Am 14. Dezember, 20.00 Uhr, steht im Pfarreisaal
in Seewen (Untergeschoss der Pfarrkirche Seewen) die Bewilligung
eines Kredites von Fr. 390'000.-- für den Umbau und die
Innensanierung des Pfarrhauses von Seewen zur Abstimmung.
Aus der Abstimmungsbroschüre: "Im Erd- und Obergeschoss
sollen die vorhandenen Fenstergläser durch neue, in Bezug auf
Energie und Dämmung optimierte Isoliergläser ersetzt
werden." - Kommentar dazu: Viele ältere Häuser zeichnen
sich dadurch aus, dass sie noch über ein gesundes Wohnklima
verfügen. Unter dem Zauberwort "Wärmedämmung" wird
heute einem zu sanierenden Gebäude oft ein regelrechter Plastik
übergestülpt. Schlechtes Raumklima, Pilzbefall usw. sind
nur einige mögliche Folgen.
Weiter heisst es in der Broschüre: "Im Untergeschoss werden,
wo nötig, die fehlenden Wärmedämmungen
angebracht." Die Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer
würden hier gut daran tun, vorgängig abzuklären, was
für eine Wärmedämmung gemeint ist. Sollte es sich -
wie mit grosser Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist - um Glas- bzw.
Steinwolle handeln, empfehlen wir den anwesenden
Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, den gesamten Kredit von
Fr. 390'000.-- abzulehnen.
Gerade bei der Renovierung von Kirchen, Kapellen,
Pfarrhäusern usw. müssen hohe Qualitätsmassstäbe
gelten. Die Bewohner/Besucher sollen sich nachher in sanierten
Gebäuden wohlfühlen können und nicht unter Wohngiften
(giftige Holzschutzmittel, Farben, Lacke; Schadstoffe in Verputzen;
juckende Isolationen etc.) zu leiden haben.
Ferner sollen bei der Arbeitsvergabe ausschliesslich Firmen
(Architekt inklusive!) berücksichtigt werden, die ein
baubiologisches Wissen und Gewissen haben. Da der Talkessel Schwyz in
Sachen Baubiologie noch ein Entwicklungsland ist, wäre der
Beizug eines kompetenten und unabhängigen Baubiologen für
alle Beteiligten von Vorteil. Wenigstens der Geistlichkeit sollte es
in Schwyz vergönnt sein, in Häusern zu wohnen, die
baubiologisch in Ordnung sind.
Unabhängige Bürger Schwyz
E-Mail an: Mythen-Post