(ek/vo) Tierversuche führen zu einer
verhängnisvollen Scheinsicherheit. Sie dienen nicht dem
medizinischen Fortschritt, sondern der juristischen Abwehr von
Schadenersatzansprüchen infolge tödlicher oder zu
Invalidität führenden Medikamentenschäden: Mit
Tierversuchen wollen Pharmafirmen beweisen, dass sie das Zumutbare
getan sowie ihre Sorgfaltspflicht erfüllt hätten und
deshalb nicht verantwortlich gemacht werden könnten.
95% (!) der Medikamente, die im Tierversuch für "sicher" oder
"wirksam" befunden werden, erweisen sich während den klinischen
Prüfungen am Menschen als unbrauchbar oder gefährlich.
Jede Spezies kann nur ihr eigenes Versuchsobjekt sein: Mensch
für Mensch, Maus für Maus, Hund für Hund. Diese
Selbstverständlichkeit gilt in der Veterinärmedizin, wo
neue Medikamente für Tiere ja nicht am Menschen, sondern am Tier
geprüft werden.
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