(auns/vo) Bundesrat und Parlament missachten mit ihrem Beitrittsdrang einmal mehr klare Volksentscheide, bei denen sich das Volk unmissverständlich für die Wahrung der Unabhängigkeit und Neutralität unseres Landes ausgesprochen hat (UNO-Abstimmung 1986 mit 75% Nein, EWR-Nein 1992, Nein zu UNO-Blauhelmen 1994).
Fremde Händel - Partei-Status -
Beteiligung an Sanktionen
Mit einem Vollbeitritt zur UNO würde die Schweiz
zwangsläufig in fremde Händel hineingezogen und als Partei
betrachtet. Wir hätten uns an Sanktionen gegenüber
Drittländern (z.B. Irak) zu beteiligen.
Gegen noch höhere Zahlungen an die
UNO-Bürokratie
Unsere bewaffnete, immerwährende Neutralität würde
dadurch unglaubwürdig. Die besonderen Stärken und
Möglichkeiten als strikt Neutraler (Vermittlungstätigkeit,
gute Dienste, humanitäre Aktionen usw.) würden in Frage
gestellt. Zudem hätten wir noch höhere Zahlungen an die
gewaltige UNO-Bürokratie und an den internationalen
Konferenztourismus zu leisten und wir könnten im Einzelfall
nicht mehr über den Verwendungszweck der Mittel
bestimmen.
Auf die eigene Stärke bauen!
Die Schweiz muss ein strikt neutrales, unabhängiges Land
ausserhalb der Machtblöcke bleiben und sich auf ihre besonderen
Stärken konzentrieren.
Wir brauchen keine UNO-Mitgliedschaft. Behalten wir den "untypischen"
Status bzw. den Sonderfall!
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