(rz) Seit dem Zweiten Weltkrieg hat die Zahl elektrischer Geräte und Installationen im Lebensumfeld der Menschen - vom Arbeitsplatz bis zum Schlafzimmer - massiv zugenommen. Seit längerer Zeit wird vermutet, dass die grosse Anzahl elektrischer Felder im niederfrequenten Bereich, von denen heute fast jedermann umgeben ist, Einfluss auf die Gesundheit hat; die wissenschaftlichen Untersuchungen betr. dem Thema Elektrosmog hinken hinter der Entwicklung jedoch noch immer hinterher. Das ist übrigens bis heute bei jeder Entwicklung so gewesen: Gedanken über die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und vor allem gesundheitlichen Auswirkungen einer technische Errungenschaft werden meist erst - falls überhaupt - im nachhinein angestellt.
Unterschiedliche Empfindlichkeit auf
Elektrosmog
Die Empfindlichkeit der Menschen gegenüber elektrischen
Feldern ist sehr individuell. Manche Leute reagieren sehr rasch mit
heftigen Symptomen aller Art, andere scheinen davon fast gar nicht
belastet zu werden. Wer auf Elektrosmog empfindlich reagiere,
müsse unbedingt die entsprechenden Präventionsmassnahmen
ergreifen, betont Dr. med. Andreas Beck, Arzt für biologische
Ganzheitsmedizin, Bern.
Wie soll das Problem gelöst werden?
Bei Bildschirmen existieren heutzutage Normen, z.B. TCO '99 usw.
Normen sind jedoch immer relativ. Wichtig sind Anstrengungen für
möglichst tiefe Ansätze im Rahmen des technisch Machbaren.
Elektrosmog ist auch eine Erscheinung, die nicht einfach hingenommen
werden muss. Es ist heute möglich, Belastungen aus Elektro- oder
Elektromagnetfeldern zu beheben, sowohl bei bestehenden als auch bei
neuen Anlagen.
Gefordert wird, dass sich Gerätehersteller und Installateure auf
ein Minimum an Elektrosmog-Ausstoss konzentrieren.
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