(vo) Weil heute ein Überschuss an Holz
besteht, wird Energieholz von der Holzlobby als "umweltfreundlich"
angepriesen. Wie aber steht es mit der echten Umweltfreundlichkeit
alter Holzfeuerungen?
Untersuchungen zwischen Öl- und alten Holzheizungen ergaben
folgende Resultate:
Kohlenwasserstoffe
Die Emissionen von Kohlenwasserstoffen liegen bei den bestehenden
Holzheizungen bis zu 25mal über denen der
Ölheizungen.
Staub
Hier ist ebenfalls die Ölheizung im Vorteil (Faktor
300-1'000), das sie praktisch keinen Staubauswurf hat.
HCl, Salzsäure
Bei Salzsäure sind die Emissionen einer Holzheizung etwa um
den Faktor 5 höher als bei der Ölheizung.
CO
Hier liegen die Holzheizungen um den Faktor 100-1'000mal
höher.
NOx
Die NOx-Emissionen liegen bei den Holzfeuerungen
etwa um den Faktor 2-5 höher.
Betrachtet man diese Fakten, stellt man fest, dass alte Holzfeuerungen alles andere als umweltfreundlich sind.
Auch vom wirtschaftlichen Standpunkt her schneidet die Holzheizung schlecht ab:
Öl und Gas besser geeignet
Bei der Sanierung der Energiezentrale der Kantonsschule
Pfäffikon hat der Schwyzer Regierungsrat zurecht einer
Öl/Gasheizung gegenüber einer Holzschnitzelfeuerungsanlage
den Vorzug gegeben. Eine Holzschnitzelheizung hätte nicht nur
wesentlich höhere Kosten verursacht, Geruchsemissionen und
Staubpartikel hätten die nähere Umgebung zudem sehr stark
belastet.
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