(rt) In Innenräumen streicht der Maler
Türen, Fensterrahmen, Wände, Decken und Radiatoren. Er
sorgt bei Renovationen dafür, dass nachher "alles wieder wie neu
aussieht".
Zu den Aussenarbeiten gehört das Streichen von Hausfassaden,
Fensterläden, Garagetoren usw. Vor allem hier soll die Farbe
nicht nur schmücken, sondern auch schützen. Die Farbwahl
und -gestaltung spielt eine grosse Rolle. Ob wir eine Hausfassade
oder einen Innenraum als "schön" oder "nicht schön"
empfinden, hat massgeblich mit der Farbgebung zu tun.
Was gehört zur Tätigkeit des
Malers?
Bevor der Maler mit der Arbeit beginnt, muss er die nicht zu
streichenden Stellen mit Klebeband und Plastikfolien abdecken.
"Ein guter Maler erkennt man daran, dass er sauber abdeckt",
ist von Baufachleuten oft zu hören.
Bei Aussenarbeiten ist der Maler auf Leitern und Gerüste
angewiesen.
Je nach Untergrund ist eine Vorbehandlung nötig. So braucht es
z.B. eine wetterfeste Grundierung oder spezielle Platten als
Tapetenuntergrund. Löcher und Unebenheiten müssen gekittet
bzw. gespachtelt werden. Metallenes ist oft rostig: hier kommen
Schleifpapier und Schleifmaschine zum Einsatz.
Erst, wenn alle Vorarbeiten tipptopp sind, kann mit Streichen,
Rollen, Spritzen oder Tapezieren begonnen werden.
Wie sieht die Ausbildung aus?
Die Dauer der Lehre beträgt drei Jahre; die praktische
Ausbildung findet im Malerbetrieb statt, ergänzt durch
mehrwöchige, überbetriebliche Einführungskurse im
Ausbildungszentrum des Schweizerischen Maler- und
Gipsermeister-Verbandes in Wallisellen (Tel. 01 830 59 59) sowie in
regionalen Kurszentren.
Der Maler-Lehrling geht 1 Tag pro Woche in die Berufsschule. Zu den
Fächern gehören Berufskunde, Farbe und Form,
(Fach-)Rechnen, Deutsch, Geschäftskunde, Staats- und
Wirtschaftskunde, Turnen und Sport.
Nach bestandener Lehrabschlussprüfung erhält er den eidg.
Fähigkeitsausweis als "gelernter Maler".
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Wer den Malerberuf erlernen möchte, sollte folgende Voraussetzungen mitbringen:
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