(ri) Mit grosser Wahrscheinlichkeit haben Sie auch schon davon gehört, dass ein Mädchen Coiffeuse werden wollte, aber die Verwendung von Shampoos und anderen chemischen Produkten nicht vertrug. Aus der Praxis ist bekannt, dass Haarshampoos Ekzeme an den Händen auslösen können. Ein weiteres Problem bei den heutigen Shampoos stellt - wie übrigens auch bei den Wasch- und Putzmitteln - die Parfümierung dar. Sie können dies mit Ihrem Shampoo zuhause selber testen: Handelt es sich um ein geruchsaggressives Shampoo, lagern sich die Substanzen auf der Badewannenoberfläche ab. Wenn Sie die Badewanne mit einem Tuch trocknen, haben Sie nachher die Parfümierung nicht nur im Tuch, sondern die ganze Badewanne ist von einem Duftfilm überzogen. Dieser Duftfilm kann tagelang (!) andauern und bei empfindlichen Menschen (z.B. Kindern) beim Betreten des Bades bereits allergische Reaktionen auslösen.
Marktlücke: unparfümiertes
Shampoo
Optimal wäre ein unparfümiertes, möglichst
neutrales, sanftes Shampoo. In den Warenhäusern und
Supermärkten ist jedoch zur Zeit kein solches Produkt
erhältlich, obwohl eine grosse Nachfrage vorhanden wäre.
Der Erfolg von OMO Sensitive ohne Parfüm (bei den Waschmitteln)
und EUBOS ohne Parfüm (bei den Seifen) zeigt das.
Die Produktion eines parfümfreien, sanften Haarshampoos
würde nicht nur einem echten Bedürfnis des Marktes
entsprechen, sondern weitere positive Auswirkungen haben: Laut Frau
Förster von der Firma Colgate-Palmolive (Schweiz) sind
Parfüme nämlich der teuerste Anteil an einem Produkt. Mit
dem Verzicht auf Duftstoffe könnte bei der Produktion Geld
gespart werden. Parfüme sind zudem äusserst schwer
biologisch abbaubar. Durch den generellen Verzicht von Duftstoffen
würde die Umwelt entlastet.
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