(EK) Die Schwyzer Behörden täuschen die Bevölkerung seit Jahren mit der Behauptung, sie würden sich ernsthaft um den Tierschutzvollzug kümmern. Zu diesen Täuschungen gehört auch die von der regierungstreuen Presse brav verbreitete Behauptung, in Sachen Tierhaltung habe "die Umstellung auf Integrierte Produktion IP einen wahren Schub an Verbesserungen ausgelöst".
"IP" = "Intensiv-Produktion"
Tatsache ist dagegen, dass die IP gar keine besonderen
Anforderungen an die Tierhaltung stellt! Für diese speziell
subventionierte, weder tierfreundliche noch biologische
Wirtschaftsweise würde die Bezeichnung "Intensiv-Produktion IP"
besser passen. IP wurde von der Agro-Lobby zusammen mit dem von ihr
abhängigen Bundesamt für Landwirtschaft extra dazu
geschaffen, um eine Umstellung auf eine tierfreundliche,
ökologische schweizerische Landwirtschaft
vorzutäuschen.
Missstände dauern seit vielen Jahren
Eine weitere Täuschung stellt die Behauptung dar, die Schwyzer
Behörden gehen allen Tierschutzanliegen sofort nach.
Verschiedene Schweinefabriken, die wir schon vor Jahren angezeigt
haben und wo die Missstände bis heute nicht behoben worden sind,
beweisen indessen, dass im Kanton Schwyz nicht einmal die absolut
ungenügenden, minimalistischsten gesetzlichen
Tierschutzmindestvorschriften durchgesetzt werden.
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