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Jörg G. Müller anlässlich einer Gewerbeausstellung in der Region Schwyz. |
Die NOVA Optik AG im Oberen Steisteg in Schwyz hat sich in den vergangenen Jahren einen beachtlichen Kundenkreis aufgebaut. Wir besuchten das Brillen- und Kontaktlinsen-Fachgeschäft und stellten Geschäftsinhaber Jörg G. Müller einige Fragen.
Wann eröffneten Sie Ihr Geschäft in
Schwyz?
Am 12. November 1987.
Woher kommen Sie? Wie sieht Ihre Ausbildung
aus?
Aufgewachsen bin ich in Wangen bei Olten (Kanton Solothurn). Nach
der obligatorischen Schulzeit begann ich die 4jährige
Optikerlehre in Olten. Nach der RS war ich ein Jahr in der
Brillenglasherstellung tätig. Danach arbeitete ich während
zwei Jahren als Augenoptiker in einem Fachgeschäft in Zofingen.
Anschliessend besuchte ich die Augenoptikermeisterschule in Olten,
die zwei Jahre dauerte und mit der Meisterprüfung endete.
In den folgenden Jahren - bis heute - folgten unzählige
Weiterbildungskurse in allen Gebieten der Augenoptik und
Kontaktlinsenanpassung.
Was bewog Sie, Optiker zu werden? Was
gefällt Ihnen an Ihrem Beruf?
Der Beruf an sich. Der Beruf des Augenoptikers ist sehr vielseitig.
Neben dem grossen theoretischen Wissen, das man sich während der
Ausbildung aneignen kann, steht der grosse Anteil Handwerk, der in
unserem Beruf ausgeübt werden muss.
Auch der Kontakt mit der Kundschaft stellt immer eine neue
Herausforderung dar.
Was war für Sie die Motivation, vor sechs
Jahren ein eigenes Geschäft zu eröffnen?
Hauptmotivation war die Herausforderung, die jeder
Geschäftsmann im täglichen Leben hat. Ein anderer,
wichtiger Grund war der, selber die Möglichkeit zu haben, Ideen
und Vorstellungen in eigener Verantwortung zu
verwirklichen.
Haben Sie sich auf ein bestimmtes Gebiet beim
Thema "Optik" spezialisiert?
Die Spezialisierung liegt neben der Kontaktlinse vor allem in der
Brillenglasbestimmung und der Anfertigung von Spezialbrillen wie
Schiessbrillen, Brillen für den Computerarbeitsplatz,
Lesebrillen und modische Alltagsbrillen.
Manche Menschen scheuen sich zum Optiker zu
gehen: "Ich brauche doch keine Brille, ich sehe doch noch tip top."
Welche Folgen kann schlechtes Sehen haben? (z.B. bei Kindern,
älteren Menschen usw.)
Schlechtes Sehen bedeutet auf der einen Seite eine
Einschränkung der Lebensqualität und des Wohlbefindens. Auf
der anderen Seite trägt der betroffene Mensch im Verkehr ein
zusätzliches Risiko, das für ihn und seine Mitmenschen
verheerende Folgen haben kann. Bei Kindern und Schülern
können Schwierigkeiten beim Lesen von Texten auf der Tafel oder
von Hellraumprojektoren auftreten. Auch Konzentrationsprobleme als
Folge von schlechtem Sehen in die Nähe sind
möglich.
Stimmt es, dass mehr Frauen Kontaktlinsen
tragen als Männer?
Der Anteil von Frauen, die Kontaktlinsen tragen, ist in unserem
Geschäft ca. dreimal grösser als derjenige von
Männern.
Sie führen ein beachtliches Angebot an
Brillen. Wieviele sind es? Lassen sie sich in Kategorien
einteilen?
Die Anzahl Brillen im Geschäft variiert, aber es sind immer
weit über tausend verschiedene Modelle am Lager.
Die Hauptkategorien sind die Modelle für Damen, Herren und
Kinder; die weitere Unterteilung geht von exklusiven Designer-Brillen
bis zu einfachen, schönen und preiswerten Brillenfassungen
für Sie und Ihn.
Besten Dank für das Gespräch!
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