(bz) Keine Person des öffentlichen Lebens hat
in den vergangenen Jahren die Schweiz wohl intensiver
beschäftigt als der gelernte Landwirt, gewordene Unternehmer und
szenenbeherrschende Nationalrat Christoph Blocher. Nicht zuletzt
seinem mutigen und kompromisslosen politischen Einsatz ist es zu
verdanken, dass der EWR am 6. Dezember 1992 vom Schweizer Volk bachab
geschickt wurde. Hätte Blocher sich damals nicht so vehement
für einen eigenständigen Kurs unseres Landes stark gemacht,
müssten wir uns heute mit fatalen Folgen herumschlagen.
"Ich bin nicht sehr beliebt", sagt der Abstimmungssieger im
nachhinein, "es gibt viele im Parlament, die gegen mich sind. Aber
jeder respektiert mich. Das hat etwas mit meiner Autorität zu
tun. Ich habe eine Meinung und stehe dazu."
Christoph Blocher hat es auch oft nicht leicht: "In der Politik muss
ich viel Mühsal auf mich nehmen. An den Sitzungen in Bern gehe
ich schier zugrunde. Ich habe das Gefühl, wir sind dauernd
beschäftigt und bewegen nichts. Das ist entsetzlich für
einen Unternehmer."
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Christoph Blocher an die Adresse
der EU-Befürworter |
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