(vo) Unter http://www.verbraucher.de/umwelt/inhalt/recherche/i1-6.html ist nachzulesen: "Das Umweltbundesamt (UBA) fand bei der Untersuchung von insgesamt 24 Büros, Schulen und Wohnhäusern heraus, daß eine erhöhte Konzentration krebserregender Mineralfasern dort anzutreffen war, wo Dämmstoffe aus künstlichen Mineralfasern (KMF) nicht fachgerecht verlegt wurden. (...)"
Susanne Falkenhain schreibt unter dem Titel "Krebs
durch künstliche Mineralfasern", WOHNUNG + GESUNDHEIT, Band:
6/1999, S. 26:
"Mittlerweile haben sich die als Asbestersatz eingesetzten
künstlichen Mineralfasern (KMF) aus Glas- und Steinwolle als
ebenso krebserregend erwiesen wie Asbest. Sowohl bei der
Herstellung als auch beim Einbau oder der Entsorgung faserhaltiger
Produkte muß mit einer Freisetzung von Fasern in die
Atemluft gerechnet werden. Beim Arbeiten mit diesen Stoffen ohne
Atemschutz und Sicherheitskleidung können diese Fasern
eingeatmet und verschluckt werden. Dabei können die Fasern durch
das mukoziliare Reinigungssystem der Lunge in den Magen-Darmtrakt
gelangen. Zudem ist eine direkte orale Aufnahme über
kontaminierte Nahrungsmittel möglich. Daraus resultieren
überdurchschnittlich hohe Krebsraten für die
Verdauungsorgane."
Gerd Zweiner, "Gebäude-Schadstoffe", Verlag Rudolf Müller, Köln 1997: "Nach einer Einführung, die das Instrumentarium für das Erkennen und Bewerten von Gebäudeschadstoffen liefert, werden die wichtigsten Schadstoffe ausführlich beschrieben: Formaldehyd, Pentachlorphenol, Lindan und andere Holzschutzmittel-Wirkstoffe, Asbest, Künstliche Mineralfasern, Polychlorierte Biphenyle, Polyzyklische Aromaten, Radon und Radioaktivität."
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