(RfT) Die schwedische Kinderbuchautorin Astrid
Lindgren erhielt für ihren Einsatz für den Schutz von
Kindern und Tieren den alternativen Nobelpreis. Die Vorreiterin in
Sachen Befreiung Unterdrückter, die mit der freien, wilden,
rothaarigen Pippi Langstrumpf das erste emanzipierte Mädchen in
der Kinderliteratur schuf, und auch mit weiteren Büchern Partei
nahm für die Rechte der Kinder, setzte sich in späteren
Jahren engagiert und zornig für die Rechte der Tiere ein.
Ihr ist es massgeblich zu verdanken, dass Schweden das
fortschrittlichste Tierschutzgesetz der Welt hatte und die
Massentierhaltung abschaffte. "Wenn ich wütend bin, dann
schreibe ich", hat sie einmal gesagt. Als ihr die Zustände in
der Massentierhaltung und auf den Schlachthöfen bekannt wurden,
schrieb sie - und bewirkte einen grandiosen politischen Erfolg. Ein
Erfolg, der mit dem Beitritt Schwedens zur EU keiner mehr ist. Astrid
Lindgren hatte vor der Wahl noch inständig und vergeblich
gebeten, den Anschluss an die EU abzulehnen: "Wegen der
Tiere!"
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Grausame Tiertransporte |
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