(io) Sommerzeit ist Ferienzeit. Da und dort
sammeln Erholungsbedürftige und von Tatendrang Erfüllte
ihre sieben Sachen zusammen und brechen mit Kind und Kegel auf, mit
Zelt, Wohnwagen oder im Wohnmobil: die Camper zieht es in die
Ferne.
Vielfältig sind die Motive der Camper, den Hotels den
Rücken zu kehren und in den "eigenen vier Wänden" die
Ferien zu verbringen. Die einen möchten, vom Wunsch nach
Freiheit und Ungebundenheit getrieben, die ausgetretenen Pfade des
Massentourismus verlassen. Sie hoffen, irgendwo im Feld die Stille
der Natur zu finden. Andere reizt der Umstand, ein paar Tage mit der
Familie oder mit Freunden zusammenzuleben. Bekanntlich lernt man sich
in Extremsituationen am besten kennen.
Manche sehnen sich danach, wieder einmal den Boden, genauer: den kurz
geschnittenen Rasen auf dem Campingplatz, unter den Füssen zu
spüren. Wiederum andere möchten einfach Geld sparen.
Zuletzt seien jene erwähnt, die es in den Ferien nicht
länger als einen oder zwei Tage am gleichen Ort aushalten. Sie
schwören auf ein Wohnmobil. So brauchen sie sich zum Beispiel
nicht länger vor dem lautstarken Nachwuchs ihrer Nachbarn zu
fürchten. Und auch die verwehrte Seesicht bringt sie nicht in
Verzweiflung, sie reisen einfach weiter.
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Im Wohnmobil die Welt erobern |
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