(vo) Der Internetseite http://www.notiz.ch/wissenschaft-unzensiert/medizin/2001/januar/risiko.htm ist zu entnehmen:
Bayerischer Landtag
Dr. Scheingraber: Ich kann die Aussagen von Herrn
Professor Frentzel-Beyme nur unterstützen. In vielen Fällen
ist die Wissenschaftsmethodik falsch. Epidemiologische Untersuchungen
stehen im Hintergrund, und genau das sind die Untersuchungen, die uns
letztendlich Aussagen über die Langzeitbelastung von
Schäden in der Bevölkerung geben.
Ich möchte das an einem kleinen Beispiel erläutern, das die
Grenzwerte betrifft. Wir alle wissen: Grenzwerte sollen unser Leben
schützen. Es gibt aber medizinische Untersuchungen, die besagen,
dass 15'000 bis 20'000 Menschen jährlich in der Bundesrepublik
an den Folgen medizinischer Untersuchungen sterben. In keinem
einzigen Fall wurden die Strahlengrenzwerte bei den medizinischen
Untersuchungen überschritten.
Sie sehen also, wie wenig Grenzwerte letztendlich vorsorgen, sie
können allenfalls die Akutgefährdung beschreiben, mehr
nicht.
Vorsitzender Kaul (CSU): Darf ich noch einmal nachfragen:
15'000 Menschen sterben an den Folgen medizinischer
Untersuchungen?
Dr. Scheingraber: Ja, da gibt es medizinische
Untersuchungen.
Vorsitzender Kaul (CSU): Welche medizinischen Untersuchungen:
mit dem Skalpell?
Dr. Scheingraber: Durch Röntgenschäden nach
medizinischen Röntgenuntersuchungen.
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