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Alfred Zurfluh ist bereits seit 25 Jahren im Bereich Unterlagsböden tätig. |
Die Lauerzer Firma Spezialbau A. Zurfluh
Unterlagsböden AG hat sich auf Unterlagsböden und
Isolationen spezialisiert. Dass die Firma gute Arbeit im Bereich
Unterlagsböden leistet, dies unterstreichen die Referenzen von
Architekten und Bauherren aus der ganzen Innerschweiz.
Wir stellten Inhaber Alfred Zurfluh einige Fragen.
Wenn man sieht, wie Sie und Ihre Mannschaft auf
der Baustelle loslegen - in welchem Tempo und Präzision - das
ist erstaunlich. Wie kommt das?
Wenn wir unsere Firma schon Spezial-Bau nennen, wollen wir der
Bezeichnung auch gerecht werden.
Können Sie uns etwas über die
Firmengeschichte erzählen?
Mein Vater Josef Zurfluh arbeitete über 30 Jahre lang
selbständig (im Unterakkord) für die Obwaldner Baufirma
Wojnowski. Meine beiden Brüder und ich erlernten das
Unterlagsboden-Handwerk von bzw. bei unserem Vater.
Nachdem ich 13 Jahre lang bei meinem Vater gearbeitet hatte, liess
ich mich bei der SIKA Robotics (Filiale Horn) zum Bauleiter
(Spezialgebiet Sanierungen) weiterbilden. Im Jahre 1993 kehrte ich
aus der Ostschweiz zurück und gründete dann meine eigene
Unterlagsboden-Firma. Im Jahre 1994 wurde der Name auf "Spezial-Bau
A. Zurfluh" (neu: Spezialbau A. Zurfluh Unterlagsböden AG)
präzisiert.
Wie sieht Ihr Team aus?
Wir sind ein Familienbetrieb. Unser Team besteht aus meinem Vater
Josef Zurfluh (Bauleiter), mir und meinen beiden Brüdern Mario
und Michael. Hinzu kommt ein Maschinist. Für die Administration
verantwortlich ist meine Frau Denise.
Bis auf den Maschinist sind wir eine reine Schweizer Firma, was
heutzutage im Bereich Unterlagsböden bereits eine Seltenheit
darstellt.
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Firmenaufbau Alfred Zurfluh, Inhaber Josef Zurfluh, Bauleiter Mario Zurfluh,
Unterlagsbodenspezialist Michael Zurfluh, Vorarbeiter Maschinist Denise Zurfluh, Büro/Administration |
Wie lange gibt es schon den Spezialbereich
Unterlagsböden?
Die Geschichte der Unterlagsböden beginnt mit dem Aufkommen
der Industriestädte. Damals machte man vor allem viele
Kellerböden. Unterlagsböden, wie wir sie heute machen,
kennt man seit ungefähr 40 Jahren. Damals wurde jedoch praktisch
die ganze Arbeit noch von Hand gemacht. Heute stehen verschiedene
Maschinen zur Verfügung, z.B. die Talochiermaschine
(Glättmaschine), Aufrauhmaschine, Misch-Förderanlage
usw.
Was muss man sich eigentlich konkret unter
einem Unterlagsboden vorstellen?
Das sind Böden, die man - wenn ein Haus fertig ist - nicht
direkt sieht, weil sie sich z.B. unter einem Parkett-, Teppich- oder
Holzriemenboden befinden.

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Unterlagsboden in einem Neubau (Ried-Muotathal). |
Wozu soll ein solcher Unterlagsboden
dienen?
Der Nutzen eines Unterlagsbodens ist vielfältig. Er dient
u.a. der Isolation, dem Bodenschutz, dem Schallschutz und der
Stabilität. Darüber hinaus erhöht er die Lebensdauer
eines sich darauf befindlichen Bodens.
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Die Vorteile eines Unterlagsbodens
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Was gehört zum weiteren Angebot Ihrer
Firma?
Wir machen z.B. reine Bodenisolationen, Industrieböden,
Hartbetonböden (auch zweischichtige Hartbetonböden) und
Treppenüberzüge.
Wo werden Hartbetonböden eingesetzt?
Typische Hartbetonböden finden sich z.B. in Waschküchen
und Garagen (auch Autowerkstätten). Diese direkt sichtbaren
Böden (Kellerböden) werden später oft mit Farbe
gestrichen.
Bei solchen Böden müssen Sie sehr
sauber arbeiten...
Das sind wir uns gewohnt. Hier kommt dann auch die Erfahrung zum
Zug.
Und die haben Sie ja...
Jeder von uns verfügt über eine mehr als 15jährige
Berufserfahrung. Ohne diese Routine könnten wir gar nicht so
präzise und schnell arbeiten.
Wie sieht Ihre Tagesleistung aus?
Wir arbeiten im Akkord. Unsere Tagesleistung liegt bei
ungefähr 200 m2. Wenn viel Arbeit ansteht, stellen
wir eine zweite (gleichgrosse) Equipe mit zusätzlichen Leuten
zusammen, die dann entweder von meinem Bruder Michael oder Mario
geleitet wird. Auf diese Weise schaffen wir pro Tag rund 400
m2.
Wenn Sie so Tempo geben, arbeiten Sie in einem
Einfamilienhaus-Rohbau nur sehr kurze Zeit...
Das ist richtig. Ersichtlich wird dies auch anhand der Tatsache,
dass unsere Arbeit am Gesamtvolumen eines Baus nur gerade 2%
ausmacht.

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Für den Bereich Büro/Administration ist Denise Zurfluh zuständig. |
Dann brauchen Sie - um voll ausgelastet zu sein
- laufend neue Objekte...
Ja. Bezüglich neuer Aufträge gilt es, immer "am Ball"
zu sein. In unserem Metier ist die Terminplanung das A und O. Ein
Architekt bzw. Bauherr kann sich darauf verlassen, dass wir unsere
Termine einhalten. Denn nicht eingehaltene Termine kosten den
Bauherrn Geld - und das wollen wir vermeiden.
Gibt es so viele Neubauten, Umbauten und
Renovationen, dass Sie allein durch die
Unterlagsböden-Aufträge aus dem inneren Kantonsteil Schwyz
voll ausgelastet sind?
Nein. Um ständig ausgelastet zu sein, brauchen wir auf
unserem Sektor ein grösseres Einzugsgebiet. Da mein Vater
früher viel in Ob- und Nidwalden tätig war, haben wir heute
noch sehr viele Aufträge von dort. Hinzu kommen Objekte aus den
Kantonen Luzern, Zug, Aargau und Uri.
Machen Sie auch Fliessestriche?
Nein, Fliessestriche gehören nicht zu unserem
Angebot.
Haben Sie zum Schluss dieses Interviews noch
einen Tipp für Leute, die sich demnächst ein Eigenheim
errichten wollen oder einen Umbau bzw. eine Renovation planen?
Beim Thema Böden ist es sehr wichtig, sich fachmännisch
beraten zu lassen. Einzelne Faktoren wie z.B. Gewicht, Schallschutz,
Wärmewert usw. müssen vorher genau abgeklärt
werden.
Kann man sich mit Fragen direkt an Sie
wenden?
Wer Interesse hat, vereinbart mit uns telefonisch am besten einen
Termin.
Besten Dank für das Gespräch!
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Referenz-Objekte: Adligenswil Altdorf Giswil Goldau Ibach Lauerz Muotathal Ried-Muotathal Schattdorf Sarnen |
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