(vo) Motten mit chemischen Keulen den
Garaus machen zu wollen, ist ein Bumerang. Pyrethroide, die auch in
Mottenschutzmitteln eingesetzt werden, können beim Menschen zu
akuten Vergiftungserscheinungen führen, sich auf Möbeln und
im Hausstaub ablagern und so für eine nachhaltige Belastung der
Wohnräume sorgen.
Pyrethroide sind wesentlich langlebigere und wirksamere Nachbauten
des Naturgiftes Pyrethrum, das in Chrysanthemen vorkommt. Seit Jahren
werden mögliche Langzeitfolgen solcher Nervengifte heftig
debattiert. Besonders die dauernde Aufnahme von
Pyrethroid-Rückständen mit der Atemluft scheint
problematisch. Typisch auftretende Beschwerden sind Konzentrations-
und Sprachschwierigkeiten, Antriebslosigkeit und Müdigkeit.
Kurz: Mottenmittel sind gesundheitsgefährdend und
unnötig. Tipp: Nur saubere Textil-Stücke in den Schrank
hängen.
E-Mail an: Mythen-Post