(lc) Wir haben das Thema "unnötiger Einsatz
von Giften" in der Mythen-Post noch und noch gebracht. Offenbar aber
müssen Böden, Wasser und Luft noch mehr vergiftet sein, bis
bei gewissen Leuten "der Groschen fällt".
Schneckengift, Ameisenköder, Wespenfallen, Elektroverdampfer mit
Nervengiften - Drogisten und Grossverteiler stellen ein ganzes
Arsenal an "Waffen" zu Verfügung, wohl solange, bis eines Tages
der letzte Wurm im Boden noch seinen Geist aufgibt. Ist es dann
geschafft?
In der Sendung "Kassensturz" des Schweizer Fernsehens hat man sehen
können, wie ein Arbeiter mit Gasmaske in einem Treibhaus
Tomatensträucher mit hochgiftigen Substanzen besprühte. Aus
Italien bekommt man bereits anfangs Mai riesengrosse Erdbeeren -
selbstverständlich auch "industriell" hergestellt. "In
Italien gibt es grosse Flächen, welche mit Treibhäusern
übersäht sind", weiss ein Italien-Besucher zu
berichten.
Dass die spanischen Chemie-Tomaten im Grunde genommen "eine
Katastrophe" sind, ist bekannt. Aber offenbar hat man sich bereits
daran gewöhnt. Und schliesslich kennt man ja nichts
anderes...
Marokkanische Orangen, die nicht mehr nach Orange riechen, sondern
nach Chemie, verursachen Durchfall. Vielleicht rät Ihr Arzt
schon bald: "Sie leiden an Verstopfung? Essen Sie doch
marokkanische Orangen von Coop oder spanische Tomaten von der
Migros!"
BSE und MKS bei den Tieren kennt man. Vielleicht kommt der
nächste Supergau bei der industriellen Pflanzenherstellung.
Gemüse und Obst müssen nicht einmal mehr gentechnisch
verändert sein, der konventionelle chemische Weg
genügt.
Obwohl dieser "Wahnsinn" eigentlich schon überall erkennbar ist,
gibt es immer noch eigenartige Kreise, die fordern: "Bitte ja
nicht 'grün' sein - weitermachen!" - Bis zum Kollaps?
Das Thema "Pflanzen, Ernährung, Garten" usw. gehört nicht
zum Spezialgebiet der Mythen-Post. Durch einige unserer Inserenten
und Leser wurden wir auf die Zeitschrift "Natürlich" aufmerksam
gemacht. Dort finden Sie interessante Beiträge.
Hier die Adresse: Natürlich, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau,
Tel. 062 836 65 65, Fax 062 836 65 66.

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Mit einem grossen roten Behälter
auf dem Rücken versprüht ein Gärtner
Schädlingsbekämpfungsmittel im Garten eines
Schwyzer Hauses. Wie konnte die Natur vor tausenden von
Jahren bloss funktionieren, als es noch keine solchen
chemischen Produkte gab? Leben wir nicht in einer
schizophrenen Zeit, wo der Einsatz von Giftstoffen als
"Selbstverständlichkeit" und "unverzichtbar" angeschaut
wird? |
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