(mb) 1-3% der Bevölkerung der westlichen Industrieländer leiden an einer erblich prädisponierten Form des Ekzems. Sie wird Neurodermitis constitutionalis atopica genannt und gehört zu den allergischen Krankheiten. Für die schubweise auftretende Neurodermitis sind zahlreiche Auslösungsmechanismen bekannt.
Gen-Defekt
Zwar leiden heute immer mehr Menschen - vor allem Kinder -
aufgrund der wachsenden Umweltverschmutzung und -vergiftung an
Neurodermitis. Mit der Neurodermitis constitutionalis musste sich die
Menschheit aber schon früher befassen. Die Neurodermitis
gehört zu den chronischen, nicht heilbaren Krankheiten. Es
handelt sich um eine autosomal-dominante Erbkrankheit, doch kennt man
bis heute den verantwortlichen Gen-Defekt nicht.
Neurodermitis-Hauptsymptome sind ein sehr starker Juckreiz, der in
eigentlichen Juckkrisen kumulieren kann, sowie sehr trockene Haut.
Die Patienten neigen zu Furunkelbildung und starkem Schwitzen; dazu
kommen ekzemartige Veränderungen der Haut. In vielen Fällen
ist Asthma mit der Neurodermitis verbunden.
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Neurodermitis und Allergie |
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