So schreiben Sie uns Ihre Meinung (es können auch Fotos und Zeichnungen eingeschickt werden):

Die Namen aller Einsender sind der Redaktion bekannt, werden aber
in der Regel abgekürzt zum Schutz vor Missbrauch.
Wir wählen Zuschriften an die Mythen-Post (sofern diese nicht
als vertraulich oder persönlich gekennzeichnet sind) ganz oder
auszugsweise für das Forum aus, wenn diese für die
Öffentlichkeit von Interesse sind.
Anmerkungen und Kommentare der Redaktion sind
rot hervorgehoben.
Der frustrierte, systemangepasste Anonyme meldet sich wieder einmal...
Mittwoch, 1. September 2004
Lieber Herr Beeler [Anmerkung der
Mythen-Post: Wobei lieb nicht lieb gemeint ist, sondern
verlogen.]
Sie haben es geschafft. Das Grab ist ausgehoben. Bravo!
[Anmerkung der Mythen-Post: Dafür haben andere gesorgt -
nicht Beeler!]
Nun, Sie haben sich gefragt, warum ich mich Ihnen gegenüber
einige Male durch E-Mails geäussert habe. Ich verdiene mein Geld
durch Einschätzung von Situationen und Erarbeiten von
Lösungen und lasse mich dafür gut bezahlen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Wilhelm Reich bezeichnete solche
Typen als "Sauger". "Erarbeiten von Lösungen" heisst in der
Terminologie des Anonymen "Anpassen an die gegebenen
Verhältnisse". Dieser Zwang zur Anpassung führt nie zum
Glück, sondern zur Lebenslüge und Frustration.
lakelanders@hotmail.com
sieht seinen Job als "Senior Consultant" (wie er vorgibt)
offensichtlich darin, aus der Dummheit und Unerfahrenheit von Leuten
Kapital zu schlagen. Eine positive Absicht?
Der Anonyme brüstet sich dann noch damit, dass er für seine
Tätigkeit "gut bezahlt" werde. Geld kann Ehrlichkeit,
Geradlinigkeit und ein gutes Gewissen nicht aufwiegen!]
Ihr Fall ist ja auch ein Schulbeispiel. Management by
Pausenclown. [Anmerkung der Mythen-Post: Wäre der Anonyme
nicht ein tief frustrierter Mensch, würde er nicht solche
(darüber hinaus noch unzutreffenden!) Kommentare
abgeben.]
Dass aus Ihren dilettantischen Sanierungs-Vorschlägen nichts
werden konnte, war mir immer klar. [Anmerkung der Mythen-Post:
Warum erwähnt dies der Anonyme erst jetzt? - Die Vorschläge
waren schon gut (mehrfach bestätigt!), aber es fehlten Ehrliche,
Gut- und Gleichgesinnte! Vermutlich hätte der Anonyme das Haus
mit anderen Doppelböden und Frustrierten gefüllt und einen
möglichst hohen Mietzins verlangt. - Der Weg zum Glück, zur
Harmonie und zur Zufriedenheit?] Bei meinen Honoraren sollte
ich mich in solch evidenten Fällen auch nicht irren!
[Anmerkung der Mythen-Post: Sein Argumentationsdefizit - wie
die vorausgegangene Korrespondenz zeigt - versucht der Anonyme einmal
mehr mit dem Hinweis "Geld" zu kompensieren.
Das gesamte Denkmuster, das lakelanders@hotmail.com
in den vergangenen Wochen den Leserinnen und Lesern ja
präsentiert hat, basiert lediglich auf zwei einfachen
Stützen: Geld und Anpassung.]
Im Gegenzug haben Sie Gift und Galle gespuckt und mich als
Hobbypsychologen [Anmerkung der Mythen-Post: Stimmt's
nicht?] Frustrierten [Anmerkung der Mythen-Post:
Trifft's nicht zu?] und Schlimmeres [Anmerkung der
Mythen-Post: ??] bezeichnet. Das passt ja auch zu Ihrem Stil.
Aber das wissen ja Ihre Leser.
Natürlich hege ich keinen Groll gegen Sie [Anmerkung der
Mythen-Post: Und was, wenn doch noch völlig unerwartet die
Rettung erfolgt?] und habe auch kein Interesse, Sie aus dem
Haus vertrieben zu sehen. Warum auch? Was mich jedoch überrascht
hätte, wäre der Umstand gewesen, dass Ihnen jemand
'geholfen' hätte. Das wäre schon eine Überraschung
gewesen. [Anmerkung der Mythen-Post: WIESO? Interessant
wäre hier die Frage zu klären, WARUM - bis jetzt - niemand
geholfen hat! Weil ein Mensch, der so frei und unabhängig wie
Urs Beeler lebt, eine Provokation für alle Frustrierten und
Angepassten darstellt? Weil der Gedanke, dass einer so kompromisslos
denkt und ehrlich lebt, unerträglich ist?]
Danke für die Unterhaltung auf Ihrer Webseite.
[Anmerkung der Mythen-Post: Jetzt müsste es nur noch
ehrlich gemeint sein.]
Mit freundlichem Gruss
Anonym (E-Mail: lakelanders@hotmail.com)
[Anmerkung der Mythen-Post: Dass der Anonyme weder Rückgrat noch Charakter besitzt, zeigt allein die Tatsache, dass er sich seit Wochen nicht getraut, seine Identität bekannt zu geben. Warum veröffentlicht die Redaktion trotzdem seine E-Mails? Als Lernbeispiele.]
Ein interessanter und lesenswerter Kommentar zu Beelers Gedanken
Donnerstag, 2. September 2004
Guten Tag Herr Beeler,
Sie beschreiben sich selber als Einen, der den Weg konsequent geht:
Lieber keine Lösung als eine halbe". Aber Sie handeln
nicht danach! [Anmerkung der Mythen-Post: Wo denn?]
Sie haben noch nicht verstanden, dass das gar nicht immer
möglich ist. Sie sind auf Komponenten ausserhalb der
Beeler-Selection" angewiesen. Und zwar Tag für Tag! Ob das
wünschenswert ist, ob das in (sehr ferner) Zukunft immer so sein
wird, sei dahingestellt. Fakt ist, dass Ihr Weg im Jetzt nicht so
begangen werden kann, wie Sie das gerne möchten.
[Anmerkung der Mythen-Post: Das liegt nicht an Beeler, sondern
an den äusseren Umständen!] Willkommen im Leben!
[Anmerkung der Mythen-Post: Und das soll dann gut sein? Dann
kommen einem die Sprüche von Heuchlern in den Sinn "loslassen",
"fliessen lassen" etc. - um ja keine Verantwortung gegenüber
anderen übernehmen zu müssen.] Es wird Sie kaum
trösten, aber Sie sind nicht der Einzige, der an diesem Versuch
scheitert. Es ist keine Schande daran zu scheitern, es ist aber
fatal, nicht daraus zu lernen.
Sie stellen Ihr inkonsequentes Handeln [Anmerkung der
Mythen-Post: Wo?] daran fest, in dem Sie die Lösung
Ihrer Probleme an den Orten suchen, die sie andernorts verdammen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Da hat der Schreiber durchaus
recht. Aber Beeler muss sich nun mal mit den vorhandenen
Gegebenheiten abfinden, obwohl er am liebsten vollkommene Menschen
aus einer Rippe schaffen würde.] Die Probleme
müssen dort gelöst werden, weil sie auch von dort kommen?
Herr Beeler, Sie bestimmen selbst, woher Ihre Probleme kommen. Sie
selbst lassen Probleme erst Probleme werden. Wenn Sie sie nicht
zulassen, haben Sie auch keine Probleme, aber sie müssen
entsprechend handeln. [Anmerkung der Mythen-Post: Ein
interessanter Gedanke!]
Sie haben festgestellt, dass Sie Ihren Weg nicht so konsequent
gehen können, wie Sie sich das erträumen? [Anmerkung
der Mythen-Post: Es scheiterte nicht an den Ideen und am Willen,
sondern am Geld!] Gestehen Sie sich das ein, Sie müssen
sich selbst deswegen nicht verraten und sich auch nicht verraten
fühlen. Es ist - ganz einfach - so. Das entbindet Sie nicht
davon, den bestmöglichen Weg zu suchen und zu begehen. Sie
stehen aber davor, überhaupt keinen Weg mehr zu gehen und das
ist falsch. [Anmerkung der Mythen-Post: Das hat der Schreiber
hervorragend analysiert!]
Bewegen Sie sich, bleiben Sie nicht stehen. Lösen Sie sich
endlich von der Vorstellung, dass es für Sie auf Gedeih oder
Verderb nur einen Weg gibt. So einfältig ist das Leben nicht.
Nicht alles ist möglich, aber es gibt IMMER Möglichkeiten.
[Anmerkung der Mythen-Post: Die Frage stellt sich: Welche?
Sind sie gut? Lohnt es sich überhaupt? Macht es Sinn?]
MCS-Sensibilität, die Sie an sich diagnostiziert haben: Sie
haben alle Mittel und Werkzeuge, die es braucht, um über dieses
Problem hinwegzukommen. [Anmerkung der Mythen-Post: Wäre
ja schön, wenn die Realisierung so einfach wäre. Die
MCS-Behausung existiert als Projekt. Wenn dieselbe
Nicht-Untersützung anzutreffen ist wie im Kampf um die Alte
Brauerei, dann gute Nacht! Dann bringt man sich gescheiter schon
heute als morgen um!] Sie haben alles! Jetzt und jederzeit!
Sie müssen es nur anwenden! [Anmerkung der Mythen-Post:
Das Know How ist zweifellos da.]
Verstecken Sie sich nicht hinter Ihrer Burg Alte Brauerei".
Sie machen sich etwas vor, wenn Sie glauben, dass diese für den
Kampf" (das Wort Weg" passt entschieden besser) gegen was
auch immer unabdingbar sei. Die Alte Brauerei besteht nur aus
Backsteinen, Mörtel und Holz. Sie ist nicht mehr als das! Sie
ist keinen Deut mehr als das! Alles, was in Ihren Augen darüber
hinausgeht, steckt nicht in den Mauern, nicht in den Fenstern und
nicht in den Fussböden. Begreifen Sie das! Es wird Zeit dazu!
[Anmerkung der Mythen-Post: In den Gemäuern der Alten
Brauerei steckt Lebensgeschichte!]
Suizid: es ist nicht an Ihnen, den Zeitpunkt zu bestimmen, wann
Ihr irdisches Dasein zu Ende geht. Ihnen fehlt das Recht dazu. Kein
irdisches Wesen hat dieses. Sie können es mechanisch" zwar
bewerkstelligen, das ändert aber nichts daran, dass Ihnen das
Recht dazu fehlt. Sie suchen den Zustand ewigen Friedens" und
wollen Ihn erzwingen, in dem Sie ein Gesetz übertreten? Ich rate
Ihnen, darüber nachzudenken. Ich rate Ihnen das dringend. Sehr
dringend. [Anmerkung der Mythen-Post: Hervorragend
analysiert!]
Ihnen wurden Talente verliehen. Es ist Ihre Pflicht, aus diesen
Talenten das Beste zu machen. Es ist Ihre freie Entscheidung, was in
diesem Zusammenhang das Beste" für Sie (und nur für
Sie) bedeutet. Es gibt viele Einflüsterer, die Sie
diesbezüglich beraten". Unterscheiden Sie (was Sie auch
ausgiebig tun), aber betrügen Sie sich dabei nicht.
[Anmerkung der Mythen-Post: Auch in diesem Punkt hat der
Schreiber hundertprozentig Recht!] Im menschlichen Kontext
gibt es nie eine absolute Wahrheit, es gibt nie nur schwarz und
weiss, es gibt nie nur oben und unten. Übrigens auch nicht bei
KMF, auch nicht bei parfümierten Waschmitteln und auch nicht bei
der Hühnerhaltung. [Anmerkung der Mythen-Post: Das sieht
Beeler anders!] Streifen Sie die genüssliche Vorstellung
ab, wer an Ihrem Hinscheiden Gefallen finden würde oder nicht
und wer an Ihrem Grab die Laudatio halten würde oder auch nicht.
Das ist Selbstmitleid. Haben Sie das nötig? [Anmerkung
der Mythen-Post: Leider ja. Die Gesellschaft, in der Beeler
hineingestellt wurde, kommt ihm vor wie ein schlechter Film. Da kommt
Selbstmitleid auf. Denn Beeler ist ein Mensch mit Gefühlen -
kein Roboter!]
So zu schreiben ist einfach. Herauszufinden, wie es weitergeht,
ist schwierig und mitunter schmerzhaft (ich weiss sehr gut, wie
schmerzhaft). Aber: es geht weiter! Immer! Und Sie haben es in den
Händen. Machen Sie nicht andere verantwortlich für was auch
immer, die Entscheidung liegt IMMER bei Ihnen! [Anmerkung der
Mythen-Post: Eben nicht. Wenn Beeler die Umstände so bestimmen
kann, dass sie harmonisch sind, stimmt's. Die Probleme kommen IMMER
von der Aussenwelt! SEIT JEHER!] Alles andere sind Ausreden
und/oder falsche Prioritäten. [Anmerkung der Mythen-Post:
Dem muss widersprochen werden.]
Ich wünsche Ihnen viel Kraft! Mut haben Sie zweifellos,
steuern Sie jetzt die Kraft, die daraus entsteht, in eine gute Bahn.
Egal, was heute Nachmittag auch immer passiert oder nicht passiert.
Ich wünsche Ihnen Kraft! Aufrichtig! Die Welt ist schöner
und bunter mit einem - kämpfenden oder nicht kämpfenden -
Urs Beeler. Auch für Urs Beeler selbst!
Ich grüsse Sie freundlich.
F. Bl. (E-Mail: wabungo2003@yahoo.de)
Schwyz, den 2. September 2004
Sehr geehrte Damen oder sehr geehrter Herr
Schade, dass Sie anonym schreiben. Ihre Gedanken sind sehr
interessant und wertvoll!
"Herr Beeler, Sie bestimmen selbst, woher Ihre Probleme
kommen." Was Sie hier schreiben, kommt aus der Ecke heutiger
angepasster Psychologen, welche die Krankheit der Gesellschaft ausser
Acht lassen und sich voll dem Einzelindividuum widmen und alle
"Probleme" bei diesem suchen. FALSCH! Individuelle Probleme haben
immer einen gesellschaftlichen Hintergrund. Die angepasste,
systemtreue Psychologie will davon jedoch nichts wissen, weil es
Konfrontation mit dem System (Verursachern) bedeuten würde!
Wilhelm Reich, Begründer der Charakteranalyse und genialer
Schüler Sigmund Freuds, hat die Mechanismen hervorragend
aufgezeigt.
Was Sie hingegen sehr gut erfasst haben, ist, dass ich den Zustand
des "Ewigen Friedens" (und der Vollkommenheit) anstrebe. UM DAS GEHT
ES! Und genau diesen Frieden und diese Sicherheit habe ich in der
schönen Alten Brauerei 5 Jahre lang (total sind es 39 Jahre!)
gehabt. Deshalb konnte ich auf frei und unabhängig arbeiten -
weil die Basis und das Umfeld stimmte!
Sie wissen, dass Pflanzen nicht überall gleich gut gedeihen.
GENAUSO IST ES AUCH MIT MENSCHEN! Hier war Ort des Schaffens und der
Kraft! Und weil nun eine Bank (wegen einem durchaus lösbaren
Problem) plötzlich kalte Füsse bekam und mir die
Solidarität verweigerte, wurde ich zum Opfer! Schauen Sie sich
die Fakten auf der Homepage an!
Hätte ich die Möglichkeit gehabt, hätte ich das Ruder
herumgerisssen und die Sache noch zu einem guten Ende bringen
können. (Das hätte wiederum Solidarität
vorausgesetzt.) [Anmerkung der Mythen-Post: Diese wurde Beeler
verweigert!] Jetzt war ich den Umständen ausgeliefert
und das Ergebnis ist ein Verlust von Fr. 240'000.-- plus aprox. noch
etwa Fr. 100'000.-- "Liegenschaftsgewinnsteuer" (falls bei der
Steuerverwaltung nicht noch so etwas wie Vernunft einkehrt). Sagen
Sie mir mal, wozu das gut sein soll?!
Einen sehr interessanten Gedanken haben Sie mit "Wenn Sie sie
[gemeint sind die Probleme] nicht zulassen, haben Sie auch
keine Probleme, aber sie müssen entsprechend handeln." -
Prävention zieht sich
ja durch meine ganze Denk- und Lebensweise.
Sehr gut erfasst haben Sie das Thema
Suizid: "Suizid: es ist nicht an Ihnen, den Zeitpunkt zu
bestimmen, wann Ihr irdisches Dasein zu Ende geht. Ihnen fehlt das
Recht dazu. Kein irdisches Wesen hat dieses. Sie können es
'mechanisch' zwar bewerkstelligen, das ändert aber nichts daran,
dass Ihnen das Recht dazu fehlt. Sie suchen den 'Zustand ewigen
Friedens' und wollen ihn erzwingen, in dem Sie ein Gesetz
übertreten? Ich rate Ihnen, darüber nachzudenken. Ich rate
Ihnen das dringend. Sehr dringend."
Da muss ich Ihnen ein grosses Kompliment machen, weil Sie
haarscharf begriffen haben, worum's geht. Als "Gratwanderer" ist
für mich das Thema Suizid seit über 20 Jahren ein
Dauerthema. Genau diese Frage, ob ich das Recht mich umzubringen
habe, habe ich mir vergangene Nacht gestellt. Frau Dr. Elisabeth
Kübler-Ross sagte einst: "Ich freue mich auf den Tod".
Der Tod würde für mich Ewigen Frieden und Erlösung
bedeuten. Ewigen Frieden und Erlösung jedoch kann man - so
scheint es tatsächlich - nicht mit Selbsttötung erzielen
(allein schon der Wunsch widerspricht - wie Sie sagen - dem
Naturgesetz). Das ist der Punkt, den Sie hervorragend erfasst haben!
So ist man dann wohl oder übel in dieser unvollkommenen Welt
"zum Leben verdammt".
Wenn man das ist, sollte man die Zeit möglichst gesellschaftlich
positiv nutzen. Aber wie, wenn einem die Mittel dazu genommen wurden?
Mit "positiv denken" - wie heutzutage von Systemtreuen ständig
gefordert wird - ist es nicht getan! Dafür muss nämlich
zuerst auch die Basis stimmen und stimmt diese nicht, wird aus dem
Spruch "positiv denken" Heuchelei. [Anmerkung der Mythen-Post:
Da hat Beeler recht!]
Betr. dem Wahrheitsbegriff muss ich Ihnen widersprechen. Denn bei
KMFs, parfümierten (allergieauslösenden) Waschmitten und
Batteriehaltungen von Hühnern gibt's für mich nichts zu
"differenzieren". Was schlecht ist, bleibt schlecht.
Mit dem Spruch "Machen Sie nicht andere verantwortlich für
was auch immer, die Entscheidung liegt IMMER bei Ihnen!"
widersprechen Sie sich selber. Denn es gibt nun mal Dinge, die man
selber nicht beeinflussen kann. Wäre es nach meinem Willen
gegangen, hätte die Zwangsversteigerung von heute NICHT
stattgefunden. Andere zogen sie durch. Ich hatte alles unternommen,
diese abzuwenden - auch noch heute! Es ist mir nicht gelungen. Bin
ich dafür verantwortlich, dass es letztlich an Solidarität
mir gegenüber fehlte? Ist Wilhelm Reich dafür
verantwortlich, dass er in einem Gefängnis in den USA starb? War
Jesus dafür verantwortlich, dass er ans Kreuz genagelt wurde?
Waren Märtyrer daran schuld, dass sie auf dem Scheiterhaufen
landeten? Dafür verantwortlich waren nicht die genannten
Einzelpersonen, sondern sie wurden Opfer der Gesellschaft, des
Systems!
Man kann das nur verstehen, wenn man die engen Grenzen der
Psychologie verlässt (wie es Wilhelm Reich getan hat) und die
Sache auch soziologisch betrachtet.
Ich danke Ihnen für Ihre sehr interessanten Gedanken und mache
Ihnen ein grosses Kompliment dafür. Sie sind eine Person mit
Wissen und Horizont (das erkennt man aus Ihren Gedanken und Ihrem
Stil).
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Donnerstag, 2. September 2004
Grüezi Herr Beeler
Seit einiger Zeit verfolge ich die jeweiligen Zeitungsberichte
über Ihre Mythen-Post oder eben die Thematik der Brauerei.
Gleich zum Voraus: ich habe auch kein Geld zum Investieren
[Anmerkung der Mythen-Post: Geradeaus schätzt
Beeler.], ich kann aber nachfühlen unter welchem
"unsäglichen" Druck Sie stehen müssen - und das
beschäftigt mich! Ich wünsche Ihnen wirklich (kenne Sie
persönlich nicht - leider, oder Gott sei Dank) [Anmerkung
der Mythen-Post: Tja, tja, da würden noch so manche Menschen auf
die Welt kommen, wenn sie Beeler kennen würden...] dass
Sie Ihre aussergewöhnliche Energie, die Sie zweifelsohne haben,
nicht unnötig "verpuffen", indem Sie sich gegen gegebene
Änderungen [Anmerkung der Mythen-Post: So "gegeben" waren
sie eben gar nicht! Man hätte es noch zum Guten ändern
können!], die auch durchaus eine Chance sein
können, so intensiv wehren. [Anmerkung der Mythen-Post:
Die Frage stellt sich: "Wo sind gute Alternativen?"]
Was mir durch den Kopf geht: die tags in Schwyz sucht doch schon seit
Jahren neue Räumlichkeiten. Wurde da noch nie verhandelt?
[Anmerkung der Mythen-Post: Oh, doch!!! Und das zu
genüge! Detailliert nachzulesen auf der Homepage. Zum Schluss
stellte sich heraus, dass die tags ja gar kein Geld hat resp.
vermögende Mitglieder nicht das Rückgrat besitzen, um via
einer Kollektivgesellschaft für eine Finanzierung zu sorgen.
Aber dieses Thema hat sich am 2. September, 15.00 Uhr, durch eine
stur auf Zwangsverwertung beharrende Schwyzer Kantonalbank ohnehin
erledigt.]
Selbstverständlich könnten Sie mich nun auch angreifen
[Anmerkung der Mythen-Post: Keine Angst! Beeler greift NIE
unbescholtene Bürgerinnen und Bürger an. Im Gegenteil meint
es Beeler gut.
Vor Angriffen müssen sich nur diejenigen fürchten, die
Grund dazu haben!], weil Sie mich ja nicht um meine Meinung
gefragt haben. Doch ich denke, dass ich gut zwanzig Jahre nach einem
"unfreiwilligen" Geschäftsruin schon weiss, wovon ich spreche.
Und glauben Sie mir - ich hatte damals die unmöglichsten Ideen,
wie's weitergehen soll, alleine mit drei Kindern. Und heute bin ich
froh, dass es so gekommen ist.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihr Potential in neue Projekte
positiv einsetzen können. [Anmerkung der Mythen-Post: Zu
hoffen ist, dass Beeler wenigstens sein kleines MCS-Pionierprojekt
noch kompromisslos durchziehen kann. Sonst wird das Mass des
Erträglichen tatsächlich überschritten.]
Weiterhin soviel Zivilcourage, die heutige Zeit braucht solche
Leute!!! [Anmerkung der Mythen-Post: Da hat Frau Fessler
vollkommen recht. Danke! Und Beeler weiss dies auch. Problem jedoch
ist, dass Typen wie Beeler auch die nötige (finanzielle)
Unterstützung und Solidarität erhalten müssen, damit
sie ihre Arbeit erfolgreich und positiv ausüben können! DAS
verkennen die meisten Leute, auch die sog. Wohlmeinenden.]
Aber auch nötige Einsicht in die Existenzfrage von Ihren
Gegnern. [Anmerkung der Mythen-Post: Wie ist dieser Satz
gemeint? Als Kritik, dass man für
KMF-Sondermüll-Produzenten etc. noch Verständnis haben
sollte, z.B wegen der "Sicherung von Arbeitsplätzen". Falls ja,
dann könnte es tatsächlich noch einigen Zoff mit Beeler
geben...]
Linda Fessler (E-Mail: l_fessler@gmx.ch)
Feldweg 5
6438 Ibach
Donnerstag, 2. September 2004
Hallo Urs
"Wenn ich tot bin, hat diese Gesellschaft ihr Ziel erreicht."
Ja, und genau diesen Gefallen wirst Du denen hoffentlich nicht
machen. Lass der Sache ihren Lauf und wenn Du wegen dieser
Steigerung tatsächlich ruiniert wirst, dann klopfe schon am
nächsten Tag bei der Fürsorge an und kassiere den Staat ab.
Geschadet hat er Dir ja
schon genug, [Anmerkung der
Mythen-Post: Das ist wohl wahr!] jetzt ist es an Dir, mal den
Staat zu erleichtern. [Anmerkung der Mythen-Post: Das trifft
durchaus zu und wäre nichts anderes als ausgleichende
Gerechtigkeit!] Und wenn Du dann nichts mehr zu verlieren
hast, kannst Du ungestört weiter Deinen Kampf gegen die
verschiedenen umweltschädigenden Unternehmen führen.
Notfalls auch übers Internet. [Anmerkung der Mythen-Post:
Danke - und endlich einmal einer, der BEGRIFFEN hat!!]
Denn nehmen können Sie Dir nichts mehr. [Anmerkung der
Mythen-Post: Wie wahr!] Nimm's doch von der frohen Seite:
"Ist man mal ruiniert, lebt's sich ganz ungeniert." Ich hab'
leider nicht die finanziellen Mittel, um an Deiner Situation etwas zu
ändern.
Viele Grüsse und Kopf hoch
Absender Unbekannt (E-Mail: schawing@xmail.net)
PS: Und sorry für die holperigen Ratschläge. Aber ich hoffe doch, Du siehst noch einen anderen Weg als den finalen...
Freitag, 3. September 2004
Mit dem Betreff "Glück gehabt" schickt der Anonyme am Freitag, 3. September 11:37:25 +0000 folgende Mail:
Lieber Beeler [Anmerkung der Mythen-Post:
Wobei weder lieb noch ehrlich gemeint!]
Mit dem stolzen, gestern erzielten Verkaufspreis an der Steigerung
sind Sie für den Moment fast aus dem Schneider. Ihr lieber
Nachbar hat sich aber zu einem Liebhaberpreis hinreissen lassen!
[Anmerkung der Mythen-Post: Die Realität sieht etwas
anders aus: 1/4 Mio. Verlust! Und eine mehr als ungewisse Zukunft
für die schöne Alte Brauerei! Ein Tag der Trauer.]
Für lakelanders@hotmail.com
jedoch ein grosser Tag der Schadenfreude. Er "freut" sich
darüber, dass ein Lebenswerk zerstört wurde. Wie krank nur
muss eine Person mit derartiger Mentalität sein! - Vor allem:
Wie kam es dazu, dass der Anonyme eine solchen gestörten
Charakter entwickelte?]
Nun heisst es zügeln und noch schlimmer für Sie:
ARBEITEN... [Anmerkung der Mythen-Post: Auch hier täuscht
sich der Anonyme, weil er nicht einmal im Entferntesten ahnt - ganz
zu schweigen weiss - was Beeler in den vergangenen 20 Jahren
geleistet hat.
lakelanders@hotmail.com
stellt hier den Begriff "Arbeit" als Drohung dar. Klar: Seiner
Definition nach bedeutet "arbeiten" molochen - ein Joch auf sich
nehmen. Eine frustrierende Sache, die nur aus Zwang geschieht und
ausschliesslich des Geldes wegen. Dass man auch als Freude und
Überzeugung arbeiten kann - für den Frustrierten
undenkbar.
Mit dem Thema Arbeit hat sich Beeler übrigens bereits schon 1989
publizistisch auseinandergesetzt - und es wurde bis heute nichts
widerlegt.]
Der wahrscheinlich ironische Ratschlag Ihres unbekannten Fans
'jetzt ist es an Dir, mal den Staat zu erleichtern', ist kaum so
durchzusetzen. Ich habe jedoch gehört, in einer Druckerei im Ort
wird ein Allroundman gesucht - wäre doch was für Sie!?
[Anmerkung der Mythen-Post: Und da sind wir wieder einmal beim
Lieblingsthema des Anonymen - der Anpassung!
Weil er selber unfrei und angepasst ist (und deshalb frustriert!),
meint er, alle anderen müssten es auch sein. Pech
gehabt!]
Sie sehen, alles war voraussehbar und die ganze Aufregung
unnötig. [Anmerkung der Mythen-Post: Voraussehbar
vielleicht für andere, aber jedenfalls nicht für
lakelanders@hotmail.com
Denn dieser war von einem Schandpreis ausgegangen. Weil er unehrlich
und doppelbödig ist, behauptet er dann hinterher genau das
Gegenteil. > vgl. auch seine bisherige Korrespondenz.]
Also, lieber Beeler, durchatmen und an die Säcke.
Alles Gute. [Anmerkung der Mythen-Post: Wobei dies einmal mehr
unehrlich gemeint ist. Und deshalb wird die Mythen-Post in Zukunft
auch keine Mails des psychopathischen Anonymen mehr
veröffentlichen. Die Begründung dazu lautet:
Psychohygiene.]
Anonym (E-Mail: lakelanders@hotmail.com)
Samstag, 4. September 2004
Hallo Anonymer
Sie sind einer, der sehr negativ gesinnt, doppelbödig,
frustriert und seelisch massiv geschädigt ist (> Kindheit?)
und sich aus diesen Gründen auch nur anonym zu melden wagt. Ihre
Karikatur finden Sie in "Die Rede an den Kleinen Mann" von Wilhelm
Reich. (Fischer Taschenbuch)
Da Sie der Leserschaft nichts Neues zu bieten haben und sich
stattdessen ständig im Kreis drehen - Forderung nach zwanghafter
Anpassung, Geld als wichtigsten Orientierungsfaktor - muss ich Ihnen
mitteilen, dass ich weder mit Ihnen korrespondieren noch Ihre einzige
"Freude" - die Schadenfreude - weiter ins Internet stellen werde,
getreu dem Ratschlag meines psychoanalytischen Lehrmeisters Wilhelm
Reich, man müsse die "emotionale Pest" aussondern. Müll
wird bekanntlich ja auch entsorgt und nicht aufbewahrt...
Suchen Sie sich also einen anderen Ort, wo Sie Ihre sekundären
Triebe loswerden können; oder besser: Lernen Sie Ihre Probleme
immissionslos zu verarbeiten. Denn künftig wandern Ihre Mails -
da keine intellektuelle oder sonstige Bereicherung - ungeöffnet
in den elektronischen Papierkorb.
"Alles Gute für Ihre seelische Gesundheit" (Spruch von
"Frasier Crane") zu wünschen, unterlasse ich, da die
Heilungschancen bei Ihnen - beurteilt nach Ihrem bisher Dargebotenen
- sehr gering sind.
Gruss
Urs Beeler
PS: Dass Sie trotz angeblicher "Beratertätigkeit" auch kein besonders helles Licht sind, zeigt sich daran, dass Sie u.a. mit all Ihren Aussagen und "Bewertungen" betr. Zukunft praktisch immer falsch liegen/lagen. Mit Würfeln würde man vermutlich auf präzisere Ergebnisse kommen. Bedenklich, dass dies Ihre Klientel nicht merkt!
Donnerstag, 2. September 2004
Sehr geehrter Herr Beeler,
ich danke Ihnen sehr für Ihre Antwort. Ich werde sie studieren
und mich wieder melden.
Im Augenblick aber möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich in mir
eine Trauer spüre, dass Ihr geliebtes Refugium sehr bedroht ist.
[Anmerkung der Mythen-Post: GENAU das ist der Fall! Es ist
davon auszugehen, dass dieses einmalige Gebäude mit absolut
einmaliger Atmosphäre topfeben gemacht wird und einem grossen
Neubau weichen muss. Oder die beauftragten BSS Architekten Schwyz
führen eine Umnutzung standardmässig mit dem Einbau von
Steinwolle-Sondermüll und anderen "unmöglichen Materialien"
durch. "Denn sie wissen nicht, was sie tun", wird man da nur
sagen können.
Beeler kann auf solches keinen Einfluss mehr nehmen, da er ja nicht
mehr Besitzer ist.] Ich wünsche Ihnen - wie schon
geschrieben - jetzt, genau jetzt - viel KRAFT! [Anmerkung der
Mythen-Post: Die braucht Beeler. Denn der Verlust der Brauerei ist
für ihn schier unerträglich. Das kann nur beurteilen, wer
den speziellen Ort hier - und Beeler - kennt.] Ein
Gefühl des Vertrauens. [Anmerkung der Mythen-Post: Genau
dies ist seit dem 2. September 2004 verloren gegangen!
"Geld ist wichtiger als Geist - Ihre Schwyzer Kantonalbank" -
könnte der neue Slogan heissen.] Ihnen ist heute nichts
Gewöhnliches, nichts Alltägliches widerfahren. Es wird
sicher ein Wendepunkt, für wen wäre es das nicht?
[Anmerkung der Mythen-Post: Für Beeler ist es ein totaler
Einschnitt. Und es stellt sich immer wieder die Frage, ob der Tod -
die Nichtexistenz - nicht die bessere Alternative darstellt als
zuzusehen, wie die Alte Brauerei verschandelt oder topfeben gemacht
wird!
Alles steht und fällt mit der Alternative zum IST-Zustand. Ist
eine positive Lösung vorhanden, lohnt sich das Weiterleben. Wenn
nicht - was dann?]
Aber, Herr Beeler: sehen Se an, was Sie schon erreicht haben!!
Nützen Sie den Augenblick um zu trauern, "gönnen" sie ihn
sich. Und dann STEHEN SIE WIEDER AUF!!! Ein derart starker Charakter
wie Sie wird einen Weg finden! [Anmerkung der Mythen-Post:
Sehr positiv gemeint. Aber wenn die Heimatbasis zerstört ist und
kein Ersatz da - WIE?] Wenn Sie, Herr Beeler, ihn nicht
finden, wer dann? [Anmerkung der Mythen-Post: STIMMT
GENAU!] Vielleicht wird die Zukunft anders, als man sich das
vorgestellt hat, aber die Zukunft wird stattfinden. MIT IHNEN!!
[Anmerkung der Mythen-Post: Das ist wirklich sehr positiv und
ehrlich gemeint, aber es steht nicht fest. Vor allem steht nicht
fest, in welcher Qualität.
Es kann durchaus sein, dass Beeler diesen Verlust nicht verkraftet
(Dipl.-Ing. Paul Bossert zu Urs Beeler: "Bei Ihnen hätten
selbst die stärksten Psychopharmakas keine Chance..."), er
keine lebenswerte Alternative findet und sich deshalb "verabschiedet"
- trotz allen ethischen, moralischen und religiösen
Einwänden.]
Vielleicht ergeben sich mit dem neuen Besitzer neue Chancen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Das ist sehr postiv gemeint.
Leider geht es heutzutage aber meist nur noch um Profit. Und die
meisten Menschen wissen nicht, was wahre Lebensfreude,
Atmosphäre etc. ist.] Und wenn nicht, dann gibt es einen
anderen Weg.
Ich denke an Sie!
Mit aufrichtigen Grüssen
B. Fl. (E-Mail: wabungo2003@yahoo.de)
[Anmerkung der Mythen-Post: Ein aussergewöhnlicher Geist
mit grossem psychologischen Wissen. Schöne, dass es noch solche
Menschen gibt.]
Samstag, 4 September 2004
Sehr geehrte Damen / sehr geehrter Herr
Vielen Dank für Ihre positive und wirklich aufrichtige
Nachricht. Sie sehen und beurteilen die Situation absolut
richtig.
Gestern habe ich mir sogar die Variante eines "Rückkaufs"
überlegt. Aber wenn die Solidarität vorher nicht da war -
wie sollte sie es jetzt sein?
Vielleicht war dieser Ausgang vom Schicksal fest bestimmt. Ich weiss
es nicht. Feststellen kann ich nur, dass nach
Wahrscheinlichkeitsberechnung das, was ich in den vergangenen Monaten
erlebt habe (all die Absagen, trotz schriftlichen Zusagen etc.)
theoretisch gar nich möglich ist... Jetzt muss ich es wohl
akzeptieren. Umgekehrt hat mir das Schicksal (oder Gott) auch schon
das Leben gerettet. Ich erinnere mich an eine
Beinahe-Frontal-Kollision im Jahre 1985 oder 1986 auf der Strecke
Sattel-Schwyz, die - wie ein Wunder - nicht eintrat. Die Szene lief
plötzlich wie im Zeitlupentempo ab - und das rettete mich. Ich
voll auf der Bremse, der Entgegenkommende trat - Gott sei Dank - aufs
Gas und ihm gelang bei der Baustellen knapp noch der Spurwechsel auf
seine (dann die korrekte) Seite. Wäre ich im letzten Moment in
Panik ausgewichen, wäre ich rechts - ich weiss nicht wieviele
Meter, vielleicht hundert oder mehr - gerade die Böschung
hinunter geraten und schwer verletzt worden (ziemlich sicher mit
späteren Behinderungen als Folge des Unfalls) oder tot.
Und da gab es zu der Zeit noch andere brenzlige Situationen - wo aber
wie durch ein Wunder nichts geschah.
Legendär in Erinnerung ist mir ausserdem meine "Flucht" aus
Kairo im Jahre 1985 - da hatte ich wirklich alles Glück dieser
Welt!
"Vielleicht ergeben sich mit dem neuen Besitzer neue Chancen."
- Ich kann es momentan leider nicht abschätzen. Höchstens
kann ich versuchen, meine jahrzehntelange Erfahrung in und mit diesem
Haus positiv einzubringen. Wie Sie wissen, geht es mir ja immer
darum, eine bestmögliche Lösung (die muss nicht in jedem
Fall meine sein!) zu realisieren. Ob ich dabei aber Gehör finden
werde, steht in den Sternen. [Anmerkung der Mythen-Post:
Leider wollen andere nicht das Beste wie Beeler und denkne auch nicht
so idealistisch.]
Weil ich nicht auf jedem Gebiet Spezialist bin (sein kann) resp.
mitreden kann, versuche ich in solchen Fällen dann gut gesinnte,
ehrliche, geradlinige und kompetente Menschen zu finden, mit deren
Hilfe man zum Ziel kommen kann. Das Problem ist immer, die RICHTIGEN
Leute zu finden.
Wenn Walter Fässler etwas Gutes machen will, bin ich der Letzte,
der dagegen ist. [Anmerkung der Mythen-Post: Wobei Beeler noch
immer den Status Quo haben möchte. Da dies nicht der Fall sein
wird, sollte es BESSER und höherwertiger sein als das
Vorhandene. Oder zumindest gleich gut, aber nicht
schlechter.]
Ich bin ein sehr wertkonservativer Mensch und steige jeweils nur um,
wenn es Wege zum Besseren sind. Solche Fortschritte sind im
Computerbereich z.B. festzustellen.
Im Wohnbereich ist heutzutage leider oft der Fall, dass alles "kalt"
herauskommt. Die erwähnten BSS Architekten sind dafür
berüchtigt - aber mit 25 Leuten "erfolgreich". Offenbar sind in
einer kalten und nüchternen Zeit auch kalte Bauten
gefragt...
Wobei: die Geschmäcker sind verschieden. Für mich ist
diejenige Bauweise richtig, die ein Optimum an positiver
individueller Lebens- und Wohnqualität bietet, wo das Umfeld
stimmt, die Materialien usw. Das hat wohlgemerkt nichts mit Feng Shui
zu tun, wo heutzutage irgendwo eine klimatisierte Hochhaushütte
hingestellt wird und daneben ein angeblich fernöstlicher
Feng-Shui-Guru und "Fachmann" beteuert, der Wolkenkratzer entspreche
genau der Lehre... [Anmerkung der Mythen-Post: Vorsicht mit
Vorurteilen! Vielleicht stimmte Feng Shui früher einmal und
wurde dann später von Geschäftsemachern und Epigonen
einfach verdreht, wie das heutzutage mit dem Begriff "Ökologie"
der Fall ist.] - sondern mit ehrlich auf seine innere Stimme
hören.
Bei der Alten Brauerei ist es so, dass mein Vater z.B. die oberste
Wohnung und meine Büro selber gezeichnet und mit seinen eigenen
Händen und Getreuen (Mutter, Gotte, Götti etc.) realisiert
hat. Das ist ein Unterschied, als wenn Sie irgendwo anders einziehen
und sich dann in einem fremden Normbau "anpassen" (müssen).
Für mich ist Architektur eben auch Ausdruck der Psyche. Und in
einem schönen alten Haus von 1870 mit verschiedenen baulichen
Epochen (1910, 1930, 1960) etc. lässt sich eben auch richtig
studieren und verstehen: Marx, Engels, Reich, Nietzsche,
Schopenhauer, die Bibel usw.
Natürlich weiss ich, dass es früher nicht besser war.
Wahrscheinlich hätte man mit der heutigen, "technisch
verwöhnten Charakterstruktur" Mühe, in der alten Zeit zu
leben (man denke z.B. nur an das Fehlen von praktischen
Waschmaschinen, TV, Computer etc.). Umgekehrt sehe ich auch das
Einmalige der alten Zeit in der Brauerei: ein einmalig schönes
und grosszügiges Holz-Treppenhaus, eine fürstliche
Eingangshalle mit prächtigem Steinboden, toller Hurdisdecke,
kunstvoller Eingangstüre, 100 m2 grosser Terrasse mit
perfekt abgestimmtem Geländer, perfekt gestaltet mit 1
m2 grossen Steinplatten, eine Traum-Aussicht auf das
untere Feldli usw. Für mich repräsentiert das Innere der
Alten Brauerei: Schutz, Ruhe, Zeit, Grosszügigkeit und eine
positive Atmosphäre (die paar KMF-Sondermüll-, Spanplatten-
und PVC-Altlasten einmal ausgeklammert!). Im Gegensatz dazu wird
heute in Hektik viel zu viel billiger "Quatsch" produziert! Wie z.B.
das tonnenweise mit Glaswolle isolierte Mythen-Center in Ibach mit
Schadstoff-Raumluftqualität. Und erstaunlich: Dies zieht viele
Leute an, währenddem man Menschen mit Charakter für die
Alte Brauerei kaum findet. [Anmerkung der Mythen-Post: Wobei
beim Mythen-Center nicht das Gebäude Kaufgrund ist, sondern die
Auswahl! Und wo bereits viele Leute sind, zieht es in der Regel noch
mehr an > Herdentrieb. - Beeler verhält sich da total
anders.]
Aber es braucht eben für das Schöne den Blick
dafür, wie für schöne Oldtimer, Antiquitäten usw.
Es gibt solche Leute, aber sie sind leider rar.
Erwin Kessler hat mir einmal gesagt, ich hätte "hohe
Ansprüche". Das stimmt haargenau. Und ich kann mit halben Sachen
und Kompromissen unmöglich leben! Nur der Konsens - die
Übereinstimmung - bringt's. Mein Ziel ist immer die Harmonie,
die Vollkommenheit, der Frieden. - Das haben Sie hervorragend
erfasst!
Interessant an der Geschichte um die Alte Brauerei ist vielleicht
noch, dass mein Vater dem Walter Fässler senior das damalige
alte Beeler-Haus an der Grundstrasse in Schwyz verkaufte. Und jetzt
wiederholt sich die Geschichte mit den Söhnen...
[Anmerkung der Mythen-Post: Kein wahrer Trost!]
Ich wünsche Ihnen eine schönes Wochenende und danke Ihnen
für Ihre wertvollen Zeilen.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
"Don't give up!"
Freitag, 3. September 2004
Salü Urs
Zuerst einmal tut es mir leid, dass Du trotz Deines Willens den Kampf
gegen die Steigerung verloren hast. [Anmerkung der
Mythen-Post: Die Schwyzer Kantonalbank hielt wegen rund Fr. 30'000.--
Differenz stur an der Versteigerung fest. Motto: "Geld kommt vor
Geist - Ihre Schwyzer Kantonalbank".
Interessenten nahmen ihre Gebote zurück, inkl. Anzahlung
für Teilkauf. Ebenso wurden die nötig gewesenen
Zinsvorauszahlungen nicht geleistet. Ohne Solidarität resp. Geld
liess sich das Blatt unmöglich mehr wenden! JEDER wäre
daran gescheitert.]
Wie vereinbart habe ich am Mittwoch mit beiden Banken (Hr.
Kälin SKB) und (Hr. Büeler SPK) Kontakt aufgenommen und
unsere Art des Mietvertrages geschildert. Beide Banken haben unsere
Mitteilungen zur Kenntnis genommen und waren dankbar für die
Informationen.
Ich will Dir auf diesem Wege mitteilen, dass ich bzw wir uns für
Dich eingesetzt haben für eine mögliche Abwendung der
Steigerung. Leider hat scheinbar unser Angebot zu wenig Interesse
geweckt um die ganze Angelegenheit für Dich entscheiden zu
lassen.
Schade, wir wären gerne bereit gewesen, Dir zu helfen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Wobei - Hinweis für den Leser
- nicht altruistisch, sondern in eigenem (Miet)Interesse! Aber diese
Absicht war tatsächlich da.]
Wir wünschen Dir in diesen dunklen Tagen Stärke, Mut und
Wille mit der Hoffnung, dass Du nach vorne schaust und schon bald ein
Licht am Ende des Tunnels siehst.
Alles Gute, don't give up!
Peter von Euw (E-Mail: p.voneuw@bluewin.ch),
Schwyz und Franz Suter, Ibach
Meine Telefonnummer in Ihrem Gästebuch
Samstag, 4. September 2004
Sehr geehrter Herr Steuber (E-Mail:
ulrichsteuber@yahoo.de)
Das kann ich schon machen [Anmerkung der Mythen-Post: Gemeint
ist, seine Natel-Nr. herausnehmen.] Aber es stellt sich die
Frage, was für ein Sinn das macht. Transparenz finde ich
wichtig. Ich nehme an, dass Ihre Nr. auch im Telefonbuch steht. Oder
sind anonyme Anrufe/Belästigungen erfolgt? Dann würde ich
die Nummer selbstverständlich sofort herausnehmen.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: (...)
Sonntag, 5. September 2004
Werter Herr Beeler,
ja, genau darum geht es. Beim Handi möchte ich sicher sein
können, wirklich nur seriöse Anrufe zu bekommen. Meine
Mobilnummer steht nämlich nicht im Telefonbuch. Nur die
Festnetznummer (03606 / 614375) steht drin, und da hätte ich
auch nichts gegen eine Veröffentlichung.
Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Ulrich Steuber (E-Mail: ulrichsteuber@yahoo.de)
[Anmerkung der Mythen-Post: Die Wunschgemäss wurde dann die Mobil.-Nr. von Herrn Steuber herausgenommen.]
MCS-Haus - jetzt zur Tat schreiten!
Samstag, 4. September 2004
Lieber Matthias Bumann
Wegen fehlender Solidarität konnte ich die Zwangsversteigerung
der Alten Brauerei leider nicht mehr verhindern. Aber besser so, als
mit Bossert eine Umnutzung... (Daraus wäre ein
Himmelfahrtsunternehmen geworden!)
Ich bin jetzt mit xy Mio. Verlust (und zv) auf dem uv angelangt.
(Wenn nicht darunter) Selbstverständlich werde ich aus dem
Untergrund weiter gegen die KMF-Lobby kämpfen... Ich bin zwar
ausgebombt, aber noch nicht tot.
Nun möchte ich mich voll der Realisierung unseres MCS-Projektes
widmen. Sie wissen, wie man da als Ingenieur/Architekt korrekt
vorgehen muss.
Ich wäre Ihnen deshalb sehr dankbar, wenn Sie mir evtl. noch ein
paar farbige Zeichnungen, Ideen und Beschreibungen mailen
könnten. Wichtig wäre auch zu wissen, was so ein MCS-Haus
ungefähr kostet (Kostenvoranschlag).
Anschliessend (...). [Anmerkung der Mythen-Post: Aus
Diskretionsgründen nicht veröffentlicht.]
Eine positive Nachricht des Bundesamtes für Wohnungswesen
finden Sie unter http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_3_8_04/mcs_wohnbaufoerderung.htm
1984-1990 arbeitete ich ja auch schon - im Rahmen meiner
Lehrertätigkeit - für versch. Bezirke (auch "Staat") und
machte dabei menschlich sehr positive Erfahrungen Hoffe, dass sich
dies wiederholt.
Vielleicht sind Ihnen in den Sommermonaten ergänzend noch ein
paar interessante Ideen gekommen für unser MCS-Haus. Bin
gespannt darauf. Und vielen Dank im voraus für ALLES!
Mit freundlichen Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler
PS: Wäre Ihnen auch verbunden, wenn Sie mir Ihr O.K. geben würden, Ihre Bilder ins Internet zu stellen. Oder ist das unklug (Ideenklau?) Sie wissen, was das Beste ist.
Sonntag, 5. September 2004
Lieber Urs Beeler,
das tut mir leid, aber ich glaube es ist gekommen, was kommen musste.
[Anmerkung der Mythen-Post: Wenn man sich die äusseren
Faktoren ansieht, musste es tatsächlich so kommen.]
Mit der Solidarität ist das so ein Ding: die die wollten
[Anmerkung der Mythen-Post: WELCHE wollten? Viele kleine
Beträge hätte auch geholfen!], können nicht
und die die könnten, wollen nicht. [Anmerkung der
Mythen-Post: Letzteres stimmt und kann bequem auf der Mythen-Post
nachgeprüft werden. Und es ist nur die Spitze des
Eisberges!]
(...) Ich verlasse mich jedoch nur auf mich selbst. Hilf dir
selbst, dann wird dir geholfen.
Ihre Einsichtigkiet in die Situation wird Ihnen helfen, wie der
Frosch in der Milchkanne weiter zu strampeln - bis Butter geworden
ist und er raushüpfen kann. Der andere Frosch resignierte und
ersoff in der Milch. [Anmerkung der Mythen-Post: Was für
ein Vergleich!!!]
Nun zum MCS-Projekt. Hierzu versichere ich Ihnen meine volle
Unterstützung. [Anmerkung der Mythen-Post: Das ist sehr
positiv!] Voll bedeutet nur nicht schnell, weil ja alles nur
nebenher gehen kann.
Was Texte und Bilder betrifft, erteile ich Ihnen hiermit das
Exclusivrecht zur Veröffentlichung und Verwertung. Sie
dürfen nach außen hin auch darstellen, dass Sie mit der
Idee gekommen sind und sie weiterentwickeln wollen. Dazu erhalten Sie
die fachliche Unterstützung von mir.
Ideenklau ist, wenn jemand anderes als Sie Texte oder Bilder
verwendet, wobei beim Hausbau das Copyright eher schlecht
durchzusetzen geht^(ein Haus hat immer 4 Wände und 1 Dach).
Ich bin auch so realistisch, davon auszugehen, dass eine kommerzielle
Verwertung für mich eher vom guten Willen anderer abhängt.
Aber ich versuche dahingehend optimistisch zu bleiben, zumindest
"Ruhm und Ehre" können ja ein Akquisitionserfolg sein.
Geben Sie mir ein paar Tage Zeit, den Text zu redigieren. Sie
können aber bereits alles veröffentlichen. Es muss jedoch
deutlich gemacht werden, dass wir von Vorentwürfen reden, dass
die Beschreibung zu rdigieren ist und dass Änderungen und
Ergänzungen vorbehalten bleiben, da sie aufgrund des
Projektstandes unumgänglich sind.
Ich habe mal bei der MCS-Liga in D nachgesehen, da gab es mal ein
sog. MCS-Haus. ABER: es war ein Architektenhaus als Umbau, zudem
unbezahlbar und nicht reproduktionsfähig. Insofern ist unser
Ansatz im Kern neu und entwicklungswürdig.
Also, geben Sie Gas, ich liefere den fachlichen Treibstoff. Wichtig:
stellen Sie mein "3-Säulen-Modell des richtigen Bauens" mit in
den Vordergrund, weil nur diese komplexe Betrachtung der richtige Weg
sein kann (hier bitte die Herkunft DIMaGB) kennzeichnen!).
Ich wünsche Ihnen persönlich alles Gute und unserem Projekt
gutes Gelingen.
Wir bleiben in Kontakt.
Ihr
Matthias G. Bumann (E-Mail: dimagb2004@arcor.de)
Sonntag, 5. September 2004
Lieber Matthias Bumann
Vielen Dank für Ihre erfreuliche und positive Nachricht. Mit
Ihrer Analyse haben sie recht: "..., aber ich glaube es ist
gekommen, was kommen musste." - Sie kennen mittlerweile mein
Wesen - dieses wird uns jedoch beim MCS-Projekt helfen, denn dort
verträgt es keine Kompromisse.
"Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott", ist auch der
Wahlspruch meiner Mutter. (...)
Betr. MCS-Haus habe ich immer erwähnt, dass es unser
Projekt ist - ich werde Ihren Namen wie gewohnt nennen. Ehre, wem
Ehre gebührt!
Ich sehe im kleinen MCS-Haus einen politischen und umweltmedizinisch
sehr wichtigen Beitrag. Ein Geschäft werden wir damit nicht
machen (ist auch nicht das Ziel!), ABER: Noch etwas bekannter und
positive Pionierarbeit für die Zukunft leisten!
Allergische und MCS-Erkrankungen werden weiter zunehmen - und die
Zeit wird unseren Bemühungen recht geben.
Nächste Woche gehe ich daran, alles Nötige in die Wege zu
leiten.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Ich freue mich auf Ihre Bilder, Skizzen und Ideen.
Medikamentenkonsum
Sonntag, 5. September 2004
Sehr geehrte Damen und Herren
Bei der Suche nach Informationen über den Medikamentenkonsum in
der Schweiz bin ich im Internet auf Ihre Seite gestossen. Der Artikel
"Medikamentenkonsum: Sind wir noch zu retten?" (http://www.mythen-post.ch/datei_mp_11_98/medikamentenkonsum_mp_11_98.htm)
hat mich besonders interessiert, da es in unserer Arbeit genau um
dieses Thema geht.
Ich wollte deshalb fragen, ob Sie mir weiterführende
Informationen zu diesem Thema oder einen Kontakt (vom Autor dieses
Artikels) zukommen lassen könnten. Ebenfalls wäre ich sehr
an der Thematik der Medikamentenwerbung interessiert, worüber
ich bei Ihnen auch einen Artikel gelesen habe und detailiertere
Informationen gebrauchen könnte.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir mit solchen Unterlagen
weiterhelfen könnten und danke Ihnen im Voraus bestens.
Mit freundlichen Grüssen
Gabi Welter (E-Mail: m-welter@swissonline.ch)
Sonntag, 5. September 2004
Sehr geehrte Frau Welter
Da meine über 16 jährige verlegerische und publizistische
Tätigkeit bis heute nicht entsprechend honoriert wurde, gebe ich
keine Auskünfte mehr.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
[Anmerkung der Mythen-Post: Vielleicht, ja
mit grosser Wahrscheinlichkeit hat es hier die falsche Person
getroffen. Das bedauert Beeler im nachhinein.
Aber kann man Beelers Verhalten aus all dem Erlebten nicht
nachvollziehen?
Die Leute wenden sich zwar ständig mit Fragen an an die
Mythen-Post, die meisten davon sind umgekehrt aber nicht bereit, Fr.
20.- oder Fr. 30.- als Sponsorbeitrag zu entrichten. - Es geht hier
wohlgemerkt nicht um Honorare oder Gewinne, sondern lediglich um
Kostendeckung von zeitlichen und materiellen
Aufwendungen.]
Echo auf "Dringender Aufruf an alle Sympathisanten!"
Dienstag, 7. September 2004
Guten Abend Herr Beeler,
eben erst heute Nacht konnte ich Ihr Mail lesen...
ich sehe eben jetzt (am 7.9.), dass der Termin 2.9. war: scheue
Frage: Konnte die Versteigerung abgewendet werden?
Freundlich grüsst
Bernhard Bosshart (E-Mail: bosshartbernie@bluewin.ch)
[Anmerkung der Mythen-Post: Die Fragen
wurden bereits auf der Homepage beantwortet.
Es ist schon eigenartig: Angefangen von der Schwyzer Kantonalbank bis
zum letzten Hinterwäldler hatte niemand - ausser Urs Beeler -
Interesse, die Zwangsversteigerung effektiv in der Praxis zu
verhindern.
Ebenso wenig hat diese Gesellschaft Interesse, z.B. Selbstmorde zu
verhindern (die jämmerlichen behördlichen Versuche durch
Amtsärzte in Kombination mit FFE zählen nicht >
verlogener, unehrlicher Quatsch, aber ein charakteristisches Merkmal
für die aktuelle Gesellschaft. Bitte nie die Ursachen erkennen -
Symptombekämpfung ist alles!) oder für das Wohl der
Menschen ehrlich und gerade besorgt zu sein. Das einzige, was geboten
wird, ist eine fast nicht mehr zu überbietende
Heuchelei.]
Kompaktfassade mit Naturwärmedämmung
Mittwoch, 8. Sepember 2004
Sehr geeherter Herr Beeler
Ich stehe kurz vor der Sanierung meiner Gebäudehülle und
lese mit Interesse Ihre Berichte. Frage: Gibt es auch eine
natürliche Wärmedämmung, die als Kompaktfassade
genutzt werden kann? Unter Kompaktfassade verstehe ich eine
Wärmedämmung, die direkt verputzt werden kann ohne
Hinterlüftung.
Besten Dank für Ihre Bemühungen.
Freundliche Grüsse
Giuseppe Perrino (E-Mail: g.perrino@tiscali.ch)
Mittwoch, 8. September 2004
Sehr geehrter Herr Perrino
Werfen Sie Ihr Geld nicht mit einer unnützen und
schädlichen Fassadendämmung zum Fenster hinaus!
[Anmekrung der Mythen-Post: Denn dadurch würde die
Atmungsaktivität zerstört!] Überweisen Sie
besser 10% des eingesparten Geldes an:
Inpuls Verlag, Beeler Urs, Postfach 7, 6431 Schwyz, PC 60-4619-5
Sie haben dann immer noch 90% Gewinn!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Wenn Sie unbedingt Geld ausgeben wollen, dann holen Sie am meisten mit einer optimierten Heizung heraus. Aber bitte KEINE Holzheizung > Schadstoffschleuder!
Bin der gleichen Meinung
Mittwoch, 8. September 2004
Guten Tag Herr Beeler,
mit großem Interesse lese ich Ihre Mythenpost und kann nur
bestätigen, was Sie dort schreiben. Ich selbst bin auch eine
Betroffene und ringe jeden Tag um ein bisschen lebenswertes Leben.
Ich wurde durch das Nervengift Permethrin zu einer MCS-Patientin.
Bete jeden Tag um ein Wunder, dasa es mir endlich wieder besser geht.
Wenn ich Geld hätte, Herr Beeler, würde ich Sie
unterstützen mit allen Mitteln, denn es gibt nichts auf der Welt
was so lohnend wäre, wie die Arbeit, die Sie leisten. Und ich
weiß, dass man nur mit viel Geld auch wirklich was bewegen
kann. An den gesunden Menschenverstand der Firmen braucht man
anscheinend nicht zu appelieren, wenn man die zwangsparfümierten
Waschmittel, Duftwässerchen und Raumbedufter in der Werbung
sieht. Auch ich versuche die Menschen in meiner Umgebung
aufzuklären über den Schwachsinn der chemischen Industrie.
Bei manchen gelingt mir das tatsächlich, bei anderen wiederum
hat man den Eindruck, als hätten sie gar keinen Verstand. Ich
frage mich nur, wie solch eine menschenverachtende
übermäßige Parfümierung möglich sein kann.
[Anmerkung der Mythen-Post: Das fragt sich die Mythen-Post
auch!]
Wenn meine Nachbarin ihren Trockner anmacht, oder ihre Wäsche
aufhängt, dann kann ich nicht mehr in meinen Garten ohne eine
Sauerstoffmaske zu tragen. Sind diese dämlichen Hersteller denn
vollkommen verblödet und wissen sie nicht, dass es auch Menschen
gibt, die lieber die reine Natur riechen als dieses Gift? Ich werde
die betreffenden Firmen anschreiben und sie dazu befragen. Hab ich
schon mal getan, als ich mir OMO Sensitive in der Schweiz bestellen
wollte. Damals wurde es nicht mehr hergestellt. Heute gibt es das
Waschmittel wieder. Ich wünsche mir für uns alle: saubere
Luft, verständnisvolle, intelligente Nachbarn, eine Industrie
die es endlich lernt, mit der Natur zu leben, als gegen sie zu
arbeiten und Politiker die sich nicht kaufen lassen.
[Anmekrung der Mythen-Post: Alles Wünsche, die Urs Beeler
auch hat.]
Alles erdenklich Gute
Beate Schuler (auf Wunsch der Absenderin wird ihre E-Mail Adresse
seit 7.10.04 nicht mehr publiziert)
Donnerstag, 9. September 2004
Sehr geehrte Frau Schuler
Vielen lieben Dank für Ihre guten Worte. Ich kann Ihnen nur
beipflichten!
Es gäbe noch so viel zu tun, weiss jedoch nicht, ob ich dazu
künftig noch in der Lage sein werde. Denn die materielle Basis
wurde mir zerstört.
Ich frage mich auch, wieviel man gegen die gigantische
gesellschaftliche Dummheit, Verantwortungslosigkeit etc. ausrichten
kann. Denke, dass es noch viel mehr Opfer und Zeit braucht, bis -
vielleicht - ein (leichtes) Umdenken stattfindet.
Bereits die Erde könnte nahezu ein Paradies sein, wenn die
Menschen wollten.
Das Gefühl der Ohnmacht ist schier unerträglich.
[Anmerkung der Mythen-Post: Beeler wünscht sich das Paradies
auf Erden und muss sich stattdessen täglich
ärgern.] Meine Nichtexistenz wäre für mich
Erlösung und Befreiung. [Anmerkung der Mythen-Post:
Anstatt zu leben in dieser unvollkommenen Welt.]
Ihnen nochmals vielen Dank und alles Gute!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
[Anmerkung der Mythen-Post: Andere, die
keine gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, entwickeln
keine Suizidgedanken. Wer jedoch Verantwortung übernimmt und
gegen die Verursacher kämpft und weiter kämpfen will, wird
zum ständigen Gratwanderer (vgl. auch Erwin Kessler und seine
aussergewöhnliche Tierschutzarbeit).
Was machen denn all die angepassten Psychoanalytiker, Psychologen und
Therapeuten heutzutage? Sie schwatzen von "Entspannungsübungen",
"Yoga", "loslassen" etc. REINE ABLENKUNG und pures AUSWEICHEN. Ist
einer von den Typen, der zu solchem rät, im Entferntesten ein
Kämpfer wie Wilhelm Reich oder ein anderer Grosser wie
Nietzsche, Schopenhauer etc.? NEIN! Es sind kleine Leute, die Tipps
für andere kleine Leute haben. Schuhgrösse 28 hilft Beeler
nicht weiter...]
Eine interessante Goethe-Korrektur
Sonntag, 12. September 2004
Sehr geehrter Herr Beeler,
auch wenn Sie diese absurde Welt in Kürze verlassen
möchten, kann ich Ihnen eine grosse, diese absurde Welt
betreffende Enttäuschung nicht ersparen: Goethe war keineswegs
der zurückgezogene Dichter, wie Sie ihn in Ihren
Selbstmord-Überlegungen darstellen.
Bei allem Respekt vor Goethes dichterischer Leistung - der "deutsche
Dichterfürst" (ein von Goethe selbst umtriebig propagierter
Titel) war von 1779 - 1786 bei Herzog Karl August von Weimar
Kriegsminister. In diesem Amt beteiligte er sich u.a. am Verkauf
unliebsamer Untertanen (Häftlinge, Obdachlose usw.) an die
Engländer und an die Preussen. Sie wurden als Soldaten für
fremde Kriegsdienste verschachert und mussten als solche auf fremden
Schlachtfeldern ihr Leben lassen.
Nicht genug damit: Trotz der "Ehrfurcht vor allem Leben", die Goethe
als "Dichterfürst" in seinen Schriften heuchlerisch postulierte,
war er ein passionierter Jäger, wie es sich für einen der
Aristokratie verpflichteten herzoglichen Beamten gehörte. Denn
zu jener Zeit war die Jagd das Privileg des Adels - und Goethe war
eben nicht nur ein "Dichterfürst", sondern auch ein
Fürstenverehrer: "Schriftsteller konnten sich in den
allerwenigsten Fällen durch Publikationen ernähren, so dass
die Intellektuellen fast sämtlich zu Fürstendienern
wurden." ("Das Goethe-Tabu" von W. Daniel Wilson, dtv 1999).
Wenn Sie also glauben, Goethe habe sich aus der Gesellschaft
zurückgezogen, um zu überleben, so täuschen Sie sich
gewaltig. Im Gegenteil: Um zu überleben, war er dem damaligen
gesellschaftlichen Establishment sehr zugetan und tat alles, um mit
dessen Hilfe seine Reputation als "Dichterfürst" zu mehren.
Gegenüber weniger erfolgreichen Dichtern verhielt er sich
ungefähr so, wie Sie es in Ihrer herrlichen Realsatire
"Erwin
Kessler ist Dr. Geiz" schildern: Als
Heinrich von Kleist in äusserster finanzieller Not Goethe um
Hilfe bat, wies ihm dieser schnöde die Tür.
Zu Ihrer Satire über Kessler - auch wenn darin der Charakter des
Genannten sicher überzeichnet wird, was ja in einer Satire
erlaubt ist - kann ich Ihnen zu Ihrem schriftstellerischen Talent nur
gratulieren. Ich habe bei der Lektüre ein paarmal laut
herausgelacht. Sie haben eine ausgesprochen humoristisch-satirische
Ader; schade, dass diese Begabung auf literarischem oder
journalistischem Gebiet nicht besser genutzt wird.
Im übrigen teile ich als ehemalige Übersetzerin
mediziniwissenschaftler Fachliteratur voll und ganz Ihre Meinung,
dass "über 90% der heutigen Ärzte Lakaien der
Pharmaindustrie" sind und dass die meisten Mediziner (zum Glück
nicht alle) "zwar eine Wirbelsäule, aber kein Rückgrat"
besitzen. [Anmerkung der Mythen-Post: Das ist flott!]
Damit wünsche ich Ihnen entweder doch noch einen (vielleicht
literarischen) Erfolg in dieser Welt oder sonst - obwohl ich selbst
nicht an die Märchen des Neuen Testaments glaube - halt einen
angenehmen Übergang ins wohlverdiente Paradies.
Mit freundlichen Grüssen
L. Pfaff (E-Mail: summervogel2@freesurf.ch)
Lislott Pfaff
Allmendstrasse 4
CH-4410 Liestal
Tel/Fax 41-61-921 57 58
Sonntag, 12. September 2004
Sehr geehrte Frau Pfaff
Vielen Dank für Ihre Zuschrift Es ist schön, dass es
zwischendurch noch Menschen gibt, die mich verstehen bzw. zu
verstehen versuchen.
Was ich in den vergangenen Wochen/Monaten erlebt habe, ist an
Absurdität kaum mehr zu überbieten. Absurd das Verhalten
der Schwyzer Kantonalbank, die mich wegen 2,5% Schuldbriefdifferenz
hochgehen liess, absurd, dass niemand geholfen hat, absurd, dass ich
trotz Zwangsversteigerung und 1/4 Mio. Verlust noch
"Liegenschaftsgewinnsteuer" zahlen muss. Absurd, dass die schöne
Alte Brauerei von jemandem ersteigert wurde, der für dieses
historisch und architektonisch einmalige Gebäude mit 99,9%
Sicherheit nicht die notwendige Sensibilität, das Wissen,
überhaupt den Zugang zu diesem schönen Oldtimer besitzt. Es
wird mit grosser Wahrscheinlichkeit verschandelt resp. plattgemacht
werden. Und das Sahnehäubchen ist mein eigenes Schicksal: im
aufgezwungenen, frustrierenden und sinnlosen Exil oder bestattet im
Friedhof Bifang in Schwyz. Wozu dies alles?!
Kein Wunder, dass ich sowohl beim Zubettgehen wie beim morgendlichen
Aufstehen täglich an Suizid denken muss. Die Situation ist
grotesk! Und selbst die massivste Einnahme von Antidepressiva auf
dringendes Anraten irgend eines besorgten, systemtreuen Amtsarztes
würde an dieser für das Haus wie für mich völlig
unglücklichen Situation nichts ändern. Mit
Symptombekämpfung kommt man nicht weiter!!!
Wie immer wieder betont: falls ich mich "verabschiede", dann nicht
aus persönlichen Gründen, sondern wegen äusseren
Faktoren, die inakzeptabel geworden sind. (Sofern ich die
Möglichkeit habe, mein Umfeld selber positiv zu gestalten,
lässt sich der gesellschaftliche Wahnsinn jeweils immer noch
irgendwie ertragen/überleben.)
Was Sie über Goethe geschrieben haben, ist mir tatsächlich
neu. Ich wusste das nicht! Weder in den 5 Jahren Kollegium
Schwyz, noch später beim Studium von Wilhelm Reich (der sich
gerne auf Goethe bezog, z.B. auch in seinem Buch "Christusmord") ist
mir nie etwas Negatives betr. dem Schöpfer des "Faust"
aufgefallen. Nicht einmal bei Kessler lassen sich kritische Gedanken
finden; er verwendet selber Goethe-Zitate (den Talmud hat er offenbar
kritischer studiert).
Mit Jagd habe ich nichts am Hut - ich lehne sie ab, wie auch das
Fischen. Da muss ich mein Verhältnis zu Goethe wirklich neu
überdenken.
Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie mir betr. dem Dichterfürst
die Augen geöffnet haben (das hat vorher noch niemand getan,
nicht einmal Frau Bangel). Sie pflegen einen ausgezeichneten, klaren
Stil und besitzen ein gutes Analysevermögen.
Tatsächlich möchte ich oft am liebsten Comedy machen im
Stil von "Seinfeld" oder "Frasier". Aber die gesellschaftliche
Realität treibt mich regelmässig in die Depression...
Wie eine zarte Pflanze kann ich nur am richtigen Ort gedeihen! Meine
Sensibilität führt dazu, dass ich mich die grösste
Zeit des Tages über Absurditäten, Ungerechtigkeiten,
Unästhetik, Unehrlichkeit, Heuchelei - negatives Verhalten im
allgemeinen - unsäglich aufrege.
Sie wissen (aufgrund des Gelesenen), dass ich am liebsten bis zu
meinem Tod im hohen Alter in der Alten Brauerei im gewohnten Stil
weiter gelebt und gearbeitet hätte. Da dies durch die SKB,
fehlende Solidarität und den neuen Käufer
verunmöglicht wurde/wird, frage ich mich immerfort, ob es eine
vernünftige Alternative gibt, mit der ich gut leben kann.
Andernfalls ist es vermutlich wirklich gescheiter, wenn ich mich
"verabschiede". Obwohl noch unvollendete Manuskripte und Arbeiten da
sind, die ich zu Ende bringen müsste.
Zufällig habe ich mich heute - kein Witz - gedanklich bereits
mit meinem Nachlass beschäftigt und mir die Frage gestellt, wer
den noch auf die Reihe kriegen könnte.
Nochmals vielen Dank für Ihre interessanten Gedanken! Leider
findet man heutzutage viel zu wenige Menschen, die sich in Literatur,
Geschichte (den Geisteswissenschaften überhaupt) auskennen.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Was halten Sie von Schopenhauer? Hatte der
auch seine Leichen im Keller? - Es gäbe noch soviel zu
studieren! [Anmerkung der Mythen-Post: Je mehr einer weiss,
desto stärker erkennt er auch, wie wenig er weiss.]
Das Matthäus-Evangelium des Neuen Testamentes ist von der
Aussage her hervorragend (vgl. auch das Buch "Christusmord" von
Wilhelm Reich). Ebenso im Alten Testament das Buch "Jesus Sirach".
Dienstag, 14. September 2004
Sehr geehrter Herr Beeler,
danke für Ihr Mail und für das heutige Telefon.
Ich kann Ihre Verzweiflung schon verstehen und Ihre Frage: Wozu? Das
hab' ich mich in den letzten 73 Jahren auch oft gefragt. Heue frage
ich nicht mehr, ich bekomme ja doch keine Antwort und denke mir: Was
dich nicht umbringt, stärkt dich. Also weiter holtertipolter...
Und zwischenhinein wieder einmal eine Glückssekunde (eine Stunde
wäre ja schon zuviel verlangt).
Was den ollen Goethe anbelangt, so hoffe ich, dass ich Ihnen nicht
auch noch die Freude an seinen Werken genommen habe, das wäre
schade. Eine Ballade wie z.B. "Der Erlkönig" ist doch einsame
Spitze; wie sich dieser Mensch in seinem Leben benommen hat,
verblasst glatt daneben. Ich habe gelernt: Man muss jede/n so nehmen,
wie sie/er ist... "Auch die Heuchler müssen sterben", pflegte
ein Kollege von mir zu sagen.
Mit Geisteswissenschaften oder Philosophie kenne ich mich leider gar
nicht aus. Von oder über Schopenhauer habe ich ausser den
Sprüchen auf Kalenderzetteln bisher nichts gelesen. Ich fische
deshalb aus meiner Zitatensammlung im PC etwas von Schopenhauer (und
von einigen anderen) heraus:
"Jeder liebt genau das, was ihm fehlt."
Schopenhauer
"Man brauche gewöhnliche Worte und sage
ungewöhnliche Dinge."
Arthur Schopenhauer
"Ein mutiger Mensch ist der, der immer ein
wenig mehr Mut hat, als er verzweifelt ist."
Günther Weisenborn
"Du siehst Dinge, und du sagst 'Warum?' Aber
ich träume von Dingen, die es nie gegeben hat, und ich sage
'Warum nicht?'"
George Bernard Shaw
"Das Kind ist Philosoph von Natur. Es stellt
auf schlichte Weise die 'richtigen Fragen', Fragen der Moral und der
Politik, welche die Erwachsenen, der Staat und die Gesellschaft zu
lösen pflegen, ohne diese Fragen zu stellen."
Claude Roy
"Ein Geist, der nicht rebellieren und sich
nicht empören kann, ist ein wertloser Geist."
André Gide
"Wenn man bedenkt, wie halbherzig heute vieles
getan wird, erstaunt die hohe Infarktrate."
Ernst Reinhardt
Mit wenig Worten viel gesagt... Damit verabschiede
ich mich mit besten Grüssen
Lislott Pfaff (E-Mail: summervogel2@freesurf.ch)
Lislott Pfaff
Allmendstrasse 4
CH-4410 Liestal
Tel/Fax 41-61-921 57 58
"Für die Welt wäre Ihre Nichtexistenz ein grosser Verlust"
Sonntag, 12. September 2004
Sehr geehrter Herr Beeler,
für die Welt wäre Ihre Nichtexistenz ein großer
Verlust, eine Lücke die nicht mehr zu schließen ist. Somit
hoffe ich, dass Sie einen Weg finden, der Ihnen ein Weiterleben
ermöglicht. Auch ich hab schon oftmals vor der Frage gestanden:
beende ich dieses Dasein oder bleibe ich hier in dieser Welt und
meistere diese schwere Aufgabe. Es gab Zeiten da wurde mir alles
zuviel und ich konnte nicht glauben, wie leicht verführbar diese
Menschen doch sind. Doch wenn wir nicht kämpfen Herr Beeler, wer
soll es denn dann tun? Eins verstehe ich allerdings nicht. Es wird
soviel gespendet, für alles mögliche, warum nicht auch
für die MCS-Kranken? [Anmerkung der Mythen-Post: Eine
gute Frage!] Klar, es lässt sich mit uns kein Geld
verdienen. [Anmerkung der Mythen-Post: Doch, z.B. mit
baubiologische Produkten, Bionahrung, immunsystemverträglichen
Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln, Körperpflegeprodukten
usw.] Doch andererseits könnte sogar viel Geld mit dem
Vertreiben von umweltgerechten Produkten betrieben werden. Wären
die Menschen nur besser aufgeklärt [Anmerkung der
Mythen-Post: Und willens!], so würden sie nicht
dem Guru Werbung glauben, sondern ihrem eigenen Verstand.
[Anmerkung der Mythen-Post: Und Gefühl!] Ein Kind
macht nur das nach, was es auch vorgelebt bekommt. Somit müsste
schon in den Kindergärten und Schulen Umweltbewusstsein gelehrt
werden. [Anmerkung der Mythen-Post: So ist es!] Das
alles scheint mir ein langer Weg zu sein und ich hoffe Herr Beeler,
dass wir wieder ganz gesund werden, damit wir stark genug sind, um
für eine bessere Welt zu kämpfen. Wir dürfen uns von
dem Dreck, der unsere Luft verpestet nicht unterkriegen lassen, denn
wir haben doch noch unseren Geist und unseren Willen, und die werden
doch wohl stärker sein als die ganze chemische Industrie. Nur
die allerbesten Wünsche
Beate Schuler (auf Wunsch der Absenderin wird ihre E-Mail Adresse
seit 7.10.04 nicht mehr publiziert)
Sonntag, 12. September 2004
Sehr geehrte Frau Schuler
Vielen Dank für Ihre lieben Zeilen. Ich weiss nicht, ob ich den
Verlust der Alten Brauerei (mein Zuhause seit 39 Jahren) verkraften
werde - will - kann. Denn ein Leben anderswo kann ich mir kaum
vorstellen.
Warum für MCS nicht gespendet wird? Weil MCS eben an alle Fehler
des heutigen Systems erinnert. MCS fordert Ursachenerkennung und
-bekämpfung. Dazu ist die breite Masse nicht bereit. Im
Gegensatz dazu sind AIDS, Krebs etc. (ohne die Schwere dieser
Erkrankungen herunterzuspielen) Wirtschaftsfaktoren für
Pharmaindustrie, Ärzte, Therapeuten usw.
Eine Rolle spielt sicher auch die irrationale Charakterstruktur der
Durchschnittsmenschen. Beispiel: Obwohl praktisch alle Leute wissen
sollten, dass das Rauchen schadet (und die Sache wissenschaftlich
belegt ist!), gibt es immer noch Millionen von Rauchern.
Es ist - wie Sie schreiben - ein langer Weg. Und ein grundlegendes
Problem dürfte sein, dass die meisten Menschen eben nur aus
persönlicher Betroffenheit umzudenken anfangen.
Gäbe es ein MCS-Medikament, würde es mich nicht verwundern,
wenn "Geheilte" sich anschliessend kaum verantwortungsbewusster
verhalten würden als solche mit normalem Immunsystem. Analog
funktioniert es heute ja mit Allergikern; diese werden mit
Medikamenten abgefüllt und das Problem ist dann scheinbar
für diese Leute [Anmerkung der Mythen-Post: Und für
die Mediziner!] gelöst. Das ist das Verhängnisvolle
der Medizin und deshalb kritisiere ich sie auch, weil sie mithilft,
den Umweltkrieg zu verlängern. [Anmerkung der
Mythen-Post: Ähnlich, wie im I. Weltkrieg Opfer von
Giftgasangriffen wieder aufgepäppelt und an die Front gestellt
wurden.]
Selbst mit einer Top-Gesundheit lässt sich [im
Verhältnis] viel zu wenig gegen die Dummheit und Ignoranz
des Systems ausrichten. Aber natürlich haben Sie mit Ihrem
Wunsch recht!
Hier der neuste Link zum MCS-Haus, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_12_9_04/mcs_haus_12_9_04.htm
Ich freue mich, Ihre Gedanken zu integrieren.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Grossartig!
Dienstag, 14. September 2004
Lieber Herr Beeler
Ich weiss nicht wo ich anfangen soll. Ich bin daran, all ihre
Publikationen im Internet zu lesen. Ich lerne viel daraus wie man's
nicht machen soll. (Entschuldigen Sie) [Anmerkung der
Mythen-Post: Beeler hat wohl wenig falsch gemacht. Der einzige Grund
des Scheiterns lag am Geld und fehlender Solidarität!]
Bin mit allem, was Sie schreiben, grundsätzlich
einverstanden und auf Ihrer Seite.
Ich bin kein gewandter Schreiber und ich brauche immer viel Zeit, um
einige Zeilen zu schreiben.
Sehr geehrter Herr Beeler,
ich wünsche Ihnen viel Kraft bei Ihrer täglichen Arbeit.
Ich werde Ihnen wieder schreiben, bei Gelegenheit. Vorläufig
möchte ich anonym bleiben. Ich wollte mich nur kurz melden.
Kann Sie leider finanziell nicht unterstützen.
Aber ich möchte Ihnen meinen mentalen Beistand geben!
Lieber wäre es mir, Sie bei Gelegenheit persönlich
kennenzulernen. Bin öfters in Schwyz. Mindestens einmal pro
Woche. Habe durch einen guten Freund und Mitstreiter in eigener Sache
von Ihnen erfahren. (...)
ZM (E-Mail: gebo7777@yahoo.de)
PS: zu Goethe: Mirabeau machte im Jahre 1773 den Duc d'Orléans und Talleyrand mit Weishaupt bekannt, der diese in die »Große Orient«-Freimaurerei einweihte. Als am 1. Mai 1776 die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde, vollendete Adam Weishaupt (1. Präsident der USA, Pseudonym Georg Washington 1789-97), seinen wohl ausgedachten Plan und führte den bayerischen " orden" offiziell ein. Dieses Datum wird fälschlicherweise als das Gründungsdatum angegeben. Die wichtigsten Jahre des Ordens waren jedoch die sechs Jahre vor seiner offiziellen Einführung. Mitglieder des Ordens waren unter anderem Johann Wolfgang von Goethe, Herzog Karl August von Weimar, Herzog Ferdinand von Braunschweig, Freiherr von Dahlberg, (Generalpostmeister von Thurn und Taxis), Freiherr von Knigge und viele andere. [Anmerkung der Mythen-Post: WAS will der Absender damit ausdrücken?]
Schule
Dienstag, 14. September 2004
Hallo
Möchte etwas unternehmen betreffend der Ausbildungspolitik.
Eine Kindergärtnerin, Krankenschwester, Zeichnungslehrerin usw.
braucht keine Matura!!!
Die heutige Ausbildungspolitik schiesst oft am Ziel vorbei.
Wo finde ich Hilfe?
Freue mich über jede gute Idee.
Liebe Grüsse
Regula Meyer (E-Mail: regula@herby-print.ch)
MCS-Haus
Donnerstag, 16. September 2004
Sehr geehrter Herr Beeler,
mit Interesse habe ich die Berichte über Ihr MCS-Haus
Projekt gelesen. Für Infos zu
Marmorheizplatten empfehle ich www.gemetherm.de. Die Firma ist ein
bodenständiges Unternehmen und produziert Natursteinheizplatten
in guter Qualität und ohne Kleber. Bei elektrischen Heizplatten
sind allerdings meistens die Anschlussleitungen aus Silikonkabel
(wegen der erhöhten Hitzebeständigkeit), ließe sich
bestimmt auch anders lösen.
Viel Erfolg bei diesem Projekt.
Mit freundlichen Grüßen
G.F.
Bitte geben Sie meine E-Mail-Adresse und meinen Namen nicht weiter - ich bekomme schon genug Spam.
Freitag, 17. September
Sehr geehrter Herr Beeler,
ich habe noch eine Anmerkung zum Elektrosmog. Sie schreiben:
Wo Strom durch einen Leiter fließt, entstehen
elektrische Felder. Man kann zwar Leitungen abschirmen, aber die
Geräte nicht."
Das elektrische Feld ist bereits ohne Stromfluss vorhanden. Wenn
dann der Strom fließt (z.B. durch Einschalten eines
Gerätes) entsteht ein magnetisches Feld. Dieses Feld wird auch
durch Abschirmungen um Kabel nicht vermindert. Eine Abschirmung ist
deshalb wenig sinnvoll. Besser ist der Einsatz von
Netzfreischaltgeräten.
Mit freundlichen Grüßen
G.F. (bitte Namen nicht veröffentlichen)
Freitag, 17. September 2004
Sehr geehrter Herr F.
Ganz herzlichen Dank für Ihr Anmerkung. Der erwähnte Satz
stammt von Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann; ich leite ihm Ihre
Nachricht gerne weiter. Wir sind für Tipps sehr dankbar!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Ihrem Wunsch gemäss wird Ihr Name nicht veröffentlicht.
Samstag, 18. September 2004
Eine Abschirmung kann nur in der Fläche
sinnvoll sein, so in Wänden, Decken und Dächern. Dazu nimmt
man Metallnetze, die einen Faradayschen Käfig bilden und so
einen abgeschirmten Bereich schaffen. Dieser Bereich ist von Kabeln
und Geräten freizuhalten, sonst war alles sinnlos.
Mit freundlichen Grüssen
M. Bumann (E-Mail: dimagb2004@arcor.de)
Medieneinheitsbrei mit 1 Ausnahme!
Freitag, 17. September 2004
Sehr geehrter Herr Bundesrat Blocher (E-Mail:
info@blocher.ch)
Mit Ihrem Vorwurf "Medieneinheitsbrei" haben Sie vollkommen recht!
Unter search.ch fand ich folgenden Text:
17.9. 18:21 "Blocher wirft Medien 'Einheitsbrei' vor" (Text aus search.ch an dieser Stelle nicht wiedergegeben)
Dass nicht ganz alle Medien im Strom mitschwimmen,
davon können Sie sich unter http://www.mythen-post.ch/
überzeugen. Das Problem ist, dass das heutige System einen
geradlinigen, unabhängigen Journalismus mit Rückgrat nicht
honoriert!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Guten Tag
Freitag, 17. September 2004
Grüezi Herr Beeler
Soeben bin ich auf Ihre Website gestossen und muss zugeben: Sehr
gewagt, doch genau so spannend und realitätsnah :-)
Gut ausgewählte Themen.
Gibt's Ihr "Journal" auch in Papierform oder nur im Internet?
Des weiteren wäre es möglich, auf Ihrer Link-Liste zu
erscheinen?
Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen
Michael A. Birrer (E-Mail: michael.birrer@megabyte.ch)
******************************************
megaBYTE - Ihr Informatik Partner
Postfach 110, Tramweg 45
6415 Arth am See
******************************************
Tel. 041 855 64 00
Mob. 079 515 95 22
Freitag, 17. September 2004
Sehr geehrter Herr Birrer
Vielen Dank für Ihr freundlichen Mail. Die Druckversion ist
aufgrund der aktuellen Situation auf Eis gelegt.
Bei der nächsten Geschäftsliste-Aktualisierung werde ich an
Sie denken.
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Minergie hinterfragen
Samstag, 18. September 2004
Guten Tag
Ich bin auf Ihre Seite gestossen in Zusammenhang mit Minergie. Ich
mache über dieses Thema eine Arbeit, in der es auch ums
Hinterfragen [geht], z.B. Flachdach, äussere
Holzschalung, Komfortlüftung... Hätten Sie mir dazu
Links?
Wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir möglichst rasch antworten.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüssen
P. Meyer (E-Mail: primey@bluemail.ch)
Samstag, 18. September 2004
Sehr geehrter Herr Meyer
Erstens würde ich bei Ihnen entweder die alte oder neue
Dudenrechtschreibung begrüssen (Gross- und Kleinschreibung!)
[Anmerkung der Mythen-Post: Der Typ schrieb obigen Text
nämlich klein.]
Zweitens zu Ihrer Frage: Wenden Sie sich betr. dem Thema Minergie
bitte an Dipl.-Ing. Paul Bossert, E-Mail: paul.bossert@greenmail.ch)
Ingenieur- & Architekturbüro
Rainstrasse 23
8955 Oetwil an der Limmat
Tel. 01 740 83 83
Fax 01 742 04 56
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Bo befasst sich seit 40 Jahren mit dem Thema Wärmedämmung. [Anmerkung der Mythen-Post: Obwohl Bossert ein unmöglicher Typ ist - wer ausser ihm wettert in der Schweiz gegen den Minergie-Schwindel?]
MCS-Hausbesetzung in Schwyz
Sonntag, 19. September 2004
Sehr geehrte Damen und Herren
Aufgrund der aktuellen Situation habe ich mich heute Sonntag,
19.9.04, entschlossen, eine offizielle Hausbesetzung der Alten
Brauerei in Schwyz durchzuführen.
Die Aktion verfolgt ein
positives Ziel: sie soll auf das Fehlen von MCS-gerechtem Wohnraum in
der Schweiz aufmerksam machen und diesen unhaltbaren Zustand
beseitigen. [Anmerkung der
Mythen-Post: Das ist positiv und mutig. Problem ist, dass Beeler
damit mit ziemlicher Sicherheit wieder einmal der Zeit voraus ist und
ein Akzeptanzproblem in der Öffentlichkeit bekommt. Trotz dieses
Wissen zieht er die Sache kompromisslos durch.]
Ich hoffe auf Ihr Wohlwollen/Ihre Unterstützung und danke
Ihnen dafür im voraus ganz herzlich!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Dazu der aktuelle Link, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_20_9_04/hausbesetzung_20_9_04.htm
[Anmerkung der Mythen-Post: Tragisch ist dann, dass die meisten Leute nicht kapieren, worum's im Kern geht, obwohl die Sache im Grund so einfach ist!]
Montag, 20. September 2004
Hallo Herr Beeler
Hausbesetzung ist wohl die logische Fortsetzung Ihres
unmöglichen Verhaltens in der Gesellschaft!
MCS kann ja nichts dafür, dass es Sie gibt.
Einige Betroffene haben mir telefoniert und gemailt und gemeint, dass
man Sie letztendlich mit den Füssen voran aus dem Haus tragen
werde.
Das wäre dann die Erfüllung Ihrer allerletzten Logik.
[Anmerkung der Mythen-Post: Das hängt nicht von Urs
Beeler, sondern von äusseren Faktoren ab. Gelingt mit der
nötigen Solidarität der Rückkauf der Alten Brauerei
und die Realisierung des MCS-Projektes an der Kollegiumstrasse 4/6 in
Schwyz, besteht dazu kein Anlass. - Die andere Alternative heisst
baubiologischer, MCS-gerechter Wohnraum an einem anderen mindestens
ebenso guten Ort.]
Bin gespannt, ob Sie das auch noch durchziehen werden?
Viel Glück!
Paul Bossert (E-Mail: paul.bossert@greenmail.ch)
Montag, 20. September 2004
Hallo lieber Urs,
ich wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen für
Dein Projekt.
Gerne biete ich Dir an, darüber auf unserer CSN http://www.csn-deutschland.de
zu berichten.
Die Seite geht seit zwei Wochen senkrecht nach oben, nachdem unser
Webmaster gezielt Werbung für CSN plaziert hat. Fast 75.000
Menschen riefen unsere Seite innerhalb dieser Zeit auf.
[Anmerkung der Mythen-Post: Die Mythen-Post Homepage weist im
Vergleich aktuell rund 130'000 Hits pro Monat auf.] Nutze
dieses Publikum bitte auch für Deine Angelegenheit und schreibe
darüber im Forum, Rubrik Umweltmedizin international und
MCS.
Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg für Dein Projekt!
Silvia K. Müller (E-Mail: csn@allergic.de)
CSN Deutschland
Montag, 20. September 2004
Sehr geehrter Herr Urs Beeler
Ich möchte Ihnen MUT zusprechen. Eine gute Entscheidung!
Aufmerksam machen ist die
einzige Möglichkeit um der heutigen misslichen Situation
entgegen zu halten. Die Medien sollen
JETZT darüber berichten. [Anmerkung der Mythen-Post: Das
stimmt. Es geht aber nicht nur darum, dass die Medien berichten,
sondern dass sie das so tun, damit es etwas Positives
bringt.]
(...)
Also: Augen, Ohren und vor allem HERZEN auf.
ZUSAMMENARBEIT KMUs & BANKEN muss SOFORT wieder auf die gute
Seite gebracht werden. Aus dem aktuellen Fall ersichtlich: Wir
brauchen einander!
Viel Erfolg und gute Nerven für Sie, Herr Urs Beeler.
Peter Wyss (E-Mail: peterwyss@vip-tv.tv)
TV-Produzent
Dreifach Firmen-Mitinhaber (KMU)
Montag, 20. September 2004
Lieber Herr Walter Inderbitzin
Ich wünsche Ihnen Ihre verdiente Ferien-Ruhe! Logisch...
Wenn Sie zurück sind (ich nehme an) aus den Ferien, nehmen Sie
sich dann den aktuellen Problemen (siehe meinen Text) an? Frisch
gestärkt?
Ich hoffe einfach, dass Herr Urs Beeler bis dahin nicht "weggeputzt"
worden ist!
Herzliche Grüsse
Peter Wyss
TV-Produzent
Dreifach Firmen-Mitinhaber (KMU)
Montag, 20. September 2004
Hallo und guten Tag,
(...) mir widerstrebt jede Art von öffentlichem Protest, denn es
ist ein "Schreien in den Wind". [Anmerkung der Mythen-Post:
Und was - bitte - ist die bessere Alternative?]
Hier mein Text (vom 18.9.04):
"Ich habe mittlerweile auch fast alles verloren und möchte
Ihnen zurufen, wenn schon Selbstmord, dann wenigstens
spektakulär. [Anmerkung der Mythen-Post: Und was
wäre das anderes als öffentlicher Protest?]
Mit Ihrer Internetseite haben Sie den Anfang gemacht. Mich
bestärkt diese Seite eher, nochmals neu zu beginnen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Und für wen?]
Vergessen Sie eines nicht, Ihre Seele wird keine Ruhe finden, es
geht Ihnen dann schlimmer als zuvor. [Anmerkung der
Mythen-Post: Wozu diese Angstmacherei? Ist das Ziel, dass alle ihr
Joch auf der Erde geduldig tragen?]
Aber Sie sind ja schon tot - und können das hier gar
nicht mehr lesen." [Anmerkung der Mythen-Post: Irrtum -
Urs Beeler lebt per Datum 20.9.04 noch.]
(...)
Schade nur, daß Hans A. Pestalozzi nicht mehr lebt (lt.
WIKIPEDIA durch Selbstmord), ich hatte mir vorgenommen, ihn
aufzusuchen. [Anmerkung der Mythen-Post:
Tatsächlich?]
Selbstmord ist keine Lösung. Die Lösung aller Probleme
[Anmerkung der Mythen-Post: Woher sie kommen spielt keine
Rolle?!?] beginnt m.E. stets mit einer Analyse von sich
selber. Bevor wir andere maßregeln, müssen wir uns selber
schonungslos aufdecken und die eigene Maske wegreißen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Dieses Thema wurde auf der
Mythen-Post Homepage schon längstens abgehakt und von Urs Beeler
bereits vor 15 Jahren thematisch abgehandelt, vgl. in "Die Notizen -
das Tagebuch des Selbstmöders Hans G." (1989 erschienen im
Inpuls Verlag).
Selbsterkenntnis ist wichtig, aber es ist ein grundlegender Irrtum
von Karl Rapp, wenn dieser meint, mit einer Analyse der eigenen
Person sei es dann getan. Individuelle Probleme haben immer auch
einen gesellschaftlichen Hintergrund. Was Rapp betreibt, ist
Ausweicherei.
MCSler z.B. benötigen immunystemverträgliche Produkte,
baubiologische Behausungen. Wie will Herr Rapp das bewerkstelligen?
Mit Phrasen wie "mir widerstrebt jede Art von öffentlichem
Protest"? Wird mit Schweigen irgend etwas zum Positiven
verändert? Nochmals: Analyse der eigenen Person ist i.O. - aber
dadurch werden noch keine immunsystemverträglichen Produkte
hergestellt, schadstofffreie Behausungen gebaut usw. Alles
klar?]
Ein guter Freund, eine gute Freundin, ein neu gefundener
Bekannter... kann da wertvolle Dienste tun. Alleine schaffen es wohl
die wenigsten. [Anmerkung der Mythen-Post: Wo ist der gute
Freund bzw. die gute Freundin?
Da bringe Herr Rapp doch mal die "guten, verlässlichen Freunde".
Hat er z.B. irgend etwas aus der Christus-Geschichte gelernt? "Ehe
der Hahn kräht, wirst Du..."
Die
Jesus-Geschichte lehrt, dass jeder, der wirklich gut und konsequent
seinen Weg geht, zum Schluss von ALLEN im Stich gelassen
wird! (Wilhelm Reich hat dies in seinem
Buch "Christusmord" hervorragend dargestellt). Die Kreuzigung muss
geschehen für den "grossen Kick", damit die heuchlerische
Gesellschaft HINTERHER "Betroffenheit" zelebrieren kann.
VORHER hilft
niemand, weil die Herzen versteinert
sind. Versteinert sind sie geworden, weil all diesen Leuten selber
das Leben entging. Wer selber frustriert ist, kann nicht mehr geben!
Und: Frustrierte sind auf jeden neidisch, der versucht, seinen
eigenen, positiven Weg zu gehen.]
Mein Aufruf an alle, die dies gelesen haben, lautet: Maske
runter, schonungslos ehrlich werden zu sich selber. Demütig
werden und vielleicht das Buch von (...) lesen, das ich für
eines der besten halte, die ich jemals gelesen habe: Das
LOLA-Prinzip. [Anmerkung der Mythen-Post: Ehrlich zu sich
selber sein UND zu den Mitmenschen!
Zu Herrn Rapps Patentrezept "loslassen": Mit diesem Spruch kommen
Leute immer, die selber kein Mumm/kein Rückgrat haben bzw.
selber nicht weiter wissen. Anstatt schwierige Situationen
erfolgreich meistern zu versuchen, wird dann einfach der Tipp
"loslassen" empfohlen. Wirklich ein famoser Tipp - vor allem für
Bergsteiger und Gratwanderer!! Oder für Piloten, die mit ihrem
Flugzeug in einem Sturm geraten: Steuerknüppel loslassen!!
Man kann der Realität nicht mit "loslassen" entrinnen, denn
dadurch fällt man nur von einem Loslassen ins nächste...
Positiv, mutig, ehrlich und geradlinig sein Leben führen - und
wenn das nicht mehr geht, dann kann man loslassen: für den
Tod.]
Es grüßt Sie alle aus dem Nachbarland Germany
Karl Rapp (E-Mail: info@karl-rapp.de)
(Jahrgang 1947)
Dipl.-Ing./Unternehmensberater/Networker
D-87480 Weitnau-Hofen
"Lassen Sie sich nicht unterkriegen!"
Montag, 20. September 2004
Lieber Herr Beeler
Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft - und - es
geht weiter!
(...)
Lassen Sie sich nicht unterkriegen!!
Freundliche Grüsse
Jürg Schmutz (E-Mail: administration@zeitenschrift.com)
[Anmerkung der Mythen-Post: Es wäre ja schön, wenn auf solchen Zeilen jeweils von Leuten auch praktische Taten folgen würden, z.B. Spenden an: Inpuls Verlag, Beeler Urs, Postfach 7, 6431 Schwyz, PC 60-4619-5.]
Eine Klarstellung zu einer E-Mail, die hier nicht veröffentlicht wird
Montag, 20. September 2004
Sehr geehrte Frau Fessler
Sie haben leider nicht verstanden, um was es geht. Und es ist
offensichtlich sinnlos, mit Ihnen darüber Debatten zu
führen. [Anmerkung der Mythen-Post: Wie gerne erinnert
sich Beeler im Gegensatz dazu an den geistigen Verkehr mit Jasmin
Bangel.] Dafür müssten Sie zuerst die komplette
Mythen-Post Homepage studiert haben und das würde einige Zeit
beanspruchen.
1. stimmt Ihre Gesinnung nicht vgl. "Ich weiss nicht, inwieweit
ich Ihr Vorhaben gutheissen kann. [Anmerkung der
Mythen-Post: Dasselbe Blabla hören Tierschützer, wenn sie
Tierbefreiungsaktionen durchführen.] Ich weiss es
wirklich nicht. Druck erzeugt Gegendruck!" [Anmerkung der
Mythen-Post: Wer hat denn mit dem Druck auf Beeler angefangen? Fragen
Sie doch mal bei der SKB, dem Ersteigerer etc. an!]
> Sie haben bereits Mühe damit, zwischen Recht und
Unrecht [Anmerkung: Beeler meint hier wohl, was juristisch und
menschlich rechtens ist.] zu unterscheiden und sehen die
Zusammenhänge nicht. Fragen Sie sich doch mal: Wer hat mit
dem Druck angefangen? Ich nicht!
Weil Sie seinerzeit ein Desaster erlebt haben, meinen Sie, jeder
andere müsste dies nun auch passiv über sich ergehen
lassen. Wenn das Ihre Lebensdevise sein soll, machen Sie das mit sich
aus. [Anmerkung der Mythen-Post: Obwohl es eine falsche
Grundhaltung ist!] Aber verschonen Sie bitte Menschen, die
eigenständige, positive Wege gehen wollen. Dass mir letzteres
tatsächlich gelingt, das wünschen Sie mir - seien Sie
ehrlich - nicht.
Nochmals: Wenn ich Leiden erdulde, ist das für Sie konform, aber
wenn ich gegen das Unrecht ankämpfe, verursacht das bei Ihnen
Widerstände. Psychologie! [Anmerkung der Mythen-Post: Da
hat Beeler recht. Nochmals: Jesus musste zuerst ans Kreuz genagelt
werden und sterben, damit HINTERHER Betroffenheit zelebriert werden
kann. Der psychische Knacks der Gesellschaft liess nicht zu, Jesus
VOR dem Kreuz zu retten! Haargenau nach diesem Muster funktioniert es
heute noch.]
2. Ihr Vorschlag "S." zeigt weiter, dass Sie absolut nicht
begriffen haben, worum's geht. Statt - pardon - unbrauchbare
"Blick"-Niveau-Ratschläge zu erteilen [Anmerkung der
Mythen-Post: Beeler ärgert sich über
Niveaulosigkeit!], zahlen Sie gescheiter Fr. 20.- Fr. 30.-
oder Fr. 50.- auf mein Verlagskonto Inpuls Verlag, Beeler Urs,
Postfach 7, 6431 Schwyz, PC 60-4619-5 ein. Damit leisten Sie einen
nützlichen Beitrag. Denn: Besser keine Vorschläge als
unbrauchbare!
Dass Ihr Herr S. keine Krawatte trägt, macht ihn noch lange
nicht zum unabhängig denkenden Menschen und Fachmann betr.
Baubiologie oder Umweltmedizin. Die Realität betr. Herrn S. ist
viel weniger rosig, als Sie sich das einbilden. Fragen Sie ihn doch
telefonisch mal an, was er von meiner Arbeit hält. Vielleicht
gehen Ihnen dann die Augen auf. [Anmerkung der Mythen-Post:
Beeler ärgert sich. B.S. hatte nämlich vor Jahren noch
gegen Beeler gewettert, gegen Baubiologie, gegen Umweltschutz usw. -
und wird heute in der Gemeinde M. als "Baubiologie-Vorzeigewirt"
gefeiert.]
3. Dass Sie mir MCS als "Erfindung" unterstellen, zeigt wiederum
nur Ihre eigene Mentalität. Glauben Sie wirklich, ich würde
die Leute "verarschen"? Was hätte ich davon? Bringen Sie mir ein
einziges Beispiel auf der Mythen-Post Homepage oder aus einer meiner
vielen Arbeiten der vergangenen 20 Jahre, wo ich Ihrer Meinung nach
nicht ehrlich gewesen bin. Dann reden wir weiter!
4. Und zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Besser nichts schreiben als
heucheln.
Positiv jedoch ist, dass damit die Sache geklärt ist.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Tut mir leid, aber Ihre Mails nützen mir absolut gar nichts und ich bitte Sie, mir nicht mehr zu schreiben. Ich würde Ihnen ohnehin nicht mehr antworten.
[Anmerkung der Mythen-Post: Beeler will niemanden vor den Kopf stossen, aber unbrauchbare Ratschläge sind im Moment das letzte, was er gebrauchen kann.]
Dienstag, 21, September 2004
Adieu Herr Beeler
Verstanden! Es gibt nur eine richtige Meinung und das ist die Meine.
[Anmerkung der Mythen-Post: Hier die von Beeler. Wer will,
kann sie zu widerlegen versuchen.] Möchte mich hiermit
trotzdem mit NICHT geheuchelten Wünschen verabschieden. Ich
verstehe wirklich nichts von diesen Dingen, und da bin ich grade
jetzt sehr froh darüber. [Anmerkung der Mythen-Post:
Wieso?]
Linda Fessler
An die Nervensäge in Schwyz... ...von einem erschöpften Baufuzzi aus Berlin [Anmerkung der Mythen-Post: Matthias Bumann hat Humor und mailt Urs Beeler sehr schöne Vorschläge zum MCS-Haus.]
Diese Variante ist bestimmt besser und
schöner, aber auch teurer. Für die Heizung nehmen wir eine
Marmorheizung (Strahlungswärme!), wir beziehen aber
Öko-Strom - versprochen. Sauberer und behaglicher geht's
nimmer.
Ansonsten habe ich den Licht-Luft-Sonne-Fetischisten mitentwerfen
lassen, es soll ja kein Gefängnis sein. Auch Bad und
Waschküche sind nun Tanzsäle.
Bis demnächst.
Mit freundlichen Grüßen
M. Bumann (E-Mail: info@dimagb.de)
Serie "mediterran"
Dienstag, 21. September 2004
Das sind Projektskizzen zu einem Bauvorhaben im
Norden Berlins. Einfach gebaut, aber mit geringem Aufwand
aufgehübscht. [Anmerkung der Mythen-Post:
Stimmt.]
Dieser Stil lässt sich auch für das MCS-Haus umsetzen, so
dass man bei Gruppenbildung auf des Nachbarn Dach sitzt.
[Anmerkung der Mythen-Post: Um Himmelswillen! Jeder MCSler
will für sich sein!]
1'000 Varianten sind denkbar.
Mit freundlichen Grüßen
M. Bumann (E-Mail: dimagb2004@arcor.de)
Mittwoch, 22. September 2004
Lieber Matthias Bumann
Vielen Dank für die Bilder. Da kann ich nur auf Berlinerisch
sagen: "Det sieht jut aus und jefällt mir!"
Man muss das Ganze jetzt auf ein kostengünstiges und
einfaches 1-Personen-MCS-Türmchen (mit 2 Stockwerken und
Flachdachterrasse) reduzieren oder Bungalow (vgl. 02_ans_nw.jpg) mit
breiten Fenstern > viel Licht!
Die MCSler wollen von Nachbarschaft nichts wissen, sondern jeder in
Ruhe für sich leben. Deshalb kommen Anbaus/Zusammenbaus nicht in
Frage.
02_ans_nw.jpg finde ich sehr hübsch (seit jeher mein Favorit!) -
dies sollte als Grundlage dienen. Das Flachdach mit 1 m2
grossen Steinplatten (nicht begrünt).
Das MCS-Haus muss sich ferner architektonisch von konventionellen
Bauten unterscheiden, d.h. unverwechselbar sein. Nur wenn die
Verpackung (Optik) stimmt, lassen sich die Leute (Sponsoren)
dafür begeistern.
Herzliche Grüsse und vielen Dank im voraus!
Urs Beeler
PS: Sobald ich die neuen Bilder habe, werde ich sie ins Internet stellen.
Türmchen
Mittwoch, 22. September 2004
Hallo Chef,
ich habe jetzt die gewünschten Türmchen entworfen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Sie sehen sehr gut aus!]
Die Bilder sind alles JPG und 500 Pixel breit.
Ich hab sie auch als BMP, aber je 3,2 MB gross.
Ist das nun endlich halbwegs der richtige Weg? [Anmerkung der
Mythen-Post: JA!]
Mehr Zeit habe ich diese Woche nicht mehr.
Mit freundlichen Grüßen
M. Bumann (E-Mail: info@dimagb.de)
Medienmitteilung "Rückkauf der Alten Brauerei"
Montag, 22. September 2004
Sehr geehrte Damen und Herren
Ein Rückkauf der Alten Brauerei wäre mit entsprechender
Solidarität u.U. immer noch machbar, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_23_9_04/brauerei_rueckkauf_23_9_04.htm
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Kommentar eines Lesers zu laeklanders@hotmail.com
Dienstag, 23. September 2004
Herr Beeler,
in Ihren Ausführungen oder besser Ihren Aufklärungen haben
Sie etwas Wichtiges vergessen! Nämlich, dass Personen wie
"laeklanders@hotmail.com"
jene sind, die im Hintergrund agieren, die Fäden ziehen um (...)
Menschen, die nicht derselben Art entsprechend funktionieren, zu
schädigen. Eigentlich sind es Armselige. (...). Kennt man solche
Leute nicht aus dem Militär? Oder der Regierung? (...)
Ich bin überzeugt, dass die schlimmsten menschlichen
¨Kreaturen in den Regierungen oder als Beamte ihr Unwesen
treiben (sie finden gelegentlich Beweise in der Vergangenheit).
Vorläufig sind diese Kreaturen immer noch sicher.
Übrigens, dieser laeklanders treibt sein Unwesen nicht weit von
Ihnen entfernt! (...)
Gruss vom Sepp (E-Mail: sepp.tell@xmail.net)
Grüsse und Dank aus Schwyz
Mittwoch, 23. September 2004
Sehr geehrte Frau B.
Vielen Dank für den Beitrag vom vergangenen Montag an Sie und
das ganze Team von xy! Speziell auch an Herrn U., der mich besucht
hatte. (Seine E-Mail habe ich leider nicht gefunden > Bitte Gruss
ausrichten).
Im Moment herrscht immer noch Belagerungszustand - und eine Bleibe
fehlt nach wie vor...
Herzliche Grüsse aus Schwyz
Urs Beeler
Eine positive Reaktion
Donnerstag, 23. September 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Vielen Dank für das nette Feedback. Wir bleiben dran,
versprochen! Bitte informieren Sie uns weiter über den Stand der
Dinge.
Das E-Mail leite ich selbstverständlich an unseren freien
Mitarbeiter R.U. weiter.
Weiterhin viel Kraft und alles Gute,
mit freundlichen Grüssen
E.M.
Eine neue Chance?
Donnerstag, 23. September 2004
Herr Beeler
Sie bezeichnen mich als naiv. Mit welchem Recht? Ich finde, dass ich
es gut für mich und andere gemacht habe, nicht gegen
Windmühlen zu kämpfen und neu anzufangen.
Aber Sie machen ja sicher eh was Sie wollen. Ich habe Sie ja nicht
angreifen wollen, aber ich sehe, dass meine Befürchtungen
eintreffen.
Trotzdem guten Mut.
R. Kurz (E-Mail: OBAGO@tiscali.ch)
[Anmerkung der Mythen-Post: Beeler hat seinerzeit tatsächlich etwas harsch gegenüber R. Kurz reagiert. Mehr dazu kann nicht gesagt werden, da die Redaktion OBAGO@tiscali.ch nicht kennt.]
Die Mythen-Post Homepage zieht aktuell die völlig unpassenden Menschen an - und Beeler wimmelt ab
Freitag, 24. September 2004
Sehr geehrter Herr Rapp (E-Mail: info@karl-rapp.de)
Ihrem Wunsch gemäss werde ich Ihre E-Mail nicht
veröffentlichen.
1. Seien Sie ehrlich mit sich selber: Eine Alternative zum "Schreien
in der Wüste" haben Sie nicht!
2. Mit HAP (Hans A. Pestalozzi) war ich seit über 14 Jahren per
Du.
3. Ihr Beispiel mit dem Mann ohne Beine ist wirklich
eindrücklich. Hier stellen sich viele ethische und moralische
Fragen: Will der Mann selber überhaupt weiterleben? Wird er dazu
gezwungen? Sie schreiben, dass er sterben wolle - warum lässt
man ihn nicht?
4. Hören Sie bitte mit theoretischem Geschwafel wie
"Entscheidungsmatrix" auf - da dreht sich Hans A. Pestalozzi im Grab!
Wenn Sie nicht selber ein Blatt im Wind wären, würden Sie
nach dem Studium der Mythen-Post Homepage begriffen haben, worum's
geht und wo die Probleme liegen!
5. "Gute Freunde sind selten und auch ich weiß nicht, ob ich
wirklich verlässlich bin." Das bestätigt Punkt 4.
Positiv ist, dass Sie hier ehrlich sind und den Leuten nicht etwas
vormachen.
6. "Mancher hat danach erkannt, daß sein Festhalten an
etwas, was nicht festzuhalten ist, die eigentliche Ursache seiner
Probleme ist. [Anmerkung der Mythen-Post: Da kommt wieder
das angelernte LOLA-Geschwafel durch.] Wie das bei Ihnen
ist, weiß ich natürlich nicht. Offenheit ist angesagt,
Herr Beeler. Und Offenheit ist etwas anderes als 'recht haben wollen'
oder auch nur 'gehört werden wollen'." [Anmerkung der
Mythen-Post: Wahres "Recht haben wollen" und "gehört werden
wollen" setzt radikale Offenheit voraus! Mit Striptease löst man
noch keine Probleme!]
Wieder: Lesen Sie nach. Vielleicht kapieren Sie dann.
Tut mir leid, aber Sie sind ein Schwätzer! Wenn Sie nämlich
die Sache studiert hätten, würden Sie möglicherweise
erkannt haben, dass es bei der Mythen-Post durch und durch um
Offenheit geht! Aber da Sie selber nicht clean sind, können Sie
das nicht nachvollziehen. [Anmerkung der Mythen-Post: Geht
Beeler da nicht zu hart ins Gericht?]
7. "Diese Geschichte [Jesus-Geschichte] ist nicht für
die Öffentlichkeit, wer kann das schon verstehen." Die
Jesus-Geschichte ist die menschliche Kerngesichte par excellence; sie
ist seit 2000 Jahren der Öffentlichkeit bekannt, wird aber bis
heute von der Masse nicht verstanden! (vgl. W.R. "Christusmord")
Sehr geehrter Herr Rapp, tut mir leid, aber es hat keine Sinn, mit
Ihnen weiter zu korrespondieren. Es bringt nichts.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Freitag, 24. September 2004
Ja, warum begrüßen Sie mich mit "sehr
geehrter Herr Rapp" und nennen mich wenig später einen
Schwätzer? [Anmerkung der Mythen-Post: Das ergibt sich
aus dem Text von Rapp.] Nein, bitte antworten Sie mir nicht
mehr.
Ihre Antwort ist teilweise eine Frechheit und Sie spucken sich damit
selber in´s Gesicht. [Anmerkung der Mythen-Post: Offenbar
verträgt Rapp die Wahrheit nicht. Dass Beeler mit seiner
Beurteilung nicht falsch liegt, beweist Rapp mit "spucken sich damit
selber in´s Gesicht". Realität: Rapp hat keine Argumente
mehr und spuckt. Eine tpyische Reaktion von Unterdrückten, die
gegen aussen offiziell nicht protestieren, aber giftig reagieren,
wenn man die Sache auf den Punkt bringt.]
Vielleicht ist das die besondere Schweizer Art, kann ja sein.
[Anmerkung der Mythen-Post: Da erkannt man, wie Rapp weit
daneben liegt und nicht versteht.] Da muß ich noch
umdenken, denn bisher hatte ich von den Schweizern ein anderes Bild.
So kann man sich täuschen.
Karl Rapp (E-Mail: info@karl-rapp.de)
Dank an das Chemical Sensitivity Network Deutschland
Liebe Silvia (E-Mail: csn@allergic.de)
Vielen Dank für Dein positives Feedback. Ich habe mich
darüber sehr gefreut! Und ein grosses Kompliment für die
deutsche CSN-Seite! Du machst das sehr fundiert.
Hier der neuste Link, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_26_9_04/mcs_haus_26_9_04.htm
Ein schönes Wochenende wünscht Dir
Urs
MCS-Bungalow / MCS-Türmchen
Samstag, 25. September 2004
Sehr geehrter Herr Steiner (E-Mail:
benedict.steiner@sws-arch.ch)
Gerne komme ich zurück auf unser heutiges Tel.-Gespräch.
Nachfolgend die beiden erwähnten Links http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_12_9_04/mcs_haus_12_9_04.htm
und http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_26_9_04/mcs_haus_26_9_04.htm
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Praktische Erfahrungen zur Wissens-Integration im MCS-Haus
Freitag, 24. September 2004
Sehr geehrte Frau Schuler
Ich danke Ihnen vielmals für Ihre freundlichen und positiven
Worte. Es ist schön, dass es noch Menschen wie Sie gibt!
Bin wirklich gespannt, wie die Sache noch ausgeht.
Haben Sie das MCS-Haus studiert? Es wäre für das Projekt
nützlich, wenn Sie mir (nur wenn Sie Zeit und Lust haben)
mitteilen könnten, mit welchen Materialien/Produkten Sie
positive/negative Erfahrungen machten, damit man dieses Wissen
integrieren kann.
Ihnen ebenfalls alles Gute und herzliche Grüsse aus der
Schweiz
Urs Beeler
Eine Stellungnahme von Umweltmobil.de
Sonntag, 26. September 2004
Sehr geehrte Damen und Herren,
nach vorläufigem Eindruck ein interessantes Konzept, welches von
Ihnen verfolgt wird.
Brechen Sie es auf die Wohnstufe darunter (kein MCS, aber
schadstofffreies Wohnen) zurück, mit der jetzigen Kompetenz und
ein breiter Erfolg ist sicherer.
Zu Fragen, Beurteilungen unsererseits etc. stehen wir gerne zur
Verfügung. Viel Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen
Holger Gries (E-Mail: info@umweltmobil.de)
Sonntag, 26. September 2004
Sehr geehrter Herr Gries
Vielen Dank für Ihre positive Nachricht. Bitte geben Sie uns
alles an Kritik/Anregungen durch, was Sie haben. Zum voraus vielen
Dank!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Unterstützung vom Chemical Sensitivity Network Deutschland
Sonntag, 26. September 2004
Lieber Urs,
ich habe gleich über Dein Projekt in unserem CSN Forum
berichtet.
Wir werden auch in unserer Rubrik "Wohnen" auf der Hauptseite
näher darüber schreiben.
Wir finden das Projekt sehr schön und werden
regelmäßig darüber in unserer Rubrik "Ressourcen
& Tipps" / Wohnen berichten.
(...)
Viel Glück, Urs, und halte uns bitte auf dem Laufenden.
Noch besser wäre, wenn Du direkt mit Eurem Namen ins Forum
schreibst, das macht es interessanter (...)
Liebe Grüße
Silvia (E-Mail: csn@allergic.de)
CSN
Sonntag, 26. September 2004
Liebe Silvia
Vielen Dank für Deine Antwort. Wichtig für Matthias Bumann
und mich ist, dass wir möglichst viele Infos betr.
MCS-Verträglichkeit/Unverträglichkeit von Materialien
haben.
Dieses Gebiet darf nicht Theoretikern überlassen werden.
Unsere Vorschläge müssen auch ständig kritisch
überprüft werden. Denn man kann leicht Fehler machen, ohne,
dass man es merkt.
Wenn Du Kontakte zu guten Umweltmedizinern, Baubiologen etc.
hast, bitte schreibe die an, damit die ihr Know How einbringen
können. Wir sind dafür sehr dankbar.
Weiter interessieren uns auch Firmen, die tatsächlich auf
diesem Gebiet innovativ sind (vgl. Dein Beispiel Pure Nature bei
Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln etc.).
Ziel ist ein kompromisslos auf "gesund" ausgelegtes Haus, das dem
Immunsystem MCS-Betroffener ein Maximum an Expositionsstopp bietet.
Eine wesentliche Erleichterung für den Organismus und eine
Verbesserung der Lebensqualität.
Mit herzlichen Grüssen aus der Schweiz
Urs Beeler
Macht Baubiologe H. mit?
Samstag, 25. September 2004
Sehr geehrter Herr H.
Weiss nicht, ob Sie immer noch beleidigt sind. Falls nicht, schauen
Sie sich die beiden Links an: http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_12_9_04/mcs_haus_12_9_04.htm
und http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_26_9_04/mcs_haus_26_9_04.htm
Ihre Meinung interessiert mich. Wenn Sie jedoch lieber auf beleidigt
machen, respektiere ich das.
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Sonntag, 26. September 2004
Guten Tag Herr Urs Beeler
Ich bin nicht beleidigt, ich habe nur ein bisschen Mühe, wie Sie
mit Mitmenschen bezüglich Respekt und Anstand umgehen.
Leider bin ich sehr beschäftigt und widme mich meinen
Verpflichtungen gegenüber SIB Vorstand / Diors / SIB FGHU /
Netzwerk Funk / Familie usw.
Ich muss leider auch Prioritäten setzen.
Zur Zeit bin ich selber an einem Bau an der Realisierung für
MCS-Patienten. [Anmerkung der Mythen-Post: ?]
Das ganze Unterfangen ist nicht einfach.
Alle Baumaterialien müssen auf die Verträglichkeit
geprüft werden. [Anmerkung der Mythen-Post: Und wie soll
das wissenschaftlich objektiv geschehen? Praktischer ist hier der
Bumann/Beeler-Weg, das Erfahrungswissen MCS-Betroffener zu
integrieren.]
Ich arbeite mit deutschen Spezialisten zusammen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Theorie ist das eine, Praxis das
andere.]
Auch der Standort / Metalle / E-Smog sind strengstens zu
berücksichtigen. [Anmerkung der Mythen-Post: Ist
geschehen und kann man nachlesen.]
Sorry, keine Zeit. [Anmerkung der Mythen-Post: ?!]
Mit freundlichen Grüssen
H.
Sonntag, 26. September 2004
Sehr geehrter Herr H.
Ich begegne denjenigen Leuten gegenüber mit Respekt, die es
verdienen.
Insofern bin ich Ihnen aber dankbar, dass Sie geantwortet haben. Wie
Sie ja schreiben, ist für Sie Vorstandsarbeit wichtiger. ("Sage
mir, welche Prioritäten Du setzt und ich sage Dir, wer Du
bist.")
Ich kann und will nur mit geradlinigen, ehrlichen Leuten
zusammenarbeiten, die mit Freude, Fachwissen und voller
Überzeugung mitmachen. Keine halbe Sachen! [Anmerkung der
Mythen-Post: Beeler will mit solchen Aussagen die Leute auf Kurs
bringen oder dazu, dass sie "aussteigen". Jedenfalls für klare
Verhältnisse sorgen.]
Übrigens: Sie haben mich ja schon mal wegen mangelndem
Rückgrat betr. KMFs enttäuscht. Ihre aktuelle Reaktion
betr. MCS-Haus ist im Prinzip nur eine Bestätigung von
Bekanntem. [Anmerkung der Mythen-Post: Beeler provoziert hier
mit dem Ziel, dass H. mit seinem baubiologischen Wissen trotz
Differenzen mitmacht.]
Trotzdem wollte ich Ihnen eine zweite Chance geben. Jetzt ist die
Sache wenigstens geklärt.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Sonntag, 26. September 2004
Ergänzung
Im vorgestellten Projekt stimmen einige Aussagen
nicht!!!!! [Anmerkung der Mythen-Post: Welche?]
Schadstofffreie Bauten gibt es für einen MCS-Patienten
nicht, denn je nach Sensibilität müsste angepasst werden.
[Anmerkung der Mythen-Post: Genau das wollen Bumann/Beeler
> mittels individuellem MCS-Erfahrungswissen das Optimum.
Es ist falsch, generell von "MCS-Patienten" zu sprechen. Dies
suggeriert die Beziehung Patient <> Arzt. Dass dies nicht die
Lösung ist, wurde auf der Mythen-Post Homepage bereits schon
ausführlichst dargelegt.
Was bringt es, Chemikaliensensiblen einfach pauschal den Status
"Patienten" zu geben? Der Weg muss sein, Chemikaliensensible und
deren Gespür für Schadstoffe ernst zu nehmen und
entsprechend gesunden Wohnraum zu schaffen sowie für
immunsystem-, haut- sowie umweltfreundliche Wasch-, Putz-,
Reinigungsmittel und Körperpflegeprodukte zu sorgen. Dabei
müssen die MCSler offen und ehrlich sagen, was verträglich
ist und was nicht! Mit diesem Wissen kann man dann Häuser,
Produkte etc. entsprechend MCS-gerecht konzipieren. DAS IST EIN
POLITISCHER AUFTRAG, WELCHER DER PROPHYLAXE DIENT!
Das bringt mehr als heuchlerisches "Heilungsgetue" von angeblichen
"Fachleuten", die gar nicht wissen, worum's geht!
Und wie sagte Dr. med. Elisabeth Kübler-Ross treffend: Die
Ärzte müssten zuerst lernen, auf Patienten zu hören.
In der Praxis geschieht heute genau das Gegenteil: Der "Patient" wird
von der Verantwortung/Mitarbeit ausgeschlossen - der Schul- und
Alternativmediziner "weiss" und bestimmt, "was los ist", obwohl er in
der Realität keine Ahnung hat. So kommt man nicht
weiter!!]
Auch die E-/ H-Statik / Felder müssen berücksichtigt
werden.
Im Projekt können keine Metallgeländer verwendet werden
=> Antennenwirkung Erdung usw....!!! [Anmerkung der
Mythen-Post: Wie ist die Meinung elektro- bzw. elektromagnetisch
empfindlicher Menschen dazu? Wie sehen die Alternativen aus?]
Badewanne => kein Kunststoff usw. [Anmerkung der
Mythen-Post: Nur auf der Zeichnung sieht es nach Plastik aus. In der
Realität wäre es wohl eine aus Keramik.]
H.
Sonntag, 26. September 2004
Danke für den Hinweis. Gerade mit solchen
Einwänden würden Sie der Sache dienen.
Für Kritik/Anregungen bin ich stets dankbar. Das optimale
Ergebnis sollte über "persönlichen Differenzen" stehen!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Wenn Sie weitere Einwände haben, bitte mailen > Werbung für Sie! Ich kann sie dann mit Erwähnung Ihres Namens integrieren. Hier besteht ja keine "Gefahr" für Sie wie im KMF-Streit.
Sonntag, 26. September 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
MCS ist eine sehr sehr heikle Angelegenheit. Die Personen können
auch sehr unterschiedlich z.B. auf Laubholz und Nadelholz reagieren
=> Fenster, Türen und Schränke werden zu einem
Problem. [Anmerkung der Mythen-Post: Bekannt und bereits im
Projekt integriert.]
Das Haus sollte auch auf dem Lande und fern von Smog stehen.
[Anmerkung der Mythen-Post: I.O. Vor allem Holzfeuerungen
(auch von Holzverarbeitungsbetrieben!) sind ein grosses
Problem.] Badeinrichtungen wenn möglich ohne Kittfugen.
Gasbeton kommt bei den MCS-Patienten gut an. [Anmerkung der
Mythen-Post: Wobei Dipl.-Ing. Paul Bossert betr. Gasbeton skeptisch
ist wegen der Feuchtespeicherung.]
Bei Backsteinen kenne ich Betroffene, die negativ reagieren.
[Anmerkung der Mythen-Post: Danke für den Tipp. Das muss
untersucht werden.] Und und.
Leider kann ich nur kurz Antworten. Gründe sind bekannt.
Ich bin mit Chr. Schifferle in Kontakt. Er wird am Montag im TV
Aufnahmen (...)
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende
H.
PS: Im Anhang noch ein Beispiel über Luft- und Materialanalysen. Die Muster sind nur zur Orientierung
Sonntag, 26. September 2004
Sehr geehrter Herr H.
Vielen Dank für die guten Tipps. Damit kommen wir weiter. Gerne
nehme ich noch mehr Anregungen entgegen (falls Sie Zeit haben).
Eine schöne Woche wünscht Ihnen
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Falls Massivhölzer eingesetzt werden, mit
welchen haben Sie punkto Verträglichkeit die besten Erfahrungen
gemacht? Kennen Sie MCS-verträgliche Holz-Lacke? > ich frage
Sie, weil ein reiner Steinbau sehr kalt werden kann. Es heisst nicht
umsonst "Holz isch heimelig"...
Wie sind Ihre Erfahrungen betr. Verträglichkeit von Farben
(falls ja, welche)? Kalk, Sumpfkalk? Bodenbeläge? > Wenn das
Haus wie ein Bunker ist, kann schwerlich Seelenfreude aufkommen.
Kennen Sie sich in Farbpsychologie und -gestaltung aus? > Die
Farbwahl ist wichtig fürs seelische Wohlbefinden.
Wie würden Sie das Heizungsproblem lösen? Z.B.
Marmorheizung, Wärmepumpe mit Bodenheizung?
Welches Material würden Sie für eine Innentreppe
nehmen?
Das oberste Projekt-Ziel
heisst Geruchsneutralität und eine möglichst gute Raumluft.
[Anmerkung der Mythen-Post: Es geht
um ein Optimum an Wohn- und Lebensqualität.]
Nicht schlecht, aber einiges falsch
Montag, 27. September 2004
Lieber Urs Beeler,
als erstes sollte die Seitenüberschrift geändert werden, es
geht um das Haus und nicht den Beeler´schen Suizid.
[Anmerkung der Mythen-Post: Tatsächlich ist da Beeler ein
Fehler unterlaufen, der umgehend korrigiert wurde.] Der kommt
sowieso nicht in Frage, weil keine Zeit dafür ist!
[Anmerkung der Mythen-Post: Danke für die aufmunternden
Worte!]
Als nächstes sollte mal eine Seite mit der Baubeschreibung
veröffentlicht werden. Die erklärt vieles und es sind
Ansätze daraus erkennbar.
Änderungsvorschläge, z.B. Waschküche, sollten wir erst
diskutieren, dann ändern, dann veröffentlichen. So eine
Wand verschiebe ich in 5 Minuten, ebenso die Tür und noch mal 5
Minuten für das neue Bild.
Die Türen im Wohnzimmer in der Süd-Ost-Ecke sind
Terrassenfenster. Sie sind so plaziert, dass man auch auf der Ecke
Licht hat, andererseits muss Platz für Möbel bleiben
deshalb gibt es Stellflächen. Fenster auf der Ostseite
würde ich daher nur mir hohen Brüstungshöhen anordnen,
damit wenigstens ein Sofa drunter passt.
Viel Licht kommt bei dem Entwurf schon rein.
Wintergarten: gute Idee, aber wer soll das bezahlen? Entweder wird's
ein Pförtnerhäuschen oder man muss bei 15'000 EURO
anfangen.
Sobald ich wieder etwas Zeit habe, sehe ich mal die Seiten durch, bis
dahin bitte die Beschreibung veröffentlichen und Beiträge
im Forum von CNS schreiben.
Die Botschaft muss sein: das ist kein "Schweizer Projekt" und kein
"Projekt von Beeler und Bumann" - sondern ein Projekt für MCSler
in D+A+CH (+später EU), an dem sich vor allem diese beteiligen
sollen (wollen, müssen). Wie sonst will man optimieren? Und dann
sollen alle ihren Geist öffnen: nicht Halt machen an
Ländergrenzen, sondern darüber hinaus denken - oder ist MCS
etwa ein lokales oder nationales Problem? Hoffentlich spielen nicht
Befindlichkeiten und Eigenbrötlerei hinein.
Weiterhin gutes Gelingen wünscht
Ihr
M. Bumann (E-Mail: dimagb2004@arcor.de)
[Anmerkung der Mythen-Post: Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann bringt die Sache bestens auf den Punkt.]
Montag, 27. September 2004
Lieber Matthias Bumann
Sie haben mit Ihren Ausführungen vollkommen
recht. Ich werde es so machen, wie Sie schreiben.
Vielen Dank für ALLES!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Fühle mich im Moment wegen der aktuellen
Situation um die Alte Brauerei ausgebombt. Suizid ist für mich
täglich ein Thema. Weiss aktuell nicht, ob ich es schaffen werde
bzw. überhaupt noch weiter leben will.
Ihre sehr schönen Entwürfe sind für mich der einzige
Aufsteller und Lichtblick! Und wären da nicht noch heitere
Comedy-Serien wie "Frasier" oder Menschliches/Aufheiterndes wie die
Anwaltsserie "Edel & Starck" auf SAT-1, könnten mich Herr
und Frau Bossert vermutlich schon längst im Friedhof Bifang in
Schwyz besuchen...
Titel korrigiert
Montag, 27. September 2004
Lieber Matthias Bumann
Titel korrigiert. Vielen Dank für den Hinweis! Hab's
tatsächlich voll übersehen.
Mit herzlichen Grüssen
Urs Beeler
PS: Bin im Moment etwas (...). Falls Sie weitere Fehler/Unzulänglichkeiten sehen, bitte melden!
Mitarbeit beim MCS-Haus
Dienstag, 28. September 2004
Lieber Urs,
danke für Deine Mail. Wir hatten das auch schon so gesehen und
ich bin dabei, Dir eine Mail mit Tipps und ganz speziellen
Buchempfehlungen zu schreiben.
Mein Beruf war früher eng mit Innenarchitektur verknüpft.
Zusätzlich war ich einige Male in den USA zur Behandlung im EHC
Dallas, wo ich verschiedene MCS-Unterkünfte bewohnt und gesehen
habe. Gerne bin ich persönlich mit all meinem Wissen dabei.
Deinen Bericht arbeiten wir in den nächsten Tagen aus und werden
ihn auf der CSN-Seite veröffentlichen. In der PureNature-Infobox
können wir auch darüber berichten. Mein Gedanke ist,
daß wenn viele Menschen an einem MCS-Haus interessiert sind und
es in vielen Fällen realisiert werden kann, um so günstiger
kann es unter Umständen im Einzelnen werden. Vielleicht kann
sogar staatliche Unterstützung erlangt werden.
Auf unsere Unterstützung kannst Du zählen!
Herzliche Grüße
Silvia (E-Mail: csn@allergic.de)
Dienstag, 28. September 2004
Lieber Urs,
da kam mir gerade noch eine Idee. Hättest Du nicht Lust, in
unserer Galerie der Chemikalienopfer mitzumachen? [Anmerkung
der Mythen-Post: ISOVER etc.] Dann würden andere MCS
Betroffene Dich gleich "kennen". Das schafft Vertrauen und
Gemeinschaftsgefühl.
Das Ziel der Galerie ist es, zu verdeutlichen, daß es jeden -
ganz gleich welcher Beruf, Hautfarbe, ... - erwischen kann.
Außerdem wird schon jetzt beim Lesen der "Geschichte" der
Einzelnen überdeutlich, daß es sich nicht um einen Haufen
Spinner handelt, sondern um Menschen, die (...) für ihren Alltag
kämpfen und für eine Zukunft.
Du könntest darin auch auf das Hausprojekt hinweisen.
Liebe Grüße
Silvia (E-Mail: csn@allergic.de)
Mittwoch, 29. September 2004
Liebe Silvia
Vielen Dank für Dein positive Nachricht. Sobald ich Deine Infos
habe, werde ich den Text umgehend im MCS-Haus-Link integrieren.
Wegen der MCS-Galerie: Ich bin ein totaler Einzelgänger und man
findet mich seit jeher nie in einer Gruppe. [Anmerkung der
Mythen-Post: Ausnahme Schulphotos...] Ausserdem möchte
ich nicht auf einer Seite mit Thorsten Morbach (wenn ich mich recht
erinnere, heisst der so) sein. In seinem "Allergiker-Laden" vertreibt
er allergieauslösende Produkte (mit Duftstoffen!). Geld ist
für ihn wichtiger als immunsystemverträgliche Produkte. Mit
einem solchen Typ will ich nichts zu tun haben.
Bitte wegen dieser Kritik nicht böse sein; ich bin einfach
geradeaus und vertrage keine Halbheiten. Viele (auch MCSler)
mögen mich nicht, weil ich "zu direkt" sei, meint Christian
Schifferle. (Schifferle ist i.O.; er hat in der Schweiz
MCS-Pionierarbeit geleistet. Das verdient Anerkennung.)
Meine Kompromisslosigkeit wird uns jedoch beim MCS-Haus zugute
kommen, denn dort verträgt es keine halben Sachen.
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Urs Beeler
Mittwoch, 29. September 2004
Lieber Urs,
mit den Infos schaffe ich es nicht mehr diese Woche. Ich weiß
zur Zeit nicht, wo ich noch anfangen soll. Aber Du bekommst meine
Hilfe, das ist versprochen.
Was Thorsten Morbach betrifft, der ist für uns gestorben. Er hat
CSN, mir, meinem Bruder und vielen anderen durch sein gemeines
Handeln sehr geschadet. Wenn ich Dir die Sachen erzählen
würde, die er gemacht hat, würdest Du umfallen.
[Anmerkung der Mythen-Post: Beeler hat zum Glück vor
Monaten erkannt, dass Morbach nicht koscher ist.] Es ist
unbeschreiblich und sehr verachtenswert, weil er mein Vertrauen
erschlichen und mißbraucht hat. In der Galerie ist er
selbstverständlich auch gelöscht!
Was Dein Einzelgängertum betrifft, so denke ich ähnlich und
aus diesem Grund wird CSN immer eine Organisation und nie ein Verein
sein. Die Galerie besteht nur aus Einzelgängern, (...)
Danke für Deine Offenheit! Ich denke ähnlich wie Du.
Liebe Grüße
Silvia (E-Mail: csn@allergic.de)
Eine Bruchbude als "neues Zuhause"?
[Anmerkung der
Mythen-Post: Urs Beeler hat in den Medien einen Aufruf betr.
MCS-gerechtem Wohnraum
lanciert. Als "Echo" ist
von Silvia Amstalden (Freundin von Peter Rickenbacher,
Ex-SKB-Marketingabteilung und heute Inhaber Restaurant "Kreuz" Seewen
> "Pouletfriedhof") untenstehendes "verheissungsvolles" Angebot
gekommen.
Was man wissen muss: Das "300 jährige Patrizierhaus" in Seewen
ist in Wirklichkeit eine Bruchbude. Der aktuelle Mieter muss für
15 Monate ins Gefängnis > deshalb wird ein Nachmieter
gesucht.
Laut Auskunft eines Seeweners habe die abbruchreife Ruine (die unter
Denkmalschutz steht, im Gegensatz zur schönen Alten Brauerei)
früher als Asylantenunterkunft
gedient.
Unter solchen
Umständen wir die Hausbesetzung der Alten Brauerei noch Jahre
dauern müssen!]
Mittwoch, 29. September 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Wie ich aus den Medien entnommen habe, sind Sie auf der Suche nach
einem neuen Zuhause!
Ich hätte Ihnen ab Oktober in Seewen ein altes über
300-jähriges Schwyzer Patrizierhaus [Anmerkung der
Mythen-Post: !!!] mit 10 Zimmern. Die Miete beträgt
1'000 CHF. [Anmerkung der Mythen-Post: Was Auswärtige
nicht wissen: Einige Meter davon entfernt befindet sich am Urmiberg
die Autobahn. > warum nicht gleich unter der Brücke schlafen
und die Fr. 1'000.-- sparen?]
Wenn Sie interessiert sind, dann melden Sie sich unter 079 208 72
62.
Mit freundlichen Grüssen
Silvia Amstalden (E-Mail: s.amstalden@bluewin.ch)
[Anmerkung der Mythen-Post: Da lässt
sich Beeler lieber in einem Nussbaum-Holzsarg aus der Alten Brauerei
tragen!
Aber es ist schon absolut sagenhaft, was gewisse Leute für
"Ideen" (besser: Mentalität!!) haben.]
Behördenkontakt
Donnerstag, 30. September 2004
Sehr geehrte Frau M.
Besten Dank für Ihr Mail und das heutige Tel.-Gespräch.
Wie lautet die Adresse der N.? Wieviele Zimmer hat sie? Welche
Fläche? Separater Eingang?
Das Immunsystem eines MCSlers macht keine Kompromisse. Es gibt nur
gute (=MCS-gerechte) Lösungen oder gar keine.
Wie ich Ihnen sagte, muss (...) gut sein, dass ich dort die Arbeit am
MCS-Pionierprojekt erfolgreich weiterführen kann
(Behördenkontakte, Mittelbeschaffung/Finanzierung, Bauplatzsuche
etc.)
Weil die meisten MCSler IV-Bezüger resp.
Sozialhilfeempfänger sind, muss das MCS-Haus sehr preiswert sein
(vergleichbar einer Monatsmiete von Fr. 800.- bis Fr. 1'000.--). Das
ist machbar. Mit genügend PR-Arbeit kann man die Modulbauweise
später auch an Baubiologie-Interessierte, Umweltbewusste etc.
vermarkten. Nicht nur in der Schweiz!
Bitte mailen Sie mir weiterhin alles, was Sie aktuell an Wohnungen
mit sep. Eingang, Ferienhäuschen etc. haben (im Mietrahmen von
Fr. 800 bis Fr. 1'000.--). Werde mit den Leuten dann umgehend Kontakt
aufnehmen.
Hier noch der Link des Chemical Sensitivity Networks Deutschland, mit
dem ich zusammenarbeite, siehe http://www.csn-deutschland.de/home.htm
Zum voraus besten Dank für Ihre Bemühungen! Ein
schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
Styropor als Wärmedämmung?
Freitag, 1. Oktober 2004
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit dem ich gezwungen wurde [Anmerkung der Mythen-Post: Welch
Unsinn! Niemand wird gezwungen!] mich mit der Frage der
Wärmedämmung zu beschäftigen (meine Nachbarn haben
schon voller Enthusiasmus die Arbeiten an der Fassade angefangen, wir
sind die einzigen in der Reihe, die sich nicht schlüssig werden
können). [Anmerkung der Mythen-Post: Anpassungsdruck als
Argument?!]
Unsere Hauswände sind aus Bimsbetonsteinen. Zusammen mit
Putz ergibt sich eine Stärke von 28 cm. Welchen k-Wert hat eine
solche Wand an sich?
Ich habe gelesen, dass eine 30-cm-Wand aus Bimsbeton-Vollblöcken
einen k-Wert von 0,45 hat. Was würde die Dämmung mit einem
k-wert von 0,40 verändern? [Anmerkung der Mythen-Post:
Die betriebene Wärmedämmwert-Gehirnwäsche - "Minergie"
- hat offensichtlich gewirkt... Die Leute hinterfragen nichts mehr -
oder doch?]
Wärmedämmverbundsysteme sollen nicht sehr langlebig
sein, was bedeutet das konkret in Jahren ausgedrückt?
Die Wärmedämmung soll innerhalb von 3-4 Jahren
durchfeuchten und dadurch jegliche Wärmedämmwirkung
verlieren. Gilt das auch für Styropor und was durchfeuchtet da
eigentlich?
Ich wäre Ihnen unendlich dankbar für Antworten auf alle
diese Fragen; ich würde nämlich so gerne in dieser Materie
bewandert genug sein, um mir eine eigene Meinung bilden zu
können. [Anmerkung der Mythen-Post: Diese Absicht
wäre ja positiv.]
Mit freundlichen Grüßen
Anita Gabor (E-Mail: whiteeminence01@aol.com)
Freitag, 1. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau Gabor
Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage an Korrespondent und
Wärmedämmtechnik-Spezialist Dipl.-Ing. Paul Bossert*,
E-Mail: paul.bossert@greenmail.ch
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler
*gilt als Pionier der modernen Dämmtechnik und befasst sich seit 40 Jahren mit dem Thema. Architekt Hannes Strebel, Zürich: "Bossert ist der beste Bauphysiker der Schweiz."
[Anmerkung: Ein Beispiel für Beelers unterschwelligen Humor...]
Selbstmordgedanken
Freitag, 1. Oktober 2004
Sehr geehrter Herr Beeler
Ich ziehe meinen Hut vor Ihrer Lebenseinstellung. Direkt, geradeaus
und immer den eigenen Ideen [Anmerkung der Mythen-Post:
Idealen!] treu. Bevor ich aber fortfahre, muss ich zwei
Tatsachen klarstellen:
Erstens: Auch ich bin direkt, geradeaus und definitiv undiplomatisch.
Ich gehöre zu der von Ihnen so genannten Kategorie der
Systemangepassten, verbringe ein langweilig-frustriertes Leben hinter
MCS-untauglichen Mauern und fühle mich absolut wohl und gesund
dabei. [Anmerkung der Mythen-Post: Hier ist der Schreiber
nicht ehrlich bzw. widerspricht sich selber. Denn wer ein
langweilig-frustriertes Leben führt, kann sich NICHT
wohlfühlen!]
Folglich bin ich ein Teil der von Ihnen verhassten Gesellschaft.
[Anmerkung der Mythen-Post: Beeler verachtet die Gesellschaft,
weil man mit den vorhandenen Ressourcen und mit dem Know How viel
Besseres, Vernünftigeres und Menschlicheres machen
könnte.]
Zweitens: Ich will Ihnen keine Ratschläge erteilen, Sie
bemitleiden oder Ihnen gar Geld zukommen lassen. [Anmerkung
der Mythen-Post: Die Ratschläge eines Angepassten würden
nichts bringen, das Mitleid wäre nicht echt und Geld von jemand
mit einem verschlossenen Herzen?]
Ich heuchle nicht. Ihr persönliches Schicksal - sei es als
(...) oder als (...) - interessiert mich soviel wie der
sprichwörtlich umgefallene Reissack in China. [Anmekrung
der Mythen-Post: Und da entpuppt sich der Charakter des Schreibers,
seine Gleichgültigkeit und Verantwortungslosigkeit. Typisch
für kalte Menschen in einer kalten Zeit.] Sie selbst
gehen Ihren Weg, also nehme ich an, dass sie obiges nicht erwarten.
[Anmerkung der Mythen-Post: Beeler ist das Schicksal positiver
Menschen nie gleichgütlig!]
Jedoch habe ich eine Bitte an Sie. Bringen Sie sich nicht um. Die
Mythen-Post (bzw. deren Inhalt) ist so unterhaltend und abgedreht,
ich würde diesen periodischen Farbtupfer in meinem realen Leben
schwer vermissen. Wäre echt schade drum. [Anmerkung der
Mythen-Post: Aber offensichtlich hat noch kein positives Umdenken
stattgefunden.]
Freundliche Grüsse
Charles Siegrist, Zürich (E-Mail: csiegrist@softhome.net)
Dipl.-Ing. Paul Bossert klärt Anita Gabor betr. dem Dämmstoffbetrug auf
Samstag, 2. Oktober 2004
Sehr geehrte Frau Gabor
Haben Sie meinen Bericht von gestern Abend an die NZZ-Online
erhalten?
Hier noch einige Ergänzungen:
Am 01.10.2004 schrieben Sie:
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit dem ich gezwungen wurde mich mit der Frage der
Wärmedämmung zu beschäftigen (meine Nachbarn haben
schon voller Enthusiasmus die Arbeiten an der Fassade angefangen, wir
sind die einzigen in der Reihe, die sich nicht schlüssig werden
können).
Da sind die Nachbarn
selber Schuld!
Unsere Hauswände sind aus
Bimsbetonsteinen. Zusammen mit Putz ergibt sich eine Stärke von
28 cm. Welchen k-Wert hat eine solche Wand an sich?
Schätzungsweise
beträgt der U-Wert (alt k-Wert) dieser Wand 0,6 W/m2K - das ist
ausreichend, weil das Mauerwerk die Sonneneinstrahlung nützen
kann.
Ich habe gelesen, dass eine 30 cm-Wand aus
Bimsbeton-Vollblöcken einen k-Wert von 0,45 hat. Was würde
die Dämmung mit einem k-Wert von 0,40 verändern?
Praktisch nichts.
Natürlich wäre eine 30 cm Bimssteinwand besser als Ihre 28
cm Wand, doch energetisch bedeutet das gar nichts.
Bedenken Sie, dass die Bausubstanz von 1850 bis 1920 einen U-Wert von
1,3 aufweist, wobei diese Gebäude heute weniger Energie
verbrauchen als supergedämmte
Niedrigenergie-Häuser.
Wärmedämmverbundsysteme sollen nicht
sehr langlebig sein, was bedeutet das konkret in Jahren
ausgedrückt? Wärmedämmung soll innerhalb von 3-4
Jahren durchfeuchten und dadurch jegliche Wärmedämmwirkung
verlieren. Gilt das auch für Styropor und was durchfeuchtet da
eigentlich?
Polystyrol und Mineralwolle
[Anmerkung der
Mythen-Post: Hände weg von
Mineralwolle!] lassen
sich nur mit hellen Kunststoff-Verputzen versehen, welche nur eine
Haltbarkeit von 15 bis 25 Jahren haben.
Ich wäre Ihnen unendlich dankbar für
Antworten an alle diese Fragen, ich würde nämlich so gerne
in dieser Materie bewandert genug sein um mir eigene Meinung bilden
zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Anita Gabor (E-Mail: whiteeminence01@aol.com)
Dass die ganze Dämmerei
nichts bringt, ersehen Sie aus dem beigelegten Untersuchungsbericht
von 1983 aus Holzkirchen.
Auf Blatt 39 sehen Sie, dass die nichtgedämmte Wand Nr. 3 mit
einem U-Wert von 0,46 weniger Energie verbraucht als die Wand Nr. 5
mit WDVS von 10 cm und einem U-Wert von 0,32.
Auch die 3-mal bessere Wand Nr. 4a mit einem U-Wert von 0,16 braucht
mehr Energie als die Wand Nr. 3!
Darüber habe ich aber bereits vor 20 Jahren in "Das
Einfamilienhaus" Nr. 6/1984 geschrieben.
Sie sehen: Betrug bleibt Betrug!
Dennoch herzliche Grüsse
Paul Bossert (E-Mail: paul.bossert@greenmail.ch)
E-Mail an: Mythen-Post