in Zürich. Qualitativ hervorragend, aber wohl nicht immer ganz
termingenau...
Und noch ein paar kleinere Begebenheiten: Peter kam zum Skilaufen
nach Schwyz. Als ich ihn beim Busbahnhof abholte, staunten Kinder
nicht schlecht über seine uralten Skis. Grimshaw zu einem
verblüfften Kind: "Diese Skis sind von Sir Isaac
Newton..." Auf dem Stoos versuchte Peter dann als
"Engländer, der kein Deutsch versteht", Urlaubsbekanntschaften
zu machen, was jedoch misslang. Frauen hätten über ihn auf
Schwiizerdütsch gesagt: "Der ist ja nicht normal..."
An eine Schwyzer Fasnacht war Peter Grimshaw ausserdem mit seiner
Frau gekommen (er liess sich bis heute nie scheiden! "Ich ha' mini
Frau doch gern") und ass bei uns zu Mittag. Peter war von den
Kochkünsten meiner Mutter total begeistert. Sie sei eine
hervorragende Köchin, was zweifellos stimmt. Es war wirklich ein
ganz amüsanter Fasnachtstag!
An einem anderen Fasnachtstag erschien er erneut in Schwyz - aber
diesmal mit einer jungen Freundin. Weil die ihn - als bald
Fünfzigjährigen - ziemlich forderte, machte er leise Witze,
ob er dieser Beziehung in seinem Alter überhaupt noch gewachsen
sei. Als ich ihn zu der Zeit einmal anrief, hörte ich seinen
Anrufbeantworter: "Hier ist Top Team Übersetzungen, Peter
Grimshaw. Wir können Ihren Anruf leider nicht persönlich
entgegennehmen, da wir zur Zeit in den Ferien sind..." Am Ende
der Durchsage kam ein Ausatmungssäufzer, der mehr sagte als alle
Worte... > Liebesurlaub eines 50jährigen mit einer
25jährigen.
Doch genug Grimshaw. "Wasch isch mit Lutz?" würde
Grimshaw in seinem Schwiizerdüütsch mit englischem Akzent
fragen. Lutz war auch eine Nummer für sich. Als ich ihn zum
ersten Mal in einem knallgelben Anzug sah, dachte ich: "Der ist
vermutlich vom anderen Ufer." Lutz war jedoch nur modisch
gekleidet.
Sie hatten das Büro neben Lutz? Dann mussten Sie wahrscheinlich
eine Gasmaske tragen, so wie der schlotete! Lutz war ein
unglaublicher Kettenraucher - ein Wunder, dass der heute noch lebt,
wobei seine Lunge vermutlich schon längst die ursprünglich
Fleischfarbe verloren hat und eher teerfarbig aussehen
dürfte.
Beim Bündner Lutz war interessant, dass der nicht irgendwo in
der Stadt oder der näheren Umgebung wohnte, sondern jeden Tag
aus Deutschland (Degerfelden) in die Schweiz fuhr. Weil das Zeit
kostete, war es natürlich schwierig, am Morgen noch einen
Parkplatz in der Nähe der Weinbergstrasse 102 zu finden. Lutz
dachte, mit seinem Wagen mit deutschen Kontrollschildern vor
Parkbussen der Zürcher Stadtpolizei sicher zu sein und zerriss
Bussenzettel jeweils einfach - bis er eines Tages einen Radschuh an
seinem Mercedes hatte... Lutz-typisch rief der Gewichtige
selbstverständlich auf der zuständigen Polizeiwache aus und
fragte die Anwesenden, was ihnen überhaupt einfalle, seinem
Mercedes einen Radschuh zu verpassen. Lutz erzählte
anschliessend im Büro, er habe sich fürchterlich aufgeregt
und zum Schluss habe man ihm sogar gedroht, ihn auf der Wache
einzusperren, falls er sein Temperament nicht zügle.
Lutz legte an der Weinbergstrasse ein ungeheures Selbstbewusstsein an
den Tag. Er, Kettenraucher, massiv übergewichtig und ca. 15
Jahre älter als ich, behauptete eines Tages sogar, dass er
schneller rennen könne als ich. "Also, gut, Lukas, lass und
losrennen", sagte ich auf dem Trottoir - und Lutz wollte davon
plötzlich nichts mehr wissen...
Eine Besonderheit ist mir noch in Erinnerung, wie Holliger jeweils
seinen Jagdhund bei Lutz im Büro - und diesem Qualm! -
"deponierte". Wobei Zwar die Luft in Lutz's Büro zum Schneiden
war, er aber ein grosses Herz für Tiere besass - jedenfalls
sicher grösser als das von Holliger, dem schiesswütigen
Jäger! (Das hat mich bei Holliger immer abgestossen)
Apropos Jagd. Durch irgend einen Zufall war Lutz einmal mit Holligers
MOWAG-Geländewagen unterwegs. Als er über die Grenze
wollte, wurde er von den deutschen Zöllnern angehalten. Lutz:
"Was wollt ihr? Ihr kennt mich doch!" Die Beamten deuteten auf
freiliegende Jagdmunition (!) im hinteren Teil des MOWAGs hin.
Es lag in der Natur des Geschäfts, dass ARMADA-Anzeigen viel
leichter zu verkaufen waren als jene von AEGIS. Deshalb der Ausgang
des "Duells" Fröhlich gegen Lutz zum vornherein klar. Und
Holliger versuchte Lutz damit zu "motivieren", in dem er ihm von den
grossen Inserate-Abschlüssen von Fröhlich erzählte.
Klar, dass sich unter solchen Bedingungen Lutz ein
"Über-Selbstbewusstsein" mit eigener Sekretärin aneignen
musste.
Lutz bezeichnete Fröhlich als "Dollar-Fröhlich". Weil
Fröhlich von reichen Konzernen die Kohle brachte, wurde er von
Holliger auf Händen getragen: "Hans-Ruedi, das hesch Du aber
wieder super gmacht!!!" Und darauf durfte dann auch in der
Stapferstube einmal mehr gefeiert werden.
"Dollar-Fröhlich" hing mehr oder weniger den ganzen Tag am
Telefon und führte Gespräche nach den USA, Kanada,
Südafrika - ja praktisch in die ganze Welt. Viel Kontakt hatte
man mit ihm nicht. Ich kann mich nur daran erinnern, dass seine Witze
alle unter der Gürtellinie angelegt waren. So z.B. als er Lutz
einmal frage: "Sie, Herr Lutz, wie schriibt mer eigentlich Lutz?
Mit 'F'?" Ein anderes mal kündigte er ARMADA-Chefredaktor
Peter Grimshaw ein "wichtiges Telefongespräch" an. Er würde
gleich verbinden. Als Grimshaw den Hörer abnimmt, meldet sich
der Telefonanrufbeantworter eines Zürcher Bordells...
Fröhlich hatte wirklich einen eigentümliche Auffassung von
"Spass", so z.B. pflegte er mit seinem damaligen roten Porsche 944
andere Verkehrsteilnehmern zu "Rennen" herauszufordern und dann von
den reichlich in Zürich aufgestellten "Blechpolizisten" selber
scharf abzubremsen und seine Kontrahenten in die Radarfalle tappen zu
lassen. (Ich fand und finde so etwas - "Spass" auf Kosten anderer -
zwar nicht nett. Aber es illustriert vorliegend den Typ.)
Sicher kannten Sie auch Walter Kümin, Annabelle-Graphiker,
welcher den Layout von ARMADA, AEGIS und Phönix machte und sein
Hund "Timörli". Ich kann mich noch gut erinnern, als eines Tages
praktisch die ganze "Holliger-Bude" leer stand. Jeder hätte in
dieser Situation gesagt: "Holliger ist erledigt". Doch Kümin
sagte: "Holliger kommt wieder. Das ist nicht das erste Mal, dass
der vor so einer Situation steht. Der kommt wieder, das ist ein
Stehaufmännchen!" Und tatsächlich lief der Laden dann
noch einige Zeit mit Holliger weiter.
Wissen Sie, wie ich meinen Job bei ARMADA 1984 los wurde? Zwischen
Holliger und mir hatte es schon vorher "Differenzen" gegeben. Als er
einmal einen "Lieber Leser" für AEGIS hätte schreiben
müssen und ich deswegen erfolglos genug nachgehakt hatte,
verfasste ich ihn selber. Titel: "Hat Zivilschutz überhaupt
einen Sinn?" Das beste Editorial, das jemals erschien, hörte ich
von der zuständigen Sachbearbeiterin (auf die Noldi Näf
total abfuhr) der Druckerei Trüeb in Aarau. Holliger tobte. Ob
ich "wahnsinnig" sei, in AEGIS den Zivilschutz in Frage zu
stellen.
Dann gab's natürlich weitere Gefechte. Als ein Titelbild
für ARMADA von Holliger immer noch nicht festgelegt war,
entschied ich auf eigene Faust. Als der (damals sehr teure) Farbabzug
kam, hebte Holliger ab... Heute kann ich ihn verstehen, hatte doch
die Anfertigung des Titelbildes nach meiner damaligen Idee ca. Fr.
700-800.- gekostet. (Holliger hat's jedoch nicht am Lohn
abgezogen.)
Irgendwann bekam ich von Holliger einen schriftlichen Verweis. Diesen
legte ich ungeöffnet und unbeeindruckt in die Schublade meines
Büroschreibtisches. Als ich nach einem Firmenbesuch bei Voest
Alpine in Linz mit dem Schlafwagen im Zürcher Hauptbahnhof
einfuhr und danach sofort ins Büro an der Weinbergstrasse ging,
erwartete Holliger am selben Morgen, dass ich zusammen mit Noldi
Näf, Felix Müller (?) nach Hannover reise. Nicht per
Flugzeug, sondern aus Kostengründen per Bahn. "Ich habe im
Zug sehr schlecht geschlafen und bin auf den Felgen. Nun will ich nur
eines: Übers Wochenende nach Schwyz fahren und mich
erholen." Weil ich mich seinen Anweisungen widersetzte, kam es
dann zur fristlosen Entlassung. Wegen einem Arbeitszeugnis musste ich
vors Arbeitsgericht (der "Normalfall" bei Holliger). Wenn ich mich
nicht täusche, war Lutz mit ihm ebenfalls dort. Grimshaw musste
über 1 Jahr auf Holliger-Geld warten etc. Eine wirklich
mühsame, unverzeihbare Sache und ein sehr schlechter
Charakterzug Holligers wie sein Jagdfimmel.
Amüsant ist jedoch noch, was mir Kümin über Holliger
im Jahre 2000 anlässlich eines Mittagessens im "Bacco" in
Brunnen erzählt hat. Holliger (Privatpilot!) habe Fröhlich
zu einem Flug mit einem einmotorigen Sportflugzeug eingeladen.
Holliger (vom Mittagessen her wie üblich noch Alkohol im Blut)
habe in der Luft plötzlich nicht mehr gewusst, wo er sich genau
befinde. Dank Fröhlich, der sich in Norditalien gut auskenne,
habe man dann doch noch den Heimatflugplatz wiedergefunden. Und eine
andere Story erzählte mir Kümin, als er selber mit Holliger
einen Rundflug gemacht habe und dieser versehentlich die Landebahn
mit der Startbahn verwechselt habe... Das habe im nachhinein
begreiflicherweise einen rechten Rüffel auf dem Flugplatz
gegeben.
Eine andere Story erzählte Kümin von Holliger, dass dieser
einmal mehr im Suff vom einem Jagdausflug mit dem MOWAG
heimwärts fuhr, eine Kurve nicht mehr erwischte und geradewegs
in eine kleine Holzhütte gefahren sei. Statt sich zu
entschuldigen, habe Holliger dem Besitzer vorgeworfen, kein normaler
Mensch baue eine solche Hütte in eine Kurve! - Typisch
Holliger!
Über die verrückte Zeit bei Holliger gäb's noch
einiges zu erzählen. Meine Firmeneinladung im März 1984 bei
Brandt Armements in Frankreich zum Beispiel. Bei Kaffee und Kuchen
wurden uns die damals modernsten Waffensysteme gezeigt. Es gab sogar
Schiessvorführungen auf einem grossen Gelände. Essen in
französischen Schlösschen etc. Ich kam mir damals vor als
Junior Editor mit noch nicht einmal ganz 21 Jahren wie in einem Film
von James Bond. Als ich dann später Bilder vom Iran-Irak-Krieg
sah und die Folgen dieser "Geschäfte", löschte es mir ab
und war über die fristlose Kündigung dankbar. Der Weg vom
Saulus zum Paulus war frei!
Gerade in diesem August hatte ich noch einiges Archivmaterial aus der
ARMADA-Zeit, die 20 Jahre im Estrich lagerte, entsorgt. Ich
hätte mich in diesem oder einem ähnlichen Job nie wohl
gefühlt bzw. wohlfühlen können.
Kurze Zeit später flog nochmals eine Einladung aus Frankreich in
die ARMADA-Redaktion an der Weinbergstrasse 102. Von Thomson-CSF
(Schiffsradar und Navigation). Amüsant: Diesmal reiste Peter J.
Grimshaw mit Freundin (Theresa?) nach Frankreich, in der Einladung
offiziell natürlich als "Monsieur et Madame Grimshaw". Worum's
beim Firmenbesuch ging, hat, soviel ich mich erinnern kann, bis heute
niemand erfahren können. Zumindest aber hatte Peter aus
Frankreich zur Information eine grosse rote Firmenmappe
mitgenommen.
Von einem Mann habe ich Ihnen noch nicht erzählt: Jürg
Meister. Meister, vormals NZZ-Korrespondent, wurde
Grimshaw-Nachfolger. Meister hatte irgendwann mal ein Buch über
die Chinesische Marine verfasst und stand deshalb bei Holliger hoch
in Kurs. Was mir bis heute geblieben ist: Meister kannte
unzählige Generäle und die meisten seiner Briefe endeten
mit den Worten (mit diesem Spruch kam Noldi Näf übrigens
einmal überraschend ins Redaktionszimmer, bevor Meister seinen
Brief beenden konnte) "Herzlichst, Ihr Jürg Meister".
Zu Meister selbst: er ähnelte im Aussehen und in der Grösse
stark dem damaligen CSU-Politiker Franz-Josef Strauss. Meister
stammte - wenn ich mich recht erinnere - von einer Zürcher
Textilfabrikantenfamilie ab. Irgendwie gingen die Geschäfte
nicht mehr so gut und zusammen mit einem Kollegen hätte er eine
"Schönheitscrème" auf den Markt bringen wollen. Dieser
Versuch sei jedoch gescheitert und ihr Eigenprodukt habe statt eine
schöne Haut Ausschläge verursacht.
Eine Besonderheit von Meister war das Zeigen "der guten Alten Schule"
gegenüber jungen Frauen, die ihm trotz Rentenalter immer noch
sehr gefielen, wie auch, dass Meister keine Wohnung hatte, sondern in
dem nahe gelegenen Hotel Rex logierte.
Mehr kann und will ich Ihnen jedoch nicht mehr erzählen, zumal
auch für mich die Zeit der Nachtruhe gekommen ist.
Vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme. Vielleicht fallen Ihnen ja
auch noch ein paar "Geschichten" aus Ihrer Holliger-Zeit ein.
Mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
Urs Beeler
PS: Holliger heisst zum Vornamen nicht Armin,
sondern Carl-Martin. Und fallen Sie jetzt bitte nicht um: Er ist -
gemäss Auskunft von Walter Kümin - aktuell Direktor des
Flug- und Fahrzeugwerks Altenrhein (Produktionsstätte u.a. des
Trainingsflugzeuges "Bravo").
Laut Kümin sei Holliger durch ein seinerzeit mit Didi
Bührle eingefädeltes Waffengeschäft (Noricum?) sogar
eine Weile lang Millionär gewesen, habe in Afrika - um seiner
Frau zu imponieren - sogar eine eigene Zeltstadt aufbauen lassen und
weit über seine Verhältnisse gelebt. Danach sei er
plötzlich wieder auf Null gewesen. (Ob's stimmt, weiss ich
nicht.)
Bei anderen Holliger-Geschäften hätten Beteiligte viel Geld
verloren und seien auf diesen begreiflicherweise gar nicht gut zu
sprechen.
Holliger selbst besitze jetzt als Wohnhaus eine kleine Mühle und
lebe immer noch mit seiner zweiten Frau zusammen. (Betr. Holliger
sind - wie bereits erwähnt - sämtliche Angaben ohne
Gewähr. Sie müssten da bei Walter Kümin selber
nachfragen.)
Montag, 18. Oktober 2004
Hi Herr Beeler
Ihr langes Mail hat mich überrascht und ich habe mich gefreut
von Ihnen zu hören, obwohl ich Ihren
Namen verwechselt habe. Trotzdem, wir sprechen vom
selben Thema.
Inzwischen habe ich nachgeschaut und festgestellt, dass ich vom 24.
September bis (offiziell) 31. Dezember 1984
bei diesem Hopag Verlag war. Wie lange und
während welcher Zeit waren Sie dort?
Ich hatte einen Job in Oerlikon bei Logistikern; diese haben Konkurs
gemacht und ich brauchte "wiedeblitz" einen
neuen Job.
Also habe ich mich aufgrund eines Zeitungsinserates bei dieser
Hopag gemeldet.
Dieser Holliger kam mir schon spanisch vor, aber er willigte zu all
meinen Forderungen ein, typisch Geld spielte
keine Rolle, vor allem wenn man keines
hat.
Holliger hat mir nahegelegt, mich zur Arbeit "sexy" anzuziehen, weil
er es dem Lutz zeigen wollte (was auch immer).
Auf jeden Fall habe ich mir deswegen keine
neue Garderobe zugelegt, sondern bin dann am 1. Arbeitstag mit
einer grünen Bluse und einem vorne
geschlitzten schwarzen Jupe, schwarzen Strümpfen
und schwarzen Schuhen erschienen. Ich glaube, dies
war damals cool. Als erstes stellte er mich
dem Lukas vor und ich dachte ich wäre im Büro der
"Cosanostra" [Anmerkung der Mythen-Post: Lutz
erinnerte mit dunklem Anzug, Krawatte, dunkler Sonnenbrille und
silbrigem Mercedes Coupé - so später einmal an einem
herrlichen Sommerabend in der Nähe der Zürcher Kaserne
gesehen - tatsächlich an einen Mafiosi höheren
Ranges...] gelandet, er musterte mich von oben bis unten.
"Hopplä", dachte ich...., was
durch sein Hirn ging, weiss ich nicht (...vielleicht "wieder Eine
für die Wurfkiste"? -
Holliger-Ausdruck)
So habe ich also angefangen meinen Pflichten nachzugehen. Diese
beinhalteten nebst sämtlichen
Büroarbeiten, mit dem Hundi Gassi gehen, den Psycho zu
seinen Terminen mit dem Bührle und Lebedinsky an
die Stockerstrasse zu fahren, seine geleasten
Mercedes zum Service in eine Garage im Kt. Aargau zu
fahren etc. etc.(sehr wahrscheinlich hatte er auf dem
Platz Zürich keinen Kredit mehr).
Ich machte die Löhne, Zahlungen etc. und sah somit jeden Monat
die horrenden Leasing-Zahlungen für all
diese Mercedes und kein Geld auf der Bank. Ich
glaube der Holliger war immer am Rumtelefonieren für Geld.
Vielmals hat er mich in sein Büro unter dem Dach (Wohnung) zum
Diktat gerufen. Kaum war ich dort, nahm er
eine Flasche Schnaps und zwei Gläser aus
der Schublade und hing sich an den Draht um ein wahnsinnig
grossgekotztes Gespräch mit wem auch immer zu
führen, mich stets anschauend, um mir zu
zeigen, was für ein "Grosser" er ist. Da es bei solchen
Gelegenheiten nicht zum Diktat kam, wollte ich wieder
nach unten, aber er winkte mich immer
zurück um zu bleiben.
So verharrte ich also bis zu einer Stunde dort, währenddem er
palaverte und Schnaps trank.
Manchmal kam ich auch in sein Büro und er stand in den
Unterhosen dort [Anmerkung der Mythen-Post: Nicht die einzige
Frau, der es so erging!], ich sagte
ihm dann, ich käme zurück, wenn er angezogen sei und
verschwand.
Tja, dies war ein Kautz. Er wollte sich einfach immer wichtig machen
und brauchte Gesellschaft, wenn er eine Show
abzog. Was ist schon ein Theater ohne
Zuschauer? [Anmerkung der Mythen-Post: Psychologisch
hervorragend analysiert!]
Vielfach kam er von irgendwoher gegen Büroschluss
zurück und war stockvoll. Dies war sehr
ungeheuerlich, weil ich nicht wusste, ob er einigermassen
normal war oder grad ausflippte, was sehr
ausartete. Eben wie das z.B. mit dem Pultumkippen im Büro
nebenan.
Einmal sagte er zu mir: "So, Uberti jetzt gehen wir in die
Stapferstube zum Nachtessen."
[Anmerkung der Mythen-Post: Das ist typisch Holliger-Art, ohne
zu fragen, ob die andere Person damit einverstanden ist.]
Kaum waren wir dort, hat ihn der Wirt rausgewiesen und ihm
gesagt, er würde nicht mehr bedient. Können
Sie sich meine Situation vorstellen?
[Anmerkung der Mythen-Post: In dieser Situation erinnert Frau
Uberti Jasmin Bangel.] Dies vor allen Gästen und
ziemlich lautstark.
So sind wir also ins Dolder Restaurant gefahren. Währenddem
Nachtessen, nach einigem Alkohol intus, fing
er an mich zu kritisieren und zu schikanieren. [Anmerkung der
Mythen-Post: Typisch Holliger!]
Ich sagte ihm, es wäre Zeit zu gehen. Nein, er bestellte
nochmals Wein - der Ober brachte ihm nur eine
ganz kleine Flasche (die kannten ihn doch dort). Als
wir noch Kaffee tranken, brachten sie eine Platte mit
Friandiesen, hübsch dekoriert mit
Zuckerbäckerarbeit. Dieser Idiot - Holliger - hat alles
zerbrochen und kaputt gemacht und so saudumm
dazu gekichert.
Endlich verliessen wir den Tisch. In der Hotelhalle wollte ich meinen
Mantel in der Garderobe holen, er sagte nein,
"jetzt setzen wir uns noch einen Moment in
die Halle." Da fing er an sehr laut die
Leute zu kritisieren: "Schauen sie mal die
Alte dort, die sieht aus wie eine Hexe
etc..." - Mir wurde es immer unwohler...
Schliesslich verliessen wir den Dolder, sein geleaster Mercedes
wurde vorgefahren und er wollte sich ans
Steuer setzen. Ich sagte ihm, dies komme nicht
in Frage und habe die Schlüssel in Empfang genommen. Ich raste
den Berg runter, um Holliger ein wenig in
Schrecken zu versetzen, was mir auch gelang:
er krallte sich mit seinen Füssen fest und wir landeten
schliesslich auf dem Hopag Parkplatz. Dort zog
ich den Schlüssel raus, stieg aus, warf den
Schlüssel zurück ins Auto, schlug die
Türe zu, stieg in mein Auto und fuhr nach
Hause.
Der Holliger war wirklich ein blutrünstiger Typ. Einmal
begegnete ich ihm Treppenhaus. Er in
Jagdausrüstung mit Gewehr gezielt auf mich und sagt:
"So, Myrteli, jetzt gehe ich
die lieben Rehli mit den lieben Äugli erschiessen."
[Anmerkung der Mythen-Post: Absolut makaber und "daneben",
aber eben typisch Holliger!]
Ja, da waren einige solcher Episoden in einer kurzen
Anstellungszeit. Die hat für mich wie
folgt geendet: Lukas Lutz hat gekündigt und sagte mir, ich solle
abhauen, wenn er nicht mehr dort sei,
würde es für mich gefährlich....??
Auf jeden Fall hat Lutz gesagt, jetzt schreiben sie einen Check
für ihren und einen für meinen Lohn,
lassen diese vom Psycho unterschreiben, gehen sofort
zur Bank Vontobel und holen das Geld. Was ich gemacht
habe.
Wieder zurück kam der Psycho, sagte mir, ich solle morgen
Weisswein und Sandwiches bestellen für
eine Büroweihnachtsfeier. Als ich ihn fragte, was
für Wein, antwortet er: "Fragen Sie nicht
so blöd, Sie werden wohl wissen, was Sie zu
kaufen haben". [Anmerkung der Mythen-Post:
Typisch Holliger. Hätte die Sekretärin in Eigenregie
gehandelt, hätte er hinterher den eingekauften Wein kritisiert!
Wohl mit Garantie!] Also notierte ich seine Bestellung. Dies
war so um 16.00. Lutz im Nebenraum hat alles
mitbekommen, kam nachher zu mir ins Büro und sagte:
"So, Uberti, und jetzt hauen Sie ab". Was ich
auch gemacht habe. Ich habe später
erfahren, dass Holliger mich überall gesucht
hat, auch zu Hause, auch noch am nächsten
Tag, doch wurde er nicht fündig.
Lukas Lutz und ich haben ihn dann zur selben Zeit wieder gesehen und
zwar auf dem Arbeitsgericht, wo wir beide
unsere restlichen Ansprüche stellten. Ich
glaube, die kennen ihn dort gut.
So endete meine Karriere - und Lutz hat mich und meine beiden Kinder
zu seiner Mutter ins Bündnerland zum
Skifahren eingeladen. Sie wohnte in einem unter
Heimatschutz stehenden sehr alten Haus. Lutz war auch
dort mit seiner sehr netten Freundin und wir
fuhren am nächsten Tag zusammen nach Arosa auf die
Piste.
Die alte Frau Lutz hat mir und meinen Kindern abends "wahre
Geistergeschichten" erzählt in der dunklen Stube
und hat dazu gestrickt. Sie wollte, dass ich
ihr Garn schicke, um für mich Socken zu stricken. Ich
habe dies gemacht und ich habe diese
Lutz-Socken, wie ich sie nenne, heute noch.
Immer wieder hat dieser Carl. M. zu mir gesagt "So, Uberti, jetzt
kommen Sie dann in die
'Wurfkiste', Sie haben nicht mehr lange Zeit" und weitere
solche dummen Sprüche.
Seine Freundin habe ich auch ab und zu gesehen. Sie war, wie Sie
sagten, sehr hübsch und ich kann mir beim
besten Willen nicht vorstellen, was sie in diesem
Typ gesehen hat. Hinkte sie nicht ein wenig?
Diesen Fröhlich habe ich auch noch in Erinnerung. Er war gross,
dunkle Haare, schlank, grossgekotzt und
sabbernd.
Den Grimshaw habe ich als etwas "Gräuliches" in Erinnerung.
Mein Mann sagte, ich hätte mal etwas erwähnt, dass Holliger
so etwas wie ein "Findelkind" gewesen sei. Ich
mag mich nicht mehr erinnern.
Ist es nicht eigenartig auf dieser Welt, die grössten Gauner und
Psychos bekommen immer wieder gute Jobs, so
wie dieser Holliger. Eigentlich habe ich
gedacht, er hätte inzwischen das Zeitliche
gesegnet - eben wegen seiner Sauferei.
Dass er einen Sohn hatte, wusste ich nicht mehr; dass Lutz immer noch
lebt, wundert mich auch, da er wie Sie schrieben ein
sehr übergewichtiges Cheminée im braunen
Ledermantel [Anmerkung der Mythen-Post: Eine herrlich
treffende Bezeichnung!] war. Ich ging mit ihm
öfters Mittagessen [Anmerkung der
Mythen-Post: Beeler auch.] und er hat immer wieder gesagt:
"Uberti, wir müssen
'Leitfäden' herausgeben, damit
können wir grosses Geld machen." Was für
Leitfäden weiss ich bis heute nicht.
Nicht zu vergessen ist, dass Carl M. Holliger ja noch ein "grosser
Autor" ist. Ich habe hier noch sein Buch mit
Titel "Die Reichen und die Superreichen in der
Schweiz", Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg, 1974.
Wie es manchmal im Leben so ist, macht man Sprünge in die
Vergangenheit. Ich wollte wissen, ob dieser
Holliger noch existiert und bin dann eben über
ARMADA auf Sie gestossen.
Wie ich im Internet gesehen habe, existiert diese Zeitschrift noch
und zwar an der Thurgauerstrasse in
Zürich.
Und, und, und... ich könnte noch einiges erzählen, es geht
alles in dieselbe Richtung. [Anmerkung
der Mythen-Post: Die Frau hat ein hervorragendes
Erinnerungsvermögen.]
Dies alles liegt nun 20 Jahre zurück und meine Zeit dort war
ja kurz und trotzdem zu lange.
Ich habe in meinem ganzen Leben - Gott sei Dank - nur ein Exemplar
dieser Spezies angetroffen.
Bei mir ist es inzwischen 12.00 Uhr geworden (bei Ihnen 19.00 Uhr)
und ich mache nun Schluss für heute.
Herzliche Grüsse sendet ihnen
Myrta Uberti Rupp (E-Mail: myuberti@mts.net)
Mittwoch, 20. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau Uberti
Vielen lieben Dank für die interessanten Zeilen. Was Sie
geschrieben haben, passt ausgezeichnet zu
Holliger.
Lutz hat mir gegenüber den Namen "Uberti" mehrmals erwähnt,
ob ich Sie kennen würde. Aber das war ja
alles bereits nach meiner Zeit.
Ich war vom 15. Februar 1984 bis im August bei Holliger.
Bitte mailen Sie, was Sie sonst noch Interessantes betr. Holliger
etc. zu berichten haben. Es ist spannend!
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Urs Beeler
Wie????
Montag, 18. Oktober 2004
Hallo,
mir geht es in vielen Punkten wie Ihnen. Ich wanke zwischen Leben und
Tod. Das hat auch noch viele andere Ursachen.
Z.B. Leide ich seit 7 Jahren an schweren
Depressionen. Zahllose Klinikaufenthalte, Kuren und ambulante
Behandlungen bewirken nichts bei mir. Ich kann mich
dem Leben nicht mehr stellen und suche nach
einer Möglichkeit, für immer einzuschlafen. Ich suche
(...), mir sind aber die Hände gebunden.
Können Sie mir helfen, mich von diesem mich belastendem Leben zu
befreien?
Ich ertrage es nicht mehr.
F.B. (E-Mail: Frank_Boldt@t-online.de)
Mittwoch, 20. Oktober 2004
Sehr geehrter Herr Boldt
Ich kann und darf Ihnen da nicht aktiv helfen, weil ich weder Ihre
Situation noch Sie persönlich kenne.
Mein Freund Dr. Erwin Kessler, siehe http://www.vgt.ch/,
ist Mitglied einer Sterbehilfe-Organisaton.
Fragen Sie ihn mal an, was er dazu meint. E-Mail: kessler@vgt.ch
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
F.M.
Donnerstag, 21. Oktober 2004
Hallo Frau Bangel
Habe vorhin mit F.M. telefoniert und versucht, die Sache zu
klären.
Weil kürzlich im "Bayern 3" ein Filmbericht über meinen
alten Agitations-Kollegen Hans A. Pestalozzi (leider am 14. Juli 2004
75jährig verstorben) lief, erzählt ich u.a. auch von ihm.
Fragen Sie sie, ob Sie meine Ausführungen aufgezeichnet
hat...
Das Gespräch mit Frau M. verlief etwas sonderbar. Bitte richten
Sie ihr aus, dass ich ihren Namen ihrem Wunsch gemäss nirgendwo
erwähnen und ich mich bei ihr auch kein drittes Mal melden
werde. Sie ist eine hochsensible Person - und ich respektiere das.
Ihre aktuellen Vorurteile abzubauen, würde Wochen
beanspruchen.
Herzliche Grüsse
Urs Beeler
PS: Wie geht's übrigens der sportlichen Blondine in der Brahmsstrasse 1?
Pferdeflüsterer
Freitag, 22. Oktober 2004
Hallo Frau Bangel
Wie sieht Ihr Kompromiss aus? Das Wort "Kompromiss" gefällt mir
übrigens nicht. Mir wäre der Konsens - die
Übereinstimmung - lieber. Sie sind wie ich eine
Kämpfernatur. Wenn etwas zulasten von Ihnen geht, büsst der
andere es: entweder, dass sie ihm ehrlich und rigoros die Leviten
lesen oder aber mit Liebesentzug reagieren. Wenn es aber auch
für Sie stimmt, haben Sie keinen "Nachholbedarf" und sinnen
nicht auf "Rache".
Sie haben mir neulich recht den Kopf gewaschen. Ohne Rücksicht
auf "Verluste". Wenn man ehrlich ist, kann man keinen Gutgesinnten
verlieren - und ich habe daraus gelernt.
Manchmal kommt mir die Situation zwischen uns wie die Reaktion zweier
Magnete vor: die einen Pole ziehen sich an, die anderen stossen sich
ab.
Kennen Sie sog. echte Pferdeflüsterer? Sie gewinnen das
Vertrauen eines Pferdes ohne autoritär aufzutreten, geschweige
Gewalt anzuwenden. Beide werden - wenn's echt ist - zu Freunden. Eine
Beziehung zu einem Vogel oder einem anderen sehr sensiblen Lebewesen
langsam aufzubauen, dauert Monate. Es setzt Ehrlichkeit sowie
Interesse voraus und die absolute Gewissheit, dass man dem anderen
niemals etwas Negatives antun würde. Das kann man hier nicht 1:1
übertragen, aber ich sehe darin einen Denkanstoss.
Übrigens klar, dass bei obigem Beispiel Bangel niemals das Pferd
sein kann. Denn Bangel will ja oben sitzen... Und Bangel würde
zum Pferdeflüsterer so weit auf Distanz gehen, dass dieser ein
Megaphon nehmen müsste, damit ihn das Pferd überhaupt
hört (Dann wär's auch kein Flüsterer mehr...!). Ich
hingegen brauche nicht aufs Pferd zu steigen, sondern kann
gemütlich neben ihm gehen. [Anmerkung der Mythen-Post:
Beelers Ausführungen erinnern hier etwas an die Aussprüche
der spleenigen Linda in der Serie "Becker" auf SAT 1...]
Herzliche Grüsse an den blonden Dickschädel mit
Erwartung seines Konsens-Vorschlags
Urs Beeler
PS: Ihr Mail wird Ihrem Wunsch gemäss im
Forum NICHT veröffentlicht (auch nicht Auszüge daraus).
Mit Herrn und Frau S. verstehe ich mich gut und habe deren
E-Mail-Adresse herausgenommen und den Namen anonymisiert. Sie hatten
recht: "Das passt nicht zu Ihnen."
Zwischenbemerkung der Mythen-Post: Bangels drei E-Mails von 23. Oktober 2004 werden ihrem Wunsch gemäss nicht veröffentlicht.
Samstag, 23. Oktober 2004
Hallo Frau Bangel
Sie unterstellen mir etwas, was nicht zutrifft. Sagen Sie mir doch
mit Fakten, wo ich angeblich heuchle, nicht ehrlich bin etc. Und
inwiefern sollte ich "gemein" sein?
Wie sieht's übrigens mit Ihrem Konsens-Vorschlag aus? (Ihre
Idee) Ist die zwischenzeitlich schubladisiert, weil Sie zufällig
heute gerade eine andere Laune haben als gestern oder vorgestern?
Ich glaube, es drückt Sie im Moment irgendwo anders der Schuh.
Job? Studium? Diese Übergangszeit ist eine Belastung, ich weiss.
Doch das lässt sich alles lösen. Lassen Sie sich vom "Ernst
des Lebens" nicht entmutigen.
Tun Sie das, was Ihrer Eignung/Neigung entspricht. Hören Sie auf
Ihre innere Stimme.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Wie wär's mit Lehrerin, Journalistin, Moderatorin, Psychologin etc.? Grenzen Sie diese Berufe oder andere mal ein und "checken" Sie dann, was Ihnen gefällt und Ihnen leicht von der Hand geht. Gestalten Sie Ihre eigene Zukunft!
Kostenschätzung 041023.pdf
Samstag, 23. Oktober 2004
Lieber Urs Beeler,
nun habe ich die Kosten (...) ausgerechnet. (...) [Anmerkung
der Mythen-Post: Aus Geschäftsgründen wird der Inhalt
dieser Mail nicht veröffentlicht.]
Mit freundlichen Grüßen
M. Bumann
Samstag, 23. Oktober 2004
Lieber Matthias Bumann (E-Mail: dimagb2004@arcor.de)
Das ist tipptopp und ich habe mich über die Zahlen gefreut. Die
Sache ist machbar!
Ich sende Ihr PDF weiter an S. K.M. von CSN-Deutschland. Die Frau ist
gut: sehr intelligent, besitzt ein Herz und ist kämpferisch. Und
nicht zuletzt ist sie MCS-Spezialistin, vgl. ihre Internetseite
http://www.csn-deutschland.de/home.htm.
Da Sie nicht da waren, habe ich vorhin noch kurz auf Ihren
Telefonanrufbeantworter gesprochen. Gestern habe ich durch Zufall
folgenden Link entdeckt, siehe xy
Die scheinen mit ihrem Konzept (falls die Angaben stimmen) grossen
Erfolg zu haben. Was halten Sie davon? (Wobei die konventionelle
Schadstoffhäuser mit Mineralwolle etc. bauen. Aber die
Architektur von xy scheint bei den Leuten gut anzukommen, die
Homepage ist ästhetisch/funktionell und die Preise sind für
Schweizer Verhältnisse bemerkenswert günstig.
Nochmals vielen Dank für ALLES!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Wie sehen die Kosten für das MCS-Türmchen aus?
Samstag, 23. Oktober 2004
Hallo liebe S.
Im Anhang die Kostenschätzung von Matthias G. Bumann. Ein
schönes Wochenende wünscht Dir
mit herzlichen Grüssen
Urs
Waschmittel
Samstag, 23. Oktober 2004
Sehr geehrte Damen und Herren
Wie Sie schreiben, besteht bei vielen Anbietern ein klarer Verstoss
gegen uns Konsumenten.
Z.B. gibt es Waschmittel, die ohne aufreizendes Parfum auf dem Markt
sind. So gibt es Produkte von w, p, die ohne jeden Zweifel frei von
Parfum und bei den Konsumenten sehr gut verträglich sind.
Jedoch bei Tests durch Konsumentenforums werden solche Produkte schon
gar nicht berücksichtigt. Es ist leider auch seit Jahren
bekannt, dass die schweizerischen Konsumenten eigentlich sehr
schlechte Konsumenten sind - kein A-Land.
Ich denke, hier liegt auch ein Nachteil der Produzenten vor, die
nicht über entsprechende Gesetze aufgefordert werden (...), die
tatsächlichen Schadstoffe und ihre Verhalten dermatologisch
sowie klinisch offen zu legen.
Es Grüessli von
Fischer Eugen (E-Mail: fisch@active.ch)
Samstag, 23. Oktober 2004
Sehr geehrter Herr Fischer
Sie irren sich gewaltig, wenn Sie davon ausgehen, Held würde
generell Waschmittel ohne Parfüm herstellen. Dies ist lediglich
bei Held Sensitive der Fall. Die restlichen sind völlig
unnötig (!) zwangsparfümierte und damit potentiell
allergie- und garantiert MCS-auslösende Produkte. Trotz allem
Oeko-Geschwafel. Informieren Sie sich unter http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_17_7_04/thomas_vogel_k_tipp_16_7_04.htm
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Den Kampf nicht aufgeben
Samstag, 23. Oktober 2004
Hallo
Ich hoffe sehr, Sie geben den Kampf nicht auf. Sie sind mir ein
Beispiel, so fasse ich auch immer wieder den Mut. Denn auch bei mir
interessiert sich keine Zeitung für meine Geschichte. (Als vor
nun drei Jahren bei einem Unfall am HWS eine Hernie mir das
Rückenmark verletzte.) Liess mich nicht operieren, denn die
Ärzte prognostizierten mir den Rollstuhl oder gar den Tod. (...)
Ich habe den Ärzten zum Trotz bewiesen, dass es noch andere
Möglichkeiten gibt als sie sehen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, dass sie vom Selbstmord
abkommen, denn dann hätten die anderen ja gewonnen und das
wäre sehr schade.
Alles Gute
Unbekannt (E-Mail: syhttam.x@freesurf.ch)
Samstag, 23. Oktober 2004
Sehr geehrter Unbekannter
Danke für die aufmunternden Worte. Ihnen ebenfalls alles
Gute!
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Ohne Geld
Sonntag, 24. Oktober 2004
Ohne Geld wächst kein Leben,
wenn man mittellos ist und nichts zu essen hat, dann ist es zu
spät.
Meine letzten Mails, weil mein Telefon gesperrt wird.
Für mich gibt es keinen Ausweg mehr.
Unbekannt (E-Mail: f.petscher@t-online.de)
Sonntag, 24. Oktober 2004
Sehr geehrter Herr Petscher
Und was ist mit Sozialhilfe? Wie ist Ihre Situation entstanden? Wie
sieht's gesundheitlich aus? Erwin Kessler: "Ein Suizid läuft
nicht davon". Melden Sie sich bitte, wenn Sie ein Statement abgeben
wollen.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Umsicht
Sonntag, 24. Oktober 2004
Herr Beeler, die Zeit naht! Herbst ist
Erntezeit!
Nun, passen Sie auf, nicht auf sich, sondern die anderen! Ich glaube
nicht, dass Sie solche Worte verstehen.
Wenn die Blätter fallen, sieht man den Stamm, das Geäst.
Was meinen Sie, was man sieht, wenn die Hüllen fallen? Nicht die
Kleiderhüllen, sondern jene Mäntelchen, die man sich um das
Ego legt.
Mäntelchen, Farben, [alles] geschneidert, mit viel
Kitsch geschmückt. Unrat und Lügen sind Geflicktes. Was
meinen Sie, wenn all die Mäntelchen weg sind, was da alles zu
stinken beginnt!
Herr Beeler, Zeit wünsch' ich Ihnen. Sie werden nichts mehr von
mir hören. Nur noch eines: werden Sie endlich das Original, das
Sie im Grunde sind und nicht eine lausige Kopie eines anderen.
Unbekannt (E-Mail: sepp.tell@xmail.net)
Kaninchen in Einzelhaft
Montag, 25. Oktober 2004
Sehr geehrte Damen und Herren
Vor einigen Tagen habe ich bemerkt, dass in unserer Nachbarschaft ein
Kaninchen in der Art gehalten wird, wie es der VgT vor einigen Tagen
in seinem Flugblatt angeprangert hat.
Das Tier ist in allein in einem Kastenkäfig und kann sich gerade
mal um die eigene Achse drehen. Soweit ich es gesehen habe, wird es
nie herausgelassen.
Es macht mich traurig, dies mitansehen zu müssen und ich
möchte etwas tun.
Können Sie mir weiterhelfen? Wo könnte man das Tier
hinbringen, wenn es einem gelingen würde, es zu befreien? Leider
kann ich es nicht bei mir aufnehmen.
Für Ihre Hilfe und Ihre Unterstützung bin ich Ihnen
dankbar.
Freundliche Grüsse
Jacqueline Schmidl (E-Mail: jacqueline.schmidl@gmx.ch)
Tel. 079 346 60 02
Montag, 25. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau Schmidl
Vielen Dank für die Info. Bitte umgehend Kontakt mit Erwin
Kessler aufnehmen: kessler@vgt.ch
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Dienstag, 26. Oktober 2004
Sehr geehrter Herr Kessler
Wie Sie aus (...) Mails entnehmen können, hat mir Herr Beeler
empfohlen, mich an Sie zu wenden.
Gerne würde ich Ihnen die Situation mündlich
erläutern. Meine Telefonnummer ist 079 346 60 02.
Für Ihre Hilfe danke ich Ihnen.
(...)
Jacqueline Schmidl (E-Mail: jacqueline.schmidl@gmx.ch)
Ein grosses Kompliment!
Montag, 25. Oktober 2004
Hallo liebe S.
Habe soeben wichtige Seiten der CSN-Homepage durchgesehen. Du
leistest absolut hervorragende Arbeit!! Bis heute habe ich nichts im
Internet gefunden, wo das Thema MCS so kompakt und fundiert
abgehandelt wird.
Tausend Dank für Deine investierte Zeit! Dieses Wissen wird uns
im weiteren Kampf von grossem Nutzen sein.
Schön, dass es Dich gibt!
Wenn Christian Schifferle betr. MCS "Dr. h.c. Christian Schifferle"
ist, dann bist schon längstens "Prof. Dr. h.c. S."
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Urs Beeler
Dienstag, 26. Oktober 2004
Lieber Urs,
(...)
Ich danke Dir für Deine lieben Worte in der vorhergehenden
Mail.
Wenn Du (...), bist Du zu noch mehr in der Lage.
Vielleicht können wir doch noch auf europäischer Ebene
etwas auf die Beine stellen.
Halte durch, sei stark!
Wir denken an Dich.
Alles Liebe
S.
Transfer (...) auf neuen Server
Dienstag, 26. Oktober 2004
Guten Tag Herr Beeler
Ich sollte (...) transferieren.
Könnten Sie mich deswegen kurz zurückrufen.
Bin heute Dienstag im Büro oder dann wieder am Freitag.
Freundliche Grüsse
B.Z.
Dienstag, 26. Oktober 2004
Sehr geehrter Herr Z.
Habe leider gerade erst vorhin (ca. 19.00 Uhr) Ihre Nachricht
geöffnet. Ich werde Sie am Freitag zurückrufen.
Bis dahin verbleibe ich
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Schön, dass es gleichgesinnte Menschen gibt
Dienstag, 26. Oktober 2004
Lieber Matthias Bumann
Eine sehr gute Idee! Bin gespannt, was die antworten werden.
"Helios" ist mir auch aufgefallen. Sie haben sofort "gecheckt", um
was es geht. Für mich schön zu wissen, dass es
zwischendurch noch Leute gibt, die mich verstehen.
Wenn das so weiter geht, melde ich uns bald bei "Wetten dass?" an.
Wir kommunizieren in Zukunft nur noch drahtlos (ohne E-Mail, Telefon,
Fax) via Gedankenübertragung. 30 Jahre nach Uri Geller die
mediale Sensation! Sie bekommen von Thomas Gottschalk in Berlin eine
Grundriss-Skizze in die Hand gedrückt, schauen die sich gut an -
und ich zeichne alles massstabgetreu in Schwyz nach...
Dass das Umgekehrte auch funktioniert, wird dadurch gezeigt, dass die
Nervensäge aus Schwyz noch Änderungen (Küche im oberen
Stock, grosse Waschküche) gedanklich nach Berlin durchgibt. Die
Kamera zeigt einen erstaunten TV-Zuschauer (Paul Bossert):
"Verruggt, Brigitte, es funktioniert!!"
Im Ernst: Ich bin Ihnen sehr dankbar für solchen Input. Denn
ich (...)
S.M. ist sensationell. Auf ihrer Homepage findet man alles, was
nötig ist. Schauen Sie mal unter "MCS & Umweltkrankheiten",
dann den Link "MCS und Alltag" und dann "Schlafzimmer"
http://www.csn-deutschland.de/schlafz.htm
oder "Leitfaden zur Wohnungssuche" http://www.csn-deutschland.de/lwohn.htm.
Alle wichtigen Infos betr. Materialverträglichkeit.
Bin gespannt auf Ihre Kostenberechnung für das
MCS-Türmchen. Vielen Dank für ALLES!
Herzliche Grüsse aus Schwyz
Urs Beeler
Kleber "Rauchen verboten"
Dienstag, 26. Oktober 2004
Sehr geehrte Damen und Herren
In all unseren Räumen ist absolutes Rauchverbot. Damit sich auch
Besucher an diese Regel halten, möchten wir an verschiedenen
Orten Kleber mit "Rauchverbot" aufhängen. Können wir solche
bei Ihnen bestellen?
Besten Dank und freundliche Grüsse
Stiftung Behinderten-Betriebe NW
Heilpädagogische Werkstätte
Mary Truninger (E-Mail: mary.truninger@bbnw.ch)
Buochserstrasse 9a
6371 Stans
Dienstag, 26. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau Truninger
Vielen Dank für Ihre Anfrage und ein grosses Lob, dass in der
Stiftung Behinderten-Betriebe NW ein absolutes Rauchverbot
durchgesetzt wird.
Leider führen wir keine solchen Schilder. Aber ich werde mich
kundig machen und wenn ich etwas finde, Sie umgehend informieren.
Mit freundlichen Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
PS: Ich habe mir erlaubt, Ihre Mail an
Gleichgesinnte (Lehrer etc.) weiterzuleiten. Möglicherweise
werden die sich bei Ihnen melden und Ihnen Bezugsquellen angeben
können.
E-Mail an: Mythen-Post