(vo) In Schwyz - wie überall - macht man seit Jahren den Fehler, dass man meint, alles und jedes müsse zentralisiert werden.
MythenForum
Das MythenForum ist ein typisches Beispiel. Der moderne Bau -
darin sind sich die meisten Leute einig - passt nicht an diesen Ort.
Neben dem Betlehemhaus wirkt er wie eine "Faust auf's Auge". Und wer
aus dem EWS-Gebäude hinausschaut, blickt direkt auf eine graue
Wand. Bei der Baubewilligung wurde offenbar sehr grosszügig
entschieden.
Hofmatt
Die Beton-Hofmatt ist ein weiteres Beispiel missglückter
Zentralisierung. Doch nicht einmal im nachhinein geben die
Behörden die gemachten Fehler zu.
Mythen-Center
Aus dem Standpunkt der Lebensqualität muss vor allem der Ausbau
des Mythen-Centers als Rückschritt bezeichnet werden. Alles muss
heute scheinbar grösser werden. Was dadurch an Schönem, an
Lebensqualität in der Gemeinde Schwyz verloren geht, wird man
künftig schmerzlich empfinden.
Wollen wir das?
Eine grundsätzliche Frage: Hat es einen Sinn, aus Schwyz ein
zweites Luzern, Zug oder Mini-Zürich zu machen? Ein paar grosse
Bauunternehmer ("zufällig" sind es immer dieselben...)
füllen ihre Auftragsbücher. In zehn oder zwanzig Jahren
wird der Verkehr noch grösser. Es gibt noch mehr Lärm und
Gestank, Stress usw. Ist das der Sinn?
Dann wird vermutlich eine grosse Umfahrungsstrasse gebaut. Es wird
wieder landwirtschaftliche Grünfläche geopfert. Das
eigentliche Problem wird aber nicht gelöst, sondern nur
verlagert.
Muss Schwyz tatsächlich all diese Fehlentwicklungen
mitmachen?
Es geht um Lebensqualität
Die Art und Weise, wie gewohnt wird (in was für einer
Umgebung), ist Indikator für die Lebensqualität. In Hektik,
Lärm und Gestank kann sich der Mensch unmöglich
wohlfühlen. Positiver Konservatismus muss angesagt sein. Nicht
Scheuklappen-Denken, aber Neinsagen zu Fehlentwicklungen.
Es liegt am Bürger, alle Behördenvorlagen, die auf eine
Minderung der Lebensqualität in Schwyz herauslaufen,
künftig konsequent abzulehnen.
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