(po) Was die sinnlose Luftverschmutzung und das
Geknalle jeweils am 1. August sollen, weiss niemand zu
begründen. "Es ist halt Tradition", heisst es.
So werden Jahr für Jahr trotz Luftreinhalteverordnug tonnenweise
Abfälle aus Garten, Landwirtschaft und Forst verbrannt. Hinzu
kommen viele andere Abfälle, die bei der Verbrennung hochgiftige
Substanzen freisetzen. Was hat das mit Heimatverbundenheit zu
tun?
Fortsetzung mit "Alpenschutz-Feuern"
Nach den pseudo-patriotischen 1. August-Feuern finden im Laufe
desselben Monats die sogenannten Alpenschutz-Feuer statt. Sinnlose
Luftverschmutzung zwecks Erhaltung der Natur in den Alpen...
Co-Chefredaktor Andreas Luig schrieb über ein solches
"Alpenschutz-Feuer" am 22.9.95 im "Boten": "Ziel ist es, ein normales
1.-August-Feuer an Grösse zu übertreffen. Vorgesehen ist
deshalb, ein zehn bis elf Meter hohes Feuer aufzuschichten. Das Holz
dazu wird aus der ganzen Schweiz nach Seedorf transportiert. Aus dem
Wallis erfolgt der Transport mit Eseln, aus der Westschweiz,
Graubünden und dem Tessin per Bahn. Um ihre Solidarität mit
den Schweizern zu bekunden, schicken sogar die österreichischen
Alpenschutzverbände Holz aus dem Voralbergischen."
Warum nicht gleich noch Holz aus Schweden? Sinnlose Luftverschmutzung
und lange Transportwege als Argumente für den Alpenschutz?
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