Wäre es zugelassen worden, die Decke des
Düsseldorfer Flughafens mit Holzfaserdämmstoffen
auszukleiden statt mit PU, hätte es wahrscheinlich keine
Todesfälle gegeben. Man hätte sie unter Gipskartonplatten
verlegen können.
Holzfaserdämmplatten können zwar brennen, aber die Rauch-
und Giftgasentwicklung enthält einen Bruchteil dessen, was z.B.
Polyurethan oder Polystyrol und ähnliche Kunststoffe
produzieren. Weiterhin wird übersehen, dass
Mineralwolle-Dämmplatten, um den Feuchteschutz zu sichern,
imprägniert werden. Beim Brand entwickeln sich aus den
Imprägniermitteln ebenfalls Giftgase. Es wäre schon sehr
förderlich, wenn sämtliche Dämmstoffhersteller mit
einer gewissen Ehrlichkeit am Markt argumentieren würden. Ich
glaube, das würde die dämmstoffunabhängige Entwicklung
und Forschung in jedem Bereich fördern.
Prof. Paul Szabo, Dortmund
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