(li/vo) Mensch und Umwelt werden noch immer durch
das seit Jahren verbotene PCB gefährdet.
Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind schwer abbaubar und reichern sich
über die Nahrungskette im Fettgewebe von Mensch und Tier an. Man
geht davon aus, dass der Fischotter deshalb in der Schweiz
ausgestorben ist. Ein erstes PCB-Verbot wurde erst 1972 für
offene Systeme erlassen und 1986 auf geschlossene Anwendungen
ausgeweitet.
PCB wurden seit 1930 in Transformatoren und Kondensatoren sowie als
Rostschutz und als Weichmacher in Fugendichtungen bei Gebäuden
eingesetzt. Das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft
(BUWAL) rechnet mit einer Altlast von ca. 150 Tonnen, die als
Sondermüll entsorgt werden müssen.
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