(asp) Frauen, die ein Leben lang rauchen, erleiden
um die Hälfte häufiger einen Bruch an der kritischen Stelle
des Hüftgelenks. Insgesamt ist einer von acht solchen
Brüchen bei Frauen auf das Rauchen zurückzuführen.
Betroffen sind vor allem Frauen im fortgeschrittenen Alter.
Trotz zahlreicher Untersuchungen war die Sachlage keineswegs so klar,
wie sie sich heute in einem neuen, grossangelegten Quervergleich
darstellt.
Zwei britische Mediziner werteten 48 verschiedene Studien an
insgesamt über 15'000 Personen aus. Die einzelnen Ergebnisse
schienen sich zum Teil zu widersprechen.
Viele Studien stellten zwar bei Raucherinnen einen Knochenabbau fest.
Doch dieser schien oft nur unbedeutend zu sein und war nicht immer
nachzuweisen. Erst der sorgfältige Quervergleich aller Studien
deckte den schleichenden Abbau auf, den der Tabakkonsum in den
Knochen anrichtet. Obwohl der Abbau von Jahr zu Jahr nur gering ist,
gehen doch wichtige Reserven verloren. Diese fehlen vor allem den
Frauen im fortgeschrittenen Alter. Nach den Wechseljahren wird der
Abbau deutlich spürbar. Auch männliche Raucher sind davon
betroffen, jedoch aus hormonellen Gründen nicht so stark wie die
Raucherinnen.
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