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Standardausrüstung der
Mythen-Post waren jahrelang zwei Macintosh IIsi Computer,
der eine im Zimmer in der Wohnung, der andere hier im
kleinen 1 1/2 Zimmer-Büro.
Die erste Anlage (von A&F), Sursee, mit Mac IIsi,
A-4-Portrait-Monitor, Tastatur und QMS-PS 410 Drucker
kostete damals rund Fr. 20'000.--! Mit dem ersten Mac hatte
Beeler unglaubliches Pech: eine "singende" Harddisk (die
ausgetauscht werden musste), ein defektes Elektronik-Board,
von einem A&F-Supporter nicht richtig installierte
Software bzw. von einem anderen (Samuel Hügli)
gelöschte Dateien, Probleme beim Drucken mit dem von
A&F (Samuel Hügli) empfohlenen QMS-PS 410. Weil bei
letzterem niemand bei A&F das Problem herausfand, musste
der Importeur aufgeboten werden. Der Kontron-Techniker
Meinrad Marty (zum Glück in der Nähe - wohnhaft in
Einsiedeln) ersetzte zuerst 4 Steckplätze beim Drucker;
als das nichts fruchtete, gab's ein komplett neues Board
sowie einen Software-update. Marty war einen ganzen Tag lang
mit diesem Job beschäftigt. Zum Glück ging alles
auf Kulanz (auch bei A&F)! Doch der Kummer und
Ärger von Ende 1990 bis Herbst 1991 war eine starke
Belastung. Besser und einfacher wäre damals ein Apple-
oder HP-Drucker angeschafft worden. Beim IIsi handelte es
sich um die "1. Serie".
Glück hatte Beeler jedoch mit dem gelieferten
A-4-Portrait Monitor, der von der ersten Stunde an ein
hervorragendes Bild bot. (Rüppel-A&F-Techniker
Andreas Vollenweider vermurkste damals beim Aufstellen
jedoch mit seinem Sackmesser etwas das Gehäuse) Beeler
war damals vom Service von A&F überhaupt nicht
begeistert. Anfangs der Neunzigerjahre war es jedoch
generell ein Riesenproblem, überhaupt einen schlauen
Apple-Händler in der Schweiz zu finden, der kompetent,
ehrlichen und guten Service bot. Teure Preise und geringer
Gegenwert waren dazumal an der Tagesordnung. Darüber
beklagten sich auch auch andere Firmen (Druckereien)
etc.
Nach verschiedenen Interventionen wurden dann die
Schwächen am erste Mac IIsi (durch Herrn Elmiger,
Techniker von A&F) zur besten Zufriedenheit behoben.
Überhaupt war dann - nach dem missglückten Start
1990/91 und dem enormen anfänglichen Ärger und
Frust - die kommenden Jahre von der technischen Seite her
nahezu problemlos. Die von Herrn Elmiger 1991 eingebaute
Quantum HD sowie das neue IIsi-Board funktionieren 13 Jahre
später - bei einem Test im Jahre 2004 - noch tadellos.
Schwachpunkte des ersten IIsi über einen längeren
Zeitraum betrachtet waren nach täglichem Abspeichern
das Diskettenlaufwerk, das nach Jahren einmal ersetzt werden
musste (und ums Jahr 2000 herum wieder hin war) sowie vor
allem das Netzteil. Die nur noch revidiert angebotenen
Netzteile, die mit Macken (Hochfrequenzgeräusche, nicht
sauberes Abschalten) behaftet waren, erwiesen sich als
unzuverlässig, weshalb der IIsi im Zimmer dann
definitiv ausser Dienst gestellt wurde. (Zuvor hatte es noch
beträchtlichen Ärger mit einer
"Reparaturservice-Stelle" (aus Dietikon?) gegeben, welche
das Original-Netzteil hätte tadellos instandstellen
sollen, aber mit einer weissen, stinkenden
Kunststoff-Flüssigkeit diesem den Rest gab. Geld gab's
für diese Pfuscharbeit natürlich keines,
dafür las Beeler den Verantwortlichen tüchtig die
Leviten.
Der Ärger mit dem ersten Mac IIsi führte dazu,
dass sich Beeler schwor, sich so zu organisieren, dass er
EDV-mässig nicht mehr auf Supporter angewiesen ist
(oder nur noch auf solche, zu denen er absolutes Vertrauen
haben kann.) Durch einen wahren Glücksfall kam Beeler
zu seinem zweiten Mac IIsi, welchen er an einem
Samstagmorgen im Jahre 1994 bei Dataquest in Zürich
kaufen konnte. (Die Geräte gab's damals offiziell gar
nicht mehr) Ein neues Gerät (Import aus Spanien!).
Ärger gab's jedoch - wie sich erst zuhause nach dem
Auspacken ergeben hatte - mit einer knackenden HD - und
Beeler fuhr anderntags frustriert und verärgert
nochmals mit dem Renault 14 nach Dietikon. Roger Vogt, einer
der Gründer und Chefs von Dataquest, reagierte
tadellos. Techniker Alex Bosshart baute daraufhin eine neue
HD (von Quantum) ein, die noch heute - 10 Jahre später
- tipptopp läuft. Beeler ist Roger Vogt für das
sehr kundenfreundliche Verhalten bis heute noch dankbar
(Beeler wollte anfänglich die komplette Maschine
zurückgeben und das Geld zurück haben. Vogt bat,
ihm noch eine Chance zu geben. Man werde die Sache so
regeln, dass Beeler bestimmt zufrieden sei. Und das war dann
auch der Fall.
Beeler wollte auch nicht das damals von Dataquest neu
installierte System 7.1, sondern das Original-System 6.07
korrekt installiert haben. Auch das klappte, inkl.
Installation einer Anti-Viren-Software. Happy End? Fast.
Der bei der damaligen Mac Source gekaufte
(Kompensationsgeschäft) Apple-A-4-Monitor entpuppte
sich als "Schrott" (US-Version. Die betr. Bildröhre ist
Müll und die gesamte Elektronik anders als bei den
alten, guten Modellen. Äusserlich erkennt man jedoch
keinen Unterschied!). Wiederum bei Dataquest konnte Beeler
sich aus rund 5-10 A4-Portrait-Monitoren - dank geduldigem
und einsichtigem Verkäufer! - den besten ergattern.
Noch heute ist er dafür dankbar! Mit diesem neuen
Bildschirm, dem zweiten Mac IIsi (beides von Dataquest)
sowie dem Apple Personal LaserWriter NTR (von der IDC AG,
Luzern), war die Büroausrüstung für Beeler
dann im Jahre 1994 perfekt. (Nicht das Schnellste und
Modernste, dafür aber bewährt! Beelers Devise war
damals, mit einem "optimalen Minimum" das Bestmögliche
herauszuholen!)
Die damaligen Farb-Bildschirme vermochten Beeler absolut
nicht zu überzeugen. Und deshalb blieb er bei den
bewährten Apple A-4-Portrait-Monitoren. Wenn die
betreffenden Bildröhren gut waren, waren sie damals vom
Bild her unschlagbar. "Besser nur monochrom als unscharfe,
schittere Farbmonitore!" lautete Beelers Devise. Ausserdem
waren damals - mitte der Neunzigerjahre - die Preise
für Apple-Computer und Peripheriegeräte, gemessen
an der Leistung, immer noch recht hoch. (Wobei schon
wesentlich günstiger als vor 1990! Und vor allem
besser!)
Nachteil der A4-Portrait-Monitore war - über die Jahre
betrachtet - die Erzeugung eines starken elektromagnetischen
Feldes (halten Sie ein A4-Blatt vor einen solchen Monitor -
es wird gleich magnetisch angezogen!) Gescheiter jedoch
etwas mehr Elektrosmog als wie der erste Katastrophen
Multitech-Monitor aus dem Jahre 1987 (produziert 1986),
welcher für -4.0 Dioptrin rechts sorgte!
Zum Mac IIsi (Büroausrüstung) hinzu kam dann noch
ein 44 MB PLI Wechselplattenlaufwerk (organisiert bei Edwin
Inderbitzin Büromaschinen, Oberarth, einem damaligen
Kunden. Wie übrigens auch der Canon Fax-170 links).
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