(mb) Luftbefeuchtung von Wohn- und
Arbeitsräumen im Winter ist medizinisch unnütz; sie kann -
im Gegenteil - sogar Atemwegserkrankungen hervorrufen.
Es stimmt zwar, dass in trockener Luft die
Schleimhautoberflächen zu funktionieren aufhören. Die
Klimatisierung der Nasenhöhlen und des Rachens ist jedoch in der
Lage, auch die trockenste Luft genügend zu befeuchten, um jeder
Funktionsstörung der Atemwege vorzubeugen. Aber je trockener die
Luft ist, desto mehr Wasser muss den Atemwegorganen zugeführt
werden.
Nicht empfehlenswert sind Luftbefeuchtungsgeräte: Sie
können verschiedene Mikroorganismen transportieren, etwa auch
das für die tödliche "Legionärskrankheit"
verantwortliche Bakterium.
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