(pi) Zu den grundlegenden Elementen
unternehmerischer Veränderungsfähigkeit gehören nicht
nur das frühzeitige Erkennen von Marktveränderungen und die
korrekte Definition des internen Veränderungsbedarfs sowie der
Veränderungsrichtung, sondern vor allem auch ein rasches und
konsequentes Umsetzen der als notwendig erkannten Neu- und
Umgestaltungen im Unternehmen. Zu spätes Erkennen oder zu
langsames Umsetzen führen zu Verzögerungsschäden,
deren Folgen den unternehmerischen Entwicklungsprozess noch jahrelang
beeinträchtigen können.
Unsicherheit, Zukunftsangst, Demotivation, Identifikationskrisen,
Widerstand und innere Kündigung sind negative
Begleiterscheinungen träger Veränderungsprozesse. In der
Schweiz werden Veränderungsprozesse leider noch allzu oft als
Störfaktor statt als Chance unternehmerischer Entwicklung
empfunden.
Keine Angst vor Veränderungen
Jede Veränderung erzeugt zwangsläufig Verunsicherung,
Identifikationskrisen und Widerstände. Umso wichtiger sind erste
Erfolge. Die Möglichkeit des Rückzuges auf altes und
eingefahrenes Terrain ist unverzüglich abzubauen. Unangenehme
Entscheidungen sind sofort zu treffen und rasch umzusetzen.
Entscheidungsarmut in Veränderungssituationen muss als
Unsicherheit und Ziellosigkeit interpretiert werden, welche zu
Lethargie führt. "Schnell ins kalte Wasser und dann kraftvoll
dem neuen Ufer entgegen", muss deshalb das Motto jedes erfolgreichen
Veränderungsprozesses sein.
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