(asp) Auf der Suche nach den Ursachen der
Schizophrenie kamen amerikanische Forscher einen wichtigen Schritt
weiter. Sie entdeckten, dass bei schizophrenen Patienten die vorderen
Bereiche des Grosshirns verändert sind. Ausserdem sind die mit
Flüssigkeit gefüllten Hohlräume im gesamten Grosshirn
erweitert.
In den vorderen Teilen des Grosshirns, den Stirnlappen, spielen sich
wesentliche Denkvorgänge ab. Tatsächlich leiden
schizophrene Patienten an verschiedensten Störungen des Denkens
und Empfindens. Sie können nichtvorhandene Stimmen hören
und Wahnideen entwickeln. Oft verlieren sie die Kontrolle über
Ausdrucksbewegungen, erleben sich selber als gespalten. Abgesehen
davon ist ihr Verhalten normal.
Forscher der Universität Iowa untersuchten 52 schizophrene
Patienten und zum Vergleich 90 gesunde Personen. Mit einem
Magnetresonanz-Spektrometer vermassen sie verschiedene Hirnregionen.
In der Stirnregion war das Hirnvolumen bei Schizophrenen deutlich
vermindert.
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