(rz) Gedankenlos werden seit Jahren Glas- und Steinwolle zur Wärmedämmung eingesetzt. Zwar ist kaum jemand, der diese Matten montieren muss, begeistert. Baumateriallieferant-Mitarbeiter Hauser (Name von der Redaktion geändert): "Wenn man das Material verschneidet, bekommt man nachher immer Bläschen und rote Flecken an den Händen."
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Der WWF-Trick |
Beim Filialleiter der Firma (welche namentlich
nicht genannt werden möchte) nachgefragt: "Wir verkaufen seit
Jahren dieses Material. Es juckt zwar bei der Montage, verfügt
aber über gute Wärmedämmeigenschaften. Ausserdem ist
es umweltfreundlich."
Auf der Verpackung steht tatsächlich "umweltfreundlich". Ist
es aber nicht schlicht gelogen, von einem umweltfreundlichen
Wärmedämm-Material zu sprechen, wenn dieser Werkstoff
Hautausschläge und Asthma auslösen kann?
Die Mythen-Post frägt nach Alternativen. Die Antwort des
Filialleiters: "Wir verkaufen nur F. oder I." Und auf die
Frage, dass es doch sicher noch andere Isolationsmaterialien geben
müsse: "Styropor, aber der eignet sich nur für
Flächen, bei Balken und Sparren lassen sich diese Platten
schlecht anpassen."
Ganze drei Isolationsmaterialien in der Schweiz zur Auswahl? Die
Mythen-Post forscht nach und findet eine Firma, die sich auf
Baubiologie spezialisiert hat. Der befragte Fachmann meint: "Wir
kennen die Probleme mit Glas- und Steinwolle. Natürlich gibt es
zu diesen Isolationsmatten Alternativen."
Auf die Frage, wieso denn heute immer noch Mineralwolle-Matten
zur Isolation eingesetzt würden, antwortet der Baubiologe:
"Das hat mit Filz zu tun..."
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Nachprüfungen ergaben: Hohe
Staubpartikel-Belastung in Dachstühlen Riesiger Sanierungsbedarf |
E-Mail an: Mythen-Post